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30 Jahre Lavera Naturkosmetik in der Drogerie

30 Jahre lavera Naturkosmetik | Mein erstes Mal

30 Jahre Lavera Naturkosmetik in der Drogerie

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Irgendwer im Hause lavera Naturkosmetik muss dieser Tage sicher fegen, denn das bekannte deutsche Naturkosmetikunternehmen wird 30! 

Den Sturm- und Drang-Jahren entwachsen gehört es mittlerweile fest zu den Säulen der natürlichen Kosmetik und Pflege und auch seit vielen Jahren zu meinem Repertoire. Anlässlich des runden Geburtstages (und der Nostalgie) habe ich mich mit lavera Naturkosmetik zusammengetan und verrate euch heute, wie ich zur Naturkosmetik gekommen bin und welche Produkte des Unternehmens aus Wennigsen dabei eine wichtige Rolle spielten. 

lavera Naturkosmetik bescherte mir nämlich einige meiner ersten Erfahrungen mit Naturkosmetik und war auch maßgeblich an meinem Twist hin zu veganer Kosmetik beteiligt. Obwohl ich mit Fug und Recht behaupten kann „Early Adopter“ gewesen zu sein – Meine Mutter arbeitete in meiner Kindheit im ortsansässigen Bio-Laden – war Naturkosmetik früher weit entfernt von dem, was wir heute kennen.

Keine fancy Brands, kein hippes Packaging und YouTube gab es nicht. (Sorry Kids, wir haben noch im Wald gespielt. Ohne Mutti hinterm Baum. Keine Ahnung, wie wir das überlebt haben.) Anscheinend haben sich eco-affine Menschen damals weniger geschminkt oder zumindest ging man nicht davon aus. Denn dekorative Kosmetik gab es in der Naturkosmetik meiner Erinnerung nach kaum. Der Fokus lag vielmehr auf Körper- und Gesichtspflege. Und auf „Vegan“ achtete damals noch keiner.  

Als ich dann als Teenie zum ersten Mal selbst verantwortlich für meinen Beauty-Einkauf zeichnet, war dieser also erstmal geprägt von Werbeversprechen, bunten Bildern und den aktuellen Angeboten in der Drogerie. 30 Jahre Lavera Naturkosmetik vegan30 Jahre Lavera Geburtstag Jubiläum

You put the „eco“ in ecologic

Das änderte sich, als ich mit 16/17 zum ersten Mal mit der Tierrechtsszene in Berührung kam. Plötzlich waren da Menschen, die beim Einkaufen genauer auf Etiketten guckten, E-Mails an Hersteller schickten und mich dazu anhielten, mein Einkaufsverhalten zu überdenken. Und ich ließ mich auf das Abenteuer ein. Schließlich war Kosmetik schon immer eine meiner großen Leidenschaft.

Der Zugang war also da. Nur die Umsetzung gestaltete sich schwierig…
Viele meiner damaligen Produkte waren von heute auf morgen indiskutabel, da sie von Konzernen produziert wurde, die Tierversuche durchführten. Oder aber die Inhaltsstofflisten waren so verklausuliert, dass auf den ersten (und auch zweiten) Blick nicht zu erkennen war, ob ein Produkt frei von tierischen Inhaltsstoffen war. 

Hier kam die Naturkosmetik ins Spiel. Tierversuche waren hier von vorne herein ausgeschlossen und dank eindeutiger Kennzeichnung war auch für pro-vegane Menschen schnell ersichtlich, welche Produkte für sie in Frage kämen. Ich erinnere mich daran, innerhalb kürzester Zeit meinen – damals zugegebenermaßen noch sehr überschaubaren – Vorrat an Reinigungs- und Pflegeprodukten ausgetauscht zu haben. Fündig wurde ich unter anderem bei lavera Naturkosmetik. Die Produkte wurden mir damals von einer Freundin ans Herz gelegt, die vor allem die Rosen-Linie für sich entdeckt hatte.
Lavera Naturkosmetik FavoritenUnd so wurden die Basis Sensitiv 2:1 Reinigungsmilch und die Rosen-Feuchtigkeitscreme meine ersten beiden explizit und bewusst gekauften veganen Naturkosmetikprodukte. Das Design wurde zwar im Laufe der Jahre etwas verändert, aber beide Produkte sind auch heute noch im Sortiment von lavera Naturkosmetik zu finden. 

