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BWC Raspberry Pomegranate

Beauty Without Cruelty | Rote Lippen soll man küssen. Pinke natürlich auch.

BWC Raspberry Pomegranate

Moin,

ich habe irrsinnigen Respekt vor Frauen mit Lippenstift. Wie machen die das? Perfekt angemalte Lippen, den ganzen Tag. Essen sie nicht? Trinken sie nicht? Atmen sie nicht??

Kaum habe ich meinen auf den Lippen, fährt meine Zunge unweigerlich darüber und nach 10 Minuten ist nichts mehr zu sehen. (Pro Jahr „isst“ eine Frau im Schnitt übrigens einen Lippenstift. Na Mahlzeit!) Oder die Farbe sitzt überall, nur nicht dort, wo sie sitzen soll. Hinzukommt, dass ich in meinen Augen keine „Lippenstiftlippen“ habe. Andere haben kein Hut-Gesicht. So hat jeder sein Los zu tragen….  Das Nachziehen der Lippen alle 30 Minuten empfinde ich auch eher als lästig. Nicht ohne Grund hielt ich mich also jahrelang an Gloss und getönte Lippenpflegestifte. Aber ich finde Lippenstifte einfach schön. Herrgottsakramentnochmal!

Die Lösung

Nun habe ich aber endlich zwei entdeckt, die mich Lippenstift-Null tatsächlich glücklich machen. Dank der Boutique Vegan durfte ich zwei Lippenstifte der Marke Beauty Without Cruelty testen und bin ziemlich angetan. Entschieden habe ich mich für die Farbnuancen Pomegranate 71 und Raspberry 90. Beide Farben sind natürlich vegan und geben hervorragend Farbe ab. Erfreulicherweise trocknen sie die Lippen nicht sonderlich aus, dennoch empfehle ich gut 10 Minuten vorher eine Lippenpflege aufzutragen und gut einziehen zu lassen. Das erleichtert den Auftrag, sorgt für eine gleichmäßige Farbverteilung und macht das Ergebnis einfach weicher.

Dank der eher festen, cremigen Konsistenz bleibt die Farbe lange auf den Lippen und läuft so gut wie nicht aus. Ein Lipliner ist somit nicht unbedingt von Nöten. Besonders langhaltend wird das Ergebnis, wenn der Lippenstift in einer Schicht aufgetragen, dann mit einem Tuch abgetupft und danach erneut aufgetragen wird. Das verhindert auch noch einmal zusätzlich das Absetzen in den Lippenfältchen.

Selfie Time

Ihr ahnt gar nicht, wie lange ich für die Bilder dieses Blogposts gebraucht habe! Make-Up Farben authentisch einzufangen ist selbst mit einer hochwertigeren Kamera – zumindest für mich –  gar nicht so einfach. Sie sind am Ende aber doch ganz gut getroffen. Pomegranate ist eindeutig der „knalligere“ von beiden. Ein kräftiges, kühles Pink mit einem Hauch Neon, ohne in die 80er abzurutschen. Raspberry hingegen ist eine dezente, gedeckte „Englisch Rose“ mit etwas Pflaume. Aber immer noch hell genug, um sie auch ohne Angelina Jolie-Lippen zu tragen. Für mich ein toller Farbton für jeden Tag, während Pomegranate definitiv ein Kandidat für den „Wow-Effekt“ ist

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Die Lippenstifte von Beauty Without Cruelty bekommt ihr in 30 tollen Farben für 11,95 € in der Boutique Vegan.

Habt ihr Erfahrungen mit den Lippenstiften von  BWC oder vielleicht den anderen – nicht minder tollen – Produkten der Marke?

