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Brain Dust

#VWT | Brain Dust by Moon Juices | Vavavoom fürs Hirn

Brain Dust

Ich sitze vor dem Bildschirm. Eine weiße Seite geöffnet, eine Tasse Yogi-Tee vor  und meine To-Do-List vor mir. In den letzten Tagen sprudelten die Ideen nur so und ich habe alles mehr als einmal im Geiste durchgespielt. Nun habe ich endlich die Zeit, es aufs digitale Papier zu bringen.

So habe ich schon früher in der Schule gearbeitet. In Deutschklausuren saßen Menschen um mich herum, die sofort wild anfingen zu schreiben und in den ersten 30 Minuten zig Blätter zerrissen oder zerknüllten. Ich saß 30 Minuten stoisch da, meditierte vor mir hin und schrieb mich dann in einem Schritt leer. Ich muss diesen einen Punkt erreichen, an dem ich genau weiß, welches Gefühl ich vermitteln will. Welche Bilder ich kreieren will. Danach läuft es wie von selbst.

Und dann sitze ich da und mir fehlen die Worte. Manchmal hilft es, denn Laptop zuzuklappen und eine Nacht darüber zu schlafen. Meist passiert mir das aber natürlich genau dann, wenn mir eine Deadline im Nacken sitzt. Eine selbst gewählte (Ich bin Perfektionistin!) oder noch schlimmer: Eine, die ich auch nach außen kommuniziert habe. Mist. Eben noch voller Ideen und Inspiration und plötzlich wehen wie in einer Western-Szenerie die Büsche durchs Gehirn. 

Zum Glück habe ich mir für solche Momente eine kleine Auswahl an Brain-Boostern zugelegt, um meinen Synapsen ein wenig auf die Sprünge zu helfen. Ist der Knoten erst einmal geplatzt, fließt es wieder. Also ätherische Öle raus, Pomander drauf, Playlist an. Und seit neustem heißt es auch: Brain Dust rein.

Bereits im letzten Jahr habe ich auch den Body Dust von Moon Juice vorgestellt. Eigentlich hatte ich mir den bestellt, um einfach meine Gesamtkonstitution wieder auf Spur zu bringen. Erst viel später, als ich schon einen Großteil des Pulvers verbraucht hatte, las ich, dass es auch explizit bei Knochenbrüchen empfohlen wird. Heureka! Da habe ich also instinktiv den ganzen Sommer über genau das richtige getan. Meine diversen Brüche waren dann im September auch primär verheilt. Das mag nicht nur am Body Dust gelegen haben. Aber geschadet hat er definitiv nicht. 

Brain Dust Moon Juice

Nun soll also das Hirn wieder in Schwung kommen. Praktischerweise wird der Brain Dust auch in Form von 10 Einzelsachets angeboten. So kann das legale „adaptogenic“ Doping auch ganz einfach unterwegs oder auf der Arbeit praktiziert werden.  Die Mischung aus Astragalus, Lion’s Mane, Shilajit, Maca, Rhodiola, Stevia und Gingko soll die Neurotransmitter im Gehirn nähren und so die Neuronen ordentlich fließen lassen. Und verstärkte Hirnströme –  insbesondere die der Alpha-Wellen – sorgen für Entspannung, bzw. entspannte Wachheit, Kreativität und Inspiration. Pimp your Mental Flow!

Hier geht es nicht darum, „noch das Letzte herauszuholen“ und sich über die Grenzen hinaus zu verausgaben. Wer aber seine Kreativität ein bisschen wachkitzeln möchte und der berühmten Schreibblockade den Kampf ansagen möchte, sollte sich hin und wieder eine Portion Brain Dust gönnen. Die Wirkung würde ich mit einer starken Tasse Kaffee vergleichen. Aber mit dem Vorteil, auch danach noch sanft einschlummern zu können. Perfekt also für alle wie mich, wie ihre Kreativität vor allem abends nach der Arbeit austoben müssen. 

Erfreulicherweise ist der Brain Dust sehr dezent im Geschmack. Was ich definitiv nicht von allen Moon Dusts behaupten kann. Einige schmecken wirklich „funny“. Aber der Brain Dust fällt, eingerührt in einen zünftigen Kakao, gar nicht auf. Immer wenn ich vor einer mentalen Herausforderung stehe – sei es eine Deadline oder ein Thema, welches viel Recherche oder Tiefgang braucht – genehmige ich mir ein Tütchen. 

P.S. Ich habe mir den Brain Dust selbst bei Biomazing gekauft. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und nur was mich überzeugt, landet auch auf dem Blog.

Turmeric Shake vegan

Kurkuma Shake | Der Sommer wird gelb!

