Schlagwort-Archive: Gesichtspflege

Lovely Day Botanicals Skin Rescue Öl

#VWT | Skin Rescue Oil von Lovely Day Botanicals

Skin Rescue Oil von Lovely Day Botanicals

Wer wie ich mit AHA oder BHA peelt, wird den nicht vorhandenen ph-Wert eines Gesichtsöles schätzen. Diese Tatsache verkürzt das abendliche Pflegeritual nämlich deutlich. Ich habe also immer ein offenes Ohr für neue Gesichtsöle und so war ich vor allem auf das Skin Rescue Oil von Lovely Day Botanicals gespannt, als mich vor einigen Monaten ein Päckchen aus Berlin erreichte. 

Als fancy Inhaltsstoff ist hier der Blue Tansy – der Blaue Rainfarn – enthalten , der wunderbar gegen Rötungen und Entzündungen wirken soll und dem Öl seine grün-blaue Farbe verleiht. Er ist antibakteriell, antiviral und antihistaminisch und wurde hier mit Argan- und Nachtkerzenöl verarbeitet. Vor allem Ersteres mag meine Haut ziemlich gern. 

Und so hat mich diese Kombination tatsächlich gut durch den Spätwinter gebracht und auch jetzt im Frühling verwende ich es noch regelmäßig. Vor allem immer dann, wenn sich wieder Rötungen oder Unreinheiten ankündigen oder ich vereinzelt mit trockenen Stellen zu tun habe. Das Skin Rescue Oil zieht gut weg, hinterlässt einen leichten Glow und macht die Haut samtig weich. Auch den Duft mag ich sehr. Er ist schwer zu beschreiben, man muss das Öl einfach mal unter der Nase gehabt haben.

Die Pipette macht die Entnahme sehr einfach, so dass sich das Produkt gut dosieren lässt. Pluspunkte gibt es von mir auch für den Glasflakon.

Das Skin Rescue Oil von Lovely Day Botanicals ist für 39 Euro (30 ml) oder 17 Euro (10 ml im Roll-On) erhältlich. 

Inci

Argania Spinosa Kernel Oil**, Oenothera Biennis  Oil**, Tanacetum Annuum**, Tocopherol, Limonene* *kommt natürlich in Blue Tansy vor ** kontrolliert biologischer Anbau

Allergiker Info seitens des Herstellers: Limonene ist ein natürlich vorkommender Duftstoff aus der Pflanze Blue Tansy. Limonene können wie alle Duftstoffe ab gewissen Konzentrationen Reizungen bei Duftstoffallergikern auslösen und sind ab einer Konzentration von 0,001 % deklarationspflichtig. Limonene liegen in diesem Produkt in einer Konzentration von 0,0028 % vor, Reizungen sind daher selbst bei Allergikern nahezu ausgeschlossen.

LovelyDay Botanicals Skin Rescue Gesichtsöl

P.S:: Das Skin Rescue Oil wurde mir von Lovely Day Botanicals kostenlos zur Verfügung gestellt. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. 

Pflegeöle Naturkosmetik vegan

Pflegeöle für Haut und Haar|Let’s get oily

Pflegeöle Naturkosmetik vegan

War ich früher ein Fan von leichten, schnell einziehenden Texturen, bin ich heute auch einem guten Öl nicht abgeneigt. Wenn man sie richtig anwendet – nämlich auf feuchter Haut und nassem Haar – können die richtigen Pflegeöle eine ganze Menge. 

Naturreine Öle versorgen die Haut nicht nur mit hochwertigen Inhaltsstoffen, sondern helfen zudem auch noch Feuchtigkeit in ihr einzuschließen. Darüber hinaus enthält Öl  von Haus aus keinen eigenen pH-Wert, so dass es sich hervorragend für die Pflege im Anschluss an ein Säurepeeling wie AHA oder BHA eignet, da es seine Wirkung nicht beeinträchtigt. Und auch im Haar macht Öl – in der richtigen Dosierung – eine gute Figur, bzw. Frisur. Es sorgt dafür dass das Haar besser kämmbar ist, verhindert Frizz und schenkt Glanz. 