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On Beauty 2014 | Organic & Natural Cosmetics Expo and Congress Frankfurt

On Beauty ein bisschen vegan

Moin,

wie ihr sicher mitbekommen habt, war das letzte Wochenende für mich ziemlich aufregend. Ich war zu Gast auf der Naturkosmetikmesse On Beauty in der Villa Kennedy in Frankfurt. Nicht meine erste Messe, allerdings die erste, auf der ich Teil des Programms war. Schockschwerenot! Vor einiger Zeit hatten mich die Veranstalter angefragt, ob ich nicht – u.a. zusammen mit Erbse von Blanc et Noir, Franziska von Veggie Love und Miriam von Boutique Vegan – an einer Podiumsdiskussion mit dem Thema „Vegan Lifestyle: Ein Trend der die Naturkosmetik beflügelt?“ teilnehmen wollen würde. Meine erste Reaktion: Klar! Genau mein Thema. Easy-Peasy.

Wenig später kippte das Ganze dann  – ach nee – in blanke Panik. Würde ich überhaupt ein Wort rausbringen? Wüsste ich auf alle Fragen eine schlaue Antwort? Knicke ich neben den ganzen Experten am Ende völlig ein? Der umfangreiche Fragenkatalog tat sein übriges. Sie waren doch sehr speziell und beleuchteten zu einem guten Stück auch Aspekte, die man nur aus Händlersicht wirklich beantworten kann. Man wollte mit uns natürlich auch ein wenig Marktforschung betreiben. Bereits im Vorfeld wurde mir gesagt, dass die Händler und Firmen in diesem Jahr besonders an einem Austausch mit uns Bloggern interessiert seien 😉onbeauty8

Tja, und dann kam der große Tag. Er begann gleich ziemlich aufregend, da ich das zweite Mal in meinem Leben fliegen sollte. Das erste Mal ganz allein. Wer mich kennt weiß, wie sehr mich alleinreisen stresst. Am Ende war aber  – natürlich… – alles total entspannt und so kam ich am Vormittag pünktlich zu einem unglaublich guten veganen Brunch in der traumhaft schönen Villa Kennedy in Frankfurt an. Sogleich traf ich auch auf einige andere Blogger und durfte u.a. Erbse & Henrik, Jennifer von Pretty Green Woman, Bobby von Nixenhaar und Julia von Beautyjagd persönlich kennenlernen.onbeauty5 onbeauty7

Um 13.30 Uhr war es dann soweit und die Podiumsdiskussion begann. Ingesamt 1 Stunde war dafür im Programm reserviert und die verging wie im Flug. Leider wurden einige der Fragen, auf die ich mich vorbereitet hatte, gar nicht gestellt und wieder andere waren sich so ähnlich, dass sich die Diskussion an der einen oder anderen Stelle vieleicht etwas im Kreis drehte. Auch waren „leider“ nur Vegan-Affine auf dem Podium, so dass Gegenstimmen fehlten. Dr. Bodo Kubartz führte jedoch so souverän durch die Stunde, so dass sich meine Aufregung im Nu legte. Ich hoffe, ich habe nicht allzu großen Nonsense erzählt und niemandem zum Einschlafen verleitet 😉 Auf alle Fälle freute mich mich sehr, dass die Diskussion so gut besucht war. Auch wenn es ein komisches Gefühl ist als „Expertin“ vor so einem Fachpublikum aus Händler, Bloggern und Presse zu sitzen. Seht es mir nach. Es war mein erstes Mal. Was bleibt ist die Erkenntnis, dass Veganismus in der Naturkosmetik einen immer größeren Stellenwert einnimmt, was auch die Händler immer mehr fordert. Die Beratung wird intesiver, die Kunden selbst sind immer aufgeklärter und Zertifizierungen und Deklarationen werden immer wichtiger.

Danke an Erbse und Henrik für das Bild.

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Im Anschluss hatte ich die Möglichkeit an einem Pressegespräch mit Prof. Dr. med. Urs Pohlman von annané. Eine sehr inspirierende und begeisternde Stunde, über die ich euch in einem eigenen Artikel berichten werde. Nur soviel: Der engagierte Gründer der Schweizer Marke studierte Medizin und Philosophie. Zwei Studiengänge, die im Grunde stellvertretend dafür stehen, was annané ausmacht: Wissen und Leidenschaft. Es war eine Freude zuzuhören.

