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Vegan Beauty Favorites August 2017

Vegan Beauty Favorites August 2017

Vegan Beauty Favorites August 2017

Vegan Beauty Favorites August 2017

Auch wenn der September schon in vollem Gange ist und der Herbst mit großen Schritten auf uns zukommt, möchte ich euch meine Vegan Beauty Favorites aus dem August nicht vorenthalten. Einige der Produkte sind ganz neu in meine Sammlung gekommen, andere haben sich schon länger in mein Herz geschlichen. Wie immer cruelty free und vegan. 

Charlotte Tilbury – Dry Sheet Mask

Ich habe lange widerstanden. Wirklich. Eine knochentrockene Tuchmaske, die die Haut dennoch gut durchfeuchtet und einen unglaublichen Glow schenkt. Kann das funktionieren? 24€ ärmer wollte ich es dann doch einmal ausprobieren. Die Dry Sheet Mask von Charlotte Tilbury verspricht in 15 Minuten ein Ergebnis, welches einem professionellen Facial gleichen soll. 

Die Maske wird dank praktischer Schlaufen hinter den Ohren verankert und lässt sich so tatsächlich bequem tragen. Allerdings sollte man sich damit nicht dem Partner oder dem Nachbarn zeigen. Die Ähnlichkeit mit Michael Myers ist wirklich beängstigend… Die Anwendung ist denkbar simpel und frei von jeglichem Geschmiere, was ich sehr mag: Einige Augenblicke zum Aktivieren der Maske über das Gesicht massieren, 15 Minuten entspannen und was soll ich sagen: Holla! Meine Haut fühlt sich an wie eingecremt. Und leuchtet. Ohne speckig auszusehen. Der Knaller!

Eine Maske kann laut Hersteller bis zu 3x wiederverwendet werden. Das relativiert den saftigen Preis zumindest ein wenig. Ich las, dass einige sie bis zu 5x verwenden. Ich selbst bin jetzt bei der vierten Anwendung angekommen. Zwar wird das Ergebnis minimal trockener als bei den Malen zuvor, dennoch gehe ich davon aus, dass auch meine Maske die 5er-Marke knacken wird. 

Why to buy: Diese Maske ist ideal, um die Haut für besondere Tage strahlen zu lassen. Und um die Nachbarn zu erschrecken. Die kann wirklich was!

Vegan Beauty Favorites August 2017 ReviewUrban Decay – All Nighter Setting Spray

Mit meiner neuen Liebe zu Foundations aller Art stieg auch mein Interesse an Setting Sprays. Meine erste Erkenntnis: Sie machen wirklich einen Unterschied. Meine zweite Erkenntnis: Setting Spray ist nicht gleich Setting Spray. Je nach Beschaffenheit pflegen sie trockene Haut, halten Öle und Fette in Schach und verlängern die Haltbarkeit des Make Ups.

Gestartet bin ich mit dem gefeierten Keep it perfect! Setting Spray von Essence und verwendete dann ein hydrierendes von Isadora. Schon hier merkte ich deutliche Unterschiede. Meinen Heiligen Gral aber fand ich im All Nighter von Urban Decay. Damit hält mein Make Up wirklich den ganzen Arbeitstag, ohne dass ich es auffrischen muss. 

Why to buy: Nicht günstig, aber definitiv wirkungsvoll. Bei meiner Mischhaut sorgt es für langen Halt ohne Auszutrocknen. 

L.O.V. – Lovful Shine & Care Lip Stylo

So wunderbar haltbar Liquid Lipsticks auch sind. Manchmal muss es ein klassischer Lippenstift sein. Die von L.O.V. sind mittlerweile neben Charlotte Tilbury meine absoluten Go-Tos geworden. Leichte bis mittlere Deckkraft, easy im Auftrag und Dank Monoi-Butter und Vitamin E auch super pflegend. Ich liebe das pink-rote „London“ und das peachige „Amsterdam“. 

Why to buy: Glanz, Pflege und Farbe. Dazu schnell und ohne Lipliner aufzutragen. 

Vegan Beauty Favorites August 2017 Dry Sheet Mask Charlotte Tilbury COSRX BHA

Kat von D – Lock it Loose Setting Powder

Egal ob solo oder über dem Make Up getragen: Dieses Puder hält was es verspricht. Es mattiert und versiegelt alles darunterliegende ohne die Haut cakey aussehen zu lassen. Zwar als translucent ausgewiesen besitzt es einen kleinen Gelbstich, ähnlich wie ein Banana Powder. Dieser Hauch von Farbe balanciert die weiße Blasse eines herkömmlichen Setting Powders etwas aus und verleiht etwas mehr Frische. Ich trage das Lock-It Setting Powder meist ganz gezielt direkt mit dem beiliegenden Puff auf, was wunderbar funktioniert. 

Why to buy: Es mattiert wirklich, ohne sich abzusetzen. Und seht ihr das Pentagram? <3

COSRX – Blackhead Power Liquid

Dieses füssige BHA habe ich bei Miin in München entdeckt. Endlich ein adäquater Ersatz für mein Resist 2% BHA von Paula’s Choice. Umgerechnet sind hier ebenfalls gut formulierte 2% BHA enthalten, dafür kosten 100 ml nur 23,99 €. Da ich die Flüssigkeit mit den Finger auftrage, reicht die Flasche eine halbe Ewigkeit. Das Blackhead Power Liquid von COSRX ist minimal zähflüssiger als das BHA von Paula’s Choice, geht für mich aber immer noch als flüssig durch. Erfreulicherweise klebt es auch überhaupt nicht. 

