Fair Fashion Vegane Mode

Tchibo | Lieblingskleid mit ECO-LOGIC Bio-Baumwolle

Fair Fashion Vegane Mode Bio-Baumwolle

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Es kommt vor, dass ich gefragt werde, wo ich etwas, das ich gerade trage, her habe.

Ich bin niemand, die sich dann in geheimnisvolles Schweigen hüllt, sondern muss reflexartig Antwort geben. Lautet diese Zalando, Asos oder das örtliche Modehaus ist die Sache schnell gegessen. Da ich allerdings häufig faire, biologische und/oder explizit vegane Dinge an mir trage, fällt die Antwort manchmal etwas komplexer aus. Ich kann dann ich nicht umhin und verweise darauf, dass das jeweilige Produkt fair oder nachhaltig produziert wurde. Schließlich ist das ein Fakt, den man durchaus in die Welt posaunen kann. Die ersten Reaktionen sind dann meist sehr ähnlich. 

„Uuuh, das ist doch bestimmt total teuer!“ oder „Oh man, diese Ökotante wieder…“

 

Das Schlimmste aber – und das was mich tatsächlich auch persönlich am meisten tangiert – ist, wenn mir jemand mit „Puh, wenn ich DA auch noch drauf achten soll…“ kommt. Oder aber gleich abwinkt á la „Mir ist das egal.“ Schluck.

Zugegeben. Ich stehe auf Mode. Und ich möchte, dass ich sie mit einem guten Gefühl tragen kann. Dafür bin ich auch bereit ein wenig mehr auszugeben. Das passiert immer dann, wenn ich bei einem fancy Label bestelle. Oder Schuhe kaufe. Da gehen schnell mal 150 € und mehr über den digitalen Ladentisch. Und skeptische Blicke meines Umfeldes in meine Richtung. Nachhaltige Mode muss teuer sein. Oder?

Fair Fashion Vegan Tchibo Bio-Baumwolle

Umso mehr liebe ich es, wenn meine Antwort meinem Gegenüber erst ein ungläubiges Staunen und dann ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.  „Wie? Das ist von TCHIBO???“  Denn ein Argument lasse ich heute nicht mehr gelten: Das es ordentlich Geld kostet, einen Unterschied zu machen.

Wer mich kennt weiß, wie sehr ich Tchibo liebe. Ohne Mist. Ich behaupte, dass ich das perfekte Testimonial für diese Marke bin. Seit zig Jahren kaufe ich regelmäßig – und ich meine regelmäßig! – dort ein. Die Schnitte und Farben schmeicheln dem Körper und aktuelle Trends werden aufgegriffen und tragbar umgesetzt. I just love it! Umso schöner finde ich, dass sich da gerade einiges in Sachen Nachhaltigkeit tut. 

Tchibo will klotzen, nicht kleckern. 100% nachhaltiges Handeln ist das erklärte Ziel. Das ist mal eine Ansage! Klein denken kann ja jeder. Bis zum Ziel ist es noch ein Stück Weg, aber genau das ist es, was mir das Vorhaben von Tchibo so sympathisch macht. Sie machen sich eben auf den Weg. Und das auch dem Mainstream heraus.

Sicherlich bringt ein Kleidungsstück von einem 100% fairen, nachhaltigen und veganen Hersteller nochmal eine Extraportion Nachhaltigkeit mit. Aber die Otto-Normal-Verbraucherin kauft eben anderswo ein. Und ist oft einfach nicht so sehr in der Materie, wie ich es vielleicht bin. Wenn sie dann „mal eben“ ein Kleidungsstück mitnimmt, welches irgendwo auf der Welt irgendwas ein wenig besser macht, freue ich mich umso mehr.  Denn 2015 hat jeder 3. Deutsche bei Tchibo ein Textil aus Bio-Baumwolle gekauft. Das ist eine ganze Menge, oder? Schon mal ein Anfang, aber da geht noch was. 

Fair Fashion Vegan Fashion Tchibo

Vor zwei Wochen war ich auf dem Green Carpet Event von Tchibo in Hamburg und durfte in der Front Row – direkt gegenüber von Nena – sitzen. Hossa. Das kann man mal gemacht haben. 

Vorgestellt wurde die neue Kollektion mit ECO-LOGIC Baumwolle. Marie Nasemann und Kolleginnen führten Kleider über den Catwalk, die ich tatsächlich allesamt sofort eingepackt hätte. Besonders angetan hat es mir ein marineblaues Kleid in A-Linien-Form mit einem roségoldenen Reissverschluss. Schöner fester Stoff, der kaum knittert und dessen Baumwollanteil aus dem Appachi ECO-LOGIC Cotton Project von Mani Chinnaswamy stammt. (Der übrigens neben Nena sitzen durfte. Es sei ihm gegönnt.) Dazu ein schön voluminöses Tuch in Grau-Rosé und der Frühling kann kommen.