Zeit also, heute meine aktuellen Lieblinge in Sachen Pflegeöle vorzustellen.

Dr.Hauschka Zitronen Lemongrass Pflegeöl

Dr. Hauschka Zitronen Lemongrass Pflegeöl

Ein Tipp der Dr. Hauschka Kosmetikerin, die ich während meiner Reha besucht habe. Seitdem habe ich immer eine kleine Reisegröße zuhause. Ein wunderbar frischer Duft, der mich an Zitronenbrause erinnert und der ideale Start in einen warmen Tag ist. Zudem wirkt es belebend und straffend. Ein leicht erhältlicher Klassiker. 

Inci

Sonnenblumenöl, Auszüge aus Zitronenschalen, Lemongrass, Ackerschachtelhalm und Mistel, Jojobaöl, Ätherisches Öl aus Zitronen, Ätherische Öle.

Mukti Luxe Hair Serum vegan

Mukti Luxe Hair Serum

Lange habe ich nach einer Alternative zum Moroccan Oil in der türkisen Flasche gesucht. Endlich bin ich fündig geworden. Mein Haar LIEBT dieses Öl. Sacha Inchi Öl sorgt für eine ordentliche Portion Protein, was mein Haar gut gebrauchen kann, denn ihm mangelt es manchmal an Struktur und Stärke, aber nicht unbedingt an Feuchtigkeit. Da die aber auch nie schaden kann, hilft es zusätzlich sie im Haar zu binden. Darüber hinaus macht es das Haar gut kämm- und stylebar, hilft gegen fliegende Haare und Frizz und spendet Glanz. 

Ich verwende nur wenige Tropfen und gebe das Öl nach der Haarwäsche in die noch feuchten Längen. Es beschwert meine Haare nicht und wird sehr gut aufgenommen. Der Duft erinnert mich an Zitrusfrüchte. Lecker!

Inci

Isoamyl Laurate, Plukenetia Volubilis Seed Oil, Argania Spinosa (Argan) Kernal Oil*, Moringa Oleifera (Moringa) Seed Oil*, Citrus Aurantifolia (Lime), Citrus Aurantium Dulcis (Orange), Citrus Medica Limonum (Lemon), Ocimum Basillicum (Basil), Mentha Arvensis (Wild Mint), Cedrus Atlantica (Cedarwood), Salvia Sclarea (Clary Sage), Pinus Sylvestris (Pine), Eucalyptus Citriodora (Lemon Eucalyptus).
*Certified organic ingredient. 
Naturally occurring constituents in essential oils: citral, citronellol, farnesol, geraniol, isoeugenol, limonene, linalool.

SkinOwl Gesichtsöl

Skin Owl Beauty Drops PM

Noch so eine wunderbare Neuentdeckung. Meine aktuelle Nachtpflege nach AHA/BHA und Retinol. Das Öl besteht nur aus zwei Zutaten: Baobab und Mangosteen. Letzteres gibt ihm einen unwiderstehlichen, fruchtigen Geruch und wirkt antibakteriell und antimikrobiell. Die Beauty Drop PM sind vor allem für unreine, fettige und sehr trockene Haut geeignet. Sie wirken antioxidativ, sauerstoffanreichernd und lassen müde Haut schon nach kurzer Zeit strahlen. 

Für mich ein Kandidat für eine längere Beziehung. Wirkung und Duft haben mich vollends überzeugt. Neben dem Pai Rosehip Regenerate Oil DAS Pflegeöl für meine Haut.

Inci

Raw, Organic, cold-pressed African Adansonia digitata (Baobab) Oil, Pure Garcinia mangostana (Mangosteen) Oil.

Ponyhütchen Gesichtsöl Pretty & Pure

Ponyhütchen Bio Gesichtsöl Pretty&Pure 

Ebenfalls ganz vorne dabei in Sachen Gesichtsöl ist das Pretty & Pure von Ponyhütchen. Hier ist nichts enthalten außer Squalan, Hagebutten-, Chia- und Macadamianussöl enthalten. Ideal für alle, die auf reizarme Pflege achten und/oder eine empfindliche Haut haben. Das Öl kann auf trockener und feuchter Haut aufgetragen werden. Perfekt wird es bei mir aber – so wie alle anderen Öle auch – wenn ich darunter einen guten Toner gebe.

