Wasser Challenge ein bisschen vegan Vergleich Tag 2 Tag 7

Die Wasser Challenge | Mein Fazit nach der 1. Woche

Wasser ein bisschen vegan Tropfen

Moin,

Tag 7 meiner Wasser Challenge. Ich hatte es mir so schön ausgedacht. 3×1 Liter, jeweils verteilt auf 3 Stunden. Somit hätte ich meinen Tagessoll innerhalb meiner Arbeitszeit geschafft.

Es fing aber schon an zu scheitern, als ich in der letzten Woche an zwei Tagen mit den Kindern die ganze Zeit im Wald war. Bei 6-7 Toilettengängen am Tag war mir das Risiko dann doch zu groß. Es blieb bei knapp 2 Litern am Tag. Vor allem abends getrunken. Das gleiche am Wochenende. Wer bis 11 Uhr schläft, kann natürlich bis dann nicht schon 0,6 Liter Wasser getrunken haben. Bleibt hintenraus mehr übrig….

Die individuelle Trinkmenge

Und da wären wir dann auch beim Problem. Die individuelle tägliche Trinkmenge orientert sich am Körpergewicht (und natürlich später auch an den sportlichen Betätigungen und der Temperatur). Es sollten mindestens 30-40 ml pro Kilogramm Körpergewicht sein. Zu bedenken ist jedoch, dass der Körper in 1/4 Stunde nur rund 200 ml Wasser aufnehmen kann, alles andere fließt so durch und wird von den Nieren ausgeschieden. Es macht also wenig Sinn das Trinken den ganzen Tag zu schieben und dann einen halben Liter auf einmal hinunterzustürzen. Soviel zur Theorie.

Was tut sich?

Ich habe an mir in den letzten Tagen bereits einige Beobachtungen gemacht. Nummer 1: Wasser trinken fällt mir leicht. Weil ich eh meistens Leitungswasser trinke. Nummer 2: Sind die Nieren erstmal durchgespült, läuft es nur so durch. Also wirklich nicht zu schnell trinken. Sonst sitze ich nur noch auf der Toilette. Was mich zu Nummer 3 bringt: Brauche ich wirklich 3 Liter? Ich stelle fest, dass ich im Laufe des Tages immer öfter auf die Toilette muss. Manchmal schon kurze Zeit nach dem Trinken. Und auch, wenn ich auf die Regel 200ml/15 Min achte. Heißt das, mein Körper hat schon genug Wasser aufgenommen und schleust jetzt nur noch aus? Wenn dem so ist, dann scheine ich mit 2 Litern auszukommen.

Was auch schon ein enormer Fortschritt wäre. Auf der Arbeit haben wir winzige Gläser, die maximal geschätzt höchstens 150 ml fassen. Klar, die sind auf kleine Kinderhände ausgelegt. Allerdings führt das auch dazu, dass ich am Tag höchstens 3-4 dieser Gläser voll Wasser zu mir nehme, plus 2-3 Tassen Kaffee, die ich nicht mitzähle. Abends dann vielleicht noch einmal ein Glas á 200 ml (Limo…). Zieht man den Kaffee (und die Limo…) ab, komme ich – wohlwollend geschätzt – auf einen knappen 1 Liter.

Zwischenfazit

Doch zurück zur Challenge. Ich trinke nun also seit einer Woche (fast) jeden Tag 3 Liter, mindestens aber 2,5. Wenn es scheitert, dann an der Logistik. Ich muss wirklich noch meinen Rhythmus finden, was mir ab dieser Woche hoffentlich leichter fallen wird, da ich nun wieder in meinen täglichen Trott komme.

Wasser Challenge ein bisschen vegan Vergleich Tag 2 Tag 7

Ich habe versucht das Setting von letzter Woche noch einmal einzufangen. Kein direktes Sonnenlicht, gleiche Ecke im Zimmer. Okay, gekämmt habe ich mich. Ansonsten so unbearbeitet wie an Tag 2.

