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Freitag

Vegan Weekend Treat | Wallet Caroline von Freitag

FreitagIm Feng-Shui steht Rot für Reichtum und Fülle. So soll man sein Geld in einem Portemonnaie dieser Farbe aufbewahren, um es zu ehren und zu vermehren. Ha, das klingt easy und schaden kann’s ja nicht. Also hoffe ich auf die Weisheit der alten Chinesen und halte mich seit geraumer Zeit an diese Regel. Und um auf Nummer sicher zu gehen und ein paar Punkte auf der Karma-Skala zu kassieren, verbinde ich das Ganze mit einer Portion Upcycling.

Meine monetäre Reisebegleitung ist seit einigen Wochen Caroline von Freitag. Sie besteht aus alten LKW-Planen, bietet viel Platz für Münzen, Scheine und Karte und ist vor allem eines: Rot. 
Erst haderte ich ein wenig mit der Geldbörse, denn eigentlich bevorzuge sich solche mit Reißverschluss. An die drei Druckknöpfe habe ich mich jedoch schnell gewöhnt und die drei Sekunden, die ich an der Kasse länger zum Schließen des Portemonnaies brauche, sehe ich als kleinen Beitrag in Sachen Entschleunigung. 

Freitag Freitag

Dafür habe ich nun Platz für mindestens 6 Karten, einem passablen Stapel Visitenkarten, meinen alten – und somit noch sehr großen – Personalausweis, den Organspendeausweis und zig Kassenzettel. Und komme dennoch gut an Scheine und Münzen ran. Vor allem das üppige Münzfach erleichtert die Suche nach bestimmten Geldstücken und das Greifen danach enorm. 

Dank der leuchtenden Farbe verschwindet Caroline auch nicht auf Nimmerwiedersehen in der Handtasche. In Natura ist der Farbton etwas dunkler, die Kamera wird der Farbe nicht ganz gerecht. Das Schöne: Jedes Stück von Freitag ist ein Unikat. Ich habe meine Geldbörse im Freitag Store in Hamburg gekauft, jedoch besteht auch die Möglichkeit, sein persönliches Exemplar online zu bestellen. Freitag gibt ganze 3 Jahre Garantie auf seine Produkte und der Erfahrung vieler Bekannter nach zu urteilen, begleiten Accessoires und Taschen der Schweizer Marke einen meist deutlich länger. Eine Investition für länger also.

P.S.: Ich habe die Geldbörse von Freitag selbst gekauft. Dies hat jedoch keinerlei Einfluss auf meine ehrliche Empfehlung. Wie immer gilt: Was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog.

Freitag

Lange Nacht des Yoga Hamburg 2016

Lange Nacht des Yoga 2016 | Yoganacht Hamburg

Lange Nacht des Yoga Hamburg 2016

Eine Stadt, 45 Studios, viel Regen und eine ganze Menge Spaß. 

So könnte man die diesjährigen Lange Nacht des Yoga in Hamburg in einem Satz beschreiben. Und würde ihr doch nicht ganz gerecht werden. Gleich vorweg: Nächstes Jahr geht es auf alle Fälle wieder hin!

Das Yoga begann für Jenny und mich schon im Vorfeld. Eine Übung in Geduld und Gelassenheit. Aufgrund der Harley Days, die ebenfalls an diesem Wochenende in Hamburg stattfanden, waren bereits zu Jahresbeginn so gut wie alle Hotels komplett dicht, so dass uns nur noch ein Hostel blieb (Was sich allerdings als weniger laut als erwartet rausstellte.). Und auch am Tag der Yoganacht selbst wurden wir ganz schön auf die Probe gestellt. Denn entgegen der Wettermeldung zeigte sich Hamburg nicht von seiner besten Seite. Wir haben uns aber die Laune nicht verderben lassen und uns vom nächtlichen Hamburger Flow treiben lassen. 

