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Vegane Produkte von Frühmesner

Home Spa mit Frühmesner | Baden und Duschen?

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Als Julia von Tried It Out neulich fragte, ob wir eher „Typ Duschen“ oder „Typ Baden“ wären, war meine Antwort im Bruchteil einer Sekunde klar.

„Team Badewanne!“ schmetterte ich meinen Bildschirm entgegen.

Stecker raus, Wasser an und ich wart nicht mehr gesehen. Für mindestens zwei Stunden. Darunter mache ich es nicht. Aus einer Badewannen-Session wird für mich immer ein kleines Home Spa. Inklusive Gesichtsmaske, Peelen, Enthaaren und mindestens zwei Folgen einer Netflix-Serie. Eine Wohnung ohne Wanne? Für mich undenkbar!

Home Spa mit Frühmesner vegane Produkte

Home Spa mit Frühmesner

Als Frühmesner bei mir anklopfte, um mir ihre veganen Produkte vorzustellen, was schnell klar, dass ich mich gerne überraschen lassen würde. In Sachen Baden KANN man bei mir eigentlich nichts falsch machen. Einzige Bedingung: Lavendel muss sein. Und so erreichte mich kurz darauf ein wohlriechendes Paket voll gepackt mit Badesalz, Badeöl, Duschgelen und einer Gesichtsmaske, um das Home Spa abzurunden.

Ich bin ehrlich gesagt nicht sehr wählerisch, was die Wahl meines Badezusatzes angeht, zumindest in Sachen Konsistenz . So kann es passieren, dass ich manchmal auch einfach ein Duschgel zweckentfremde. Das vergrößert die Auswahl an Produkten (und Düften!) auf einen Schlag ungemein und eröffnen ganz neue Möglichkeiten.

Wie hätten Sie’s denn gern?

Allerdings ist ein Duschgel darauf ausgelegt, direkt auf die Haut aufgetragen und nicht im Wasser verdünnt zu werden. Da darf (muss) man also etwas großzügiger sein, zumindest wenn man eine ordentliche Schaumparty veranstalten möchte. 

Ein Badesalz hingegen verändert das osmotische Gleichgewicht des Wasser, wodurch dem Körper weniger Wasser entzogen wird. Das macht die Haut weich und geschmeidigt. Und soll der Faltenbildung entgegen wirken.

Ein Badeöl wiederum erspart das Eincremen danach, da es die Haut schon beim Baden pflegt. (Allerdings muss man einen Teil der gesparten Zeit danach auf das Putzen der Badewanne aufwenden…)

Vegane Produkte Home Spa mit Frühmesner

All das hat Frühmesner im Angebot. Der Name stammt aus Zeiten, in denen sich  jeden Morgen Mönche im beschaulichen Traben-Trabach auf den Weg machten, um dem Grafen hoch oben in der Burg die Frühmesse zu lesen (Die hätten damals bestimmt einiges für eine morgendliche Dusche mit der Veganen Kräuter Dusche Arnika Wacholder gegeben.)

Von Mönchen ist es nicht weit bis zum Kräutergarten und so wurden in dem Heilbad in den 1920ern nach langer Pause erstmal wieder Kurbadöle aus Heilkräutern und Pflanzen gewonnen. 1931 erschien das „Frühmesner Badeöl Gesundheitsbad“, welches bis heute fast unverändert verkauft wird. 

Für Traditionsbewusste ist also gesorgt und seit einiger Zeit erstrahlt die Marke zusätzlich in neuem Glanz, um auch in heutigen Bädern eine gute Figur zu machen. Mein heimlicher Favorit für das Home Spa mit Frühmesner ist das entspannende Vegane Kräuter Badesalz Lavendel Thymian. Aber auch die belebende Vegane Kräuter Dusche Arnika Wacholder steht hier schon zum wiederholten Male im Bad, nachdem eine Kollegin mir es im letzten Jahr zum Geburtstag schenkte. Wieder einer dieser „Das gab es in meiner Drogerie, es stand vegan drauf, da habe ich es dir mitgebracht“-Momente, die ich so mag. 

Fazit 

Die Produkte sind klasse für alle, die bezahlbare zertifizierte Naturkosmetik suchen, die nach ein bisschen mehr duftet als dem klassischen Zitronenaroma, welches in der Branche so gerne verwendet wird. Das natürlich-blumige Design zaubert ein wenig Frühlingsfrische ins Bad und Anwendung und Wirkung brauchen sich ebenfalls nichts zu verstecken. 