Why to buy:  Wirksames, flüssiges (!) BHA mit einem tollem Preis-Leistungsverhältnis.

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Welche alten und neuen Produkte haben denn in den letzten Wochen euer Herz erobert? Kennt und nutzt ihr vielleicht sogar einen meiner Favoriten? Ich bin neugierig. 

P.S:  Alle Produkte wurden von mir selbst gekauft. Es gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog.

The Ordinary Review Blog Kritik

The Ordinary | Warum ich bisher nicht darüber geschrieben habe.

The Ordinary Review Blog KritikEigentlich sollte dieser Post eine Antwort auf Magis aktuelles Video über die Marke The Ordinary des Hautpflegeherstellers Deciem werden. Beim Schreiben merkte ich jedoch, dass mein Kommentar die klassische Länge unter einem YouTube-Video sprengen und tatsächlich auch eine der meistgestellten Fragen der letzten Monate beantworten würde:

„Wann schreibst du eigentlich mal etwas zu The Ordinary?“

Ich nutze die Produkte der vielgehypten Marke nun schon seit über einem Jahr. Wer mehr oder weniger aufmerksam meine Instagramstories verfolgt wird mitbekommen haben, dass ich gelegentlich mal ein Produkt erwähne, es aber noch keine ausgewiesene Review oder Empfehlung auf meinem Blog gibt. Das war ursprünglich in keinster Weise so geplant, sagt aber wohl auch einiges über mein Verhältnis zu Brand aus. In den letzten Monaten habe ich zwar immer wieder in Privatnachrichten auf diese Frage geantwortet, nun ist es an der Zeit, meine Gedanken auch auf dem Blog zu bündeln.

Warum The Ordinary?

Wer mich kennt weiß, dass ich ein passionierter Nachzügler in Sachen Wirkpflege von Paula’s Choice bin. Bereits vor über 10 Jahren kam ich über Foren mit dem System in Kontakt, war aber aufgrund der Komplexität erst einmal abgeschreckt. In den letzten Jahren jedoch vagte ich den Sprung in diese neue Welt und bin seit nunmehr 3-4 Jahren Heavy User. AHA, BHA, Retinol, Vitamin C. Das volle Programm. Warum also wechseln? 

Das ist eine berechtigte Frage. Ich bin mit den Produkten von Paula’s Choice wunderbar klargekommen und habe einige viele Male nachgekauft. Und genau da liegt der springende Punkt. Paula’s Choice fährt mittlerweile eine Preispolitik, die ich so nur im äußersten Notfall mitmachen möchte. Wer lange Jahre Nutzer einer bestimmten Marke ich, kommt um etwaige leichte Preissteigerungen auf lange Sicht sicherlich nicht herum. Einige Produkte, die ich sehr gerne und täglich verwende sind aber allein in den letzten 2-3 Jahren bis zu 5 Euro teuerer geworden, was ich anhand alter Rechnungen nachvollziehen konnte. 

Zudem hebt die Marke in schöner Regelmäßigkeit zur Glamour Shopping Week die Preise an, was den darauffolgenden vermeintlichen Super-Deal schnell etwas egalisiert. Mein Hauptgrund nach Alternativen für Paula’s Choice zu suchen war also der Preis. The Ordinary lockt mit Preisen, die weit unter vergleichbaren Wirkstoffen liegen und monothematisch formulierten Produkten mit hoher Wirksamkeit. Klingt also erstmal genau nach dem, was ich suche. 

The Ordinary Review BloggerDie Ausgangssituation

Ich begab mich also auf die Suche nach Alternativen für mein Resist Anti-Aging 10% AHA-Peeling, welches ich im allabendlichen Wechsel mit dem Resist Anti-Aging 2% BHA Peeling anwendete und dem Clinical 1% Retinol Treatment. (Hier und hier findet ihr meine bisher veröffentlichten Artikel zum Thema.) 

Vorsicht: Ich kann und will hier keine Beratung für einzelne Produkte und Hautsituationen geben. Die obigen Angaben mache ich vor allem, um meine Motivation und auch später die Gründe besser nachvollziehen zu können. Anhand der Prozentzahlen seht ihr, dass meine Haut mittlerweile einiges gewohnt ist. Ich rate JEDEM dazu, es in Sachen Säure und Retinol langsam angehen zu lassen. So verführerisch sie auch sein mögen.

Ich begann klassisch mit 5% AHA, steigerte mich dann auf 8% und könnte 10% mittlerweile täglich anwenden, wenn ich sie nicht mit BHA abwechseln würde. Bei Retinol hielt ich mich an die Steigerung 0,01% auf 0,1% und dann erst auf 1%. Was auch bitter nötig war. Gerade beim Retinol spann meine Haut über lange Wochen und zwar so arg, dass ich kurz davor war, die Intensität wieder herunterzufahren. Ironischerweise begann ich dann zeitgleich mit dem 23%igem Vitamin C von The Ordinary, was meine Haut SO crashte, dass sie ab da über das Retinol nur milde lächelte…

Zu hohe Erwartungen?

