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Ponyhütchen Heimat Liebe Goodie Bag

Gewinnspiel zum 7. Geburtstag | Ponyhütchen & Heimatliebe

Ponyhütchen Heimat Liebe Goodie Bag

Seid gewiss: Sollte ich je wieder einen neuen Blog starten, wird es NIE wieder im Dezember passieren. Es sei denn, ich feiere ab da antizyklisch im Sommer oder den Nicht-Geburtstag irgendwann im Frühjahr. Als ich damals am 09.12.2009 auf „Veröffentlichen“ klickte, machte ich mir keine Gedanken über eventuelle Bloggeburtstagsfeiern. Ich saß halt krank zu Hause und hatte viel Zeit und Langeweile. An Redaktionspläne, Statistiken und Suchmaschinenoptimierung war da noch nicht zu denken. 

Spätestens seit ein paar Jahren ist ein Bloggeburtstag mitten im Dezember allerdings eine denkbar doofe Idee. Vor allem, wenn man ihn mit einem Gewinnspiel verknüpfen will. Denn was passt besser, als mal denen zu danken, die so einen Blog möglich machen? Leider kollidiert das aber ganz hart mit den drölfzigtausend Adventskalendern, die in den letzten Jahren so beliebt auf Blogs wurden. Bieten sie doch eine wunderbare Gelegenheit, um Kooperationen unterzubringen, Geld zu verdienen und Leser zu gewinnen. 

Aus diesem Grund habe ich mich mit Feiereien im Dezember immer sehr zurück gehalten. Das entschleunigt ungemein und entspannt die Vorweihnachtszeit sehr. Geplant war dieses Gewinnspiel also nicht. Ich wollte mich einen erneuten Dezember aus der Affäre ziehen. Doch dann fügte sich alles wunderbar zusammen.

So ganz ohne Gewinnspiel möchte ich euch also in diesem Jahr nicht davon kommen lassen. Immerhin blogge ich nun schon im siebten (!) Jahr und es sieht nicht danach aus, dass sich das so schnell ändern wird. Also „Peng Silvester“. Hoch die Tassen. Und ran an den Gewinn! 

Sicherlich erinnert ihr euch an das Crowdfunding für den Ponyhütchen Flagship Store in Berlin Anfang dieses Herbstes. Ich war Patin und habe kräftig – und zu Recht wie ich finde – die Trommel gerührt. Schon als mir Hendrike früher im Jahr von ihrem Vorhaben berichtete, kam mir der Gedanke, wie schön es wäre, wenn ich den Sack zumachen würde. Die letzte benötigte Investition tätigen und das Crowdfunding abschließen. Aber das wollen sicherlich viele und wirklich planen lässt sich sowas nicht. Ich kam also von den Vorhaben ab. Schließlich konnte ich nicht 24/7 auf der Lauer liegen. 

Tja, und dann hatte ich spät abends – kurz vor Ende der Kampagne – diese Eingebung doch noch einmal auf die Seite zu schauen. Bingo! Da ich von Hendrike schon ordentlich mit Heimatliebe versorgt wurde, war mir sofort klart, dass ich das Goodie Bag, welches ich für meine Summe bekam, verlosen werde. Und jetzt seid ihr dran!

Um euch mal wieder richtig fett DANKE zu sagen, könnt ihr mein XL Goodie Bag mit einer Duschmilch, einer Deocreme, einer Duftkerze und einer festen Handcreme á la Heimatliebe (Lindenblütenduft!) gewinnen. Die Produkte sind sonst nur offline im Berliner Ponyhütchen Flagship Store erhältlich. Obendrauf gibt es das fair produzierte und exklusive Ponyhütchen Kosmetiktäschchen. 

Wer in den Lostopf möchte, schreibt mir bis Sonntag, 11.12.16 um 20 Uhr einfach einen netten und konstruktiven Kommentar mit einer gültigen E-Mail-Adresse unter diesen Artikel.

Ich werde euch im Falle eines Gewinns über diese Adresse benachrichtigen und den Gewinn dann selbst so schnell wie möglich verschicken. 

