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Lexagirl | Vegane Pflege für junge Mädchen

Lexagirl

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Moin,

als mich Frau Ebner von Lexagirl kontaktierte war ich erst ein wenig skeptisch. Nicht, weil mir die Produkte nicht zusagten, sondern vielmehr, weil ich MEINE Routine einfach bereits gefunden habe.  Warum also mit Produkten auseinandersetzen, die ich a) nicht brauche und die b) sich nicht an mich als Zielgruppe richten? Schließlich spricht Lexagirl vor allem weibliche Teenager und junge Erwachsene an. Und machen wir uns nichts vor: Mit 31 gehöre ich selbst zu letzteren nur noch haarscharf.

Aber genau da liegt eben auch der Punkt: Ich bin angekommen. Und das nicht mit 18 oder 20, sondern mit über 30. Und war dafür Jahre – wenn nicht Jahrzehnte – auf der Suche. Gehört man dann auch noch einer Randgruppe wie den Veganer*innen an, wird es nochmal um einiges kniffeliger. Meine vegane Beautykarriere begann erst mit Mitte 20. Ohne Pickel, aber mit verhältnismäßig gut gefülltem Konto dank Vollzeitjob. Ich konnte also gleich aus dem Vollen schöpfen und mich in allen erdenktlichen (Natur)Kosmetikshops austoben.

Doch wie wäre das mit 12, 14 oder 16 Jahren gewesen? Die Zeit, in der man alle paar Monate von seinen im Ferienjob sauer verdienten Mark einen Tiegel bebe kaufte, sich über unreine Haut ärgerte und mit Naturkosmetik nur wenig am Hut hatte. Zumal diese auch – seien wir mal ehrlich – eher unattraktiv daher kam. Und wie hätte meine Beautykarriere damals ausgesehen, wenn ich bereits in diesem Alter auf Tierversuchsfreiheit und Veganimus geachtet hätte?

Wahrscheinlich nicht viel anders als dieser Tage. Der Teenie von heute hat auf den ersten Blick die Wahl zwischen Drogerie-Eigenmarken und den üblichen Verdächtigen in der Naturkosmetik.  Denn alle andere Produkte, die in irgendeiner Form auf die Haut Heranwachsender abgestimmt sein sollen(!), werden von einem der fiesen Großkonzerne produziert. Danach kommt eine ganze Weile nichts, bevor dann die Mid- und High End-Marken folgen, die jedoch oft nur online zu beziehen sind und meist jenseits des typischen Teenagerbudgets liegen.

Genau diese Lücke möchte Lexagirl füllen! Vegane Kosmetik zwischen quietschbunten Kinderprodukten und den ersten Pickelstiften. Entwickelt von einer Mutter für ihre Tochter. Ohne fiese Inhaltsstoffe und gut für Mensch und Tier. Ich durfte drei Produkte der Marke testen, auch wenn ich selbst – gottseidank! – der Pubertät schon eine ganze Weile entwachsen bin, die ich euch nun im einzelnen vorstellen möchte. Denn auch eine feuchtigkeitsarme Mischhaut wie meine, kann von den Produkten durauch profitieren.

ein bisschen vegan Den Anfang macht das all-in-one Sportsgirl shampoo shower bath. Großartig! Ich liebe Multitasker. Seit Jahren kaufe ich keine extra Badezustätze mehr, sondern verwende meist einfach ein Duschgel für mein Vollbad. Dieses Produkt fordert sogar extra dazu auf.  Das man es zusätzlich auch noch als Shampoo verwenden kann, macht es zum perfekten Begleiter für den nächsten Kurztrip oder die Party bei der Freundin. Doch hält es was es verspricht? Gerade in Sachen Shampoo bin ich etwas skeptisch. Ich war immer der Meinung, dass solche „Alleskönner“ immer auch ein Kompromiss sind und nicht alle Belange zu 100% befriedigen können. Und gerade bei Shampoo bin ich eigenwillig.

Doch die Bedenken waren hier unbegründet. Das Produkt entpuppt sich als sehr solide. Die Haare glänzen sie wirklich toll und werden mild gereinigt. Das Sportsgirl schäumt sehr gut und lässt sich hervorragend ausspülen. Dazu duftet es herrlich nach Zitrone, Melisse und Grapefruit. Für mich definitiv eine potentieller Kandidat für den nächsten Wochenend-Trip!

Inci

Wasser, Lauryl Glucosid, Sodium Coco-Sulfat, Glycerin (pflanzlich), PCA Glyceryl Oleat, Kokosfettsäuretenside, Coco-Glucosid, Natrium Lävulinat, Natrium Anisat, Glyceryl Oleat, Zitronensäure, Phytinsäure, Natursole Tiefensalz, Vitamin E, Mischung ätherischer Öle, Antioxidants (*Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau) Bestandteile ätherischer Öle: Limonen, Citral

10,75€/200ml

ein bisschen vegan

Ebenfalls getestet habe ich den Foaming Face Wash.
Im Allgemeinen kann man immer davon ausgehen, dass Schäume stärker reinigen und dadurch auch mehr austrocknen, als Gele und Milch. Nichts für trockene Haut, aber Menschen mit Mischhaut oder fettiger Haut können davon durchaus profitieren. Der Schaum von Lexagirl riecht ebenfalls spritzig-zitronig. Er lässt sich gut verteilen und leicht abspülen. Meine Haut ist danach merklich entfettet, allerdings nicht so sehr, als dass es spannt. Im Sommer reicht mir danach ein leichtes Serum oder ein wenig Öl.
Da ich jedoch eine Reinigung bevorzuge, die zeitgleich auch mein Augen Make Up herunterholt, ist dies wohl kein Produkt, welches ich auf Dauer verwenden würde.

