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Batiste Trockenshampoo für mehr Volumen

Turn up the Volume | Trockenshampoo von Batiste

Trockenshampoo von Batiste für mehr Volumen

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Wer beginnt, sich für vegane und tierversuchsfreie Kosmetik zu interessieren, steht schnell vor ein paar Herausforderungen. Liebgewonnene Favoriten aus dem konventionellen Bereich fallen plötzlich weg und adäquater Ersatz ist manchmal schwer zu finden. Da macht sich schnell Frustration breit. 

Vor allem in der Naturkosmetik ist man – was Tierversuchsfreiheit angeht – zwar auf der sicheren Seite, muss jedoch oft noch ein wenig genauer schauen, ob das Produkt auch so performt, wie man es von konventionellen Kandidaten gewohnt ist. Und im konventionellen Bereich stehen einem wiederum oft Tierversuche im Weg und trüben die Freude über Anwendbarkeit und Effektivität. Eine Crux. Man möchte etwas Gutes tun, aber auch nicht auf Komfort verzichten. Oftmals sind jedoch Abstriche oder der digitale Gang in spezielle Onlineshops von Nöten.

Umso größer die innere Zufriedenheit, als ich spitz bekam, dass ich für einen meiner langjährigen Lifesaver – das Trockenshampoo von Batiste  – einfach entspannt und mit gutem Gewissen in die nächste Drogerie spazieren kann. Ich freue mich diebisch, dass wahrscheinlich viele Menschen unwissentlich ein veganes und tierversuchsfreies Produkt verwenden, von dem sie es vielleicht sogar gar nicht erwarten. Das hervorragend wirkt, cool daher kommt und absolut im konventionellen – und massenkompatiblen – Mainstream angekommen ist. 

Mein liebstes Trockenshampoo von Batiste ist vegan und tierversuchsfrei!

Bereits seit der Markteinführung in Deutschland bin ich Heavy User dieses Volumenwunders aus der Dose. Als mich Batiste für diese Kooperation anfragte, kam also zusammen, was schon lange leidenschaftlich zusammengehörte.

Da ich meine Haare sowieso alle zwei Tage wasche, steht für mich allerdings nicht der „Freshup-Aspekt“ im Vordergrund. Vielmehr nutze ich das Trockenshampoo von Batiste als Ersatz für Haarspray. Denn im Gegensatz zu diesem lässt sich leichter ausbürsten und sorgt für eine Extraportion Volumen, ohne zu verkleben.

Seitdem ich meine Haare radikal im einige dutzend Zentimeter gekürzt habe, ist dies nämlich genau das, was ich brauche: Volumen, Volumen, Volumen. Und egal wie sauber meine Haar sich anfühlen, ab Tag 2 fällt die ganze wellige Pracht doch immer etwas in sich zusammen. Trockenshampoo holt den Ansatz wieder ein wenig höher und plustert die Mähne ordentlich auf. 

Batiste Trockenshampoo vegan

Mein absoluter Favorit war bisher das Trockenshampoo für dunkle Haare, welches völlig ohne sichtbare Rückstände auskommt. Zumindest auf dem Kopf. Denn wenn ich nach dem Aufsprühen meine Wanne ausspüle, sieht man doch deutlich, welch zarter brauner Film sich dezent im ganzen Bad verteilt hat. Also habe ich mich in den letzten Wochen an die farblosen Produkte gewagt, auch um neue Duftrichtungen auszuprobieren.

Cherry ist der Knaller und perfekt für den Frühling! Und auch die Variante für extra Volumen Heavenly Volume wurde hier auf Herz und Nieren geprüft. Letztere bringt die Extra-Portion Puder mit sich, was tatsächlich für ordentlich Volumen sorgt, allerdings etwas mehr Grauschleier auf den dunklen Haaren hinterlässt. Nach kräftigem Ausbürsten ist aber auch dieser verschwunden. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann das Trockenshampoo auch vor dem Zubettgehen aufsprühen und morgens ausbürsten. Meiner Erfahrung nach mindert das die weißen Rückstände noch mal etwas und der Effekt wird durch die lange Einwirkzeit noch verstärkt.  