Rechtliches:

Das Gewinnspiel ist kostenlos. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland (oder einer deutschen Postanschrift), die das 18. Lebensjahr vollendet oder das Einverständnis ihrer Erziehungsberechtigten haben. Jede*r Teilnehmer*in kann nur einmal und im eigenen Namen teilnehmen. Eine Barauszahlung oder ein Umtausch des Gewinns ist nicht möglich. Unter allen korrekten Einsendungen ein*e Gewinner*in ausgelost, die per Mail benachrichtigt wird. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 

P.S.: Das XL Goodie Bag „Heimatliebe“ habe ich selbst als Danke Schön für meinen Beitrag zum Crowdfunding des Ponyhütchen Flagship Store enthalten und wurde somit von mir selbst bezahlt. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog.

Ponyhütchen Flagship Store Berlin

Checked | Ponyhütchen Flagship Store in Berlin

Ponyhütchen Flagship Store Berlin
Am Wochenende war es endlich soweit: Der erste Ponyhütchen Flagship Store in Berlin hat eröffnet! Hinter der Marke Ponyhütchen verbergen sich Hendrike Grubert und ihr Team, die eine wunderbare Naturkosmetiklinie im Gepäck haben. 

Schon seit 2009 verzaubert die gebürtige Berlinerin und Wahl-Schweizerin Hendrike ihre Fans mit handgemachter Kosmetik. Und hat dabei ein kleines Kunststück vollbracht. Während der Gang eines Produktes meist erst einmal in ein Ladenregal und später – mit Glück – irgendwann mal in den digitalen Einkaufskorb führt, hat Ponyhütchen sich zuerst online einen Namen gemacht. Und das sehr erfolgreich. Allein durch Mund-zu-Mund-Propaganda wurde die Fangemeinde des Labels mit dem entzückenden Design immer größer und das Angebot immer vielseitiger.

Ponyhütchen goes Berlin

Nun also der next big step. Ponyhütchen erobert die Offline-Welt! Endlich kann vor Ort geschnuppert, probiert und begutachtet werden. Wer mag, kann sich hierbei vom „Bestseller-Regal“ inspirieren lassen, für einen Plausch in der gemütlichen Sitzecke verweilen und die Selfie-Ecke nutzen. 

Das Team um Lucie von Puure.de steht im Ponyhütchen Flagship Store in Berlin dabei kompetent mit Rat und Tat zur Seite. Das Angebot reicht von auf die verschiedenen Hauttypen abgestimmte Gesichtspflege über feste Shampoos, Handcremes und Parfums sowie locker-leichte Shea Mousses bis hin zu den absoluten Verkaufsschlagern: Den aluminiumsalzfreien Deocremes, für die die Marke aus der Schweiz – zu Recht –  so berühmt ist.

Ponyhütchen Flagship Store Opening Ponyhütchen Flagship Store Berlin Ponyhütchen Flagship Store Berlin Heimatliebe
Ein besonderes Highlight im Berliner Store ist hierbei die exklusive Linie „Heimatliebe“, die es nur vor Ort zu kaufen geben wird. Mit ihr hat Hendrike den Duft ihrer alten Heimat eingefangen und ihr so ein Denkmal gesetzt. 

Meine Liebe zu Ponyhütchen begann ganz klassisch als Kundin. Ich lernte die Produkte kennen und lieben und so war es nur logisch, dass Ponyhütchen irgendwann auch auf dem Blog Einzug hielt. 2014 lernten Hendrike und ich uns dann endlich persönlich kennen und so entstand etwas, das über das Business hinaus reicht. I love Ponyhütchen. Wie man hier vielleicht auch sehen kann ♥ 

Für einen ersten Eindruck habe ich einige Bilder geschossen, aber selbst vorbeischauen ist Pflicht! Der Laden ist eine Wonne. 

Ponyhütchen Flagship Store Berlin
Straßburger Straße 37 
10405 Berlin – Prenzlauer Berg

Open: Dienstag bis Samstag von 11 bis 18 Uhr
Kontakt: kontakt@ponyhuetchen.com

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Ponyhütchen Deocreme Heimarliebe

Vegan Weekend Treat | Ponyhütchen Deocreme Heimatliebe

Ponyhütchen Deocreme HeimatliebeWonach riecht eigentlich Berlin? Die Antwort variiert wohl von Stadtteil zu Stadtteil. Und von Mensch zu Mensch. Umsonst gespannter war ich, als Hendrike von Ponyhütchen ihre limitierte Linie Heimatliebe ankündigte, mit der sie „ihrem“ Berlin eine Hommage gerührt hat. Da ich schon lange Heavy Userin der Ponyhütchen Deocreme bin, musste ich natürlich probeschnuppern.

