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Teppich aus recycelten Plastikflaschen liv interior fair

Ein Teppich aus Plastikflaschen | Fair, vegan & 100% recycelt

Teppich aus recycelten Plastikflaschen liv interior fair

Enthält PR Sample*

Während der Vorbereitung dieses Artikels erntete ich einige schiefe Seitenblicke.
„Wie, du schreibst über Teppiche?! Wie kommt du denn ausgerechnet auf TEPPICHE?“

Und ja, auf einem Blog, der sich primär mit Kosmetik, Fair Fashion und Nachhaltigkeit befasst, kommen Teppiche auf den ersten Blick wahrscheinlich tatsächlich etwas unerwartet um die Ecke. Auch ich habe mir bisher wenig Gedanken über textile Bodenbedeckung gemacht.

Denke ich zurück an meine Kindheit, erinnere ich mich daran, dass damals alles bis auf Küche, Flur und Bad mit Teppichboden ausgelegt war. Darüber hinaus gab es Brücken und Läufer, die meist im Stil der „Orientteppiche“ gehalten waren und besonders beanspruchte Stellen schonen sollten. Und ansonsten als plüschig und altmodisch oder als sehr exklusiv und teuer galten.

Auf dem Boden der Tatsachen

Als Kind war mein Lieblingsplatz der Fußboden vor dem Fernseher. Ich lag mit einem Kissen ausgestreckt zwischen TV-Gerät und Sofa, hatte das Gesicht auf die Hände gestützt und verfolgte Fußball-EMs, „Wetten, dass…“ und „Die Sendung mit der Maus.“

Teppich aus Plastikflaschen fair und vegan

Heute wäre das eine sehr unbequeme Angelegenheit. Mittlerweile bevorzugen die meisten Menschen hölzerne oder steinerne Böden, auf denen mit Teppichen maximal einzelne Akzente gesetzt.  Und diese unterliegen immer mehr der Mode. Kaufte man früher einen Teppich „für lange“, gibt es sie mittlerweile in allen Preisklassen und in allen erdenklichen Formen, Farben und Mustern. Bekannte Einzelhändler – online wie offline – greifen die neusten Trends auf und so können wir den Stil unserer Einrichtung sehr schnell – und relativ günstig – signifikant ändern.

Allerdings hat das auch seinen Preis. Meine zwei schicken, hip gemusterten Teppiche waren so dünn, dass sie problemlos auch als dicke Decke durchgegangen wären. Und auch mindestens so rutschig waren. Ich bin mehr als einmal ziemlich ungalant durch die Wohnung geschlittert und nur knapp dem Genickbruch entkommen.

Ganz zu schweigen von den Bedingungen, unter denen solche Teppiche oft produziert werden oder den Materialen, aus denen sie bestehen…

Veganer Teppich aus Plastikflaschen ethically madeTeppich aus Plastikflaschen

Als dann Diana von liv interior auf mich zukam und mich einlud, ihre Rugs aus 100% recycelten Plastikflaschen mal genauer unter die Lupe zu nehmen, war klar: Das muss ich mir ansehen. Denn ich war mit meiner „Teppich-Situation“ schon lange unzufrieden und es widerstrebte mir, schon wieder hip, aber unfair zu kaufen. Laut Diana sei ich dann bei den Rugs von liv interior genau richtig, denn hier bekäme ich beides: Stil & Fairness.

Ein Teppich aus Plastikflaschen

Sie hatte nicht zu viel versprochen. Ich war baff, als ich zum ersten Mal einen Teppich aus Plastikflaschen in Händen hielt. Das Material fühlt sich überhaupt nicht an wie PET, sondern vielmehr wie eine Mischung aus Baumwolle und Wolle. Selbst die kleinen Knötchen, die man vom Weben gröberer Naturmaterialen kennt, sind erkennbar.

Eigentlich bin ich niemand, die gerne barfuß läuft. Aber das ändert sich gerade. Ich liebe es, auf meinen neuen Teppich zu treten: Dick, weich, aber dennoch mit diesem gewissen roughen Griff, den gewebte Wolle so an sich hat. Im Gegensatz zu dieser ist der azo-frei gefärbte Teppich jedoch problemlos für Innen und Außen geeignet und kann sogar in der Waschmaschine gewaschen werden. Zur regelmäßigen Pflege reicht Absaugen und gelegentliches Ausschütteln. Genau mein Ding!

recycelter Teppich aus Plastikflaschen

Ich bin also mehr als happy, dass „Sunset“ bei mir einziehen durfte und viel wohlige Wärme in meine Wohnung bringt. Zugegebenen: So ein Teppich aus Plastikflaschen hat seinen Preis. Aber wenn man bedenkt, was man für sein Geld bekommt – nämlich einen pflegeleichten, veganen, wunderschönen und fair produzierten Teppich – relativiert sich dieser schnell und ist im Vergleich sogar richtig angemessen.

Interview mit Diana von liv interior (+ 20% Rabatt)

Alle Rugs von liv interior tragen nämlich das GoodWeave Label. Was genau das bedeutet und wieso sich ein Besuch in einem der Stores in Hamburg (oder online) lohnt, verrät euch Diana im Interview. 

Liebe Diana, wie würdest du jemandem auf einer Party kurz und knackig erklären, was liv interior eigentlich ausmacht?

Unser Markenname liv interior trägt das dänische Wort liv = Leben in sich. Inhaberin Tina – gebürtige Dänin- vereint skandinavischen Purismus mit der internationalen Liebe zu anderen Kulturen in allen Kollektionen.  Unser Motto „Entdecke die Welt von liv und bringe Leben in ein zu Hause!“ bringt es auf den Punkt.

Eure Verkaufsschlager sind definitiv die wundervollen Teppiche. Nun ist es ja nicht so, dass man einen neuen Teppich kauft wie einen neuen Pullover. Viele Menschen besitzen ihren Teppich – wenn sie überhaupt einen haben – wahrscheinlich viele Jahre und machen sich wenig Gedanken darüber. Was genau macht eure Teppiche so besonders?

Unsere Teppichkollektion zeichnet sich durch die Vielfalt von Materialien und Designs aus. Unser Ziel war es, ein hochwertiges und faires Produkt zu bieten, dass allen Bedürfnissen und jedem Geldbeutel gerecht wird.

