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Vegane Make Up Produkte

Ich mag’s französisch | Vegane Make Up Favoriten

Vegane Make Up Produkte

Die Frauen sind wie die Öfen. Die deutschen Öfen wärmen besser als die französischen Kamine. Aber daß man hier das Feuer lodern sieht, ist angenehmer. – Heinrich Heine

Moin,

bei mir muss es morgens schnell gehen. Nix Primer hier, Konturieren da. Mein Make Up darf selten länger als 5 Minuten dauern. Dafür für bin ich einfach zu chronisch unpünktlich und halte es deswegen französisch.

Französinnen sind – Achtung, Klischée! – für ihren Stil bekannt und begehrt. Meist wirkt es, als würden sie ohne viel Aufwand einfach unfassbar entspannt und schön aussehen. So ganz verkehrt ist das nicht und so habe ich mir im Laufe der Jahre einiges abgeschaut.

Less is more

Allem voran: Keine schwere Foundation. Französinnen tragen im Allgemeinen wenig bis keine dicken Grundierungen. Beliebt sind leichte Formulierungen, getönte Feuchtigkeitscremes und nicht allzu viel Puder. Seitdem ich nur noch einen getönten SPF wie den Resist Super-Light Daily Wrinkle Defence  mit Lichtschutzfaktor 30 von Paula’s Choice oder einen Beauty Balm verwende, hat sich meine Haut drastisch verbessert.

Meist folgt darauf nicht mehr viel: Augenbrauen ausfüllen, Augenschatten kaschieren und Wimpern tuschen. Hierfür verwende ich immer wieder gern den dunklen Augenbrauenstift von Logona, dass braune Augenbrauengel aus der Gold & Crown LE von p2 (Was mache ich bloß, wenn das leer ist?!), den mattifying perfection concealer von p2 und immer mal wieder eine andere Mascara. Die aktuelle – get BIG Lashes Volume Curl von essence – war eigentlich ein Notkauf, weil ich meine Tusche zuhause vergessen hatte.  Das Bürstchen ist voluminös und dicht, die Mascara an sich schmiert bei mir überhaupt nicht und hält den Schwung den ganzen Tag über. Dabei trennt sie die Wimpern zuverlässig und verklebt nicht.

Vegane Make Up Favoriten

Das war es dann meist auch schon. Bei mir und bei den Französinnen. Starkes Augen Make Up ist eher verpönt. Leichte Smokey Eyes sind das höchste der Gefühle und das auch nur am Abend. Das kommt mir gelegen, denn ich bevorzuge Nudetöne oder einen zarten Lidstrich. Besonders gern verwende ich – wenn überhaupt – zur Zeit  Lidschatten von p2, denn diese enthalten einen eingebauten Primer. Wieder eine Minute im Bad gespart! Ein ganz besonderer Liebling ist aktuell mein Eyeshadow Pencil von Barry M in Brown Black*. Er lässt sich schnell mit dem Finger verblenden, ist wasserfest und gibt dem Auge etwas Tiefe. Für alle anderen Fälle verwende ich den Primer von benecos, der sich dank seiner goldenen Farbe auch wunderbar solo auftragen lässt. Nach Jahren des Überlegen habe ich mir zudem vor kurzen endlich eine Z-Palette* zugelegt. Das De-Potten muss ich noch üben, aber für den Anfang bin ich zufrieden 😉

Veganes Make Up

Aromi „Forbidden Fuchsia“, Barry M Gelly Hi Shine „Sirius“, BWC „Raspberry“, MeMeMe „Tuscan Red“, Alva Matt „Nude Violet“(v.l.n.r.)

Auf die Lippen kommt entweder nur ein wenig Pflege oder aber etwas richtig knalliges, haltbares. Wobei ich zugegebenermaßen eher sammle als trage. Meist bleibt es doch beim Tinted Lipbalm oder meinem heißgeliebten Gelly Hi Shine von Barry M*. Dieser gibt gut und haltbar Farbe ab, bleibt aber so sheer, so dass sich nicht irgendwann ein unschöner Rand auf den Lippen abzeichnet, wenn sich der Lippenstift verabschiedet. Dank der Stiftform und der pflegestiftartigen Konsistenz lässt er sich auch „mal eben“ nachziehen. Davon werde ich mir definitiv noch weitere Farben zulegen.

Wenn ich ein bisschen mehr Make Up tragen möchte (oder ein bisschen eher aufgestanden bin…) verwende ich noch etwas Bronzer und den Highlighter Beat The Blues in „Pearl Pink“ von MeMeMe*. Ein zartes Rosé mit dezentem Schimmer, der schnell ein sanftes Strahlen auf die  Wangen zaubert.  Ein toller, veganer Ersatz für meinen alten Highlighter von Manhattan. Für Fotoshootings, lange Shoppingtage oder andere Gelegenheiten, bei denen das Make Up NOCH langlebiger sein darf, gebe ich ein wenig Mineral Foundation in „Beach“ von Angel Minerals darüber.

Voilà!

Mehr braucht es für mich nicht. Sicher könnte man nun sagen: „Kein Wunder, bräuchte ich bei deiner Haut auch nicht, du Nuss!“ Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass das eine das andere bedingt. Auch meine Haut sah schon mal anders aus. Mit der richtigen Gesichtspflege und einer Reduktions des Make Ups auf das Wesentliche, fahre ich sehr, sehr gut. Frei nach dem Motto: Less Make Up, More Natural Glow 🙂

P.S.: Als Kosmetiktäschen dient mir gerade die wundervolle Clutch „Orchidee“ von denkefair*, welche auch toll zum Abendkleid oder zu Jeans und T-Shirt passt. 

