The Ordinary Review Blog Kritik

The Ordinary | Warum ich bisher nicht darüber geschrieben habe.

The Ordinary Review Blog KritikEigentlich sollte dieser Post eine Antwort auf Magis aktuelles Video über die Marke The Ordinary des Hautpflegeherstellers Deciem werden. Beim Schreiben merkte ich jedoch, dass mein Kommentar die klassische Länge unter einem YouTube-Video sprengen und tatsächlich auch eine der meistgestellten Fragen der letzten Monate beantworten würde:

„Wann schreibst du eigentlich mal etwas zu The Ordinary?“

Ich nutze die Produkte der vielgehypten Marke nun schon seit über einem Jahr. Wer mehr oder weniger aufmerksam meine Instagramstories verfolgt wird mitbekommen haben, dass ich gelegentlich mal ein Produkt erwähne, es aber noch keine ausgewiesene Review oder Empfehlung auf meinem Blog gibt. Das war ursprünglich in keinster Weise so geplant, sagt aber wohl auch einiges über mein Verhältnis zu Brand aus. In den letzten Monaten habe ich zwar immer wieder in Privatnachrichten auf diese Frage geantwortet, nun ist es an der Zeit, meine Gedanken auch auf dem Blog zu bündeln.

Warum The Ordinary?

Wer mich kennt weiß, dass ich ein passionierter Nachzügler in Sachen Wirkpflege von Paula’s Choice bin. Bereits vor über 10 Jahren kam ich über Foren mit dem System in Kontakt, war aber aufgrund der Komplexität erst einmal abgeschreckt. In den letzten Jahren jedoch vagte ich den Sprung in diese neue Welt und bin seit nunmehr 3-4 Jahren Heavy User. AHA, BHA, Retinol, Vitamin C. Das volle Programm. Warum also wechseln? 

Das ist eine berechtigte Frage. Ich bin mit den Produkten von Paula’s Choice wunderbar klargekommen und habe einige viele Male nachgekauft. Und genau da liegt der springende Punkt. Paula’s Choice fährt mittlerweile eine Preispolitik, die ich so nur im äußersten Notfall mitmachen möchte. Wer lange Jahre Nutzer einer bestimmten Marke ich, kommt um etwaige leichte Preissteigerungen auf lange Sicht sicherlich nicht herum. Einige Produkte, die ich sehr gerne und täglich verwende sind aber allein in den letzten 2-3 Jahren bis zu 5 Euro teuerer geworden, was ich anhand alter Rechnungen nachvollziehen konnte. 

Zudem hebt die Marke in schöner Regelmäßigkeit zur Glamour Shopping Week die Preise an, was den darauffolgenden vermeintlichen Super-Deal schnell etwas egalisiert. Mein Hauptgrund nach Alternativen für Paula’s Choice zu suchen war also der Preis. The Ordinary lockt mit Preisen, die weit unter vergleichbaren Wirkstoffen liegen und monothematisch formulierten Produkten mit hoher Wirksamkeit. Klingt also erstmal genau nach dem, was ich suche. 

The Ordinary Review BloggerDie Ausgangssituation

Ich begab mich also auf die Suche nach Alternativen für mein Resist Anti-Aging 10% AHA-Peeling, welches ich im allabendlichen Wechsel mit dem Resist Anti-Aging 2% BHA Peeling anwendete und dem Clinical 1% Retinol Treatment. (Hier und hier findet ihr meine bisher veröffentlichten Artikel zum Thema.) 

Vorsicht: Ich kann und will hier keine Beratung für einzelne Produkte und Hautsituationen geben. Die obigen Angaben mache ich vor allem, um meine Motivation und auch später die Gründe besser nachvollziehen zu können. Anhand der Prozentzahlen seht ihr, dass meine Haut mittlerweile einiges gewohnt ist. Ich rate JEDEM dazu, es in Sachen Säure und Retinol langsam angehen zu lassen. So verführerisch sie auch sein mögen.

