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Lange Nacht des Yoga Hamburg 2016

Lange Nacht des Yoga 2016 | Yoganacht Hamburg

Lange Nacht des Yoga Hamburg 2016

Eine Stadt, 45 Studios, viel Regen und eine ganze Menge Spaß. 

So könnte man die diesjährigen Lange Nacht des Yoga in Hamburg in einem Satz beschreiben. Und würde ihr doch nicht ganz gerecht werden. Gleich vorweg: Nächstes Jahr geht es auf alle Fälle wieder hin!

Das Yoga begann für Jenny und mich schon im Vorfeld. Eine Übung in Geduld und Gelassenheit. Aufgrund der Harley Days, die ebenfalls an diesem Wochenende in Hamburg stattfanden, waren bereits zu Jahresbeginn so gut wie alle Hotels komplett dicht, so dass uns nur noch ein Hostel blieb (Was sich allerdings als weniger laut als erwartet rausstellte.). Und auch am Tag der Yoganacht selbst wurden wir ganz schön auf die Probe gestellt. Denn entgegen der Wettermeldung zeigte sich Hamburg nicht von seiner besten Seite. Wir haben uns aber die Laune nicht verderben lassen und uns vom nächtlichen Hamburger Flow treiben lassen. 

Die Hamburger Yoganacht bietet die Möglichkeit in die teilnehmenden Studios hineinzuschnuppern, die Lehrer*innen kennen zu lernen und in Kontakt mit anderen Yoginis und Yogis zu kommen.  Man erwirbt am Veranstaltungstag oder auch bereits vorher ein Armbändchen für 15 Euro und hat während der Yoganacht überall freien Zugang. Der Erlös kommt dem Verein und Initiator der Yoganacht Yoga für Alle e.V.  zugute. Der Verein setzt sich – wie der Name schon sagt – dafür ein, dass ALLE Menschen Zugang zum Yoga bekommen: Schwangere, Rolli-Fahrer, Geflüchtete, Menschen in Haft, Trauma-Patient*innen und und und… Eben alle, die auf den ersten Blick nicht unbedingt in die Leggings-tragende, kopfstehende Klischee-Klientel passen.

VeryYoga Yoganacht Hamburg

Es gilt das Prinzip „First come, first serve“. Die Möglichkeit zu reservieren gibt es nicht. Hingehen, Matte ausrollen und mitmachen. Wer keinen Platz mehr findet, zieht zum nächsten Spot. Hier heißt es schnell sein. Early Birds haben die größten Chancen, denn alle drei Studios, die wir in dieser Nacht besucht haben, waren sehr gut besucht bis proppenvoll. Wir hatten jedoch Glück und bekamen Plätze in unseren drei Wunschkursen. Mehr ist in der Zeit auch kaum zu schaffen, selbst bei gut 30 Minuten Pause zwischen den einzelnen Angeboten eines Studios. Jenny hatte uns gleich nach der Buchung des Hostels einen feinen Plan ausgeheckt, der uns erst zur 1-Jahres-Feier von VeryYoga, danach zum Vinyasa Flow zu MonkeyMindYoga, zurück zu VeryYoga für eine Einheit „Moving into Stillness“ und schließlich zu AhoiYoga und einem offenen Klangbad führen sollte.

Mehr als die Yogakluft am Leibe, eine Matte und eine Tasche mit Handtuch (Vinyasa!), Wasser und Handy nebst PowerBank (Snapchat!!) braucht es nicht. Ich hatte meinen neuen fliegenden Teppich dabei, den mir die liebe Bee von BeeAthletica freundlicherweise zugeschickt hat. Eine handbemalte Magic Carpet Yoga Mat*. Definitiv ein Eye Catcher, auf den ich auch ein paar Mal angesprochen worden bin. Die Matte ist angenehm dick, aber dennoch so leicht, dass ich sie gut den ganzen Abend – zusätzlich zur Tasche – schultern konnte. 

Yoganacht Magic Carpet Yoga Mat Amethyst Yogamatte

Eine Einheit dauert im Schnitt 45 Minuten, ist also kürzer als eine normale Yogastunde. Ausgiebiges Shavasana sucht man hier vergebens. Dennoch hatten alle Sessions „Hand und Fuß“ und waren eine runde Sache. Das Publikum ist während der Yoganacht sicherlich noch einmal ein ganzes Stück bunter als sonst. Männer und Frauen, Geübte und Anfänger – hier treffen alle aufeinander. Eine Herausforderung für die Lehrer*innen (und wahrscheinlich auch so manche*n Praktizierende*n), die aber eigentlich keine darstellt. Dank guter Anleitung und Hilfestellungen findet jeder seinen Flow. 

AhoiYoga Hamburg Yoganacht 2016

Die Locations können unterschiedlicher nicht sein. MonkeyMindYoga wartet neben einem großen Yogaraum mit mehren Toiletten und einem seperaten Umkleidebereich auf, bei VeryYoga wird kurzerhand die Ladeneinrichtung zur Seite geräumt (Achtung, Kaufrausch!) und AhoiYoga bietet ein All-in-One.  Mit wunderschöner neuer Wandbemalung. Überall wurden wir gut mit Gurten, Decken, Bolstern und Blöcken versorgt. Und wie immer gilt „Schuhe bleiben draussen!“

Via Snapchat konntet ihr quasi „live“ dabei sein. Für alle ohne gelben Geist habe ich mich an das Experiment gewagt und die Story in ein YouTube-Video umgewandelt. Es ist durchaus verbesserungswürdig. (Ja, nächstes Mal snappe ich quer. Und nein, keine Ahnung wieso YouTube das Video oben so beschneidet. Gibt dem Ganzen aber einen verwegenen „Inkognito-Style“, wie ich finde…). Ich glaube aber, dass es den Vibe des Abends/der Nacht ganz gut einfängt. Inklusive kleiner Wunder, Alkohol (Hell yeah! Yoga und (ein bisschen) Bier geht entgegen landläufiger Meinung sehr gut zusammen.) und viel Hamburger Schietwetter. Enjoy!

Vielen Dank an die lieben Menschen von MonkeyMindYoga, VeryYoga und AhoiYoga für diese wunderbaren Stunden. <3

P.S. Die Yogamatte wurde mir kostenlos von Bee von BeeAthletica zur Verfügung gestellt. Das Bändchen für die Yoganacht habe ich selbst gekauft. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und nur was mich überzeugt, landet auch auf dem Blog.

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