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30 Jahre Lavera Naturkosmetik in der Drogerie

30 Jahre lavera Naturkosmetik | Mein erstes Mal

30 Jahre Lavera Naturkosmetik in der Drogerie

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Irgendwer im Hause lavera Naturkosmetik muss dieser Tage sicher fegen, denn das bekannte deutsche Naturkosmetikunternehmen wird 30! 

Den Sturm- und Drang-Jahren entwachsen gehört es mittlerweile fest zu den Säulen der natürlichen Kosmetik und Pflege und auch seit vielen Jahren zu meinem Repertoire. Anlässlich des runden Geburtstages (und der Nostalgie) habe ich mich mit lavera Naturkosmetik zusammengetan und verrate euch heute, wie ich zur Naturkosmetik gekommen bin und welche Produkte des Unternehmens aus Wennigsen dabei eine wichtige Rolle spielten. 

lavera Naturkosmetik bescherte mir nämlich einige meiner ersten Erfahrungen mit Naturkosmetik und war auch maßgeblich an meinem Twist hin zu veganer Kosmetik beteiligt. Obwohl ich mit Fug und Recht behaupten kann „Early Adopter“ gewesen zu sein – Meine Mutter arbeitete in meiner Kindheit im ortsansässigen Bio-Laden – war Naturkosmetik früher weit entfernt von dem, was wir heute kennen.

Keine fancy Brands, kein hippes Packaging und YouTube gab es nicht. (Sorry Kids, wir haben noch im Wald gespielt. Ohne Mutti hinterm Baum. Keine Ahnung, wie wir das überlebt haben.) Anscheinend haben sich eco-affine Menschen damals weniger geschminkt oder zumindest ging man nicht davon aus. Denn dekorative Kosmetik gab es in der Naturkosmetik meiner Erinnerung nach kaum. Der Fokus lag vielmehr auf Körper- und Gesichtspflege. Und auf „Vegan“ achtete damals noch keiner.  

Als ich dann als Teenie zum ersten Mal selbst verantwortlich für meinen Beauty-Einkauf zeichnet, war dieser also erstmal geprägt von Werbeversprechen, bunten Bildern und den aktuellen Angeboten in der Drogerie. 30 Jahre Lavera Naturkosmetik vegan30 Jahre Lavera Geburtstag Jubiläum

You put the „eco“ in ecologic

Das änderte sich, als ich mit 16/17 zum ersten Mal mit der Tierrechtsszene in Berührung kam. Plötzlich waren da Menschen, die beim Einkaufen genauer auf Etiketten guckten, E-Mails an Hersteller schickten und mich dazu anhielten, mein Einkaufsverhalten zu überdenken. Und ich ließ mich auf das Abenteuer ein. Schließlich war Kosmetik schon immer eine meiner großen Leidenschaft.

Der Zugang war also da. Nur die Umsetzung gestaltete sich schwierig…
Viele meiner damaligen Produkte waren von heute auf morgen indiskutabel, da sie von Konzernen produziert wurde, die Tierversuche durchführten. Oder aber die Inhaltsstofflisten waren so verklausuliert, dass auf den ersten (und auch zweiten) Blick nicht zu erkennen war, ob ein Produkt frei von tierischen Inhaltsstoffen war. 

Hier kam die Naturkosmetik ins Spiel. Tierversuche waren hier von vorne herein ausgeschlossen und dank eindeutiger Kennzeichnung war auch für pro-vegane Menschen schnell ersichtlich, welche Produkte für sie in Frage kämen. Ich erinnere mich daran, innerhalb kürzester Zeit meinen – damals zugegebenermaßen noch sehr überschaubaren – Vorrat an Reinigungs- und Pflegeprodukten ausgetauscht zu haben. Fündig wurde ich unter anderem bei lavera Naturkosmetik. Die Produkte wurden mir damals von einer Freundin ans Herz gelegt, die vor allem die Rosen-Linie für sich entdeckt hatte.
Lavera Naturkosmetik FavoritenUnd so wurden die Basis Sensitiv 2:1 Reinigungsmilch und die Rosen-Feuchtigkeitscreme meine ersten beiden explizit und bewusst gekauften veganen Naturkosmetikprodukte. Das Design wurde zwar im Laufe der Jahre etwas verändert, aber beide Produkte sind auch heute noch im Sortiment von lavera Naturkosmetik zu finden. 

Die Produkte waren jedoch weit weniger verbreitet als heute und ich erinnere mich, dass ich beispielsweise für meine heißbeliebte Bodylotion „Bio-Kokos und Bio-Vanille“  ins Reformhaus gehen und sie dort bestellen lassen musste. Was sich damals noch etwas merkwürdig anfühlte und mir auch einen verwunderten Blick des Besitzers einbrachte. (Ich musste übrigens 1 1/2 Wochen auf das Produkt warten…) 

In Vorbereitung auf diesen Artikel habe ich mir meine beide ersten Produkte noch einmal gekauft und sofort wurden Erinnerungen wach an damals, als wir vor Zoos demonstrierten, Flyer in Pelzjacken steckten und vegane Vo-Kü kochten. Ja, auch auf die Gefahr hin, dass ich wie ein altes Großmütterchen klinge: lavera Naturkosmetik hat ein ganzes Stück zu meinem Weg beigetragen, der mich hierher geführt hat.

Mein Budget (und auch mein Anspruch an Pflege und Kosmetik) mag in den letzten Jahren gestiegen sein. Dennoch gibt es auch heute immer noch Produkte, zu denen ich gerne greife. Dazu gehören vor allem der SOS Hilfe Handbalsam, der Repair Lippenbalsam und die Mono Lidschatten in Latte Macchiato und Shiny Taupe

30 Jahre Lavera Naturkosmetik

Anlässlich des 30. Geburtstages hat lavera Naturkosmetik zwei Produkte im exklusiven Partyoutfit herausgebracht. Zum einen das Pink Energy Körperfluid mit Pinker Grapefruit (!) und die Basis Sensitiv Creme, ein echter Allrounder, der hier eigentlich immer rumsteht und auf ALLES geschmiert wird. 