Was mir da aus dem Tiegel entgegenduftet hat tatsächlich etwas urbanes. Irgendwie grün. Aber kein Bauerngarten in der Heide, kein Tannenwald in Bayern und keine steife Brise von der Nordsee. Da ist diese eine Note, die mir wohl bekannt ist, die ich aber nicht zu deuten vermag. Und die ich tatsächlich mit dem Leben in der Stadt assoziiere. Ein Blick auf die Duftbeschreibung verrät es: Lindenblüten! Auf der einen Seite verhasst ob ihrer klebrigen Säfte, die die Schuhsohlen auf dem Bürgersteig schmatzen lassen. Und dann wieder heißgeliebt für den süßlichen Duft und die Verheißung von Sommer. 

Ein Duft, den ich persönlich sehr mag, denn ich bin mit einer riesigen Linde im Garten aufgewachsen. Da diese Bäume auch in Berlin allgegenwärtig sind, ist es nur logisch, dass Hendrike sie in Verbindung mit Zitrusnoten und Zeder zum Duft der Hauptstadt macht. Die Konsistenz der Deocreme ist etwas fester als die meiner letzten beiden, was mir sehr gefällt und vielleicht auch den kühleren Temperaturen geschuldet ist. Die Wirkung ist dem meines geliebten Kokoskusses ebenbürtig und lässt für mich nichts zu wünschen übrig.

Heimatliebe duftet sich ganz deutlich in meine Favoritenliste der aluminiumsalzfreien Deos. Wer auch mal eine Nase riskieren möchte, sollte beim aktuellen Crowdfunding ein paar Euro locker machen, um Hendrike und den neuen Ponyhütchen Flagship Store in Berlin unterstützen. Noch eine Woche habt ihr Zeit, um euch eines der wohlriechenden „Dankeschöns“ zu sichern.

P.S. Die Ponyhütchen Deocreme „Heimatliebe“ wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und nur was mich überzeugt, landet auch auf dem Blog.

Deos ohne Aluminium

Aluminiumsalzfreie Deos | Speick, Ponyhütchen & Lush

Aluminiumsalzfreie Deos vegan Lush Speick PonyhütchenBeinahe wäre ich mal Expertin für Deos geworden. Queen of Deo sozusagen. Man fragte mich für eine TV-Produktion an, bei der es sich um aluminiumsalzfreie Deos drehen sollte.
Ich sagte ab. Aus mehreren Gründen. Zum einen hatte ich weder Lust MIR an den Achseln schnuppern zu lassen, noch – und das ist viel schlimmer (!) – an den Achseln anderer Menschen zu riechen. Zum anderen, weil es schlichtweg unauthentisch und nicht aufrichtig gewesen wäre.

Ich bin nicht die sonderbare Öko-Tante, die immer und überall den Feind wittert und rebellisch nur noch selber rührt. Die hätten sie vermutlich gern gehabt. Ich habe nichts gegen Alu in Deos. Ich finde es sogar manchmal ganz hilfreich. Es wurde also nichts aus meiner TV-Karriere. 

Was genau haben wir denn gegen Aluminium(salze)?

Dennoch verwende auch ich – wenn möglich – gerne Deos ohne Aluminiumsalze. Einfach, weil ich es kann.
Seit einiger Zeit schon spielen Aluminiumsalze, bzw. der Verzicht darauf eine immer größer werdende Rolle im Beautykosmos. Was zuerst in einschlägigen Foren begann und sich dann auf immer reichweitenstärkere Blogs ausweitete, ist nun auch in der Drogerie angekommen. Klassische Deodorant-und Antitranspiranthersteller bringen mittlerweile ganze Linien heraus, die auf Aluminiumsalze verzichten. Aluminiumsalzfreie Deos sind DAS Ding der Stunde. Auch in der konventionellen Hautpflege. Eine kleine Revolution. 

Doch war das nötig? Oder bedient man einfach eine gestiegene Nachfrage, um die eigenen Umsätze anzukurbeln? Die Sachlage ist schwierig. Es gibt Studien, die die Gefahren von Aluminiumsalzen im Deo für begründet halten und mindestens genauso viele, die diese relativieren.

