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Restaurants | Backbord und Café Miller in Hamburg St. Pauli

Am Samstag traf sich eine kleine Gruppe Blogger (genauergesagt Jen von Nancys Kitchen, Franzi von Wo geht’s zum Gemüseregal, Jana von Nom Noms Treats Of Life und ich) zum Quatschen, Austauschen und vor allem Essen in der Hansestadt an der Elbe.

backbord

Nachdem ich das letzte Mal im Dezember – kurz vor dem Umzug – im Backbord war, war ich sehr auf die neuen Räumlichkeiten gespannt. Diese befinden sich ca. 200 m weiter in Richtung Café Miller und sind auf den ersten Blick deutlich heller und luftiger als die alten. Die Gemütlichkeit wird mit der Anzahl der Aufkleber steigen und sogar der alten Tisch mit der Messingzahl, den ich im alten Laden so geliebt habe, hat es ins neue Haus geschafft. Die Karte ist die gleiche geblieben: Von vegan bis Bio-Fleisch ist alles dabei, auch die Wochenkarte mit je einem fleischhaltigen, einem vegetarischen und einem veganen Gericht sowie einem veganen Nachtisch ist geblieben. 

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Bisher habe ich immer meinen all-time-favorite, die vegane Currywurst mit großartigen Pommes und leckerer Mayo gegessen. Heute wollte ich etwas Neues wagen und entschied mich für das Seitangyros. Gute Wahl, denn auch das hat wirklich ausserordentlich gut geschmeckt. Mit 9,90 € ist es etwas teurer als die Currywurst (7,50 €), aber die Portionen sind üppig und somit geht der Preis für mich absolut in Ordnung. Da Jen und ich das Gleiche bestellt hatten und der Koch wohl beim ersten Mal etwas zu wenig Gyros für zwei Portionen gemacht hatte, bekamen wir sogar noch eine ganze Schale nachgeliefert.miller1

Zum Nachtisch zogen wir dann weiter ins Café Miller, welches direkt nebenan gelegen ist. Da die vegane Kuchenauswahl ziemlich umfangreich und delikat war, habe ich kurzerhand zwei Stücke bestellt. Danach war mir erst einmal schlecht…miller2

Links Möhrenkuchen (Der es mit dem aus der bekannten Coffee Shop-Kette locker aufnehmen kann!), rechts ein Oreo Muffin. Die Kuchenpreise sind mehr als fair. Der Möhrenkuchen kostete 2,40 €, der Muffin 1,90 €. Beide Läden stehen auf meiner „Immer wieder hin“-Liste. Original hamburgerisch, keine Touris, ohne Gedöns und Schnick Schnick. Nette Leute, gutes Essen. Und Fußball 😉

Wer mit dem Auto kommt kann mit etwas Glück vor der Tür parken. Ratsam wäre aber das Auto ausserhalb stehen zu lassen und mit der U3 bis St. Pauli oder der S-Bahn bis Reeperbahn fahren. Wir haben unser Auto am Holstenwall abgestellt und waren in 10 Minuten Fußweg am Ziel.

Backbord

Schank- und Speisewirtschaft
Clemens-Schultz-Straße 18
20359 Hamburg
Mo. – Do. 16:00 – 01:00 Uhr
Fr. – So. 11:30 bis 01:00 Uhr

 

Café Miller

Detlev-Bremer-Straße 16
20359 Hamburg
Mo. – So. 09:00 bis Open End.
Frühstück bis 18 Uhr

 

Café Affenbrot in Lübeck

Nachdem wir gestern fleißig das Grunz-Mobil der Albert-Schweitzer-Stiftung unterstützt haben, zogen wir danach weiter ins Café Affenbrot in die Kanalstraße/Ecke Glockengießerstraße, um uns angemessen zu stärken. Das Affenbrot ist ein vegetarisch-veganes Bistro, das ich vor vielen Jahren recht regelmäßig besuchte. In den letzten Jahren wurde das etwas weniger, auch weil ich bei den letzten beiden Besuchen nicht wirklich zufrieden war, was vor allem an den sehr langen Wartezeiten zwischen den einzelnen Aktionen (Karte bekommen, Bestellung, Servieren) lag. Da Franzi aber noch nie dort war entschieden wir uns, es noch einmal zu versuchen.

Die Zielgruppen des Affenbrot sind ganz klar junge Familien mit Kindern und Menschen, die bewusst, biologisch und vegetarisch speisen möchten. Mir kommt es vor als hätte es in früheren Zeiten mehr vegane Gerichte auf der Karte gegeben, aber auch so lässt sich einiges finden und vieles auch veganisieren. Das Café befindet sich im Werkhof und bietet eine leicht hippie-reske Inneneinrichtung mit viel Holz und Farbe, einen Wintergarten und einen großen Aussenbereich, direkt am Wasser (Fotos siehe hier). Es werden nur Lebensmittel aus biologisch-ökologischem Anbau verwendet und alle Gerichte frisch zubereitet. Auch die Getränkeauswahl kann sich sehen lassen und bietet einige ausgefallene Genüsse. Die Speisekarte findet ihr hier.

Ich entschied mich für den Tofuburger für 4,50 € und einen Soja Latte Macchiato für 3,30 €. Beides kam überraschend schnell und schmeckte sehr gut. Einzig den Preis des Burgers muss ich trotz Vollkornbrötchen, Tofubällchen und veganer Remoulade etwas bemängeln, denn auf dem Bild könnt ihr erahnen wie klein er war. Das rührt sicherlich da her, dass das Café Affenbrot als vegetarisches Bistro hier in der Gegend ein absolutes Alleinstellungsmerkmal hat und so gut wie keine Konkurrenz hat. Wer aber den einen oder anderen Euro mehr nicht scheut, Wert auf biologische Lebensmittel legt und nach einem anstrengenden Stadtbummel die Ruhe am Kanal genießen möchte (manchmal unterbrochen von Kinder“lärm“), ist hier genau richtig.

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