It comes naturally

Wer mich kennt weiß, dass ich keine ausschließliche Verwenderin von Naturkosmetik bin. Ich nehme mir das Beste aus beiden Welten. Umso schöner finde ich es, in den letzten Jahren immer häufiger zu zertifizierter Naturkosmetik greifen zu können, da die immer häufiger dieses „Beste“ darstellt. Die Produkte haben sich weiterentwickelt seit den erdigen, entstättigten Farben, den immer gleichen Duftnoten und schmierigen Konsistenzen.

Mittlerweile steht Naturkosmetik in fast allen Bereichen konventioneller Kosmetik in nichts nach. Es gibt sie für alle Hauttypen, Geldbeutel und Vorlieben. In exklusiven Onlineshops und beim Drogisten und die Ecke. Ich mag es, transparent über Inhaltsstoffe informiert zu werden, zu sehen, wie viele Produkte mittlerweile vegan sind und das ich mir hier über Tierversuche und Mikroplastik keine Gedanken machen muss. 

lavera Naturkosmetik hat da nun schon seit 30 Jahren die Nase vorn. Auf die nächsten 30. Mindestens. 30 Jahre Lavera Geburtstag

*P.S.: Dies ist eine bezahlte Kooperation mit Lavera Naturkosmetik. Das ist gut für mich und gut für euch. Weil es mir ermöglicht das Blog in diesem Umfang zu führen und euch weiterhin kostenlos zur Verfügung zu stellen. Und meine Arbeit von coolen Leuten in dieser Form wertgeschätzt wird. Natürlich gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. 

Aluminiumsalzfreie Deos

Aluminiumsalzfreie Deos | Der große Test

Aluminiumsalzfreie DeosSelten habe ich einen Artikel mit mehr Vorlaufzeit geschrieben als diesen hier. Jenny von I LOVE SPA und ich hatten die fixe (und ziemlich spontane) Idee, verschiedene aluminiumsalzfreie Deos auf Herz und Nieren prüfen. In den letzten Jahren ist die Awareness in Sachen Aluminiumsalze immer größer geworden und viele Menschen schauen sich nach Alternativen um. Daher habe ich hier 2016 schon einmal ein wenig über die Gründe dafür geschrieben und beleuchtet, was wir von aluminiumsalzfreien Deos erwarten dürfen und was nicht. 

Obwohl ich selbst zwar nichts gegen ein handfestes Antitranspirant habe, lässt mich allein schon mein Experimentiergeist gern Neues ausprobieren. Wieso also nicht eimal ein paar Alternativen auf den Zahn, beziehungsweise unter die Achsel fühlen?

Die Testkriterien

Die Idee dazu entstand irgendwann im letzten Sommer und schnell merkte ich, dass das richtig in Arbeit ausartet. Ich habe Samples angefordert, eingekauft, ausprobiert und Notizen gemacht. Jede medizinische Studie hätte ihre helle Freude an mir gehabt. 

Ich habe die Deos im langweiligsten Alltag und den aufregendsten Situationen getestet. In öden Sitzungen, bei 25 Grad Außentemperatur, beim Radfahren und in Gerichtsverhandlungen. Doch wie bringe ich ziemlich subjektive Erfahrungen so zusammen, dass auch der geneigte Leser etwas damit anfangen kann? Kriterien mussten also her, die ich knallhart als Maßstab für alle Produkte ansetzte. Und die da wären:

Anwendung: Wie zufrieden bin ich mit dem Anwenden/Auftragen des Produktes?

Trocknungszeit: Wie lange braucht das Produkt zum Einziehen? Bleibt ein Film zurück? 

Flecken: Hinterlässt es Flecken auf der Kleidung?

Duft: Wie riecht das Produkt? Angenehm oder unschön? Dezent oder intensiv?

Verfügbarkeit: Ist das Produkt einfach im stationären Handel zu bekommen oder nur in ausgewählten Läden? Muss ich es online bestellen?

Preis: Nimmt man es auch mal eben beim Bummel durch den Laden mit oder überlegt man sich die Anschaffung dreimal?

Wirkung Geruch: Schützt das Deo vor unangenehmen Gerüchen?

Wirkung Achselnässe: Hat es regulierende Wirkung auf das Schwitzen? 

(Hierzu ist ergänzend zu sagen, dass ein Deodorant nie die gleiche Wirkung wie ein Antitranspirant haben kann und ich generell wenig mit derartigen Flecken zu tun habe. Dennoch habe ich im Laufe des Tests leichte Unterschiede festgestellt.)

Die Bewertung habe ich an Hand von Herzen vorgenommen. 1 = sehr schlechte Bewertung, 5 = sehr gute Bewertung. Sprich: Je mehr Herzen, desto besser schneidet das Produkt in dieser Kategorie ab.

Jennys Testkandidaten und Ergebnisse findet ihr hier. Wir haben uns vorher nicht abgesprochen, wer welche Produkte testet, sondern haben einfach aus unserem Alltag und unseren Vorlieben geschöpft. Es gibt Doppelungen (Was den Vergleich umso spannender macht) und viele neue Deos zu entdecken.

Aluminiumsalzfreie Deos im Vergleich

Aluminiumsalzfreie Deos im Test

1.Speick Deo Stick Natural*

Anwendung: ♥♥♥♥
Trocknungszeit: ♥♥♥♥
Flecken: ♥♥♥♥♥
Duft: ♥♥(♥)
Verfügbarkeit: ♥♥♥♥♥
Preis:
 ♥♥♥♥
Wirkung Geruch: ♥♥♥(♥)
Wirkung Achselnässe: ♥♥♥

Enthält kein Natron.

Man muss den krautigen Geruch mögen. Dafür zieht der grün-transparente Stick schnell ein, hinterlässt keine Flecken und hält einen durchschnittlichen Tag – obwohl ohne Natron – gut durch. 
Online und in der Drogerie erhältlich.