Ich machte mich also an die Recherche, windowshoppte mich durch den The Ordinary Onlineshop und las diverse Blogs. Eine Sache fällt nämlich sofort auf:

Der Beratungsanspruch hält sich bei The Ordinary in Grenzen.

Vielleicht gehört das auch zum wissenschaftlichen Image, welches sich die Brand gerne gibt: 
Uns bekommt man nicht an jeder Ecke. Wir sind was für einen erlauchten Kreis Eingeweihter. 

Und genau da liegt eines der Probleme. Während beispielsweise Paula’s Choice eine wirklich umfangreiche und gut verständliche Beratungsarbeit leistet, sollte man bei The Ordinary schon einiges an Wissen mitbringen. Auch, weil die Marke gelegentlich etwas gegenteilige Aussagen tätigt, die es zu bewerten gilt. So wird unter den Werbetexten FÜR Säureprodukte darauf hingewiesen, dass diese zwar schnelle Resultate brächten, andere – weniger potente – Mittel aber vorzuziehen wären.  Ja, was denn nun? Kaufen oder sein lassen? 

Auch die vielen Prozentangaben und Bezeichnungen, die aus einem Chemie-Lehrbuch stammen könnten, sind sicherlich nicht sofort durchschaubar. Hier muss also einiges an Basiswissen – und der Wille zum Googlen (!) – mitgebracht werden. Hat man sich aber erst einmal eingelesen und herausgefunden, welche Produkte man nun gerne ausprobieren würde, steht man vor der nächsten Hürde. 

The Ordinary ist bisher in Deutschland offiziell nicht erhältlich. 

Die einzige Bezugsquelle aus einem deutschen Onlineshop heraus ist Asos. Die Produkte werden allerdings auch hier aus dem Ausland verschickt und so kann es zu Verzögerungen kommen. Auch Paula’s Choice ist nur sehr limitiert erhältlich, nämlich über den eigenen Onlineshop, der die Produkte ebenfalls aus dem Ausland (den Niederlanden) versendet. Dies geschieht allerdings immer reibungslos und die Sachen sind innerhalb von 2-3 Tagen da. 

Für The Ordinary bleibt alternativ immerhin noch der virtuelle Gang über den Kanal ins UK. WENN denn alles vorrätig ist. Denn das ist ein weiterer Minuspunkt bei The Ordinary:

Selten ist alles vorrätig.

Zumindest in einem Shop. Vor allem bei ASOS vergehen manchmal Wochen bis gewünschte Produkte wieder vorrätig sind und BeautyBay listet in diesem Moment in dem ich diesen Artikel schreibe, ein einziges Produkt, ein pflanzliches Öl. Man muss also warten. Auf die Gefahr hin, dass dann das nächste Produkt out of stock ist. Oder mehrfach bestellen.

Hat einen das lang geplante und ersehnte Paket dann endlich erreicht, kommt zumindest bei mir ein wenig zu oft Ernüchterung auf. Tatsächlich hatte ich ab dem allerersten bestellten Produkt vor über The Ordinary zu berichten. Ich war mir ziemlich sicher, dass da nichts schief gehen konnte, war ich doch durch Paula’s Choice schon an Säuren und Retinol gewöhnt. Allerdings wohl auch verwöhnt. Zumindest, was Konsistenzen angeht. Denn:

Viele Konsistenzen bei The Ordinary sind weder angenehm noch pflegeleicht. 

Zumindest in meinen Augen. Bis zu einem gewissen Grad mache ich gerne Abstriche, wenn ich weiß, dass ein Produkt sich hervorragend in meine Routine integriert und meiner Haut gut tut. Bei The Ordinary ist das Abrollen, Peelen, Pellen und Kleben aber so weit verbreitet, dass ich die meisten Produkte – und auch hier muss ich Magi recht geben – nur noch abends anwende. Was meine Routine stark verkompliziert, da sie allabendlich um mehrere Schritte erweitert werden muss. Hinzu kommt erschwerend, dass einige Produkte per se nicht zusammen verwendet werden sollten und ich so nicht nur meine Abend-, sondern auch meine Morgenroutine umstellen musste.

Morgens wird das Spiel nämlich noch durch die Risikofaktoren „Make Up“ und „Lichtschutzfaktor“ ergänzt. Ein ums andere Mal musste ich auf der Arbeit entsetzt feststellen, dass das, was sich im heimischen Badlicht als smooth und eben erkennen ließ, plötzlich dem Häutungsvorgang einer Schlange glich. Wenn mir die Produkt nicht schon direkt beim Schminken auf der Haut auseinanderfielen… Hier lässt sich erahnen, wo man zugunsten des niedrigen Preises gespart hat. 

Wie gesagt: Wenn ich dafür mit faltenfreier, babyweicher Haut belohnt werden, führe ich diesen Tanz gerne auf. Jeden Tag aufs Neue. Doch jetzt kommt das große ABER:

Für Heavy User von Wirkstoffpflege ist The Ordinary nur bedingt etwas.

Ich lehne mich hier weit aus dem Fenster. Aber in den letzten Monaten beschleicht mich ein Gedanke. Beim Lesen diverser Reviews im Netz bemerkte ich, dass die meisten der durchweg positiven Bewertungen von Menschen zu stammen schienen, die vorher noch nie oder kaum mit Wirkstoffpflege in Berührung kamen. Ich stelle also die steile These auf, dass ein Großteil derer, die eine Verbesserung ihrer Haut sehen, vorher kaum etwas in puncto chemische Peelings und Co. für ihre Haut getan haben. Da ist natürlich erstmal alles ein Gewinn. 