Hintergrund der ganzen Debatte waren alte Studien, die das Brustgewebe an Brustkrebs erkrankter Frauen unter die Lupe nahmen und dort eine erhöhte Menge an Aluminiumssalzen feststellten. Mittlerweile weiß man, dass auch die nicht an Krebs erkrankten Frauen der Studie im Brustgewebe unterhalb der Achseln erhöhte Werte aufwiesen. Und das eine Erhöhung des Wertes genau an dieser Stelle auch durchaus mit der dichteren Dicke des dortigen Gewebes zu tun hat. Darüber hinaus ist die Menge an Aluminiumsalzen, die wir täglich über die Nahrung zu uns nehmen um ein VIELFACHES höher ist, als die, die eventuell über Deodorants in unseren Körper gelangen. Dennoch ist nicht außer Acht zu lassen, dass dies vor allem für gesunde Haut gilt. Studien haben gezeigt, dass die Aufnahme der Salze bei geschädigter Haut (beispielsweise durch Rasur) deutlich höher ausfällt. Ob und wiefern diese allerdings Brustkrebs beeinflussen ist bis heute nicht abschließend geklärt. Einzig, dass Aluminium bei bereits vorhandenem Brustkrebs die Metastasenbildung beschleunigen kann, ist wissenschaftlich nachgewiesen. Ein Grund, wieso bei erkrankten Frauen die Verwendung eines Deos ohne Aluminiumsalze angeraten wird, denn gerade die Metastasen eines Mamma-Karzinoms führen häufig zum Tode. 

Aluminiumsalzfreie Deo – Können die was?

Ihr seht, an Aluminiumsalzen scheiden sich die Geister. Mein Fazit: Ein Deo allein macht noch keinen Krebs. Aber wenn ich die Möglichkeit habe einen Stoff, der in dieser Form nichts in meinem Körper zu suchen hat, zu meiden und dennoch eine gute Wirkung zu erzielen, dann tue ich das gern.

Und genau das sind wir beim eigentlichen Problem. Ein Deo ohne Aluminiumsalze ist zwar ein Deodorant, aber kein Antitranspirant. Sprich: Es schützt eventuell gegen unangenehme Gerüche, aber nicht gegen die eigentliche Schweißbildung. Denn es ist das Aluminiumsalz welches die Poren verengt und die Körperflüssigkeit so am Fließen hindert. Dessen muss man sich im Klaren sein. Wer auf Aluminiumsalze verzichten möchte, muss damit rechnen, dass es auch mal feucht unter den Armen wird. 

Im Laufe der Jahre haben sich bei mir aber ein paar Favoriten herauskristallisiert bei denen selbst das für mich kein Problem darstellt. Auch und vor allem, weil ich meist Kleidungsstücke mir einem hohen Baumwoll- oder Viskoseanteil trage und den Polyestermonstern aus der Teeniezeit (zum Glück!) abgeschworen haben. 

Speick Deo Stick

1. Deo Stick von Speick

Vor mehr als 15 Jahren meine erste Erfahrung in Sachen Naturkosmetik. Total Old School. Und überraschender Weise ziemlich wirkungsvoll. Der transparent-grüne Stift verströmt einen leicht krautigen Duft mit dem man können muss. Damals habe ich vornehmlich gourmandige Düfte mit hohem Vanilleanteil getragen. Was auf den ersten Blick massiv kollidiert, ergänzte sich im Alltag aber super. Wer sich mal an aluminiumsalzfreie Deos herantasten und unkompliziert in der Drogerie kaufen möchte, sollte hier einen Riecher riskieren. 

Inci

Feuchtpflegekomponente, Flüssigwachs (pflanzliche Basis), Weingeist, Verseifte Stearinsäure (pflanzliche Basis), Komposition mit ätherischen Ölen,  Speick-Pflanzenextrakt (Pflanze aus kontrolliert biologischer Wildsammlung), Salbei-Extxrakt, Lavendel-Öl, Chlorophyll, Komponenten ätherischer Öle

ca. 4 €

Bio Cremedeodrant Ponyhütchen

2. Bio Cremedeodorant von Ponyhütchen

In Sachen „Aluminiumsalzfreie Deos“ lande ich seit Jahren lande ich immer wieder bei den Deocremes von Hendrike. Auf der Basis von Natron und Zinkoxid, eingebettet in gute Öle, pflegt es und sorgt für frische unter den Achseln – ohne auszutrocknen oder weiße Flecken auf der Kleidung zu hinterlassen.  Im Laufe der Jahre habe ich allerdings herausgefunden, dass nicht jede Duftrichtung bei mir zum Erfolg führt. Das ist dann wohl diese individuelle Hautchemie. 