Inci

Neutralöl, Hagebuttenöl (CO2 Extraktion) (kbA), Squalan, Chiaöl (kbA), Macadamiaöl (kbA, fair trade)

Pflegeöle Tönende Hydro Gesichtsölkapseln Primavera

Primavera Gesichtsölkapseln Tönend Neroli Cassis

In den kleinen Kapseln verbirgt sich eine wahre Wunderwaffe für alle, die im Sommer etwas mehr an Pflege brauchen. Das Öl ist dank Sanddorn leicht tönend, während Neroliöl vor allem trockene Haut beruhigt und Cassissamen- sowie Nachtkerzenöl Feuchtigkeit binden. Eine tolle Pflege für Haut, die ein wenig zu viel Sonne gesehen hat.

Der Inhalt einer Kapseln reicht bei mir für das Gesicht, den Hals und das Dekolleté. Die Kapseln eignen sich auch, um sie im Frühjahr oder Herbst als Aufbaukur anzuwenden.

Inci

Avocadoöl* bio, Nachtkerzenöl* bio, Buritiöl* bio, Sanddornöl* bio, 100% naturreine ätherische Öle, äth. Neroliöl* bio, natürl. Vit. E, Sonnenblumenöl* bio, Feigenextrakt* bio, Johannisbeersamenöl* bio, Citral**, Geraniol**, Benzyl Benzoate**, Citronellol**, Limonene**, Linalool** * bio = kontrolliert biologischer Anbau ** natürliche Bestandteile 100% naturreiner ätherischer Öle

punktekleinIhr seht: Egal ob fettig oder trocken, sonnengebräunt oder sehr empfindlich – es gibt für jeden das passende Öl. In der richtigen Menge kann jede Haut (und jedes Haar) von einem guten Öl profitieren. Darüber hinaus sind Pflegeöle easy in der Anwendung eine kleine Menge reicht eine gefühlte halbe Ewigkeit. Let’s get oily!

P.S. Die Produkte von Mukti, Skin Owl und Ponyhütchen wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und nur was mich überzeugt, landet auch auf dem Blog.

Get The Glow | AHA und BHA von Paula’s Choice

punkteklein

Moin,

ich habe meine Haut zur Zeit richtig gern. Als ich neulich ein Bild bei Instagram hochlud folgten wunderbare Kommentare darüber, wie sehr ich strahlen würden und was ich für eine reine Haut hätte. Sowas geht natürlich runter wie Öl, pampert das Gemüt und bestätigt mich darin, dass ich auf dem richten Weg bin.

Nun ist das, was ich mit meiner Haut anstelle keine Hexerei. Es ist in dieser oder leicht abgewandelter Form wirklich für jede*n umsetzbar. Egal ob alt oder jung, Falten oder Pickel, trockene oder fettige Haut. Sicherlich spielen auch meine Gene eine nicht unwichtige Rolle, denn sowohl meine Großmütter als auch meine Mutter sind allesamt mit schöner, recht glatter Haut durchs Leben gegangen, bzw. tun das noch. Aber Gene sind nicht alles. Wir haben einen Einfluss darauf, was wir daraus machen.

Es ist im Grunde ganz simpel: Meine Hautpflege ist japanisch, mein Make Up französisch und meine Haarpflege indisch.

punkteklein

Wahrscheinlich sitzt ihr jetzt mit großen Fragezeichen vor dem Bildschirm. Keine Sorge, ihr müsst jetzt keine neue Fremdsprache lernen. Es ist eigentlich ganz einfach. Damit es übersichlich bleibt, teile ich meine Basics in drei Teile. Heute soll es also um meine Hautpflege gehen.

Und wieso jetzt japanisch?