Die Produkte waren jedoch weit weniger verbreitet als heute und ich erinnere mich, dass ich beispielsweise für meine heißbeliebte Bodylotion „Bio-Kokos und Bio-Vanille“  ins Reformhaus gehen und sie dort bestellen lassen musste. Was sich damals noch etwas merkwürdig anfühlte und mir auch einen verwunderten Blick des Besitzers einbrachte. (Ich musste übrigens 1 1/2 Wochen auf das Produkt warten…) 

In Vorbereitung auf diesen Artikel habe ich mir meine beide ersten Produkte noch einmal gekauft und sofort wurden Erinnerungen wach an damals, als wir vor Zoos demonstrierten, Flyer in Pelzjacken steckten und vegane Vo-Kü kochten. Ja, auch auf die Gefahr hin, dass ich wie ein altes Großmütterchen klinge: lavera Naturkosmetik hat ein ganzes Stück zu meinem Weg beigetragen, der mich hierher geführt hat.

Mein Budget (und auch mein Anspruch an Pflege und Kosmetik) mag in den letzten Jahren gestiegen sein. Dennoch gibt es auch heute immer noch Produkte, zu denen ich gerne greife. Dazu gehören vor allem der SOS Hilfe Handbalsam, der Repair Lippenbalsam und die Mono Lidschatten in Latte Macchiato und Shiny Taupe

30 Jahre Lavera Naturkosmetik

Anlässlich des 30. Geburtstages hat lavera Naturkosmetik zwei Produkte im exklusiven Partyoutfit herausgebracht. Zum einen das Pink Energy Körperfluid mit Pinker Grapefruit (!) und die Basis Sensitiv Creme, ein echter Allrounder, der hier eigentlich immer rumsteht und auf ALLES geschmiert wird. 

It comes naturally

Wer mich kennt weiß, dass ich keine ausschließliche Verwenderin von Naturkosmetik bin. Ich nehme mir das Beste aus beiden Welten. Umso schöner finde ich es, in den letzten Jahren immer häufiger zu zertifizierter Naturkosmetik greifen zu können, da die immer häufiger dieses „Beste“ darstellt. Die Produkte haben sich weiterentwickelt seit den erdigen, entstättigten Farben, den immer gleichen Duftnoten und schmierigen Konsistenzen.

Mittlerweile steht Naturkosmetik in fast allen Bereichen konventioneller Kosmetik in nichts nach. Es gibt sie für alle Hauttypen, Geldbeutel und Vorlieben. In exklusiven Onlineshops und beim Drogisten und die Ecke. Ich mag es, transparent über Inhaltsstoffe informiert zu werden, zu sehen, wie viele Produkte mittlerweile vegan sind und das ich mir hier über Tierversuche und Mikroplastik keine Gedanken machen muss. 

lavera Naturkosmetik hat da nun schon seit 30 Jahren die Nase vorn. Auf die nächsten 30. Mindestens. 30 Jahre Lavera Geburtstag

*P.S.: Dies ist eine bezahlte Kooperation mit Lavera Naturkosmetik. Das ist gut für mich und gut für euch. Weil es mir ermöglicht das Blog in diesem Umfang zu führen und euch weiterhin kostenlos zur Verfügung zu stellen. Und meine Arbeit von coolen Leuten in dieser Form wertgeschätzt wird. Natürlich gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. 