Die Hamburger Yoganacht bietet die Möglichkeit in die teilnehmenden Studios hineinzuschnuppern, die Lehrer*innen kennen zu lernen und in Kontakt mit anderen Yoginis und Yogis zu kommen.  Man erwirbt am Veranstaltungstag oder auch bereits vorher ein Armbändchen für 15 Euro und hat während der Yoganacht überall freien Zugang. Der Erlös kommt dem Verein und Initiator der Yoganacht Yoga für Alle e.V.  zugute. Der Verein setzt sich – wie der Name schon sagt – dafür ein, dass ALLE Menschen Zugang zum Yoga bekommen: Schwangere, Rolli-Fahrer, Geflüchtete, Menschen in Haft, Trauma-Patient*innen und und und… Eben alle, die auf den ersten Blick nicht unbedingt in die Leggings-tragende, kopfstehende Klischee-Klientel passen.

VeryYoga Yoganacht Hamburg

Es gilt das Prinzip „First come, first serve“. Die Möglichkeit zu reservieren gibt es nicht. Hingehen, Matte ausrollen und mitmachen. Wer keinen Platz mehr findet, zieht zum nächsten Spot. Hier heißt es schnell sein. Early Birds haben die größten Chancen, denn alle drei Studios, die wir in dieser Nacht besucht haben, waren sehr gut besucht bis proppenvoll. Wir hatten jedoch Glück und bekamen Plätze in unseren drei Wunschkursen. Mehr ist in der Zeit auch kaum zu schaffen, selbst bei gut 30 Minuten Pause zwischen den einzelnen Angeboten eines Studios. Jenny hatte uns gleich nach der Buchung des Hostels einen feinen Plan ausgeheckt, der uns erst zur 1-Jahres-Feier von VeryYoga, danach zum Vinyasa Flow zu MonkeyMindYoga, zurück zu VeryYoga für eine Einheit „Moving into Stillness“ und schließlich zu AhoiYoga und einem offenen Klangbad führen sollte.

Mehr als die Yogakluft am Leibe, eine Matte und eine Tasche mit Handtuch (Vinyasa!), Wasser und Handy nebst PowerBank (Snapchat!!) braucht es nicht. Ich hatte meinen neuen fliegenden Teppich dabei, den mir die liebe Bee von BeeAthletica freundlicherweise zugeschickt hat. Eine handbemalte Magic Carpet Yoga Mat*. Definitiv ein Eye Catcher, auf den ich auch ein paar Mal angesprochen worden bin. Die Matte ist angenehm dick, aber dennoch so leicht, dass ich sie gut den ganzen Abend – zusätzlich zur Tasche – schultern konnte. 

Yoganacht Magic Carpet Yoga Mat Amethyst Yogamatte

Eine Einheit dauert im Schnitt 45 Minuten, ist also kürzer als eine normale Yogastunde. Ausgiebiges Shavasana sucht man hier vergebens. Dennoch hatten alle Sessions „Hand und Fuß“ und waren eine runde Sache. Das Publikum ist während der Yoganacht sicherlich noch einmal ein ganzes Stück bunter als sonst. Männer und Frauen, Geübte und Anfänger – hier treffen alle aufeinander. Eine Herausforderung für die Lehrer*innen (und wahrscheinlich auch so manche*n Praktizierende*n), die aber eigentlich keine darstellt. Dank guter Anleitung und Hilfestellungen findet jeder seinen Flow. 