Von Bademattenformat 60×90 bis hin zum Teppich in 200×300 cm haben wir „Weggefähten des Bodens“ in den Materialen Basumwolle, Polyproyplene und recyceltem PET.

recycelter Teppich goodweave

Gerade in der Teppichproduktion passiert viel „Schindluder“. Aus diesem Grund haben wir alle Teppich durch die non-profit Organisation Goodweave zertifizieren lassen.  Das GoodWeave Siegel steht für eine zertifizierte Herstellung ohne ausbeuterische Kinderarbeit. Als Lizenznehmer sorgen wir dafür, Kinderarbeit in der Teppichindustrie in Südasien zu beenden. GoodWeave steht für Transparenz und unangekündigte Kontrollen während des gesamten Herstellungsprozesses. Jeder Teppich erhält ein GoodWeave Siegel mit einem Code, der die Herkunft zurückverfolgt. In Zusammenarbeit mit dem GoodWeave Programm unterstützen wir gesundheitliche Vorsorgen, Aufklärungskampagnen zu Themen wie Menschenrechte, Gesundheit als auch die Betreuung und schulische Ausbildung für die Kinder der Weber und Weberinnen.

Ich war völlig hin und weg, als ich zum ersten Mal einen Teppich aus recyceltem PET in der Hand hatte. Die Haptik gleicht einer Mischung aus Baumwolle und Wolle. Nun könnte man vielleicht denken „Wieso soll ich mir einen Teppich aus altem Plastik in die Wohnung legen? Ist Bio-Baumwolle oder Wolle nicht viel besser?“ 

Es geht generell einfach um mehr Bewußtsein für die Dinge, die einen selbst umgeben. „Bio“, „fairtrade“, „green“ sind alles Begriffe die allgegenwärtig sind und sicherlich hier und da auch als Marketingtool zu Imagezwecken genutzt werden. Wir sind ein großer Fan des „behind the scenes“-Gedanken und setzen das genau so auch im Rahmen unseres Tuns um: Wir produzieren hauptsächlich in Indien und Vietnam. Tina besucht mehrmals im Jahr unsere langjährigen Partner und Lieferanten, um sich ein Bild über die gesamte Produktion zu verschaffen. Von Anbeginn an, ging es darum das alle Menschen, die an unserem Produktionsprozess beteiligt sind fair in Lohn und Brot stehen, die Kinder zur Schule gehen oder betreut werden können.

In Deutschland sind wir mit dem Grünen Punkt Vorreiter in Sachen Wiederverwertung. Millionen von PET-Flaschen sind weltweit im Umlauf. Als Einwegflasche oder – wie bei uns in Deutschland – als Mehrwegflasche. Bei vorhandenen Sammelsystemen kehren diese Flaschen wieder zurück in den Verwertungskreislauf. Allerdings ist längst nicht alles zurück gewonnene Material verwendbar oder – besser gesagt- gut genug für neue Flaschen. Die verbleibende Menge der minderwertigen Qualität geht nach Asien, um dort in Fabriken zu Textilfasern umgewandelt zu werden. Über den Tellerrand betrachtet, verbleiben weltweit Plastikflaschen als Müll übrig. So auch im Produktionsland Indien, in dem unsere Teppiche hergestellt werden.

Teppich aus Plastikflaschen 100% recycelte liv interior

Grundsätzlich verwenden wir für die Produktion unserer Artikel idealerweise schnell nachwachsende Rohstoffe. Es lag also auf der Hand, aus der Plastiknot auch eine Tugend zu machen. Die Nutzung dieser Ressourcen macht also viel mehr Sinn.

Alles Gute braucht seine Zeit. Wir geben unser Bestes, an allen uns möglichen Schrauben und mit der uns zur Verfügung stehenden Zeit, sinnvoll und bewußt zu produzieren.

Was ist denn dein ganz persönliches Highlight im Laden? Und welche Trends siehst du für die nächsten Monate kommen? Möchte man sich nicht alle zwei Wochen neu einrichten, wenn man in einem Laden wie liv inferior arbeitet?

Unsere Marke liv interior hat seit 2004 einen eigenen concept store im Eppendorfer Weg 77 in Hamburg Eimsbüttel. Mein persönliches Highlight im Laden ist eigentlich die Gesamtstimmung aus alten erhaltenen Fliesen, modernem Beton, die begleitende Musik. Und. Auch ich entdecke immer wieder etwas Neues oder werde inspirert, wie die einzelen Artikel von uns oft auch multifunkiotnal eingesetzt bzw. dekoriert werden können. Die Sache mit dem Neu Einrichten verhält sich wahrscheinlich so bei jemandem der im Eisladen oder beim Bäcker arbeitet: Probieren tut man alles, aber nicht mehr alle zwei Wochen.

Wir sind gerade in den letzten Zügen der Katalogerstellung Spring | Summer 2018. Gerne verrate ich Dir und Deinen Leser*innen vorab unsere Trends und Highlights: Farblich bewegen wir uns in Orange bis Terracotta in Verbindug mit softem Koralle und Flamingotönen. Wir haben noch mehr Fokus auf nachhaltige Artikel aus PET gesetzt und viele weitere Kissen und Decken aus dem recycelten Material produziert . Die nächste Outdoorsaison kommt und den guten Stücken macht auch ein spontan bis lauwarmer Regenschauer nichts.

Ganz besondern freuen wir uns über eine neue Produktserie mit Geschichte: Es handelt sich um Körbe, Schalen und Tabletts aus Sisal, die in einem Frauenprojekt in Ruanda entstehen. Dieses Geschäftsmodell reicht bis tief in ländliche Dörfer im Entwicklungsland und bietet den Frauen sowohl eine würdevolle Arbeit mit fairem Lohn, als auch die Möglichkeit zur Selbstversorgung und Existenzsicherung für sich und ihre Kinder. Die Tätigkeit als Weberin sorgt außerdem für eine Gleichstellung innerhalb der Ehe und trägt ebenbürdig zum Versorgn der Familie bei. In unserem Unternehmen arbeiten 80% Frauen. Ganz klar also, daß wir dieses „girl boss“ Projekt von Herzen gern unterstützen. Und ich hoffe sehr, dass unsere Kunden diesen Gedanken mit uns teilen.