4,25 €.

2. Soapwalla Deodorant Cream Citrus*

Anwendung: ♥♥♥♥♥
Trocknungszeit: ♥♥♥♥♥
Flecken: ♥♥♥♥♥
Duft: ♥♥♥♥♥
Verfügbarkeit: ♥♥
Preis: ♥♥
Wirkung Geruch: ♥♥♥♥♥
Wirkung Achselnässe: ♥♥♥♥♥

Enthält Natron.

Einer meiner haushohen Favoriten in Sachen aluminiumsalzfreie Deos! Der Duft erinnert an Zitroneneis. Die Konsistenz ist fast buttrig, ähnlich wie bei einem festen Öl. Der Auftrag eines Roll-Ons oder Sprays wäre zwar etwas angenehmer und würde schmierige Finger ersparen, aber das Deo lässt sich sehr gut mit dem Finger aus dem flachen, großen Tiegel entnehmen und schmilzt auch bei höheren Temperaturen nicht. Die Deocreme ist nicht ganz so fein gemahlen wie das Produkt von Ponyhütchen, weißelt dafür aber nicht und hinterlässt so gut wie keine Flecken.
Vor allem online erhältlich. 

16 €

Aluminiumsalzfreie Deos Soapwalla

3. Brooklyn Soap Company Deo Spray*

Anwendung: ♥♥♥(♥)
Trocknungszeit: ♥♥♥
Flecken: ♥♥♥♥♥
Duft: ♥♥♥♥
Verfügbarkeit: ♥♥♥
Preis: ♥♥♥
Wirkung Geruch: ♥♥♥♥
Wirkung Achselnässe: ♥♥♥

Enthält kein Natron. 

Ich liebe den frisch-holzigen Duft dieses Sprays und auch die Wirkung kann sich sehen lassen. Leider ist dieses Deo jedoch – zumindest meiner Erfahrung nach – nichts für Reisen. Sobald der Flakon nicht mehr aufrecht steht, „leckt“ er am Schraubverschluss.
Vor allem online und in einigen Fachgeschäften sowieso größeren Budnikowsky-Filialen erhältlich. 

14,90 €

4. eco cosmetics fresh Deo Roll-On

Anwendung: ♥♥♥♥
Trocknungszeit: ♥♥
Flecken: ♥♥♥
Duft: ♥♥♥♥
Verfügbarkeit: ♥♥♥
Preis: ♥♥♥♥
Wirkung Geruch: ♥♥♥
Wirkung Achselnässe: ♥♥

Enthält kein Natron.

Mittelmäßige für entspannte Tage. Leider braucht das Deo ziemlich lange zum Trocknen und hinterlässt ein leicht feuchtes Gefühl auf den Achseln. Unaufdringlicher Duft, der mich an Babyprodukte erinnert.
Online und in Bio-Fachgeschäften erhältlich.

4,99 €

5. Ponyhütchen Heimatliebe Deocreme

Anwendung: ♥♥♥♥
Trocknungszeit: ♥♥♥♥
Flecken: ♥♥♥♥
Duft: ♥♥♥♥♥
Verfügbarkeit: ♥♥
Preis: ♥♥♥
Wirkung Geruch: ♥♥♥♥♥
Wirkung Achselnässe: ♥♥♥♥♥

Enthält Natron

Mein zweiter Favorit. Hervorragende Wirkung, toller Duft. Durch den hohen Zinkanteil kann das Deo beim Anziehen weiße Flecken hinterlassen, die sich jedoch ziemlich zügig rausreiben lassen. Einen Punkt Abzug in der Anwendung, da die Öffnung des Tiegels relativ klein ist und sich das Entnehmen des Produkte daher manchmal etwas tricky gestaltet. Vor allem, wenn man wie ich keine Deocreme unter den Fingernägeln haben möchte. Ein Spatel kann Abhilfe schaffen. Wird bei höheren Temperaturen etwas flüssiger. 
„Heimatliebe“ im Speziellen ist nur vor Ort in Berlin erhältlich, alle anderen Duftrichtungen vor allem online.

9,99 €

6. Lavera Sensitive 24h Deo Roll-On

Anwendung: ♥♥♥♥
Trocknungszeit: 
Flecken: ♥♥
Duft: ♥♥♥♥♥
Verfügbarkeit: ♥♥♥♥♥
Preis: ♥♥♥♥♥
Wirkung Geruch: (♥)
Wirkung Achselnässe: (♥)

Enthält kein Natron.

Eine meiner beiden großen Enttäuschungen. Zwar war ich sofort vom pudrigen Duft des Roll-On begeistert, dafür trocknet es überhaupt nicht und hinterlässt dunkle – jedoch nicht klebende – Flecken auf der Kleidung. Die Wirkung war bei mir ausgesprochen schlecht. Das Produkt ist in jeder Drogerie erhältlich. Das günstigste Deo im Test. 

3,95 €

Aluminiumsalzfreie Deos vegan Test
7. Eco by Sonya Coconut Deodorant* 

Anwendung: ♥♥♥♥
Trocknungszeit: ♥♥♥
Flecken: ♥♥♥♥
Duft: ♥♥♥(♥)
Verfügbarkeit: ♥♥
Preis: ♥(♥)
Wirkung Geruch: ♥♥♥♥
Wirkung Achselnässe: ♥♥♥(♥)

Enthält Natron.

Dieses Deo hat sogar meine Gerichtsverhandlung überstanden. Zwar würde ich die Deocreme von Soapwalla und Ponyhütchen als einen Hauch besser in der Wirkung bezeichnen, aber auch das Roll-On von Eco by Sonya braucht sich nicht zu verstecken. Es riecht ziemlich unspektakulär leicht säuerlich nach Kokosmilch und hinterlässt keine Flecken. Allerdings braucht es etwas länger zum Trocknen, was man vor dem Anziehen beachten sollte.
Meines Wissens nur online und auch nur in einigen wenigen Shops erhältlich. 