Everday Lipsticks Review Pinky Nudes

5 Favourites | My Everyday Lipsticks

Everday Lipsticks Review Pinky Nudes

Ob „Your Lips, but better“ oder „Pinky Nudes“. Es gibt diese Lippenstifte, die gehen einfach immer. Bei (fast) jedem Hautton und zu jeder Gelegenheit. Diese Everyday Lipsticks lassen sich auch während der Autofahrt, im Halbdunkel und während des Telefonierens nachziehen. Sie brauchen keinen Lipliner, tragen sich mit der Zeit gleichmäßig ab und trocknen die Lippen nicht aus.

Wahrscheinlich hat jede Frau diese ganz besonderen Lippenstifte in ihrem Repertoire. Die, mit denen sie sich verrucht, sexy, mächtig, wild oder sophisticated fühlt. Aber am Ende des Tages, wenn es darauf ankommt, dann greifen wir doch alle zur „netten Farbe von nebenan“, oder? Auf die wir uns verlassen können. Keine Experimente. Keine High Maintenance. Die muss sitzen. 

Heute stelle ich euch meine 5 Favoriten dieser „Bulletproof Lipsticks“ vor. Sie sind alle vegan, tierversuchsfrei produziert und eher auf der kühlen Seite zu verorten, da ich selbst einen neutral-kühlen Hautton habe. Die Bilder sind jeweils einmal bei Tageslicht und einmal unter der Softbox entstanden. Und alle unbearbeitet. Quasi out of the cam.

Natural Beauty von Essence

Der Cleanste von allen. Ein ganz klassisches Rosenholz mit cremigem Auftrag. Kein Schimmer, kein Orangestich, nicht zu warm, nicht zu kühl. Ich behaupte: Der steht jedem. Ein Lippenstift, der subtil im Hintergrund bleibt, dem Gesicht aber Frische und Vollständigkeit gibt.  Mein persönlicher Favourite unter den Everyday Lipsticks.

Everyday Lipsticks Everday Lipsticks Essence Natural Beauty

Tender Taupe von Lavera 

Ein schöner Nudeton mit einem zarten Schimmer und genug Pinkanteil, um damit nicht wie eine kalkige Leiche auszusehen. Der Auftrag ist streifenfrei und der Lippenstift setzt sich nicht in den Lippenfältchen ab, wie es bei Nudetönen gerne mal der Fall ist. Perfekt, wenn das Augen Make-Up etwas dramatischer werden und der Lippenstift sich dagegen zurückhalten soll. 

Everyday Lipsticks Lavera Tender Taupe Everyday Lipstick Lavera

Pearly Vintage Rose Unlimited Stylo von Kiko

Dieser Lippenstift ist der intensivste Farbton der Reihe. Ein gedecktes, alltagstaugliches Pink mit stärkerer Deckkraft. Es ist der einzig ausgewiesene Long-Lasting Lippenstift in meiner Auflistung, allerdings halte ich die angebliche Haltbarkeit von bis zu 8 Stunden für maßlos übertrieben. Außer man verzichtet auf Nahrungsaufnahme, Trinken und hält die Lippen auch sonst artig geschlossen.

Allerdings „staint“ er tatsächlich etwas, so das zumindest ein Teil der Farbe noch recht lange auf den Lippen verbleibt. Der Auftrag ist cremig-deckend und streifenfrei. Nicht ganz so pflegend wie die anderen Lippenstifte – was bei Long-Lasting Produkten meist in der Natur der Sache liegt – aber immer noch weit genug weg von austrocknend. 

Everyday Lipsticks Kiko Unlimited Stylo Everyday Lipsticks Kiko Unlimited Stylo

Noble von Axiology 

Der Trickster unter den Pinky Nudes. In der Hülle blaustichig, bekommt er auf den Lippen einen Dreh ins Warme, nahezu Orange. Aber keine Sorge: Irgendwie schafft es die Farbe dennoch, selbst mit kühlen Hauttönen zu harmonieren und vor allem die Zähne nicht gelb aussehen zu lassen. Die ideale Farbe, wenn der Lippenstift gerne deutlich sichtbar sein darf, ein Rot aber zu viel des Guten wäre. Mein To-Go Lipstick, wenn es etwas festlicher/offizieller sein darf.

