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Kate Hudson Buch Ganz Schön Glücklich

#VWT | Kate Hudson | ganz. schön. glücklich.

Kate Hudson Buch Ganz Schön GlücklichKate Hudson und ich. Hach. Das ist ein ziemlicher Girl Crush. Als Schauspielerin immer eher auf die Rolle des „southern girl from next door“ festgelegt, liebe ich ihre Boheme, dieses immer leicht Entrückte und Hippie-eske. Sie wirkt auf mich, als sei sie mit sich im Reinen und strahlt dabei so viel Lebensfreude und Freigeist aus. Wohl auch deshalb zählt  Almost Famous seit mittlerweile 17 Jahren zu meinen absoluten Feel Good Movies. 

Nun hat Kate Hudson ein Buch herausgebracht, welches mittlerweile auch auf Deutsch erhältlich ist. Und selbstverständlich kam ich nicht drumherum, es mir genauer anzusehen. ganz. schön. glücklich* ist sowas wie eine Anleitung für dieses ganz bestimmte „Kate-Hudson-Gefühl“. 

Es ist keine Erweckungsgeschichte á la Hollywood, sondern ein persönlicher Bericht einer langen Entwicklung. Und haut ziemlich genau in die Kerbe, in die Jenny & Moritz mit ihrem famosen Food ’n‘ Love Kurs* hauen: Es gibt kein Patentrezept, welches für alle Menschen funktioniert. Aber wenn du deinem Körper zuhörst und ein Gefühl für ihn bekommst, kannst du ein glücklicherer und gesünderer Menschen werden. 

Klingt fast zu banal, als das man das glauben möchte. Aber genau deswegen verdienen wahrscheinlich all die Gurus mit ihren „Non Plus Ultra“-Konzepten auch so viel Geld… 

Das Buch ist vollgepackt mit Rezepten, Achtsamkeitsübungen, Yoga und anderen guten Dingen, die allen Menschen gut tun. Dazu ein bisschen Ayurveda, ordentlich Bewegung und viel Selbstakzeptanz. Einziger Haken: Kate Hudson isst sowohl Milchprodukte als auch vereinzelt Fleisch. Diese Dinge finden sich also auch im Buch wieder, können aber geflissentlich ignoriert werden. Es bleibt genug über, von dem auch Veggies profitieren können. 

ganz. schön. glücklich. ist schön anzusehen, mit tollen Illustrationen, Fotos und – worauf ich ja persönlich sehr stehe – einer angenehmen Haptik: Matte Seiten, mattes Cover mit Prägung und einem Duft „nach Buch“. 

Wieder so ein Buch, mit dem man sich abends im Bett oder am Wochenende auf dem Sofa herrlich die Zeit vertreiben und dabei noch was für sich mitnehmen kann. 

Kate Hudson Buch Lifestyle Kate Hudson Buch Ganz Schön Glücklich Rezension

Kate Hudson Buch Ganz Schön Glücklich

P.S.: Bei dem Buch handelt es sich um ein von mir angefordertes Rezensionsexemplar.

Der Link dazu und zum Food ’n‘ Love Kurs sind Partner-Links (Affiliate). Solltet ihr das Buch oder den Kurs über diesen Link kaufen, sind sie für euch nicht teurer als sonst, allerdings unterstützt ihr damit meine Arbeit an diesem Blog. Solltest ihr dies tun, bedanke ich mich recht herzlich für eure Unterstützung. Ansonsten steht euch natürlich frei, das Buch oder den Kurs über andere Quellen zu beziehen. 

Natürlich gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. 

My Yoga Essentials Kerstin Linnartz Buch

#VWT | My Yoga Essentials von Kerstin Linnartz

My Yoga Essentials Kerstin Linnartz Buch

Die Karriere von Kerstin Linnartz verfolge ich schon eine ganze Weile. Erst sah ich sie bei NBC Giga, später in den allerersten Videos von Attila Hildmann. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste: In ihr steckt eine langjährige und erfahrene Yogini. Bereits seit ihrem ersten Buch All About Yoga bin ich also endgültig „Fan“. Nun ist ihr neuesten Werk My Yoga Essentials erschienen, welches ich euch heute als Vegan Weekend Treat ans Herz legen möchte.

