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Veganer Mango Lassi mit Kokos und Ananas

Veganer Mango Lassi mit Kokos & Ananas | Brasil meets India

Veganer Mango Lassi mit Kokos und AnanasMoin.

Von der Veggie World in Hamburg Ende März sind Franzi und ich recht schnell wieder geflüchtet. Es war einfach ZU voll. An entspanntes Bummeln und Genuss ist nicht wirklich zu denken, wenn einem andauernd Menschen in die Hacken rennen, abrupt stehen bleiben oder einem ins Ohr husten… Was ich aber mitgenommen habe, ist ein neues Lieblingsgetränk, welches Zuhause gleich auf den Nachbau wartete.

Am Stand von Govindas – die übrigens vorzügliches ayurvedisches Catering anbieten – genossen wir nämlich einen veganen Mango Lassi, verfeinert mit Kokos und Ananas. Herrlich erfrischend und mit dem Geschmack nach Urlaub. Ideal auch in Kombination mit spicy Essen. 

Dies, Das, Ananas

Ich machte mich also gleich zuhause daran, diese ayurvedische Köstlichkeit nachzubasteln. Heraus kam ein Gedicht, dessen Ursprung irgendwo zwischen Indien und Brasilien liegen könnte. Piña Colada meets Mango Lassi.

Das Rezept ist absolut Freestyle. Daher die Mengenangabe „Handvoll“. Ich hatte noch gefrorene Mango im Tiefkühlfach, die ich dann mit Mangopüree aus dem Glas aufgestockt habe. Und da mir wahrscheinlich niemand glauben würde, wenn ich behaupte, ich hätte eine Ananas in meiner Küche zersäbelt, habe ich gleich zu der ungezuckerten aus dem Glas gegriffen… Das hat zudem den Vorteil, dass eine Menge eigener Saft dabei ist, mit dem ich Joghurt und Kokosmilch etwas geschmeidiger gemacht habe. Mit diesen „Hacks“ lässt sich dieser Lassi auch immer mal wieder zwischendurch mixen lassen, ohne unbedingt vorher noch groß einkaufen gehen zu müssen. 

  • 1 Handvoll Mango
  • 1 Handvoll Ananas
  • 1 Schuss Ananassaft
  • 1/2 Dose Kokosmilch
  • mit Sojajoghurt auffüllen
  • etwas Minze

Alles in den Mixer geben, ordentlich rotieren lassen und mit etwas Minze abschmecken. Ideal auch als kleines Frühstück für alle, die morgens noch nicht viel runter kriegen, aber nicht mit leerem Magen in den Tag starten wollen.

Viel Spaß beim Genießen dieses leckeren, sommerlichen Lassis!

Klönschnack #4 | Leib- und Magenspeisen im März

ein bisschen vegan

Moin,

kennt ihr es auch? Dieses wohlige Gefühl, wenn ihr auf die Zutatenliste einer seit langem geliebten Speise schaut und feststellt, dass diese vegan ist? Oder dieses verzückte Staunen, wenn ihr etwas Neues ausprobiert und ganz hin und weg vom Geschmack seid? Mir ist es in den letzten Wochen mehrmals so gegangen. Daher wird der heutige Klönschnack ausnahmsweise schnabulös. Nicht unbedingt gesund, aber verdammt lecker.

Inno1Innosnack2

Den Anfang macht ein kleines Start-Up Unternehmen aus München. Normalerweise bin ich ja selbst an der Food Front unterwegs, aber Innosnack hat mich überzeugt. Mit Isomaltulose (Palatinose), einer Zuckerart mit niedrig glykämischen Index, Zahnfreundlichkeit und einem langsamen Absinken des Blutzuckerspiegels. Klar, das schaffen auch andere Lebensmittel. Aber mal schnell ein Riegel auf die Hand ist in meinem Beruf, wo das Frühstück auch gerne mal sehr kurz oder gar ganz ausfallen muss, ideal. Die Energie wird langsam an den Körper abgegeben, dass schnelle Abfallen (und Leistungstief) nach normalem Zuckerkonsum bleibt daher aus und die Produkte machen wirklich lange satt. Neben den Innobars hat es mir besonders das glutenfreie Schoko-Mandel Müsli angetan. So sehr, dass davon kein Bild existiert…. Es besteht aus Ur-Getreiden wie Hirse und Amaranth und enthält neben leckeren Schokotropfen auch knusprige – ich nenne sie mal – Riegelstücke, die dem ganzen ordentlich Biss verleihen. 