Danke an Diana für dieses schöne und ausführliche Interview!

Wer jetzt wie ich seine Wohnung mit einem ganz eigenen „Magic Carpet“ schmücken und dabei Gutes tun möchte, hat nun die Gelegenheit dabei noch etwas Geld zu sparen. Diana hat einen Rabattcode im Gepäck, mit dem ihr satte 20% auf alle PET-Teppiche und Läufer bekommt.

Der Code lautet FLIEGENDERTEPPICH (Achtet bitte auf die Großschreibung.) und ist bis zum 10.12.2017 gültig. Wer lieber persönlich im Eppendorfer Weg vorbeischauen möchte, darf das Codewort auch gerne an der Kasse zuflüstern 😉

handgewebter Teppich aus Plastikflaschen

*P.S.: Der Teppich aus Plastikflaschen wurde mir kostenlos von liv interior zur Verfügung gestellt. Natürlich gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. 

Edelsteinschmuck Zimelien

Zimelien | Veganer Edelsteinschmuck aus Hamburg

Edelsteinschmuck Zimelien Die allererste Begegnung von Gesine und mir startet filmreif. Gerade erzählt sie mir von weißem Labradorit, der oftmals als der deutlich teurere Mondstein verkauft wird, da schnipse ich an meinem Armband. „Schau, habe ich von meiner Mutter bekommen. Das ist das bestimmt echter Mondstein, oder?“ Da reisst das mürbe Band und Dutzende kleiner Perlen verteilen sich explosionsartig im Raum. In allen Ecken. Typisch.

Den restlichen Nachmittag sind wir damit beschäftigt lachend die Perlen einzusammeln, uns die Münder trocken und den Kopf heiß zu plaudern und immer wieder ein „NEIN. Du auch? Das ist ja ein Ding!“ auszurufen. Und ganz nebenbei lässt mich Gesine meine ersten eigenen Ohrringe fertigen.

Okay, das ist geflunkert. Die Verteilung ist in etwa 80:20. Für Gesine. Im Grunde fertigt sie und ich rede. Denn das Drehen der Ösen, Wickeln und Hämmern des Drahtes sowie das Auffädeln der Perlen ist wirklich Arbeit. Gesine ist die Frau hinter dem Hamburger Schmucklabel Zimelien und fiel mir zuerst vor allem dadurch auf, dass sie für ihre Kreationen keine tierischen Rohstoffe und keine Konfliktsteine wie Lapislazuli oder Diamanten verwendet. Darüber hinaus fertig wirklich in Handarbeit. Was nicht selbstverständlich ist.

Zimelien Edelsteinschmuck vegan

Handmade in Hamburg

Viele der schönen Stücke, die uns im Netz entgegenfunkeln bestehen aus gekauften Elementen, die vom Verkäufer am Ende nur noch zusammengesetzt werden müssen. Das mag für den Kunden günstiger und oft auch ausreichend sein. Echte Handarbeit sieht für mich jedoch etwas anders aus. Wer danach sucht, sollte sich dessen bewusst sein.

Abgesehen von den gestempelten Elementen, den Kettensträngen sowie einigen gefassten Steinen (Für die man besondere Goldschmiede-Zertifikate braucht, wenn man es selber machen möchte.), wird bei Zimelien alles selbst gefertigt. Grundlage der Schmuckstücke ist das sogenannte Wire Wrapping, bei dem ein Silberdraht gebogen, gehämmert und gewickelt wird.

Auch „Gold filled“ und „Rosegold filled“ ist möglich, wobei auf einen metallenen Draht eine Schicht Gold oder Rosegold aufgetragen und dauerhaft mit ihm verschmolzen wird. Diese Schicht ist gut 100 Mal dicker als die beim klassischen „Gold plated“ und sehr sehr langlebig. Dafür aber deutlich bezahlbarer als gleichwertiger Schmuck in Gold.

Alle Metalldrähte bezieht Gesine aus den USA, dem Mutterland des Wire Wrappings. Die Steine stammen aus aller Welt und werden in Jaipur und Neu Dehli in Indien – wo das Kunsthandwerk des Steineschleifens eine Jahrhunderte alte Tradition ist – direkt von den Schleifern gekauft. Das ist gut, da so Zwischenhändler umgangen werden können, die den Preis oftmals nochmal ordentlich drücken. 

Veganer Edelsteinschmuck Zimelien

Zimelien Edelsteinschmuck Minimalismus

Als ich Gesine bitte doch mal ein wenig zu arbeiten, damit ich sie dabei im Bild festhalten kann, fordert sie kurzerhand mich auf es selbst zu tun.

Huch. Ich? Und wenn ich was kaputt mache? Aber sie spricht mir Mut zu und führt mich geduldig durch die einzelnen Arbeitsschritte. Am Anfang steht die Auswahl des Metalls und vor allem der Steine. Gesines Werkstatt ist ein wahres Paradies für jemanden wie mich, die sich seit ihrer Jugend mit Edelsteinen und Steinheilkunde beschäftigt. Sorgfältig in Schubladen sortiert finden sich hier Rubine, Smaragde, Topase und Dutzende anderer wunderschöner Steine in allen Farben des Regenbogens. 

Wir entscheiden uns für Iolithe. Steine, mit denen ich bisher nichts zu tun hatte, die mich aber mit ihrem rauchigen Mitternachtsblau faszinieren und großartig zum goldenen Schimmer passen. Schnell ist klar, dass es ein paar Ohrringe werden sollen. Ins Auge fällt mir gleich ein Paar, was sich als aktueller Liebling von Gesine herausstellt. Sie existieren in dieser Form erst ein einziges Mal und sind auch im Shop zu finden.

Mein Paar soll also nun das zweite werden. Und ist gar nicht so einfach zu fertigen. Mit ganz viel Hilfe – auch von Loki, der Katze – sind die Ohrringe am Ende des Tages fertig. Ohne anhänglichen Stubentiger und meinem Gequatsche braucht die Designerin für ein Paar im Schnitt 1,5 Stunden. Ich bräuchte wahrscheinlich 12. Inklusive blutigen Fingerkuppen und einem Nervenzusammenbruch. Manche Dinge sollte man einfach den Profis überlassen…

Während meines Besuches sprechen wir auch intensiv über recyceltes Silber und Gold sowie faire Steine und ich muss feststellen, dass nicht alles Gold ist was glänzt. Ist es in der Kosmetik schon schwer Rohstoffe bis zu ihrem Ursprung wasserdicht zurückzuverfolgen, ist es bei Metallen und Steinen oft noch schwieriger. Aber wie bei allem gilt für mich: Ein bisschen besser als der Durchschnitt geht immer und so möchte ich euch Gesine und ihr eigenes Label Zimelien ans Herz legen. Hier bekommt ihr individuellen Schmuck, tollen Service (auch Reparaturen) und unterstützt ein 1-Frau-Business mit Herzblut, guten Ideen und ethischen Beweggründen. 