17,95 € 

8. Sante 24h Deo Roll-On Bio-Salbei

Anwendung: ♥♥♥♥
Trocknungszeit: 
Flecken: ♥♥♥♥
Duft: 
Verfügbarkeit: ♥♥♥♥♥
Preis: ♥♥♥♥♥
Wirkung Geruch:

Wirkung Achselnässe: – 

Enthält kein Natron.

Der zweite Abknicker im Test. Wirkung gleich Null und viel schlimmer noch: Der Salbeiduft scheint überhaupt nicht mit meiner Hautchemie zu harmonieren. Ich habe sogar das Gefühl, dass er den Schweißgeruch verstärkt. Das einzige Deo mit dem ich wirklich unangenehm gerochen habe. Zudem trocknet es sehr langsam weg, dafür hinterlässt es keinen Flecken.
In fast jeder Drogerie erhältlich. 

Ca. 6 €

9. Lush Aromaco Festes Deo

Anwendung: ♥♥♥♥♥
Trocknungszeit: ♥♥♥♥♥
Flecken: ♥♥♥(♥)
Duft: ♥♥♥
Verfügbarkeit: ♥♥
Preis: ♥♥♥
Wirkung Geruch: ♥♥♥♥♥
Wirkung Achselnässe: ♥♥♥♥♥

Enthält Natron.

Ein weiterer Favorit. Man muss den holzigen Duft von Patchouli mögen, aber dieses Deo lässt mich so gut wie nie im Stich! Es wird wie ein Deostick unter die Achseln gerieben und zieht gut ein. Pluspunkt: Es fällt keinerlei Verpackungsmüll an. Es sollte allerdings luftdicht verpackt aufbewahrt werden, da es sonst an den Ecken etwas austrocknet und harte Kanten bekommt. Diese Stellen lassen sich aber mit einem Messer leicht abkratzen. Ich bewahre mein Stück in einer kleinen „Tupperdose“ auf und muss eigentlich nur direkt nach dem Kauf und dem längeren Liegen im Laden etwas nachbessern.
Nur bei Lush, online oder im Store erhältlich. 

7,25 €

Aluminiumsalzfreie Deos vegan

10. Fine Vetiver Geranium Deocreme*

Anwendung: ♥♥♥(♥)
Trocknungszeit: ♥♥♥
Flecken: ♥♥♥♥♥
Duft: ♥♥
Verfügbarkeit: ♥♥
Preis: 
Wirkung Geruch: ♥♥♥♥♥
Wirkung Achselnässe: ♥♥♥♥

Enthält Natron.

Die Überraschung im Test. Beim ersten schnellen Ausprobieren hatte ich das Gefühl, dass die hohen Versprechungen der Marke bezüglich des Deos  („…asbolutely effective Deodorant“) nicht wirklich gehalten werden können. Im Langzzeittest hat es sich jedoch in meine Top 4 in Sachen Wirkung geschlichen.
Diese Deocreme riecht etwas nach ökologischem Insektenschutzmittel. Das muss man mögen. Den Preis für den besten Duft wird sie also nicht bekommen. Auch nicht den für die praktischste Verpackung, denn der Glastiegel ist extrem klein und tief. Dafür sieht er ausgesprochen gut aus im Bad. Zum Glück liegt ein kleiner Holzspatel für einen leichtere Entnahme gleich bei. Die Deocreme braucht etwas Zeit zum Einziehen, vor allem, wenn man zu viel erwischt.  Dafür ist die Creme sehr weich und schmilzt butterzart auf der Haut.
Vornehmlich online erhältlich. Mit Abstand das teuerste Deo im Test. 

28 €

11. Schmidt’s Natural Deodorant Stick Lavender Sage*

Anwendung: ♥♥(♥)
Trocknungszeit: ♥♥♥
Flecken: ♥♥♥
Duft: ♥♥♥♥
Verfügbarkeit: ♥♥
Preis: ♥♥♥
Wirkung Geruch: ♥♥♥♥
Wirkung Achselnässe: ♥♥♥♥

Enthält Natron.

Ich wollte wirklich, dass dieses Deo für mich funktioniert. Denn der Duft nach Lavendel ist himmlisch, es zieht schnell ein und die Wirkung ist richtig gut. Allerdings ist die Darreichungsform eine Katastrophe! Es scheint, als habe man einfach eine auf Natron basierende Deocreme in Stickform gepresst. Der Gedanke ist smart, die Umsetzung leider weniger. Der Stick ist furchtbar bröselig und hinterlässt feine Krümelchen auf der Haut. Das Deo braucht eine ganze Weile lang Körperwärme, damit die Oberfläche einigermaßen schier wird und nicht auf der zarten Achselhaut kratzt. In den ersten Tagen der Anwendung hatte ich leicht gereizte Achseln, was ich auf die mechanische Reibung zurückführe. Nach einiger Zeit gab sich dieses Phänomen aber.
Das Deo ist vor allem online erhältlich.

9,99 €

Fazit

Die erste Erkenntnis, die ich nach diesem Test gewonnen habe: Deo ist nicht gleich Deo. Und es muss nicht immer Aluminiumsalz sein. Ich habe festgestellt, dass gerade Natron eine hervorragende Wirkung bei mir hat. Die Trefferquote bei natronhaltigen Deos ist deutlich höher als die bei denen ohne.

Die Angst, dass Deodorants aus dem Bereich der Naturkosmetik per se wenig taugen, hat sich bei mir über die Jahre NICHT bestätigt. Grob überschlagen trage ich in 90% aller Fälle ein Deo ohne Aluminiumsalz und möchte behaupten, dass ich trotz Stress, sportlicher Betätigung und Hitze weder nasse Flecken unter den Armen habe, noch unschöne Gerüche ausdünste. Allerdings braucht es ein wenig Experimentierfreude. Während ich bei aluminiumsalzhaltigen Deos meist ziemlich sicher sein kann, dass sie mich nicht im Stich lassen, musste ich bei aluminiumsalzfreien Deos etwas herumprobieren.  