Nachdem ich lange Zeit „A Perfect Match(a)“ verwendet habe, bin ich seit einigen Wochen super happy mit „Kokoskuss“. Der Duft ist himmlisch! Keine künstliche, extrem süße Kokosnuss, sondern der pure Hauch von Urlaub. Das Deo hält bei mir den ganzen Tag frisch, auch nach sportlicher Betätigung. Wirklich feucht werde ich mit den Deos von Ponyhütchen auch nicht. Natron und Zinkoxid sei Dank.

Inci

Bio-Kokosnussöl (kba), Natron, Bio-Sheabutter (kbA), Sonnenblumenöl, Bio-Macadamianussöl (kba), Zinkoxid, Kaolin, Stärke, Parfüm.

9,99 €

Aromaco Lush Deo

3. Aromaco von Lush

Was aussieht wie ein eher unansehnliches Stück Kernseife ist meine Entdeckung des letzten Jahres. Empfohlen hat es mir Jenny von I Love Spa, nachdem ich mich jahrelang um die Deos von Lush gedrückt habe. Zu oft las ich im Netz von gelben Flecken in der Kleidung.

Anlässlich der Reha ließ ich mich dann im letzten Winter doch darauf ein und wurde nicht enttäuscht. Zwar braucht der Körper – zumindest meiner – immer ein paar Tage der Umgewöhnung, wenn ich nach einem anderen Deo wieder auf dieses wechsle, aber dann macht es einen hervorragenden Job. Aromaco duftet leicht nach Patchouli und wirkt mit Zaubernuss und Kamillen-Essig sogar leicht adstringierend. Noch dazu ist das Deo wahnsinnig ergiebig. Mit einem Stück komme ich mehrere Monate aus. 

Beim Kauf des Deos wird im Lush Shop ein kleines Stück von einem größeren abgeschnitten, so dass es auch mal sein kann, dass man etwas mehr oder etwas weniger als die 100 g bekommt. Ich teile mir mein Stück zuhause immer noch mal in kleinere Portionen, die ich dann in kleine Aufbewahrungsboxen von Rossmann verpacke. Diese sind groß genug für ein handliches Stück, verhindern, dass dieses austrocknet und sind auch toll für die Reise.

Inci

Water (and) Hamamelis Virginiana Leaf Extract (Hamamelisaufguss), Propylene Glycol, Sodium Stearate, Matricaria Chamomilla Vinegar (Kamille-Essig), Sodium Bicarbonate, Pogostemon Cablin Oil (Patchouliöl), *Citral, *Limonene, Parfüm

100 g/7,25 €

punkteklein

Sicher, jeder Mensch ist anders. Und was bei mir funktioniert, muss bei anderen noch lange nicht klappen. Wer es aber mal aluminiumsalzfreien Deos möchte, ist hier sicherlich für den Anfang gut bedient. Noch dazu sind alle drei Deos handgepäckstauglich, da fest.

Eine weitere Möglichkeit ist auch das Selbermischen eines Deos auf Natronbasis. (Da haben wir sie doch nochmal, die Öko-Tante.) Mein Rezept für ein „bullet-proof Deo“ ohne Aluminiumsalze findet ihr hier. Es hat mich nie im Stich gelassen. In letzter Zeit hatte ich einfach zuviel Spaß daran neue Produkte zu testen und bin vom Selberrühren abgekommen 😉

Aluminiumsalzfreie Deos vegan

P.S. Die Produkte von Speick und Ponyhütchen wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und nur was mich überzeugt, landet auch auf dem Blog.

