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MSM | Was sich in einem Jahr getan hat.

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Achtung: Ein Blog ersetzt nicht den Gang zum Arzt. Ich werde hier keinen fachlichen Rat geben können und wollen. Nicht in Bezug auf Wechselwirkung mit anderen Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln, nicht in Bezug auf behandlungsbedürftige Erkrankungen. Mails dieser Art werden von mir nicht beantwortet.

Moin,

seit dem letzten Update ist eine Zeit ins Land gegangen und so bin ich euch mal wieder ein paar Zeilen schuldig. So langsam befinden wir uns nämlich in der eigentlich interessanten Phase: Die Heuschnupfensaison hat gegonnen.

Ich begann mit der Einnahme im Sommer letzten Jahres.  Was, wieso und wieviel könnt ihr hier, hier und auch ein bisschen hier nachlesen. (Im ersten Artikel findet ihr auch meine Bezugsquellen und Einnahmedosis.) Ohne nennenswerte Unterbrechungen nehme ich die Kapseln nun also fast ein Jahr. Heute möchte ich euch ein bisschen über meine ganz persönlichen Erfahrungen in den einzelnen Wirkbereichen erzählen. Wie gesagt: persönlich. Denn eine Garantie gibt es nicht. Jeder Körper reagiert anders. Was bei mir klappt, muss bei anderen nicht funktionieren. Aber einen Versuch ist es wert. Die Kapseln sind leicht zu bekommen, relativ günstig und es gibt – bis auf eventuelle anfängliche Entgiftungserscheinungen keine Nebenwirkungen. Eine Überdosierung ist nicht möglich. Mehr auch dazu in den oben verlinkten Artikeln. Doch hier also meine Erfahrungen im Überblick:

Heuschnupfen

Der Hauptgrund, wieso ich damals mit den Kapseln anfing, war mein nun schon 25 Jahre dauernde Kampf gegen und mit dem Heuschnupfen. Mich hat es hart erwischt. Ich habe so ziemlich alle Behandlungsmöglichkeiten durch. Schulmedizinisch und alternativ. Ich habe diverse Kuren hinter mir, zig Medikamente und Spritzen. Am Ende blieben mir nur täglich 180 mg Fexofenadin, Augentropfen, Nasenspray und von März bis August Kortisonspritzen. In den letzten Jahren habe ich zusätzlich zu den Beschwerden an Augen und Nase auch einen allergischen Husten entwickelt, der mich vor allem nachts quält. Meine Lebensqualität ist ohne Kortison so eingeschränkt, dass ich mich eigentlich nur noch im Haus aufhalten kann. Was ich nicht will und beruflich auch nicht kann. Ich musste also vor drei Jahren in den saueren Apfel beissen und das Kortison nehmen. Je nach Stärke des Pollenfluges komme ich pro Saison mit 3-4 Spritzen aus, die jeweils 4-6 Wochen vorhalten. In der ersten Zeit habe ich es mit Kortisontabletten versucht. Da ich aber irgendwann fast täglich 5 mg nehmen musste, stieg ich schnell auf die Spritzen um. Nebenwirkungen habe ich zum Glück keine. Da es heißt, dass man irgendwann aber „immun“ gegen das Kortison werden kann – und damit mein allerletzter Rettungsanker wegbrechen würde – machte ich mich auf die Suche nach Alternativen und stieß auf das MSM. Mir war klar, dass ich keine Wunderheilung erwarten durfte und sicherlich nicht ganz ohne Kortison auskommen würde. Ich erhoffte mir aber eine Linderung der Symptome.

Ab den ersten sonnigeren Tagen im Februar wurde es dann spannend für mich. Und siehe da: Ich spürte keinerlei Beschwerden. An anderen Allergikern um mich herum konnte ich absehen, dass da aber normalerweise welchen hätten sein müssen. Juhu, das Fexofenadin allein schien zu reichen. Das blieb dann auch so bis Anfang/Mitte April. Da begann es mit leichtem abendlichen Augenjucken, welches ich aber mit einfachen Augentropfen gut in den Griff bekam. Die Intensität war kein Vergleich zu sonst. Zudem hatte ich im Vorjahr bereits im März die erste Spritze bekommen und in diesem Jahr sollte es ja besonders heftig werden. Ich konnte die Symptome noch eine Weile im Griff halten, entschloss mich am 22.April dann aber doch, mir die erste Spritze verpassen zu lassen. Die Outdoor-Saison steht bevor und gerade die Symptome an Augen und Atemwegen nahmen zu.