Die Lippenstifte von Axiology sind für mich DIE veganen Lippenstifte im Naturkosmetikbereich. Hier habe ich bereits über sie geschrieben. Wunderbar cremig und pflegend und dabei erfreulich haltbar.

Everyday Lipstick Axiology Noble Review Everyday Lipsticks Axiology Noble

Identity von Axiology

Dieser Lippenstift ist neben dem oben erwähnten Natural Beauty von Essence und dem dunkleren Noble von Axiology mein absoluter Liebling. Ein kühles helles Pink mit zartem frostigen Schimmer. Eine sehr frische Farbe, die immer geht und vor allem ab dem Frühjahr wieder verstärkt zum Einsatz kommen wird. 

Everyday Lipsticks Axiology Identity Swatch Everyday Lipsticks Axiology Identity

Habt ihr einen Lieblingslippenstift? Eine Farbe, die immer geht? Diesen einen Lippenstift, mit dem ihr euch rundum gut fühlt? Eure persönliche Kriegsbemalung, die das Selbstbewusstsein sofort boostet.

P.S.: Noble von Axiology war ein PRSample, alle anderen Lippenstifte wurden von mir selbst gekauft. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. 

La Rive In Woman Armani Si Dupe

La Rive In Woman | Tatsächlich ein Dupe für Si von Armani?

La Rive In Woman Armani Si Dupe

Düfte aus der Drogerie sind ja oft so eine Sache. Meist haben sie diese eine gewisse Note, die sie unweigerlich den unteren Regalen neben Kölnisch Wasser und Co. zuordnen lassen. 

Bei Düften bin ich picky. Auch wenn jetzt sicherlich einige um die Ecke kommen und – zur Recht – darauf schimpfen, dass man bei den großen Häusern einen Großteil des Geldes für Marketing und Packaging bezahlt. Die Inhaltsstoffe an sich sind sich oft gar nicht mal so unähnlich. Ja. Dennoch behaupte ich, einen 15 Euro Duft blind von einem 90 Euro Duft unterscheiden zu können. Zumindest dachte ich das bisher. Doch zäumen wir das Pferd mal von hinten auf.

Die Crux an teur(er)en Düften ist nämlich leider, dass sie eben meist genau den Häusern entstammen, die ihre Düfte immer noch an Tieren testen lassen. Zumindest was den Mainstream angeht. Bei Nischendüften ist man da zum Glück häufig auf der sicheren Seite, muss aber noch mal eine Schippe Euros drauflegen. So kann es passieren, dass meine Duftjunkie-Nase etwas erschnuppert, mein Herz sich verliebt und mein Kopf ganz schnell einen Riegel davor schiebt. Die Parfumauswahl hat sich, seitdem ich auf Tierversuchsfreiheit achte, drastisch verringert. 

Seit einiger Zeit jedoch scheint es eine Lösung für das Problem zu geben: Die Düfte von La Rive. Erhältlich vor allem bei dm, aber auch in einigen Budni-Filialen, sollen sie berühmte und beliebte Düfte nahezu 1:1 kopieren. Nun denn, ich war skeptisch. 

La Rive In Woman Dupe Armani Si

Bis ich In Woman von La Rive unter der Nase hatte. Bereits der Flakon lässt Ähnlichkeiten erahnen: Es soll sich um einen Dupe des Duftes Si von Giorgio Armani handeln. Und was soll ich sagen – Bingo! Ich habe eine ganze Weile mit dem Duft geliebäugelt. Warm, weich und dennoch unaufdringlich und zart. Aber: Leider nicht ohne Tierversuche. Vor einer Weile stieß ich dann also auf die Dupe von La Rive. Und war erstmal skeptisch. Doch schauen wir uns beide Düfte mal genauer an.