Japanerinnen lieben es mehrere Produkte hintereinander zu verwenden. Da wird gereinigt, gepeelt, gecremt und obendrauf kommen noch ein Serum und ein Öl. Oder andersrum? Tupfen, drücken und klopfen nicht vergessen! Auf alle Fälle machen Japanerinnen aus ihrer Schönheitspflege in der Tat ein richtiges Ritual, das Layering. Und ein bisschen habe ich mir das im Laufe der Jahre abgeguckt.

vegane Gesichtspflege

Den Grundstock meiner Pflege bildet seit jeher eine möglichst milde Reinigung. Zudem schminke ich mich regelmäßig abends ab. Immer. Das habe ich so von Mama gelernt. Da kann ich noch so müde (oder betrunken) sein…

Morgens verwende ich zudem gar kein starkes Reinigungsprodukt, sondern nehme nur etwas Gesichts- oder Mizellenwasser.  Danach folgt ein Toner und Pflege. Hierbei kommen nun die mysteriösen Produkte mit den drei Buchstaben ins Spiel.

Und was sind nun AHA und BHA?

 Ja, jetzt wird es ein bisschen chemisch. Etwas, was mich vor über 10 Jahren zurückschrecken ließ und mich heute ärgern lässt, dass ich diese großartige Kombi für mich nicht schon viel früher entdeckt habe. Kurz gesagt handelt es sich hier bei um Peelings. Beta-Hydroxy-Säure (BHA) und Alpha-Hydroxy-Säure (AHA) sind Säuren, die exfolierend wirken. Und das effektiver und doch sanfter als die klassischen menchanischen Peelings.

Normalerweise stößt die Haut tote Hautzellen ab. Allerdings gibt es äußere Einflüsse wie Sonneneinstrahlung, Hautzustände wie trockene oder fettige Haut und auch erbliche Bedingungen die diesen Prozess verlangsamen. Die Schüppchen verbleiben auf der Haut und lassen sie fahl und stumpf aussehen. Zudem kann es zu verstopften Poren und Pickeln kommen. Peelings auf AHA- und BHA-Basis schaffen da Abhilfe.

DSC_1546

AHA (Frucht- oder Milchsäure)

Peelt die Hautoberfläche und regt die hauteigene Feuchtigkeitsproduktion an. Die Säure eignet für trockene und sonnengeschädigte Haut und wird besonders gerne im „Anti Aging“ Bereich eingesetzt. Sie wirkt am besten in einer Dosierung von 5-10%. AHA wie BHA regen nach einer längeren Anwendungsdauer außerdem die Kollagenproduktion an, was die Haut länger straff erscheinen lässt.

BHA (Salicylsäure)

Besonders gut geeignet für fettige Haut und bei Pickeln und Mitessern.
Die Säure löst den gesammelten Talg in verstopften Poren, so dass diese sich wieder auf ihre genetisch bedingt Größe zusammenziehen können. Zudem wird BHA entzündungshemmend und antibakteriell, kann also auch gut bei empfindlicher oder geröteter Haut angewandt werden. Selbst bei Rosazea soll es in den meisten Fällen zu einem sichtbaren Rückgang der Rötungen kommen. Hier muss aber immer individuell getestet werden. BHA beginnt ab 1-2% sichtbar zu wirken.

Paula empfiehlt bei sonnengeschädigter Haut UND Pickeln/Mitessern BHA zu verwenden.  Die Verwendung beider Säuren sei in diesem Falle möglich, aber nicht nötig.

Ich selbst habe mich schnell dazu entschieden beide Säuren einzusetzen. Ursprünglich begann ich aufgrund von sichtbaren Poren auf der Nase mit der Anwendung von BHA. Von Clear Up Strips bis Peel Off Masken und was weiß der Geier noch: Ich habe alles durch. Mit BHA bin ich endlich angekommen. Da wir aber natürlich auch alle nichts dagegen haben, wenn sich die ersten tiefen Falten noch ein bisschen länger nicht sehen lassen und ich in Sachen Sonnenschutz  nicht immer gut zu meiner Haut, verwende ich auch AHA.

Wo bekomme ich das her?

Produkte mit diesen beiden Inhaltsstoffen sind auch in der Drogerie oder Parfümerie zu finden, dort aber zu gering dosiert, mit einem kontraproduktiven ph-Wert ausgestattet oder schlichtweg nicht tierversuchsfrei hergestellt.