Kusmi

Ich liebe Tee. Sommers wie Winters und zwischendurch auch. Genauso gern habe ich hübsche Verpackungen. Kein Wunder also, dass die leckeren Tees von Kusmi Tea mein Herz höher schlagen lassen. Besonders gern genieße ich zur Zeit „St. Petersburg“ und fühle mich dabei immer ein bisschen wie Lara aus Dr. Zhivago. Hach. Schwarztee mit Bergamotte, roten Früchten und Karamel. Ein russischer Mädchentraum.
Kusmi Tea geht bereits auf das Jahr 1867 zurück und bietet edle  Tees aus Frankreich, gepaart mit russischer Seele. In den wunderhübschen bunten Dosen finden sich Mischungen aller Art, mit so klangvollen Namen wie „Prinz Vladimir“, „Anastasia“,Tsarevna“ und „Label Impérial“. Auch den Detox Tee kann ich euch sehr ans Herz legen. Tipp: Die Dosen nach dem Aufbrauchen einfach für das Verstauen von kleinen Schätzen, Teelichtern oder anderen Dingen verwenden. Sie lassen sich prächtig stapeln und sind garantiert ein Blickfang.

pomelo1

Ja, sie hat auch mich gepackt. Die Pomelo. Eine äußerst schmackhafte Kreuzung aus Pampelmuse und Grapefruit. Ein wenig sauer, ein wenig herb und dennoch süß. GÖTTLICH! Auch wenn das Schälen wahrlich nervig ist und mich immer ein bisschen an das Häuten eines Tieres erinnert. Kennt ihr diese riesigen Maden, die sie immer beim….. Ach, lassen wir das. Die Arbeit lohnt sich. Noch dazu ist die Frucht sehr gesund und macht zumindest mich ordentlich satt. Eine ersetzt bei mir auch gerne mal das Abendessen. Pro Pomelo!

lokoum

Zu guter Letzt wird es noch mal so richtig ungesund. Und ich meine WIRKLICH ungesund. Ich bin in einer Stadt mit einer großen türkischen Community aufgewachsen und so kam ich schon als Kind mit einer der besten Errungenschaften des Morgenlandes in Berührung: Lokoum.
Auch bekannt als „Türkischer Honig“. Keine Sorge, mit Honig hat es wenig gemein. Außer, dass es ähnlich süß ist und einem manchmal so richtig die Zähne zusammenklebt. Vor kurzem stellte ich erfreut fest, dass diese Leibspeise meiner Kindheit zu 100% vegan ist. Das war ein bisschen wie Weihnachten und Geburtstag zusammen. Ehrlich. Leider haben im Laufe der Jahre alle türkischen Gemüsehändler hier zugemacht, so dass ich nur noch schwer an diese Leckerei komme. Wenn ich dann doch mal eine Packung ergatterte, genieße ich sie. Mehr als 2-3 Stück auf einmal sind nicht drin. Mehr geht auch nicht. 

Habt ihr auch solche Food Favorites? Dinge, die euch so richtig das Wasser im Mund laufen lassen? Oder auf die ihr plötzlich wahnsinnige Lust habt, sie eine ganze Weile futtert und dann durch damit seid? Ich bin gespannt, was in eurem Küchenschrank so schlummert. Inspirationen sind immer gern gesehen 😉

Kokos-Minz-Zucker ein bisschen vegan

DIY | Kokos-Minz-Zucker | Sommer im Glas

Kokos-Minz-Zucker ein bisschen vegan

Moin,

heute habe ich mal wieder ein Rezept ganz nach meinem Geschmack für euch:
Simpel, günstig und dennoch effektvoll. Vor einigen Monaten entdeckte ich in Hamburg ein Glas Kokos-Minz-Zucker, dass nach dem Kauf allerdings ein eher tristes Dasein im Küchenregal fristete.

