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ein bisschen vegan einfach

One Pot Pasta | Schnell, einfach und lecker!

One Pot Pasta Rezept

Moin,

als ich vor einiger Zeit in den Snapchat Account von Rawberryvegan linste, entdeckte ich eine wunderbare Inspiration für die kleine, schnelle Küche: One Pot Pasta. Es klang so verführerisch simpel, dass ich es ausprobieren musste: Alles in einem Topf gekocht, unter 15 Minuten fertig und ordentlich sättigend. Perfekt, oder?

Die Zubereitung ist denkbar einfach. So einfach, dass ich mich schwer tue überhaupt ein Rezept mit Mengenangaben zu formulieren. Ich habe mich an ihrem Rezept orientiert, da ich alle Zutaten zuhause hatte und habe in Sachen Gewürzen der Phantasie freien Lauf gelassen. Für eine Portion One Pot Pasta für eine Person gehe man wie folgt vor:

Gesalzenes Wasser in einem Topf oder einen tiefen Pfanne zum Kochen bringen. Nudeln, rote Linsen, Tomatenmark, Zwiebeln und Knoblauch hineingeben. Gut verrühren und mit Kräutern und Gewürzen abschmecken. Hierfür verwendete ich neben geräucherter Paprika, süßer Paprika, Pfeffer und etwas Salz das Baharat Gewürz von Just Spices, welches ich im Rahmen der Glamour Shopping Week als Probe mitbestellte und perfekt zu diesem Gericht passt. Es besteht aus Paprika edelsüß, Tellicherry Pfeffer, Sumach, Knoblauchflocken, Schwarzkümmel, Paprika rosenscharf, Korianderkörner, Kardamomsaat, Kreuzkümmel/Kumin, Macis/Muskatnussblüte, Chili, Nelken und Sternanis und gibt dem Gericht eine wunderbar orientalische Note.

Deckel drauf und ca. 10 Minuten köcheln lassen. Danach nochmal durchrühren und einige Minuten bei ausgeschalteter Herdplatte ziehen lassen. Eventuell in der letzten Runde noch etwas Wasser dazu geben, falls die Pasta etwas zu trocken zu werden droht. Linsen nehmen viel Wasser auf! Zum Schluss servieren, gegebenenfalls noch mit einem Topping verfeinern und die One Pot Pasta genießen.

Super simpel, super schnell, super lecker!  Noch dazu ist dieses Gericht wirklich kostengünstig, die Grundzutaten hat man – höchstwahrscheinlich –  immer im Haus und sie lassen sich prima lagern. Wer ein einigermaßen gefülltes Gewürzregal hat, kann munter experimentieren und auch mal andere, schnell garende Zutaten ausprobieren. Anbieten würden sich da beispielweise andere Linsensorten, Kürbis, Zucchini, Tomaten… Give it a try!

ein bisschen vegan Balsamicozwiebeln

Balsamico-Zwiebeln | Der neue Gast am Buffet.

Rezept Zwiebeln Balsamico

Moin.

Ihr kennt das. Ihr seid zum Grillen eingeladen. Oder zum Sun-Downer mit Anti Pasti. Oder  zur Gartenparty. Um euch herum fast nur Omnies und der Hinweis, man möge doch bitte etwas zum Buffet beitragen. Bisher war das bei mir meist der obligatorische Hummus. Den überraschenderweise der Großteil der Menschen um mich herum dann doch noch nie gegessen hat.

Das wird nun anders. Ab jetzt gibt’s Zwiebeln. Dabei mag ich die eigentlich gar nicht. Dachte ich. Bis ich auf ein wunderbar schmackofatzes Rezept stieß und es kurzum veganisierte: Balsamico-Zwiebeln! Diese lassen sich toll vorbereiten (Auch gerne ein paar Tage vor dem großen Date!) und schmecken wirklich aussergewöhnlich. Nämlich gar nicht zwiebelig.  Sondern leicht pikant, mit einer ganz zarten Süße. Sehr mild und passend zu eigentlich allem, was man auf den Grill schmeißen kann.

Für ein kleines Weckglas braucht ihr:

250 g Schalotten
1 EL Öl
1 EL Löwenzahnhonig (Das Rezept findet ihr hier.)
1/2 TL  getrockneten Thymian (oder frischen, dann etwas mehr)

Salz & Pfeffer
4 EL dunklen Balsamico

Zuerst die Schalotten häuten und der Länge nach halbieren. Dann den Löwenzahnhonig mit dem Öl erhitzen, die Schalotten hineingeben und mit Salz, Pfeffer und Thymian würzen. Danach ca. 2-3 Minuten anbraten und danach mit dem Balsamico ablöschen. Hitze runterregeln und auf kleiner Stufe nochmal 5 Minuten (gerne auch etwas länger) bruzzeln lassen. Wie ihr seht, fallen die Schalotten beim Braten nochmal ordentlich auseinandern. Vorher halbieren reicht also völlig aus.

