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Turmeric Shake vegan

Kurkuma Shake | Der Sommer wird gelb!

Kurkuma Shake vegan

Immer wenn ich das Gefühl habe, dass sich mal wieder ein kleiner Infekt anbahnt, ich mich schlapp und müde fühle oder einfach nur einen ordentlich Jieper darauf habe, dann gibt es hier einen Kurkuma Shake. 

Was im Winter die Goldene Milch ist, ist im Sommer dieser herrlich erfrischende und glücklicherweise auch sehr, sehr schmackhafte Drink. Ich könnte mich reinlegen! Und als wenn das nicht reichen würde, bekommt ihr hier auch noch eine geballte Ladung Ayurveda-Power. Denn in dem Kurkuma Shake stecken eine Menge Gewürze drin, die es in sich haben. Ich habe seit dem letzten Jahr immer ein Glas mit selbstgemachter Kurkumapaste im Kühlschrank, um mir morgens schnell mal einen Drink zu mixen. Dieser ersetzt dann locker meinen morgendlichen Kaffee!

Hauptbestandteil des Kurkuma Shakes ist – wie sollte es anders sein – Kurkuma, auch Gelbwurz genannt. Diese Wurzel kann so ziemlich alles: Schmerz stillen, Entzündungen lindern, den Cholesterinspiegel senken, beim Fettabbau helfen und tatsächlich unterstützend bei der Krebshemmung wirken. Zudem hilft sie dabei den Knochenabbau zu verlangsamen.

Natürlich ersetzt der Konsum eines Kurkuma Shakes nicht und niemals den Arztbesuch, aber zusätzlich eingenommen kann er durchaus zum Wohlbefinden beitragen. Ich selbst habe den Drink im letzten Sommer literweise getrunken. Sicherlich hat er mich nicht alleine wieder zusammengeflickt, aber geschadet hat es definitiv nicht. Und auch die aktuelle Erkältungswelle im Kindergarten scheine ich bisher ganz gut abzublocken. Toitoitoi.

Kurkumashake veganWichtig zu wissen ist, dass Kurkuma, bzw. sein Wirkstoff Curcumin nur bedingt wasserlöslich ist und so nur schwer von Magen-Darm-Trakt resorbiert werden kann. Daher sollte dem Kurkuma Shake auch immer ein Schuss gutes Kokosöl und etwas Pfeffer (Piperin steigert die Bioverfügbarkeit von Curcumin um ein Vielfaches!) zugefügt werden. Außerdem sollte das Kurkuma vorher erhitzt werden. Da kommt es gelegen, dass die Basis eines jeden Kurkuma Shakes eine eingekochte Paste bildet. Die besteht nur aus Wasser und Kurkuma. Alle anderen Zutaten werden – eigentlich – erst direkt beim Mixen des Shakes hinzugefügt.

Ich bin mittlerweile aber dazu übergangen, einige Zutaten gleich beim Kochen in die Paste zu geben. Das spart später Zeit und verhindert „Mist, ich dachte, ich habe noch gemahlene Vanille im Haus!“-Momente….

Kurkuma Paste

  • 1/2 Tasse Wasser
  • 1/4 Tasse Kurkuma in Bio-Qualität
  • ein paar Umdrehungen aus der Pfeffermühle
  • 1/2 TL gemahlene Vanille

Alles gut verrühren und so lange leicht köcheln lassen, bis die Paste beginnt einzudicken. Sie sollte die Konsistenz von Babybrei haben, nicht zu fest und nicht zu flüssig. In ein sauberes Glas gefüllt hält sich die Kurkuma Paste im Kühlschrank gut 2-3 Wochen.

Rezept für einen Kurkuma Shake

  • 1 TL Kurkuma Paste
  • eine Handvoll Eiswürfel
  • 1 Becher Pflanzendrink (Ich nehme gerne Soja oder Mandel)
  • 1/2 TL Kokosöl
  • 1 Spritzer Agavendicksaft 
  • optional etwas Zimt, Kardamom…

Die Zutaten in einen Mixer füllen und für circa 30 Sekunden gut vermengen. Eiswürfel in ein Glas geben und mit dem Kurkuma Shake aufgießen. Enjoy!

Achtung: Der Kurkuma Shake ersetzt nicht den Gang zum Arzt! Ich konnte mit ihm aber schon so manch sich anbahnende Erkältung im Keim ersticken oder den Verlauf verkürzen. Give it a try!
Kurkuma Shake Rezept Turmeric Shake

 

Rezept ein bisschen vegan

Goldene Milch | Erkältung adé!

Rezept ein bisschen vegan

Moin,

auch wenn sich in diesem Jahr meine zwischenmenschlichen Begegnungen im Herbst bisher auf ein Mindestmaß reduzieren, sind auch an mir nicht alle Bazillen spurlos vorbeigegangen.

Hatte ich direkt nach dem Unfall das Gefühl, dass mein Körper sich schlichtweg nicht erlauben konnte, sich mit so etwas banalem wie einem Schnupfen rumzuärgern, trifft es mich mittlerweile doch geballt. Halskratzen, triefende Nase, das volle Programm. Wie gut, dass es da neben den üblichen Verdächtigen noch etwas – auch noch ziemlich leckeres! – aus den ayurvedischen Lehren gibt.

Es ist mal wieder Kurkuma-Zeit, Baby!

Die gelbe Wurzel ist ein wahres Wundermittel und als Goldene Milch getrunken DIE Helferin in Sachen Stärkung des Immunsystems. Kurkuma wirkt zudem verdauungsfördernd, hilft bei der Fettverbrennung, schützt vor freien Radikalen, ist gut zu Herz und Haut und schmeckt einfach lecker!