Ich begann klassisch mit 5% AHA, steigerte mich dann auf 8% und könnte 10% mittlerweile täglich anwenden, wenn ich sie nicht mit BHA abwechseln würde. Bei Retinol hielt ich mich an die Steigerung 0,01% auf 0,1% und dann erst auf 1%. Was auch bitter nötig war. Gerade beim Retinol spann meine Haut über lange Wochen und zwar so arg, dass ich kurz davor war, die Intensität wieder herunterzufahren. Ironischerweise begann ich dann zeitgleich mit dem 23%igem Vitamin C von The Ordinary, was meine Haut SO crashte, dass sie ab da über das Retinol nur milde lächelte…

Zu hohe Erwartungen?

Ich machte mich also an die Recherche, windowshoppte mich durch den The Ordinary Onlineshop und las diverse Blogs. Eine Sache fällt nämlich sofort auf:

Der Beratungsanspruch hält sich bei The Ordinary in Grenzen.

Vielleicht gehört das auch zum wissenschaftlichen Image, welches sich die Brand gerne gibt: 
Uns bekommt man nicht an jeder Ecke. Wir sind was für einen erlauchten Kreis Eingeweihter. 

Und genau da liegt eines der Probleme. Während beispielsweise Paula’s Choice eine wirklich umfangreiche und gut verständliche Beratungsarbeit leistet, sollte man bei The Ordinary schon einiges an Wissen mitbringen. Auch, weil die Marke gelegentlich etwas gegenteilige Aussagen tätigt, die es zu bewerten gilt. So wird unter den Werbetexten FÜR Säureprodukte darauf hingewiesen, dass diese zwar schnelle Resultate brächten, andere – weniger potente – Mittel aber vorzuziehen wären.  Ja, was denn nun? Kaufen oder sein lassen? 

Auch die vielen Prozentangaben und Bezeichnungen, die aus einem Chemie-Lehrbuch stammen könnten, sind sicherlich nicht sofort durchschaubar. Hier muss also einiges an Basiswissen – und der Wille zum Googlen (!) – mitgebracht werden. Hat man sich aber erst einmal eingelesen und herausgefunden, welche Produkte man nun gerne ausprobieren würde, steht man vor der nächsten Hürde. 

The Ordinary ist bisher in Deutschland offiziell nicht erhältlich. 

Die einzige Bezugsquelle aus einem deutschen Onlineshop heraus ist Asos. Die Produkte werden allerdings auch hier aus dem Ausland verschickt und so kann es zu Verzögerungen kommen. Auch Paula’s Choice ist nur sehr limitiert erhältlich, nämlich über den eigenen Onlineshop, der die Produkte ebenfalls aus dem Ausland (den Niederlanden) versendet. Dies geschieht allerdings immer reibungslos und die Sachen sind innerhalb von 2-3 Tagen da. 

Für The Ordinary bleibt alternativ immerhin noch der virtuelle Gang über den Kanal ins UK. WENN denn alles vorrätig ist. Denn das ist ein weiterer Minuspunkt bei The Ordinary:

Selten ist alles vorrätig.

Zumindest in einem Shop. Vor allem bei ASOS vergehen manchmal Wochen bis gewünschte Produkte wieder vorrätig sind und BeautyBay listet in diesem Moment in dem ich diesen Artikel schreibe, ein einziges Produkt, ein pflanzliches Öl. Man muss also warten. Auf die Gefahr hin, dass dann das nächste Produkt out of stock ist. Oder mehrfach bestellen.

Hat einen das lang geplante und ersehnte Paket dann endlich erreicht, kommt zumindest bei mir ein wenig zu oft Ernüchterung auf. Tatsächlich hatte ich ab dem allerersten bestellten Produkt vor über The Ordinary zu berichten. Ich war mir ziemlich sicher, dass da nichts schief gehen konnte, war ich doch durch Paula’s Choice schon an Säuren und Retinol gewöhnt. Allerdings wohl auch verwöhnt. Zumindest, was Konsistenzen angeht. Denn:

Viele Konsistenzen bei The Ordinary sind weder angenehm noch pflegeleicht. 

