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Paulas Choice BHA AHA Retinol

Paula’s Choice | AHA, BHA – Alles klar?!

Paulas Choice BHA AHA RetinolMoin,

offensichtlich habe ich meine Begeisterung noch nicht laut genug in die Welt hinausposaunt. Denn ich werde ständig gefragt, ob ich eigentlich noch die Produkte von Paula’s Choice, speziell das AHA und BHA, verwende. Zeit für ein Update also.

Um es vorweg zu nehmen: Ja. Ich verwende die Produkte noch. Mit gleichbleibender Begeisterung. Jeden Tag. In den vergangenen Monaten habe ich jedoch einiges getestet, Anwendungshäufigkeiten und -zeiträume auszutariert und Wiederholungstäter sowie neue Lieblinge gefunden. Um die soll es hier heute gehen.

Wer wissen möchte, was es mit Paula’s Choice auf sich hat und wieso ich die Produkte vor mittlerweile gut zwei Jahren für mich entdeckt habe, dem sei dieser Artikel ans Herz gelegt. 

Kurz zusammengefasst: Ich habe eine ziemlich knorke Haut (Danke Mama, danke Oma!), will aber unnötigen Alterserscheinungen vorbeugen und Mitesser auf der Nase bekämpfen. Aus diesem Grund fing ich 2013 mit den chemischen Peelings AHA und BHA an. Vereinfacht ausgedrückt wirkt ersteres vor allem an der Oberfläche und eliminiert Pigmentflecken und Fältchen. Letzteres wirkt lipophil und bekämpft die Hautunreinheiten. Beide regen die hauteigene Kollagenproduktion an, tragen abgestorbene Hautschüppchen ab, wirken entzündungshemmend und schmeicheln einfach dem Teint. 

Nachteil: Beides sind Säuren und brauchen dementsprechend eine gewisse Konzentration und ein bestimmtes Milieu, um ihren Job zu machen. Die richtige Reinigung vorweg und die richtige Pflege danach sind also das A und O. Und sowohl AHA als auch BHA machen die Haut photosensibel, sprich noch empfindlicher gegenüber Sonnenlicht als sie es ohnehin schon ist. Ein hoher Lichtschutzfaktor ist also Pflicht!

Nachdem ich zu Beginn täglich morgens BHA 2% und abends AHA 5% aufgetragen habe, bin ich mittlerweile dazu übergegangen, nur noch abends zu peelen. Das hat ganz praktische Gründe. Zum einen verwende ich zur Pflege gerne weiterhin Produkte, die nicht von Paula’s Choice stammen, keinen idealen ph-Wert haben und ich somit zwischen Peelen und Cremen warten muss. Denn die meisten Reinigungsprodukte machen den ph-Wert der Haut leicht alkalisch, wohingegen Säuren ein – Überraschung – saures Milieu brauchen, um wirken zu können. Also muss nach der Reinigung gewartet werden, bis die Haut sich aklimatisiert hat und der Säureschutzmantel wieder im Arbeitsmodus ist. Das passt mir morgens selten in den Kram.

Zum anderen, weil mein AHA 5% irgendwann leer war und ich es kein drittes Mal nachkaufen wollte. Denn ich HASSE den Verschluss. Bei beiden Tuben entstanden irgendwann feine Brüche im Kunststoff, so dass der transparente Deckel nicht mehr richtig schloß und in der Kulturtasche dauernd aufging. Zudem verklebte die Öffnung immer wieder sehr unansehnlich. Da sehe ich wirklich noch Verbesserungsbedarf.
Dermasence vegan AHAAlso ging ich dazu über, nur noch 1-2x die Woche das 10%ige Liquid zu verwenden. Dieses ist nun auch leer und ich machte eine Entdeckung: Das Dermasence AHA Effects plus C. Die perfekte Kombi gegen quasi alle Zeichen der Hautalterung! Dieses Produkt setzt sich aus 2%igem  Vitamin C und 8%iger Glykolsäure (AHA) zusammen. Liegt also zwischen meinem täglichen AHA-Peeling und dem wöchentlichen 10%igen. Zwar gibt die Verpackung an, dass man das AHA plus Vitamin C nach einer Gewöhnungsphase täglich verwenden kann, ich bin jedoch dazu übergegangen, dies im Wechsel mit dem BHA zu tun. Denn selbst nach all der Zeit, die ich beide Säuren mittlerweile verwende, „brizzelt“ meine Haut bei höher dosiertem AHA gerne doch mal. 