Die Produkte sind unter anderem bei Rossmann und in ausgewählten Apotheke erhältlich und allesamt vegan und tierversuchsfrei.

Vegane Produkte von Frühmesner

Gewinnspiel

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist und seine Nase beim Home Spa mit Frühmesner selbst einmal in die bunte Kräutermischung stecken möchte, hat jetzt die Gelegenheit. Drei von euch können meine drei Favoriten für die kleine Auszeit zuhause gewinnen:

  1. Das Vegane Kräuter Badesalz Basilikum
  2. Die Vegane Kräuter Dusche Arnika Wacholder
  3. Die Vegane Kräutermaske Lindenblüten Johanniskraut

Genau das Richtige für einen entspannten Abend zuhause, zum Wachwerden am Morgen danach oder einfach für die 5 Minuten Me-Time zwischendurch.

Schreibt mir bis Mittwoch, 07.06.2017 um 20.00 Uhr eine Mail mit eurer Postanschrift an Kathrin (at) einbisschenvegan (dot) de und verratet mir, ob ihr eher Typ „Baden“ oder Typ „Duschen“ seid. 

Rechtliches

Das Gewinnspiel ist kostenlos. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland (oder einer deutschen Postanschrift), die das 18. Lebensjahr vollendet oder das Einverständnis ihrer Erziehungsberechtigten haben. Jede*r Teilnehmer*in kann nur einmal und im eigenen Namen teilnehmen. Eine Barauszahlung oder ein Umtausch des Gewinns ist nicht möglich. Unter allen korrekten Einsendungen wird ein*e Gewinner*in ausgelost, die per Mail benachrichtigt wird. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Adresse der/des Gewinner*in wird zwecks Gewinnversendung an Murnauer Markenvertrieb GmbH weitergeleitet. Es besteht kein Anspruch auf Geltendmachung gegenüber der Ausrichterin der Verlosung.

Vegane Produkte von Frühmesner

P.S.: *Dies ist eine bezahlte Kooperation mit Frühmesner. Das ist gut für mich und gut für euch. Weil es mir ermöglicht das Blog in diesem Umfang zu führen und euch weiterhin kostenlos zur Verfügung zu stellen. Und meine Arbeit von coolen Leuten in dieser Form wertgeschätzt wird. Natürlich gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. 

ein bisschen vegan

Home Spa | Entspannung im eigenen Bad

ein bisschen vegan

In Kooperation mit Der kleine Bazar.

Moin,

ich bin ja wirklich genügsam. Ohne Make Up aus dem Haus zu gehen ist für mich kein Problem. Bodylotion sah meine Haut bisher manchmal tage- und wochenlang nicht. Und große Haartüddelei vor dem Spiegel war auch nie meins. Von hinten offenen Krankenhausleibchen und 12 Tage Rasur-Stop ganz zu schweigen….

Aber irgendwann kommt der Punkt, da kann selbst der coolste Beautyblogger nicht aus seiner Haut und muss wieder mehr Beauty ins Leben bringen. Dies findet zur Zeit vor allem in meinen eigenen vier Wänden statt und so muss ich auch den Spa Bereich in mein kleines Bad verlegen. Aber mit  richtigen Helferlein lässt sich auch das gut aushalten.

Kalte Duschen

Ja, wir alle wissen, dass kalt Duschen super gesund ist.
Habe ich trotzdem nie gemacht. Weil kalt… Seitdem ich wieder aufrecht duschen kann und mich verstärkt mit Kundalini Yoga beschäftige, habe ich jedoch Trockenmassagen und kalte Duschen für mich entdeckt. In der Kundalini Tradition nach Yogi Bhajan Ishnaan genannt. Und diese tun verdammt gut!

Tendenziell schenken wir unserer Haut im Gesicht meist genug (wenn nicht zuviel Aufmerksamkeit), die am Körper wird jedoch gerne mal vernachlässigt. Dabei wirkt so eine Massage mit anschließender kalter Dusche am Morgen kleine, wahre Wunder. Die Haut wird weich und rosig, durch den Peelingeffekt wachsen keine Härchen an den Beinen mehr ein und für das Immunsystem ist das Ganze eh wunderprächtig. Muskeln und Drüsen werden stimuliert und massiert. Man fühlt sich frischer und wacher. 

