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Batiste Trockenshampoo für mehr Volumen

Turn up the Volume | Trockenshampoo von Batiste

Trockenshampoo von Batiste für mehr Volumen

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Wer beginnt, sich für vegane und tierversuchsfreie Kosmetik zu interessieren, steht schnell vor ein paar Herausforderungen. Liebgewonnene Favoriten aus dem konventionellen Bereich fallen plötzlich weg und adäquater Ersatz ist manchmal schwer zu finden. Da macht sich schnell Frustration breit. 

Vor allem in der Naturkosmetik ist man – was Tierversuchsfreiheit angeht – zwar auf der sicheren Seite, muss jedoch oft noch ein wenig genauer schauen, ob das Produkt auch so performt, wie man es von konventionellen Kandidaten gewohnt ist. Und im konventionellen Bereich stehen einem wiederum oft Tierversuche im Weg und trüben die Freude über Anwendbarkeit und Effektivität. Eine Crux. Man möchte etwas Gutes tun, aber auch nicht auf Komfort verzichten. Oftmals sind jedoch Abstriche oder der digitale Gang in spezielle Onlineshops von Nöten.

Umso größer die innere Zufriedenheit, als ich spitz bekam, dass ich für einen meiner langjährigen Lifesaver – das Trockenshampoo von Batiste  – einfach entspannt und mit gutem Gewissen in die nächste Drogerie spazieren kann. Ich freue mich diebisch, dass wahrscheinlich viele Menschen unwissentlich ein veganes und tierversuchsfreies Produkt verwenden, von dem sie es vielleicht sogar gar nicht erwarten. Das hervorragend wirkt, cool daher kommt und absolut im konventionellen – und massenkompatiblen – Mainstream angekommen ist. 

Mein liebstes Trockenshampoo von Batiste ist vegan und tierversuchsfrei!

Bereits seit der Markteinführung in Deutschland bin ich Heavy User dieses Volumenwunders aus der Dose. Als mich Batiste für diese Kooperation anfragte, kam also zusammen, was schon lange leidenschaftlich zusammengehörte.

Da ich meine Haare sowieso alle zwei Tage wasche, steht für mich allerdings nicht der „Freshup-Aspekt“ im Vordergrund. Vielmehr nutze ich das Trockenshampoo von Batiste als Ersatz für Haarspray. Denn im Gegensatz zu diesem lässt sich leichter ausbürsten und sorgt für eine Extraportion Volumen, ohne zu verkleben.

Seitdem ich meine Haare radikal im einige dutzend Zentimeter gekürzt habe, ist dies nämlich genau das, was ich brauche: Volumen, Volumen, Volumen. Und egal wie sauber meine Haar sich anfühlen, ab Tag 2 fällt die ganze wellige Pracht doch immer etwas in sich zusammen. Trockenshampoo holt den Ansatz wieder ein wenig höher und plustert die Mähne ordentlich auf. 

Batiste Trockenshampoo vegan

Mein absoluter Favorit war bisher das Trockenshampoo für dunkle Haare, welches völlig ohne sichtbare Rückstände auskommt. Zumindest auf dem Kopf. Denn wenn ich nach dem Aufsprühen meine Wanne ausspüle, sieht man doch deutlich, welch zarter brauner Film sich dezent im ganzen Bad verteilt hat. Also habe ich mich in den letzten Wochen an die farblosen Produkte gewagt, auch um neue Duftrichtungen auszuprobieren.

Cherry ist der Knaller und perfekt für den Frühling! Und auch die Variante für extra Volumen Heavenly Volume wurde hier auf Herz und Nieren geprüft. Letztere bringt die Extra-Portion Puder mit sich, was tatsächlich für ordentlich Volumen sorgt, allerdings etwas mehr Grauschleier auf den dunklen Haaren hinterlässt. Nach kräftigem Ausbürsten ist aber auch dieser verschwunden. Wer auf Nummer Sicher gehen will, kann das Trockenshampoo auch vor dem Zubettgehen aufsprühen und morgens ausbürsten. Meiner Erfahrung nach mindert das die weißen Rückstände noch mal etwas und der Effekt wird durch die lange Einwirkzeit noch verstärkt.  

Nie mehr ohne 

Mittlerweile habe ich sicher an die 20 Dosen des Trockenshampoos von Batiste verbraucht. Ich nehme es überall mit hin und habe immer mindestens zwei verschiedene Sorten in Gebrauch. Nachschub ist ja zum Glück easy zu bekommen.
Für alle, die gerne spät aufstehen, vieles auf den letzten Drücker erledigen, eigentlich nie Zeit zum Haarewaschen haben und gerne Volumen im Haar haben (Also mich!) ein absolutes Muss!

Das Trockenshampoo Cherry bekommt ihr in den Filialen von dm, Müller, Rossman, Douglas/douglas.de zum UVP von €3,99, Heavenly Volume bei Rossmann und Douglas/douglas.de zum von UVP € 4,99. 