*Diese Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos
zur Verfügung gestellt.Und haben mich überzeugt.

Klönschnack #4 | Leib- und Magenspeisen im März

ein bisschen vegan

Moin,

kennt ihr es auch? Dieses wohlige Gefühl, wenn ihr auf die Zutatenliste einer seit langem geliebten Speise schaut und feststellt, dass diese vegan ist? Oder dieses verzückte Staunen, wenn ihr etwas Neues ausprobiert und ganz hin und weg vom Geschmack seid? Mir ist es in den letzten Wochen mehrmals so gegangen. Daher wird der heutige Klönschnack ausnahmsweise schnabulös. Nicht unbedingt gesund, aber verdammt lecker.

Inno1Innosnack2

Den Anfang macht ein kleines Start-Up Unternehmen aus München. Normalerweise bin ich ja selbst an der Food Front unterwegs, aber Innosnack hat mich überzeugt. Mit Isomaltulose (Palatinose), einer Zuckerart mit niedrig glykämischen Index, Zahnfreundlichkeit und einem langsamen Absinken des Blutzuckerspiegels. Klar, das schaffen auch andere Lebensmittel. Aber mal schnell ein Riegel auf die Hand ist in meinem Beruf, wo das Frühstück auch gerne mal sehr kurz oder gar ganz ausfallen muss, ideal. Die Energie wird langsam an den Körper abgegeben, dass schnelle Abfallen (und Leistungstief) nach normalem Zuckerkonsum bleibt daher aus und die Produkte machen wirklich lange satt. Neben den Innobars hat es mir besonders das glutenfreie Schoko-Mandel Müsli angetan. So sehr, dass davon kein Bild existiert…. Es besteht aus Ur-Getreiden wie Hirse und Amaranth und enthält neben leckeren Schokotropfen auch knusprige – ich nenne sie mal – Riegelstücke, die dem ganzen ordentlich Biss verleihen. 

Kusmi

Ich liebe Tee. Sommers wie Winters und zwischendurch auch. Genauso gern habe ich hübsche Verpackungen. Kein Wunder also, dass die leckeren Tees von Kusmi Tea mein Herz höher schlagen lassen. Besonders gern genieße ich zur Zeit „St. Petersburg“ und fühle mich dabei immer ein bisschen wie Lara aus Dr. Zhivago. Hach. Schwarztee mit Bergamotte, roten Früchten und Karamel. Ein russischer Mädchentraum.
Kusmi Tea geht bereits auf das Jahr 1867 zurück und bietet edle  Tees aus Frankreich, gepaart mit russischer Seele. In den wunderhübschen bunten Dosen finden sich Mischungen aller Art, mit so klangvollen Namen wie „Prinz Vladimir“, „Anastasia“,Tsarevna“ und „Label Impérial“. Auch den Detox Tee kann ich euch sehr ans Herz legen. Tipp: Die Dosen nach dem Aufbrauchen einfach für das Verstauen von kleinen Schätzen, Teelichtern oder anderen Dingen verwenden. Sie lassen sich prächtig stapeln und sind garantiert ein Blickfang.

pomelo1

Ja, sie hat auch mich gepackt. Die Pomelo. Eine äußerst schmackhafte Kreuzung aus Pampelmuse und Grapefruit. Ein wenig sauer, ein wenig herb und dennoch süß. GÖTTLICH! Auch wenn das Schälen wahrlich nervig ist und mich immer ein bisschen an das Häuten eines Tieres erinnert. Kennt ihr diese riesigen Maden, die sie immer beim….. Ach, lassen wir das. Die Arbeit lohnt sich. Noch dazu ist die Frucht sehr gesund und macht zumindest mich ordentlich satt. Eine ersetzt bei mir auch gerne mal das Abendessen. Pro Pomelo!

lokoum

Zu guter Letzt wird es noch mal so richtig ungesund. Und ich meine WIRKLICH ungesund. Ich bin in einer Stadt mit einer großen türkischen Community aufgewachsen und so kam ich schon als Kind mit einer der besten Errungenschaften des Morgenlandes in Berührung: Lokoum.
Auch bekannt als „Türkischer Honig“. Keine Sorge, mit Honig hat es wenig gemein. Außer, dass es ähnlich süß ist und einem manchmal so richtig die Zähne zusammenklebt. Vor kurzem stellte ich erfreut fest, dass diese Leibspeise meiner Kindheit zu 100% vegan ist. Das war ein bisschen wie Weihnachten und Geburtstag zusammen. Ehrlich. Leider haben im Laufe der Jahre alle türkischen Gemüsehändler hier zugemacht, so dass ich nur noch schwer an diese Leckerei komme. Wenn ich dann doch mal eine Packung ergatterte, genieße ich sie. Mehr als 2-3 Stück auf einmal sind nicht drin. Mehr geht auch nicht. 

Habt ihr auch solche Food Favorites? Dinge, die euch so richtig das Wasser im Mund laufen lassen? Oder auf die ihr plötzlich wahnsinnige Lust habt, sie eine ganze Weile futtert und dann durch damit seid? Ich bin gespannt, was in eurem Küchenschrank so schlummert. Inspirationen sind immer gern gesehen 😉