Zumindest in meinen Augen. Bis zu einem gewissen Grad mache ich gerne Abstriche, wenn ich weiß, dass ein Produkt sich hervorragend in meine Routine integriert und meiner Haut gut tut. Bei The Ordinary ist das Abrollen, Peelen, Pellen und Kleben aber so weit verbreitet, dass ich die meisten Produkte – und auch hier muss ich Magi recht geben – nur noch abends anwende. Was meine Routine stark verkompliziert, da sie allabendlich um mehrere Schritte erweitert werden muss. Hinzu kommt erschwerend, dass einige Produkte per se nicht zusammen verwendet werden sollten und ich so nicht nur meine Abend-, sondern auch meine Morgenroutine umstellen musste.

Morgens wird das Spiel nämlich noch durch die Risikofaktoren „Make Up“ und „Lichtschutzfaktor“ ergänzt. Ein ums andere Mal musste ich auf der Arbeit entsetzt feststellen, dass das, was sich im heimischen Badlicht als smooth und eben erkennen ließ, plötzlich dem Häutungsvorgang einer Schlange glich. Wenn mir die Produkt nicht schon direkt beim Schminken auf der Haut auseinanderfielen… Hier lässt sich erahnen, wo man zugunsten des niedrigen Preises gespart hat. 

Wie gesagt: Wenn ich dafür mit faltenfreier, babyweicher Haut belohnt werden, führe ich diesen Tanz gerne auf. Jeden Tag aufs Neue. Doch jetzt kommt das große ABER:

Für Heavy User von Wirkstoffpflege ist The Ordinary nur bedingt etwas.

Ich lehne mich hier weit aus dem Fenster. Aber in den letzten Monaten beschleicht mich ein Gedanke. Beim Lesen diverser Reviews im Netz bemerkte ich, dass die meisten der durchweg positiven Bewertungen von Menschen zu stammen schienen, die vorher noch nie oder kaum mit Wirkstoffpflege in Berührung kamen. Ich stelle also die steile These auf, dass ein Großteil derer, die eine Verbesserung ihrer Haut sehen, vorher kaum etwas in puncto chemische Peelings und Co. für ihre Haut getan haben. Da ist natürlich erstmal alles ein Gewinn. 

Zwar ist The Ordinary immer noch weit entfernt von beratungsarmer Drogeriepflege, aber schon mal mainstreamiger erhältlich als beispielsweise Paula’s Choice – nämlich bei ASOS. Darüber hinaus wird die Brand seit Monaten auf einschlägigen Kanälen gehypt, was die Zielgruppe maßgeblich vergrößert und den Markt auch dort erschließt, wo Anti-Aging, Peelings und Co. (noch nicht) in diesem Maße stattfinden. 

Liest man darüber hinaus Erfahrungsberichte alter Skincare-Hasen, scheinen die Meinungen jedoch schon etwas nüchterner auszufallen. Und auch ich muss mittlerweile sagen: Der große AHA-Effekt blieb aus. Bisher habe ich keines der getesteten Produkte nachgekauft und einige sogar vor dem Leeren entsorgt. 

The Ordinary Skincare Review

Totalausfall?

Was genau ich testet habe und wie die Produkte für mich ganz persönlich abgeschnitten haben, werde ich euch in einem der nächsten Artikel verraten. Das würde hier den Rahmen sprengen. Es gibt nämlich tatsächlich ein, zwei Produkte, die einen ganz soliden Eindruck hinterlassen haben. Vom Großteil jedoch bin ich ehrlicherweise enttäuscht. Und so wundert es nicht, dass Deciem neben The Ordinary noch weitere, höherpreisigere Marke im Sortiment hat. Wieso sollten sie, wenn mit The Ordinary alles zu erreichen wäre? Bis auf ein Produkt von NIOD – welches ich übrigens hervorragend fand, welches aber nach 14 Tagen bereits leer war (und das für über 50€!) – habe ich diese allerdings noch nicht getestet. 

Vor allem in Sachen Retinol bin ich versucht, wieder in den sauren Apfel zu beissen und 60€ für das Clinical Retinol 1% Treatment von Paula’s Choice auszugeben… 

Wie sind eure Erfahrungen mit The Ordinary? Decken sie sich mit meinen oder seit ihr dort für euch fündig geworden?

