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On Beauty 2014 | Organic & Natural Cosmetics Expo and Congress Frankfurt

On Beauty ein bisschen vegan

Moin,

wie ihr sicher mitbekommen habt, war das letzte Wochenende für mich ziemlich aufregend. Ich war zu Gast auf der Naturkosmetikmesse On Beauty in der Villa Kennedy in Frankfurt. Nicht meine erste Messe, allerdings die erste, auf der ich Teil des Programms war. Schockschwerenot! Vor einiger Zeit hatten mich die Veranstalter angefragt, ob ich nicht – u.a. zusammen mit Erbse von Blanc et Noir, Franziska von Veggie Love und Miriam von Boutique Vegan – an einer Podiumsdiskussion mit dem Thema „Vegan Lifestyle: Ein Trend der die Naturkosmetik beflügelt?“ teilnehmen wollen würde. Meine erste Reaktion: Klar! Genau mein Thema. Easy-Peasy.

Wenig später kippte das Ganze dann  – ach nee – in blanke Panik. Würde ich überhaupt ein Wort rausbringen? Wüsste ich auf alle Fragen eine schlaue Antwort? Knicke ich neben den ganzen Experten am Ende völlig ein? Der umfangreiche Fragenkatalog tat sein übriges. Sie waren doch sehr speziell und beleuchteten zu einem guten Stück auch Aspekte, die man nur aus Händlersicht wirklich beantworten kann. Man wollte mit uns natürlich auch ein wenig Marktforschung betreiben. Bereits im Vorfeld wurde mir gesagt, dass die Händler und Firmen in diesem Jahr besonders an einem Austausch mit uns Bloggern interessiert seien 😉onbeauty8

Tja, und dann kam der große Tag. Er begann gleich ziemlich aufregend, da ich das zweite Mal in meinem Leben fliegen sollte. Das erste Mal ganz allein. Wer mich kennt weiß, wie sehr mich alleinreisen stresst. Am Ende war aber  – natürlich… – alles total entspannt und so kam ich am Vormittag pünktlich zu einem unglaublich guten veganen Brunch in der traumhaft schönen Villa Kennedy in Frankfurt an. Sogleich traf ich auch auf einige andere Blogger und durfte u.a. Erbse & Henrik, Jennifer von Pretty Green Woman, Bobby von Nixenhaar und Julia von Beautyjagd persönlich kennenlernen.onbeauty5 onbeauty7

Um 13.30 Uhr war es dann soweit und die Podiumsdiskussion begann. Ingesamt 1 Stunde war dafür im Programm reserviert und die verging wie im Flug. Leider wurden einige der Fragen, auf die ich mich vorbereitet hatte, gar nicht gestellt und wieder andere waren sich so ähnlich, dass sich die Diskussion an der einen oder anderen Stelle vieleicht etwas im Kreis drehte. Auch waren „leider“ nur Vegan-Affine auf dem Podium, so dass Gegenstimmen fehlten. Dr. Bodo Kubartz führte jedoch so souverän durch die Stunde, so dass sich meine Aufregung im Nu legte. Ich hoffe, ich habe nicht allzu großen Nonsense erzählt und niemandem zum Einschlafen verleitet 😉 Auf alle Fälle freute mich mich sehr, dass die Diskussion so gut besucht war. Auch wenn es ein komisches Gefühl ist als „Expertin“ vor so einem Fachpublikum aus Händler, Bloggern und Presse zu sitzen. Seht es mir nach. Es war mein erstes Mal. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass Veganismus in der Naturkosmetik einen immer größeren Stellenwert einnimmt, was auch die Händler immer mehr fordert. Die Beratung wird intesiver, die Kunden selbst sind immer aufgeklärter und Zertifizierungen und Deklarationen werden immer wichtiger.

Danke an Erbse und Henrik für das Bild.

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Im Anschluss hatte ich die Möglichkeit an einem Pressegespräch mit Prof. Dr. med. Urs Pohlman von annané. Eine sehr inspirierende und begeisternde Stunde, über die ich euch in einem eigenen Artikel berichten werde. Nur soviel: Der engagierte Gründer der Schweizer Marke studierte Medizin und Philosophie. Zwei Studiengänge, die im Grunde stellvertretend dafür stehen, was annané ausmacht: Wissen und Leidenschaft. Es war eine Freude zuzuhören.

