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Klönschnack #4 | Leib- und Magenspeisen im März

ein bisschen vegan

Moin,

kennt ihr es auch? Dieses wohlige Gefühl, wenn ihr auf die Zutatenliste einer seit langem geliebten Speise schaut und feststellt, dass diese vegan ist? Oder dieses verzückte Staunen, wenn ihr etwas Neues ausprobiert und ganz hin und weg vom Geschmack seid? Mir ist es in den letzten Wochen mehrmals so gegangen. Daher wird der heutige Klönschnack ausnahmsweise schnabulös. Nicht unbedingt gesund, aber verdammt lecker.

Inno1Innosnack2

Den Anfang macht ein kleines Start-Up Unternehmen aus München. Normalerweise bin ich ja selbst an der Food Front unterwegs, aber Innosnack hat mich überzeugt. Mit Isomaltulose (Palatinose), einer Zuckerart mit niedrig glykämischen Index, Zahnfreundlichkeit und einem langsamen Absinken des Blutzuckerspiegels. Klar, das schaffen auch andere Lebensmittel. Aber mal schnell ein Riegel auf die Hand ist in meinem Beruf, wo das Frühstück auch gerne mal sehr kurz oder gar ganz ausfallen muss, ideal. Die Energie wird langsam an den Körper abgegeben, dass schnelle Abfallen (und Leistungstief) nach normalem Zuckerkonsum bleibt daher aus und die Produkte machen wirklich lange satt. Neben den Innobars hat es mir besonders das glutenfreie Schoko-Mandel Müsli angetan. So sehr, dass davon kein Bild existiert…. Es besteht aus Ur-Getreiden wie Hirse und Amaranth und enthält neben leckeren Schokotropfen auch knusprige – ich nenne sie mal – Riegelstücke, die dem ganzen ordentlich Biss verleihen. 

Kusmi

Ich liebe Tee. Sommers wie Winters und zwischendurch auch. Genauso gern habe ich hübsche Verpackungen. Kein Wunder also, dass die leckeren Tees von Kusmi Tea mein Herz höher schlagen lassen. Besonders gern genieße ich zur Zeit „St. Petersburg“ und fühle mich dabei immer ein bisschen wie Lara aus Dr. Zhivago. Hach. Schwarztee mit Bergamotte, roten Früchten und Karamel. Ein russischer Mädchentraum.
Kusmi Tea geht bereits auf das Jahr 1867 zurück und bietet edle  Tees aus Frankreich, gepaart mit russischer Seele. In den wunderhübschen bunten Dosen finden sich Mischungen aller Art, mit so klangvollen Namen wie „Prinz Vladimir“, „Anastasia“,Tsarevna“ und „Label Impérial“. Auch den Detox Tee kann ich euch sehr ans Herz legen. Tipp: Die Dosen nach dem Aufbrauchen einfach für das Verstauen von kleinen Schätzen, Teelichtern oder anderen Dingen verwenden. Sie lassen sich prächtig stapeln und sind garantiert ein Blickfang.

pomelo1

Ja, sie hat auch mich gepackt. Die Pomelo. Eine äußerst schmackhafte Kreuzung aus Pampelmuse und Grapefruit. Ein wenig sauer, ein wenig herb und dennoch süß. GÖTTLICH! Auch wenn das Schälen wahrlich nervig ist und mich immer ein bisschen an das Häuten eines Tieres erinnert. Kennt ihr diese riesigen Maden, die sie immer beim….. Ach, lassen wir das. Die Arbeit lohnt sich. Noch dazu ist die Frucht sehr gesund und macht zumindest mich ordentlich satt. Eine ersetzt bei mir auch gerne mal das Abendessen. Pro Pomelo!

lokoum

Zu guter Letzt wird es noch mal so richtig ungesund. Und ich meine WIRKLICH ungesund. Ich bin in einer Stadt mit einer großen türkischen Community aufgewachsen und so kam ich schon als Kind mit einer der besten Errungenschaften des Morgenlandes in Berührung: Lokoum.
Auch bekannt als „Türkischer Honig“. Keine Sorge, mit Honig hat es wenig gemein. Außer, dass es ähnlich süß ist und einem manchmal so richtig die Zähne zusammenklebt. Vor kurzem stellte ich erfreut fest, dass diese Leibspeise meiner Kindheit zu 100% vegan ist. Das war ein bisschen wie Weihnachten und Geburtstag zusammen. Ehrlich. Leider haben im Laufe der Jahre alle türkischen Gemüsehändler hier zugemacht, so dass ich nur noch schwer an diese Leckerei komme. Wenn ich dann doch mal eine Packung ergatterte, genieße ich sie. Mehr als 2-3 Stück auf einmal sind nicht drin. Mehr geht auch nicht. 

Habt ihr auch solche Food Favorites? Dinge, die euch so richtig das Wasser im Mund laufen lassen? Oder auf die ihr plötzlich wahnsinnige Lust habt, sie eine ganze Weile futtert und dann durch damit seid? Ich bin gespannt, was in eurem Küchenschrank so schlummert. Inspirationen sind immer gern gesehen 😉