 P.S.: *Dies ist eine bezahlte Kooperation mit Batiste. Das ist gut für mich und gut für euch. Weil es mir ermöglicht das Blog in diesem Umfang zu führen und euch weiterhin kostenlos zur Verfügung zu stellen. Und meine Arbeit von coolen Leuten in dieser Form wertgeschätzt wird.
Natürlich gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. 

Volumenshampoo I&M

#VWT | Volumenshampoo von I&M

Volumenshampoo von I&M

Wie ihr vielleicht wisst, bin ich eine Verfechterin der Zwei-Shampoo-Politik. Und das schon ziemlich lange. Bereits seit über 15 Jahren stehen in meinem Bad immer mindestens zwei Produkte, die ich abwechselnd benutze. In meinem Kopf macht das Sinn, denn schließlich ändern sich die Bedürfnisse von Haar und Kopfhaut im Laufe eines Monates doch deutlich.

So gibt es Tage, an denen meine Haare schneller nachfetten als sonst. Und dann gibt es solche, an denen sie nicht genug Pflege bekommen können. Immer nur ein Shampoo zu verwenden macht für mich so viel Sinn, wie Sommers wie Winters die selbe Gesichtspflege benutzen. Auch habe ich das Gefühl, dass sich die Vorzüge eines Shampoo besser entfalten können, wenn ich es nicht dauerhaft benutze. Manchmal versetzt Glaube Berge, aber manchmal macht er auch einfach schöne Haare..

Seit einigen Wochen schwöre ich in meiner Shampoo Rotation auf das Volumenshampoo von I&M Naturkosmetik. Die Haare werden durch das Shampoo gründlich gereinigt und erhalten einen ordentlichen Glanz. An Tagen, an denen ich das Bedürfnis habe, mein Haar besonders gründlich zu reinigen, ist es mein Mittel der Wahl. Das Haargefühl nach der Anwendung ist wunderbar locker-luftig.  Das Volumenshampoo enthält natürlich kein Silikon, dafür viel gutes Protein aus Weizen sowie Aloe Vera, Kamille und Calendula. 

Das Volumenshampoo von I&M steckt in einem praktischen Pumpspender, der vom Cradle-to-Cradle Prinzip inspiriert ist und wie alle Produkte der Marke auf einem Umkarton verzichtet. Alle Produkte von I&M sind vegan und werden ohne Tierversuche in Deutschland entwickelt und fair produziert. 

Inci

AQUA ,  ALOE BARBADENSIS LEAF JUICE * (Aloe Vera*), DECYL GLUCOSIDE (Zuckertensid),  ALCOHOL DENAT.*, CAPRYLYL/CAPRYL GLUCOSIDE (Zuckertensid),  LAURYL GLUCOSIDE (Zuckertensid),  COCO-GLUCOSIDE (Zuckertensid),  XANTHAN GUM ,  TRITICUM VULGARE GERM OIL* (Weizenkeim*),  GLYCERIN * (pflanzlich*), GYLCERYL CAPRYLATE,  HYDROLYZED WHEAT PROTEIN (Weizenprotein), CHAMOMILLA RECUTITA FLOWER EXTRACT* (Kamille*),  CALENDULA OFFICINALIS FLOWER EXTRACT* (Ringelblume*),  EQUISETUM ARVENSE EXTRACT * (Schachtelhalm*),  BETAINE , STEARYL CITRATE,  PCA GLYCERYL OLEATE ,  CITRIC ACID (Zitronensäure),  PARFUM***,  SODIUM PHYTATE ,  CITRONELLOL **,  GERANIOL **, LINALOOL **

 

P.S.: Das Volumenshampoo von I&M wurde von mir selbst gekauft. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider. Was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog.

Haare waschen mit Roggenmehl

Haare waschen mit Roggenmehl | Top oder Flop?

Haare waschen mit Roggenmehl

Eigentlich war ich fest davon überzeugt, euch im September einen euphorischen Artikel zum Thema „Haare waschen mit Roggenmehl“ zu präsentieren. Vor zwei Wochen dann war ich plötzlich nicht mal mehr sicher, ob ich überhaupt darüber schreiben soll.

Schlussendlich entschied ich mich dafür, auch weil ich Rückmeldungen bekam, die durchaus auch an einem Fazit interessiert waren, welches abweicht vom typischen „Oh mein Gott, mein Haar war nie besser!“-Jubel in den sozialen Netzwerken. So einer wird das hier nämlich nicht. 

Bevor es ans Eingemachte geht, noch einige Anmerkungen von mir: Es gibt sicher dutzende verschiedene Herangehensweisen an eine Wäsche dieser Art. Am Ende hilft nur Experimentieren. Nach 6 Wochen bin ich mit jedoch ziemlich sicher, dass ich das für mich Bestmögliche herausgeholt habe. Mehr war nicht drin. Mein Bericht soll niemanden abschrecken, es nicht auch zu versuchen. Es mag Menschen geben, die mit tensidfreier Haarwäsche wunderbar klar kommen. Für mich war sie nichts. Und das hat mehrere Gründe. 