Aluminiumfreie Deodorants | Wolkenseifen, Ponyhütchen und Schmidt’s im Test

Aluminiumfreie Deos

Ich werde immer wieder nach meinen Erfahrungen mit den aluminiumfreien und veganen Deocremes von Wolkenseifen gefragt und muss dabei auf das alte Blog verlinken. Es fehlt also definitiv ein Artikel neueren Datums dazu und so dachte ich mir, ich nutze die Gelegenheit und mache daraus gleich einen kleinen Vergleichstest.

Vorweg: An Aluminium in Deodorants scheiden sich die Geister. Immer noch. Noch ist nicht abschließend geklärt ob und wie Aluminium sich auf den Organismus auswirkt. Solange das der Fall ist, bin ich dazu übergegangen diesen Stoff, der nun einmal – zumindest für mich – nicht zwingend notwendig ist, so gut es geht zu meiden. Im Test treten neben meinem Favoriten „Weekender“ von Wolkenseifen auch Ponyhütchens „fresh & fruity“* sowie „Cedarwood + Juniper“ von Schmidt‘s* an. Alle drei ihres Zeichens Deocremes ohne Aluminium. Vegan und tierversuchsfrei.

In der Handhabung sind alle im Prinzip gleich: Man entnimmt eine Fingerspitze des Produktes (Lieber erst einmal zu wenig als zu viel!) und verreibt diese unter den Achseln. Die enthaltenen Inhaltsstoffe wirken nicht porenverengend, unterbinden also nicht die Transpiration, verändern das Bakterienmilieu jedoch so, dass kaum bis kein unangenehmer Geruch entsteht.

Während der Testwoche war fast alles dabei: Temperaturen von 5 bis 21 Grad, Bürostuhlplattsitzen, Fahrradfahren, mehr oder weniger schweißtreibendes Training bei der Physio, Yoga, schnelles Gehen, langsames Laufen… Ich behaupte also, dass ich mir ein relativ gutes Bild machen konnte. Doch sehen wir uns die Kandidaten mal im Einzelnen an.

Wolkenseifen Deo Creme Weekender

Wolkenseifen Deocreme

Packungsgröße

25 ml (Kunststofftiegel) und 50 ml (Aluminiumdose)

Preis

5,00 €, bzw. 7.00 €

Incis

Butyrospermum Parkii Butter, Solanum Tuberosum Starch, Sodium Bicarbonate, C.I.77947, Cocos Nucifera Oil,  Vitis Vinifera (Grape) Seed Oil, Tocopherol, Panthenol, Parfum (Citronellol, Geraniol, Linalool, Hexyl Cinnamal, Limonene)
(Quelle: wolkenseifen.de)

Duft

Langhaltender Duft nach frischer Wäsche und „direkt aus der Dusche“.

Eigenschaften

Mittlerweile steht es auch auf der Homepage: Die Creme von Wolkenseifen ist etwas körnig und weißelt auf den Fingern. Hände waschen nach dem Gebrauch ist Pflicht. Meine ersten Dosen waren da noch anders. Die Oberfläche war „schierer“, die Masse homogener. Ob eine Reformulierung stattgefunden hat vermag ich nicht zu sagen. Es fällt allerdings auf, dass die Konsistenz in den letzten vier Dosen (verschiedener Duftrichtungen) deutlich flüssiger, zum Teil richtig ölig war. Leider verbrauche ich so auch merklich mehr als bei den festeren Formulierungen, so dass ich bereits zwei kleine Dosen geleert habe.

Ich habe im Laufe der Monate die Erfahrung gemacht, dass nicht alle Duftrichtungen bei mir gleich gut wirken. Mittlerweile habe ich fünf getestet und vor allem die weichen, pudrigen Düfte scheinen mit meiner Hautchemie nicht allzu gut zu harmonieren. Sie wirken – jedoch nicht so gut wie beispielsweise eben der Weekender. Mit ihm entwickle ich selbst in größter Hitze keinen unangenehmen Geruch.

Ponyhütchen Fresh & Fruity

Ponyhütchen Deocreme

Packungsgröße

50 ml (Kunststofftiegel)

Preis

8,84 €

Incis

bio-kokosnussöl (kba), natron, bio-sheabutter (kbA), sonnenblumenöl, bio-macadamianussöl (kba), zinkoxid, kaolin, stärke, ätherisches mandarinenöl

Duft

Aufgrund des Verzichtes auf synthetische Duftstoffe fällt er hier etwas zarter aus als beim ersten Kandiaten. Die Deocreme riecht lecker nach Mandarine, hat aber durch das Kokos- und Macadamianussöl dennoch eine weiche Note.