Kurkuma Shake vegan

Immer wenn ich das Gefühl habe, dass sich mal wieder ein kleiner Infekt anbahnt, ich mich schlapp und müde fühle oder einfach nur einen ordentlich Jieper darauf habe, dann gibt es hier einen Kurkuma Shake. 

Was im Winter die Goldene Milch ist, ist im Sommer dieser herrlich erfrischende und glücklicherweise auch sehr, sehr schmackhafte Drink. Ich könnte mich reinlegen! Und als wenn das nicht reichen würde, bekommt ihr hier auch noch eine geballte Ladung Ayurveda-Power. Denn in dem Kurkuma Shake stecken eine Menge Gewürze drin, die es in sich haben. Ich habe seit dem letzten Jahr immer ein Glas mit selbstgemachter Kurkumapaste im Kühlschrank, um mir morgens schnell mal einen Drink zu mixen. Dieser ersetzt dann locker meinen morgendlichen Kaffee!

Hauptbestandteil des Kurkuma Shakes ist – wie sollte es anders sein – Kurkuma, auch Gelbwurz genannt. Diese Wurzel kann so ziemlich alles: Schmerz stillen, Entzündungen lindern, den Cholesterinspiegel senken, beim Fettabbau helfen und tatsächlich unterstützend bei der Krebshemmung wirken. Zudem hilft sie dabei den Knochenabbau zu verlangsamen.

Natürlich ersetzt der Konsum eines Kurkuma Shakes nicht und niemals den Arztbesuch, aber zusätzlich eingenommen kann er durchaus zum Wohlbefinden beitragen. Ich selbst habe den Drink im letzten Sommer literweise getrunken. Sicherlich hat er mich nicht alleine wieder zusammengeflickt, aber geschadet hat es definitiv nicht. Und auch die aktuelle Erkältungswelle im Kindergarten scheine ich bisher ganz gut abzublocken. Toitoitoi.

Kurkumashake veganWichtig zu wissen ist, dass Kurkuma, bzw. sein Wirkstoff Curcumin nur bedingt wasserlöslich ist und so nur schwer von Magen-Darm-Trakt resorbiert werden kann. Daher sollte dem Kurkuma Shake auch immer ein Schuss gutes Kokosöl und etwas Pfeffer (Piperin steigert die Bioverfügbarkeit von Curcumin um ein Vielfaches!) zugefügt werden. Außerdem sollte das Kurkuma vorher erhitzt werden. Da kommt es gelegen, dass die Basis eines jeden Kurkuma Shakes eine eingekochte Paste bildet. Die besteht nur aus Wasser und Kurkuma. Alle anderen Zutaten werden – eigentlich – erst direkt beim Mixen des Shakes hinzugefügt.

Ich bin mittlerweile aber dazu übergangen, einige Zutaten gleich beim Kochen in die Paste zu geben. Das spart später Zeit und verhindert „Mist, ich dachte, ich habe noch gemahlene Vanille im Haus!“-Momente….

Kurkuma Paste

  • 1/2 Tasse Wasser
  • 1/4 Tasse Kurkuma in Bio-Qualität
  • ein paar Umdrehungen aus der Pfeffermühle
  • 1/2 TL gemahlene Vanille

Alles gut verrühren und so lange leicht köcheln lassen, bis die Paste beginnt einzudicken. Sie sollte die Konsistenz von Babybrei haben, nicht zu fest und nicht zu flüssig. In ein sauberes Glas gefüllt hält sich die Kurkuma Paste im Kühlschrank gut 2-3 Wochen.

Rezept für einen Kurkuma Shake

  • 1 TL Kurkuma Paste
  • eine Handvoll Eiswürfel
  • 1 Becher Pflanzendrink (Ich nehme gerne Soja oder Mandel)
  • 1/2 TL Kokosöl
  • 1 Spritzer Agavendicksaft 
  • optional etwas Zimt, Kardamom…

Die Zutaten in einen Mixer füllen und für circa 30 Sekunden gut vermengen. Eiswürfel in ein Glas geben und mit dem Kurkuma Shake aufgießen. Enjoy!

Achtung: Der Kurkuma Shake ersetzt nicht den Gang zum Arzt! Ich konnte mit ihm aber schon so manch sich anbahnende Erkältung im Keim ersticken oder den Verlauf verkürzen. Give it a try!
Kurkuma Shake Rezept Turmeric Shake

 

Veganer Mango Lassi mit Kokos und Ananas

Veganer Mango Lassi mit Kokos & Ananas | Brasil meets India

Veganer Mango Lassi mit Kokos und AnanasMoin.