Daher trage ich auch mein Retinol nur an den „BHA-Tagen“ nach dem Peeling auf. Das Vitamin A stärkt die Haut, sorgt für mehr neue und gesunde Zellen und steigert die Kollagenproduktion noch mal gewaltig. Begonnen habe ich erst mit einer 0,01%igen Konzentration, wechselte dann auf 0,1 % und teste gerade das 1%ige Clinical Retional von Paula’s Choice. Dieses wende ich – parallel zum BHA – jedoch nur maximal 3x in der Woche an. 

Darüber hinaus habe ich festgestellt, dass meiner Haut relativ egal scheint, ob ich nun täglich oder nur jeden zweiten Tag mit AHA oder BHA peele. Dafür hält das jeweilige Produkt länger und das spart Geld.

Vorsicht geboten!

Bei all drei Wirkstoffen gilt: Vorsichtig rantasten. Jede Haut ist anders. Zu Beginn der Säuren habe ich mit kleinen „verbrennungsähnlichen“ Pickelchen links und rechts der Nase zu tun gehabt. Nicht sicht- aber fühlbar. Der Spuk war nach zwei bis drei Wochen vorbei. Beim Umstieg auf das höhere Retinol wurde die Haut an einigen Stellen zuerst etwas trockener. Auch das gab sich aber mit der Zeit. Anderen Menschen hängt die Haut – bildlich gesprochen –  in Fetzen vom Gesicht. 

In solchen Fällen unbedingt die Dosis verringern oder die Pausen dazwischen verlängern. Und geduldig sein. In Sachen „reinere Haut“ tut sich oft schon nach 6-8 Wochen etwas, für eine festere, dickere Haut und mehr Kollagen können auch schon mal 6 Monate ins Land gehen. 

Meine tägliche Routine

Morgens

– Reinigen mit einer Reinigungsmilch und/oder Mizellenwasser
– Serum
– Augencreme
– Feuchtigkeitscreme mit mindestens LSF 30 (!!!)

Abends

– Reinigen mit einer Reinigungsmilch und/oder Mizellenwasser
– 15-20 Minuten Wartezeit
– Peeling mit BHA oder AHA im täglichen Wechsel
– An „BHA-Tagen“ danach Retinol 
– 15-20 Minuten warten
– Serum
– Augencreme
– ggfs. Nachtpflege

Paulas Choice BHA VergleichIm Laufe der Zeit habe ich einiges an Produkten von Paula’s Choice durch und kann vergleichen. Eine Sache ist mir besonders aufgefallen, daher möchte ich sie mit euch teilen. Ich bin eine Freundin von leichten Texturen. Gerade bei flüssigen Geschichten. Die dürfen dann bitte auch WIRKLICH flüssig sein. Und nicht kleben. Ich hasse nichts mehr, als klebende, backsige Produkte im Gesicht. Zu Beginn meiner Säurenkarriere begann ich mit dem Daily Pore-Refining Treament 2% BHA aus der Resist Serie. Dieses verwendete ich zwei, drei Flaschen lang und probierte danach das Skin Perfecting 2% BHA Liquid aus. Vor allem aus Kostengründen, denn die Resist Reihe ist noch mal ein paar Euro teurer als die anderen und es ist weniger Inhalt in den Flaschen enthalten. Dafür ist sie vollgepackt mit Antioxidantien. Hat halt alles sein Für und Wieder.

Auf alle Fälle bin ich nach einer Flasche wieder reumütig zu meinem Resist BHA zurückgekehrt. Und zahle gerne die zwei, drei Euro mehr. Den während dieses knochentrocken und wie Wasser wegtrocknet, bleibt nach dem Skin Perfecting BHA ein klebriger Film. Meine Haut fühlt sich an und sieht aus wie eingecremt. Für feuchtigkeitsarme Mischhaut wie meine nicht das Mittel der Wahl. For the record. 

Wozu nun das Ganze?

Ansonsten bleibt mir zu sagen, dass ich all diese Produkte als Investition in die Zukunft sehe. Ich bin mit meiner Haut, so wie sie ist, bis auf wenige Stellen wirklich sehr zufrieden. Auch ist mir klar, dass wir alle altern. Mitsamt Haut. Die Frage ist nur wie. Wie ihr seht, verwende ich nur die Säuren und das Retinol von Paula’s Choice. Weil ich davon überzeugt bin. Genauso wie von dem getönten Resist Superlight Daily Wrinkle Defense SPF 30 (Der auf dem Bild zu sehende Hydralight SPF ist leider nicht vegan, wie ich eben als Info erhielt. Meh. Wird also aufgebraucht und nicht nachgekauft. Der getönte Resist SPF ist eh um Längen besser ;))Nie gab es einen anderen Lichtschutzfaktor, der die für mich ideale Tönung und Deckkraft hat, mir keine Pickel beschert und nicht zu fettig aufliegt. 