Zwar ist The Ordinary immer noch weit entfernt von beratungsarmer Drogeriepflege, aber schon mal mainstreamiger erhältlich als beispielsweise Paula’s Choice – nämlich bei ASOS. Darüber hinaus wird die Brand seit Monaten auf einschlägigen Kanälen gehypt, was die Zielgruppe maßgeblich vergrößert und den Markt auch dort erschließt, wo Anti-Aging, Peelings und Co. (noch nicht) in diesem Maße stattfinden. 

Liest man darüber hinaus Erfahrungsberichte alter Skincare-Hasen, scheinen die Meinungen jedoch schon etwas nüchterner auszufallen. Und auch ich muss mittlerweile sagen: Der große AHA-Effekt blieb aus. Bisher habe ich keines der getesteten Produkte nachgekauft und einige sogar vor dem Leeren entsorgt. 

The Ordinary Skincare Review

Totalausfall?

Was genau ich testet habe und wie die Produkte für mich ganz persönlich abgeschnitten haben, werde ich euch in einem der nächsten Artikel verraten. Das würde hier den Rahmen sprengen. Es gibt nämlich tatsächlich ein, zwei Produkte, die einen ganz soliden Eindruck hinterlassen haben. Vom Großteil jedoch bin ich ehrlicherweise enttäuscht. Und so wundert es nicht, dass Deciem neben The Ordinary noch weitere, höherpreisigere Marke im Sortiment hat. Wieso sollten sie, wenn mit The Ordinary alles zu erreichen wäre? Bis auf ein Produkt von NIOD – welches ich übrigens hervorragend fand, welches aber nach 14 Tagen bereits leer war (und das für über 50€!) – habe ich diese allerdings noch nicht getestet. 

Vor allem in Sachen Retinol bin ich versucht, wieder in den sauren Apfel zu beissen und 60€ für das Clinical Retinol 1% Treatment von Paula’s Choice auszugeben… 

Wie sind eure Erfahrungen mit The Ordinary? Decken sie sich mit meinen oder seit ihr dort für euch fündig geworden?

P.S:  Alle Produkte wurden von mir selbst gekauft. Es gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog.

 

Paulas Choice BHA AHA Retinol

Paula’s Choice | AHA, BHA – Alles klar?!

Paulas Choice BHA AHA RetinolMoin,

offensichtlich habe ich meine Begeisterung noch nicht laut genug in die Welt hinausposaunt. Denn ich werde ständig gefragt, ob ich eigentlich noch die Produkte von Paula’s Choice, speziell das AHA und BHA, verwende. Zeit für ein Update also.

Um es vorweg zu nehmen: Ja. Ich verwende die Produkte noch. Mit gleichbleibender Begeisterung. Jeden Tag. In den vergangenen Monaten habe ich jedoch einiges getestet, Anwendungshäufigkeiten und -zeiträume auszutariert und Wiederholungstäter sowie neue Lieblinge gefunden. Um die soll es hier heute gehen.

Wer wissen möchte, was es mit Paula’s Choice auf sich hat und wieso ich die Produkte vor mittlerweile gut zwei Jahren für mich entdeckt habe, dem sei dieser Artikel ans Herz gelegt. 

Kurz zusammengefasst: Ich habe eine ziemlich knorke Haut (Danke Mama, danke Oma!), will aber unnötigen Alterserscheinungen vorbeugen und Mitesser auf der Nase bekämpfen. Aus diesem Grund fing ich 2013 mit den chemischen Peelings AHA und BHA an. Vereinfacht ausgedrückt wirkt ersteres vor allem an der Oberfläche und eliminiert Pigmentflecken und Fältchen. Letzteres wirkt lipophil und bekämpft die Hautunreinheiten. Beide regen die hauteigene Kollagenproduktion an, tragen abgestorbene Hautschüppchen ab, wirken entzündungshemmend und schmeicheln einfach dem Teint. 

Nachteil: Beides sind Säuren und brauchen dementsprechend eine gewisse Konzentration und ein bestimmtes Milieu, um ihren Job zu machen. Die richtige Reinigung vorweg und die richtige Pflege danach sind also das A und O. Und sowohl AHA als auch BHA machen die Haut photosensibel, sprich noch empfindlicher gegenüber Sonnenlicht als sie es ohnehin schon ist. Ein hoher Lichtschutzfaktor ist also Pflicht!

Nachdem ich zu Beginn täglich morgens BHA 2% und abends AHA 5% aufgetragen habe, bin ich mittlerweile dazu übergegangen, nur noch abends zu peelen. Das hat ganz praktische Gründe. Zum einen verwende ich zur Pflege gerne weiterhin Produkte, die nicht von Paula’s Choice stammen, keinen idealen ph-Wert haben und ich somit zwischen Peelen und Cremen warten muss. Denn die meisten Reinigungsprodukte machen den ph-Wert der Haut leicht alkalisch, wohingegen Säuren ein – Überraschung – saures Milieu brauchen, um wirken zu können. Also muss nach der Reinigung gewartet werden, bis die Haut sich aklimatisiert hat und der Säureschutzmantel wieder im Arbeitsmodus ist. Das passt mir morgens selten in den Kram.