Inci

Wasser, Lauryl Glucosid, Glycerin (pflanzlich), Sodium Coco-Sulfat, Disodium Cocoyl Glutamat, Sodium Cocoyl Glutamat, Coco Glucosid, Natrium Lävulinat, Natrium Anisat, Glyceryl Oleat, Zitronensäure, Phytinsäure, Vitamin E, Antioxidants, Mischung ätherischer Öle (*Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau) Bestandteile ätherischer Öle: Limonen, Citral, Geraniol

12,75 €/150 ml

Lexagirl Moisture Mask

Bei dem letzten Produkt im Test handelt es sich um die Moisture Mask.
Sie enthält unter anderem Mandelöl, Sheabutter, Traubenkernöl und Vitamin E. Die cremige Maske wird aufgetragen und nach 10-15 Minuten mit warmem Wasser abgenommen. Da sie ein mildes Tensid enthält, sollte die Maske wirklich nicht auf der Haut bleiben, auch wenn ich das sonst gerne anders handhabe.

Für mich reicht sie als Pflege völlig. Nach der Anwendung muss ich weder mit Serum, noch mit Creme nachlegen. Meine Haut ist gut durchfeuchtet, glänzt nicht und weißt keine Rötungen auf. Auch hier wieder frische Zitrone. Yummy!  Daumen hoch für diese Maske.

Inci

Wasser, Mandelöl*, Glycerin (pflanzlich), pflanzenbasierter Emulgator, Sheabutter*, Traubenkernöl, Beerenwachs, Sonnenblumenöl*, Avocadoöl, pflanzlicher Sterolkomplex, Olivenöl, Vitamin E (GMO-frei), mildes Tensid, pflanzenbasierter Konsistenzgeber, Johannisbrotkernmehl, Zitronensäure, Mischung ätherischer Öle (*Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau) Bestandteile ätherischer Öle: Limonen, Citral

18,75€/50ml

punkteklein

Fazit

Der von mir tatsächlich sehr gemochte Duft ist zugleich auch mein größter Minuspunkt. Denn ein wohlriechendes Produkt bedeutet Duftstoffe, ätherische Öle und somit auch potentielle Allergene. Dessen muss man sich bewusst sein. Vor allem vor dem Hintergrund, dass unreine und aknegeplagte Haut wie sensible Haut behandelt werden sollte.

Dafür verzichten die Produkte auf aggressive Tenside und Alkohol. Was für mich wiederum einen großen Pluspunkt darstellt. Und die vorhanden Duftstoffe – zumindest für mich – wieder gut macht. 

Alle Produkte sind meiner Meinung nach für alle Geschlechter geeignet, auch wenn der Markenname eine weibliche Zielgruppe impliziert. Sie stellen eine schöne Alternative zu den gängigen Teenagerprodukte dar, die leider häufig weder biologisch, noch tierversuchsfrei sind.

Preislich liegen sie zwischen Drogerie und High End und ich muss ehrlicherweise sagen, dass sie wahrscheinlich nicht für jede*n in der angepeilten Zielgruppe erschwinglich sind. Die Moisture Mask ist  sehr ergiebig, doch der Foaming Face Wash und das Sportsgirl sind eben „Verbrauchsartikel“, die ziemlich schnell leer werden dürften. Aufgrund des Preises eignen sich die Produkte in meinen Augen also vor allem als Geschenk – für die Tochter, die Nichte oder auch die Freundin.  Oder eben für all diejenigen, die sich mit einem kleinen Job etwas zum Taschengeld dazuverdienen und sich etwas gönnen möchten.  Lücke somit erfolgreich gefüllt!

Besonders schön finde ich die Idee, dass es auch ein Starter Kit und ein Party Kit gibt. Wenn ich da so an erste Beautyexperimente mit der besten Freundin zurück denke: Wir hätten es geliebt!  Da kann nach Herzens Lust ausprobiert werden und Muttis teure Tiegel bleiben im Schrank. Daneben werden auch Gutscheine angeboten und es gibt einen Umtauschservice. Nach dem Erhalt der Ware werden sieben Tage gewährt, in denen die Produkte „ohne wenn und aber“ und bei erstattung der Rückversandkosten zurückgesendet werden können. Love it – or send it back.

Lexagirl – be bright…be right…be Lexa.

P.S.: Aufgepasst: Zwei Produkte von Lexagirl sind nicht vegan. Die Heavenly Handcreme enthält Bienenwachs, die Tea Tree Pure Skin Zinksalbe Bienenwachs und Propolis. Alle anderen Produkte sind zu 100% vegan.

P.S.S: *Dies ist eine bezahlte Kooperation mit Lexagirl. Das ist gut für mich und gut für euch. Weil es mir ermöglicht das Blog in diesem Umfang zu führen und euch weiterhin zur Verfügung zu stellen. Und meine Arbeit von coolen Leuten in dieser Form wertgeschätzt wird. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog.