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smoothie ein bisschen vegan basics

Smoothie Basics | Keine Zeit, kein Platz – aber Smoothie.

smoothie ein bisschen vegan basicsMoin,

kennt ihr das? All diese wunderschön arrangierten Rohkostberge in übersichtlichen, hellen Küchen? Obst frisch vom Markt und Gemüse vom Bauern um die Ecke für den morgentlichen Smoothie? So manches Bild im Netz lässt mich vor Neid erblassen.

Ich sitze hier in einer 4qm Küche mit winzigem Kippfenster auf 1,80m Höhe. Da ist nichts mit „hell und lichtdurchflutet“. Ich lebe in einer Kleinstadt, ohne Auto. Schon Babyspinat zu bekommen ist hier oft ein Ding der Unmöglichkeit, auch mit dem Rad. Und wenn ich mal meinen Einkauf beisammen habe, gerate ich schon bei der Lagerung von 4 Bananen, 5 Orangen und 3 Grapefruits an die Grenze meiner Lagerkapazitäten. Zeit habe ich sowieso nicht. Herrje, gesunde Ernährung kann echt anstrengend sein!

Auf meinen Smoothie möchte ich dennoch nicht verzichten. Also gibt es heute meine „Kein Zeit, kein Platz“-Basics für einen grünen Smoothie. Frisch und regional sollte natürlich immer die erste Wahl sein, manchmal geht es aber einfach nicht. Für diese Fälle habe ich immer einen Grundstock an Zutaten zuhause, die ich nach Belieben variiere. Wie ein Smoothie aufgebaut sein sollte, was zu beachten ist und viele leckere Rezepte findet ihr im Buch „7 Tage grün“ von Franziska Schmid, welches ich hier rezensiert habe. Einige Tipps findet ihr bereits in meinem Artikel.

Mein Smoothie besteht immer aus folgendem Grundgerüst:

  • Flüssigkeit
  • süßes Obst, möglichst faserarm
  • grünes Blattgemüse
  • Superfoods
  • Kräuter & Gewürze

Die Basis bildet frischgepresster Orangen- und/oder Grapefruitsaft. Dazu kommt faserarmes Obst. Ideal sind hierfür Bananen (für die Cremigkeit), Mangos, Beeren, Kiwis, Papaya, etc. Faserreiches Obst (wie Äpfel und Orangen) sorgen dafür, dass der Smoothie sich nicht homogen verhält, sollten also nur sparsam angewendet werden. Dann kommt das wichtigste: Das grüne Blattgemüse. Sein Anteil sollte mindestens 50% betragen. Da ich – wie erwähnt – wenig Stauraum habe und an viele Gemüsesorten schlichtweg nicht rankomme, arbeite ich gerne mit den Gemüsepulvern von Lebepur. Diese enthalten alle wichtigen Nährstoffe und Mineralien, die auch in frischem enthalten sind. Zudem halten sie sehr lange und lassen sich gut dosieren. „Grünkohl“, „Spinat“ und „Minze“ habe ich immer im Haus. Die Palette ist aber noch weithaus größer. 1-2 TL pro Smoothie reichen aus.

Die Basis steht und wird nun „gepimpt“. Hierzu nehmen ich gerne verschiedene Superfoods und Kräuter wie die oben erwähnte Minze oder auch Zimt. Meine Range an Superfoods reicht von Maca (hier verwende ich das von Hanoju, weil es im Smoothie nicht bitter schmeckt), Moringa, Weizengras und Protein aus Hanf. Letzteres verwende ich vor allem dann, wenn der Smoothie lange satt machen soll und ich weiß, dass mir ein stressiger Tag bevor steht. Ansonsten wäre das zusätzliche Eiweiß bei mir wohl nicht nötig.

vitamix perfekte gesundheit ein bisschen vegan detail

Zum Schluss schaue ich mir die Konsistenz des Ganzen noch einmal an und fülle gegebenenfalls mit 200-300 ml Wasser auf. Je nachdem, wie viel Fruchtsaft ich zu Beginn rausbekommen habe. Nach 30-60 Sekunden im Vitamix ist der Smoothie cremig und lecker. Noch ein Vorteil der Gemüsepülverchen, es bleiben keine Strunkenreste über 😉

Wie sieht denn euer liebstes Smoothie-Rezept aus? Welche Superfoods verwendet ihr gern? Ich freue mich auf eure Meinungen 🙂

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The Essence of Africa | Mo’ringa – Der Wunderbaum?