Danach die Balsamico-Zwiebel noch heiß in ein Weck- oder Schraubglas füllen und verschließen. Im Kühlschrank hält sich das ganze mindestens mehrere Tage. Also alles ganz entspannt.

Ihr seht: Einfacher geht es kaum. Zudem sind die fertigen Balsamico-Zwiebeln auch noch urs dekorativ. Garantiert der Renner auf der nächsten Grillparty! Und auch super als Mitbringsel aus der eigenen Küche.

Buon Appetito!

Nudelsalat mit Bärlauch

Veganer Nudelsalat mit Bärlauch

Nudelsalat mit BärlauchMoin,

das heutige Rezept habt ihr in vielerlei Hinsicht Franzi vom Gemüseregal (bzw. ihrer Frau Mama) zu verdanken. Sie war es, die mich heute morgen via Handy mit einem „Wenn du wach bist, geh‘ zum Briefkasten!“ begrüßte. 

Doch fangen wir etwas weiter vorn an. Franzi feierte vor genau einer Woche ihren Geburtstag. Zu diesem Anlass hatte ihre Mutter einen sehr leckeren und auch noch veganen Nudelsalat gezaubert, der zudem easy peasy gemacht sein sollte. So habe ich es ja am liebsten. Einziges Problem: Es gehört Bärlauch rein. Problem in sofern, als dass es ihn hier nur sehr, sehr selten frisch im Supermarkt gibt und wenn, dann zu horrenden Preisen. Problem auch, weil Franzis Quelle der samstägliche Wochenmarkt ist, der nur von 7 bis 13 Uhr geöffnet hat und man möglichst früh da sein solle, um noch Bärlauch zu ergattern. Get the problem? Gähn.

Im Geiste hatte ich mich schon von der Salatidee verabschiedet, als ich mich dann heute Morgen zu nachtschlafender Zeit (Okay, es war 9.30 Uhr…) zum Briefkasten schleppte. Dreimal dürft ihr raten, was ich vorfand: Ein Sträußchen Bärlauch. DAS ist wahre Freundschaft!

Somit kommt ihr heute also in den Genuss dieses leckeren und super einfachen veganen Nudelsalates á la Franzis Mama. Die Menge reicht für mindestens 3-4 hungrige Esser. Was übrig bleibt, kann gut gekühlt aufbewahrt und beispielweise mit zur Arbeit genommen werden. 

Nudelsalat mit Bärlauch

Ihr braucht:

1 Packung Nudeln
1 großes Bund Bärlauch
etwas Olivenöl
etwas Zitronenabrieb (Achtung, Biozitrone verwenden!)
Salz
1 EL Pinienkerne

Zuerst setzt ihr die Nudeln auf, kocht sie al dente und lasst sie etwas abkühlen. In der Zwischenzeit trennt ihr die Bärlauchblätter von den dickeren Stielen und püriert sie zusammen mit ausreichend Olivenöl und dem Großteil der Pinienkerne. Wer mag, kann diese vorher anrösten, muss aber nicht sein. Danach schmeckt ihr das Pesto mit einigen Zitronenzesten und Salz ab. Zum Schluss vermengt ihr das Pesto mit den Nudeln und lasst das Ganze eine gute Weile durchziehen. Vor dem Servieren noch ein paar Pinienkerne drübergeben.

Lasst es euch schmecken. Solange es noch Bärlauch gibt.

P.S.: Omas alte Schüssel kam dann auch noch mal zu neuen Ehren 😉

Coolinarisches | Schnelle Pastasahne mit Grapefruit und Zitrone.

Ab und an gibt es bei uns auf der Arbeit Eisbergsalat mit einem süßen, zitronigen Sahnedressing. Schmeckt interessant, beinahe wie ein Nachtisch. Logisch, dass es bei den Kindern sehr beliebt ist 😉

Inspiriert davon machte ich mich vor kurzem an eine Pastasoße, die ideal zu diesem wechselhaft-schwülen Wetter passt. Wobei Soße fast zuviel gesagt ist, vielmehr handelt es sich um eine „Pastasahne“. Vor einiger Zeit bekam ich von Linda von  „V“eltenbummler einen Zitronenpfeffer mit gemahlenen Kornblumenblüten zugeschickt, der eigentlich für Fisch gedacht ist. Heute fand er endlich seine Bestimmung. Und sieht dazu noch hübsch aus.

Man nehme:

Die Nudeln in ausreichend Salzwasser gar kochen, in der Zwischenzeit die Frühlingszwiebeln in kleine Ringe schneiden, anbraten und mit etwas Pfeffer und Salz würzen. Sojasahne aufschlagen (bei Bedarf etwas Sahnesteif verwenden) und nach und nach den Saft von Zitrone und Grapefruit dazugeben sowie mit etwas Zitronenpfeffer würzen. Nudeln mit Frühlingszwiebeln mischen und  mit Sahnehaube servieren. Zum Schluss etwas vom Zitronenpeffer und die Zitronenzesten darüber streuen. 

Schnell, lecker und nicht zu schwer. 

pasta pfeffer