Gestern nun kam mir spontan die Idee ihn über meinen Erdbeer-Galiamelonen-Salat zu geben. Welch Geschmacksexplosion! Nachdem ich nach dem Posten eines Fotos der Köstlichkeit mehrmals gefragt wurde, wo man den Zucker denn bekäme, habe ich heute kurzerhand beschlossen ihn nachzubauen (Das Glas ist nämlich recht klein und wird bald leer sein.). Alles was du benötigt ist

  • Rohrohrzucker
  • Kokosraspeln
  • getrocknete Minze

That’s it. Vermenge alles im Verhältnis 3:2:1 in einem Glas und verschließe es luftdicht. Der Zucker macht sich hervorragend im (Soja)joghurt, über Eis, Obstsalat oder auch in Cocktails. Eine herrliche Mischung aus feiner Süße, cremiger Kokosnuss und erfrischender Minze. Der Sommer im Glas eignet sich auch wunderbar als kleines Mitbringsel für den Grillabend oder die Gartenparty.

Viel Spaß beim Nachmischen und genießen 🙂

Minz-Kokos-Zucker ein bisschen vegan

Coolinarisches | Vegan Eton Mess

Ich liebe Baiser. Und Himbeeren. Beides zusammen – in Kombination mit ordentlich Sahne – schmeckt unglaublich lecker, sieht aber eher unspektakulär aus. Wohl ein Grund wieso die Schöpfer dieser kalorienreichen Leckerei sie im 19. Jahrhundert als Eton Mess, sprich „Durcheinander aus Eton“ bezeichneten. Traditionell beim jährlichen Cricket-Turnier der Universität serviert, entwickelte sich dieses Dessert bald zu einem britischen Liebling. Zu Recht wie ich finde.

Leider wird man als Veganer_in mit diesem Nachtisch auf eine wirklich harte Probe gestellt. Denn es gilt nicht nur die Sahne zu ersetzen, was das kleinere Übel sein dürfte. Nein, es braucht auch Baiser (oder Meringue) und die bestehen bekanntlich aus Eischnee. Dank dem Ei-Ersatz No Egg von Orgran ist aber auch das kein allzu großes Problem. Mit dieser Innovation lässt sich tatsächlich veganer Baiser herstellen. Und das ist gar nicht mal so schwer, braucht aber etwas Zeit. Es lohnt sich!

veganetonmess

Zutaten für Baiser für 2 Personen

  • 50 Gramm No-Egg
  • 175 ml Wasser
  • ca. 60 Gramm gesiebter Puderzucker
  • evtl. noch etwas Vanillezucker 

Wer es schokoladig mag, kann auch noch etwas Backkakao dazu geben.

No-Egg mit dem Wasser ca. 5 Minuten schaumig geschlagen, dann esslöffelweise mit dem  Puderzucker vermengen und die Masse noch einmal für weitere 5 Minuten aufschlagen. Nun mit einer Spritztüte oder einem Gefrierbeuteln, in den ein kleines Loch geschnitten wurde, kleine Tupfen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Die Baisers gehen beim Backen noch ganz leicht in die Höhe. Bei 130 Grad Ober- und Unterhitze für ca. 1 1/2 Stunden backen, abkühlen lassen und luftdicht verpacken.

Damit wäre der schwierigste Teil schon gemeistert.

Jetzt benötigt ihr nur noch einen Sahneersatz, den ihr – wenn nötig –  mit etwas Sahnesteif aufschlagt und nach Geschmack mit Puder- und Vanillezucker süßt (Beachtet hierbei, dass die Baisers schon eine gewisse Süße mitbringen!). Traditionell serviert man Eton Mess mit Him- oder Erdbeeren, allerdings sind eurer Fantasie da keine Grenzen gesetzt. Vermengt die Creme vorsichtig mit den Früchten und schichtet sie abwechselnd mit dem Baiser in eine Schale oder gleich in Dessertgläser.

Da die Briten kein „Guten Appetit“ kennen, bleibt mir nur euch ein „Enjoy you meal!“ zu wünschen;)