Moringa The Essence of Africa

Moin,

was Superfoods angeht bin ich immer etwas skeptisch. Sie schießen gerade wie Pilze aus den Bioladenregalen und da sie nicht als Arzneimittel zertifziert sind, darf offiziell keine konkrete Wirkweise auf der Packung vermerkt werden. Meist heißt es irgendwas von „stärkt das Immunsystem“ über „enthält viel Vitamin C“ bis hin zu „einfach gesund“.

Bei Mo’ringa von The Essence of Africa* habe ich mich aber mal wieder auf einen Versuch eingelassen. Vor allem, weil mich das Öl interessierte. Offiziell als Speiseöl ausgewiesen, eignet es sich auch hervorragend für die Hautpflege. Es soll Alterserscheinungen vorbeugen, bzw. diese verlangsamen sowie beanspruchte und trockene Haut pflegen. Auch störende Körpergerüche sollen eliminiert werden, zudem hat das Öl entzündungshemmende Eigenschaften. Schon die Pharaonen ließen sich mit Moringaöl salben! Und was Nofrete schon schön machte… Das Öl wird bei Temperaturen unter 15 Grad fest und ab 25 Grad wieder komplett flüssig. Wer es nicht wie die alten Pharaonen halten will, kann es selbstverständlich tatsächlich auch als Speiseöl anwenden und damit Kochen, Backen, Braten und Salate anmachen. Der Geschmack ist leicht nussig.

Das Blattpulver kann aber in der Tat auch einiges: Es besteht zu rund 30% aus pflanzlichem Eiweiß, enthält alle wichtigen Aminosäure, 45 (!) Antioxidantien und kann so einiges mehr als das uns bekannte Obst und Gemüse. So enhält Moringablattpulver 4x mehr Vitamin A als Möhren, 7x mehr Vitamin C als Orangen, 4x mehr Kalzium als Milch, 3x mehr Kalium als Bananen, 9x mehr Eisen als ein Rinderfilet, 2x soviel Protein wie Soja und genausoviel Eiweiß wie Eier. Stramme Leistung für eine einzige Pflanze! Zudem sorgen die enthaltenen Ballast-, Scharf- und Bitterstoffe für eine gesunde Darmflora.

Besonders spannend finde ich, dass Moringasamen zur Trinkwasseraufbereitung verwendet werden. 0,2 g Samenpulver reichen aus, um 1 Liter Wasser wieder trinkbar zu machen! Die Samen binden bestimmte Schwebstoffe und wirken bakterizid.

Green Smoothie Moringa

Besonders gut macht sich das Moringablattpulver in grünen Smoothies. Ich verwende es jetzt schon einige Tage in meinem flüssigen Frühstück und bin sehr positiv überrascht. Der Geschmack ist angehm und harmoniert wunderbar mit eigentlich allen anderen Zutaten. Es wird geraten mit 1/2 TL pro Tag zu beginnen und die Menge nach 5 Tagen je nach Geschmack zu steigern. Nun bin ich gespannt, wie sich meine Konstitution (vor allem gegenüber kleinerer Infekte) in den nächsten Monaten so verändert. Mir wurde an anderer Stelle schon von einer deutlich geringeren Infektanfälligkeit berichtet.

The Essence of Africa bezieht sein Moringa vor allem aus Tansania und Malawi und vertreibt nur fair gehandeltes, nachhaltig angebautes und rückstandsfreies Blattpulver und Öl. Beide Produkte haben Rohkostqualiät.

Im Onlineshop von The Essence of Africa findet ihr neben Pulver (ab 14,90 €) und Öl (ab 19,90 €) auch Samen, Blüten und Kapseln des Wunderbaumes aus Afrika.

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