Bei allem anderen wechsele ich munter durch und freue mich, wenn es reizarm, bzw. reizärmer ist. Der Clou des Ganzen liegt für mich aber ganz klar im Sonnenschutz und im Peeling. Der Unterschied mag aktuell nicht allzu groß zu sein. Aber ich bin mir sicher, dass er es in 20 Jahren sein wird. Und nicht zu meinem Nachteil 😉 
punktekleinWeitere wichtige und interessante Infos zum Thema findet ihr hier, hierhier und hier.

P.S.: Alle hier vorstellten Produkte wurden von mir selbst gekauft. Kooperationen werden immer als solche gekennzeichnet.

MSM | Was sich in einem Jahr getan hat.

msm

Achtung: Ein Blog ersetzt nicht den Gang zum Arzt. Ich werde hier keinen fachlichen Rat geben können und wollen. Nicht in Bezug auf Wechselwirkung mit anderen Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln, nicht in Bezug auf behandlungsbedürftige Erkrankungen. Mails dieser Art werden von mir nicht beantwortet.

Moin,

seit dem letzten Update ist eine Zeit ins Land gegangen und so bin ich euch mal wieder ein paar Zeilen schuldig. So langsam befinden wir uns nämlich in der eigentlich interessanten Phase: Die Heuschnupfensaison hat gegonnen.

Ich begann mit der Einnahme im Sommer letzten Jahres.  Was, wieso und wieviel könnt ihr hier, hier und auch ein bisschen hier nachlesen. (Im ersten Artikel findet ihr auch meine Bezugsquellen und Einnahmedosis.) Ohne nennenswerte Unterbrechungen nehme ich die Kapseln nun also fast ein Jahr. Heute möchte ich euch ein bisschen über meine ganz persönlichen Erfahrungen in den einzelnen Wirkbereichen erzählen. Wie gesagt: persönlich. Denn eine Garantie gibt es nicht. Jeder Körper reagiert anders. Was bei mir klappt, muss bei anderen nicht funktionieren. Aber einen Versuch ist es wert. Die Kapseln sind leicht zu bekommen, relativ günstig und es gibt – bis auf eventuelle anfängliche Entgiftungserscheinungen keine Nebenwirkungen. Eine Überdosierung ist nicht möglich. Mehr auch dazu in den oben verlinkten Artikeln. Doch hier also meine Erfahrungen im Überblick:

Heuschnupfen

Der Hauptgrund, wieso ich damals mit den Kapseln anfing, war mein nun schon 25 Jahre dauernde Kampf gegen und mit dem Heuschnupfen. Mich hat es hart erwischt. Ich habe so ziemlich alle Behandlungsmöglichkeiten durch. Schulmedizinisch und alternativ. Ich habe diverse Kuren hinter mir, zig Medikamente und Spritzen. Am Ende blieben mir nur täglich 180 mg Fexofenadin, Augentropfen, Nasenspray und von März bis August Kortisonspritzen. In den letzten Jahren habe ich zusätzlich zu den Beschwerden an Augen und Nase auch einen allergischen Husten entwickelt, der mich vor allem nachts quält. Meine Lebensqualität ist ohne Kortison so eingeschränkt, dass ich mich eigentlich nur noch im Haus aufhalten kann. Was ich nicht will und beruflich auch nicht kann. Ich musste also vor drei Jahren in den saueren Apfel beissen und das Kortison nehmen. Je nach Stärke des Pollenfluges komme ich pro Saison mit 3-4 Spritzen aus, die jeweils 4-6 Wochen vorhalten. In der ersten Zeit habe ich es mit Kortisontabletten versucht. Da ich aber irgendwann fast täglich 5 mg nehmen musste, stieg ich schnell auf die Spritzen um. Nebenwirkungen habe ich zum Glück keine. Da es heißt, dass man irgendwann aber „immun“ gegen das Kortison werden kann – und damit mein allerletzter Rettungsanker wegbrechen würde – machte ich mich auf die Suche nach Alternativen und stieß auf das MSM. Mir war klar, dass ich keine Wunderheilung erwarten durfte und sicherlich nicht ganz ohne Kortison auskommen würde. Ich erhoffte mir aber eine Linderung der Symptome.

Ab den ersten sonnigeren Tagen im Februar wurde es dann spannend für mich. Und siehe da: Ich spürte keinerlei Beschwerden. An anderen Allergikern um mich herum konnte ich absehen, dass da aber normalerweise welchen hätten sein müssen. Juhu, das Fexofenadin allein schien zu reichen. Das blieb dann auch so bis Anfang/Mitte April. Da begann es mit leichtem abendlichen Augenjucken, welches ich aber mit einfachen Augentropfen gut in den Griff bekam. Die Intensität war kein Vergleich zu sonst. Zudem hatte ich im Vorjahr bereits im März die erste Spritze bekommen und in diesem Jahr sollte es ja besonders heftig werden. Ich konnte die Symptome noch eine Weile im Griff halten, entschloss mich am 22.April dann aber doch, mir die erste Spritze verpassen zu lassen. Die Outdoor-Saison steht bevor und gerade die Symptome an Augen und Atemwegen nahmen zu.