Veganer Brautschmuck

Ein Tipp an alle veganen Bräute in Spe, die sich einen klassischen Perlenschmuck ohne Tierleid wünschen: Gesine fertig phänomenale Stücke aus Glaswachsperlen an. Diese stammen aus Mitteleuropa und haben ihren Ursprung vor vielen hundert Jahren. Sie sind eine tolle Alternative für alle, die auch nach dem Umstieg auf vegane Produkte weiterhin Perlen tragen möchten und kein Vergleich zu den üblichen Kunsstoffperlen.

Mitten im Entstehungsprozess meiner Ohrringe bekomme ich eine Nachricht einer Blogger-Kollegin, die Zimelien in meiner Instastory entdeckt und berichtet, dass sie die Ohrringe für ihre Hochzeit bei Gesine gekauft hat. Ich bin fast so gerührt wie sie und freue mich mit ihr.

Schließlich erfährt man als Designerin nicht alle Tage, was am Ende mit den Stücken passiert, wie wertgeschätzt sie werden und welche Erinnerungen Menschen mit ihnen verbinden. Hach. 

Zimelien Minimalistischer Schmuck

P.S.: Ich wurde von Gesine eingeladen. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog.

Tipps für mehr Nachhaltigkeit einfach

5 Tipps | Wie du ganz einfach ein bisschen nachhaltiger wirst

Wie du ganz einfach ein bisschen nachhaltiger wirst

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Auch wenn ich mir auf die virtuelle Fahne geschrieben habe diese Welt ein wenig grüner, veganer und nachhaltiger zu machen, bin auch ich nicht Mutter Theresa. Fragt man mich nach Tipps, habe ich in der Theorie sofort zig wunderbare Ratschläge zur Hand, wie wir unseren ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich halten können. In der Praxis muss ich mir jedoch immer noch des Öfteren an die eigene Nase fassen. 

Als ich zum nächste Woche stattfindenden Re:Mind Kongress eingeladen wurde, war das ein guter Moment, um mal wieder mein eigenes Verhalten zu reflektieren. Initiiert wird das Ganze von re:BLOG, dem Nachhaltigkeitsblog von OTTO. Mit OTTO verbindet mich eine Geschichte, die ihre Wurzeln schon in meiner frühen Kindheit hat. Wir waren immer ein „OTTO-Haushalt“ und so bestellte ich meine Kleidung zu Teenagerzeiten dort schon lange bevor es Zalando und Co. gab. Erst aus dem Katalog, später online. Nachhaltig war damals aber noch so gar nichts. Weder bei OTTO, noch bei mir. Das hat sich aber offensichtlich geändert. Bei beiden. 

Nun hat OTTO mit dem Re:Mind Kongress ein Event ins Leben gerufen, bei dem Mitarbeiter*innen, Blogger und inspirierende Speaker zusammenkommen und gemeinsam in Sachen Nachhaltig brainstormen und neue Ideen entwickeln. Ich werde euch an diesem Tag in den Instagram Stories ein wenig mitnehmen. Das wird sicher großartig!

Vorab aber habe ich mir ein paar ganz eigene Gedanken zum Thema Nachhaltigkeit gemacht und darüber, wie wir sie ganz einfach in unser Leben integrieren können. 

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Denn im Grunde ist sie überall. In der feschen Jacke von diesem hippen Fair Fashion Label, im neuen Unverpackt-Laden um die Ecke und in der Technologie des neuen Elektroautos. Aber wo ist sie in deinem Leben? In MEINEM?

Man könnte den Eindruck bekommen, Nachhaltigkeit sei entweder besonders anstrengend oder besonders teuer. Manchmal sogar beides. Das mag auf den ersten Blick tatsächlich so erscheinen. Nachhaltigkeit wirkt im Netz meist cool, fesch und angesagt. Aber seien wir mal ehrlich: Sind wir das auch? Manchmal vielleicht. Aber meistens ist unser Alltag routiniert, durchschnittlich und eben – alltäglich. Und genau da können wir auch eine ganze Menge tun. Müssen wir sogar. 

In Vorbereitung auf diesen Artikel habe ich diverse Test durchgeführt, die meinen ökologischen Fußabdruck bestimmen. Und egal wie ausgefeilt oder oberflächlich diese Tests waren, das Ergebnis war immer verheerend. Selbst ich, die sich eigentlich immer ziemlich nachhaltig fand, brauche, wenn ich so weiter mache wie bisher, am Ende 2 Erden auf. Zwei! Obwohl ich kein Auto besitze, jede Woche an die 25-30 km mit dem Rad zurücklege (Wow, so addiert klinge ich plötzlich regelrecht sportlich…) und mich seit fast 15 Jahren konsequent fleisch-und fischfrei ernähre. Diese letzte Tatsache hat mir übrigens die meisten Pluspunkte verschafft. Mehr sogar noch als der Verzicht aufs Auto. 

Da ich weiß, dass ich mit meinem Radfahrerinnendasein aber ziemlich alleine da stehe und ich nur eine Handvoll Menschen in meinem direkten Umfeld kenne, die sich ähnlich konsequent fleisch- und fischlos ernähren, möchte ich ehrlich gesagt nicht wissen, wie der ökologische Fußabdruck meiner restlichen Mitmenschen aussieht.  

5 Tipps, wie du ganz einfach ein bisschen nachhaltiger wirst

Ich kann und will niemandem sein Auto verbieten. Es geht genug Tage, an denen ich meine Führerscheinlosigkeit verfluche. Aber die meist Zeit komme ich wunderbar damit klar. Auch will ich auf niemanden mit dem Finger zeigen, weil er Fleisch isst. Ich freue mich zwar, wenn ich Menschen zum Verzicht inspirieren kann, aber Missionierung liegt mir fern.