Ich sehe das allerdings nicht als Niederlage, sondern freue mich, dass ich bis April beschwerdefrei war und mit den Spritzen einen Monat später dran bin als in den Jahren zuvor. Dahingehend hat MSM mir schon einmal gute Dienste geleistet. Denn mein Umfeld litt schon deutlich früher und das mit einem meist deutlich weniger ausgeprägtem Heuschnupfen.

Haare

Was soll ich sagen: My hair loves MSM. Wie in einem der Artikel oben beschrieben, ist meine Friseurin absolut begeistert. Ich hatte im letzten Jahr einen unglaublich guten Haarwuchs. Von Kinnlänge im Mai 2013 gehen sie mir mittlerweile bis zur Stelle zwischen Schlüsselbein und Brust. Und die wären noch länger, wäre ich nicht Anfang des Jahres einmal zum Schneiden gewesen. Obwohl es nichts zu schneiden gab. Denn ich habe im letzten Jahr überhaupt keinen Spliss entwickelt. Und das, obwohl ich seit Mai nicht mehr beim Friseur war, zwischendurch einmal chemisch gefärbt und das Haar ein paar Mal mit dem Glätteisen gequält habe. Daumen hoch in puncto Haare!

Haut

Hier muss ich fairerweise sagen, dass ich eine der Glücklichen bin, die auch vorher kaum Probleme mit ihrer Haut hatten. Ab und an bekomme ich auch jetzt noch diesen einen fiesen Pickel. Aber die kann ich wirklich an einer Hand abzählen. Ich höre aber von Anderen, dass sich MSM sehr positiv auf ihre Haut ausgewirkt hat. Beachtet aber bitte, dass es gerade zu Beginn, aufgrund der Entgiftung, zu unreiner Haut kommen kann. Da diese sich ja nur alle 21 (?) Tage erneuert, hat man davon dann leider erst einmal eine Weile was. Aber durchhalten lohnt sich!

Nägel

Meine Sorgenkinder. Sie sind brüchig und splittern schnell. Meine Mutter – die das MSM mittlerweile auch sehr erfolgreich nimmt, berichtet, dass ihre Nägel unter dem Präparat schneller und fester wachsen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich das für mich bestätigen kann. Sie wachsen gut, vielleicht tatsächlich etwas schneller als sonst. Splittern tun sie aber dennoch ab und an. Aktuell versuche ich dem mit der Nail Butter Mango von p2 entgegen zu wirken. Da ich zur Zeit auch oft lackiere, verfälscht das natürlich vielleicht auch das Ergebnis. Auf das Lackieren möchte ich allerdings ungern verzichten, da es a) tatsächlich dem Splittern entgegenwirkt (wohl aufgrund der Schutzschicht) und mich b) vom Nägelkauen abhält….

Edit: Nachdem ich die letzten Tage Farbe auf den Nägeln trug und mal genauer hinsah, muss ich sagen, dass meine Nägel doch ganz schön wachsen.

Bindegewebe

Mein absoluter Joker. Erst wollte ich es nicht wahr haben und erwähnte es in den letzten Monaten bewusst nicht. Nach aber nun mehr fast 10 Monaten kann ich sagen, dass mein BIndegewebe – vor allem an den Beinen – doch sichtlich straffer geworden ist. Und das obwohl ich nicht mehr Sport als sonst mache und auch genauso gesund-ungesund esse wie üblich. Ich möchte es nicht beschreien. Aber ich glaube, es funktioniert 😉 Ich werde das auf alle Fälle im Auge behalten.

