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Moon Juice

Body Dust by Moon Juice | We Are All Made Of Stardust

Moon Juice

Irgendwo zwischen Kundalini, Guru Jagat und Rohkost stieß ich vor einigen Monaten im Netz auf Moon Juice – dem hippen „Place to be“ in L.A. für alle, die es roh, gesund und stylish mögen.

Stars wie Gwyneth Paltrow und Shailene Woodley schwören auf die vielfältigen Leckereien und die Besitzer Amanda Chantal Bacon selbst ist wahrscheinlich ihr bestes Testimonial.  Die alleinerziehende Mutter besitzt definitiv diesen besonderen „Inner Glow“.  Und hebt den ganzheitlichen Lebensstil auf ein neues Level – jenseits von Smoothies, Snacks und grünen Säften. Für sie bietet der Genuss von Nahrung nicht nur Vergnügen, sondern auch Heilung. Ihr Ansatz ist es, einen Lebensweg zu gehen, der nicht daraus besteht, die Vergangenheit „gerade zu biegen“, sondern das Hier und Jetzt schöner, voller und bereichernder zu gestalten. Ihr Motto „You don’t have to go all the way. Just having one juice a day makes a big difference.“ Na, so mag ich das. Und dann auch noch Schokolade vor dem Schlafen gehen.

Der Staub, aus dem die Träume sind

Aufmerksam wurde ich vor allem auf die Moon Dusts, hochpotente Pulver aus zerstoßenen Kräuter und Mineralien, die Amanda gemeinsam mit einem TCM-Mediziner entwickelt hat. Sieben an der Zahl, jedes auf bestimmte Bedürfnisse abgestimmt. Und leider für Nicht-Amerikaner*innen nur schwer erreichbar. Zum Glück bekam ich spitz, dass der Schweizer Online Sop Biomazing jetzt die Moon Dusts führt. Sie sind zugegebenermaßen nicht ganz preiswert, aber mein Interesse war geweckt.

Der Goodnight Dust (vegan) sorgt für gutes Ein- und Durchschlafen, stimuliert die Melatoninproduktion, senkt den Blutdruck und sorgt für stabile REM-Phasen – essentiell für gesunden Schlaf. Der Spirit Dust (enthält Perle!) steigert die Achtsamkeit und das Selbstbewusstsein, bringt Körper und Geist in eine Einheit und alktiviert die Zirbeldrüse. Der Sex Dust (vegan) tut zum einen das, wonach er klingt – nämlich wärmen, stimulieren und harmonisieren , zum anderen kurbelt er auch die Kreativität an.  Wer viel mental arbeitet, in Büro, Schule oder am PC, sollte zum Brain Dust (vegan) greifen. Dieser sorgt für den richtigten „Flow“ im Hirn und mindert gleichzeitig Stress. Der Heart Dust (vegan) hingegen öffne das Herz. Auch wortwörtlich, denn die Kapillaren werden geweitet und das Herz somit durchlässiger. Gute Voraussetzungen zum Loslassen und Akzeptieren. Das absolute Highlight ist aber wohl der Beauty Dust, der leider ebenfalls nicht vegan ist, da er Perle enthält. Er soll dieses gewisse Strahlen schaffen, die Kollagen- und Siliciaproduktion anregen und Haut, Haare, Nägel sowie Zellmembrane von innen stärken. Zusätzlich beruhigt er die Nerven.

Body Dust

Ich selbst habe mein aktuelles Hightlight im Body Dust (vegan) gefunden. Er enthält hohe Konzentrationen an Kalzium, Phosphor und L-Argin und soll die Gesundheit von Gewebe, Muskeln und Knochen fördern. Konkret besteht er aus Astragalus, Rhodiola, Eleuthero, Morinda und biologischem Stevia. Der Body Dust wird besonders in stressigen Lebensphasen und bei körperlichen Verletzungen empfohlen. Für mich also ideal!

Bittere Medizin

Die Moon Dusts können auf vielfältige Weise eingenommen werden. Sei es in kaltem oder warmen Wasser, im Smoothie, Saft, Salatdressing oder Joghurt. Eine Dosis entspricht ungefähr einem Teelöffel, es wird jedoch explizit darauf hingewiesen, dass man ruhig auch zwei nehmen kann. Bei einfacher Dosierung reicht ein Tiegel für rund 25 Anwendungen.

Body Dust

Ich habe eine ganze Weile herumexperimentiert, um die ideale Rezeptur für mich zu finden. Denn entgegen vieler – in meinen Augen sehr merkwürdiger – Reviews im Netz, die davon schwärmen, wie „delicious“ und zum Teil „viel zu süß“ die Dusts wären, muss ich leider sagen: Urgs!

Vor allem der Beauty Dust, den ich ebenfalls berurteilen kann, bekomme ich nur schwer hinunter. Der Geschmack ist erdig, muffig und auch gelöst in Flüssigkeiten bleibt es recht „sandig“ im Mund.  Ich habe es pur in Wasser versucht: Geht gar nicht! In (etwas abgekühltem) Yogi Tee: Geht, mit etwas Pflanzenmilch und Agavendicksaft. In Nussmilch: Kann man machen. Aber der dominante Geschmack bleibt. Vielleicht muss das so sein. Medizin muss bitter schmecken, damit sie wirkt. Oder? Ich werde weiter tüfteln.

Bodx Dust

Besser sieht es beim Body Dust aus. Dieser ist recht dezent in Geruch und Geschmack. Am besten schmeckt er mir in meinem Marzipan Shake. Hier fällt er gar nicht auf.  Zudem geht bei mir Gesundheit gerade eh vor „Beauty“.

Langzeitergebnisse stehen noch aus. Bereits jetzt kann ich jedoch sagen, dass es mir gut geht mit den Pulvern. Meine Heilung schreitet gut voran (Soweit man das jetzt schon sagen kann, Spätfolgen können natürlich noch nicht abgeschätzt werden.) und meine Brüche verheilen. Da kommt mir der Body Dust zur Unterstützung sehr gelegen. Nur Kopfschmerzen plagen mich nach wie vor. Was drei Monate nach so einem schweren Unfall aber auch sein darf, wie ich finde.

Doch so langsam bekomme ich nicht mehr nur „Oh Gott, bist du blass!“ und „Du hast aber Augenringe“ zu hören, sondern auch wie gut und erholt ich doch aussehen würde. So kann das weiter gehen 😉

Bald auch in der EU

Zum Schluss noch eine gute Nachricht. Nachdem ich einige (okay, viele!) sehr nervige Minuten beim Zoll verbracht habe, flüsterte mir Vögelchen Anna, dass in sehr absehbarerer Zeit Biomazing auch einen EU-Shop anbieten wird. Happy Shopping!