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Veganer Sonnenschutz

Veganer Sonnenschutz, Selbstbräuner & After Sun

Veganer Sonnenschutz Naturkosmetik

Wir hatten uns das so schön überlegt. Nach unserem großen Deo-Test wollten Jenny von I LOVE SPA und ich unbedingt noch mal so einen großen Rundumschlag starten. Und was eignet sich im Mai da besser als ein Artikel zum Thema Sonnenschutz? (Im meinem Falle natürlich veganer und tierversuchsfreier Sonnenschutz.) Eben, das dachten wir uns auch. 

Und dann das! Dauerregen. Ohne Unterbrechung. Zumindest hier im Norden.
Aber egal, der nächste Sonnenstrahl kommt bestimmt und sowieso trage ich eh an fast 365 Tagen im Jahr einen Lichtschutzfaktor von mindestens 30. Allein deshalb schon, weil ich jeden Abend mit Säuren herumhantiere und meine Haut mir das sonst sehr übel nehmen würde. Sonnenschutz ist also zumindest hier omnipräsent.

Veganer Sonnenschutz – Der große Test

Wie schon beim großen Deo-Test hieß es erstmal Recherchieren, Testen, Notieren. (Jennys Favoriten ins Sachen Sonnenschutz findet ihr übrigens hier.)

Veganer Sonnenschutz, vor allem aus der Naturkosmetik und/oder tierversuchsfrei, ist so eine Sache. Wer wie ich auf Emulgatoren und Fette reagiert und es gerne so wenig klebrig wie möglich hat, muss ganz schön lange suchen. Und trotzdem ist diese Suche nicht immer unbedingt erfolgreich. Jahrelang musste ich widerwillig Marken aus der Apotheke verwenden, die natürlich allesamt nicht tierversuchsfrei waren. Bio-zertifizierte Sonnenschutzprodukte hingegen kommen zwar ohne Tierversuche auch, weißeln aufgrund des verwendeten Zinkoxides oft aber extrem. So sieht man schnell aus wie eine käsige Leiche. Wenig sommerlich… 

Vor einigen Jahren entdeckte ich dann den getönten Sonnenschutz von Paula’s Choice für mich, der zwar vegan und tierversuchsfrei, jedoch weit entfernt von Naturkosmetik ist.
Es muss da doch auch was aus dieser Ecke geben!

Mittlerweile kann ich sagen: Ja, gibt es. Meine Suche hat sich ausgezahlt. Ich habe euch ein buntes Potpourri an Sonnenpflegeprodukten gepackt, in dem für jeden was dabei sein sollte. Von Sonnenschutz über After Sun bis hin zu Selbstbräuner.

Wichtige Info vorweg: Ich habe mich fast ausschließlich auf die Anwendung im Gesicht konzentriert, da ich es hier noch schwerer finde, einen passenden Sonnenschutz zu finden. Die Haut am Körper verzeiht doch mehr und Weißeln und Glanz sind dort nicht ganz so dramatisch. 

Lasset die (Test-)Spiele beginnen!

1. Alga Maris Fluide Après Soleil von Laboratoires de Biarritz*

Ein leichtes After Sun-Produkt für normale Haut, welches sich gut verteilen lässt, gut einzieht und nach Sheabutter und etwas Vanille (?) duftet. Die Haut fühlt sich erfrischt und gepflegt an. Und das ganz ohne klebriges Gefühl. Mit dem Baume Après Soleil gibt es auch eine reichhaltigere Alternative, die vor allem für alle mit trockener Haut oder sehr starken Sonnenschäden interessant sein dürfte. 

Aqua, Butyrospermum Parkii Butter*, Glycerin, Octyldodecanol, Caprylic/Capric Triglyceride, Glyceryl Stearate Citrate, Parfum, Aloe Barbadensis Leaf Juice Powder*, Laminaria Ochroleuca Extract, Gelidium Sesquipedale Extract, Bisabolol, Linoleic Acid, Lysolecithin, Sclerotium Gum, Potassium Olivoyl PCA, Maris Aqua, Pullulan, Sodium Benzoate, Xanthan Gum, Citric Acid, Potassium Sorbate, Sodium Phytate, Tocopherol, Biosaccharide Gum-1, Glyceryl Caprylate, Sodium Anisate, Sodium Levulinate, Helianthus Annuus Seed Oil, Linolenic Acid, Sodium Hydroxide

150 ml kosten 14,95 €.