Ich sehe das allerdings nicht als Niederlage, sondern freue mich, dass ich bis April beschwerdefrei war und mit den Spritzen einen Monat später dran bin als in den Jahren zuvor. Dahingehend hat MSM mir schon einmal gute Dienste geleistet. Denn mein Umfeld litt schon deutlich früher und das mit einem meist deutlich weniger ausgeprägtem Heuschnupfen.

Haare

Was soll ich sagen: My hair loves MSM. Wie in einem der Artikel oben beschrieben, ist meine Friseurin absolut begeistert. Ich hatte im letzten Jahr einen unglaublich guten Haarwuchs. Von Kinnlänge im Mai 2013 gehen sie mir mittlerweile bis zur Stelle zwischen Schlüsselbein und Brust. Und die wären noch länger, wäre ich nicht Anfang des Jahres einmal zum Schneiden gewesen. Obwohl es nichts zu schneiden gab. Denn ich habe im letzten Jahr überhaupt keinen Spliss entwickelt. Und das, obwohl ich seit Mai nicht mehr beim Friseur war, zwischendurch einmal chemisch gefärbt und das Haar ein paar Mal mit dem Glätteisen gequält habe. Daumen hoch in puncto Haare!

Haut

Hier muss ich fairerweise sagen, dass ich eine der Glücklichen bin, die auch vorher kaum Probleme mit ihrer Haut hatten. Ab und an bekomme ich auch jetzt noch diesen einen fiesen Pickel. Aber die kann ich wirklich an einer Hand abzählen. Ich höre aber von Anderen, dass sich MSM sehr positiv auf ihre Haut ausgewirkt hat. Beachtet aber bitte, dass es gerade zu Beginn, aufgrund der Entgiftung, zu unreiner Haut kommen kann. Da diese sich ja nur alle 21 (?) Tage erneuert, hat man davon dann leider erst einmal eine Weile was. Aber durchhalten lohnt sich!

Nägel

Meine Sorgenkinder. Sie sind brüchig und splittern schnell. Meine Mutter – die das MSM mittlerweile auch sehr erfolgreich nimmt, berichtet, dass ihre Nägel unter dem Präparat schneller und fester wachsen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das für mich bestätigen kann. Sie wachsen gut, vielleicht tatsächlich etwas schneller als sonst. Splittern tun sie aber dennoch ab und an. Aktuell versuche ich dem mit der Nail Butter Mango von p2 entgegen zu wirken. Da ich zur Zeit auch oft lackiere, verfälscht das natürlich vielleicht auch das Ergebnis. Auf das Lackieren möchte ich allerdings ungern verzichten, da es a) tatsächlich dem Splittern entgegenwirkt (wohl aufgrund der Schutzschicht) und mich b) vom Nägelkauen abhält….

Edit: Nachdem ich die letzten Tage Farbe auf den Nägeln trug und mal genauer hinsah, muss ich sagen, dass meine Nägel doch ganz schön wachsen.

Bindegewebe

Mein absoluter Joker. Erst wollte ich es nicht wahr haben und erwähnte es in den letzten Monaten bewusst nicht. Nach aber nun mehr fast 10 Monaten kann ich sagen, dass mein BIndegewebe – vor allem an den Beinen – doch sichtlich straffer geworden ist. Und das obwohl ich nicht mehr Sport als sonst mache und auch genauso gesund-ungesund esse wie üblich. Ich möchte es nicht beschreien. Aber ich glaube, es funktioniert 😉 Ich werde das auf alle Fälle im Auge behalten.

Fazit

Nie wieder ohne. Auch wenn die Wirkung gegen den Heuschnupfen im Gegensatz zu den zum Teil herausragenden Ergebnissen in den anderen Bereichen eher gering ausfällt. Meine Mutter berichtet übrigens, dass es ihr mit ihrer Fruktoseintoleranz und den Kapseln besser geht und die Symptome etwas geringer ausfallen. Vielleicht noch ein Tipp für die FI-ler_innen hier? MSM soll nämlich auch gut bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten sein. Ein Versuch ist es wert.

Wie sind eure Erfahrungen mit den MSM-Kapseln? Ich freue mich auf eure Berichte!

Tschüss und bis zum nächsten Mal!

x & ♥, Kathrin