Merke ich denn schon was? Lohnt es sich? Ja! Bereits jetzt ist klar, dass es mir tatsächlich gut tut. In der letzten Woche passierten hier einige Wetterwechsel, aber nur einmal spürte ich einen leichten Anflug von Kopfweh, der schon nach kurzer Zeit verschwand. Normalerweise reagierte ich in den letzten Jahren immer empfindlicher auf Luftdruckwechsel. Dann gehen hier gerade wieder allerlei Krankheiten rum. Vom Halsweh bis zum ausgeprägten Magen-Darm-Virus. Beides ging an mir vorbei. Kann aber natürlich auch Zufall sein. Mein Urin ist viel weniger konzentriert. Kein Kaffeetischthema, aber auch das ist ein wichtiger Aspekt. In meinem früheren Leben arbeitete ich in der Urologie. Ich weiß also wie das ist mit zu wenig Trinken und den Nieren. Und zu guter Letzt: Ich esse weniger. Man glaubt es kaum, aber es ist so. Ich alte Naschkatze habe weniger Heißhunger zwischendurch. Und esse im Allgemeinen auch weniger. Wenn das so weitergeht, soll es mir recht sein.

Wie geht es weiter?

Meine Pläne für diese Woche lauten also: Durchhalten. Weiterhin 3 Liter. Zumindest in diesen 4 Wochen sehe ich es als eine Art Kur, die mal alles „gut durchspült“. Danach reduziere ich vielleicht auf mein persönliches Soll. Gegebenenfalls werde ich mir ein Glas neben die Flasche stellen. Zum einen nerve ich meine Umwelt dann nicht damit andauernd an dem Ding zu nuckeln, zum anderen kippt sich so ein Glas einfach schneller runter, als wenn man umständlich an der Flasche saugt. Darüber hinaus werde ich in dieser Woche mit aromatisiertem Wasser und Tee experimentieren. Leitungswasser klappt bei mir ganz gut, aber ein bisschen Abwechslung ist ja nie verkehrt 😉

So, das nächste Update gibt es dann in einer Woche. Ob es der Montag wird kann ich nicht versprechen, da ich am Sonntag auf einer Messe bin und Montag wahrscheinlich ausschlafe. Aber es kommt. Versprochen.

Und wie sieht es bei euch aus? Hat sich jemand meiner Challenge angeschlossen? Was sind eure Erfahrungen? Ich freue mich auf eure Berichte 🙂

12 Gedanken zu „Die Wasser Challenge | Mein Fazit nach der 1. Woche

  1. Sandra

    Megaspannend!

    Ich gehöre natürlich auch zu den „Nicht genug“-Trinkerinnen! Du hast mich jetzt angestachelt, darauf auch mehr zu achten. Darf man Kräutertee eigentlich mitzählen oder darf es nur reines Wasser sein?

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    1. Kathrin Beitragsautor

      Hallo Sandra,

      schön, dass du mitmachen willst 🙂 Es ist eigentlich ganz einfach. Du darfst alles trinken, was keinen Zucker enthält. Ich werde die Tage mal was zu den verschiedenen Optionen schreiben. Aber ungesüßte Tees gehen auf alle Fälle.

      Liebe Grüße
      Kathrin

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  2. Waliza

    Ich bin durch Zufall auf die Challenge gestoßen und kann nur sagen, weitermachen, weitermachen, weitermachen 🙂
    Ich gehöre nicht zu den zu wenig Trinkern, bei mir sind 3-4 L am Tag normal, ich brauche aber auch sehr viel Flüssigkeit. Ich war auch schon mal bei 5-6L, ok, ich hab damals sehr viel Sport gemacht, aber ich glaube, auf Dauer wäre es doch etwas zu viel des Guten.
    Ich bekomme, wenn ich zu wenig trinke schnell Kopfweh und bin antriebslos. Wahnsinn, was Flüssigkeit alles ausmacht 🙂
    Wenn ich daheim bin trinke ich Tee in allen Variationen, wenn ich unterwegs bin ist meine pinke Wasserflasche mein ständiger Begleiter (die muss in jede Handtasche passen, sonst ist die Tasche zu klein).
    Viel Spaß und Erfolg für dich nächsten Wochen 🙂
    Waliza

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  3. Juliane

    Hallo Kathrin,

    ich habe – nachdem ich deinen Eintrag bei FB gesehen habe – auch gestern mit dem Viel-Trinken angefangen und merke direkt eine Verbesserung bei der Verdauung (was mein Ziel ist). Hab gestern auch drüber gebloggt und dich verlinkt 😉 Ich glaube, durch deinen Blog war ich auch auf Wolkenseifen gestoßen, danke für deine Arbeit!!
    http://www.vevoja.blogspot.de/
    Bin jedenfalls gespannt, wie es weitergeht mit dem Wassertrinken. Ich trinke – sobald es wieder kälter ist – halt auch sehr viel Tee und schaffe es deshalb meist nicht auf so viel Wasser. Aber ich merke, dass Wasser bei mir eine bessere Wirkung hat, was die Neutralität angeht – Tee wirkt je nach den Kräutern finde ich oder grüner halt durchs Coffein. Deshalb mache ich mir auch mal heißes Wasser im Winter.