Fazit

Nie wieder ohne. Auch wenn die Wirkung gegen den Heuschnupfen im Gegensatz zu den zum Teil herausragenden Ergebnissen in den anderen Bereichen eher gering ausfällt. Meine Mutter berichtet übrigens, dass es ihr mit ihrer Fruktoseintoleranz und den Kapseln besser geht und die Symptome etwas geringer ausfallen. Vielleicht noch ein Tipp für die FI-ler_innen hier? MSM soll nämlich auch gut bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten sein. Ein Versuch ist es wert.

Wie sind eure Erfahrungen mit den MSM-Kapseln? Ich freue mich auf eure Berichte!

Tschüss und bis zum nächsten Mal!

x & ♥, Kathrin

MSM | Ein Update

Achtung: Ein Blog ersetzt nicht den Gang zum Arzt. Ich werde hier keinen fachlichen Rat geben können und wollen. Nicht in Bezug auf Wechselwirkung mit anderen Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmitteln, nicht in Bezug auf behandlungsbedürftige Erkrankungen. Mails dieser Art werden von mir nicht beantwortet.

Nun ist es schon eine ganze Weile, dass ich über die MSM Kapseln geschrieben habe und bin euch ein Update schuldig. Hier also nun ein kleiner Bericht über das, was sich seitdem getan hat. Ich habe damals eine Packung der Kapseln durchgenommen  (1×2 Kapseln á 500 mg am Tag) und danach erst einmal eine Pause gemacht. Einfach, weil ich nie dazu kam neue zu bestellen…

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Die Wirkung

Wie bereits im ersten Bericht angedeutet hatte ich die erste Zeit sehr lebhafte Träume. Das legte sich eigentlich erst kurz vor Ende der 60 Tage. Andere Nebenwirkungen hatte ich nicht. Meine Haare maßen kurz nach Beginn der Einnahme am 21.07. vom Scheitel bis zur Spitze 45,5 cm. Danach vergaß ich tatsächlich zu messen, so dass ich das zweite Mal erst nach zwei Monaten, kurz nach Ende der Einnahme, am 25.09. maß: 49,5 cm. Ein ganz ordentliches Ergebnis, wie ich finde.

Was die Wirkung gegen Heuschnupfen angeht kann ich sagen, dass ich zumindest um Juli noch Beschwerden hätte haben müssen, die aber ausblieben. Einen kleinen Schub hatte ich noch einmal Ende September, allerdings nahm ich ich zu diesem Zeitpunkt weder die Kapseln, noch meine Basismedikation. Ob MSM also tatsächlich so gut wie überall geschrieben gegen Allergien wirkt, werde ich erst im nächsten Frühjahr einschätzen können. Ich habe mir jedenfalls vorgenommen die Kapseln ab jetzt auch wirklich durch zu nehmen. 

Die zweite Runde

Denn rund vier Wochen nach Absetzen des MSM machten sich wieder vereinzelt Unreinheiten breit, was mich dazu bewegte endlich eine neue Packung zu bestellen. Jaja, der Mensch muss erst leiden… Diesmal erlebte ich gleich nach der ersten Einnahme sehr lebhafte Träume, was allerdings nur wenige Tage anhielt. Es scheint sich also schneller reguliert zu haben. Meine Haut ist wieder top. Keine Unreinheiten, keine Pickel, nichts. Meine aktuelle Haarlänge beträgt 50,5 cm. Die Haare sind in dem Monat ohne MSM anscheinend wieder nach Norm gewachsen. Werde nun in den nächsten Monaten beobachten, ob das schnellere Wachstum im Sommer eventuell auch mit anderen Faktoren zusammengehangen haben könnte. MSM wird auf alle Fälle ab jetzt zu meinem allabendlichen Ritual gehören. Sollte sich im Frühjahr auch noch mein massiver Heuschnupfen mildern… Ein nächstes Update kommt bestimmt. Irgendwann 😉

Hat jemand von euch bereits MSM ausprobiert? Und wenn ja, welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Hat es euch etwas gebracht? Ich bin sehr neugierig auf eure Meinungen.