Haare waschen mit Roggenmehl

Die Lager waren von Anfang an gespalten. Den Einen war das Konzept bekannt, man hatte es vielleicht auch schon mal ausprobiert oder hatte es vor. Die Anderen waren irritiert und zweifelten höchstwahrscheinlich auch an meinem Geisteszustand. Warum um Himmels willen sollte man sich mit Mehl die Haare waschen? Mit Shampoo geht das doch viel besser. Jein. 

Die Beweggründe, sich für eine Haarwäsche mit Roggenmehl zu entscheiden sind vielseitig: 

  • Es werden keine Tenside verwendet. Diese können Haar und Kopfhaut austrocknen. Und in einigen Fällen auch Unverträglichkeiten auslösen.
  • Das Haar wird nur gereinigt, nicht komplett entfettet. Nach einer gewissen Phase der Umstellung, die einige Wochen dauern kann, soll die Kopfhaut weniger Sebum bilden und sich die Intervalle zwischen den einzelnen Haarwäschen somit verlängern lassen.
  • Für die Wäsche mit Roggenmehl braucht es erstmal tatsächlich nur eine einzige Zutat: Roggenmehl. Okay. Und Wasser. Minimalistischer geht es kaum.
  • Da kein Verpackungsmüll aus Kunststoff anfällt ist das Haare waschen mit Roggenmehl auch in der Zero Waste Community sehr beliebt.
  • Im Gegensatz zur No-(Sham)Poo-Wäsche mit anderen Zutaten wie Natron, Lavaerde und Co. wird das Haar durch Roggenmehl zusätzlich noch gepflegt, da im Mehl viele Mineralstoffe, Aminosäuren und Vitamine enthalten sind.
  • Viele berichten von deutlich mehr Volumen nach einer Wäsche mit Roggenmehl. Das Haar fühlt sich griffiger an. Beinahe so, als hätte man einen Festiger verwendet.

Was es zu beachten gilt

Die Art der Haarwäsche funktioniert nur mit Roggenmehl. Immer. Definitiv. Versucht es gar nicht erst. Alle anderen Getreidearten enthalten so viel Gluten, dass ihr am Ende einen Teig auf dem Kopf, der nur schwer bis gar nicht wieder zu entfernen ist!

Wer sich auf eine Haarwäsche mit Roggenmehl einlässt sollte eines zur Hand haben: Essig. Genauer gesagt Apfelessig. Denn dieser ist nach der Wäsche fast immer von Nöten, um die Schuppenschicht der Haare zu schließen (und manchmal zu Beginn die Bildung von Kalkseife zu verhindern. Diese bildet sich vor allem bei hartem Wasser – so wie wir es hier haben – in Verbindung mit Seife, bzw. ihren Rückständen.) Erst nach der sogenannten „Sauren Rinse“ war mein Haar überhaupt zähm- und ansatzweise durchkämmbar. 

Obwohl ich diese Rinse nach einer kurzen Einwirkzeit wieder ausgespült habe, blieb der Essiggeruch doch noch noch eine ganze Zeit im Haar. Und trat wieder verstärkt auf, sobald ich in den Regen kam. Damit ist zu rechnen und gegebenenfalls zu planen. So sollten Termine, bei denen einem Mitmenschen etwas näher kommen (Zahnarzt, Kosmetik, etc…) vielleicht nicht direkt nach dem Haare waschen absolviert werden. Denn nicht jeder steht dem Duft von Essig entspannt gegenüber. Einer Kollegin wird beispielsweise regelrecht übel davon.

Meine Routine

Nachdem ich bereits im letzten Jahr – noch mit deutlich längerem Haar – einen Versuch startete, den aber nach kurzer Zeit entnervt abbrach, wollte ich es dieses Mal wirklich wissen. 6 Wochen nur Roggenmehl. Kein Shampoo, keine Spülung und auch keine weiteren Zusätze wie Kaffee, etc. Das war die Marschrichtung. 

Zwar bräuchte ich bei meiner Haarlänge wohl theoretisch weniger, aber ich mag es üppig und so habe ich mir eine ordentliche Menge Roggenmehl-Matschepampe angerührt.

Kleine Info vorab: Ich wasche meine Haare grundsätzlich über Kopf über der Badwanne. Normalerweise wasche ich meine Haare alle 2 Tage und gebe alle 2-3 Haarwäschen etwas Öl in die Spitzen. Bei meiner aktuellen Länge verwende ich weder Conditioner noch Kuren.

Vorbereitungen vor der Haarwäsche

Roggenmehl „Shampoo“

  • 3-4 EL Roggenmehl (Normales ist besser als Vollkorn, da feiner. Manchen Menschen ist Vollkorn auch zu „reichhaltig“ und die Pflege zu viel.)
  • Einen guten Schwung lauwarmes Wasser (Es soll sich eine eine homogene Masse bilden, die ungefähr die Konsistenz von Shampoo hat. Ich würde mit einer Tasse anfangen und gegebenenfalls im Nachhinein mehr einrühren.)