Wenn man es denn richtig macht. Über die korrekte Ausführung einer Ishnaan gibt es ganze Abhandlungen, aber die Basics sind simpel: Vorweg wird der trockene Körper mit einem Öl eingerieben und dabei schon leicht massiert. Das Öl bildet einen Schutzmantel und macht die Kälte des Wassers tatsächlich erträglicher. Zudem bleibt nach der ausgiebigen Massage und anschließender Dusche gerade soviel Öl auf der Haut, dass sie danach toll gepflegt ist, ohne zu kleben.

Ayurveda

Ich verwende 100% Mandelöl oder eine Mischung aus 60% Mandelöl, 40% Macadamianussöl und ein wenig Sandelholzöl. Danach bürste ich den Körper mit einer Körperbürste oder einem nicht weichgespülten (!) Waschlappen kräftig ab. Beginnend an den Füßen, immer zum Herzen hin. Danach kommt der erstmal unangenehme Teil: Wasser Marsch! Ebenfalls von unten nach oben. Den Kopf lasse ich aus, weil ich meine Haare seperat wasche. Kranke Menschen und mentruierende sowie schwangere Frauen nach dem 7. Monat sollten auf ganz kalte Duschen verzichten und es eher lauwarm halten. Empohlen wird, den Zyklus aus Massage und Dusche solange zu wiederholen, bis das kalte Wasser auf der Haut als warm wahrgenommen wird. Drei bis vier Durchgänge werden angeraten. Aber hier gilt, wie fast überall: Schummeln erlaubt. Ich belasse es meist bei zwei bis drei Durchgängen und bin somit in unter 5 Minuten mit dem Ritual durch. Selbst Yogi Bhajan ist irgendwann von der Empfehlung einer täglichen Hydrotherpie weg. Einmal die Woche sei für Frauen ausreichend. Na, das kriegen wir doch hin!

Ölmassage für das Gesicht – Reinigung und Pflege in einem

Wer mag, kann seine kalte Dusche direkt auf das Gesicht ausdehnen und alles „in einem Abwasch“ erledigen. Denn im Prinzip funktioniert die Gesichtsreinigung genauso wie die Dusche: Öl auftragen, mit den Fingern einmassieren und dann mit einer weichen (!) Bürste oder einem Schwamm abnehmen. Ich verwende hierfür einen Konjac. Danach ist die Haut rosig, weich und genau richtig geplegt. Auf diese Art und Weise vertrage selbst ich Kokosöl im Gesicht, denn pur aufgetragen hat es mir auf lange Sicht meist Pickel beschert.

Ich wende diese Art der Reinigung und Pflege aktuell im Wechsel mit meinen Paulas Choice Produkten an. Denn BHA und AHA sollen nach der Reinigung, aber VOR der Pflege aufgetragen werden. Bei der Massage mit Kokosöl wäre da schlichtweg kein Platz für. Bisher fahre ich sehr gut damit, beides nach Gefühl und Laune auszutauschen. In jedem Fall den Sonnenschutz nicht vergessen!

Ab und an ein Bad muss sein!

Hin und wieder gönne ich mir jedoch in meinem Home Spa auch weiterhin ein abendliches Bad. Im Winter wohl auch noch ein wenig öfter. Hust…
Zur Zeit bade ich am liebsten mit den selbstgemachten Badebomben meiner Mutter. Diese enthalten nur natürliche Zutaten und sind auf der Basis von Kakao- oder Sheabutter hergestellt. Eine kleine Kugel reicht für ein Vollbad, pflegt die Haut und hinterlässt keinen Rand in der Wanne. Perfekt für lädierte Faule wie mich! Und hübsch sehen sie auch noch aus.

Massagebutter vegan

Danach gönne ich meinem Körper eine kleine Massage, um die verspannten Muskeln zu lockern. Hier leistet mir die Massagebutter Therapy von Lush* gute Dienste. Lavendel, Neroli und Orange befügeln die Sinne und spenden wohltuende Entspannung. Einfach ein wenig in der Hand schmelzen lassen und die Sorgen wegstreichen.