Zum anderen, weil mein AHA 5% irgendwann leer war und ich es kein drittes Mal nachkaufen wollte. Denn ich HASSE den Verschluss. Bei beiden Tuben entstanden irgendwann feine Brüche im Kunststoff, so dass der transparente Deckel nicht mehr richtig schloß und in der Kulturtasche dauernd aufging. Zudem verklebte die Öffnung immer wieder sehr unansehnlich. Da sehe ich wirklich noch Verbesserungsbedarf.
Dermasence vegan AHAAlso ging ich dazu über, nur noch 1-2x die Woche das 10%ige Liquid zu verwenden. Dieses ist nun auch leer und ich machte eine Entdeckung: Das Dermasence AHA Effects plus C. Die perfekte Kombi gegen quasi alle Zeichen der Hautalterung! Dieses Produkt setzt sich aus 2%igem  Vitamin C und 8%iger Glykolsäure (AHA) zusammen. Liegt also zwischen meinem täglichen AHA-Peeling und dem wöchentlichen 10%igen. Zwar gibt die Verpackung an, dass man das AHA plus Vitamin C nach einer Gewöhnungsphase täglich verwenden kann, ich bin jedoch dazu übergegangen, dies im Wechsel mit dem BHA zu tun. Denn selbst nach all der Zeit, die ich beide Säuren mittlerweile verwende, „brizzelt“ meine Haut bei höher dosiertem AHA gerne doch mal. 

Daher trage ich auch mein Retinol nur an den „BHA-Tagen“ nach dem Peeling auf. Das Vitamin A stärkt die Haut, sorgt für mehr neue und gesunde Zellen und steigert die Kollagenproduktion noch mal gewaltig. Begonnen habe ich erst mit einer 0,01%igen Konzentration, wechselte dann auf 0,1 % und teste gerade das 1%ige Clinical Retional von Paula’s Choice. Dieses wende ich – parallel zum BHA – jedoch nur maximal 3x in der Woche an. 

Darüber hinaus habe ich festgestellt, dass meiner Haut relativ egal scheint, ob ich nun täglich oder nur jeden zweiten Tag mit AHA oder BHA peele. Dafür hält das jeweilige Produkt länger und das spart Geld.

Vorsicht geboten!

Bei all drei Wirkstoffen gilt: Vorsichtig rantasten. Jede Haut ist anders. Zu Beginn der Säuren habe ich mit kleinen „verbrennungsähnlichen“ Pickelchen links und rechts der Nase zu tun gehabt. Nicht sicht- aber fühlbar. Der Spuk war nach zwei bis drei Wochen vorbei. Beim Umstieg auf das höhere Retinol wurde die Haut an einigen Stellen zuerst etwas trockener. Auch das gab sich aber mit der Zeit. Anderen Menschen hängt die Haut – bildlich gesprochen –  in Fetzen vom Gesicht. 

In solchen Fällen unbedingt die Dosis verringern oder die Pausen dazwischen verlängern. Und geduldig sein. In Sachen „reinere Haut“ tut sich oft schon nach 6-8 Wochen etwas, für eine festere, dickere Haut und mehr Kollagen können auch schon mal 6 Monate ins Land gehen. 

Meine tägliche Routine

Morgens

– Reinigen mit einer Reinigungsmilch und/oder Mizellenwasser
– Serum
– Augencreme
– Feuchtigkeitscreme mit mindestens LSF 30 (!!!)

Abends

– Reinigen mit einer Reinigungsmilch und/oder Mizellenwasser
– 15-20 Minuten Wartezeit
– Peeling mit BHA oder AHA im täglichen Wechsel
– An „BHA-Tagen“ danach Retinol 
– 15-20 Minuten warten
– Serum
– Augencreme
– ggfs. Nachtpflege

Paulas Choice BHA VergleichIm Laufe der Zeit habe ich einiges an Produkten von Paula’s Choice durch und kann vergleichen. Eine Sache ist mir besonders aufgefallen, daher möchte ich sie mit euch teilen. Ich bin eine Freundin von leichten Texturen. Gerade bei flüssigen Geschichten. Die dürfen dann bitte auch WIRKLICH flüssig sein. Und nicht kleben. Ich hasse nichts mehr, als klebende, backsige Produkte im Gesicht. Zu Beginn meiner Säurenkarriere begann ich mit dem Daily Pore-Refining Treament 2% BHA aus der Resist Serie. Dieses verwendete ich zwei, drei Flaschen lang und probierte danach das Skin Perfecting 2% BHA Liquid aus. Vor allem aus Kostengründen, denn die Resist Reihe ist noch mal ein paar Euro teurer als die anderen und es ist weniger Inhalt in den Flaschen enthalten. Dafür ist sie vollgepackt mit Antioxidantien. Hat halt alles sein Für und Wieder.

Auf alle Fälle bin ich nach einer Flasche wieder reumütig zu meinem Resist BHA zurückgekehrt. Und zahle gerne die zwei, drei Euro mehr. Den während dieses knochentrocken und wie Wasser wegtrocknet, bleibt nach dem Skin Perfecting BHA ein klebriger Film. Meine Haut fühlt sich an und sieht aus wie eingecremt. Für feuchtigkeitsarme Mischhaut wie meine nicht das Mittel der Wahl. For the record. 