Die Messe selbst war klein, aber fein. Neben einigen alten Bekannten gab es auch viel neues zu entdecken, denn die Firmen setzten sich vor allem aus eher „High End“ und „Nische“ zusammen. Besonders freute es mich, endlich auch Hendrike von Ponyhütchen kennen (und noch mehr lieben ;)) zu lernen. Leider war mein Tag so vollgepackt, dass ich trotz der überschaubaren Ausstellerzahl nicht alles Stände sehen konnte. Schließlich möchte man an jedem Stand ja auch noch ein bisschen Quatschen, Schnuppern und Erfühlen. Die Tatsache, dass ich 1 1/2 Stunden vor meinem Anflug zurück am Flughafen sein musste, tat leider übriges dazu. Nächstes Mal bleibe ich definitiv zwei Tage!

Highlights der Messe waren für mich neben Ponyhütchen (In kürze kommt eine neue Linie, an der alle Menschen besondere Freude haben werden, die es pur, luxuriös und experimentell mögen.), Care of Gerd aus Schweden, Cosmetics 27 aus Frankreich, Dr. Jackson aus dem UK, Lilla Bruket aus Schweden, Moana aus Neuseeland, Plaine aus Deutschland mit ihrem innovativen Rasierpulver, Lucy Annabelle aus Nordirland mit der bezaubernden Colleen Harte und Zuii Organic aus Australien. Ihr seht: Die Messe war ein internationales Potpourri! Zusammenfassend kann ich sagen: Es wird pur, minimalistisch und vegan. Ganz nach meinem Geschmack. Wunderschöne, schlichte Verpackungen im Apothekenstil treffen klare Deklaration und Labeling, gepaart mit vielen veganen Produkten und hochwertigen Inhaltsstoffen. I like!

Leider konnte ich aufgrund des Zeitdrucks kaum Bilder machen, ein paar Impressionen möchte ich euch aber nicht vorenthalten.

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Beauty & Care | Mein Beautyritual im Winter

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Da ich noch ein paar letzte Urlaubstage genießen kann, gönne ich mir heute mal einen richtigen „Schlunztag“, bevor ich mich morgen das erste Mal wieder von einem Wecker aus dem Schlaf reißen lassen muss. Freiwillig!

Zu so einem Tag gehört für mich immer ein Bad. Ich liebe Baden. Von mir aus müsste es keine Duschen mehr geben. Mein Ritual beginnt also damit und beinhaltet heute folgende Komponenten:

Lektüre
Ich reise kulinarisch gerne um die Welt, da kommt mir Vegane Köstlichkeiten – international aus dem Pala Verlag sehr gelegen.

Beauty
Als ehemalige Neurodermitikerin weiß ich die Vorteile von Meersalz für die Haut sehr zu schätzen. Danach wird die Haut mit der Regeneratio Mask von annané und dem Organic Nourishing Treatment Oil von Dr. Alkaitis (gibt es unter anderem bei Amazingy und Pure Schönheit) ordentlich gepampert. Zuvor quäle ich mich jedoch noch kurz mit einem Clear Up Strip. Aua. Wer schön sein will…, ihr kennt das. 

Verpflegung
Heute genehmige ich mir meine wohl behütete letzte Packung Pfeffernüsse. Dann bin ich für dieses Jahr aber auch durch mit weihnachtlichem Gebäck. Psst, die sind übrigens gerade im Angebot!

Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gerutscht und habt vielleicht auch noch ein paar gemütliche Stunden vor euch. Wie sieht denn euer aktuelles Beautyritual aus?

Unter der Lupe | annané | High End Pflege aus der Schweiz

Pflanzliche und mineralische Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau. Fair gehandelt und nicht an Tieren getestet. BDIH-zertifiziert und so hoch konzentriert, dass bereits eine kleine Menge große Wirkung zeigen kann. Die Schweizer Firma annané produziert ihre minimalistischen, aber luxuriösen Produkte nach eben diesen Idealen. Darüber hinaus arbeitet sie stetig daran die ökologische Bilanz zu verbessern und  nutzt nur Strom aus natürlichen, regenerativen Ressourcen wie Wasserkraft und Solarenergie. Als Mitglied der Allianz 1% for the planet spendet annané zudem einen Prozent des gesamten Umsatzes an Projekte, die dem Schutz der Erde dienen. 

In den letzten zwei Monaten habe ich zwei der Produkte getestet: Die Maske Regeneratio und den Augen Balsam Oculissimum, beides für normale Haut. 