Fündig geworden bin ich Dank Agata (die bei Magia-Mania einige tolle Artikel zu Thema geschrieben hat) bei Paula’s Choice. Zuerst war ich etwas skeptisch, da es sich hier mitnichten um Naturkosmetik handelt. Die Produkte strotzen nur so vor Silikonen. Diese zu verwenden sorgte erst einmal für ordentliches Haarsträuben. Hier ist es jedoch so, dass die Silikone als Trägerstoff und dem besseren Verteilen der Wirkstoffe dienen und in nullkommanichts verfliegen. Keine klebrige Schicht auf der Haut, kein Gefühl der Luftundurchlässigkeit, keine Pickel. Darüber hinaus sind die Produkte von Paula’s Choice duftstofffrei und was den ph-Wert angeht, perfekt formuliert. Ist ein säurehaltiges Produkt es nämlich nicht, kann es nicht arbeiten. Die Säure wird wirkungslos. Daher würde ich mittlerweile von Versuchskäufen in Drogerie und Parfümerie abraten und gleich ein paar Euro mehr in die Hand nehmen, online bei PC zu bestellen. Hätte ich diese Infos vorher gehabt, ich hätte eine Menge Geld gespart…

Was es zu beachten gilt

Eines ist ganz besonders wichtig, wenn man BHA und/oder AHA an seine Haut lässt: Sonnenschutz, Sonnenschutz, Sonnenschutz. Denn beide machen die Haut photosensibel, also empfindlich gegenüber Licht. Das kann zum einen zu Hautschäden bis hin zu Krebs führen, zum anderen verursacht es auf kurze Sicht Pigmentflecken. Die man mit AHA ja gerade bekämpfen will.

DSC_1550

Wer beginnt eines der beiden Säure zu verwenden, sollte dies vorsichtig tun. Viel hilft nicht immer viel. Wenn möglich die geringstverfügbare, wirksame Dosierung wählen und vielleicht erst einmal jeden zweiten Tag verwenden. Danach kann sich langsam gesteigert werden. Manche berichten nach einiger Zeit von einer Schälung der Haut und Rötungen. Dies ist völlig normal und gehört zum Umstellungsprozess. Die Haut beginnt danach verstärkt selbst Feuchtigkeit zu produzieren und wird auch dicker. Währendessen kann Linderung durch zeitweiliges Zurückfahren der Anwendungshäufigkeit und geringere Dosierung erreicht werden. Die Anwendung sollte jedoch nicht unterbrochen werden. Halten die Beschwerden über einen längeren Zeitraum an, sollte sie aber abgebrochen werden.  Ich selbst hatte nur vereinzelt kleine, nicht gerötete Pickelchen neben der Nase, ähnlich eines kleinen Sonnenbrandes, die nach zwei Wochen verschwunden waren.

Ebenfalls wichtig zu erwähnen: Die Haut gewöhnt sich nicht an Säuren. Die Dosis muss also nicht irgendwann gesteigert und die Anwendungshäufigkeit nicht erhöht werden. Die Wirkung ist immer die gleiche. Heute und in 10 Jahren.

Paula selbst schreibt, dass nach dem Auftrag von AHA und BHA nicht mit einer anderen Pflege gewartet werden muss. Wer auf Nummer sicher gehen will wartet, bis der hauteigene pH-Wert nach gut 20 Minuten wiederhergestellt ist. Da ich selbst meist Öl, welches im Prinzip keinen eigenen nennenswerten pH-Wert besitzt oder LSF von Paula’s Choice verwende, muss ich mir darüber jedoch keine Gedanken machen. In anderen Fällen erledige ich zwischendurch einfach andere Dinge. 

Was ich auch gelernt habe: Es braucht keine extra Augencreme. Nie nicht. Dabei war ich so stolz darauf mit Stichtag 21. Geburtstag regelmäßig eine verwendet zu haben. Mittlerweile fahre ich schon über ein Jahr mit nahezu keiner Extrapflege unter den Augen sehr gut. Ich trage das AHA bis kurz unters Auge auf (Vorsicht, nicht INS Auge kommen lassen. Das brennt über Stunden wie Hölle. Für euch getestet…) und danach das Öl darüber. Ab und an eine Augencreme ist purer Luxus.