P.S:  Alle Produkte wurden von mir selbst gekauft. Es gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog.

 

13 Gedanken zu „The Ordinary | Warum ich bisher nicht darüber geschrieben habe.

  1. Nur mal kurz gucken

    Liebe Kathrin,
    vielen Dank für deine ehrliche Meinung zu The Ordinary. Hypes um Brands bewirken bei mir oft das Gegenteil von Kauflust. Mir gefällt, dass du die unverschämte Preispolitik von PC angesprochen hast. Über die kommende GSW brauchen wir denke ich kein Wort verlieren … Sehr schade, wie eine Marke an Sympathie verliert. Googeln ist zwar eine gute Methode für einen ersten Überblick, allerdings würde ich über das Basiswissen hinaus zusätzlich auch wissenschaftliche Quellen zu Rate ziehen. Hängt natürlich davon ab wie Tief man in den Bereich Hautpflege einsteigen möchte. Mir ist dieses Experimentieren mit hohen Säurekonzentrationen (bin kein Pro so wie du) suspekt. Daher ist deine Anmerkung, dass The Ordinary keine umfassende Beratung anbietet, ein guter Hinweis für Anfänger. Vielleicht auch eine Motivation sich damit näher auseinander zusetzen 🙂
    Liebe Grüße
    Nicole

    Antworten
    1. Kathrin Beitragsautor

      Liebe Nicole, vielen Dank für deine detailliertes Feedback. Es ist tatsächlich ein Thema, dass man vorsichtig angehen und sich wirklich – im Idealfall vorab – einlesen muss. Es wird auf lange Sicht wohl so sein, dass ich PC und TO mischen werden. In den Staaten gibt es ja noch deutlich mehr Anbieter wirksamer (!) Wirkpflege, hier ist es bisher leider etwas überschaubar. Wobei Dermasence auch gut aufgestellt ist, aber da vermisse ich die flüssigen Texturen. Liebe Grüße

      Antworten
  2. Valandriel Vanyar

    Sehe ich ähnlich wie du! Mein erstes Peeling habe ich vor über 10 Jahren verwendet (damals noch null Ahnung gehabt und quasi alles falsch gemacht), irgendwann PC Produkte benutzt, keine Lust mehr auf die Preispolitik gehabt und mich nach anderen Produkten umgeschaut.
    Hängen geblieben bin ich bei Dermasence, Iwostin und eben TO. Preis und Verfügbarkeit (ich bestelle immer direkt dort), sind für mich vollkommen ok, sammle ohnehin immer paar Dinge, sodass die Versandkosten entfallen.

    Dass eher Anfänger als „Profis“ TO gut finden, liegt in meinen Augen nicht unbedingt daran, dass es weniger heavy Produkte dort gibt, sondern: TO fährt eben auf der Schiene mit „Mono-Produkten“, sprich 1-2 Inhaltsstoffe und das wars. Für extrem ausgeklügelt zusammengestellte Produkte, die sich perfekt anwenden lassen und die gleich noch Aox en masse beinhalten, zahlt man eben mehr. Wer sich schon länger damit beschäftigt, mag natürlich keine Abstriche mehr machen.

    Für mich persönlich ist TO dennoch gut, da es eben endlich mal was für den kleinen Geldbeutel darstellt, was gerade bei Retinol ja eine Seltenheit ist (vor allem, wenn man es noch crueltyfree mag!).

    Ich habe nun etliche Produkte von TO durch und mein Fazit ist: Manches ist ok, bekomme ich aber auch woanders (Niacinamide von Cremekampagne), manches ist in Wirksamkeit für den Preis unschlagbar, dafür weniger gute Konsistenz (23% VitC, wird eben abends verwendet), manches finde ich rundum gelungen (Azelaic Acid) usw.

    Ich werde sicher noch paar Produkte ausprobieren, da ich mit meinem kleinen Geldbeutel und dem Anspruch an crueltyfree nicht viele Möglichkeiten habe. Zudem habe ich kein Problem damit, die Produkte abends zu verwenden und bei mir hat sich vieles gar nicht abgerollt, wie ich es oft woanders gelesen habe. Deswegen war mein erster Blogbeitrag auch gemischt vom Fazit her, der nächste wird sicher folgen.

