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Ponyhütchen Deocreme Heimarliebe

Vegan Weekend Treat | Ponyhütchen Deocreme Heimatliebe

Ponyhütchen Deocreme HeimatliebeWonach riecht eigentlich Berlin? Die Antwort variiert wohl von Stadtteil zu Stadtteil. Und von Mensch zu Mensch. Umsonst gespannter war ich, als Hendrike von Ponyhütchen ihre limitierte Linie Heimatliebe ankündigte, mit der sie „ihrem“ Berlin eine Hommage gerührt hat. Da ich schon lange Heavy Userin der Ponyhütchen Deocreme bin, musste ich natürlich probeschnuppern.

Was mir da aus dem Tiegel entgegenduftet hat tatsächlich etwas urbanes. Irgendwie grün. Aber kein Bauerngarten in der Heide, kein Tannenwald in Bayern und keine steife Brise von der Nordsee. Da ist diese eine Note, die mir wohl bekannt ist, die ich aber nicht zu deuten vermag. Und die ich tatsächlich mit dem Leben in der Stadt assoziiere. Ein Blick auf die Duftbeschreibung verrät es: Lindenblüten! Auf der einen Seite verhasst ob ihrer klebrigen Säfte, die die Schuhsohlen auf dem Bürgersteig schmatzen lassen. Und dann wieder heißgeliebt für den süßlichen Duft und die Verheißung von Sommer. 

Ein Duft, den ich persönlich sehr mag, denn ich bin mit einer riesigen Linde im Garten aufgewachsen. Da diese Bäume auch in Berlin allgegenwärtig sind, ist es nur logisch, dass Hendrike sie in Verbindung mit Zitrusnoten und Zeder zum Duft der Hauptstadt macht. Die Konsistenz der Deocreme ist etwas fester als die meiner letzten beiden, was mir sehr gefällt und vielleicht auch den kühleren Temperaturen geschuldet ist. Die Wirkung ist dem meines geliebten Kokoskusses ebenbürtig und lässt für mich nichts zu wünschen übrig.

Heimatliebe duftet sich ganz deutlich in meine Favoritenliste der aluminiumsalzfreien Deos. Wer auch mal eine Nase riskieren möchte, sollte beim aktuellen Crowdfunding ein paar Euro locker machen, um Hendrike und den neuen Ponyhütchen Flagship Store in Berlin unterstützen. Noch eine Woche habt ihr Zeit, um euch eines der wohlriechenden „Dankeschöns“ zu sichern.

P.S. Die Ponyhütchen Deocreme „Heimatliebe“ wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und nur was mich überzeugt, landet auch auf dem Blog.

Deos ohne Aluminium

Aluminiumsalzfreie Deos | Speick, Ponyhütchen & Lush

Aluminiumsalzfreie Deos vegan Lush Speick PonyhütchenBeinahe wäre ich mal Expertin für Deos geworden. Queen of Deo sozusagen. Man fragte mich für eine TV-Produktion an, bei der es sich um aluminiumsalzfreie Deos drehen sollte.
Ich sagte ab. Aus mehreren Gründen. Zum einen hatte ich weder Lust MIR an den Achseln schnuppern zu lassen, noch – und das ist viel schlimmer (!) – an den Achseln anderer Menschen zu riechen. Zum anderen, weil es schlichtweg unauthentisch und nicht aufrichtig gewesen wäre.

Ich bin nicht die sonderbare Öko-Tante, die immer und überall den Feind wittert und rebellisch nur noch selber rührt. Die hätten sie vermutlich gern gehabt. Ich habe nichts gegen Alu in Deos. Ich finde es sogar manchmal ganz hilfreich. Es wurde also nichts aus meiner TV-Karriere. 

Was genau haben wir denn gegen Aluminium(salze)?

Dennoch verwende auch ich – wenn möglich – gerne Deos ohne Aluminiumsalze. Einfach, weil ich es kann.
Seit einiger Zeit schon spielen Aluminiumsalze, bzw. der Verzicht darauf eine immer größer werdende Rolle im Beautykosmos. Was zuerst in einschlägigen Foren begann und sich dann auf immer reichweitenstärkere Blogs ausweitete, ist nun auch in der Drogerie angekommen. Klassische Deodorant-und Antitranspiranthersteller bringen mittlerweile ganze Linien heraus, die auf Aluminiumsalze verzichten. Aluminiumsalzfreie Deos sind DAS Ding der Stunde. Auch in der konventionellen Hautpflege. Eine kleine Revolution. 