Das alles mag im ersten Moment all dem widersprechen, was wir bisher über Gesichtspflege dachten oder lasen. Und ist sicherlich nicht jedermenschs Sache. Wer konsequent nur zertifizierte Naturkosmetik verwendet, wird vernichtend den Kopf schütteln. Leider ist aber eine Zufuhr mit AHA und BHA in dieser Wirksamkeit in der Naturkosmetik, noch dazu vegan, bisher nicht möglich. Ich kann daher jeder* nur raten es einmal auszuprobieren und vor allem mindestens einen (Haut-)Zyklus durchzuhalten. Denn erst nach mindestens 4-6 Wochen stellen sich dauerhafte Veränderungen ein. Die sind dafür umso deutlicher, gerade und auch bei „Problemhäuten“.

DSC_1514

Und was schmierst du so jeden Tag?

Somit sieht meine tägliche Routine folgendermaßen aus:

Morgens mit Mizellenwasser Nectar de Roses Eau fraîche de micellaire von Melvita oder einem Hydrolat von Dabba reinigen, danach Paula’s Choice Resist Daily Pore-Refining Treatment 2% BHA vor allem auf der T-Zone aufgetragen. Im Anschluss verwende ich ein Öl, aktuell meist das Arganöl mit Rose von Argan d’Or oder eines der Öle von Mahlenbrey.  Nach Lust und Laune gebe ich vor dem Öl auch ein wenig Serum auf die Haut, beispielweise das Nr 1. von MawiLove oder das zellaktivierende Meeres Gel von Oceanwell. Danach folgt immer ein Sonnenschutz. In meinem Falle der Resist Super Light Daily Wrinkle Defense SPF 30 für Mischhaut. Dieser ist leicht getönt und reicht mir meistens völlig aus. Als Sonnenallergikerin kann ich sagen, dass ich diesen Lichtschutz sehr gut vertrage und keinen Ausschlag bekomme.

Abends reinige ich mit der cmd Neutral Reinigungsmilch (die meine Haut nach kleinen Zickereien plötzlich wieder sehr mag) oder dem Mizellenwasser und creme mit dem Resist Daily Smoothing Treatment mit 5% AHA. Einmal die Woche ersetze ich dieses durch das Weekly Treatment mit 10%. Nicht nötig, aber es bringt den extra Glow am Tag danach. Und da es schon mal hier rum steht… Danach wie gehabt Öl und ab und an ein Serum drunter. Gelegentlich verwöhne ich die Haut auch zusätzlich mit einer Maske.

DSC_1536

Summa Summarum bestehen meine Basics also aus einem Reinigungsprodukt, einem BHA- und einem AHA-Produkt und einem Öl. Der Rest ist Bonus und ein wenig Beauty-Luxus. That’s it. Da ich aber denke, dass auch mein Umgang mit Make Up nicht ganz unwesentlich zu meinem Hautzustand beiträgt, werde ich darüber noch mal  in einem gesonderten Artikel sprechen.

Ich hoffe euch mit diesem Artikel ein wenig helfen oder auch inspirieren zu können. Solltet ihr noch weitere Fragen haben, immer her damit. Der Artikel ist sicher nicht vollständig. Da ich ihn aber so kurz wie möglich halten und dennoch alle wichtigen Infos drin haben wollte, habe ich bei fast 2000 Worten aufgehört 😉 Mehr Infos bekommt ihr umfangreich unter anderem auf der Seite von Paula’s Choice.

punkteklein

P.S.: Zur finanziellen Orientierung kann ich sagen, dass ich mein AHA ca. alle 4-5 Monate, mein BHA alle 3 Monate nachbestellen muss. Allerdings trug ich dieses bisher auch flächendeckend mit einem Wattepad auf und bin erst jetzt dazu übergegangen, es nur noch auf der T-Zone anzuwenden. Die nächste Flasche dürfte also etwas länger halten. Mit Preisen zwischen 25 und 35 € sind die Produkte von Paula’s Choice teuerer als beispielsweise Drogeriekosmetik, aber immer noch weit entfernt von so manchen Parfümeriepreisen. Zudem bietet Paula’s Choice immer wieder Rabattaktionen an. Auch Sammelbestellungen in den USA sollen sich mitunter lohnen.

