Pink Elephant Cooking vegan

Pink Elephant Cooking | Vegane Küche

Pink Elephant Cooking vegan

Moin,

als ich neulich im wunderbaren Mikado Garden Kunst + Buch in Timmendorfer Strand störberte, fiel mir zwischen all den Buddha Statuen, der asiatischen Literatur und den fernöstlichen Klängen sofort ein Buch ins Auge.  Nach zwei, drei Seiten stand fest: Muss ich haben!

Pink Elephant Cooking ist das Werk zweier Ashtangis, Daisy und Flippo, die vor allem eines haben: Spaß am Kochen und am Yoga. Und das sieht man. Das Buch ist so farbenfroh, abwechslungsreich und unkonventionell wie seine Autoren*innen, die beide durch Gastro-Erfahrungen, viele Reisen und die Liebe zum Ashtanga Yoga geprägt wurden.

Beiden ist das Kochbuch als eine Auflistung von Zutaten – samt stumpfer Anleitung zur Umsetzung – zuwider und so beschlossen sie es anders zu machen. Pink Elephant Cooking strotzt vor Farben, Emotionen und Energie. Diese sollen auch die Leser*innen und späteren Esser*innen spüren und so sind die Rezepte voll von frischem Obst und Gemüse, Superfoods und Rohkost. Soja und Zucker wurden komplett von der Karte gestrichen.

Das Buch startet mit einer Einführung in das Thema „Yoga und Ernährung“ und gibt einen Einblick darüber, wie die beiden ihren ganz eigenen Cooking Style entwickelten und wie sich dieser zusammensetzt. Die sechs Grundpfeiler sind hierbei: Vegan, zuckerfrei, sojafrei, rohkostreich, Superfoods und Freestyle. Ein paar ausgewählte Zutaten, gute Gewürze und ein scharfes Messer. Mehr braucht es laut Daisy und Flippo nicht. Ganz nach meinem Geschmack.

Danach folgt ein kleiner Überblick über die Must Haves für die Umsetzung der leckeren Rezepte in Pink Elephant Cooking. Diese halten sich erfreulicherweise in Grenzen und sind wahrscheinlich eh in jedem veganen Hobby-Sternekoch-Haushalt vorhanden. Besonders schön finde ich die kleine Gewürzkunde, in denen wir auch gleich erfahren, welche Gewürze gegen Mundgeruch wirken, Blähungen vorbeugen und reinigend wirken. Man weiß ja nie, wann man dieses Wissen mal gebrauchen kann 😉

Pink Elephant Cooking vegan

Nun folgt der Rezeptteil. Hier geht es – logisch – mit dem Frühstück los. Für mich als alte Vata-Tante sind erfreulicherweise auch warme Speisen wie Porridge und Suppen dabei. Aber auch Fans von freshen und kreativen Smoothies kommen hier voll auf ihre Kosten. Nach einem Kapital für „Yogis on the road“ mit leckeren Dips, Aufstrichen und anderen Snacks wie „Peanut Masala“ und „Mango Ketchup“ folgt ein üppiger Teil mit Rohkost- und Salatrezepten. Klingt für Manchen auf den ersten Blick vielleicht erst einmal ziemlich öde. Ist es aber ganz und gar nicht. Hier geht es nicht um drei Blatt Feldsalat und eine Erdbeere. Hier wird es spicy, crunchy und immer wieder exotisch. Bei Sätzen wie „…ist aber kein Muss, keine Panik, wenn ihr es nicht im Haus habt.“ kommt auch immer mal wieder der Freestyle durch und mein Küchenchaotenherz wird beruhigt.

Im Hauptgerichte-Teil „Mahlzeit“ finden wir ebenfalls wunderbar knackige Rezepte wie „Pumpkin Quickie“, die „No More Than 10 Minutes Soup“ und „Sushi in der Schüssel“. Den Abschluss bildet mein Lieblingskapitel. Logo – die Desserts. Neben meinen heißgeliebten gebackenen Bananen finden sich hier auch „Yoga Nidra In a Cup“, „Ganesha Sweets“ und „Peanut Butter Fudgesana“.

Pink Elephant Cooking vegan

Fazit

Pink Elephant Cooking hat das Potenzial eines meiner Lieblingskochbücher zu werden. Das Buch ist eine Augenweide und trifft mich genau dort, wo es soll: In Herz und Magen. Noch dazu gefallen mir die kurzen Zutatenlisten und die geschmackliche Vielfalt der Rezepte. Dabei bleiben die beiden Autor*innen immer undogmatisch und enstpannt. Ein Buch, das Spaß macht. In der Küche und auch beim Schmöckern auf dem Sofa.

Pink Elephant Cooking ist im südwest Verlag erschienen (144 Seiten) und kostet 19,99 €.

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2 Gedanken zu „Pink Elephant Cooking | Vegane Küche

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