Eigenschaften

Die Deocreme von Ponyhütchen sieht so aus, wie die von Wolkenseifen früher daher kamen: Weiß, glatt und samtig. Sie ist angenehm fest, wird bei Fingerkontakt aber sofort weich und leicht flüssig. Die Entnahme ist so deutlich sparsamer als bei Wolkenseifen. Nach dem Auftragen bleibt nur ein leicht öliger Film auf den Finger, kaum weißelnde Bestandteile.

Die Wirkung ist ähnlich gut wie beim „Weekender“. Schwitzen an sich wird nicht gänzlich verhindert, aber unangenehme Düfte werden vermieden. Da der natürliche Duftstoff deutlich schneller verfliegt als der frische Wäscheduft der Wolkenseifencreme, riechen die Achseln tatsächlich eher nach „nichts“. Wunderbare also für all diejenigen, die sich eine Deocreme wünschen, die nicht mit einem anderen Duft kollidiert.

Schmidt’s Deo Cedarwood + Juniper

Schmidt's Deocreme

Packungsgröße

60 ml (im Glastiegel)

Preis

8,84 €

Incis

Butyrospermum parkii (shea butter), Sodium bicarbonate (baking soda), Maranta arundinacea (arrowroot) powder, Theobroma cacao (cocoa) seed butter, Citrus bergamia (bergamot) essential oil, Citrus aurantifolia (lime) essential oil, Tocopherol (vitamin E), Humulus lupulus (hop) extract

Duft

Zedernholz und Wacholder. Warm, würzig, holzig und absolut unisex. Sonst eher beheimatet bei Vanille, Moschus, Kokos und Co. liebe ich es, diese süßen, warmen, weichen Düfte mit einer herben, kantigen Note zu kombinieren.

Eigenschaften

Die Deocreme von Schmidt’s ist die mit Abstand härteste der dreien. Zum Glück liefert die Marke aus Portland (USA) den Spatel gleich mit. Einfach ein wenig Produkt abkratzen und mit dem kleinen Helfer oder dem Finger auftragen. Ich persönlich nehme am liebsten die Finger, denn die Creme ist wirklich sehr fest. Nachdem ich die Fingerkuppe aber einige Sekunden in die Achsel gelegt habe, schmilzt das Produkt problemlos und lässt sich geschmeidig auftragen. Es bleiben kaum Rückstände auf der Haut. Durch die herben Noten harmoniert die Deocreme sehr gut mit der Haut und dem menschlichen Körpergeruch. Auch Schmidt’s Deo vermag die Bakterien in Schach zu halten und unangenehme Ausdünstungen zu verhindern. Mit der Feuchtigkeitsbildung durch Schwitzen verhält es sich wie bei den anderen beiden Kandidaten im Test.

Was mich auch schon zum Fazit bringt.

Fazit

Alle drei Testkandidaten wirken auf meiner Haut und bei meinen durchschnittlichen körperlichen Betätigungen sehr gut gegen Schweißgeruch. Das Schwitzen selbst kann und soll nicht verhindert werden, zu unansehnlichen feuchten Flecken kam es aber bei keiner der Deocremes. Am Ende ist vor allem die Konsistenz kaufentscheidend. Wer eher unempfindlich gegen körnige Bestandteile ist oder bereits seit längerem erfolgreich Deocremes auf Kokos- und Natronbasis verwendet, darf sich gerne kreuz und quer durch das Wolkenseifensortiment testen. Wer allerdings cremige und feine Konsistenten bevorzugt, dem seien die Creme von Ponyhütchen und Schmidt’s ans Herz gelegt. Auch wer synthetische Duftstoffe meiden möchte, ist hier gut beraten.

Keines der Deos hinterlässt klebrige oder färbende Rückstände. Für mich einer DER Vorteile gegenüber aluminiumhaltiger Produkte. Die Handhabung ist im ersten Moment sicherlich etwas ungewohnt. Die drei Sekunden extra – die das Auftragen jeden Morgen dauert – sind es aber wert. Die Deocremes reichen deutlich länger als ein Spray oder auch ein Roll-On, um eventuelle Schädigungen durch Aluminium muss sich niemand Gedanken machen und die Duftauswahl ist schier unendlich.