„Essentials“ trifft es auf den Punkt. Das Buch ist perfekt für den Einstieg in die Welt des Yoga. Kerstin Linnartz schlägt den Bogen von ihrer eigenen Biografie, hin zu den acht Pfades des Yoga und vermittelt einen guten Grundstock an Asanas, Mudras sowie Atem- und Mediationstechniken. Dazu gibt es einige Rezepte und viele Gedanken zu Selbstliebe, Ernährung und Achtsamkeit. Sich und anderen gegenüber. Alles verpackt in tolle Bilder und Erlebnisberichte von ihren vielen Reisen. In Ashrams, den Dschungel, Städte und zu sich selbst.

Das große Format des Buches macht es zu einem kurzweiligen Genuss für einen Sonntag auf dem Sofa. Die satten Bilder laden zum Schwelgen ein und die guten Anleitungen zum sofortigen Nachmachen.

My Yoga Essentials

Nachhaltig beeindruckt haben mich das Bild einer Shiva-Statue aus Rishikesh (Holla die Waldfee!) und einige Zeilen aus der Passage „Muss ich Vegetarier werden?“, in der Kerstin Linnart schreibt, wie sie leidige Diskussionen oft abkürzt:

„ Du selbst entscheidest, was für dich „Genuss“ bedeutet. Wenn du es „genießt“ regelmäßig bis oft Tiere zu essen, Alkohol zu trinken oder zu rauchen, spiegelt das deine Bewusstseinsstufe wider und die Art, wie sehr du WIRKLICH gut mir dir umgehst. Du selbst entscheidest, wofür du die Verantwortung übernimmst. Wenn du Fleisch isst und damit in Kauf nimmst, für Gewalt an Lebewesen, massive Schädigung der Umwelt auf unseren Planeten und Raubbau an Nahrungsmittelressourcen mitverantwortlich zu sein, spiegelt auch das den Grad an Ehrlichkeit und Auseinandersetzung mit der Welt, in der du lebst.“

(Linnartz, Kerstin: My Yoga Essentials, 1. Auflage 2016, S. 078)

P.S. Ich habe mir das Buch My Yoga Essentials von Kerstin Linnartz selbst gekauft. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und nur was mich überzeugt, landet auch auf dem Blog.

My Yoga Essentials Kerstin Linnartz My Yoga Essentials Buch Kerstin Linnartz My Yoga Essentials von Kerstin Linnartz

Shirley Seul Das Leben ist keine To-Do-Liste

Buchtipp |“Das Leben ist keine To-Do-Liste“ von Shirley Seul

Shirley Seul Das Leben ist keine To-Do-ListeMoin,

damals – bevor wir auf die digitalisierte Patientenverwaltung umstiegen –  hatten wir in der Praxis ein dickes Buch, in dem die Termine vergeben wurden.  Ganz old school mit Papier und Bleistift. 

Am meisten Spaß machte es mir, im Anschluss die Patienten, die die Praxis wieder verlassen hatten, wegzustreichen. Wieder einer weniger. Einer dichter am Feierabend. Irgendwann ging es so weit, dass mich meine Kolleginnen für diesen Job extra aus dem Behandlungszimmer riefen. „Komm‘ Kathrin, du darfst wieder streichen. Das machst du doch so gerne.“ 

Ich habe es schon immer geliebt Listen zu führen. Dinge, die erledigt werden mussten fein säuberlich untereinander zu schreiben und nach Vollendung durchzustreichen. Ein sehr befriedigendes Gefühl. Noch heute führe ich meinen Kalender inklusive aller dazugehöriger Listen analog auf Papier. Ich habe es mit dem Organzier auf dem Handy versucht. Mehrmals. Es ist einfach nicht das selbe.

Aber nochmal zurück in die Praxis. Natürlich wurden Termine nicht nur einmal vergeben. Nein, manchmal doppelt oder sogar dreifach. So eine Zeile in einem Buch ist dehnbar. Ein Wartezimmer leider nicht. Und für jeden durchgestrichenen Patienten rückte ein neuer nach. Das ist das Problem mit den Häkchen auf der To-Do-Liste: Selten verschaffen sie uns mehr Freizeit. Meist schaffen sie nur mehr Zeit für noch mehr „Dinge, die unbedingt erledigt werden müssen.“ 

Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes verplant. Nach der Arbeit geht es für die wenigsten auf die Couch zu den Liebsten und einem guten Buch. Meist „muss“ man dann noch zum Sport, den man am besten gleich mit einer Freundin zusammen absolviert. Zwei Fliegen mit einer Klappe. Beziehungsweise zwei oder drei Häkchen auf dem Papier. Was für die Figur getan, beschäftigt gewesen UND soziale Fleißbienchen gesammelt. Weil man das so macht. Wieder andere widmen sich nach Feierband 1.0 ihrem Job 2.0 und werkeln an Blogs, Yogastunden oder Manuskripten herum. Um dann nach Feierabend 2.0 noch schnell einzukaufen, den Hund auszuführen und die Eltern anzurufen, bei denen man sich im 3-Wochenrhythmus ja mal melden muss, Wieder ein paar Häkchen mehr. 
Shirley Seul To-Do-ListeDoch haben wir unseren Alltag so wirklich mit Leben gefüllt? Fülle gespürt? Oder sind einfach nur hindurchgerast? Um alle paar Monate komplett die Reißleine zu ziehen, eine vermeintliche Pause zu machen. Um wieder Kraft für Neues zu tanken. Kraft, die am Ende für neue Arbeit und neue Häkchen drauf geht.

Shirley Seul stellt da genau die richtigen Fragen. In „Das Leben ist keine To-Do-Liste. Endlich Zeit für das, was wirklich wichtig ist – Mit der To-Be-Liste“ führt sie uns vor. So richtig. Ich fühle mich erkannt und ertappt. Ohne Moralkeule, Lifecoach-Blabla und verschwurbelt-salbungsvollen Erkenntnissen. Seul schreibt genau nach meinem Geschmack: Kurz, knackig und immer ein wenig piesackend. Sie weiß, wo sie mich kriegt.

„Schalten Sie Ihr Handy jetzt aus.“ Is‘ klar… Nee. Ich stelle mir einfach vor, es wäre aus. Liegt ja neben mir auf dem Bett. Ich werde einfach nicht drauf sehen, während ich lese. „Sollten Sie das lächerlich finden und denken „Ich tu nur so, als hätte ich es ausgeschaltet“, dann fragen Sie sich, wie ernst Sie Ihr Bedürfnis nach mehr Zeit nehmen.“ Öhm ja. Schon wieder erwischt. Ich schiele verlegen zum Handy. Und drehe es zumindest um….

Zum Glück hat sie gleich ein paar Anregungen zum anders und besser machen parat. Und diese kommen – Gottseidank! – nicht als festgeschriebener, starrer Plan daher. Auch nicht als neues, heißes Zeitmanagement-Tool.

Shirley Seul wirft vielmehr den Denkapparat des Lesers an, hinterfragt und führt so zur sicheren Erkenntnis: Löcher sind nicht immer schwarz, Stolperfallen oder das Fehlen von Substanz. Manchmal sind sie auch einfach eine Tür zu etwas Neuem. Der Anfang. Und bereit gefüllt zu werden. Mit Leben. 

P.S.: Dieser Artikel stand im Übrigens schon eine Weile auf meiner To-Do-Liste. Jetzt kann ich einen Haken dahinter machen. Mist, erwischt….

Das vorgestellte Buch wurde von mir selbst erworben. Dies hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine ehrliche Empfehlung. Wie immer gilt: Was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. Kooperationen werden immer als solche gekennzeichnet. 

Du bist dein Guru

Du bist dein Guru | Hör‘ auf zu jammern & werd‘ glücklich!

Du bist dein Guru

Moin,

sind wir mal ehrlich. Wir wissen ja eigentlich wie es läuft.  Kopf aus, Herz auf und glücklich sein. Jeder ist seines Glückes Schmied. Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus. Wie du mir, so ich dir. Und alles was ich aussende, kehrt dreifach zu mir zurück.  Es könnte so einfach sein…

Doch dann kommt alles so, wie es eigentlich immer kommt. Die doofe Kollegin ist mal wieder besonders doof, die Kassiererin wieder besonders langsam, der Rock der Freundin mit den unverschämt langen Beinen wieder besonders kurz und der Partner geht einem sowieso mal wieder gewaltig auf den Keks. Nächste Woche kommt auch noch die Schwiegermutter und im Job rückt die Deadline auch immer näher.

Immer die Andern. Wie könnt’ es anders sein?
Immer die Andern. Da schließe ich Sie und mich,
lieben Hörer, selbstverständlich nicht ein.
Dota & die Stadtpiraten

BÄM! Das hekische, frustrierte Nervenbündel ist mal wieder perfekt. Wie können die auch nur alle so gemein sein. So viel erfolgreicher als ich? Und dabei auch noch so entspannt sein? Dabei hätte ich doch auch mal ein bisschen mehr Glück und Zufriedenheit verdient.  Immerhin reisse ich mir jeden Tag den Arsch auf. Ganz zu schweigen, von all den Sorgen, die man hat ab einem gewissen Alter halt so hat. Die einen nachts nicht ruhig schlafen und schon morgens darüber grübeln lassen, wie das Gegenüber wohl reagieren mag, wenn dieses oder jenes eintrifft. Niemand weiß das zu schätzen…

STOP!