    Liebe Grüße
    Valandriel

    Antworten
    1. Kathrin Beitragsautor

      Hey,

      Achtung, ich sage nicht, dass TO eine potenten Produkte herstellt! Um das noch mal klarzustellen, gerade im Hinblick auf Erstanwender. Gerade am Vitamin C sieht man, was man alles falsch machen und es auch übertreiben kann. Auch das AHA 30% ist mit äußerster Vorsicht zu genießen. Aber das Advanced Retinoid beispielsweise erzielt bei mir bei weitem nicht die Ergebnisse wie das 1%ige Retinol von PC. Im Grunde macht es kaum etwas mit meiner Haut. Die ist anderes gewohnt und mein Anspruch sicherlich gestiegen.

      Bei Dermasence vermisse ich bisher leider die flüssigen Texturen, die ich an PC so mag. Und im Grunde auch bei TO vermisse.
      Ja TO ist auf alle Fälle monothematisch unterwegs, was Vor- und Nachteile hat. Um das für sich ideale Paket schnüren zu können, muss man sich schon eine Weile damit beschäftigen. Oder eben mehr zahlen.

      Ich werde wohl auch dazu übergehen, direkt bei TO zu bestellen. Denn egal in welchem Shop ich schaue: Es ist nie alle das, was ich kaufen möchte irgendwo geballt erhältlich. Weißt du zufällig mit welchem Versandunternehmen die liefern? Denn wie gesagt: Es ist nicht alles schlecht. Sicher werde ich das ein oder andere noch mal nachordern. Vieles aber auch nicht. Da war die Wirkung gleich Null oder die Anwendung und das Hautgefühl für mich nicht hinnehmbar.

      Liebe Grüße

      Antworten
      1. Valandriel Vanyar

        Klar, auch bei TO gibt es sehr potente Produkte! Meinte das eher so, dass die Wirksamkeit nicht immer so mega ist wie zB bei PC, wenn bei TO eher 1-2 Inhaltsstoffe drin sind und bei PC eine Kombination.
        Gerade bei dem potenten Vitamin C, Retinol oder das von dir erwähnte 30% AHA, da sollte man schon aufpassen!

        Alles finde ich auch nicht gut, aber die Produkte, die mir gefallen, sind natürlich super für mich. Zu deiner Frage weiter unten zum Azelaic Acid: Das ist eine Säure, die vor allem bei Akne tolle Wirkung erzielen kann (Bakterien hemmend, begünstigt Verhornungsprozess, dadurch weniger Pickel/Mitesser), dazu klärend für Haut (am ehesten mit VitC vergleichbar) und dazu noch ein Aox. Ob es für dich was bringt, weiß ich nicht.

        Ich wechsle derzeit abends ab zwischen Retinol (Advanced Retinoid, finde es aber auch nicht so gut, da teste ich lieber eins der neuen Retinole in Squalan, das alte 1% Retinol war ja eine krasse Silikonbombe), BHA, AHA und Azelaic Acid ab. Zwischendurch auch mal Tage ohne Wirkstoffe. Morgens trage ich das MAP Vitamin C auf.

        Generell finde ich, man sollte sich damit beschäftigen, sobald man Wirkstoffe benutzt. Heutzutage kann man ja alles im Internet nachlesen. Auch wenn PC viel mehr Infos bietet.

        Zum Versand kann ich dir bei TO leider nichts sagen, das weiß ich nicht mehr. Dort ist gerade aber auch nicht alles verfügbar, passiert hin und wieder.

        Viele Grüße
        Valandriel

        Antworten
      2. Nina

        Hallo Kathrin,

        ich habe erst heute deinen Blog entdeckt und finde ihn sehr interessant und super geschrieben.
        Ich habe neulich bei TO die Foundation bestellt (die tatsächlich absolut super für den Preis ist), daher kann ich dir sagen, dass die mit DPD versenden. Alles, was ich ich bestellt habe, war auf Lager, und von Bestellung bis Lieferung vergingen 15 Tage. Ich habe allerdings auch schon von kürzeren Lieferzeiten wie 8-12 Tage gehört.