Die Inhaltsstoffe sind sich schon einmal sehr, sehr ähnlich:

Inhaltsstoffe Armani Si

Alcohol, Parfum, Aqua, Benzyl Salicylane, Benzyl Alcohol Ethylhexyl, Methoxycinnamate, Linalool, Limonene, Butyl, Methoxydibenzoylmethane, Ethylhexyl Salicylate, Hydroxycitronellal, Hexyl Cinnmal, Geraniol Cinnmyl, Alcohol, BHT, Alpha-Isomethyl Ionone, Citronellol, Eugenol, Citral, Benzylbenzoate, Farnesol, Coumarin CI 14700, RED4

Inhaltsstoffe La Rive In Woman

Alcohol Denat., Parfum, Aqua, Diethylhexyl Syringylidenemalonate, Caprylic / Capric Triglyceride, Benzyl Salicylane, Linalool, Limonene, Hydroxycitronellal, Geraniol, Cinnamyl Alcohol, Alpha – Isomethyl Ionone, Citronellol, Eugenol, Citral, Benyzl Alcohol, Farnesol, Benzyl Benzoate, CI 19140, CI 16255

La Rive In Woman Inhaltstoffe

Auch der Aufbau der Duftnoten ähnelt sich verdächtig. 

Kopfnote
Armani Si: Blatt der schwarzen Johannisbeere
La Rive In Woman: Mandarine, schwarzer Johannisbeerlikör, sizilianische Bergamotte

Herznote
Armani Si: Freesie, Mairose
La Rive In Woman: Mairose-Absolue, Neroli-Absolue, ägyptisches Jasmin-Absolue

Basisnote
Armani Si: Vanille, Patschuli, Ambroxan, holzige Akkorde
La Rive In Woman: Amber, helle Hölzer, Orcanox, Patschuli, Vanille-Absolue

Fazit

Immer unter dem Vorbehalt, dass sich jeder Duft auf jeder Haut und in jeder Nase individuell entwickelt, habe ich den Eindruck zwei zu 98% identische Düfte verglichen zu haben. Der einzige Unterschied besteht für mich darin, dass Si von Armani etwas „lauter“ startet, während der La Rive Duft gleich weicher einsteigt. Ansonsten ist es für mich der gleiche Duft. Die Haltbarkeit des Originals ist ein My besser, allerdings braucht sich auch La Rive in diesem Punkt nicht zu verstecken. Bei einem regulären Preis von 5,95 € für 90 ml kann man auch gut einmal am Nachmittag nachsprühen. 

Eine wirklich gute und vor allem tierversuchsfreie Alternative.  

5 vegane Beauty Produkte unter 5 Euro

5 vegane Beauty Finds unter 5 Euro

5 vegane Beauty Produkte unter 5 Euro

Zugegeben: Das was hier auf dem Blog passiert ist nicht selten schon ein kleiner Luxus. Nicht im Sinne von sündhaft teuren Schuhen, luxuriösen Reisen oder High-End Beautyprodukten. Aber schon so, dass man manchmal zweimal überlegt.

Greife ich heute zu den schnöden Nudeln mit Tomatensoße oder nehme ich mir die Zeit Rezepte zu recherchieren, gezielt einzukaufen und zu kochen? Oder doch Pizzadienst?… Gehe ich heute, nach all der Arbeit, dem Hausputz und dem „Quengelige-Kinder-ins-Bett-bringen“ noch auf die Matte oder besser gleich ins Bett? Kaufe ich mir diese eine Creme mit dem tollen Packaging und den wunderbaren Inci oder tut es nicht doch noch mal die Tube aus der Drogerie? Nehme ich mir die 30 Minuten am Abend für das gute Buch oder lulle ich mich lieber mit irgendeiner Talkshow im Fernsehen ein?

Das hier ist nicht das alltägliche Leben. Ich ernähre mich nicht 24/7 von Superfoods, renne alle drei Wochen zur Pediküre oder chante jeden Abend vor dem Zubettgehen drölf Mantren für die innere Erleuchtung. Ich bin faul wie die Sonne, liebe Pizza und ich hasse es, mich einzucremen. 