AhoiYoga Hamburg Yoganacht 2016

Die Locations können unterschiedlicher nicht sein. MonkeyMindYoga wartet neben einem großen Yogaraum mit mehren Toiletten und einem seperaten Umkleidebereich auf, bei VeryYoga wird kurzerhand die Ladeneinrichtung zur Seite geräumt (Achtung, Kaufrausch!) und AhoiYoga bietet ein All-in-One.  Mit wunderschöner neuer Wandbemalung. Überall wurden wir gut mit Gurten, Decken, Bolstern und Blöcken versorgt. Und wie immer gilt „Schuhe bleiben draussen!“

Via Snapchat konntet ihr quasi „live“ dabei sein. Für alle ohne gelben Geist habe ich mich an das Experiment gewagt und die Story in ein YouTube-Video umgewandelt. Es ist durchaus verbesserungswürdig. (Ja, nächstes Mal snappe ich quer. Und nein, keine Ahnung wieso YouTube das Video oben so beschneidet. Gibt dem Ganzen aber einen verwegenen „Inkognito-Style“, wie ich finde…). Ich glaube aber, dass es den Vibe des Abends/der Nacht ganz gut einfängt. Inklusive kleiner Wunder, Alkohol (Hell yeah! Yoga und (ein bisschen) Bier geht entgegen landläufiger Meinung sehr gut zusammen.) und viel Hamburger Schietwetter. Enjoy!

Vielen Dank an die lieben Menschen von MonkeyMindYoga, VeryYoga und AhoiYoga für diese wunderbaren Stunden. <3

P.S. Die Yogamatte wurde mir kostenlos von Bee von BeeAthletica zur Verfügung gestellt. Das Bändchen für die Yoganacht habe ich selbst gekauft. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und nur was mich überzeugt, landet auch auf dem Blog.

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Kaifu Sole Hamburg

Checked | Floating in der Kaifu Sole Hamburg

Kaifu Sole Hamburg
Als Jenny von I Love Spa mich einlädt mit ihr die Kaifu Sole in Hamburg zu testen, bin ich natürlich sofort dabei. Denn ich höre, dort kann man „floaten“. Wie im Toten Meer in muckelig warmen Wasser dümpeln und die Seele baumeln lassen. Mein persönlicher Traum. Ich bin nämlich eher Planscherin als Schwimmerin und Tauchen ist sowieso ganz doof. Genau mein Fall also.

Ich sehe mich vor meinem inneren Auge schon entspannt durch die Gegend floaten, als mir ein Gedanke einschiesst: Verdammt, du hast gar keinen Bikini! Nach einer kleinen Shopping-Odyssee (Wer mir bei Snapchat folgt, hat sie mitbekommen…), ist allerdings auch dieses Problem gelöst und die Entspannung kann beginnen. 

Die Kaifu Sole im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel befindet sich in einem 120 Jahren alten und restaurierten Teil des Kaifu Bades und wurde erst Anfang 2016 eröffnet. In seiner Architektur verbindet es alten Backstein mit modernem Stahl. Durch die Spitzbögen herrscht eine fast sakrale Atmosphäre, die dazu beiträgt, dem hektischen Alltag zu entfliehen. Die Halle ist lichtdurchflutet und bietet – vor allem bei schönem Wetter, so wie wir es erleben durften – ein tolles Licht- und Schattenspiel.

Kaifu Sole Kaminzimmer Check ein bisschen veganBad
Neben dem Solebecken (32°, 17x11m, Tiefe 1,35m, Salzgehalt 6%), findet sich hier ein Sole-Sprudelbecken mit gleicher Temperatur und identischem Salzgehalt), eine Himalaya Salzstein-Sauna (60-65°, Luftfeuchtigkeit 40%), ein Dampfbad (45°, Luftfeuchtigkeit 90-100%), ein Kalttauchbecken (12-15°), eine Außenterrasse und die Sole-Bar. Hier können Getränke (Cucumis Gurken- und Lavendellimo <3) und kleine Snacks eingenommen werden, von denen viele erfreulicherweise auch vegan sind. Für das leibliche Wohl ist also auch für Veganer*innen gut gesorgt. Daumen hoch!