Ob Vollkorn oder nicht, ich habe das Mehl vorher immer gesiebt. Wer darauf verzichten möchte, sollte die angerührte Masse 10-15 Minuten ziehen lassen, damit auch die gröberen Teilchen die Flüssigkeit aufnehmen und sich keine Klümpchen bilden. Das Wasser sollte maximal lauwarm sein. Zu heißes kann ebenfalls zu Klumpen führen, die sich schwerer aus dem Haar waschen lassen. Beides vermengen und mit dem Schneebesen ordentlich Gas geben. Ich habe jedes Mal gut eine Minute gerührt, um auch letzte Klümpchen zu eliminieren. Am Abend vorher anrühren funktioniert leider nicht. Damit riskiert man Sauerteig, wenn die Masse zu gären anfängt. Sie muss also jedes Mal neu angerührt werden.

Saure Rinse

  • 1 Liter Wasser
  • 1-2 EL Apfelessig
  • einige Tropfen ätherische Öle

Um die Schuppenschicht der Haare zu schließen und die Bildung von Kalkseife zu verhindern habe ich nach der Roggenmehlwäsche immer eine Saure Rinse gemacht. Im Laufe der Zeit ging ich dazu über dem Wasser-Essig-Gemisch noch ein bisschen Duft beizumengen, da dieser das „Essig-Problem“ für mich drastisch minimiert hat. Meine liebste Duft-Kombi war hierbei Lavendel und Orange. 

Haare-waschen-mit-Roggenmehl Erfahrungen

How To

Sobald alle Vorbereitungen abgeschlossen sind, ist es eigentlich ganz einfach. Die Haare werden gut gespült und die Roggenmehl-Mischung aufgetragen. Hierbei ist es wichtig vor allem den Ansatz zu erreichen, die Längen aber nicht allzu sehr durcheinander zu bringen. Umso schwieriger wird sonst später das Ausspülen.

Ich habe verschiedene Einwirkzeiten ausprobiert und muss sagen, dass ich – egal ob ich die Masse 1, 5 oder 15 Minuten auf dem Kopf hatte – keinen signifikanten Unterschied feststellen konnte. Ansonsten habe ich mich an die gute alte Faustregel „Ausspülen immer doppelt so lange wie Einmassieren“ gehalten. Im Anschluss habe ich die Saure Rinse in Schüben über Ober- und Hinterkopf gekippt und mit den Fingern einmassiert. Nach einer Einwirkzeit von 30 bis 60 Sekunden habe ich diese wieder ausgespült. 

Nach gut 2 Wochen kam nach jeder Wäsche zusätzlich etwas Haaröl in die Spitzen. Zum einen, um das Haar leichter kämmbar zu machen. Zum anderen, um die Enden etwas mehr zu pflegen. Denen fehlte es irgendwann nämlich doch etwas an Geschmeidigkeit und Feuchtigkeit.

Und? Wie war’s?

Ich startete wie gehabt mit einer Haarwäsche alle zwei Tage. Mein Ziel war es weniger die Tenside zu vermeiden,  als vielmehr meine Waschintervalle zu verlängern. Ich bin nämlich von Natur aus faul. Mit der Haarwäsche mit Roggenmehl erhoffte ich mir, mich auf jeden 3. Tag steigern zu können. Gleich vorweg: Das ist mir nicht gelungen.

Dabei fing es so gut an. Schon nach wenigen Tagen fand ich das Haargefühl tatsächlich eigentlich ganz nett. Ich hatte mehr Volumen, irgendwie mehr „Substanz“. Frisuren hielten auffallend gut. Zumindest am ersten Tag. Mit Kalkseife hatte ich bis auf wenige kleine Ausnahmen nicht zu kämpfen. Stark strähnige Stellen wie bei meinem ersten Versuch blieben aus. Allerdings musste ich – um dies beurteilen und gegebenenfalls noch einmal neu waschen zu können –  die Haare (zumindest am Ansatz) komplett durchtrocknen lassen. Da das an einem Arbeitstag zügig vonstatten gehen musste, sah ich mich gezwungen häufiger als sonst zu Fönen. 

Ingesamt war mir das Ergebnis zu unsicher. Meine Kopfhaut und somit auch die Haare waren noch stärker vom meinem Zyklus beeinflusst als sonst. Der erste Tag war immer kein Problem. Mit Shampoo und ohne. Der zweite Tag war Lotterie. Mit Shampoo und ohne. 1/3 ging es offen noch gut, zu 2/3 musste ich einen Zopf machen. „Unter“ Shampoo habe ich gelegentlich mit Trockenshampoo nachgeholfen, um das Ganze etwas luftiger zu gestalten. Mit Roggenmehl musste ich die Haare sehr bewusst nahezu in den Zopf „legen“. Weniger, weil es allgemein strähnig oder fettig aussah. Das war es nicht. Aber es gab immer diese eine Strähne am Hinterkopf, die – wenn sie blöd lag – nach „Build-Up“ aussah. Am dritten Tag habe ich zu 98% gewaschen. Mit Shampoo und ohne. Es gab zwei Tage, an denen ich auch am dritten Tag einen Zopf tragen konnte. Oder vielmehr musste. Ich fühlte mich nicht wohl, ging aber zumindest optisch so durch. 