2. Eco by Sonya Face Tan Water

Hier schon sehr gelobt ist dieser Selbstbräuner für das Gesicht immer noch mein absoluter Favorit. Perfekt für alle, die eine streifenfreie, gleichmäßige und dennoch leichte Bräune wünschen. Es wird wie ein Toner aufgetragen, trocknet die Haut nicht aus und pflegt dennoch nicht zusätzlich, was ich immer sehr vorteilhaft finde, da es meine Hautpflege-Routine nicht beeinflusst. 

Aloe Barbadensis (Aloe Vera) Leaf Juice*, Glycerin*, Dihydroxyacetone**, Lecithin*, Fusel Wheat Bran/Straw Glycosides**, Polyglyceryl-5 Oleate**, Sodium Cocoyl Glutamate**, Glyceryl, Caprylate**, Coco Caprylate**, Sodium Hyaluronate**, Dehydroxanthan Gum**, Leuconostoc/Radish Root Ferment Filtrate**, Pelargonium graveolens Flower Oil*, Citrus Aurantium Dulcis (Orange) Peel Oil*

130 ml kosten 32,95 €.
Dieses Produkt ist SEHR ergiebig. Ich habe nach einem Jahr immer noch etwas von meiner ersten Flasche. 

3. Vinoble Moisturizing Sun Protection SPF 30* 

Dieser parfümfreie Sonnenschutz weißelt überhaupt nicht, zieht gut ein ohne zu kleben und pflegt gerade so viel, dass ich mit meiner feuchtigkeitsarmen Mischhaut tatsächlich ohne Abpudern aus dem Haus gehen kann. Mein Favorit unter den nichtgetönten Sonnencremes im Test. Enthält chemische Filter. 

AQUA, DIBUTYL ADIPATE, DIETHYLAMINO HYDROXYBENZOYL HEXYL BENZOATE, ISOAMYL METHOXYCINNAMATE, PENTYLENE GLYCOL, POLYGLYCERYL-6 STEARATE, POLYMETHYL METHACRYLATE, GLYCERIN, HYDROGENATED DIMER DILINOLEYL/DIMETHYLCARBONATE COPOLYMER, DIETHYLHEXYL BUTAMIDO TRIAZONE, ETHYLHEXYL BENZOATE, SORBITOL/SEBACIC ACID COPOLYMER BEHENATE, DIPROPYLENE GLYCOL DIBENZOATE, THERMUS THERMOPHILLUS FERMENT, BUTYL METHOXYDIBENZOYLMETHANE, PHENOXYETHANOL, GLYCERYL STEARATE, BEHENYL ALCOHOL, HEPTYL UNDECYLENATE, TOCOPHERYL ACETATE, SODIUM POLYACRYLATE, POLYGLYCERYL-6 BEHENATE, BIS-ETHYLHEXYL-HYDROXYDIMETHOXY BENZYLMALONATE, BISABOLOL, XANTHAN GUM, CITRIC ACID, VITIS VINIFERA SEED OIL (GRAPE SEED OIL), ETHYLHEXYLGLYCERIN, SODIUM PHYTATE, BENZYLIDENE DIMETHOXYDIMETHYLINDANONE, ISOMALT, ARGININE, ASCORBYL PALMITATE, UBIQUINONE (COENZYM Q10), TOCOPHEROL, LECITHIN, VITIS VINIFERA FRUIT CELL EXTRACT (GRAPE STEM CELLS), SODIUM BENZOATE

50 ml kosten 29,00 €.

Veganer Sonnenschutz

4. Alga Maris Tinted Face Sunscreen SPF 30 von Laboratories de Biarritz* 

Mein absoluter Favorit! DIE Entdeckung des Tests für mich. Dieser getönte Sonnenschutz ersetzt für mich jegliches Make Up. Für ganz blasse Häute könnte jedoch selbst „Light“ zu dunkel sein. Für mich geht die Farbe jedoch gerade so klar.

