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Unter der Lupe | Yarok Haarstylingprodukte

Haarstylingprodukte stehen eigentlich nie ganz oben auf meiner Einkaufsliste. Bis auf einen Detangler und ab und an ein wenig Haarspray  verwende ich selten etwas jenseits von Shampoo und Conditioner.  Als ich vor aber einigen Monaten einige Zentimeter Haar ließ, entdeckte ich die Vorteile eines Volumenmousses für den Ansatz, so dass ich seitdem auf der Suche nach einer veganen und tierversuchsfreien Alternative zu den üblichen Verdächtigen war. Bei Yarok wurde ich schließlich fündig. Wenn auch erst auf den zweiten Blick.

Getestet habe ich zwei Produkte:  Feed Your Ends, einen Leave-In Conditioner, der zeitgleich auch vor Hitzeschäden schützt sowie Feed Your Roots, besagten Mousse für Volumen im Ansatz. Alle Produkte von Yarok kommen ohne Alkohol, Sulfate, Parabene, tierische Inhaltsstoffe und Tierversuche aus.

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Feed Your Ends hat mich sofort überzeugt. Ich trage es auf die handtuchtrockenen Spitzen und unteren Längen auf und kämme die Haare vor dem Fönen mit einem grobzinkigem Kamm durch. Das gelingt mit dem Leave-In Conditioner problemlos. Ob es tatsächlich gegen Hitzeschäden wirkt kann ich nicht beurteilen. Zum einen leide ich zum Glück nicht unter Spliss, zum anderen föhne ich die Enden selten, sondern lasse diese meist an der Luft trocknen.

Inhaltsstoffe

Nourishing Vitamin Water, Organic Jojoba Oil, Organic Olive Oil, Organic Grapeseed Oil , Organic Apricot Oil , Organic Evening Primrose Oil, Plant Sourced Kosher Vegan Xanthan Gum/Potassium Sorbate , Organic Essential Oils of Rosemary,) and Litsea Cubeba

Weniger begeistert war ich nach der ersten Anwendung von Feed Your Roots. Mein Haaransatz fühlte sich entgegen des Werbeversprechens „non-sticky“ ziemlich klebrig an. Nach einer 10 minütigen Radtour durch den Nieselregen wurde es sogar noch schlimmer: Das Mousse wurde sofort wieder flüssig und das Haar strähnig. Bad Hair Day Deluxe… Ich fühlte mich so unwohl, dass ich die Haare entgegen meiner sonstigen Gewohnheit am nächsten Morgen gleich wieder wusch. Ich war kurz davor das Produkt völlig frustriert in den Mülleimer zu befördern, entschloss mich jedoch ihm vorher noch eine zweite Chance zu geben.

Und siehe da: Es geht doch! Beim zweitem Mal verwendete ich deutlich weniger Mousse, fast dachte ich, es wäre ZU wenig. Am Ende schien es aber genau die richtige Menge gewesen zu sein und mein Ansatz bekam einen deutlich spürbaren Halt. Da meine Haare mittlerweile wieder eine beachtliche Länge haben und von Natur aus eher schwer sind, hängt es sich im Laufe des Tages natürlich doch etwas raus. Wer allerdings Stufen oder kürzere Haare hat und auf der Suche nach einem veganen, tierversuchsfreien Produkt ist, sollte Feed Your Roots doch einmal eine Chance geben.

Inhaltsstoffe

Distilled Vitamin Enhanced Water; organic non-GMO corn or rice extract; certified organic vegetable glycerin; organic herbal extracts of: black currant, beet root, kham thai and blueberry; natural plant sourced vitamins B1, B2, B3 and C; organic coconut oil, plant sourced kosher vegan xanthan gum & potassium sorbate; organic African black soap; Vitamin A; organic essential oils of: rosemary and litsea cubeba

Fazit

Bisher habe ich den Light Detangler von Paul Mitchell verwendet, der ebenfalls vegan und tierversuchsfrei ist. Naturkosmetik ist das aber nun ganz und gar nicht, so dass ich froh bin in Feed Your Ends eine natürliche Alternative gefunden zu haben. Feed Your Roots wiederum ist für ich mich ein nettes Goodie, was ich allerdings wohl nicht nachkaufen werde. Zum einen weil ich mir nicht dauernd Sorgen machen möchte eventuell in einen Regenschauer zu kommen, zum anderen weil mein Haar mittlerweile eine Länge erreicht hat, bei der es mit Volumen im Ansatz sowieso schwierig wird und ich für ausgiebige Föhnaktion am Morgen eh wenig Zeit habe.

Feed Your Ends (25,00 €/250ml) und Feed Your Roots (23,00 €/250ml) sind unter anderem bei All For Eves erhältlich.