Leider musste ich nach kurzer Zeit anfangen nach der Wäsche gezielt Haaröl in die Spitzen zu geben. Was ich auf der Kopfhaut manchmal zuviel an Pflege hatte, fehlte untenherum. Meine Haare sind ziemlich  gesund und mit Spliss habe ich zum Glück nichts am Hut, aber nach zwei Wochen fiel selbst mir auf, wie „crisp“ meine Spitzen wurden. Mein Freund fragte mich gar, ob ich etwas mit meinem Haaren gemacht hätte. Die seien plötzlich so hell. Das führe ich auf die fehlende Feuchtigkeit zurück.

Kniffelig wurde es eine Woche vor meiner Pillenpause. Allgemein neigt meine Kopfhaut da zum schnelleren Nachfetten, allerdings beeinflusst das bei Shampoo meinen Waschrhythmus nicht. Bei der Haarwäsche mit Roggenmehl war das anders. Hier musste ich zweimal an zwei Tagen hintereinander waschen. Was bei dem zeitlichen Mehraufwand schon latent nervig war. Zwar wurde ich mit der Zeit immer routinierter und schneller, aber am Ende blieb es was es war: Aufwändiger als eine Wäsche mit Shampoo. Damals: Flasche auf, Shampoo raus, loslegen, ausspülen. Jetzt: Ein halber Kochkurs vorweg…

Dazu kommt, dass ich an den Wochenenden meist unterwegs bin und mir in einem fremden Bad die Haare waschen muss. Heißt: Ich musste sämtliches benötigtes Equipment mit mir herumschleppen. Und das Bad anderer Leute über Gebühr lange in Beschlag nehmen. Vom Essiggeruch ganz zu schweigen. 

Aber auch das habe ich irgendwie gewuppt bekommen. Auch wenn ich regelmäßig Mehlstaub in meinem Koffer hatte und plötzlich 1/4 mehr Gepäck mit mir herumschleppen musste (Behälter mit Mehl, Behälter zum Anrühren der Mischung, Behälter mit Apfelessig, Behälter zum Anmischen der Sauren Rinse, Sieb, Schneebesen….). Egal, wer schön sein will muss leiden. 

Doch dann standen meine Urlaubsplanungen an. Eine Woche Hotel. Mindestens drei Haarwäschen mit Roggenmehl. Ohne Kenntnisse der Badezimmersituation. Ist der Wasserdruck ausreichend, um die Matsche vom Kopf zu bekommen? Gibt es eine Wanne oder nur eine Dusche? Und hat diese womöglich nur eine festmontierte Regenbrause? Was nach Jammern auf hohen Niveau klingt, war plötzlich doch ziemlich wichtig. Zumal ich schnell merkte, dass minimalistisches Packen – wie ich es mittlerweile so gerne mag – nicht drin war. Mein Equipment füllte beim Packtest gut 1/5 bis 1/4 meines Koffers. Zuviel für mich. 

Da passte es mit gut in den Kram, dass meine 6 Wochen-Testphase just am Sonntag vor der Abreise vorbei war. Alles wieder ausgepackt, Shampoo rein. Puh. Mindestens drei Sorgen weniger.

Haare waschen mit Roggenmehl Review

Haare waschen mit Roggenmehl – Mein Fazit

Ja. Es gab Dinge, die mir gefielen. Allen voran das Volumen, welches auch noch am zweiten Tag merklich vorhanden war. Und der deutlich weniger ausgeprägt Frizz, den es leider zusammen mit meiner Naturwelle bei Lieferung gab. Auch der experimentelle Gedanke mir nur mit Roggenmehl und Wasser die Haare zu waschen und damit ordentlich Pluspunkte bei Mutter Erde zu sammeln war reizvoll. 

Aber der Preis ist mir zu hoch. Ich hatte mir vorgenommen tatsächlich mal die Zeit zu stoppen, habe es dann aber doch vergessen. Ich war zu beschäftigt mit Haare waschen…Dennoch würde ich behaupten, dass ich mitsamt Vorbereitung gute 15 Minuten beschäftigt war. Dazu kam das Fönen, auch wenn es nur der Ansatz war. Oder das Trocknen an der Luft. Meine bevorzugte Variante. Ich mag mich getäuscht haben, aber es kam mir vor, als würde auch das wesentlich länger dauern. Im Netz las ich dazu unterschiedliche Meinungen. Auffallend aber, dass es nicht wenigen Menschen anscheinend genauso geht. Ob das am im Haar verbleibendem Fett liegt? 

Ein für mich riesengroßer Minuspunkt ist definitiv die Handling auf Reisen. Erbse hat da einen interessanten Artikel zu verfasst. Da ich aber beinahe jedes Wochenende nicht in meinem eigenen Bad bin, ist das für mich ein Ausschlusskriterium. 