Wozu nun das Ganze?

Ansonsten bleibt mir zu sagen, dass ich all diese Produkte als Investition in die Zukunft sehe. Ich bin mit meiner Haut, so wie sie ist, bis auf wenige Stellen wirklich sehr zufrieden. Auch ist mir klar, dass wir alle altern. Mitsamt Haut. Die Frage ist nur wie. Wie ihr seht, verwende ich nur die Säuren und das Retinol von Paula’s Choice. Weil ich davon überzeugt bin. Genauso wie von dem getönten Resist Superlight Daily Wrinkle Defense SPF 30 (Der auf dem Bild zu sehende Hydralight SPF ist leider nicht vegan, wie ich eben als Info erhielt. Meh. Wird also aufgebraucht und nicht nachgekauft. Der getönte Resist SPF ist eh um Längen besser ;))Nie gab es einen anderen Lichtschutzfaktor, der die für mich ideale Tönung und Deckkraft hat, mir keine Pickel beschert und nicht zu fettig aufliegt. 

Bei allem anderen wechsele ich munter durch und freue mich, wenn es reizarm, bzw. reizärmer ist. Der Clou des Ganzen liegt für mich aber ganz klar im Sonnenschutz und im Peeling. Der Unterschied mag aktuell nicht allzu groß zu sein. Aber ich bin mir sicher, dass er es in 20 Jahren sein wird. Und nicht zu meinem Nachteil 😉 
punktekleinWeitere wichtige und interessante Infos zum Thema findet ihr hier, hierhier und hier.

P.S.: Alle hier vorstellten Produkte wurden von mir selbst gekauft. Kooperationen werden immer als solche gekennzeichnet.

Get The Glow | AHA und BHA von Paula’s Choice

punkteklein

Moin,

ich habe meine Haut zur Zeit richtig gern. Als ich neulich ein Bild bei Instagram hochlud folgten wunderbare Kommentare darüber, wie sehr ich strahlen würden und was ich für eine reine Haut hätte. Sowas geht natürlich runter wie Öl, pampert das Gemüt und bestätigt mich darin, dass ich auf dem richten Weg bin.

Nun ist das, was ich mit meiner Haut anstelle keine Hexerei. Es ist in dieser oder leicht abgewandelter Form wirklich für jede*n umsetzbar. Egal ob alt oder jung, Falten oder Pickel, trockene oder fettige Haut. Sicherlich spielen auch meine Gene eine nicht unwichtige Rolle, denn sowohl meine Großmütter als auch meine Mutter sind allesamt mit schöner, recht glatter Haut durchs Leben gegangen, bzw. tun das noch. Aber Gene sind nicht alles. Wir haben einen Einfluss darauf, was wir daraus machen.

Es ist im Grunde ganz simpel: Meine Hautpflege ist japanisch, mein Make Up französisch und meine Haarpflege indisch.

punkteklein

Wahrscheinlich sitzt ihr jetzt mit großen Fragezeichen vor dem Bildschirm. Keine Sorge, ihr müsst jetzt keine neue Fremdsprache lernen. Es ist eigentlich ganz einfach. Damit es übersichlich bleibt, teile ich meine Basics in drei Teile. Heute soll es also um meine Hautpflege gehen.

Und wieso jetzt japanisch?

Japanerinnen lieben es mehrere Produkte hintereinander zu verwenden. Da wird gereinigt, gepeelt, gecremt und obendrauf kommen noch ein Serum und ein Öl. Oder andersrum? Tupfen, drücken und klopfen nicht vergessen! Auf alle Fälle machen Japanerinnen aus ihrer Schönheitspflege in der Tat ein richtiges Ritual, das Layering. Und ein bisschen habe ich mir das im Laufe der Jahre abgeguckt.

vegane Gesichtspflege

Den Grundstock meiner Pflege bildet seit jeher eine möglichst milde Reinigung. Zudem schminke ich mich regelmäßig abends ab. Immer. Das habe ich so von Mama gelernt. Da kann ich noch so müde (oder betrunken) sein…

Morgens verwende ich zudem gar kein starkes Reinigungsprodukt, sondern nehme nur etwas Gesichts- oder Mizellenwasser.  Danach folgt ein Toner und Pflege. Hierbei kommen nun die mysteriösen Produkte mit den drei Buchstaben ins Spiel.

Und was sind nun AHA und BHA?

 Ja, jetzt wird es ein bisschen chemisch. Etwas, was mich vor über 10 Jahren zurückschrecken ließ und mich heute ärgern lässt, dass ich diese großartige Kombi für mich nicht schon viel früher entdeckt habe. Kurz gesagt handelt es sich hier bei um Peelings. Beta-Hydroxy-Säure (BHA) und Alpha-Hydroxy-Säure (AHA) sind Säuren, die exfolierend wirken. Und das effektiver und doch sanfter als die klassischen menchanischen Peelings.

Normalerweise stößt die Haut tote Hautzellen ab. Allerdings gibt es äußere Einflüsse wie Sonneneinstrahlung, Hautzustände wie trockene oder fettige Haut und auch erbliche Bedingungen die diesen Prozess verlangsamen. Die Schüppchen verbleiben auf der Haut und lassen sie fahl und stumpf aussehen. Zudem kann es zu verstopften Poren und Pickeln kommen. Peelings auf AHA- und BHA-Basis schaffen da Abhilfe.