Zählt man alle Herzen zusammen, ergibt sich folgendes Ranking:

1. Soapwalla
2. Lush

3. Ponyhütchen
4. Speick
5. Fine / Brooklyn Soap Company
6. Schmidt’s 
7. Eco by Sonya
8. eco cosmetics 
9. Lavera
10. Sante

Zu beachten ist hierbei, dass ein Deo natürlich auch Punkte durch den Preis oder die Verfügbarkeit sammeln konnte und in Sachen Wirkung gar nicht so gut abgeschnitten haben muss. Berücksichtigt man nur die Wirkung, ergeben sich für mich folgende Favoriten:

  1. Soapwalla
  2. Lush / Ponyhütchen
  3. Fine
  4. Schmidt’s 

Die eierlegende Wollmilchsau wäre für mich ein aluminiumfreies Deo in der Form des Aromaco von Lush, dem Duft von Soapwalla Citrus oder Schmidt’s Lavender Sage und der Wirkung von Ponyhütchens Creme. Träumen kann man ja mal. 

Natürlich, jeder Mensch ist anders und sicherlich werden die Deos nicht bei jedem so wirken wie bei mir. Aber ich  hoffe, ihr könnt ein wenig von meine Erfahrungen profitieren. Ich bin neugierig, welche Erfahrungen ihr mit aluminiumsalzfreien Deos gemacht habt. Habt ihr einen Favoriten, den ich vielleicht noch garnicht kenne?

P.S.: Bei den mit einem Sternchen* markierten Produkten handelt es sich um PR Samples, die ich extra für diesen Test angefordert habe. Die anderen Produkte wurden von mir selbst gekauft. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. (Wobei das diesmal ausnahmsweise und aufgrund des Vergleichs nicht ganz stimmt.

Everday Lipsticks Review Pinky Nudes

5 Favourites | My Everyday Lipsticks

Everday Lipsticks Review Pinky Nudes

Ob „Your Lips, but better“ oder „Pinky Nudes“. Es gibt diese Lippenstifte, die gehen einfach immer. Bei (fast) jedem Hautton und zu jeder Gelegenheit. Diese Everyday Lipsticks lassen sich auch während der Autofahrt, im Halbdunkel und während des Telefonierens nachziehen. Sie brauchen keinen Lipliner, tragen sich mit der Zeit gleichmäßig ab und trocknen die Lippen nicht aus.

Wahrscheinlich hat jede Frau diese ganz besonderen Lippenstifte in ihrem Repertoire. Die, mit denen sie sich verrucht, sexy, mächtig, wild oder sophisticated fühlt. Aber am Ende des Tages, wenn es darauf ankommt, dann greifen wir doch alle zur „netten Farbe von nebenan“, oder? Auf die wir uns verlassen können. Keine Experimente. Keine High Maintenance. Die muss sitzen. 

Heute stelle ich euch meine 5 Favoriten dieser „Bulletproof Lipsticks“ vor. Sie sind alle vegan, tierversuchsfrei produziert und eher auf der kühlen Seite zu verorten, da ich selbst einen neutral-kühlen Hautton habe. Die Bilder sind jeweils einmal bei Tageslicht und einmal unter der Softbox entstanden. Und alle unbearbeitet. Quasi out of the cam.

Natural Beauty von Essence

Der Cleanste von allen. Ein ganz klassisches Rosenholz mit cremigem Auftrag. Kein Schimmer, kein Orangestich, nicht zu warm, nicht zu kühl. Ich behaupte: Der steht jedem. Ein Lippenstift, der subtil im Hintergrund bleibt, dem Gesicht aber Frische und Vollständigkeit gibt.  Mein persönlicher Favourite unter den Everyday Lipsticks.

Everyday Lipsticks Everday Lipsticks Essence Natural Beauty

Tender Taupe von Lavera 

Ein schöner Nudeton mit einem zarten Schimmer und genug Pinkanteil, um damit nicht wie eine kalkige Leiche auszusehen. Der Auftrag ist streifenfrei und der Lippenstift setzt sich nicht in den Lippenfältchen ab, wie es bei Nudetönen gerne mal der Fall ist. Perfekt, wenn das Augen Make-Up etwas dramatischer werden und der Lippenstift sich dagegen zurückhalten soll. 

Everyday Lipsticks Lavera Tender Taupe Everyday Lipstick Lavera

Pearly Vintage Rose Unlimited Stylo von Kiko

Dieser Lippenstift ist der intensivste Farbton der Reihe. Ein gedecktes, alltagstaugliches Pink mit stärkerer Deckkraft. Es ist der einzig ausgewiesene Long-Lasting Lippenstift in meiner Auflistung, allerdings halte ich die angebliche Haltbarkeit von bis zu 8 Stunden für maßlos übertrieben. Außer man verzichtet auf Nahrungsaufnahme, Trinken und hält die Lippen auch sonst artig geschlossen.

Allerdings „staint“ er tatsächlich etwas, so das zumindest ein Teil der Farbe noch recht lange auf den Lippen verbleibt. Der Auftrag ist cremig-deckend und streifenfrei. Nicht ganz so pflegend wie die anderen Lippenstifte – was bei Long-Lasting Produkten meist in der Natur der Sache liegt – aber immer noch weit genug weg von austrocknend. 

Everyday Lipsticks Kiko Unlimited Stylo Everyday Lipsticks Kiko Unlimited Stylo

Noble von Axiology 

Der Trickster unter den Pinky Nudes. In der Hülle blaustichig, bekommt er auf den Lippen einen Dreh ins Warme, nahezu Orange. Aber keine Sorge: Irgendwie schafft es die Farbe dennoch, selbst mit kühlen Hauttönen zu harmonieren und vor allem die Zähne nicht gelb aussehen zu lassen. Die ideale Farbe, wenn der Lippenstift gerne deutlich sichtbar sein darf, ein Rot aber zu viel des Guten wäre. Mein To-Go Lipstick, wenn es etwas festlicher/offizieller sein darf.