Es gibt aber ein paar Dinge, die jeder von uns – unabhängig von seiner Ernährungsform oder seiner Mobilität – tun kann. 

Tipps für mehr Nachhaltigkeit Blogger

1. Vermeide Umverpackungen

Müll meiden. Klingt abgedroschen, ist aber so. Zugegeben, nicht jeder lebt in einer Großstadt und hat die Möglichkeit Lebensmittel unverpackt einzukaufen. Dennoch können wir darauf achten Dinge zu kaufen, die mit möglichst wenig Umverpackungen auskommen.

Plastik zu vermeiden ist immer eine gute Sache. Darüber hinaus werden aber gerade in der Kosmetik viele Tuben und Flaschen zusätzlich nochmal in unnötigen Umkartons verpackt. Und diese oft auch noch mal in Plastik eingeschweißt… Das muss nicht sein. Mittlerweile gibt es viele Firmen, die bewusst auf Umkartons verzichten oder ihre Produkte sogar ganz ohne Verpackung verkaufen.

2.  Keine Plastiktüten mehr

Plastiktüten sollten wir aus hoffentlich bekannten Gründen meiden. Mittlerweile bieten viele Supermärkte Papiertüten an. Am besten ist es jedoch, seine eigene Tasche mitzubringen. Ich gestehe, dass auch ich da nicht immer dran denke, obwohl hier gefühlt 30 Baumwolltaschen herumfliegen. Nur in meiner Handtasche befindet sich nie eine, wenn ich sie spontan brauche… Da gelobe ich Besserung. Wenn ich doch mal eine Plastiktüte kaufe muss,  wird sie von mir immer mehrmals benutzt oder im Nachhinein als Müllbeutel verwendet. 

Tipps für mehr Nachhaltigkeit Zero Waste

Besonders fies sind diese kleine Plastiktüten an den Obst- und Gemüseständen. Da kaufen wir schon extra lose Produkte und stehen dann doch vor dem Problem, sie für den Transport möglichst ökologisch zu verpacken. Zum Glück gibt es mittlerweile nachhaltige Alternativen, die so leicht sind, dass sie auch mal problemlos an der Kasse mitgewogen werden können ohne uns in den Ruin zu stürzen. In den Baumwollbeuteln können Lebensmittel sogar im Kühlschrank aufgewahrt werden. Etwas, was man mit Plastikbeuteln tunlichst vermeiden sollte. 

3. Bitte vergiss den Kaffeebecher nicht

Am nachhaltigsten (und auch am entspanntesten) ist es sicher seinen Kaffee ab sofort nur noch vor Ort in kleinen inhabergeführten Cafés zu trinken. Manchmal ist das jedoch nicht möglich.

Für solche Fälle sollten wir uns angewöhnen einen Mehrwegbecher in der Tasche zu haben. Klar, der nimmt Platz weg und wir müssen an ihn denken. Ich kenne das Problem nur zu gut. Aber für mindestens fünf Lippenstifte, die kleine Hausapotheke und den steinschweren Ersatzakku fürs Smartphone haben wir auch Platz, oder? 

Mittlerweile bekommt man in verschiedenen Läden sogar einen kleinen Rabatt, wenn man seinen eigenen Becher mitbringt. Hilfreich ist es natürlich dessen Volumen zu kennen, denn „Venti“ passt nicht in „Grande“. Logisch.

Tipps für mehr Nachhaltigkeit Coffee To Go Mehrwegbecher

4. Kaufe so oft wie möglich Fair Trade ein

Es gibt ein Missverständnis, mit dem ich immer wieder konfrontiert werde und dem man nur allzu leicht auf den Leim gehen kann: Man setzt „biologisch“ und „fair gehandelt“ gleich.

Dem ist jedoch nicht so. Bei Biosiegeln handelt es sich um Zertifikate, die unter anderem etwas über Umweltschutzaspekte, Bodenqualität und Schadstofffreiheit aussagen. Je nach Siegel sind die Richtlinien unterschiedlich hart.

Fair Trade ist in erster Linie ein Sozialsiegel, welches die Bedingungen der Menschen, die in Anbau und Handel involviert sind, verbessern soll. Biologischer Anbau ist hierbei erwünscht, aber nicht zwingend notwenig. Denn zu hohe Standards könnten viele Produzenten in ärmsten Produzentengruppen von vorne herein ausschließen. Allerdings führen faire Bedingungen auf lange Sicht meist nachhaltig zu einem biologischen Anbau, so dass beide Siegel mittlerweile zum Großteil einhergehen. Genau genommen müsste mein Aufruf also lauten: Kaufe so oft wie möglich biologisch und Fair Trade ein.

Ja, das kostet ein paar Cents oder manchmal auch Euros mehr und ist für den wöchentlichen Großeinkauf sicher nicht wirklich realistisch. Aber gerade für Dauerbrenner wie Kaffee, Reis oder Tee, die fast jeder von uns regelmäßig konsumiert, wäre das ein Anfang. Wenn ihr also das nächste Mal eine Packung Kaffee für zu Hause oder die Mitarbeiterküche auf der Arbeit mitbringt, greift doch mal zu fair gehandeltem Kaffee. 

Tipps für mehr Nachhaltigkeit Kaffee Fair Trade

Tipps für mehr Nachhaltigkeit Zero Waste

5. Lass den Motor mal aus

Ja, nun kommt sie doch, die kleine Spitze in Richtung Autofahrer. Ich sehe ein, dass es mit Kind und Kegel nicht so leicht ist heutzutage ohne Auto durchs Leben zu kommen. Aber wenn wir ehrlich sind, lassen sich viele Wege durchaus mit Bahn, Bus, Rad oder zu Fuß erledigen. Meist hält uns nur die eigenen Bequemlichkeit davon ab. 

Klar, es dauert länger. Und manchmal ist es kalt und nass. Aber wusstest du, dass Menschen, die jeden Tag ein wenig zu Fuß gehen – und damit meine ich nicht Walken oder Joggen, nur simples Gehen – fitter sind als die, die regelmäßig Rad fahren? Wir schlagen also zwei Fliegen mit einer Klappe und tun was für uns und unsere Umwelt. 