Die Messe selbst war klein, aber fein. Neben einigen alten Bekannten gab es auch viel neues zu entdecken, denn die Firmen setzten sich vor allem aus eher „High End“ und „Nische“ zusammen. Besonders freute es mich, endlich auch Hendrike von Ponyhütchen kennen (und noch mehr lieben ;)) zu lernen. Leider war mein Tag so vollgepackt, dass ich trotz der überschaubaren Ausstellerzahl nicht alles Stände sehen konnte. Schließlich möchte man an jedem Stand ja auch noch ein bisschen Quatschen, Schnuppern und Erfühlen. Die Tatsache, dass ich 1 1/2 Stunden vor meinem Anflug zurück am Flughafen sein musste, tat leider übriges dazu. Nächstes Mal bleibe ich definitiv zwei Tage!

Highlights der Messe waren für mich neben Ponyhütchen (In kürze kommt eine neue Linie, an der alle Menschen besondere Freude haben werden, die es pur, luxuriös und experimentell mögen.), Care of Gerd aus Schweden, Cosmetics 27 aus Frankreich, Dr. Jackson aus dem UK, Lilla Bruket aus Schweden, Moana aus Neuseeland, Plaine aus Deutschland mit ihrem innovativen Rasierpulver, Lucy Annabelle aus Nordirland mit der bezaubernden Colleen Harte und Zuii Organic aus Australien. Ihr seht: Die Messe war ein internationales Potpourri! Zusammenfassend kann ich sagen: Es wird pur, minimalistisch und vegan. Ganz nach meinem Geschmack. Wunderschöne, schlichte Verpackungen im Apothekenstil treffen klare Deklaration und Labeling, gepaart mit vielen veganen Produkten und hochwertigen Inhaltsstoffen. I like!

Leider konnte ich aufgrund des Zeitdrucks kaum Bilder machen, ein paar Impressionen möchte ich euch aber nicht vorenthalten.

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Better than Botox | Time Perfect Facial Serum | Evolve

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Moin,

schon seit vielen Jahren gehört zu meiner täglichen Gesichtspflege auf alle Fälle auch ein Serum. Es spendet Feuchtigkeit, strafft und kann an heißen Tagen auch gut solo getragen werden. Denn die fettigen Komponenten fehlen hier ganz oder sind auf ein Minimum heruntergefahren. Mein aktueller Feuchtigkeitsspender ist seit einigen Wochen das Time Perfect Facial Serum*von evolve , welches ich für euch testen durfte. Die Firma aus London bietet Ecocert zertifizierte, in England hergestellte Produkte, die allesamt in 100% recycelten Verpackungen stecken.

Das besondere sind – wie evolve schreibt – botox-ähnliche Stoffe aus der Hibiscuspflanze, die die Faltentiefe um bis zu 22% verringern und Mimikfältchen glätten sollen. Hinzu kommt Kombucha, welches Alterflecken reduzieren und die Leuchtkraft der Haut erhöhen kann. So sollen die pinken Untertöne der Haut, die für frisches Aussehen zuständig sind, um 20% verstärkt und die gelben Untertöne, die die Haut fahl wirken lassen, um 23% abgeschwächt werden. Peptide aus der Kokosnuss sollen das hauteigene Kollagen um 26% stärken, den Schutz vor freien Radikalen um 85% erhöhen und Hautschäden durch Glykation um bis zu 79% verringert werden.

Evolve Serum

Zugegeben: Solche Zahlen lesen sich natürlich toll und bestärken darin, vermeintlich wirklich etwas Gutes für die Haut zu tun. Klingt auch so schön wissenschaftlich. Ich bin keine Biochemikerin. Ob das alles stimmt? Ich vermag es nicht abschließend zu beweisen. Aber was ich bestätigen kann ist, dass meine Haut sehr gut und nachhaltig mit Feuchtigkeit versorgt wird. Das ich nach der Anwendung frischer und wacher aussehe. Und das kleine Fältchen tatsächlich – zumindest vorrübergehend – etwas „ausgebügelt“ werden. Gerade die Verbesserung des Hauttones kann ich bestätigen. Meine Haut wirkt deutlich weniger fahl und aschig. Für mich ist das Produkt auf alle Fälle einen Nachkauf wert.