Die Lippenstifte von Axiology sind für mich DIE veganen Lippenstifte im Naturkosmetikbereich. Hier habe ich bereits über sie geschrieben. Wunderbar cremig und pflegend und dabei erfreulich haltbar.

Everyday Lipstick Axiology Noble Review Everyday Lipsticks Axiology Noble

Identity von Axiology

Dieser Lippenstift ist neben dem oben erwähnten Natural Beauty von Essence und dem dunkleren Noble von Axiology mein absoluter Liebling. Ein kühles helles Pink mit zartem frostigen Schimmer. Eine sehr frische Farbe, die immer geht und vor allem ab dem Frühjahr wieder verstärkt zum Einsatz kommen wird. 

Everyday Lipsticks Axiology Identity Swatch Everyday Lipsticks Axiology Identity

Habt ihr einen Lieblingslippenstift? Eine Farbe, die immer geht? Diesen einen Lippenstift, mit dem ihr euch rundum gut fühlt? Eure persönliche Kriegsbemalung, die das Selbstbewusstsein sofort boostet.

P.S.: Noble von Axiology war ein PRSample, alle anderen Lippenstifte wurden von mir selbst gekauft. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. 

Vegane Lippenpflege Favoriten

Winterfavoriten | Vegane Lippenpflege

Vegane Lippenpflege Favoriten

Moin,

die einen sammeln Schuhe, ich sammle Lippenpflegestift. Spätestens im Winter kommt irgendwann kommt wohl jede/r an den Punkt, wo es ohne nicht mehr geht. Die trockene Luft in geheizten Räumen und Temperaturen unter +8 Grad Grad sorgen dafür, dass sich früher oder später wohl jedem die Frage nach einem geeignetem Lippenpflegestift stellt. Bevor man sich Gedanken zu Veganismus und Tierversuchen machte, griff man höchstwahrscheinlich zu dem Kandidaten, der all seinen Kameraden diesen einen Oberbegriff gab.  Zwar hörte man wohl irgendwann irgendwo, dass Lippenpflegestifte mit Erdölderivaten den Lippen nicht unbedingt gut tun würden, aber Werbung und Omnipräsenz verleiteten dann doch immer wieder zum Kauf. Und Mama hat ihn ja auch schon benutzt.

Tja, und dann kommt der Tag, an  dem man nach Alternativen sucht. So ging es auch mir und nach langem Hin und Her und viel Ausprobieren habe ich meine Favoriten gefunden. Sie pflegen, schmecken gut und verleihen den Lippen sogar einen Hauch von Farbe. Begonnen hat alles vor einigen Jahren mit einem Johannisbeer Lippenpflegestift von Lavera. Leider habe ich ihn danach nie wieder gesehen, aber ich liebte den Geruch und auch die Pflege. So bin ich froh, dass Lavera in diesem Jahr einige neue Produkte auf den Markt gebracht hat. Mein absoluter Favorit aus der Reihe ist der Sweet Chai Tea Stift. Leider ist er eine Limited Edition.

Neben den neuen Stiften von Weleda verwende ich seit Jahren die Pflegestifte von Crazy Rumors und Hurraw! Letztere sind etwas leichter und eher für nicht ganz so trockene und kalte Luft geeignet. Dafür sind die Düfte ein Traum. Besonders Vanilla Bean, die Ayurveda Stifte und der Tinted Lipbalm Black Cherry haben es mir angetan.  Die Stifte von Crazy Rumors sind etwas reichhaltiger und kommen in 1000 und 1 Duft- und Geschmacksrichtung daher. Die Auswahls ist schier unendlich! Beide Firmen arbeiten mit hochwertigen Ölen und Buttern, sowie natürlichen ätherischen Ölen.

Eine besondere Entdeckung in diesem Jahr ist die Lippenpflege Akut von Bioturm. Sie befand sich in einer meiner letzten BioBoxen und soll beim ersten Anflug von Kribbeln und Brennen (Herpes!) dabei helfen nochmal die Kurve zu kriegen. Zum Glück ist Herpes eines der wenigen Wehwehchens von denen ich weitgehend verschont bleibe. Dennoch habe ich ab und an Tage, an denen meine Mundwinkel gefährlich brizzeln. Gerne auch, wenn ich auswärts essen war. Schnell die Creme drauf und innerhalb kurzer Zeit ist alles wieder gut. Silber und Gewürznelke machen allem Übel den Gar aus.

Die Lippenpflegestift sind alle gut online zu bekommen und kosten zwischen 2,49€ (Lavera) und 3,95€ (Crazy Rumors und Hurraw!). Die Lippenpflege Akut von Bioturm kostet 7,95€. Crazy Rumors und Hurraw! sind oft auch in veganen Supermärkten oder Bioläden zu finden, ebenso Lavera.

Herbst 2014 | Vegane Pflege | Meine Favoriten

Herbst Favoriten ein bisschen veganMoin,

so langsam habe auch ich mich damit abgefunden, dass der Sommer vorbei ist. Wobei wir uns in diesem Jahr ja nicht wirklich beschweren konnten. Sonne und Wärme bis weit in den Oktober und in etwas über einem Monat dann auch schon wieder Weihnachten und Tag- und Nachtgleiche. Es verspricht ein kurzer Winter zu werden.

Und der will genutzt werden. Her mit Vanille, Zimt und Co.! Ran an Öle, Masken und Tees! Sobald die Temperaturen draussen unter 15 Grad fallen, steigt meine Lust auf lange Bäder, Wärmflasche und „Ein-Igeln“. Wir haben halt doch noch ein wenig Winterschlaf in unseren Genen. Leider lässt unser moderner Tagesablauf es nicht zu, dem gerecht zu werden. Wurden früher die Arbeitstage verkürzt (oder gar das Frühstück mitten in die Nacht gelegt, um bei Tageslicht mehr zu schaffen), so müssen wir heutzutage oft im Dunkeln aus dem Haus und kehren im Dunkeln wieder zurück. Heizungsluft und künstliches Licht tun ihr übriges. Winterblues olé! Um dem etwas entgegen zu wirken, habe ich euch heute mal meine Favoriten für die kalten, dunklen Tage zusammengestellt.

