ein bisschen vegan Beach Waves

Beach Waves | DIY für Sea Salt Spray

ein bisschen vegan Beach Waves

„I look my best when I am free, on holiday, walking on the beach.“ Rosamunde Pike

Moin.

Ich bin ja eine faule Socke. Auch und vor allem, wenn es um meine Haare geht. Waschen, maximal den Ansatz anfönen. Dutt rein und los. So war das bisher. Denn nun trage ich einen Long Bob. Dieser ist zwar auch sehr unkompliziert, allerdings müssen alltägliche Dinge wie Waschen, Pflegen, Stylen und vor allem der Kampf gegen Frizz überdacht werden.

Wo man bei langer Mähne einfach mal ein bisschen Öl in die Längen gegeben hat, ist das bei einem Long Bob leider nicht drin. Da würde dann selbst das letzte bisschen Volumen flöten gehen. Warum also nicht aus der Not eine Tugend machen und das „Messy Hair“ so richtig promoten?

Vamos A La Playa

Die magischen Worte sind hier ganz klar Beach Waves. Gerade in aller Munde und von allen möglichen Firmen beworben. Meist nicht tierversuchsfrei, nicht vegan und im schlimmsten Falle auch noch ziemlich klebrig. Dabei sind die leichten Wellen, wie frisch den Fluten entstiegen, so wunderbar tragbar. Sie bündelt, geben Grip und halten die Wellen dort, wo sie sein soll, ohne sich auszuhängen.  Und sie sind ganz einfach zu kreieren. Wenn man denn das richtige Produkt zu Hand hat.

Ich habe heute ein ganz einfaches DIY für euch.  100% vegan und – je nach euren Zutaten – auch 100% biologisch.  Die Menge reicht für ca 250 ml Sea Salt Spray für Beach Waves, frisch aus dem Urlaub.

1 Becher heißes Wasser
1 Esslöffel Meersalz
einige Spritzer Zitronensaft (optional, hellt die Haare ganz natürlich auf)
2-3 Tropfen Lavenelöl

Alle Zutaten vermengen und gut verrühren. Mit Hilfe eines kleinen Trichters in eine Sprühflasche füllen und abkühlen lassen. Wer mag fügt wie ich noch ein wenig Kokosöl dazu. Ich bin einfach nach dem Umrühren des heißen Wassers einfach mit dem warmen Löffel in das Öl und habe eine winzige Teelöffelspitze entnommen. Das Öl pflegt die Haare, gibt Glanz und bündelt nochmal zusätzlich.  Zudem duftet es in Kombination mit dem Lavendel einfach grandios. punktekleinBeim Sea Salt Spray gilt: Weniger ist mehr. Nachlegen könnt ihr immer noch, denn das Spray lässt sich – entgegen vieler im Handel erhältlicher Produkte – easy auch auf trockenem Haar anwenden. Bei meinem Long Bob sprühe ich ca. 4-5 Mal leicht auf das (handtuchtrockene) Deckhaar. Danach ist Knautschen angesagt, so dass bestehende Wellen untersützt und glattes Haar die Biege macht. Wer es perfekt mag, kann die vordere Partie noch ganz leicht mit dem Lockenstab bearbeiten. Auch hier ist gilt: Bloß nicht zu perfekt. Lieber schnell und „mal eben aus dem Ärmel“, als zu akkurat. Wer mag, kann die Haare auch abends waschen, das Sea Salt Spray in das feuchte Haare geben und über Nacht einen Dutt tragen.

Now you’re ready to rock your messy hair!

P.S.: Salz ist Salz ist Salz. Und somit, genau wie Chlor, auf Dauer nicht allzu zart zum Haar. Daher bitte nach dem Tag im Beach Waves Style gut ausspülen. Damit eure Haarpracht auch prächtig bleibt 😉

2 Gedanken zu „Beach Waves | DIY für Sea Salt Spray

  1. Katharina

    Vielen Dank für das schöne DIY-Rezept! Ich habe jetzt schon ein paar der Sea Salt Sprays durch und freue mich endlich eins selber machen zu können.

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  2. einbisschengrüner

    Ich habe mir Sea Salt Spray neulich auch mal selber gemacht, allerdings nach einem etwas anderen Rezept mit mehr Kokosöl. Es ist aber leider nie zum Einsatz gekommen, weil das Kokosöl logischerweise fest geworden ist (hätte ich mir auch denken können) und sich oben auf der Flüssigkeit abgelagert hat.
    Jetzt muss ich das doch glatt mal nach deinem Rezept ausprobieren! Erstmal müssen meine Haare aber wieder wachsen. Die Frisörin ist leider üüüberhaupt nicht darauf eingegangen wie ich es gerne hätte und hat sie ganz furchtbar geschnitten. Arrrgh! Jetzt ist erstmal ein paar Monate Zopf angesagt…

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