Das Appachi Projekt schult Farmer vor Ort im nachhaltigen Anbau von Bio-Baumwolle, ohne Pestizide und künstlichen Dünger. Darüber hinaus wird ihnen eine Abnahme ihrer Rohstoffe zu garantierten Preisen gesichert. Zudem kümmert sich das Projekt auch um den Schutz des Ökosystems, in dem die Bio-Baumwolle angebaut wird, denn es gehört zu den artenreichsten der Welt. Alles ziemlich sozialverträglich und umweltschonend also.

Was mich tatsächlich überrascht hat: Tchibo ist der drittgrößte Anbieter von Bio-Baumwolle WELTWELT. 76% der vom Unternehmen eingekauften Baumwolle stammte 2015 bereits aus nachhaltigen Quellen. Ist ist viel. Vor allem für ein Unternehmen, welches sich bio/fair/vegan bisher nicht mal groß auf die Fahne geschrieben hat. Obwohl es das Thema Nachhaltigkeit schon seit 15 Jahren auf dem Schirm hat. 

Wer also gerade auf der Suche nach ein paar nachhaltigeren Stücken für seinen Kleiderschrank ist und wie ich fair und konventionell miteinander verbindet, sollte sich die neue Kollektion mit ECO-LOGIC Bio-Baumwolle unbedingt mal anschauen.

Geheimtipp: Ich werde mich auf alle Fälle für den rosanen Mantel auf die Lauer legen. Vorab konnte ich ihn schon online bewundern und hatte ihn auf dem Event dann endlich in der Hand. Der wird anprobiert! <3

P.S.: *Dies ist eine bezahlte Kooperation mit Tchibo. Das ist gut für mich und gut für euch. Weil es mir ermöglicht das Blog in diesem Umfang zu führen und euch weiterhin zur Verfügung zu stellen. Und meine Arbeit von coolen Leuten in dieser Form wertgeschätzt wird. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. 

P.S.S.: 1000 Dank an Katrin von Shades of Nature für die Bilder, die an einem verregneten und stürmischen Tag in Köln entstanden sind. Merkt man gar nicht, oder?  

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Fair Fashion Biobaumwolle Tchibo

11 Gedanken zu „Tchibo | Lieblingskleid mit ECO-LOGIC Bio-Baumwolle

  1. Cookies&Style

    Oh schön sieht das aus, liebe Kathrin. Ich liebe es besonders, wenn Kleider Taschen haben. Ich finde das macht immer nochmals den Unterschied; egal wie elegant sie sind, Taschen machen sie einfach bequem.

    Steht dir hervorragend (nur die Brille fehlt ;-))

    Liebst,
    Ulli

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    1. Kathrin Beitragsautor

      Hey,

      Danke schön 🙂 Die Brille musste runter, weil sie im ersten Setting komische Schatten warf. Hier habe ich sie dann vergessen ? Liebe Grüße

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  2. Katrin

    Es ist genau wie Du schreibst! Man kauft unbewusst Gutes und das ist der perfekte Clou – Tchibo macht es zu 100% richtig! Nur so kann man im Endeffekt nämlich den Enverbraucher an nachhaltige Kleidung heran führen. Das sind keine Öko Sackleinen, die ohne Ende aufs Geld gehen und einen Hauch von „Öko-Tussi“ (Du weist was ich meine ^^) verströhmen, sondern richtig schöne Fashin Pieces!

    Und danke für´s verlinken, es war mir eine Ehre Dich vor die Linse zu nehmen 🙂

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  3. Valandriel Vanyar

    Ich muss ehrlich sagen, Tschibo Bekleidung ist so gar nichts für mich. Mir sind die Sachen immer zu groß (auch weil es oft bei 36 oder 36/38 schon aufhört) und so weiter.
    Das einzige, wo ich wirklich seit Jahren gerne zuschlage, sind die Sport Bekleidungen wie Ober- und Unterteile. Meine liebste Laufjacke ist auch von Tschibo! Hier passen Größen und Schnitte für mich im Gegensatz zur normalen Bekleidung, warum auch immer.