Better than Botox | Time Perfect Facial Serum | Evolve

Evolve Serum 2

Moin,

schon seit vielen Jahren gehört zu meiner täglichen Gesichtspflege auf alle Fälle auch ein Serum. Es spendet Feuchtigkeit, strafft und kann an heißen Tagen auch gut solo getragen werden. Denn die fettigen Komponenten fehlen hier ganz oder sind auf ein Minimum heruntergefahren. Mein aktueller Feuchtigkeitsspender ist seit einigen Wochen das Time Perfect Facial Serum*von evolve , welches ich für euch testen durfte. Die Firma aus London bietet Ecocert zertifizierte, in England hergestellte Produkte, die allesamt in 100% recycelten Verpackungen stecken.

Das besondere sind – wie evolve schreibt – botox-ähnliche Stoffe aus der Hibiscuspflanze, die die Faltentiefe um bis zu 22% verringern und Mimikfältchen glätten sollen. Hinzu kommt Kombucha, welches Alterflecken reduzieren und die Leuchtkraft der Haut erhöhen kann. So sollen die pinken Untertöne der Haut, die für frisches Aussehen zuständig sind, um 20% verstärkt und die gelben Untertöne, die die Haut fahl wirken lassen, um 23% abgeschwächt werden. Peptide aus der Kokosnuss sollen das hauteigene Kollagen um 26% stärken, den Schutz vor freien Radikalen um 85% erhöhen und Hautschäden durch Glykation um bis zu 79% verringert werden.

Evolve Serum

Zugegeben: Solche Zahlen lesen sich natürlich toll und bestärken darin, vermeintlich wirklich etwas Gutes für die Haut zu tun. Klingt auch so schön wissenschaftlich. Ich bin keine Biochemikerin. Ob das alles stimmt? Ich vermag es nicht abschließend zu beweisen. Aber was ich bestätigen kann ist, dass meine Haut sehr gut und nachhaltig mit Feuchtigkeit versorgt wird. Das ich nach der Anwendung frischer und wacher aussehe. Und das kleine Fältchen tatsächlich – zumindest vorrübergehend – etwas „ausgebügelt“ werden. Gerade die Verbesserung des Hauttones kann ich bestätigen. Meine Haut wirkt deutlich weniger fahl und aschig. Für mich ist das Produkt auf alle Fälle einen Nachkauf wert.

Incis

  Aqua, Aloe Barbadensis Leaf Juice*, Galactoarabinan, Glycerin, Saccharomyces/Xylinum Black Tea Ferment, C14-22 Alcohol, Isostearyl Isostearate, Caprylic/Capric Triglyceride, Coco-Caprylate/Caprate, Dipalmitoyl Hydroxyproline, Hydrolyzed Hibiscus Esculentus Extract, Sodium Levulinate, Sodium Anisate, Dextrin, Sclerotium Gum, C12-20 Alkyl Glucoside, Glyceryl Stearate, Glyceryl Stearate Citrate, Sodium Dehydroacetate, Gluconolactone, Sodium Benzoate, Parfum, Potassium Sorbate, Calcium Gluconate, Amyl Cinnamal, Eugenol, Linalool
*aus kontrolliert biologischem Anbau

Das Time Perfect Facial Serum von evolve ist unter anderem in der Boutique Vegan erhältlich und kostet dort regulär 30 €. Aktuell ist es für 25,50 € im Angebot. Zuschlagen lohnt sich also 😉

Tschüss und bis zum nächsten Mal!