Jetzt sind wir an dem Punkt, an dem du dir im Grunde den ersten Absatz noch mal durchlesen könntest. Würde wahrscheinlich trotzdem nichts ändern. Leere Phrasen. Und die Realität sieht sowieso ganz anders aus. Oder?

Machen wir doch mal was ganz anderes. Gehen wir raus aus der Komfortzone. In meinem Fall hieß das vor einigen Wochen: Kaufe dir ein Buch zum Thema „Self Love“. Selbstliebe. „In 300 Seiten zu deinem neuen, verbesserten und super hippy-happy glücklichen Ich.“  Wieder eines dieser Bücher, die man anfängt, nach 100 Seiten feststellt, dass man das, was da drin steht eh alles weiß und danach ins Regal stellt. Und sich ein bisschen was drauf einbildet, dass man es besitzt. Hätte so passieren können. Bisher hatte ich mit Affirmationen und nonchalanter LMAA-Haltung nicht viel am Hut. Das konnte ich mir nicht leisten. Schließlich musste ich mich ordentlich ärgern und an mir zweifeln.

Aber wie gesagt. Manchmal kommt es anders als man denkt. Du bist dein Guru – 108 Hilfen für ein wunderbares Leben von Gabrielle Bernstein hat mich tatsächlich gepackt. Und mein Leben ordentlich umgekrempelt. Ich gebe zu: Gekauft habe ich es primär erstmal wegen des Covers. Attraktive Frau mit sportlicher Figur und grauem Hemdchen im Yogasitz auf kühlem Asphalt. Find‘ ich gut. Nach den ersten paar Seiten war ich noch nicht ganz überzeugt. Typische amerikanische „Auferstehungsgeschichte“, gewürzt mit spirituellen Weisheiten. Und dann immer diese „Wunder“…
Eine Sache machte mir die Autorin allerdings auf Anhieb sympathisch: Ihre Haltung, dass man nicht alles gut finden müsse, es aber wenigstens mal probieren und schauen solle, ob das eventuell doch was für einen wäre. Deal. Damit kann ich leben.

Du bist dein Guru Bernstein

Du bist dein Guru

Du bist dein Guru verpackt 108 Prinzipien, Praktiken und Meditationen in handliche Häppchen. Perfekt für alle, die keine Zeit oder nicht die Möglichkeit haben, täglich zu meditieren oder regelmäßig eine Yogastunde zu besuchen. Die aber dennoch etwas in ihrem Leben ändern wollen. Sei es schlechte Angewohnheiten abzulegen, gelassener mit Alltagshindernissen umzugehen, negativen Menschen Paroli zu bieten (oder eben gerade nicht) und sich die Seele und den Geist etwas zu erleichtern.  Kein Kapitel ist länger als zwei bis vier Seiten, so dass sich das Buch auch „mal eben“ zur Hand nehmen lässt. So ist es auch gedacht. Als lebenslanger Ratgeber. Denn auch wenn sich schnell tatsächlich viele kleine Wunder einstellen, fällt jede/r mal wieder in alte Muster zurück. Hier wirkt Gabby wie eine gute Freundin, die einem den Kopf wieder gerade rückt. Dabei ist sie immer pragmatisch, lebensnah und down-to-earth. Ihre Ratschläge sind leicht umzusetzen und dennoch sehr wirkungsvoll.

Fazit

Ich behaupte: Wenn wir uns auch nur einge wenige Dinge aus Du bist dein Guru hinter die Ohren und ins Herz schreiben, wird eine Veränderung geschehen. Erst mit uns und dann – ganz zwangsläufig und automatisch – auch mit den Menschen um uns herum. Denn Gabby hat Recht. Die „good vibes“, welche wir aussenden, lassen auch die anderen strahlen. Klingt komisch. Ist aber so. Und unser Gegenüber wird uns manches Mal dankbar sein, dass wir einer kritischen Situation den Wind aus den Segeln nehmen, gelassen an neue Aufgaben herangehen und uns nicht die Laune vermiesen lassen. Zumindest nicht mehr ganz so sehr wie früher 😉

Denn seien wir ehrlich: Wir wissen genau, was wir brauchen, damit wir glücklich sind. Nur muss uns manchmal jemand daran erinnern.

Happiness is a choice I make.