Aus persönlicher Erfahrung kann ich sagen, dass es in den ersten Tagen mit einem aluminiumfreien Deo passieren kann, dass man irgendwann doch etwas nach „Mensch“ riecht. Nicht unangenehm nach Schweiß, aber eben menschlich. Es scheint mir fast so, dass der Körper sich „entwöhnt“ und umstellt. Nach einiger Zeit schwitzt man dann aber weniger, bzw. anders. Tatsächlich ist es in meinem Fall so, dass ich auch mal den einen oder anderen normalen Tag ganz ohne Deo auskomme ohne zu müffeln. Körperhygiene ist gerade dann natürlich das A und O, aber ist es möglich 😉

Einzig bei sehr hohen Temperaturen würde ich heut noch zu einem herkömmlichen Deo greifen, dann vor allem aber aufgrund der Feuchtigkeitsbildung. Unter normalen Umständen gehe ich mittlerweile mit meinen Deocremes selbst in wichtige Meetings und auf großen Shoppingtouren.

 

*Die Deocreme von Ponyhütchen sowie die Creme von Schmidt’s wurden mir freundlicherweise kosten- und bedingungslos zum Testen zur Verfügung gestellt.

Dieser Artikel enthält Affiliate Links von Ponyhütchen. Heißt: Ich verdiene ein paar Cents, falls ihr was bestellt 😉

Beauty & Care | Meine Bestellung bei Wolkenseifen

Bevor der Shop Ende November bis zum neuen Jahr schloss, habe ich noch schnell bei Wolkenseifen bestellt. Wie ihr vielleicht wisst verwende ich seit einiger Zeit fast ausschließlich die Deocremes dieser Marke und da meine Vorräte zuneige gehen, habe ich noch einmal zugeschlagen und gleich ein paar neuen Sorten bestellt. Wer wissen mag, wieso ich gerade diese Deos favorisiere, wie man sie anwendet und was zu beachten ist, dem sei dieser Artikel auf meinem alten Blog ans Herz gelegt.

Da ich danach gefragt wurde hier nun meine Neuzugänge. Als Duftjunkies kam ich natürlich nicht an dem 3er-Probenset der Eau de Parfums vorbei.  Die kleine Dose mit Deocreme und das Probenröhrchen oben rechts sind Goodies. Ich habe mich im Übrigen für die kleinen Deodosen entschieden, da ich  gerne neue Düfte ausprobiere und auch nicht alle Duftvarianten bei mir gleich gut wirken, so dass ich besser rumprobieren kann.

wolkenseifen

Ich war etwas überrascht, als ich die Döschen öffnete, denn zwei von drei Deocremes sind von der Konsistenz so ganz anders als die alle, die ich bisher kannte. Sie sind breiig-weich und das, obwohl in meinem schlecht isolierten Wohnzimmer nie mehr als 20-21 Grad herrschen (Brrrr!). Der Deowirkung scheint es keinen Abbruch zu tun, nur muss ich nun bei der Dosierung etwas aufpassen, da ich schnell zuviel erwische. Auch scheint die Creme etwas „krümeliger“ zu sein als sonst. 

wolkenseifen1

Von den Düften habe ich bisher nur Prima Donna getestet, das sehr nah an Pink Sugar rankommt (Die Deocreme „Anno 1950“ übrigens auch.) Falls ihr euch noch erinnert. I like! Der Duft ist sehr haltbar. Heute gegen 9.00 Uhr aufgesprüht, wehte er mir abends beim Yoga immer noch entgegen. 

Tja. Und nun habe ich euch vielleicht den Mund wässrig gemacht und ihr könnt noch nicht einmal sofort bestellen. Der Shop hat am 22. November seine Tore geschlossen und öffnet erst wieder am 30.12. Glücklich dürfen sich diejenigen unter uns schätzen, die in der Nähe von Heidelberg wohnen. Denn Wolkenseifen ist vom 05. bis zum 17. Dezember am Heidelberger Schloss auf der Schlossweihnacht zu finden. Alle anderen müssen sich leider bis nach Weihnachten gedulden 😉

Die Deocremes kosten mittlerweile 5 € (25 ml), bzw. 7 € (50 ml) und das 3x2ml Probenset 3,50 €.