*sponsored

 

Skin Routine Frühjahr 2014 | Ein bisschen Streicheln, ein bisschen Schrubben und viel Frische.

gesichtspflege ein bisschen vegan

Moin,

nachdem ich euch neulich schon meine aktuelle Haar-Routine zeigte, dachte ich mir, ich schiebe das Gesicht gleich mal hinterher. Im Grunde verfahre ich seit Jahren gleich, nur die Produkte innerhalb meiner Rituale ändern sich hin und wieder. Wobei es einige bereits zum vielgeliebten Klassiker geschafft haben.

Reinigung

Ich verwende selten mehr als Puder und so ist meine tägliche Reinigung eher simpel: Ich nehme den Puderrest und den Schmutz des Tages mit einem mit Gesichtswasser getränken Wattepad ab. Hier verwende ich seit Jahr und Tag das Gesichtwasser Wildrose von Alverde. Mein wasserlösliches Augen Make-Up entferne ich gerne mit dem 2 in 1 Make-Up Entferner Balsam von Rossmann.  Beide Produkre reinigen schonend, wirksam und sind günstig.

Wenn ich dann doch einmal ein Beauty Balm oder eine Foundation trage, muss natürlich etwas Stärkeres her. Ich nehme das Grobe erst einmal gemeinam mit dem Augen Make-Up mit dem Entferner Balsam ab und wasche dann noch einmal mit einer Seifen o.ä. hinterher. Aktuell erfreuen mich die Pfefferminz Seife von Dr. Bronner’s und der Reinigungsschaum fresh & fruity von Ponyhütchen* sehr. Dr. Bronner’s Minzbombe hinterlässt ein absolutes „Hallo wach“-Gefühl, der super sanfte Reinigungsschaum streichelt die Haut und verwöhnt die Sinne mit einem Duft nach Orange.

Tägliche Pflege

Neben dem Alverde Gesichtswasser verwende ich zur Zeit das Time Perfect Facial Serum von evolve* (Welches ich euch unbedingt noch mal genauer vorstellen möchte!), die mattierende Gesichtscreme Melisse von Dr. Hauschka und die Sanfte Augencreme von Oceanwell* mit Meeresmineralien und Algen aus der Ostsee (Mehr zur Augencreme hier.)

Die Pflege ist sicherlich der Punkt in meiner Skin Routine, der sich am häufigsten ändern. Zum Glück verzeiht mir meine Haut da ein bisschen Hopping, wohl auch, weil ich mittlerweile ziemlich gut weiß was sie mag und was nicht. Ich kaufe selten ein Pflegeprodukt zweimal hintereinander. Es gibt aber einige „Wiederholungstäter“, die mit einigem zeitlichen Abstand immer wieder ins Einkaufskörbchen hüpfen. Die Melissen Creme ist so einer.

Spezialpflege

Auch wenn man sie eigentlich nur sehr sparsam bin gar nicht verwenden soll, muss ich gestehen: Ich liebe Peelings. Ich mag das Gefühl von – natürlich nur vermeintlich  – porentief reiner Haut, das Abschrubben der abgestorben Zellen und das neuerliche Erstrahlen der Haut. Ich versuche aber an mich zu halten und nur maximal alle 1-2 Wochen ein Peeling zu machen. Zur Zeit nehme ich dafür das Glättende Gesichtspeeling von Oceanwell* mit Ostseesand, Meerwasser und Algen.

Ab und an gönne ich mir auch gern eine Maske. Da meine Haut nach dem Winter noch etwas mit der Umstellung zu kämpfen hat und zur Zeit tendenziell eher fettig ist, leistet mir die Salvia Mask von Martina Gebhardt* gute Dienste. Sie zieht fast komplett weg, so dass ich am Ende nur noch einmal mit einem Wattepad darüber gehe.

Das ist es also, mein Reinigungs- und Pflegeritual für’s Gesicht. Man kommt sicherlich auch mit weniger aus, aber hey: Ich bin Beautyblogger 😉

Wie handhabt ihr die Reinigung im Frühjahr? Welches sind eure Lieblingsprodukte? Wechselt ihr öfter oder seid ihr absolut treue Seelen? Ich freue mich auf eure Berichte.

Tschüss und bis zum nächsten Mal!

ein bisschen vegan sponsored partiell