Gleich zu Beginn bin ich überrascht, wie „leicht“ das Wasser doch ist. Wüsste ich nicht, dass das Wasser 6% Salz enthält und Schwimmen eine ziemlich dämliche Idee wäre – Ich könnte sofort loskraulen. 6% sind gegen die 28-33% im Toten Meer halt doch mal eher eine Prise. Umso überraschter bin ich, dass sich die Beine unweigerlich nach oben bewegen, als ich sie vom Boden hebe. Und nicht nur die. Mein alter Schwimmlehrer wäre stolz auf mich: Auch der Hintern strebt gen Hallendecke. Ich kann sogar die Arme hinter dem Kopf verschränken. In regelmäßigen Zeiträumen werden abwechselnd Lounge Musik und Naturtöne eingespielt, die auch unter Wasser wahrgenommen werden können. In den Abendstunden läuft auch mal Chill Out, Latin oder Body & Soul. Dazu gibt es ein ansehnliches Lichtspiel. Das genaue Programm findet ihr hier

So treibe ich gute 20 Minuten ziemlich lässig durch die Gegend. Der Entspannung tun einzig die beiden Herrschaften einen kleinen Abbruch, die das mit dem Nicht-Schwimmen nicht so ganz kapiert haben. Kollisionsgefahr. Und hochprozentiges Salzwasser in den Augen ist auch eher uncool. (Hier also nochmal zum Mitschreiben: In Sole-Becken werden keine Bahnen gezogen!). Für alle Rückenkrauler, Schmetterlinge und Tieftaucher gibt es übrigens auch ein Schwimmbecken, einen Außenpool, eine Freibadanlage und auch große Saunalandschaft. Diese sind durch ein Drehkreuz direkt vom Sole-Becken aus zu erreichen. Genaue Details findet ihr hier.

Aufgrund des hohen Salzgehaltes und der warmen Wassertemperatur wird empfohlen, nicht länger als 20 Minuten am Stück zu floaten. Für die Pausen zwischendurch bietet die Kaifu Sole bequeme Liegen samt Kuscheldecken sowie ein gemütliches Kaminzimmer. Bademäntel und Handtücher werden bislang nicht verliehen, müssen also mitgebracht werden. Dies soll sich aber demnächst ändern. Das persönliche Hab und Gut kann gegen eine 1€- oder 2€-Münze als Pfand in der Umkleidekabine in den Spind eingeschlossen werden. Darüberhinaus gibt es in der Sole-Halle selbst noch einmal kleine Minispinde für all die Dinge, die man gerne in Reichweite haben möchte oder muss. 

Kaifu Sole Hamburg ein bisschen vegan

Im Anschluss an die Entspannung steht eine ausgiebige Dusche. Die Salzkristalle bilden im Laufe der Zeit einen lustigen Rand an meinem Haaransatz und wirken auf der Haut wie ein kleines Lifting. Ich wette: Wer es schafft, sich während des Floating mit versteinerter Miene in die Sole zu legen, wird garantiert mit glatter Mimik belohnt. Das spannt beim Stirnrunzeln ordentlich! Eine Haarkur und eine gute Pflege sind nach so einem Sole-Bad also Pflicht. 

Wer sich aber daran hält, wird mit streichelzarter Haut belohnt. Das Salz tut ihr unheimlich gut und ist vor allem bei problematischen Hautzuständen eine Wohltat. Nach zwei Floating-Durchgängen, ausgiebigem Relaxen und gut drei Stunden sind unsere Herzen leicht, unsere Muskeln entspannt und die Finger so schrumpelig, dass wir beschließen unsere Hamburg-Tour fortzusetzen. Aber nicht ohne die Kaifu Sole im Geiste schon mal auf die „Da muss ich wieder hin“-Liste zu setzen. Für (vegane) Freunde der Entspannung absolut zu empfehlen!