Der Sonnenschutz deckt mehr als mein heißgeliebter Tinted SPF von Paula’s Choice, zaubert einen Hauch mehr Farbe als dieser ins Gesicht und braucht bei meiner Mischhaut nur ganz wenig bis gar kein Puder. Er duftet herrlich nach Vanille und ist in einem Airless Pumpspender verpackt. Pluspunk! Zudem nicht klebend. Enthält mineralische Filter. 

Aqua, Coconut Alkanes, Caprylic/Capric Triglyceride, Titanium Dioxide, Sorbitan Olivate, Zinc Oxide, Talc, Silica, Glycerin**, Polyglyceryl-2 Dipolyhydroxystearate, Coco-Caprylate/Caprate, Parfum, Octyldodecanol, Alumina, Polyglyceryl-3 Diisostearate, Stearic Acid, Glyceryl Caprylate, Magnesium Sulfate, Gelidium Sesquipedale Extract, Aloe Barbadensis Leaf Juice Powder*, CI 77492, Potassium Olivoyl PCA, Maris Aqua, Sodium Benzoate, CI 77491, Potassium Sorbate, CI 77499, Tocopherol, Jojoba Esters, Trihydroxystearin, Helianthus Annuus Seed Oil, Sodium Hydroxide

50 ml kosten 17,90 €.

5. eco cosmetics Neutral Sonnenlotion LSF 30 ohne Parfum*

Eines der weißelnsten Produkte im Test und somit für mich ganz klar ein Produkt für den Körper. Hier werde ich die Lotion aber auch nur an Armen und Beinen verwenden. Für Dekolleté und Hals ist sie mir doch zu reichhaltig und pastös.

Im Gesicht habe ich das Produkt ebenfalls ausprobiert, allerdings glänze ich damit wie die altbekannte Speckschwarte. Und es klebt ein wenig. Pluspunkt: Die Lotion enthält keinerlei Duftstoffe und ist somit für alle diejenigen geeignet, die darauf verzichten wollen oder müssen. Und sie kommt ebenfalls in einem Airless Pumpspender daher, was ich persönlich sehr schätze. Enthält mineralische Filter.

Aqua, Titanium Dioxide, Caprylic/Capric Triglyceride, Polyglyceryl-2 Dipolyhydroxystearate, Polyglyceryl-3 Diisostearate, Glycine Soja Oil*, Butyrospermum Parkii Butter*, Glycerin, Olea Europaea Fruit Oil*, Pongamia Glabra Seed Oil*, Glyceryl Oleate, Tricaprylin, Canola Oil, Simmondsia Chinensis Oil*, Hippophae Rhamnoides Oil*, Oenothera Biennis Oil*, Oryza Sativa Bran Oil, Tocopherol, Macadamia Ternifolia Oil, Bisabolol, Lecithin, Mica, Tocopheryl Acetate, Stearic Acid, Magnesium Sulfate, Alumina (Corundum), Dipotassium Glycyrrhizate 

100 ml kosten 16,95 €

6. Santaverde Aloe Vera Gel Pur ohne Duft

Dieses leichte Gel wirkt erfrischend, kühlend und lindernd bei Sonnenbrand, Insektenstichen und anderen Hautreizungen. Wer sich kein Aloe Vera Blatt in die Handtasche stecken möchte, ist hiermit sicher gut bedient. Einzig am Alkohol dürfte Santaverde gerne noch mal etwas drehen. 

Aloe Vera Saft*, Weingeist*, Natriumlaktat, Xanthan, Meeresalgenauszug, pflanzl. Glycerinfettsäureester, pflanzl. Levulinsäure, Glucose, pflanzl. Anissäure, pflanzl. Natriumlevulinat, pflanzl. Glycerin, Silbersulfat, Natriumhydroxid.

100 ml kosten 17,90 €.

7. 100% Pure Green Tea Oil Free SPF 30* 

Auf der Tube steht „fast drying“ und wenn sie das schreiben, meinen sie es auch so! Das am meisten weißelnde Produkt. Gutes Verteilen wirkt dem entgegen, allerdings muss man hier verdammt schnell sein. Innerhalb weniger Sekunden rührt sich da nichts mehr. Was die Creme ideal für fettige Haut und Mischhaut macht. Dieser Sonnenschutz ist und bleibt wirklich matt. Da muss nicht mehr viel gepudert werden. Nicht klebend. Enthält mineralische Filter.