Das hier sind die kleinen Dinge. Für die man sich achtsam und bewusst entscheidet. Manchmal dreimal am Tag, manchmal auch nur einmal in der Woche. Die kleinen Fluchten aus dem Alltag, die das Leben schöner machen. Und manchmal sind das auch einfach ganz banale Dinge.

So wie diese 5 Beauty Finds. Sie stehen zum Teil seit Jahren in meinem Schrank, sind meine Felsen in der Brandung, meine Retter in der Not. Ich behaupte: Die gehen immer. Egal welcher Hauttyp oder Hautton. Und das Beste: Sie kosten alle unter 5 €. Dafür machen sie das Leben so viel einfacher. Sie zaubern einen Hauch Farbe ins Gesicht, pimpen in Mitleidenschaft gezogene Nägel und pflegen die Haut. Ohne großes Make-Up Theater, lange Pflegeorgien und zeitraubende Maniküren.

Hier kommen sie also, meine 5 veganen Beautyprodukte unter 5 €, die in keinem Badezimmer fehlen sollten. Ich schwör‘!

Ultra Sensitive Gesichtswasser von Balea Med

Mein heiliger Gral in Sachen Gesichtswasser. Spezielle Reinigungsprodukte verwende ich nur am Abend, wenn ich Foundation, Puder oder getönten Sonnenschutz von der Haut holen will. Ansonsten und morgens reinige ich meine Haut nur mit Toner. Dieser hier ist mild zur Haut und – mit ein wenig Vitamin C gepimpt –  perfekt, um nach der Reinigung und vor einem Säurepeeling aufgetragen zu werden. Ich  gebe einen grob geschätzten halben Teelöffel Vitamin C-Pulver in meine volle Flasche. Das entspricht ungefähr einer Konzentration von 5 %.  (Mehr als 20 % sollten es nicht sein – Irritationsgefahr!) Damit säuere ich das Produkt so an, dass der pH-Wert nicht mit meinen Paula’s Choice Peelings kollidiert. Darüber hinaus ist Vitamin C immer gut für die Haut. 

Inci

Aqua, Glycerin, Pentylene Glycol,  Hydrogenated Starch Hydrolysate, Panthenol, Cucumis Sativus Fruit Extract, Sodium Carboxymethyl Betaglucan, Citric Acid

200 ml – 3,25 €

Handcreme von eco cosmetics

Seit Jahren mein ständiger Begleiter in der Handtasche. Es gibt KEINE Handcreme, die ich so oft nachgekauft habe. Sie zieht schnell weg, was ich vor allem auf der Arbeit enorm wichtig finde, riecht nicht aufdringlich oder zu „ökig“ und die Pflegewirkung ist für den täglichen Gebrauch hervorragend. Da ich meine Hände mehrmals am Tag wasche und desinfiziere, nehmen sie mir dies ab und an etwas übel. Mit der Handcreme von eco cosmetics ist das aber schnell gegessen. Darüber hinaus ist die Creme sehr ergiebig und die Tube größer als man es von anderen Produkten gewohnt ist. 

Inci

Aqua, Glycine Soja Oil*, Olea Europaea Fruit Oil*, Glyceryl Stearate Citrate, Echinacea Purpurea Extract*, Caprylic/Capric Triglyceride, Glycerin, Alcohol, Simmondsia Chinensis Oil*, Hydrogenatet Coco-Glycerides,Lecithin Hydrogenated, Putyrospermum Parkii Butter*, Squalane, Punica Granatum Extract*, Cocos Nucifera Oil*,Vitis Vinifera Seed Oil*, Xanthan Gum, Tocopherol, Parfum, Limonene, Linalool, Citronellol
*Ingredients from organic farming

125 ml – 4,99 €

Lidschatten „So What?“ von benecos

Auf diesen Lidschatten stieß ich eher zufällig. Beziehungsweise fand er eher mich, als ich ihn. Vor zwei Jahren gewann ich ihn bei einer Verlosung und habe seitdem immer ein Back-Up im Haus. „So what?“ ist DIE perfekte Alltagsfarbe. Leicht bräunlich, leicht cremig, leicht goldig. Nicht zu warm und nicht zu kalt und mit einem zarten Schimmer. Ein absoluter „To Go“-Eyeshadow, der IMMER geht und die Augen strahlen lässt.