Cucumis

P.S.:  Zum Schluss noch ein Wort zum Publikum. Bei einem Day Spa Ausflug nicht ganz unwichtig, wie ich finde. Wir waren an einem Freitagvormittag in den Ferien in der Kaifu Sole. Dafür war es angenehm leer. Am Wochenende und in den Abendstunden dürfte das anders aussehen. Das Publikum während unseres Besuches war zwischen geschätzten 20 und 60 Jahren alt und auf Entspannung aus. Kinder, wenn sie denn überhaupt dort waren, dürften sich eher im Schwimmbad aufgehalten haben. 

Erwachsene zahlen für Sole und Bad 21,00 €, für Sole und Bad, inklusive Sauna 26,00 €.
Jugendliche unter 16 Jahren zahlen 12,00 €, bzw. 17,00 €.

Kaifu Sole Check ein bisschen vegan

Kaifu Sole im Kaifu Bad
Hohe Weide 15
20259 Hamburg

P.P.S.: Ich wurde von Bäderland Hamburg eingeladen. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog.

Credit für Foto No.1 @Bäderland Hamburg

Yoga, Meditation

Spirit In The City 2015 | Spread Some Love In Hamburg

Yoga, Meditation

Moin

am Wochenende fand in Hamburg das erste Spirit In The City Event statt. Ziel war es, Spiritualität in die Städte zu bringen. Urban, bodenständig und ohne viel Schnökes. So, wie man es om trubeligen Stadtleben durchaus gut gebrauchen kann. Denn nicht alle haben die Chance, auf einer rosa Wolke durchs Leben zu schweben.

Einige wunderbare Frauen haben sich zusammengetan, um den Teilnehmerinnen (Es waren tatsächlich nur Frauen anwesend.) Tools an die Hand zu geben, um sich selbst wieder zu lieben, die eigene Rolle zu erkennen und vor allem eines: Wieder in den Flow zu kommen. Selbstliebe, Achtsamkeit und die eigene (innere und äußere) Stimme zu finden standen genauso auf dem Stundenplan wie Yoga, Mantren und (Klang-)Meditationen.

Mit dabei waren als Initiatorinnen Kaja Otto (Coach) und Claudia Uhrig (Yogalehrerin) sowie die Speaker Franziska Schulze (Coach, Kundalini Yogalehrerin und Mitbegründerin von fvckluckygohappy), Maria Christina Gabriel (Retreat Berlin), Julia Elena (Mantra Chants), Sumann Grunert (Klangarbeiterin, Schmuckdesignerin), Rebecca Randak (Yogalehrerin und ebenfalls Mitbegründerin von fvckluckygohappy), Daniela Hutter (Coach, Autorin) und Christine Schmid (Coach, Creative Consulting).

Stop Wishing Start Doing

Das genaue Programm könnt ihr hier nachlesen. Ein bunter Mix an an allem, was Körper, Geist und Seele gut tut. In den Pausen konnte bei Sumann Spirit, Mica Design und Lululemon gestöbert und natürlich auch geshoppt werden. Bei Sumann hatte ich ja bereits beim Yogi Days Special im Oktober ein neues Lieblingsstück erworben, aber sie hat so viele wunderbare Schmuckstücke! Ich hätte ja schon wieder gekonnt (Die Venusblume!)… Und auch bei Mica hätte ich zu gern zugeschlagen, da ich mich Hals über Kopf in einen Schal verliebt habe. Aber da setzte dann der Verstand ein – oder der „Mindfuck“, wie Kaja es so schön nennt. 😉

Leider war es mir nur möglich am Samstag teilzunehmen, aber dennoch möchte ich euch an meinen „Take Aways“ und einigen Bilder teilhaben lassen.

Spiritual Take Aways

  • Dein Morgen beginnt am Abend vorher. Setze dann deine Intention für den kommenden Tag.

  • Frösche sind gut gegen Ängste.  (Die aus dem Kundalini, nicht die grünen.)

  • Das Leben besteht im Grunde nur aus zwei Optionen: Angst oder Liebe. You choose!

  • Wenn du in dir ruhst, im Flow bist, dann ist es egal, was um dich herum passiert.