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annané setzt die normale Haut mit der Mischhaut gleich und so ist die Maske Regeneratio ganz darauf ausgelegt den Stoffwechsel der Gesichtshaut in eine Gleichgewicht zu bringen und in der T-Zone die Talgproduktion zurückzufahren. Das Produkt enthält unter anderem  Kapkastanien (Yangu) -, Sanddorn-, Hagebutten-, Moringa- und Wiesenschaumkrautsamenöl. Sie stimulieren die Zellerneuerung, während Papayablatt- und Borretschsamenextrakte beruhigen und vtalisieren. Eine ausführliche Auflistung aller Inhaltsstoffe findet ihr hier

Regeneratio wird auf das gereinigte Gesicht aufgetragen und nach 5-10 Minuten mit einem feuchten Tuch oder Wattepad abgenommen. Die Maske kann auch als intensive Tages-oder Nachtcreme verwendet werden und wird – in kleinen Mengen aufgetragen – vollständig von der Haut aufgenommen.  

Mein Eindruck

Die Maske Regeneratio steckt in einem formschönen Milchglasflakon und besitzt einen wunderbar zarten Duft. Sie lässt sich sehr gut verteilen und fühlt sich sehr angenehm auf der Haut an. Die vitalisierenden Eigenschaften kann ich voll und ganz bestätigen: Nach den ersten zwei Anwendungen wurde mein Gesicht heiß und rot. Ich befürchtete schon eine Unverträglichkeit und stellte sie erst einmal für zwei Wochen zurück in den Schrank. Da meine Haut dennoch nach jeder Anwendung (und nachdem sie sich beruhigt hatte) wirklich toll aussah und sich auch so anfühlte, wagte ich einen dritten Versuch. Diesmal verwendete ich weniger Produkt und ließ die Maske nur 5 Minuten auf der Haut. Bei den ersten beiden Abwendungen überschritt ich die angegebene Einwirkzeit etwas. Und tatsächlich traten diesmal  weder Hitze noch Rötungung auf. 

Ich trage sie alle zwei Wochen am Abend auf und werde mit einer frischer und glatter aussehenden Haut belohnt. 

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In dem milchigen Glasflakon der Oculissimum steckt eine milchige Augencreme mit einem leicht krautigen Duft. Sie enthält unter anderem Wildrosen-, Bergamott- und Sanddornöl, die die Konturen straffen und festigen. Verschiedene Algenextrakte wie Laminaria ochroleuca, Salicornia herbacea und Laminarie digitate versorgen die Haut zusätzlich mit Feuchtigkeit. 

Oculissimum wird nach der Reinigung vorsichtig von innen nach außen aufgetragen und zieht schnell ein. Zusätzlich kann die Creme auch für die Haut um die Lippen herum verwendet werden.  

Mein Eindruck

Zu allererst fiel mir der wunderbare Auftrag der Augencreme auf, die sich sonst nur von Produkten mit Silikonen kenne. Sie gleitet förmlich über die Haut und zieht so schnell weg, dass ich mich kurz darauf problemlos schminken kann. Die Haut fühlt sich danach gut gepflegt an und die Augen wirken wacher. Ich habe das Gefühl, dass bei regelmäßiger Anwendung auch meine Augenschatten etwas weniger sichtbar werden.  

Ich trage die Creme seit einigen Wochen im Wechsel mit meiner Augencreme von Frantsila auf und würde sie definitiv nachkaufen, gäbe es da nicht einen Haken.

Fazit

Und dieser Haken ist – zumindest für mich  – der Preis. Beide Produkte entstammen dem High End Bereich der Naturkosmetik und kosten 98 € (Augencreme), bzw. 118 € (Maske). Ob diese Preise gerechtfertigt sind muss und sollte jede* Anwenderin* selbst für sich entscheiden. Durch die hohe Ergiebigkeit relativieren sich die Kosten auf längere Sicht zwar etwas, dennoch sind die Produkte von annané in meinen Augen vor allem für Anwenderinnen* geeignet, die sich etwas besonderes gönnen  oder aber luxuriöse Pflege verschenken möchten. Die Pflegewirkung beider Produkte ist in jedem Fall auffallend gut und die nachhaltige Produktion definitiv ein Pluspunkt. 

Alle Produkte von annané sind für Veganerinnen* geeignet, werden ohne Tierversuche produziert und sind unter anderem hier erhältlich.