Am Wochenende vor dem Urlaub habe ich mich auch zweimal an der Wäsche mit Lavaerde versucht. Das Haargefühl direkt nach dem Ausspülen war um Längen besser als bei Roggenmehl. Viel weicher und weniger stumpf. Die Ernüchterung kam aber dem Trocknen: Klitschige, strähnige Haare am Oberkopf. Ich musste beide Male erneut waschen. Mit Roggenmehl. Immerhin.

Jetzt wird es Menschen geben, die sagen: „Du hättest einfach länger durchhalten müssen.“ Das mag sein. Die Umstellung klappt bei einigen nach vier Wochen, bei anderen nach acht. Bei manchen klappt sie nie. Ich denke aber, dass ich mir mit meinen sechs Wochen und der Tatsache, dass ich meine Haare kenne, ein Urteil erlauben kann und darf. Sicherlich spielt bei mir auch eine Rolle, dass ich sehr, sehr pingelig mit meinen Haaren bin. Ich habe genaue Vorstellungen wie sie und die Kopfhaut sich anfühlen müssen. Kühl, luftig, trocken. Ich habe kein Problem damit ohne Make Up aus dem Haus oder auch zu wichtigen Terminen zu gehen. Ich HASSE es aber – und ich lege all meinen Ekel in dieses Wort! – wenn ich ungewaschene Haare haben. In Anbetracht dessen kann ich mir für die sechs Wochen selbst ein Fleißbienchen kleben. 

Rückblickend könnte man mich fragen, wieso ich das eigentlich gemacht habe. Jetzt, wo ich mit einem Shampoo zum ersten Mal so zufrieden bin, das ich es bereits zum dritten Mal nachgekauft habe. Nennt es spät-jugendlichen Leichtsinn, Experimentierfreude, Langeweile. Ein Gutes hat es: Nach all den Jahren, in denen ich über das Haare waschen mit Roggenmehl gelesen habe und mich nie selbst traute, weiß ich nun, dass das nichts für mich ist. Immerhin.

punkteklein

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ein bisschen vegan Beach Waves

Beach Waves | DIY für Sea Salt Spray

ein bisschen vegan Beach Waves

„I look my best when I am free, on holiday, walking on the beach.“ Rosamunde Pike

Moin.

Ich bin ja eine faule Socke. Auch und vor allem, wenn es um meine Haare geht. Waschen, maximal den Ansatz anfönen. Dutt rein und los. So war das bisher. Denn nun trage ich einen Long Bob. Dieser ist zwar auch sehr unkompliziert, allerdings müssen alltägliche Dinge wie Waschen, Pflegen, Stylen und vor allem der Kampf gegen Frizz überdacht werden.

Wo man bei langer Mähne einfach mal ein bisschen Öl in die Längen gegeben hat, ist das bei einem Long Bob leider nicht drin. Da würde dann selbst das letzte bisschen Volumen flöten gehen. Warum also nicht aus der Not eine Tugend machen und das „Messy Hair“ so richtig promoten?

Vamos A La Playa

Die magischen Worte sind hier ganz klar Beach Waves. Gerade in aller Munde und von allen möglichen Firmen beworben. Meist nicht tierversuchsfrei, nicht vegan und im schlimmsten Falle auch noch ziemlich klebrig. Dabei sind die leichten Wellen, wie frisch den Fluten entstiegen, so wunderbar tragbar. Sie bündelt, geben Grip und halten die Wellen dort, wo sie sein soll, ohne sich auszuhängen.  Und sie sind ganz einfach zu kreieren. Wenn man denn das richtige Produkt zu Hand hat.

Ich habe heute ein ganz einfaches DIY für euch.  100% vegan und – je nach euren Zutaten – auch 100% biologisch.  Die Menge reicht für ca 250 ml Sea Salt Spray für Beach Waves, frisch aus dem Urlaub.

1 Becher heißes Wasser
1 Esslöffel Meersalz
einige Spritzer Zitronensaft (optional, hellt die Haare ganz natürlich auf)
2-3 Tropfen Lavenelöl

Alle Zutaten vermengen und gut verrühren. Mit Hilfe eines kleinen Trichters in eine Sprühflasche füllen und abkühlen lassen. Wer mag fügt wie ich noch ein wenig Kokosöl dazu. Ich bin einfach nach dem Umrühren des heißen Wassers einfach mit dem warmen Löffel in das Öl und habe eine winzige Teelöffelspitze entnommen. Das Öl pflegt die Haare, gibt Glanz und bündelt nochmal zusätzlich.  Zudem duftet es in Kombination mit dem Lavendel einfach grandios. punktekleinBeim Sea Salt Spray gilt: Weniger ist mehr. Nachlegen könnt ihr immer noch, denn das Spray lässt sich – entgegen vieler im Handel erhältlicher Produkte – easy auch auf trockenem Haar anwenden. Bei meinem Long Bob sprühe ich ca. 4-5 Mal leicht auf das (handtuchtrockene) Deckhaar. Danach ist Knautschen angesagt, so dass bestehende Wellen untersützt und glattes Haar die Biege macht. Wer es perfekt mag, kann die vordere Partie noch ganz leicht mit dem Lockenstab bearbeiten. Auch hier ist gilt: Bloß nicht zu perfekt. Lieber schnell und „mal eben aus dem Ärmel“, als zu akkurat. Wer mag, kann die Haare auch abends waschen, das Sea Salt Spray in das feuchte Haare geben und über Nacht einen Dutt tragen.

