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Coolinarisches | Vegane Dulce de Leche

Vegane Dulce de Leche

Seit Wochen sitze ich sabbernd vor dem Notebook und schaue mir Sarahs Rezept für ihre Alfajores an. Zum Backen ist es aus Zeitmangel bisher leider nicht gekommen, auch weil erst einmal der erste Schritt bewältigt werden musste: In die Füllung dieser südamerikanischen Sünde gehört Dulche de Leche. Das Originalrezept besteht aus gezuckerter Kondensmilch. Viel gezuckerter Kondensmilch. Dulce de Leche darf in Latein- und Südamerika auf keinem Frühstückstisch fehlen, wird auf Brot gestrichen oder in Gebäck verarbeitet. Mittlerweile gibt es sogar vegane Alternativen. Allerdings eben nur auf der anderen Seite des Atlantiks. Es hieß also mal wieder Veganiseren und so entschied ich mich für dieses Rezept, welches ich leicht abwandelte.

Für 2 kleine (Weck)Gläser benötigt ihr:

  • ca. 800 ml Pflanzendrink (Ich nahm Soja-Reis)
  • 120 ml Kokosmilch
  • 300-400 g Zucker, je nach Belieben (z.B. Rohrohrzucker)
  • 1/4 TL gemahlene Vanille
  • 1/2 TL Salz
  • 1 kl. Prise Natron (um die Gerinnung zu verhindern)

Alle Zutaten in einen Topf geben und aufkochen lassen. Danach sofort runterschalten und gut und gerne 3-4 Stunden auf kleiner Flamme simmern lassen. Keine Sorge, wenn der Topf groß genug ist, kocht nichts über. Man muss nicht ständig danebenstehen. Alle 20-30 Minuten mal Umrühren reicht völlig. Hin und wieder eine Tropfprobe auf einem kalten Teller machen.  Hierfür einen Tropfen auf den Teller geben und abkühlen lassen. Wenn die Masse nicht mehr einfach nur runter rinnt, sondern leicht zähflüssig wird ist die Dulce de Leche fertig. Lasst euch nicht entmutigen! Das kann eine Weile dauern, aber spätestens wenn die Creme dann im Kühlschrank steht, wird sie ordentlich fest. (Und auf dem Tisch wieder schön streichzart.)

Fazit: Füllung fertig. Fehlen nur noch die Kekse…