Geborgenheit. Nicht nur ein Grundbedürfnis, sondern auch der Name für ein wundervolles Schaumbad von Farfalla*. Ich war skeptisch. Schaumbäder in der Naturkosmetik? Wo schon Shampoo kaum schäumt? Ja, es funktioniert. Gibt man 2 Löffel des Bades in das einlaufende Wasser erhält man einen herrlichen Berg. Dieser hält zwar nicht so lange wie bei konventiellen Produkten, bereitet aber dennoch große Badefreuden. Der Duft von Benzoe, Vanille, Sandelholz  und Tonka wirkt entspannend und hüllt so richtig wohlig ein.

Wasser, Schaumgrundlage pflanzlichen Ursprungs, Alkohol, natürliche ätherische Öle (Jasmin, Orange*, Atlaszeder*, Rose, Sandelholz, Tuberose, Nelkenknospe* u.a.), pflanzliches Glyzerin, Xanthan, Milchsäure, Weizenprotein. * aus kontr. biologischem Anbau

Danach gönne ich meinem Körper einige Tropfen des festigenden Granatapfelöles von Susanne Kaufmann. Eine ganz spannende Marke, die ich euch bei Gelegenheit noch gerne näher vorstellen möchte. Hergestellt und von Hand abgefüllt (und beklebt!) in der kleinen Bauernhof-Manufaktur im Bregenzerwald.

triticum vulgare (wheat) germ oil, caprylic/capric triglyceride, sesamum indicum (sesame) seed oil, helianthus annuus (sun flower) oil unsaponifiables, tocopheryl acetate, punica granatum (pomegranate) seed oil, panicum miliaceum (millet) seed extract, rosmarinus officinalis (rosemary) extract/oil, parfum (fragrance), limonene, citral, linalool, citronellol, geraniol, simmondsia chinensis (jojoba) oil

Auch ins Gesicht kommt bei mir zur Zeit vor allem Öl. Auch wenn man bei der Bezeichnung Serum beim Nectar Cutis von ananné eigentlich erst einmal anderes erwartet. Eine ziemlich kostspielige Investition, die sich in meinen Augen aber lohnt. Ich kenne wenige Produkte, die meine Haut so mag. Meine Haut wird fein umhüllt und erhält einen tollen Glow. Das „Serum“ ist zum Glück sehr ergiebig und wird mich sicherlich noch Monate begleiten. Warum habe ich aber auch immer so ein gezieltes Händchen für die teuren Dinge…

Caprylic/Capric Triglyceride, Laminaria Ochroleuca (Extract), Rosa Canina (Seed Oil), Macadamia Ternifolia (Seed Oil), Parfum, Citrus Aurantium Bergamia (Bergamot) Fruit Oil, Tocopherol, Hydrogenated Vegetable Oil, Crithmum Maritimum Extract

Für die Lippen habe ich den neuen Chai Tea Lipbalm von Lavera für mich entdeckt.  Wer es mal mit Tschai versuchen möchte, sollte sich dieses leckere Rezept aus meiner Kindheit nicht entgehen lassen 😉

Wässrig-alkoholischer Schwarzer Chai Teeauszug (Bio-Alkohol)*, Rizinusöl*, Beerenwachs, Carnaubawachs*, Candelillawachs, Sheabutter, Olivenöl*, pflanzlicher Emulgator, Kakaobutter*, Jojobaöl*, Mandelöl*, Sojaöl*, Sonnenblumenöl*, Vanilleextrakt (ölig)*, Hyaluronsäure, Aloe Vera Saft*, Wirkstoff der Süßholzwurzel, Magnesiummineral, Squalan, Mischung aus Rapsund Tungöl, pflanzliches Glycerin, Vitamin E, Rizinusöl (gehärtet), Glycerinfettsäureester, Sonneblumenöl, Vitamin C, Mischung natürlicher ätherischer Öle

Ein absolutes Hightlight in diesem Jahr sind die besonderen Raumdüfte von E2 Essential Elements, von denen ich eines von Frau Dittrich (Pure Schönheit) gegen die fiesen KiTa-Bazillen überreicht bekommt habe. Sie beduften und pflegen gleichzeitig die Raumluft. Mit Cajeput, Lavendel, Pfefferminze, Pinie, Thymian und vielen weiteren Ölen werden die Atemwege befreit und Insekten, Bakterien und schlechte Gerüche bekämpft. Der Sprühkopf ist perfekt für Raumdüfte und der zart vernebelte Duft hält sich sehr (!) lange im Raum. Ideal für Arbeitsplätze und alle Orte, an denen täglich viele Menschen zusammenkommen (Und zusammen niesen und husten….) Sicherlich keine „Schöner Wohnen“-Düfte, aber die Wirkung ist wirklich faszinierend. Zusätzlich zu den Sprays bietet die Firma auch praktische, elektrische Vernebler an, die mit kleinen Duftkapseln betrieben werden und den Duft gleichmäßig an den Raum abgeben.

Cajeput, Zimt, Zitrone, Koriander, Zypresse, Eukalyptus Citriodora, Blauer Eukalyptus, Eukalyptus radiata, Wacholderbeere, Gewürznelke, Lavendel, Majoran, Pfefferminze, Neroli, Orange, Origano, Petitgrain Bigaradier, Waldkiefer, Ravintsara, Saro, Echter Salbei, Shiu, Tea tree, Thymian, Ylang Ylang.

So. Das ist es, mein „Kalte Tage-Survival-Paket“. Winter is coming. Was sind eure Tipps für trübe Gemüter und kalte Füße?

 

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Ostern 2014 | Vegane Beautyschätzchen für das Osternest

Hello Spring VBC

Moin,

Ostern naht und wie es sich für einen richtigen Beautyblogger gehört, landet in meinem Osternest natürlich nicht nur leckere Schokolade. Ich möchte euch heute einige Produkte vorstellen, die sich wunderbar zum Verschenken, aber natürlich auch zum selbst verwenden eignen.