Now you’re ready to rock your messy hair!

P.S.: Salz ist Salz ist Salz. Und somit, genau wie Chlor, auf Dauer nicht allzu zart zum Haar. Daher bitte nach dem Tag im Beach Waves Style gut ausspülen. Damit eure Haarpracht auch prächtig bleibt 😉

luxsit enlight shampoo ein bisschen vegan

Alltäglicher Luxus aus Schweden || Vegane Haar- und Körperpflege von Luxsit

luxsit enlight shampoo ein bisschen vegan

Moin,

Trommelwirbel und Posaunenklänge: Heute stelle ich euch mal wieder ein Produkt vor, welches uneingeschränkt auch für die Herren der Schöpfung geeignet ist. Erprobt und für ziemlich gut befunden von: meinem Freund. Dem Exemplar Mann, an dem die Werbung sich die Zähne ausbeisst, da er markentreu ist wie nur was. Der nur ungern Neues ausprobiert und dieses ganze Gedöns um vegane Kosmetik sowieso doof findet.

Aber er hat sich breitschlagen lassen. Auf dem Prüfstand stand das Enlight Shampoo für normales und fettiges Haar von Luxsit, einer kleinen, feinen Firma aus Schweden. Passend dazu kommt das Packaging stylish-clean daher, doch irgendwie auch mit einem Hauch verschnörkelter Trolligkeit. Zwar mag der Freund den alten – normalen – Flaschenverschluss lieber, mein Voting geht jedoch klar an den neuen Pumpspender.

Vom Inhalt ist er so begeistert, dass nun die mittlerweile zweite Flasche in seinem Bad steht. Ausschlaggebend waren für ihn folgende drei Punkte:

  • Die Haare sind nach der Anwendung weich, locker und glänzend. (Kann ich bestätigen.)
  • Das Produkt brennt nicht in den Augen. (Männer….)
  • Der frisch-minzige Duft. (Mmmmhhhhhmmmm!)

Einzig die geringere Schaumbildung stieß erst etwas sauer auf. Wenn man vorher nur konventionelle Produkte verwendet hat, ist das aber natürlich auch kein Wunder. Bei einem Naturkosmetik Shampoo ist dies jedoch normal und tut der Reinigungswirkung keinen Abbruch. Dafür fallen viele unangenehme Nebenwirkungen weg, die so ein konventionelles, silikonhaltiges Shampoo – gerade für Männer – oft mit sich bringt.

Incis

aqua, *lauryl glucoside, *coco glucoside, *sodium coco sulfate, *lactobacillus ferment, **oryza sativa extract, *glyceryl oleate, **urtica dioica extract, **equisetum ervense leaf extract, *oat beta glucan, *oat maltodextrin, sodium benzoate, potassium sorbate, *levulinic acid, *glycerin, sodium levulinate, *ethyl lauroylarginate hci, *sclerotium gum, sodium dehydroacetate, citric acid, **fragrance (essential oil), ***limonene                     *natürlich gewonnen, **organic/bio,*** Teil ätherischer Öle

Der Preis von 21 € lässt einen vielleicht im ersten Moment etwas schlucken. Bedenkt man jedoch, dass die Flasche deutlich mehr als üblich – nämlich 315 ml – enthält, relativiert sich der Preis gleich wieder. Neben Haar- und Körperpflege bietet Luxsit auch eine üppige Facial Range, die es hoffentlich nach und nach auch nach Deutschland schafft. Mein weiteres bisheriges Highlight ist das nach Weihrauch duftende Body Wash.

Psst, dass das Shampoo vegan und tierversuchsfrei ist, habe ich ihm übrigens noch gar nicht erzählt 😉

invisibobble ein bisschen vegan

traceless hair rings | invisibobble vs. Rossmann | Das perfekte Haargummi?

invisibobble ein bisschen veganMoin,

als Langhaarzüchterin macht man sich irgendwann unweigerlich Gedanken über sein Werkzeug. Wo früher einfach irgendein Haargummi herhalten musste, wurden bald alle Gummis mit Metall verbannt. Meine Spitzen dankten. Nun also die nächste Stufe: Spiralhaargummis.