Nachdem ich im Sommer schon literweise den großartigen Shake On Ice von Kaerlighed genossen habe, drehen wir die Gradzahl nun ein wenig höher. Denn Goldene Milch wird warm getrunken.

Für einen Becher Goldene Milch braucht ihr:

  • einen Becher Mandelmilch
  • 1-2 TL Kurkumapaste
  • eine Prise frisch gemahlenem Pfeffer (wichtig zur Verstoffwechselung des Kurkuma)
  • 1/2 bis 1 TL Ceylon Zimt
  • 1 TL Kokosöl (wie der Pfeffer ebenfalls essenziell)
  • 1 TL Agavensirup (oder eine andere Süße eurer Wahl)

Ich peppe mir meine Milch zusätzlich gerne noch mit etwas Kardamom, Vanille und Muskat auf.

Für die Kurkumapaste gebt ihr 1/2 Tasse Wasser und 1/4 Tasse Kurkuma in einen Topf und lasst das Ganze so lange köcheln lassen, bis die Masse etwas andickt. Das dauert bei mir im Schnitt 5 Minuten. Dabei immer wieder umrühren, idealerweise mit einem Holzlöffel. In ein luftdicht verschlossenes Gefäß abgefülllt, hält sie sich im Kühlschrank gut 3 Wochen. Bei mir trennen sich im Laufe der Zeit des Öfteren die festen von den flüssigen Bestandteilen, was aber kein Problem ist. Einfach vor der Verwendung mit dem Löffeln durchrühren.

Für die Goldene Milch gebt ihr alle Zutaten in einen Topf und lasst sie für rund 2 Minuten leicht simmern. Auch dabei immer mal wieder umrühren, damit sich nichts absetzt.

Danach genießen und sich darüber freuen, dass es den fiesen Bazillen im Körper nun an den Kragen geht. Die Goldene Milch ersetzt natürlich nicht den Arztbesuch. Aber gerade zu Beginn einer Erkrankung und zur Stärkung währenddessen ist sie ideal.

Lasst sie euch schmecken!

ein bisschen vegan Ayurveda

Ayurveda Tumeric ein bisschen vegan

Kurkuma Maske | Channel Your Inner Simpson

Ayurveda Tumeric ein bisschen vegan

Moin,

ich liebe Kurkuma. In jeder erdenklichen Form. Als „Golden Milk“, als leckeren Shake oder auch mal als Gesichtsmaske. Das Zeug ist einfach ein Allrounder! Zugegeben: Man muss die Simpson schon sehr mögen.  Die Benefits sind dafür aber umso größer. Es hilft nämlich quasi für und gegen alles. Sowohl intern als auch extern. Ein paar Vorzüge habe ich hier mal für euch zusammengefasst:

  • antibakteriell und entzündungshemmend
  • entgiftend und reinigend
  • heilungsfördernd
  • blutstillend
  • fiebersenkend
  • schmerzlindernd, vor allem bei grippebedingten Gelenkschmerzen
  • lindert Magen-Darm-Beschwerden
  • verdauungs- und stoffwechselanregend
  • cholesterinsenkend
  • antioxidativ
  • …..

Die Liste könnte man wohl endlos fortführen. Eine Sache noch möchte ich hier aber nicht unerwähnt lassen und genau deshalb verwandele ich mich gelegentlich in Marge Simpson: Kurkuma verbessert das Aussehen der Haut. Glow. Ausstrahlung. Radiation. You know what I mean.

Uuuuh, das wollen wir ja alle. Hier also mein Rezept für die ultimative Kurkuma Maske. Im Original wird sie oft mit Milch und Honig angerührt. Geht aber ebenso gut vegan. Alle Angaben sind pi mal Daumen, wandelt sie gerne so ab, wie es euch gefällt. Die Menge reicht für mindestens zwei Anwendungen (Im Kühlschrank aufbewahren!).

  • 1 bis 1 1/2 TL Kurkuma (Bio Qualität)
  • 1 TL Öl eurer Wahl
  • 1/2 bis 1 1/2 TL Sojamilch  oder einen anderen Pflanzendrink

vegan Rezept Diese vegane Mischung wird im Gegensatz zur Honig-Variante nicht wirklich sämig, sondern bleibt flüssig. Sicherlich kann man irgendeinen veganen Ersatz hinzufügen, aber dieser wäre mir ehrlich gesagt dafür zu schade. Es klappt nämlich auch wunderbar ohne. Vor allem, wenn man die Kurkuma Maske wie ich mit einem ausgemusterten Masken-, bzw. Foundationpinsel aufträgt. Tipp: Im Gegensatz zu anderen Masken soll diese sogar explizit auch unter den Augen aufgetragen werden, denn Kurkuma gilt als tolles Mittel gegen Augenringe!

Attention, please!

Womit wir auch beim Thema wären: Kurkuma ist echt. Richtig ECHT. Flecken auf der Kleidung kriegt ihr so gut wie nicht mehr raus. Nicht umsonst färbt man in Indien mit der Wurz Stoffe und dergleichen. Zieht also ein altes Shirt an (Vielleicht habt ihr eh ein „Färbeshirt“ zuhause.) oder legt euch ein dunkles Handtuch um.  Lasst die Maske 5-10 Minuten einwirken und nehmt sie dann vorsichtig ab. Nicht erschrecken! Es kann sein, dass ihr danach noch einen leicht orangen Schimmer auf der Haut habt. Dieser lässt sich aber gut mit etwas Öl oder Gesichtswasser abnehmen.

Nach dem Abspülen etwas Rosenhydrolat drüber und fertig ist das kleine Ayurveda Treatment für zwischendurch.

Schon mal probiert? Lust bekommen? Ich freue mich auf euer Feedback. Und das ein oder anderen Marge Simpson Bild auf Instagram.