  • Öfter mal im goldenen Licht baden ist nicht verkehrt. Zur Not auch in U-Bahn oder WC.

  • Dein Leben ist ein Kaffeebecher. Alles was reinpasst gehört dir. Das ist deine Energie. Was zusätzlich drin ist und überschwappt – das darfst du gerne abgeben.

  • Zeige dich so wie du bist. Irgendjemand da draussen braucht genau dich. So wie du bist.

Visual Take Aways 14.11.2015

 

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ein bisschen vegan

15.05.2015 | Der Tag, an dem ich fast gestorben wäre.

ein bisschen vegan

Moin,

die Frau da oben links auf dem Boden und unten auf der Trage bin ich. Ich bin die mit den „lebensgefährlichen Kopfverletzungen“.

Und ich bin sehr froh und dankbar, dass ich diesen Artikel hier schreiben kann. Ich häte nie gedacht, dass ich so einen Artikel mal verfassen muss. Diesmal werde ich mich kurz halten und später ausführlich über alles berichten. Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich das leider noch nicht, da die Sache selbstverständlich beim Anwalt ist und ich noch eine ganze Weile krank geschrieben bin.  Aber ich möchte all denjenigen, die meinen Unfall vielleicht nicht über die sozialen Netzwerke mitbekommen haben, darüber informieren, wieso sich hier gerade nichts tut.

Am Freitag, 15.05.2015 hatten mein Freund und ich vor, den Brückentag für einen Stadtbummel in Hamburg und einen Kaffee bei Starbucks zu nutzen. Leider sind wir nicht weit gekommen, denn nach gut 500 Meter nahm das Schicksal seinen Lauf. An den Unfall selbst habe ich zum Glück keinerlei Erinnerung. Allerdings gibt es glücklicherweise viele Zeug*innen, so dass die Sache glasklar ist. Wir haben bei Grün die Fußgängerampel überquert. Eine Frau fuhr bei Rot (Und wohl zu schnell. Alles weitere wird aber gerade noch geklärt.) über die Ampel, streifte meinen Freund am Knie und fuhr eine zweite Frau und mich um. Mein Kopf knallte gegen die A-Säule, ich flog durch die Luft. TJa, den Rest seht ihr oben. Auf meine Krankengeschichte will ich hier noch gar nicht weiter eingehen, aber nur soviel: Vom Kopf bis zur Hüfte ist so ziemlich alles gebrochen. Ich lag 2 1/2 Wochen im Krankenhaus, davon gut die Hälfte auf der Intensivstation.

Seit dieser Woche bin ich nun wieder zuhause. Allerdings muss ich mich noch viele Wochen schonen, darf die linke Hüfte nicht belasten, bin auf Krücken und Rollstuhl angewiesen. Ich habe noch diverse Brüche und Wehwehchen am Kopf, die ebenfalls verheilen müssen. Aber ich bin guten Mutes. Meine Stimmung war und ist optimistisch und gelassen. Nur das ewige Ausruhen geht mir gewaltig auf den Keks 😉

Mehr kann ich zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht sagen, ich verspreche euch aber, dass ihr später ausführlich mehr erfahren werdet. Vielleicht nützt es nochmal irgendwem und neugierig ist man ja doch, ne? Auf alle Fälle möchte ich mich ganz, ganz herzlich bei den Ärzt*innen und Pfleger*innen der Asklepoisklinik St. Georg in Hamburg bedanken, die mir die 2 1/2 Wochen so angenehm wie möglich gemacht und sich wunderbar um mich gekümmert haben. Vielen Dank an all die Ersthelfer*innen und den Busfahrer des roten Stadtrundfahrtbusses, die laut Aussage meines Freundes großartige Erstmaßnahmen durchgeführt haben. Und allen voran vielen Dank an meine Familie, meinen Freund, meine Schwiegereltern und meine Beste Franzi, die sich rührend um mich gekümmert haben, trotz der weiten Entfernungen. Ohne euch wäre ich eingegangen wie ein Primelpott.

