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Unter der Lupe | Die Vegan Box im August

Nach einer gespannten Zeit des Wartens wurde an diesem Wochenende nun endlich die erste Vegan Box zugestellt. Bereits vorher war klar, dass der Schwerpunkt primär auf Lebensmitteln liegt und Kosmetik und Co. zwar auch vertreten sein, aber eine eher untergeordnete Rolle spielen sollten.

Eigentlich also nicht unbedingt etwas für ich, aber ich bin ja immer offen für Neues und so freue ich mich, euch heute die Vegan Box etwas näher vorzustellen. Oder vielmehr das, was von ihr übrig ist. Die Box erreichte mich quasi in dem Moment, als ich ins Auto nach Berlin stieg, so dass schon drei Produkte dem Hunger unterwegs zum Opfer fielen. Diese fehlen also auf dem Bild. 

veganboxaugust2013

Der Inhalt

In meiner 1. Ausgabe der Vegan Box waren enthalten:

Bei meiner Box handelt es sich um die kleine Ausgabe, die monatlich erscheint und 14,90 € kostet (Zum Vergleich: Die Große kostet 24,90 € und erscheint ebenfalls monatlich.). Mit einem tatsächlichen Wert von 21,54 € übertrifft die aktuelle Box ihren Kaufpreis also um einiges. 

Meine Meinung

Die Snacks

Buddha Bears. Schokolade und Clif Bar wurden zeitnah am Wochenende verspeist. Die Gummibären, die ich als einziges der drei Produkte noch nicht kannte, haben mich absolut überzeugt. Leider auch meinen Freund, so dass ich am Ende nicht viel abbekam. Frisch, fruchtig und von toller Konsistenz. Allerdings halte ich 2,59 € für 150 Gramm für etwas kostspielig, um sie mir regelmäßig zu kaufen. Vego geht immer. (Ich hoffe nur, dass sie irgendwann das Format auf mundgerechtere „Rippen“ umstellen.). Die Clif Bars mag ich sogar noch lieber, allerdings habe ich ausgerechnet die Sorte erwischt, die ich am wenigsten mag. Aber mag kann nicht immer Glück haben und geschmeckt hat sie auch. 

Die Lebensmittel

Über Streich’s drauf von Zwergenwiese freue ich mich sehr. Der Aufstrich wird in den nächsten Tagen auf meinen Broten für die Arbeit landen. Die Suppe von Sonnentor werde ich versuchen als Grundlage für eine Eigenkreation zu verwenden. Zwar habe ich bisher nur die süßen Varianten gekostet, aber ich weiß von anderen Testern, dass auch die deftigen Süppchen eher „schwach auf der Brust“ sind und einiges an Pepp benötigen. Mit dem Sojaöl bin ich etwas überfordert, weil mir spontan nichts einfällt, für was ich es verwenden kann. 

Die Kosmetik

Die Seife von Speick riecht himmlich. Grapefruit, Limette, Orange und Krause Minze. Genauso wie ich es mag. Erinnert mich an frische Limonade. Ich denke, dass ich das Stück eine Weile unangetastet lasse, allein, um daran zu schnuppern. Mit der Shampooprobe von Weleda kann ich leider wenig anfangen, da die Tube bei meiner Haarmasse kaum für eine Wäsche reicht. Sie wird mich sicherlich auf irgendeinen Wochenendausflug begleiten, aber ein wirkliches Urteil werde ich mir leider damit nicht bilden können. Ähnlich sieht es mit den Sachets von Alva aus. Ich habe meine Gesichtspflege gefunden und experimentiere nicht mehr allzu viel herum. Schon gar nicht, wenn das Tütchen für maximal drei bis Anwendungen reicht. Für einen Kurztrip mit leichtem Gepäck  wären sie aber sicherlich geeignet.

Das Magazin

Immer wieder interessant. Leider aber wohl nur für Menschen, die nicht Mitglied im Vegetarierbund sind oder das Magazin nicht abonniert haben. Alle anderen werden diese Ausgabe nämlich schon kennen. Ich werde das Magazin wohl weiterverschenken. So erfüllt es dennoch einen guten Zweck.

Das Füllmaterial

Einziger wirklicher Kritikpunkt ist für mich das Polstermaterial. Da sind wir die Holzspäne bei der Biobox endlich los, da krümelt mir nun die Vegan Box die Bude voll. Ich würde mich freuen, wenn da mittelfristig eine bessere Lösung gefunden wird.

Fazit

Eine Box, die sich lohnt. Menschen, die sich regelmäßig mit „der Materie“ befassen, werden viele Produkte sicherlich schon kennen. Das aber ist nicht weiter schlimm, da für mich viele Nachkaufkandidaten dabei waren, die ich mir bei Gelegenheit wieder gegönnt hätte (Vego, Clif, Streich’s drauf), Die Seife wäre wohl unter normalen Umständen im Regal geblieben, einfach weil ich meistens die handgesiedeten Seifen meiner Mutter verwende und keine kaufe. Wer das Magazin bereits hat, kann es an Interessierte weitergeben und so vielleicht noch den einen oder anderen neugierig machen. Und auch die Proben werden ihre Bestimmung finden. Alles in allem eine schöne, ausgewogene Box, aus der ich wirklich alles irgendwie gebrauchen kann. Sicherlich auch irgendwann das Öl 😉

Die Vegan Box ist für 14,90 € (kleine Box) und 24,90 € (große Box) hier online zu bestellen.