Sie sollen keine Abdrücke auf den Haaren hinterlassen, die Spitzen schonen, jede Frisur bei jedem Haartyp problemlos halten und Kopfschmerzen entdecken wirken. Freunde der grellen Farben werden sich sicherlich auch an ihrem Aussehen erfreuen. (Interessant hierbei, dass alle Menschen 30+ die Dinger sofort mit Telefonkabel verbinden, während mich meine Kids bei dem Vergleich nur verständnislos ansehen. Ja, wir werden alt…) Das non-olus-ultra dieser neuen Truppe sollen die Bänder von invisibobble sein. Da es diese hier vor Ort nicht gibt, war ich froh, vor einigen Wochen einen Dupe bei Rossmann zu erspähen. Nachdem ich diese einige Zeit getragen habe, habe ich am Wochenende in Hamburg nun auch endlich das Original in die Finger bekommen. Ich kann also nun direkt vergleichen. Die dritten im Bunde, die Bänder von Papanga habe ich bisher nicht getestet.

Auf dem obigen Bild seht ihr links die Bänder von Rossman (gelb im Originalzustand, pink bereits getragen und wieder zusammengezogen), recht die von invisibobble (innenliegend neu, vorne getragen und wieder zusammengezogen).

Die Kandidaten

Rossmann

  • zwei Bänder
  • die deutlich dickeren von beiden, tatsächlich nah dran am Telefonkabel
  • das Gummi ist merklich fester und lässt sich weniger dehnen
  • größerer Durchmesser, sowohl neu als getragen
  • nur in diesen Farben erhältlich
  • Packungsinhalt: 2 Stück (pink und gelb) für 2,99€, wenn ich mich richtig erinnere. Habe sie online leider nicht finden können.

invisibobble

  • drei Bänder
  • deutlich dünner als die von Rossmann
  • weiches Gummi, lässt sich sehr weit dehnen
  • in vielen verschiedenen Farben erhältlich, von neon über poppig bis dezent
  • Packungsinhalt: 3 Stück in einer Farbe für 4,95€

Die Handhabung

Mit den Bändern von Rossmann kam ich gut klar. Meine Haar sind recht lang und schwer, so dass ich durch die festeren, dickeren Gummis guten Halt hatte. Allerdings sorgte das dickere Material dafür, dass ich trotz der Spiralform Abdrücke im Haar hatte, nachdem ich den Dutt oder den Pferdeschwanz aufgelöst hatte. In diesem Punkt hatte ich mir aber auch nicht allzuviel erhofft. Die Form sorgte jedoch dafür, dass die „Kante“ etwas weniger hart und stattdessen etwas diffuser ausfiel. Einziges Manko: Die Schweißnaht ist sehr unsauber gearbeitet, so dass sich ein etwas schärferer Grat gebildet hat, der an einer Ecke sogar etwas auf ist. Ich weiß also nicht, wie lange das Gummi am Ende durchhalten wird.

Die Gummis von invisibobble ließen mich zugebenermaßen etwas zweifeln. Sie wirken sehr zart und als ich das Band zum ersten Mal verwenden wollte war ich überrascht, wie lang ich es ziehen konnte. Um meinen Dutt muss ich es statt wie üblich 2-3 mindestens 4 mal schlingen, vor allem, wenn das Gummi bereits benutzt wurde. Der Grip scheint bei einem normalen Pferdeschwanz ausreichend zu sein, bei einem Dutt oder halben Pferdeschwanz (Haare bei der letzten Schlaufe nur halb durchziehen, so dass sich eine Schlinge bildet.) wirkt die Schwerkraft doch recht schnell und die Haare rutschen etwas nach unten. Sicherlich hängt das auch mit der geringeren Dicke der Bänder zusammen, im Vergleich zu denen von Rossmann. Dafür sind sie etwas dezenter am Handgelenk und die Abdrücke im Haar sind etwas weniger sichtbar als bei den Gummis von Rossmann. Das sie allerdings KEINE Abdrücke hinterlassen, kann ich auch hier nicht bestätigen.

Beide Kandidaten leiern mit der Zeit aus und ziehen sich nach dem Gebrauch nicht mehr in die Ausgangslage zurück. Die Haargummis von Rossmann machen dabei noch den besseren Job, wie ihr auf dem obigen Bild sehen könnt. Das pinke Band wurde bereits einige Wochen getragen. Das Band von invisibobble ist bereits nach einmaligem Tragen fast doppelt so weit wie vorher.

Fazit

Die angesagten Spiralbänder sind vor allem eines: Ein modischer Hingucker. Was die Haltbarkeit der Frisur angeht, würde ich wenn es darauf ankommt immer noch auf meine guten alten metalllosen Haargummis setzen. Wer allerdings gerne Zopf trägt und sich über die Abdrücke danach in den offenen Haaren ärgert, kann mit beiden Kandidaten das Bild zumindest etwas mildern. Spitzenschonend sind sie auf alle Fälle und den einfachen Pferdeschwanz halten sie allemal. Bei einem Dutt würde ich mich bei meiner Länge wahrscheinlich eher für die dickere Variante von Rossmann entscheiden. Auch wenn hier eine größere – und vielleicht auch dezentere – Farbauswahl wünschenswert wäre.

Habt ihr Erfahrungen mit einem der beiden Kandidaten oder mit Papanga?