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Ihr seht: Ein bisschen was geht immer. Und macht schon einen Unterschied. Die Sahne auf dem Kuchen wäre dann, sich auch darüber hinaus zu informieren und vielleicht doch irgendwann einen Fuß in einen Fair Fashion Laden zu setzen, den Stromanbieter zu wechseln oder doch noch mal den Fleischkonsum zu überdenken. Aber mit ein paar kleinen Änderungen könnt ihr schon viel bewegen. 

Wie nachhaltig bist du? Du hast es in der Hand. 

Tipps für mehr Nachhaltigkeit Blog

*P.S.: Dies ist eine bezahlte Kooperation mit re:Blog by OTTO. Das ist gut für mich und gut für euch. Weil es mir ermöglicht das Blog in diesem Umfang zu führen und euch weiterhin kostenlos zur Verfügung zu stellen. Und meine Arbeit von coolen Leuten in dieser Form wertgeschätzt wird. Natürlich gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. 

Fair Fashion Shopping Guide

Fair Fashion Shopping Guide | Shops & Labels

Fair Fashion Shopping Guide

In den letzten Jahren hat sich – zum Glück – einiges in Sachen Fair Fashion getan und die Auswahl hat sich deutlich vergrößert. Vorbei die Zeiten, in denen sich achtsame Menschen in Sack und Asche (und gedämpfte Naturtöne) hüllen mussten. Und da ich immer wieder nach Quellen für fair produzierte Kleidung und Accessoires gefragt werde, habe ich in diesem Fair Fashion Shopping Guide ein paar für euch zusammengetragen. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird laufend erweitert, soll euch aber einen kleinen Einblick in die bunte und abwechslungsreiche Welt der Fair Fashion geben. Sie wird regelmäßig ergänzt, gerne auch mit euren Empfehlungen.

Vorweg ist wichtig zu erwähnen, dass Fair Fashion nicht immer vegan und vegan Mode nicht immer fair ist. Alle hier in der Liste befindlichen Brands und Shop produzieren und verkaufen fair produzierte Produkte. Wenn ein Label oder ein Shop – nach meinem Kenntnisstand – ausschließlich vegane Produkte verkauft, kennzeichne ich dies mit einem V dahinter. In den übrigen Fällen bitte ich euch, selbst ein Augenmerk auf die Rohstoffe und Material zu richten. (Was aber eigentlich nie eine schlechte Idee ist. Irren ist menschlich, ne?)

Selbstverständlich sind auch Etsy, Dawanda und Second-Hand (Online)Shops gute Optionen, um nachhaltig, vegan und oft auch fair einzukaufen. Hier soll es aber primär um Neuware und klassische Onlineshops gehen. 

In einem weiteren Artikel werde ich dann noch mal auf vegane Mode im Speziellen eingehen. Diesen werde ich dann auch hier verlinken. 

Fair Fashion Onlineshops mit verschiedenen Labels

Avocado Store

Comazo (Lingerie und Dessous)

Cyroline

Dear Goods 

Fairbleiben

Fairtragen

Glore

Greenality

Grüne Wiese

Grundstoff 

Loveco V

Maas Natur

Miwai

Möon

Mr. & Mrs. Green V

muso kuroni V

Populi

Studio Jux

Roots of Compassion (Das Urgestein der Tierrechtsszene!) V

Vantastic Moments (Lingerie und Dessous) V

Waschbär

Zündstoff

Fair Fashion Labels mit eigenem Onlineshop

Aikyou (BHs für kleine Größen und Prothesen-BHs) V

Alma & Lovis

Armed Angels

Bleed V 

Blutsgeschwister

Börd Shört V

Braintree

Denkefair (Wallets & Bags) V

Deuter 

Filippa K

Frieda Sand

Funktionschnitt

Goodsociety (Jeans) V

Green Shirts V

Grüne Erde

Hafendieb (Street Wear aus Hamburg)

Hati Haiti (Casual + Yoga Wear) V

HempAge V

Hessnatur 

Hey Honey (Yoga Wear) V

Hoodlamb (Winterjacken) V

Jack Wolfskin 

Jan ’n June 

Jaya organic + fair yoga wear V

Kings of Indigo (Ganz viel Denim) V

Komodo

Kuyichi (Jeans) V

LangerChen (Mäntel, Jacken, Parka) V

Lanius 

Lena Schokolade V

L’Herbe Rouge

Lillika Eden V

Living Crafts (Unterwäsche, Nachtwäsche, Basics)

Lovjoi V

Mandala Fashion (Organic & Fair Yoga Wear) V

Motte Klamotte V

Mud Jeans (Jeans zum Kaufen und Leihen) V

MYMARINI – Ethical Swimwear V

Myrka Studios V

Nomads Clothing

Nudie Jeans Co.

OGNX Organic Apparel (Yoga Wear, designt und produziert in Europa) V

Onzie V

People Tree

Quagga (Outdoor- & Winterjacken) V

Rabbit Revolution V

Recolution V

Roka Fair Clothing 

ThokkThokk V

Tizz Undies & Loungewear V

Tranquillo

TROVE (Made To Order, Pre-Order)

Snulicious 

Stanley & Stella V

Stella McCartney

Stoffbruch

Thought Clothing

Vaude

Wellicious (Yoga & Lounge Wear)

Wunderwerk

Faire und/oder vegane Taschen

Angela Roi V

Bootsmann Kiel

Bridge & Tunnel (Neben Taschen auch Sweater)

CosÌ CosÌ V

Denise Roobol V

Feuerwear V

Freitag (Neben Taschen auch Fashion Basics)

Gunas New York V

Henties (Taschen aus Kork und Piñatex) V

Matt & Nat V

Qwstion

von Holzhausen V

Faire und/oder vegane Accessoires 

2nd Liar (Uhren aus Holz) V

CosÌ CosÌ V

Folkdays

Fremdformat V

Kerbholz (Uhren und Sonnenbrille aus Holz)

SeeMe V

Viu Eyewear V

w.r.yuma (Sonnenbrillen aus Autoamaturen, Plastikflaschen und Bambus) V

Zimelien (Veganer Schmuck aus Hamburg ohne Konfliktmineralien) V

Faire und/oder vegane Schuhe

avesu (Onlineshop mit verschiedenen Marken) V

Bahatika V

Beyond Skin V

By Blanch V

DOGO Shoes V

Ethletic V

Nae Vegan Shoes V

Po-Zu V

Shoezuu V

Toms

Vegetarian Shoes V

Veja

Wills London V

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Ab sofort findet ihr den Fair Fashion Shopping Guide auch rechts in der Sidebar. Solltet ihr also demnächst wieder mal wieder auf der Suche nach fairer Mode sein, einfach auf das Bild in der Sidebar klicken und ihr landet hier. 

Fair Fashion Shopping Guide Brand Shops

Fair Fashion Vegane Mode

Tchibo | Lieblingskleid mit ECO-LOGIC Bio-Baumwolle

Fair Fashion Vegane Mode Bio-Baumwolle

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Es kommt vor, dass ich gefragt werde, wo ich etwas, das ich gerade trage, her habe.

Ich bin niemand, die sich dann in geheimnisvolles Schweigen hüllt, sondern muss reflexartig Antwort geben. Lautet diese Zalando, Asos oder das örtliche Modehaus ist die Sache schnell gegessen. Da ich allerdings häufig faire, biologische und/oder explizit vegane Dinge an mir trage, fällt die Antwort manchmal etwas komplexer aus. Ich kann dann ich nicht umhin und verweise darauf, dass das jeweilige Produkt fair oder nachhaltig produziert wurde. Schließlich ist das ein Fakt, den man durchaus in die Welt posaunen kann. Die ersten Reaktionen sind dann meist sehr ähnlich. 

„Uuuh, das ist doch bestimmt total teuer!“ oder „Oh man, diese Ökotante wieder…“

 

Das Schlimmste aber – und das was mich tatsächlich auch persönlich am meisten tangiert – ist, wenn mir jemand mit „Puh, wenn ich DA auch noch drauf achten soll…“ kommt. Oder aber gleich abwinkt á la „Mir ist das egal.“ Schluck.

Zugegeben. Ich stehe auf Mode. Und ich möchte, dass ich sie mit einem guten Gefühl tragen kann. Dafür bin ich auch bereit ein wenig mehr auszugeben. Das passiert immer dann, wenn ich bei einem fancy Label bestelle. Oder Schuhe kaufe. Da gehen schnell mal 150 € und mehr über den digitalen Ladentisch. Und skeptische Blicke meines Umfeldes in meine Richtung. Nachhaltige Mode muss teuer sein. Oder?

Fair Fashion Vegan Tchibo Bio-Baumwolle

Umso mehr liebe ich es, wenn meine Antwort meinem Gegenüber erst ein ungläubiges Staunen und dann ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.  „Wie? Das ist von TCHIBO???“  Denn ein Argument lasse ich heute nicht mehr gelten: Das es ordentlich Geld kostet, einen Unterschied zu machen.

Wer mich kennt weiß, wie sehr ich Tchibo liebe. Ohne Mist. Ich behaupte, dass ich das perfekte Testimonial für diese Marke bin. Seit zig Jahren kaufe ich regelmäßig – und ich meine regelmäßig! – dort ein. Die Schnitte und Farben schmeicheln dem Körper und aktuelle Trends werden aufgegriffen und tragbar umgesetzt. I just love it! Umso schöner finde ich, dass sich da gerade einiges in Sachen Nachhaltigkeit tut. 

Tchibo will klotzen, nicht kleckern. 100% nachhaltiges Handeln ist das erklärte Ziel. Das ist mal eine Ansage! Klein denken kann ja jeder. Bis zum Ziel ist es noch ein Stück Weg, aber genau das ist es, was mir das Vorhaben von Tchibo so sympathisch macht. Sie machen sich eben auf den Weg. Und das auch dem Mainstream heraus.

Sicherlich bringt ein Kleidungsstück von einem 100% fairen, nachhaltigen und veganen Hersteller nochmal eine Extraportion Nachhaltigkeit mit. Aber die Otto-Normal-Verbraucherin kauft eben anderswo ein. Und ist oft einfach nicht so sehr in der Materie, wie ich es vielleicht bin. Wenn sie dann „mal eben“ ein Kleidungsstück mitnimmt, welches irgendwo auf der Welt irgendwas ein wenig besser macht, freue ich mich umso mehr.  Denn 2015 hat jeder 3. Deutsche bei Tchibo ein Textil aus Bio-Baumwolle gekauft. Das ist eine ganze Menge, oder? Schon mal ein Anfang, aber da geht noch was. 

Fair Fashion Vegan Fashion Tchibo

Vor zwei Wochen war ich auf dem Green Carpet Event von Tchibo in Hamburg und durfte in der Front Row – direkt gegenüber von Nena – sitzen. Hossa. Das kann man mal gemacht haben. 

Vorgestellt wurde die neue Kollektion mit ECO-LOGIC Baumwolle. Marie Nasemann und Kolleginnen führten Kleider über den Catwalk, die ich tatsächlich allesamt sofort eingepackt hätte. Besonders angetan hat es mir ein marineblaues Kleid in A-Linien-Form mit einem roségoldenen Reissverschluss. Schöner fester Stoff, der kaum knittert und dessen Baumwollanteil aus dem Appachi ECO-LOGIC Cotton Project von Mani Chinnaswamy stammt. (Der übrigens neben Nena sitzen durfte. Es sei ihm gegönnt.) Dazu ein schön voluminöses Tuch in Grau-Rosé und der Frühling kann kommen.

Das Appachi Projekt schult Farmer vor Ort im nachhaltigen Anbau von Bio-Baumwolle, ohne Pestizide und künstlichen Dünger. Darüber hinaus wird ihnen eine Abnahme ihrer Rohstoffe zu garantierten Preisen gesichert. Zudem kümmert sich das Projekt auch um den Schutz des Ökosystems, in dem die Bio-Baumwolle angebaut wird, denn es gehört zu den artenreichsten der Welt. Alles ziemlich sozialverträglich und umweltschonend also.

Was mich tatsächlich überrascht hat: Tchibo ist der drittgrößte Anbieter von Bio-Baumwolle WELTWELT. 76% der vom Unternehmen eingekauften Baumwolle stammte 2015 bereits aus nachhaltigen Quellen. Ist ist viel. Vor allem für ein Unternehmen, welches sich bio/fair/vegan bisher nicht mal groß auf die Fahne geschrieben hat. Obwohl es das Thema Nachhaltigkeit schon seit 15 Jahren auf dem Schirm hat. 