Auf die Nägel kommt zur Zeit meist nur etwas Neem Nagelöl von Dr. Hauschka.  Nachdem ich über Monate fast jeden Tag Nagellack getragen habe und dieser den Nagel zwar vor der täglichen Belastung geschützt, auf lange Sicht aber doch angegriffen hat, mache ich gerade hin und wieder bewusst eine Lackpause. Und öle fleissig. Denn trotz aller Pflege ich hatte ich nämlich leider immer noch das Problem, dass die Nägel (vor allem von Zeige- und Mittelfinger) schnell in Schichten absplitterten. Dank des Öles passiert dies mittlerweile viel weniger. Mit dem Duft verbinde ich – wieso auch immer – Kindheitserinnerungen. Noch ein Pluspunkt.

Der Abschluss

Endlich ist der Sommer da und so machen meine sonstigen Lieblings in Sachen Parfum eine kleine Pause. Meine Vorlieben ändern sich und so freue ich mich gerade sehr über einige neue Entdeckungen. Lush‘ „Death and Decay“* hat es mir gleich angetan. Der makabere Name kollidiert herrlich mit dem blumigen Inhalts der Pipetenflasche.  Hinter dem Neuling in der Parfumringe von Lush verbirgt sich eine klassische Lilie. In unseren Breitengraden auch als „Beerdigungsblumen“ bekannt, verzaubern sie mit einem eleganten und feinem Duft. Lush selbst fasst es so in Worte:

„Der reine Blütenduft der Lilie und die überreifen Aromen von Indol sorgen für ein schärferes, berauschendes Parfüm. Lass dich davon zu einem gelassenen Ort führen, an dem die Schönheit in ihrer vollen Pracht und ihr unausweichlicher Verfall ohne Angst betrachtet werden können. Dieser Duft erzählt mit einem reichen, blumigen Bouquet von Meditation, Akzeptanz und Optimismus.“

Parfum Vegan

Und hier wird es spannend: Indol ist beispielsweise in Jasminblütenöl und im Aronstab enthalten. Es ist in geringer Dosis verantwortlich für den typischen Blumenduft in Parfums. In größerer Menge riecht es jedoch nach Fäkalien… „Death And Decay“ at its best. Ein Glück, dass Lush sich für die geringere Dosis entschieden hat. „Meditation, Akzeptanz und Optimismus“ klingen zudem gerade ganz stark nach meinem aktuellen Mantra.

On Top schummele ich dann noch mit Prtty Peaushun etwas Sommerbräune auf Beine und Gesicht. Die getönte, leicht schimmernde Lotion festigt, strafft, kaschiert Krampfadern und blaue Flecken und wirkt zudem noch lindernd bei Muskelkater. Sie ist in verschiendenen Nuancen erhältlich, so dass eigentlich alle Hauttöne ihren perfekten Glow finden sollten.

So erfrischt, gepflegt und entspannt hülle ich mich dann in mein wunderschönes Peshtamal (Hamamtuch) von karawan authentic. Ursprünglich in traditionellen orientalischen Dampfbädern als Lendentuch verwendet, leistet es uns in diesem Sommer auch andernorts tolle Dienste. Es besteht aus sehr saugfähiger und schnell trocknender Baumwolle und nimmt zusammengefaltet viel weniger Platz ein, als ein herkömmliches Handtuch. Perfekt für den Ausflug an den See oder ins Freibad. Zudem eignet es sich mit seinen großzügigen Maßen von 100 x 200 cm als Picknickunterlage, leichte Decke in schwülen Nächten oder als Pareo.  Auch als wärmender Überwurf bei Shavasana und Meditation macht das Peshtamal eine fesche Figur. Ich LIEBE die sommerlichen Farbkombinationen und bin ganz verschossen in meine „azalee“.

Handtuch

Besonders schön: Die Tücher werden im südindischen Tamil Nadu in einem Familienbetrieb mit 30 Mitarbeiterinnen von Hand aus GOTS-zertifizierter Baumwolle gewebt. Die Zertifizierung garantiert festgelegte Standards wie Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz, Verbot von Kinderarbeit, regelte Arbeitszeiten mit Überstundenausgleich sowie Verbot jeglicher Diskriminierung.

Gut fühlen und Gutes tun. So habe ich es ja am liebsten. 

*PR Sample