Doch war das nötig? Oder bedient man einfach eine gestiegene Nachfrage, um die eigenen Umsätze anzukurbeln? Die Sachlage ist schwierig. Es gibt Studien, die die Gefahren von Aluminiumsalzen im Deo für begründet halten und mindestens genauso viele, die diese relativieren.

Hintergrund der ganzen Debatte waren alte Studien, die das Brustgewebe an Brustkrebs erkrankter Frauen unter die Lupe nahmen und dort eine erhöhte Menge an Aluminiumssalzen feststellten. Mittlerweile weiß man, dass auch die nicht an Krebs erkrankten Frauen der Studie im Brustgewebe unterhalb der Achseln erhöhte Werte aufwiesen. Und das eine Erhöhung des Wertes genau an dieser Stelle auch durchaus mit der dichteren Dicke des dortigen Gewebes zu tun hat. Darüber hinaus ist die Menge an Aluminiumsalzen, die wir täglich über die Nahrung zu uns nehmen um ein VIELFACHES höher ist, als die, die eventuell über Deodorants in unseren Körper gelangen. Dennoch ist nicht außer Acht zu lassen, dass dies vor allem für gesunde Haut gilt. Studien haben gezeigt, dass die Aufnahme der Salze bei geschädigter Haut (beispielsweise durch Rasur) deutlich höher ausfällt. Ob und wiefern diese allerdings Brustkrebs beeinflussen ist bis heute nicht abschließend geklärt. Einzig, dass Aluminium bei bereits vorhandenem Brustkrebs die Metastasenbildung beschleunigen kann, ist wissenschaftlich nachgewiesen. Ein Grund, wieso bei erkrankten Frauen die Verwendung eines Deos ohne Aluminiumsalze angeraten wird, denn gerade die Metastasen eines Mamma-Karzinoms führen häufig zum Tode. 

Aluminiumsalzfreie Deo – Können die was?

Ihr seht, an Aluminiumsalzen scheiden sich die Geister. Mein Fazit: Ein Deo allein macht noch keinen Krebs. Aber wenn ich die Möglichkeit habe einen Stoff, der in dieser Form nichts in meinem Körper zu suchen hat, zu meiden und dennoch eine gute Wirkung zu erzielen, dann tue ich das gern.

Und genau das sind wir beim eigentlichen Problem. Ein Deo ohne Aluminiumsalze ist zwar ein Deodorant, aber kein Antitranspirant. Sprich: Es schützt eventuell gegen unangenehme Gerüche, aber nicht gegen die eigentliche Schweißbildung. Denn es ist das Aluminiumsalz welches die Poren verengt und die Körperflüssigkeit so am Fließen hindert. Dessen muss man sich im Klaren sein. Wer auf Aluminiumsalze verzichten möchte, muss damit rechnen, dass es auch mal feucht unter den Armen wird. 

Im Laufe der Jahre haben sich bei mir aber ein paar Favoriten herauskristallisiert bei denen selbst das für mich kein Problem darstellt. Auch und vor allem, weil ich meist Kleidungsstücke mir einem hohen Baumwoll- oder Viskoseanteil trage und den Polyestermonstern aus der Teeniezeit (zum Glück!) abgeschworen haben. 

Speick Deo Stick

1. Deo Stick von Speick

Vor mehr als 15 Jahren meine erste Erfahrung in Sachen Naturkosmetik. Total Old School. Und überraschender Weise ziemlich wirkungsvoll. Der transparent-grüne Stift verströmt einen leicht krautigen Duft mit dem man können muss. Damals habe ich vornehmlich gourmandige Düfte mit hohem Vanilleanteil getragen. Was auf den ersten Blick massiv kollidiert, ergänzte sich im Alltag aber super. Wer sich mal an aluminiumsalzfreie Deos herantasten und unkompliziert in der Drogerie kaufen möchte, sollte hier einen Riecher riskieren. 