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AHA (Frucht- oder Milchsäure)

Peelt die Hautoberfläche und regt die hauteigene Feuchtigkeitsproduktion an. Die Säure eignet für trockene und sonnengeschädigte Haut und wird besonders gerne im „Anti Aging“ Bereich eingesetzt. Sie wirkt am besten in einer Dosierung von 5-10%. AHA wie BHA regen nach einer längeren Anwendungsdauer außerdem die Kollagenproduktion an, was die Haut länger straff erscheinen lässt.

BHA (Salicylsäure)

Besonders gut geeignet für fettige Haut und bei Pickeln und Mitessern.
Die Säure löst den gesammelten Talg in verstopften Poren, so dass diese sich wieder auf ihre genetisch bedingt Größe zusammenziehen können. Zudem wird BHA entzündungshemmend und antibakteriell, kann also auch gut bei empfindlicher oder geröteter Haut angewandt werden. Selbst bei Rosazea soll es in den meisten Fällen zu einem sichtbaren Rückgang der Rötungen kommen. Hier muss aber immer individuell getestet werden. BHA beginnt ab 1-2% sichtbar zu wirken.

Paula empfiehlt bei sonnengeschädigter Haut UND Pickeln/Mitessern BHA zu verwenden.  Die Verwendung beider Säuren sei in diesem Falle möglich, aber nicht nötig.

Ich selbst habe mich schnell dazu entschieden beide Säuren einzusetzen. Ursprünglich begann ich aufgrund von sichtbaren Poren auf der Nase mit der Anwendung von BHA. Von Clear Up Strips bis Peel Off Masken und was weiß der Geier noch: Ich habe alles durch. Mit BHA bin ich endlich angekommen. Da wir aber natürlich auch alle nichts dagegen haben, wenn sich die ersten tiefen Falten noch ein bisschen länger nicht sehen lassen und ich in Sachen Sonnenschutz  nicht immer gut zu meiner Haut, verwende ich auch AHA.

Wo bekomme ich das her?

Produkte mit diesen beiden Inhaltsstoffen sind auch in der Drogerie oder Parfümerie zu finden, dort aber zu gering dosiert, mit einem kontraproduktiven ph-Wert ausgestattet oder schlichtweg nicht tierversuchsfrei hergestellt.

Fündig geworden bin ich Dank Agata (die bei Magia-Mania einige tolle Artikel zu Thema geschrieben hat) bei Paula’s Choice. Zuerst war ich etwas skeptisch, da es sich hier mitnichten um Naturkosmetik handelt. Die Produkte strotzen nur so vor Silikonen. Diese zu verwenden sorgte erst einmal für ordentliches Haarsträuben. Hier ist es jedoch so, dass die Silikone als Trägerstoff und dem besseren Verteilen der Wirkstoffe dienen und in nullkommanichts verfliegen. Keine klebrige Schicht auf der Haut, kein Gefühl der Luftundurchlässigkeit, keine Pickel. Darüber hinaus sind die Produkte von Paula’s Choice duftstofffrei und was den ph-Wert angeht, perfekt formuliert. Ist ein säurehaltiges Produkt es nämlich nicht, kann es nicht arbeiten. Die Säure wird wirkungslos. Daher würde ich mittlerweile von Versuchskäufen in Drogerie und Parfümerie abraten und gleich ein paar Euro mehr in die Hand nehmen, online bei PC zu bestellen. Hätte ich diese Infos vorher gehabt, ich hätte eine Menge Geld gespart…

Was es zu beachten gilt

Eines ist ganz besonders wichtig, wenn man BHA und/oder AHA an seine Haut lässt: Sonnenschutz, Sonnenschutz, Sonnenschutz. Denn beide machen die Haut photosensibel, also empfindlich gegenüber Licht. Das kann zum einen zu Hautschäden bis hin zu Krebs führen, zum anderen verursacht es auf kurze Sicht Pigmentflecken. Die man mit AHA ja gerade bekämpfen will.

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Wer beginnt eines der beiden Säure zu verwenden, sollte dies vorsichtig tun. Viel hilft nicht immer viel. Wenn möglich die geringstverfügbare, wirksame Dosierung wählen und vielleicht erst einmal jeden zweiten Tag verwenden. Danach kann sich langsam gesteigert werden. Manche berichten nach einiger Zeit von einer Schälung der Haut und Rötungen. Dies ist völlig normal und gehört zum Umstellungsprozess. Die Haut beginnt danach verstärkt selbst Feuchtigkeit zu produzieren und wird auch dicker. Währendessen kann Linderung durch zeitweiliges Zurückfahren der Anwendungshäufigkeit und geringere Dosierung erreicht werden. Die Anwendung sollte jedoch nicht unterbrochen werden. Halten die Beschwerden über einen längeren Zeitraum an, sollte sie aber abgebrochen werden.  Ich selbst hatte nur vereinzelt kleine, nicht gerötete Pickelchen neben der Nase, ähnlich eines kleinen Sonnenbrandes, die nach zwei Wochen verschwunden waren.

Ebenfalls wichtig zu erwähnen: Die Haut gewöhnt sich nicht an Säuren. Die Dosis muss also nicht irgendwann gesteigert und die Anwendungshäufigkeit nicht erhöht werden. Die Wirkung ist immer die gleiche. Heute und in 10 Jahren.