    Viele Grüße
    Juliane

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  4. Eulengewölle

    Ich hab auch früher viel zu wenig getrunken – wenn ich auf einen Liter kam war das schon gut. Dann kamen irgendwann Sport und Teeliebe und seitdem ist es insgesamt deutlich besser geworden. Ein Liter Wasser pro Tag, mindestens einen halben Liter Tee und sowohl Shake als auch Glutamingetränk bringen mich über 2 Liter und ich denke das reicht für mich. 3 Liter müsste ich erzwingen und selbst so läuft vieles schon einfach wieder durch, was ich halt auch als Zeichen nehme, dass es so in Ordnung für mich ist.

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  5. Chrissi

    Ich finde das total interessant und bin gespannt wie es weitergeht ;o)

    Ich schaffe ca. 2 Liter am Tag, aber wenn ich es auf drei schaffen würde, wäre es super. Mal schauen….

    Liebe Grüße
    Chrissi

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  6. Bella

    Erstaunlich zu lesen, welche Anstrengung andere auf sich nehmen müssen, um „genug“ zu trinken. Für meinen Teil komme ich „von alleine“ auf drei bis vier Liter Flüssigkeit am Tag. So besonders oft muss ich auch nicht auf Toilette, evtl. weil ich die Menge gewohnt bin? Trinke allerdings auch eher selten reines Wasser; zumeist habe ich einen großen Krug Leitungswasser mit 10-15% naturtrüben Apfelsaft der lokalen Streuobstwiesen am Schreibtisch stehen, das geht dann weg wie nichts.

    Wünsche dir, dass dir baldmöglichst ohne Druck deine Wohlfühl-Trinkmenge gelingt 🙂

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  7. Peter

    Was mir sehr geholfen hat: Ich habe mir einen 500 ml Messbecher besorgt den ich mit zur Arbeit genommen habe. Wenn ich auf der Arbeit bin, gehts los… um 9 Uhr die ersten 500 ml einschenken und bis 10.30 austrinken, dann wieder vollmachen und bis 12.00 leer machen. Und so weiter… so hat man zwischen 9-16.30 schon 2,5 Liter weg… und muss auch nicht so oft zur Toilette. (Also ich zumindest nicht)… die letzten 0,5 Liter sind dann schnell beim Abendessen getrunken… 🙂

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  8. Bianca (MissMusicHH)

    … ich arbeite mich langsam hoch zu den drei litern, aktuell liege ich bei mindestens 1,5 litern wasser (das nur über den tag, abends noch mindestens ein bis zwei große gläser hinterher) … aber ja, auch ich habe weniger hunger, wenn ich regelmäßig trinke. 😉 ansonsten hat sich noch nichts verändert. 😉

    aber hut ab … drei liter ist echt viel, aber man sieht es nach so kurzer zeit schon!

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  9. anitaswelt

    An der Challenge mache ich nicht mit, jedoch gehöre ich zu den Vieltrinkern. Ohne Wasser geht bei mir gar nichts und das sind locker 3-4 Liter pro Tag – da muss ich mir glücklicherweise nicht mal Mühe geben, das fliesst von selbst.
    Die erste Frage ist dann jeweils, musst Du nicht superoft aufs Klo? Nein, muss ich nicht 🙂 Nachteil, wenn ich mal nicht auf meine Trinkmenge (und zwar schön verteilt, nicht in grossen Mengen gekippt) komme, sind heftige Kopfschmerzen. Somit habe ich noch einen Ansporn, regelmässig genug resp. viel zu trinken.
    Im Urlaub kam ich kaum auf meine Menge und das hat sich an der Haut sofort bemerkbar gemacht, nun bin ich wieder zu Hause und sie kann sich erholen, wieder auftanken.
    Ich bin gespannt, wie es mit der Challenge bei Dir weitergeht!

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