Incis

  Aqua, Aloe Barbadensis Leaf Juice*, Galactoarabinan, Glycerin, Saccharomyces/Xylinum Black Tea Ferment, C14-22 Alcohol, Isostearyl Isostearate, Caprylic/Capric Triglyceride, Coco-Caprylate/Caprate, Dipalmitoyl Hydroxyproline, Hydrolyzed Hibiscus Esculentus Extract, Sodium Levulinate, Sodium Anisate, Dextrin, Sclerotium Gum, C12-20 Alkyl Glucoside, Glyceryl Stearate, Glyceryl Stearate Citrate, Sodium Dehydroacetate, Gluconolactone, Sodium Benzoate, Parfum, Potassium Sorbate, Calcium Gluconate, Amyl Cinnamal, Eugenol, Linalool
*aus kontrolliert biologischem Anbau

Das Time Perfect Facial Serum von evolve ist unter anderem in der Boutique Vegan erhältlich und kostet dort regulär 30 €. Aktuell ist es für 25,50 € im Angebot. Zuschlagen lohnt sich also 😉

Tschüss und bis zum nächsten Mal!

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Beauty & Care | Cupuaçu Conditioner von Amazonia Preciosa – Der vegane Bruder von Lushs American Cream

Als ich zuhause den auf der Veganfach bei der Boutique Vegan gekauften Cupuaçu Conditioner von Amazonia Precioca das erste Mal anwandte, machte mein Herz einen kleinen Hüpfer. Das was das aus dem Spender floß besaß eine schier so unglaubliche Ähnlichkeit mit dem von mir ehemals so geliebten Conditioner American Cream von Lush, dass ich schon an Etikettenschwindel glaubte. Die Konsistenz, die Farbe, der Duft. Bei einem Blindtest würde ich beide wohl nicht auseinander halten können. 

ap

Lange Zeit ging ich davon aus, dass dieser warme, weiche, foodige Geruch für mich gestorben sei, ist das Original von Lush doch leider nicht vegan. Ich liebte den Duft so sehr, dass ich das Produkt manchmal als Leave-In in die Spitzen gab, um länger etwas von ihm zu haben. Zum Glück ist die Zeit des Darbens nun vorbei. Ich bin entzückt! Auch die Pflegewirkung ist toll, wenn auch der Conditioner  – wie eben auch das Produkt von Lush – auf den ersten Blick sehr flüssig erscheint. Für meine Haare reicht die Pflege völlig aus, vielmehr freue ich mich darüber, dass sie meine Haar nicht noch zusätzlich beschwert. 

Einzig einen Nachteil hat die Spülung von Amazonia Preciosa: Sie steckt in einem dieser Spender, die man  – einmal aufgeschraubt – schwer wieder schließen kann. Man muss den Spenderkopf herunterdrücken und danach zudrehen. Das hat natürlich zufolge, dass etwas vom Produkt herausgepumpt wird. Also heißt es entweder Conditioner verschwenden (Beispielsweise in die Hand pumpen und dann abwaschen) oder bei der letzten Haarwäsche vor der Reise schon wissen, dass man verreist und mit dem letzten Pumphub den Spender gleich verschließen, um alles gefahrlos transportieren zu können. Oder aber man füllt das Abgepumpte in ein kleineres Gefäß um und nimmt entweder dieses mit auf Reisen oder verwendet es später. 

Leider scheint der Conditioner im Onlineshop der Boutique Vegan gerade nicht gelistet zu sein, zumindest finde ich nur das Shampoo. Ob dieses den identischen Duft besitzt wie die Spülung vermag ich nicht zu beurteilen. Vielleicht hat sie es von euch schon jemand getestet?

Aus diesem Grund kann ich euch leider auch nicht mehr den genauen Preis des Conditioners nenne. Ich meine aber, dass er zwischen 13 und 14 Euro lag.