Von der Veggie World in Hamburg Ende März sind Franzi und ich recht schnell wieder geflüchtet. Es war einfach ZU voll. An entspanntes Bummeln und Genuss ist nicht wirklich zu denken, wenn einem andauernd Menschen in die Hacken rennen, abrupt stehen bleiben oder einem ins Ohr husten… Was ich aber mitgenommen habe, ist ein neues Lieblingsgetränk, welches Zuhause gleich auf den Nachbau wartete.

Am Stand von Govindas – die übrigens vorzügliches ayurvedisches Catering anbieten – genossen wir nämlich einen veganen Mango Lassi, verfeinert mit Kokos und Ananas. Herrlich erfrischend und mit dem Geschmack nach Urlaub. Ideal auch in Kombination mit spicy Essen. 

Dies, Das, Ananas

Ich machte mich also gleich zuhause daran, diese ayurvedische Köstlichkeit nachzubasteln. Heraus kam ein Gedicht, dessen Ursprung irgendwo zwischen Indien und Brasilien liegen könnte. Piña Colada meets Mango Lassi.

Das Rezept ist absolut Freestyle. Daher die Mengenangabe „Handvoll“. Ich hatte noch gefrorene Mango im Tiefkühlfach, die ich dann mit Mangopüree aus dem Glas aufgestockt habe. Und da mir wahrscheinlich niemand glauben würde, wenn ich behaupte, ich hätte eine Ananas in meiner Küche zersäbelt, habe ich gleich zu der ungezuckerten aus dem Glas gegriffen… Das hat zudem den Vorteil, dass eine Menge eigener Saft dabei ist, mit dem ich Joghurt und Kokosmilch etwas geschmeidiger gemacht habe. Mit diesen „Hacks“ lässt sich dieser Lassi auch immer mal wieder zwischendurch mixen lassen, ohne unbedingt vorher noch groß einkaufen gehen zu müssen. 

  • 1 Handvoll Mango
  • 1 Handvoll Ananas
  • 1 Schuss Ananassaft
  • 1/2 Dose Kokosmilch
  • mit Sojajoghurt auffüllen
  • etwas Minze

Alles in den Mixer geben, ordentlich rotieren lassen und mit etwas Minze abschmecken. Ideal auch als kleines Frühstück für alle, die morgens noch nicht viel runter kriegen, aber nicht mit leerem Magen in den Tag starten wollen.

Viel Spaß beim Genießen dieses leckeren, sommerlichen Lassis!

Rezept ein bisschen vegan

Goldene Milch | Erkältung adé!

Rezept ein bisschen vegan

Moin,

auch wenn sich in diesem Jahr meine zwischenmenschlichen Begegnungen im Herbst bisher auf ein Mindestmaß reduzieren, sind auch an mir nicht alle Bazillen spurlos vorbeigegangen.

Hatte ich direkt nach dem Unfall das Gefühl, dass mein Körper sich schlichtweg nicht erlauben konnte, sich mit so etwas banalem wie einem Schnupfen rumzuärgern, trifft es mich mittlerweile doch geballt. Halskratzen, triefende Nase, das volle Programm. Wie gut, dass es da neben den üblichen Verdächtigen noch etwas – auch noch ziemlich leckeres! – aus den ayurvedischen Lehren gibt.

Es ist mal wieder Kurkuma-Zeit, Baby!

Die gelbe Wurzel ist ein wahres Wundermittel und als Goldene Milch getrunken DIE Helferin in Sachen Stärkung des Immunsystems. Kurkuma wirkt zudem verdauungsfördernd, hilft bei der Fettverbrennung, schützt vor freien Radikalen, ist gut zu Herz und Haut und schmeckt einfach lecker!

Nachdem ich im Sommer schon literweise den großartigen Shake On Ice von Kaerlighed genossen habe, drehen wir die Gradzahl nun ein wenig höher. Denn Goldene Milch wird warm getrunken.

Für einen Becher Goldene Milch braucht ihr:

  • einen Becher Mandelmilch
  • 1-2 TL Kurkumapaste
  • eine Prise frisch gemahlenem Pfeffer (wichtig zur Verstoffwechselung des Kurkuma)
  • 1/2 bis 1 TL Ceylon Zimt
  • 1 TL Kokosöl (wie der Pfeffer ebenfalls essenziell)
  • 1 TL Agavensirup (oder eine andere Süße eurer Wahl)

Ich peppe mir meine Milch zusätzlich gerne noch mit etwas Kardamom, Vanille und Muskat auf.