    LG Valandriel

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    1. Kathrin Beitragsautor

      So unterschiedlich ist das. Ich liebe die Sachen, seitdem sie vor ein paar Jahren die Größen neu vermessen haben. Die aktuelle Kollektiv reicht von XS (32/34) bis XL (48/50). Früher waren mir bei Größe S-M meist die Ärmel und Hosenbeine zu kurz. Bei Tchibo passt es mittlerweile hervorragend. Trage nun aber auch andere Größen ? Liebe Grüße

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  4. strawberrymouse

    Die Location kommt mir irgendwie bekannt vor 😉

    Mein Freund ist übrigens bekennender Tchibo-Junkie und wenn wir irgendwas Neues haben, dann wird immer schon gefragt, ob er wieder bestellt hat 😀 Falls absehbar mal eine Selbsthilfegruppe gegründet werden möchte, ich stelle den Kontakt her ;P

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    1. Kathrin Beitragsautor

      Hihi, mein Herz hüpfte bei dem Saal. Da merkt man kaum, wie doof das Wetter war. Grüße an den anderen Tchibo-Addict ✌?

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  5. Susanne

    Hallo Kathrin,
    das Kleid steht dir ausgezeichnet, ich finde, du hast eine total positve Ausstrahlung! 😉 Ich liebe Tschibo auch, vor allem die Unterwäsche. Zu mir sagen die Leute oft, dass ich mir zu viel Gedanken um alles mache. Aber was passiert, wenn sich niemand mehr Gedanken machen würde? Meine Mama hat mir letztens von einer Reportage über H&M erzählt und dass sie dort nie eingekauft hat und es jetzt auch nie tun würde. Wir haben beide das Nähen für uns entdeckt. Mein erstes Kleid ist fertig und total schön geworden, was für ein tolles Gefühl. 🙂 Allerdings muss ich zugeben, dass ich nicht immer darauf achtgebe, ob die Stoffe fair und bio sind…Das wäre vielleicht auch noch so ein Punkt…
    Alles Liebe,
    Susanne

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  6. Eva

    Das ist wirklich ein guter Blogpost, das Kleid ist wirklich hübsch, und es ist toll, dass du damit ein paar Euros verdienen konntest. Die folgenden Zeilen sind keine Kritik die an dich gerichtet ist. Ist ja schön, dass Tchibo endlich nachhaltige Mode auf den Markt bringen will, aber ich denke, solange die Baumwollflücker*Innen, Gerber*Innen, Weber*Innen und Näher*Innen keinen ordentlichen Lohn und keine ordentlichen Arbeitsbedingungen vorfinden ist das Augenwischerei, ähnlich wie die „Concious“ Kollektion von H&M. Gerade Tchibo ist mir als Marke in Erinnerung die sich wenig Gedanken um ihre Zulieferer macht. Bio bedeutet leider nicht, dass sich etwas an den Arbeitsbedingungen ändert, vor allem seitdem „Bio“ keine Nische mehr ist. Das faire Mode ein Vermögen kostet ist übrigens ein Gerücht. Meine Ethletics haben weniger gekostet als die gleichen Modelle von Converse. Jeans von Armed Angels kosten soviel wie andere Markenjeans. Und wenn man wirklich kein Geld hat (und dazu gehöre ich auch) sollte man sich in Secondhand-Läden umschauen. Das ist wirklich nachhaltig. Und je höher die Nachfrage danach ist, desto weniger kommen diese Klamotten nach Afrika, die dort schon seit Jahrzehnten die örtliche Kleiderindustrie kaputt machen. Und ja, das ist viel Nachhaltiger als jedes neue T-shirt aus Biobaumwolle.

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    1. Kathrin Beitragsautor

      Hallo Eva,

      danke für deinen Input. Wer mich kennt weiß, dass ich die erste bin, die die Fahne für bezahlbare Fair Fashion hochhält.
      Tchibo war in der Vergangenheit wahrlich kein Kind von Traurigkeit, aber sieh dir den CoC an. Oder all die Zertifizierungen. Auch in Sachen Kinderarbeit sind sie mittlerweile auf einschlägigen Seiten auf der grünen Liste. Sie setzen sich stark für gute Arbeitsbedingungen ein. Sicherlich ist es noch ein weiter Weg und nicht alles rosig. Aber es hat sich viel getan. Und DAS finde ich unterstützenswert.Lieber ein solches Teil von Tchibo als eines von Primark und Co., oder? Über 100%ige Fair Fashion müssen wir im Vergleich nicht reden. Aber ich sehe das hier als „Einstiegsdroge“, gerade für Otto-Normal-Verbraucher 🙂 Viele Grüße

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  7. Michelle

    Hallo Danke erstmal für den tollen Beitrag,

    ich finde es super das endlich auch die großen Unternehmen Faire und Nachhaltige Mode anbieten. Mein Lieblings online Shop ASOS bietet jetzt sogar auch eine Eco Fashion Kollektion an. Zu den Kommentaren kann ich mich auch nur anschließen. Faire Kleidung kostet kein Vermögen und ist mittlerweile mehr als nur eine Nische.

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