Wer also gerade auf der Suche nach ein paar nachhaltigeren Stücken für seinen Kleiderschrank ist und wie ich fair und konventionell miteinander verbindet, sollte sich die neue Kollektion mit ECO-LOGIC Bio-Baumwolle unbedingt mal anschauen.

Geheimtipp: Ich werde mich auf alle Fälle für den rosanen Mantel auf die Lauer legen. Vorab konnte ich ihn schon online bewundern und hatte ihn auf dem Event dann endlich in der Hand. Der wird anprobiert! <3

P.S.: *Dies ist eine bezahlte Kooperation mit Tchibo. Das ist gut für mich und gut für euch. Weil es mir ermöglicht das Blog in diesem Umfang zu führen und euch weiterhin zur Verfügung zu stellen. Und meine Arbeit von coolen Leuten in dieser Form wertgeschätzt wird. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. 

P.S.S.: 1000 Dank an Katrin von Shades of Nature für die Bilder, die an einem verregneten und stürmischen Tag in Köln entstanden sind. Merkt man gar nicht, oder?  

Fair Fashion Biobaumwolle Tchibo Fair Fashion Vegane Mode Biobaumwolle

Fair Fashion Biobaumwolle Tchibo

Kork Lerke Henties

Henties | Taschen und Rucksäcke aus Kork

Kork Lerke Henties

Als ich vor ein paar Wochen auf der Designmesse Blickfang in Hamburg war, hatte ich mir vorweg nicht allzu viel davon versprochen. Ob da wirklich was veganes – und womöglich auch noch faires –  dabei sein würde? Umso überraschter war ich, gleich zwei „alte Bekannte“ dort zu finden. Neben Revivo Candela, die ich euch bereits hier vorgestellt habe, fand ich auch die tollen Taschen aus Kork von Henties dort, die mir ebenfalls bereits durch Instagram ein Begriff waren.

Ich war überrascht, WIE weich der Korkstoff sich tatsächlich anfühlt. Soft, anschmiegsam und weit weg von der guten alten Korkpinnwand. Henties aus Lüneburg verbindet den Rohstoff Kork mit gewachster Baumwolle, Kunstleder, maritimer Kordel aus Segeltau und minimalistischem Design zu veganen und fair produzierten Taschen und Rucksäcken. Leider traf ich Rike auf der Blickfang nicht persönlich an. Aber wie das Leben so spielt, kamen wir nur kurze Zeit später durch gewundene Pfade und durch Dritte doch zusammen. 

Um den Korkstoff – den Henties unter anderem in Portugal bei einem Familienunternehmen bezieht, welches bereits im 19. Jhd. produzierte – so weich zu bekommen, wird der Kork erst einmal ein halbes Jahr getrocknet. Danach wird er gedämpft, gekocht und mit einem natürlichen Kleber fest verklebt. Im Anschluss werden die Platten hauchdünn geschnitten und patchworkartig zusammengesetzt. 

Für den nachhaltigen Rohstoff Kork werden die Korkeichen nach 25 Jahren erstmal schält. Währenddessen verhindern die ausgedehnten Wälder Bodenerosion in den mediterranen Gegenden und sorgen für eine gute Klimabilanz, denn sie filtern jährlich fast 15 Millionen Tonnen CO2 aus der Luft. 

Herties Lerke Rucksack

Nun hat eines dieser Schätzchen aus Kork also seinen Weg zu mir gefunden. Lerke begleitet mich seitdem und ist dabei ein echter Multitasker. Sie kann als Rucksack oder als Tasche getragen werden und glänzt hier vor allem als entspannte Begleitung für jeden Tag. Zu voll gepackt zu werden mag sie nicht, aber dafür habe ich ja meinen Feuerwear Rucksack Eric. Lerke hingegen ist von Haus aus federleicht und fasst locker die Sieben Sachen, die man (höchstwahrscheinlich eher „frau“) jeden Tag mit sich herumträgt. Kalender, Geldbeutel, Handy, Ladegerät, Make Up-Täschen oder auch ein Buch passen locker hinein. Der Taschenrucksack besteht aus Korkstoff und gewachster senfgelber Baumwolle. Im inneren weißen Steppfutter finden sich eine Reißverschluss- und eine Handtasche.

Die Pflege ist denkbar einfach. Leichte Flecken lassen sich mit einem feuchten Tuch entfernen, bei härteren Verschmutzungen reicht Kernseife oder Spülmittel. Eine leichte Patina gehört dazu und gibt dem Korkstoff nach einer Weile einen ganz besonderen Charme.

Gewinnspiel 

Aufgepasst, wer nun auch auf den Geschmack gekommen ist und mal Hand an den wunderbaren Kork legen möchte. Rieke und ich möchten eine*n von euch mit der feschen Paula beschenken. Ob Kosmetik oder Tüddelkram: Da passt alles rein, was man sonst in großen Taschen nie wiederfindet. Wer das Täschen in frischem Mint gewinnen möchte, verrät mir bis Sonntag, 20.11. um 20:00 Uhr, in den Kommentaren was in der Paula Platz finden soll. Denkt bitte daran, eine gültige E-Mail-Adresse anzugeben, unter der ich euch im Falle eines Gewinns erreichen kann. Kommentare ohne E-Mail-Adresse werden nicht gewertet. 

paula-mint

Rechtliches:

Das Gewinnspiel ist kostenlos. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland (oder einer deutschen Postanschrift), die das 18. Lebensjahr vollendet oder das Einverständnis ihrer Erziehungsberechtigten haben. Jede*r Teilnehmer*in kann nur einmal und im eigenen Namen teilnehmen. Eine Barauszahlung oder ein Umtausch des Gewinns ist nicht möglich. Unter allen korrekten Einsendungen ein*e Gewinner*in ausgelost, die per Mail benachrichtigt wird. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Adresse der/des Gewinner*in wird zwecks Gewinnversendung an Henties weitergeleitet. Es besteht kein Anspruch auf Geltendmachung gegenüber der Ausrichterin der Verlosung.

*Lerke und Paula wurden mir kostenlos von Rike Henties zur Verfügung gestellt. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. 

Lerke Henties Kork