Für die Kurkumapaste gebt ihr 1/2 Tasse Wasser und 1/4 Tasse Kurkuma in einen Topf und lasst das Ganze so lange köcheln lassen, bis die Masse etwas andickt. Das dauert bei mir im Schnitt 5 Minuten. Dabei immer wieder umrühren, idealerweise mit einem Holzlöffel. In ein luftdicht verschlossenes Gefäß abgefülllt, hält sie sich im Kühlschrank gut 3 Wochen. Bei mir trennen sich im Laufe der Zeit des Öfteren die festen von den flüssigen Bestandteilen, was aber kein Problem ist. Einfach vor der Verwendung mit dem Löffeln durchrühren.

Für die Goldene Milch gebt ihr alle Zutaten in einen Topf und lasst sie für rund 2 Minuten leicht simmern. Auch dabei immer mal wieder umrühren, damit sich nichts absetzt.

Danach genießen und sich darüber freuen, dass es den fiesen Bazillen im Körper nun an den Kragen geht. Die Goldene Milch ersetzt natürlich nicht den Arztbesuch. Aber gerade zu Beginn einer Erkrankung und zur Stärkung währenddessen ist sie ideal.

Lasst sie euch schmecken!

ein bisschen vegan Ayurveda

Ayurveda Tumeric ein bisschen vegan

Kurkuma Maske | Channel Your Inner Simpson

Ayurveda Tumeric ein bisschen vegan

Moin,

ich liebe Kurkuma. In jeder erdenklichen Form. Als „Golden Milk“, als leckeren Shake oder auch mal als Gesichtsmaske. Das Zeug ist einfach ein Allrounder! Zugegeben: Man muss die Simpson schon sehr mögen.  Die Benefits sind dafür aber umso größer. Es hilft nämlich quasi für und gegen alles. Sowohl intern als auch extern. Ein paar Vorzüge habe ich hier mal für euch zusammengefasst:

  • antibakteriell und entzündungshemmend
  • entgiftend und reinigend
  • heilungsfördernd
  • blutstillend
  • fiebersenkend
  • schmerzlindernd, vor allem bei grippebedingten Gelenkschmerzen
  • lindert Magen-Darm-Beschwerden
  • verdauungs- und stoffwechselanregend
  • cholesterinsenkend
  • antioxidativ
  • …..

Die Liste könnte man wohl endlos fortführen. Eine Sache noch möchte ich hier aber nicht unerwähnt lassen und genau deshalb verwandele ich mich gelegentlich in Marge Simpson: Kurkuma verbessert das Aussehen der Haut. Glow. Ausstrahlung. Radiation. You know what I mean.

Uuuuh, das wollen wir ja alle. Hier also mein Rezept für die ultimative Kurkuma Maske. Im Original wird sie oft mit Milch und Honig angerührt. Geht aber ebenso gut vegan. Alle Angaben sind pi mal Daumen, wandelt sie gerne so ab, wie es euch gefällt. Die Menge reicht für mindestens zwei Anwendungen (Im Kühlschrank aufbewahren!).

  • 1 bis 1 1/2 TL Kurkuma (Bio Qualität)
  • 1 TL Öl eurer Wahl
  • 1/2 bis 1 1/2 TL Sojamilch  oder einen anderen Pflanzendrink

vegan Rezept Diese vegane Mischung wird im Gegensatz zur Honig-Variante nicht wirklich sämig, sondern bleibt flüssig. Sicherlich kann man irgendeinen veganen Ersatz hinzufügen, aber dieser wäre mir ehrlich gesagt dafür zu schade. Es klappt nämlich auch wunderbar ohne. Vor allem, wenn man die Kurkuma Maske wie ich mit einem ausgemusterten Masken-, bzw. Foundationpinsel aufträgt. Tipp: Im Gegensatz zu anderen Masken soll diese sogar explizit auch unter den Augen aufgetragen werden, denn Kurkuma gilt als tolles Mittel gegen Augenringe!

Attention, please!

Womit wir auch beim Thema wären: Kurkuma ist echt. Richtig ECHT. Flecken auf der Kleidung kriegt ihr so gut wie nicht mehr raus. Nicht umsonst färbt man in Indien mit der Wurz Stoffe und dergleichen. Zieht also ein altes Shirt an (Vielleicht habt ihr eh ein „Färbeshirt“ zuhause.) oder legt euch ein dunkles Handtuch um.  Lasst die Maske 5-10 Minuten einwirken und nehmt sie dann vorsichtig ab. Nicht erschrecken! Es kann sein, dass ihr danach noch einen leicht orangen Schimmer auf der Haut habt. Dieser lässt sich aber gut mit etwas Öl oder Gesichtswasser abnehmen.

Nach dem Abspülen etwas Rosenhydrolat drüber und fertig ist das kleine Ayurveda Treatment für zwischendurch.

Schon mal probiert? Lust bekommen? Ich freue mich auf euer Feedback. Und das ein oder anderen Marge Simpson Bild auf Instagram.