Aloe Barbadensis (Organic Aloe) Leaf Juice*, Vegetable Glycerin, Camellia Sinensis Leaf (Organic Green Tea)* Extract, Tocopherol (Vitamin E), Extracts of Fucus Vesiculosus (Red Algae), Rosmarinus Officinalis (Rosemary) Leaf, Eucalyptus Globulus (Eucalyptus), Euphorbia Cerifera Cera (Candelilla Wax), Origanum Vulgar (Oregano), Hydrastis Canadensis (Goldenseal), Melaleuca Alternifolia (Tea Tree) and  Lonicera Caprifolium (Japanese Honeysuckle), Grain Alcohol 6% Titanium Dioxide, 6% Zinc Oxide

50 ml kosten 32,50 €.
Geht man nach Inhalt, mit einer der teuersten Lichtschutzfaktoren im Test.

8. The Sunblock von Lush LSF 30*

Ok, jetzt wird es gimmicky. Aber der Sunblock von Lush ist so „anders“, dass er erwähnt gehört. Und leider auch der einzig ernstzunehmende Lichtschutzfaktor bei Lush. Die anderen Produkte krauchen irgendwo zwischen LSF 10 und 15 und reichen als alleiniger Sonnenschutz nicht aus.

Der Sunblock wird unter der Dusche angewendet. Einfach einen der drei Riegel abbrechen und den Körper damit einreiben, abspülen –  fertig. In-Dusch Sonnenschutz sozusagen. Ob er hält was er verspricht? Ich bin mir nicht sicher. Für einen Wochenendausflug mit Handgepäck ist der Sunblock aber sicher eine praktische –  wenn auch verhältnismäßig teure – Alternative.  Dieses Produkt würde ich jedoch nur am Körper anwenden. Enthält chemische Filter.

Theobroma Cacao Seed Butter (Bio Fair Trade Kakaobutter), Calamine (Kalaminpulver), Ethylhexyl methoxycinnamate (Octylmethoxycinnamate), Sesamum Indicum Seed Oil (Bio Sesamöl), Magnesium Carbonate, Matricaria Chamomilla Flower Oil (Kamille blau Öl), Rosa Damascena Extract (Rosen Absolue), Eucalyptus Globulus Leaf Oil (blaues Eukalyptusöl), *Limonene, Parfüm

100 Gramm kosten 11,75 €.
Was das Preis-Leistung-Verhältnis angeht, das teuerste Produkt im Test, da ein Stück nur für drei Anwendungen reicht. 

9. Alga Maris Lait Solaire SPF 30 von Laboratoires de Biarritz* 

Dieser Sonnenschutz ist in Sachen Weißeln und Glanz irgendwo zwischen eco cosmetics und Vinoble angesiedelt. Auch hier gilt: Je mehr Produkt, desto mehr Weißeln, desto besser muss eingearbeitet werden. Das klappt jedoch ziemlich gut. Die Konsistenz ist etwas leichter als die des Sonnenschutzes von Vinoble, dafür glänzt die Milch ein wenig mehr auf der Haut. Ich pudere darüber gerne noch mal ab, könnte zur Not aber wohl auch mal so das Haus verlassen. Das Produkt riecht leicht nach Shea und Kokos und klebt nicht. Enthält mineralische Filter.

Coconut Alkanes, Chamomilla Recutita Flower Water*, Caprylic/Capric Triglyceride, Aqua, Titanium Dioxide, Zinc Oxide, Coco-Caprylate/Caprate, Sorbitan Olivate, Glycerin**, Polyglyceryl-2 Dipolyhydroxystearate, Parfum (100% natural), Alumina, Polyglyceryl-3 Diisostearate, Stearic Acid, Glyceryl Caprylate, Magnesium Sulfate, Gelidium Sesquipedale Extract, Potassium Olivoyl PCA, Maris Aqua, Sodium Benzoate, Citric Acid, Potassium Sorbate, Tocopherol, Helianthus Annuus Seed Oil, Sodium Hydroxide

100 ml kosten 16,95 €.