        Liebe Grüße von deinem neuen Fan
        Nina

        Antworten
  3. Andrea

    Na, da bin ich gespannt 🙂 Ich habe schon viele Reviews zu der Marke gelesen – mit durchwachsenen Meinungen. Ich finde einige Produkte durchaus interessant und auch für mich wäre sicher einiges eine gute Alternative zu PC, habe zwar noch etwas von der Marke hier, aber es neigt sich dem Ende zu und ich werde auch nicht bei der Shopping Week einen eigentlich gar nicht so tollen Rabatt nutzen, darauf bin ich 2 x reingefallen, das reicht ja 🙂 Wahrscheinlich kommt man nur dahinter, wenn man selbst mal bei TO eine Auswahl an Produkten bestellt, denn jeder reagiert anders, jede Haut ist anders und jeder hat letztlich andere Ansprüche…mich schreckt die blöde Bestellerei, gerade bei Hautpflege, aber immer ab. Ich gehe am liebsten in ein Geschäft vor Ort. Liebe Grüße

    Antworten
    1. Kathrin Beitragsautor

      Hey Andrea,

      ja, der Onlinekauf ist da definitiv ein Manko. Nach Jahren des Testens weiß ich mittlerweile ganz gut, was meine Haut mag und was nicht und habe relativ wenig Totalausfälle. Aber vielleicht macht TO uns es ja bald leichter. Ich hörte munkeln, dass sie in Berlin nach Immobilien schauen 😉 Vielleicht haben wir ja hier auch bald einen ersten Store in D.

      Liebe Grüße

      Antworten
  4. Stephie

    Mir geht es da wie dir. Als ich mich aufgrund der Rosazea immer mehr mit dem Thema Hautpflege beschäftigte, war mir eine umfassende Beratung wichtig. Und die fand ich bei Paula’s Choice. Die Marke war ein Game Changer für meine Haut und seitdem ich die Produkte verwende, hatte ich keine Schübe mehr. In diesem Dschungel an Texturen und Wirkstoffen durchzusehen, fand ich anfangs jedoch echt schwer und ohne die zahlreichen Videos, Bücher und Infos auf der PC-Website hätte ich mich wohl nie da herangetraut. Bei TO ist es ja noch so, dass man einzelne Wirkstoffe kauft und nicht die Kombi in einem Produkt. D.h. man muss sich noch viel mehr damit beschäftigen, was die Haut überhaupt braucht und welche Wirkstoffe gut miteinander gehen. Im Großen und Ganzen finde ich den Ansatz von TO gut, bin jedoch nicht warm geworden mit der Marke. Werde die Azelain Suspension aufbrauchen, die sich wie ein Primer anfühlt und ganz anders als das Azelainprodukt bei PC. Mit den Foundations bin ich nicht zurecht gekommen und irgendwie bin ich einfach nicht so scharf darauf, noch mehr von der Marke auszuprobieren.

    Viele liebe Grüße
    Stephie

    Antworten
    1. Kathrin Beitragsautor

      Liebe Stephie,

      danke für dein Feedback. 🙂 Mit Azelain habe ich mich bisher noch nicht wirklich beschäftigt, lese es aber immer wieder. Auch, dass das von TO angeblich was können sollte. Da frage ich doch mal dich: Was genau macht das im Idealfall mit der Haut und wie unterscheiden sich beide (PC und TO)?

      Liebe Grüße

      Antworten
      1. Stephie

        Die Azelaic Suspension von TO fühlt sich wie gesagt eher wie ein Primer an und es ist daher ganz komisch, danach weitere Pflege aufzutragen, da sich die Haut so verschlossen anfühlt. Bei dem Produkt habe ich das Gefühl, es bitzelt ein wenig auf der Haut, nur ganz kurz und minimal. Das PC Produkt fühlt sich eher wie eine Feuchtigkeitspflege und nicht wie ein Wirkstoff an. Und kostet gleichmal das Fünfache.

        Antworten

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