Paula selbst schreibt, dass nach dem Auftrag von AHA und BHA nicht mit einer anderen Pflege gewartet werden muss. Wer auf Nummer sicher gehen will wartet, bis der hauteigene pH-Wert nach gut 20 Minuten wiederhergestellt ist. Da ich selbst meist Öl, welches im Prinzip keinen eigenen nennenswerten pH-Wert besitzt oder LSF von Paula’s Choice verwende, muss ich mir darüber jedoch keine Gedanken machen. In anderen Fällen erledige ich zwischendurch einfach andere Dinge. 

Was ich auch gelernt habe: Es braucht keine extra Augencreme. Nie nicht. Dabei war ich so stolz darauf mit Stichtag 21. Geburtstag regelmäßig eine verwendet zu haben. Mittlerweile fahre ich schon über ein Jahr mit nahezu keiner Extrapflege unter den Augen sehr gut. Ich trage das AHA bis kurz unters Auge auf (Vorsicht, nicht INS Auge kommen lassen. Das brennt über Stunden wie Hölle. Für euch getestet…) und danach das Öl darüber. Ab und an eine Augencreme ist purer Luxus.

Das alles mag im ersten Moment all dem widersprechen, was wir bisher über Gesichtspflege dachten oder lasen. Und ist sicherlich nicht jedermenschs Sache. Wer konsequent nur zertifizierte Naturkosmetik verwendet, wird vernichtend den Kopf schütteln. Leider ist aber eine Zufuhr mit AHA und BHA in dieser Wirksamkeit in der Naturkosmetik, noch dazu vegan, bisher nicht möglich. Ich kann daher jeder* nur raten es einmal auszuprobieren und vor allem mindestens einen (Haut-)Zyklus durchzuhalten. Denn erst nach mindestens 4-6 Wochen stellen sich dauerhafte Veränderungen ein. Die sind dafür umso deutlicher, gerade und auch bei „Problemhäuten“.

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Und was schmierst du so jeden Tag?

Somit sieht meine tägliche Routine folgendermaßen aus:

Morgens mit Mizellenwasser Nectar de Roses Eau fraîche de micellaire von Melvita oder einem Hydrolat von Dabba reinigen, danach Paula’s Choice Resist Daily Pore-Refining Treatment 2% BHA vor allem auf der T-Zone aufgetragen. Im Anschluss verwende ich ein Öl, aktuell meist das Arganöl mit Rose von Argan d’Or oder eines der Öle von Mahlenbrey.  Nach Lust und Laune gebe ich vor dem Öl auch ein wenig Serum auf die Haut, beispielweise das Nr 1. von MawiLove oder das zellaktivierende Meeres Gel von Oceanwell. Danach folgt immer ein Sonnenschutz. In meinem Falle der Resist Super Light Daily Wrinkle Defense SPF 30 für Mischhaut. Dieser ist leicht getönt und reicht mir meistens völlig aus. Als Sonnenallergikerin kann ich sagen, dass ich diesen Lichtschutz sehr gut vertrage und keinen Ausschlag bekomme.

Abends reinige ich mit der cmd Neutral Reinigungsmilch (die meine Haut nach kleinen Zickereien plötzlich wieder sehr mag) oder dem Mizellenwasser und creme mit dem Resist Daily Smoothing Treatment mit 5% AHA. Einmal die Woche ersetze ich dieses durch das Weekly Treatment mit 10%. Nicht nötig, aber es bringt den extra Glow am Tag danach. Und da es schon mal hier rum steht… Danach wie gehabt Öl und ab und an ein Serum drunter. Gelegentlich verwöhne ich die Haut auch zusätzlich mit einer Maske.

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Summa Summarum bestehen meine Basics also aus einem Reinigungsprodukt, einem BHA- und einem AHA-Produkt und einem Öl. Der Rest ist Bonus und ein wenig Beauty-Luxus. That’s it. Da ich aber denke, dass auch mein Umgang mit Make Up nicht ganz unwesentlich zu meinem Hautzustand beiträgt, werde ich darüber noch mal  in einem gesonderten Artikel sprechen.

Ich hoffe euch mit diesem Artikel ein wenig helfen oder auch inspirieren zu können. Solltet ihr noch weitere Fragen haben, immer her damit. Der Artikel ist sicher nicht vollständig. Da ich ihn aber so kurz wie möglich halten und dennoch alle wichtigen Infos drin haben wollte, habe ich bei fast 2000 Worten aufgehört 😉 Mehr Infos bekommt ihr umfangreich unter anderem auf der Seite von Paula’s Choice.

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P.S.: Zur finanziellen Orientierung kann ich sagen, dass ich mein AHA ca. alle 4-5 Monate, mein BHA alle 3 Monate nachbestellen muss. Allerdings trug ich dieses bisher auch flächendeckend mit einem Wattepad auf und bin erst jetzt dazu übergegangen, es nur noch auf der T-Zone anzuwenden. Die nächste Flasche dürfte also etwas länger halten. Mit Preisen zwischen 25 und 35 € sind die Produkte von Paula’s Choice teuerer als beispielsweise Drogeriekosmetik, aber immer noch weit entfernt von so manchen Parfümeriepreisen. Zudem bietet Paula’s Choice immer wieder Rabattaktionen an. Auch Sammelbestellungen in den USA sollen sich mitunter lohnen.