Inci

Feuchtpflegekomponente, Flüssigwachs (pflanzliche Basis), Weingeist, Verseifte Stearinsäure (pflanzliche Basis), Komposition mit ätherischen Ölen,  Speick-Pflanzenextrakt (Pflanze aus kontrolliert biologischer Wildsammlung), Salbei-Extxrakt, Lavendel-Öl, Chlorophyll, Komponenten ätherischer Öle

ca. 4 €

Bio Cremedeodrant Ponyhütchen

2. Bio Cremedeodorant von Ponyhütchen

In Sachen „Aluminiumsalzfreie Deos“ lande ich seit Jahren lande ich immer wieder bei den Deocremes von Hendrike. Auf der Basis von Natron und Zinkoxid, eingebettet in gute Öle, pflegt es und sorgt für frische unter den Achseln – ohne auszutrocknen oder weiße Flecken auf der Kleidung zu hinterlassen.  Im Laufe der Jahre habe ich allerdings herausgefunden, dass nicht jede Duftrichtung bei mir zum Erfolg führt. Das ist dann wohl diese individuelle Hautchemie. 

Nachdem ich lange Zeit „A Perfect Match(a)“ verwendet habe, bin ich seit einigen Wochen super happy mit „Kokoskuss“. Der Duft ist himmlisch! Keine künstliche, extrem süße Kokosnuss, sondern der pure Hauch von Urlaub. Das Deo hält bei mir den ganzen Tag frisch, auch nach sportlicher Betätigung. Wirklich feucht werde ich mit den Deos von Ponyhütchen auch nicht. Natron und Zinkoxid sei Dank.

Inci

Bio-Kokosnussöl (kba), Natron, Bio-Sheabutter (kbA), Sonnenblumenöl, Bio-Macadamianussöl (kba), Zinkoxid, Kaolin, Stärke, Parfüm.

9,99 €

Aromaco Lush Deo

3. Aromaco von Lush

Was aussieht wie ein eher unansehnliches Stück Kernseife ist meine Entdeckung des letzten Jahres. Empfohlen hat es mir Jenny von I Love Spa, nachdem ich mich jahrelang um die Deos von Lush gedrückt habe. Zu oft las ich im Netz von gelben Flecken in der Kleidung.

Anlässlich der Reha ließ ich mich dann im letzten Winter doch darauf ein und wurde nicht enttäuscht. Zwar braucht der Körper – zumindest meiner – immer ein paar Tage der Umgewöhnung, wenn ich nach einem anderen Deo wieder auf dieses wechsle, aber dann macht es einen hervorragenden Job. Aromaco duftet leicht nach Patchouli und wirkt mit Zaubernuss und Kamillen-Essig sogar leicht adstringierend. Noch dazu ist das Deo wahnsinnig ergiebig. Mit einem Stück komme ich mehrere Monate aus. 

Beim Kauf des Deos wird im Lush Shop ein kleines Stück von einem größeren abgeschnitten, so dass es auch mal sein kann, dass man etwas mehr oder etwas weniger als die 100 g bekommt. Ich teile mir mein Stück zuhause immer noch mal in kleinere Portionen, die ich dann in kleine Aufbewahrungsboxen von Rossmann verpacke. Diese sind groß genug für ein handliches Stück, verhindern, dass dieses austrocknet und sind auch toll für die Reise.

Inci

Water (and) Hamamelis Virginiana Leaf Extract (Hamamelisaufguss), Propylene Glycol, Sodium Stearate, Matricaria Chamomilla Vinegar (Kamille-Essig), Sodium Bicarbonate, Pogostemon Cablin Oil (Patchouliöl), *Citral, *Limonene, Parfüm

100 g/7,25 €

punkteklein

Sicher, jeder Mensch ist anders. Und was bei mir funktioniert, muss bei anderen noch lange nicht klappen. Wer es aber mal aluminiumsalzfreien Deos möchte, ist hier sicherlich für den Anfang gut bedient. Noch dazu sind alle drei Deos handgepäckstauglich, da fest.

Eine weitere Möglichkeit ist auch das Selbermischen eines Deos auf Natronbasis. (Da haben wir sie doch nochmal, die Öko-Tante.) Mein Rezept für ein „bullet-proof Deo“ ohne Aluminiumsalze findet ihr hier. Es hat mich nie im Stich gelassen. In letzter Zeit hatte ich einfach zuviel Spaß daran neue Produkte zu testen und bin vom Selberrühren abgekommen 😉

Aluminiumsalzfreie Deos vegan

P.S. Die Produkte von Speick und Ponyhütchen wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und nur was mich überzeugt, landet auch auf dem Blog.