Vegan Ostern Beauty

Lavera Colour Correction Creme

Nach den Beauty Balms (BB) kommen nur die Colour Correction Cremes (CC). Wie die Vorgänger sollen auch diese Cremes pflegen, abdecken, vor Hautalterung und Sonne schützen. Neu ist, dass sie zudem langfristig den Hautton verbessern sollen. Pigmentflecken wird bei regelmäßiger Anwendung vorgebeugt und bestehende gemildert. „Anti-Aging“ bedeutet auch, dass die Creme von Lavera etwas reichhaltiger ist, als die BBs, die ich bisher ausprobiert habe. Wie alle Lavera Make Up-Produkte ist auch dieses eher etwas dunkler und somit für sehr helle Hauttypen wohl eher für den Sommer geeignet. Mir schenkt sie eine zarte erste Bräune. Die Deckkraft ist für mich ideal (Nicht zuviel und nich zuwenig.) und das Hautbild wird tatsächlich verfeinert. (11,95 €)

Urtekram Bodylotion Nordische Birke

Anders als die Verpackungsfarbe vermuten lässt, handelt es sich hierbei um ein Unisex Produkt. Die Bodylotion von Urtekram duftet dezent nach Kornblume (!!!) und verwöhnt uns mit nordischen Kräutern und Birkenblättern aus Dänemark, die der Haut dabei helfen Feuchtigkeit zu speichern. (ca. 9 €)

Mádara Flower Dust Lotion

Die perfekte Lotion, um die ersten wärmenden Sonnenstrahlen einzufangen und uns den gewissen Glow zu verleihen. Die Flower Duft Lotion von Mádara aus Lettland zieht rasch ein, pflegt mit nordischer Hagebutte und bringt uns mit goldschimmernden Mineralien zum Strahlen. Der Geruch erinnert mich an frisch geschnittene Blumenstengel, herrlich grün und frisch. Die nächste Freiluftsaison kommt bestimmt. Shine on! (Fullsize ca. 24 €)

Lippy Girl Vegancentric Lipstick

Lippy Girl Fancy Pants

Die Firma aus Vancouver/Kanada steht vor allem für 100% vegane sowie gluten- und chemikalienfreie Lippenstifte. Der Vegancentric Organic Vegan Lipstick in Fancy Pants* besteht aus natürlichen Ölen, Wachsen und Pigmenten und bietet ein wunderbar cremiges Finish mit herausragender Pigmentierung und Haltbarkeit. Er blutet nahezu nicht aus und ist meiner Erfahrung nach auch gut ohne Lipliner tragbar. Besonders gut gefällt mir die metallene Hülle und das „Klick“ beim Schließen, welches ich so nur von Chanel kenne 😉 (19 €)

Dr. Bronner’s Naturseife Pfefferminze

Die Produkte der ursprünglich deutschen Firma stehen wahrscheinlich in so ziemlich jedem nordamerikanischen Haushalt. Zu Recht, denn Dr. Bronner’s bietet seinen Angestellten nicht nur eine Krankenversicherung für sich und die Familie sowie die 1 to 5 Rule, sondern auch faire Arbeitsbedingungen mit natürlichen Rohstoffen. Ich als Verbraucher bekomme Allround-Produkte in 100% recycleter Verpackung. Hergestellt mit naturreinen Ölen, ohne synthetische Schaumbilder, Konservierungsstoffe und Verdickungsmittel ist vor allem die flüssige Dr. Bronner’s Magic Soap ein absoluter Alleskönner und wirklich „magisch“. Sie eignet sich zur kompletten Reingung von Kopf bis Fuß, zum Abwaschen, Boden wischen, Wäsche waschen und sogar zum Zähne putzen. Damit auch jede Tätigkeit die richtige Dosis „Magie“ bekommt, findet ihr hier eine Dosieranleitung. (8,95 €)

Swagger Brightning Oil Control Powder

Wer wie ich selten Foundation und Co. trägt, wird dieses Puder lieben. Es mattiert nachhaltig und sorgt mit seinem winzigen Schimmerpartikeln dennoch für den gewissen Glow. Swagger Cosmetics aus San Francisco bietet hochpigmentierte, vegane Kosmetik zu erschwinglichen Preisen. Das Brightning Oil Control Powder* deckt Unreinheiten ab und minimiert Poren, während es Mischhaut und fettige Haut mattiert. Es kann über, unter oder statt Make Up aufgetragen werden. Einmal verschüttet, verwandekt es alles in Champagner. Sagt zumindest Blake 😉 (18 €)

Mien Bracelet von Folkdays

Für uns Damen (und vielleicht auch für alle anderen) darf es ja gerne auch mal etwas Bling-Bling im Osterkörbchen sein. Für mich dann bitte gerne auch fair. Das Mien Bracelet von Folkdays* wurde vom Volk der Mien, welches in China, Laos, Vietnam, Myanmar und dem nördlichen Thailand beheimatet ist, gefertigt und vereinigt das zarte Webhandwerk der Frauen mit der Silberschmiedekunst der Männer. Das macht es zu etwas sehr bewonderem, denn normalerweise arbeiten in dieser Kultur Männer und Frauen nicht zusammen an einem Werkstück. Das Armband besteht aus Baumwolle und Silberdraht und lässt sich mit einem Knebelverschluss schließen. (29 €)

P.S.: Über Ostern habt ihr die Möglichkeit mit dem Code „happyeaster“ versandkostenfrei bei Folkdays zu bestellen!

Geschenkt werden kann immer

Vielleicht war ja für den einen oder die andere ein letztes Last-Minute-Geschenk dabei. Es müssen nicht immer Schokolade und Ostereier sein. Und schenken kann man ja eigentlich immer, oder? 😉 Mit guten Gewissen sogar noch lieber.

Morgen geht es dann bei Lena mit einer tollen DIY-Idee weiter. Klickt mal vorbei!

Tschüss und bis bald!

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