Das wird schon werden. Da bin ich mir sicher 🙂

Brooklyn Soap Company ein bisschen vegan

Brooklyn Soap Company | Turning Regular Dudes Into Dapper Gentlemen | Vegane Pflege aus Hamburg

Brooklyn Soap Company ein bisschen veganMoin,

mein Freund ist mal wieder sehr angetan von einem Produkt, welches ich ihm untergeschoben habe. Das will was heißen, also kommt es auf den Blog. 

Brooklyn Soap Company bietet Produkte „made in Germany“, „handcrafted“ und mit „Zero Bullshit“. Die Marke aus Hamburg hat alles in petto, um aus schnöden Typen schnieke Gentlemen zu machen. Die Produktspanne reicht von Shampoo für Haupthaar und Bart über Deodorant und bis hin zu Body Wash und Bartöl. Interessant ist, dass eine Bodylotion fehlt. Dafür wird das Shampoo für blondes und dunkles Haar angeboten. Männer* scheinen andere Prioritäten zu setzen 😉

Bei den Produkten verzichtet man auf Parabene, Silikone, künstliche Schaumbildner sowie tierliche Produkte und greift bei allen Rohstoffe – von der Verpackung über kosmetische Inhaltsstoffe bis zum Versandmaterial – auf deutsche Hersteller*innen zurück. Produziert wird nicht auf Lager, sondern auf Bestellung. Die Waren werden von ein und derselben Person abgefüllt, verpackt und verschickt. In meine Falle Laura, wie sich unten ablesen lässt.  Meinem Päckchen lag zudem eine an mich gerichtete, gedruckte Karte in einem mit meinem vollem Namen beschrifteten rustikal-schönen Umschlag bei. Das macht die ganze Sache etwas persönlicher und zaubert gleich ein Lächeln auf das Gesicht.

Brooklyn Soap Company ein bisschen vegan Das Body Wash duftet herb-frisch nach Muskat und Pfefferminze und hinterlässt ein herrlich frisches Gefühl auf der Haut. Wie die meisten Produkte in der Naturkosmetik schäumt es weniger als die üblichen Verdächtigen, trocknet dafür allerdings auch nicht aus und fördert die Rückfettung der Haut, bzw. greift deren Säureschutzmantel nicht zu sehr an.

Incis
Aqua, Coco Glucoside, Glyceryl Oleate, Cocamidopropyl Betaine, Glycerin, Xanthan Gum, Sodium Benzoate, Polyglyceryl-2 Laurate, Oleum Lauri, Laurus Nobilis Fruit Oil, Mentha Piperita Oil, Citric Acid, Parfum, Limonene, Linalool, C.I.75300, C.I.73000, C.I.75120.

Das Beard Wash ist speziell auf die Haarstruktur eines Bartes abgestimmt und reinigt den Bart besonders gründlich. Zusätzlich wird die Haut darunter revitalsiert und mit Feuchtigkeit versorgt. Minze und Rosmarin kühlen und wirken rückfettend.

Incis
Aqua, Sodium Coco Sulfate, Sodium Chloride, Coco Glucoside, Cocamidopropyl Betain, Dicaprylyl Carbonate, Sodium PCA, Rosmarinus Officinalis Leaf Oil, Mentha Piperita Oil, Mentha Spicata Leaf Oil, Polyglyceryl-2 Laurate, Sodium Benzoate, Citric Acid, Limonene, Linalool.

Beide Produkte sind in dunklen Kunststoffbehältnissen mit Pumpspender verpackt und mit einem handsignierten Kartonlabel versehen. Die Brooklyn Soap Company ist online und in diesen Läden erhältlich.  300 ml Body Wash kosten 24,90 € (500 ml 32,90 €) und 250 ml Beard Wash 22,90 €.