Inci

 

Talc, Mica, Kaolin, Caprylic/Capric Triglyceride, Macadamia Ternifolia Seed Oil, Ricinus Communis Seed Oil, Magnesium Stearate, Glyceryl Caprylate, P-Anisic Acid,Tocopherol, Helianthus Annuus Seed Oil, (+/- May Contain (CI 77891, CI 77499, CI 77742, CI 77

2 g – 2,99 €

BB Nails von Rival de Loop

Wie oben erwähnt, muss ich meine Hände und somit auch die Nägel, berufsbedingt ab und an etwas quälen. Da ist das mit Nagellack so eine Sache. Zum einen schützt dieser den Nagel vor Absplittern, zum anderen treibt er mich – wenn es denn doch mal passiert – in den Wahnsinn. Ich hasse wenig mehr, als Tip Wear und das Wissen, dass ich das nicht umgehend ändern kann. 

Daher greife ich gerne auf „Your Nails But Better“-Lacke zurück. Diese versiegeln die Nägel, lassen sie gepflegt aussehen und verzeihen auch mal den einen oder anderen Patzer. 

Inci

Ethyl Acetate, Buthyl Acetate, Nitrocellulose, Adipic Acid/Neopentyl Glycol/ Trimellitic Anhydride Colpolymer, Acetyl Tributyl Citrate, Isopropyl Alcohol, Stearalkonium Hectorite, Sucrose Acetate Isobutyrate, Hydrated Silica, Benzotriazolyl Dodecyl p-Cresol, Pentaerythrityl Tetraisostearate, CI 77891, Polyethylene, Panthenol, Retinyl Palmitate, Plukenetia Volubilis Seed Oil, Helianthus Annuus Seed Oil, CI 15880, Bht, Tocopherol.

8 ml – 1,99 €

Get Big Lashes Volume Curl Mascara von Essence

Wieder ein Produkt, welches ein Zufallskauf war, mittlerweile aber schon zum wiederholten Male bei mir einziehen durfte. Denn was meine Wimpern angeht bin ich etwas picky. Ich will Volumen und Länge, aber keine Fliegenbeine. Ich mag keine wasserfesten Mascara, da mich das Abschminken dieser massiv anödet. Sie soll aber dennoch gut halten, Schwitzen auf dem Fahrrad und den einen oder anderen Nieselregen überstehen. Die hier erfühlt alle meine Wünsche. Das Bürstchen ist leicht gebögen, dicht „behaart“ und groß, aber nicht zu groß. Genau so, wie ich es mag.

Inci

Aqua (Water), Paraffin, Synthetic Beewax, Steareth-20, Carnauba (Copernicia Cerfifera) Wax, Alcohol Denat., Steareth-2, Glyceryl Behenate, Cetyl Alcohol, Tocopheryl Acetate, Tocopherol, Jojoba Esters, Methylpropanediol, Hydroxyethylcellulose, Caprylyl Glycol, Simethicone, Polyurethane-14, Amp-Acrylates Colpolymer, Aminomethyl Propanediol, Aminomethyl Propaniol, Isopropyl Acetate, Bht, Phenoxyethanol, CI 77499 (Iron Oxides).

12 ml – 2,29 €

punkteklein

So, das wären sie. Meine 5 unter 5 €. Fühlt sie euch massiv ans Herz gelegt. Ich behaupte, dass man damit nicht viel falsch machen kann und – ergänzt mit einer Creme und gegebenenfalls einem Eyeshadow Primer (Ich gehe nicht ohne aus dem Haus.) –  nahezu perfekt für den Tag gerüstet ist. 

Habt ihr auch solche Geheimtipps in petto? Allerweltsprodukte, die ihren Job gut machen und nicht die Welt kosten? Ich bin sehr gespannt und freue mich immer über neue Inspirationen!