Nie mehr ohne 

Mittlerweile habe ich sicher an die 20 Dosen des Trockenshampoos von Batiste verbraucht. Ich nehme es überall mit hin und habe immer mindestens zwei verschiedene Sorten in Gebrauch. Nachschub ist ja zum Glück easy zu bekommen.
Für alle, die gerne spät aufstehen, vieles auf den letzten Drücker erledigen, eigentlich nie Zeit zum Haarewaschen haben und gerne Volumen im Haar haben (Also mich!) ein absolutes Muss!

Das Trockenshampoo Cherry bekommt ihr in den Filialen von dm, Müller, Rossman, Douglas/douglas.de zum UVP von €3,99, Heavenly Volume bei Rossmann und Douglas/douglas.de zum von UVP € 4,99. 

 P.S.: *Dies ist eine bezahlte Kooperation mit Batiste. Das ist gut für mich und gut für euch. Weil es mir ermöglicht das Blog in diesem Umfang zu führen und euch weiterhin kostenlos zur Verfügung zu stellen. Und meine Arbeit von coolen Leuten in dieser Form wertgeschätzt wird.
Natürlich gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. 

Radico Brown Dark Brown

Pflanzenhaarfarbe von Radico | Dark Brown & Brown

Radico Brown Dark Brown

Moin,

vielleicht erinnert ihr euch: Im letzten Herbst habe ich nach jahrelanger Abstinenz mal wieder Pflanzenhaarfarbe (PHF) an mein Haupthaar gelassen. Ich färbte damals  – nach einem ziemlichen Hype im Netz – mit „Wine Red“ von Radico, was mir bei meinem dunkelbraunen Naturton ein sattes Kastanienbraun mit deutlichem Rotanteil bescherte. Insgeheim erhoffte ich mir eine kräftigere Rotfärbung, rechnete aber nicht wirklich damit. Aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Meine Artikel aus dem Oktober 2014 findet ihr hier.

Und ich wurde tatsächlich überrascht. Nicht von der Farbe. In diesem Punkt muss ich mich einfach damit abfinden, dass da ohne vorheriges Aufhellen nichts läuft. Aber die Pflegewirkung haute mich um! Die Haare ließen sich leicht mit lauwarmem Wasser auspülen und fühlte sich danach gepflegt an, wie nach einer guten Haarkur. Zudem blieb die Farbe sehr lange satt und schön, was mich nun dazu bewogen hat wieder zu Radico zu greifen.

Denn nach nunmehr 5 Monaten ist, zumindest im Sonnenlicht, doch ein deutlicher Ansatz zu sehen. Diesen wollte ich eleminieren und auch wieder zu meiner Naturhaarfarbe zurückkehren. Rot hin oder her. Das bin einfach nicht ich.  Mein Hautton mag es eher kühl. Und vor allem rote PHF hat leider die Angewohnheit mit der Zeit immer heller und wärmer zu werden, da sich das schwarze Indigo in der Haarfarbe schneller auswäscht als das rote Henna.

Die Inhaltsstoffe

Die gängigen Pflanzenhaarfarben bestehen immer aus Henna (und je nach Farbton auch aus einem mehr oder weniger großen Anteil Indigo). Dazu kommen Kräuter, Wurzeln und Blüten, die entweder die Farbe intensivieren, besonders pflegen oder schützen. Hier eine Auswahl an Zutaten der PHF von Radico:

Henna (Lawsonia Inermis) – Hauptsächliches Haarfärbemittel, färbt rot, bringt Glanz.

Indigo (Indigofera Tinctoria) – Haarfärbemittel, färbt schwarz.

Bhringrai (Eclipta Alba)  – Pflegt und sorgt für Beständigkeit der Farbe

Manjistha (Rubia Cordifolia) – Färbt intensiv, dunkelt die Farbe ab & pflegt die Kopfhaut.

Hibiscus (Hibiscus Rosa Sinensis) – Hilft gegen Schuppen, schenkt Glanz.

Amla (Emblica Officialis) – Dunkelt die Farbe ab, hilft gegen Verblassen und Ergrauen.

Methi (Trigonella Foenum-graecum) – Intensiviert vorhandene Farbe.

Kaffee (Coffea Arabica) – Träger für dunkle Farbe, intensiviert und hält die Farbe.

Die Anwendung

Da ich befürchtete die Nuance „Dark Brown“ könnte zu dunkel werden, entschied ich mich dazu sie mit „Brown“ zu mischen. Ich wählte das Verhältnis 2/3 „Brown“ und 1/3 „Dark Brown“ und rührte die Farbe mit lauwarmem Wasser an. Im Gegensatz zu Henna mag es Indigo nämlich nicht zu heiß, die Temperatur sollte 50 Grad nicht überschreiten. Auch sollte die Farbe nicht sauer angerührt werden. Danach ließ ich sie eine gute Viertelstunde ziehen und trug den Brei dieses Mal aufs handtuchfeuchte Haar –  kopfüber über der Wanne – auf. Danach begab ich mich in die selbige und wusch die Masse nach 1 1/2 Stunden wieder aus. Denn bereits bei „Wine Red“ stellte ich zumindest bei mir fest, dass ewig lange Einwirkzeiten (wie ich sie früher praktizierte) nicht nötig sind, nur unnötigen Aufwand bedeuten und am Ende auch kein deutlich besseres Farbergebnis erzielen.

Leider unterscheidet sich die PHF von Radico im Geruch auch nicht sonderlich von schnödem Henna. Es soll Menschen geben, die ihn mögen. Ich muss dabei immer an eine Mischung aus Heuboden, Headshop und feuchtem Wald denken. Und leider gibt sich das auch erst nach gut und gerne zwei bis drei Wochen. Zeit braucht es auch bis zur endgültigen Farbentwicklung. PHF dunkelt durch Oxidation noch ca. 5 Tage nach, wäscht sich allerdings in den ersten zwei bis drei Wäschen auch wieder ein bisschen aus. Wem das Ergebnis direkt nach dem Färben also noch nicht intensiv genug ist, sollte vor allem bei hellem Haar noch einige Zeit mit der zweiten Runde warten.

Das Ergebnis

Haarfarben auf Hennabasis werden nie ganz kühl, sondern haben immer einen leicht rötlichen Einschlag. Dennoch gefällt mir das Ergebnis sehr gut. Mein Ansatz ist nicht mehr zu sehen und graue Haare sind jetzt – vor der ersten Wäsche zumindest – tatsächlich abgedeckt. Ich würde den Ton als „Espresso“ bezeichnen. Der Rotton ist deutlich abgemildert und die Farbe schön satt. An den naturgemäß etwas trockeneren Spitzen ist die Farbe natürlich heller, aber ansonsten kommt sie schon sehr nah an meine Naturhaarfarbe heran.

Fazit: Dabei bleibe ich. Auch wenn ich nun eigentlich keine weitere Farbveränderung brauche, kann ich mir gut vorstellen die Farbe auch in Zukunft immer mal wieder anzuwenden. PHF lagert sich nach und nach auf dem Haaren ab und macht sie so dicker und griffiger. Zudem ist die Pflegewirkung so toll, dass sie fast wie wie Kur wirkt. Perfekt zur Farbauffrischung zwischendurch.

Einzig einen Wunsch hätte ich: Dass die Hersteller endlich ein paar Cent mehr in die Hand nehmen und den Farben medizinische Handschuhe beilegen, statt dieser unmöglich großen, rutschenden Plastikdingern. Sie fallen IMMER von den Händen. Vor allem beim Auftragen von Henna, welches man aufgrund der Konsistenz gut in die Haare einarbeiten, fast kneten muss. Normalerweise kaufe ich vorher wohlweislich andere Handschuhe. Diesmal vergaß ich es und es war eine einzige Sauerei…

Ebenfalls gefärbt und berichtet haben unter anderem auch Tried It Out (Brown), Nadines Testwelt (Dark Brown), Naturradottir (Copper Brown), Bissen fürs Gewissen (Golden Brown), Mexicolita (Wine Red), Chaosköppsche (Mahagony), Owl Night Long (Burgundy), Kunterkatha (Burgundy), Leonas Lalaland (Copper Brown) und  Juli Cosmetics (Brown).

Aufgenommen abends (und ungeschminkt) vor der Light Box
Radico KunstlichtAufgenommen bei indirektem SonnenlichtRadico Haarfarbe Dunkelbraun Braun