10. Resist Super-Light Daily Wrinkle Defence Moisturizer von Paula’s Choice

Last, but not least mein langjähriger Favorit aus dem Bereich der konventionellen Kosmetik. Das hier ist meine vierte Tube und die fünfte steht schon in den Startlöchern. Dieses getönte Produkt ist vor allem für fettige Haut und Mischhaut ausgewiesen, mit einer entsprechenden Pflege darunter passt es aber auch wunderbar für normale Haut.

Der Sonnenschutz mattiert und deckt nur leicht. Daher lasst euch bitte nicht von der hellen Farbe – vor allem im Vergleich zum Alga Maris Tinted SPF – abschrecken. Der SPF von Paula’s Choice passt sich fast jedem Hautton an und wirkt eher ausgleichend als wirklich tönend. Wer ein wirklich „geschminktes“ Gesicht möchte, sollte eher zum Produkt von Alga Maris greifen. Der Restist Moisturizer ist jedoch seit langem mein „To Go“-Produkt, wenn es um minimales (oder kein) Make Up geht und man trotzdem etwas mehr Ebenmäßigkeit als mit einem klassischen Sonnenschutz möchte. Enthält mineralische Filter.

Aqua, Cyclopentasiloxane (hydration), Zinc Oxide (13%, Nano, broad spectrum sunscreen agent ), PEG-12 Dimethicone (texture enhancer), PEG/PPG-18/18 Dimethicone (texture enhancer), Lauryl Lysine (skin-conditioning agent), Sodium Chloride (stabilizer), Trihydroxystearin (texture-enhancing), Dimethicone Crosspolymer (suspending agent), Resveratrol (antioxidant), Quercetin (antioxidant), Epigallocatechin Gallate (antioxidant), Tocopheryl Acetate (vitamin E/antioxidant), Tetrahexyldecyl Ascorbate (vitamin C/antioxidant), Adenoside (skin-restoring), Bisabolol (skin-soothing), Salix Alba (willow) Bark Extract (skin-soothing), Punica Granatum (Pomegranate) Extract (antioxidant), Haematococcus Pluvialis (Astaxanthin) Extract (antioxidant), Hydrolized Corn Starch (texture-enhancing/mattifying agent), Polysorbate 80 (texture-enhancing), Hydrolyzed Silica (texture-enhancing/mattifying agent), Triethoxycaprylylsilane (texture enhancer), C12-15 Alkyl Benzoate (emollient texture enhancer), Isopropyl Titanium Triisostearate (texture-enhancing), Caprylyl Glycol (preservative), Hexylene Glycol (preservative), Ethylhexylglycerin (preservative), Iron Oxides (CI 77491, CI 77492, CI 77499) (colorant), Phenoxyethanol (preservative).

60 ml kosten 38,00 €.
Zusammen mit dem Sonnenschutz von 100% Pure nach Inhalt der teuerste im Test. Leider zieht Paula’s Choice seit Jahren regelmäßig zur Glamour Shopping Week die Preise an. Als ich begann ihn zu kaufen, dürfte der Lichtschutzfaktor um die 33-34 € gekostet haben.

Oben Alga Maris Tinted Sunscreen SPF 30,
unten Paula’s Choice Resist Super-Light Daily Wrinkle Defence Moisturizer
 

Veganer Sonnenschutz getönt

Veganer Sonnenschutz getönt Paula's Choice Alga Maris

Fazit 

Veganer Sonnenschutz in der Naturkosmetik ist möglich. Man muss nur ein wenig suchen. Nach meinem konventionellen Liebling, dem getönten Sonnenschutz aus der Resist Reihe von Paula’s Choice, habe ich mit Vinoble und Alga Maris nun würdige Compagnions im Naturkosmetikbereich gefunden. Und auch mild formulierte Rezepturen ohne nennenswerte Alkohole und Duftstoffe sind möglich, wie eco cosmetics zeigt. 

Nun muss sich nur endlich auch die Sonne mal wieder länger als ein, zwei Tage zeigen, damit die Sonnenprodukte auch zu einem würdigen Einsatz kommen 😉

⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅

P.S:: Bei den mit einem * gekennzeichneten Produkten handelt es sich um PR-Samples. Diese wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog.

Aluminiumsalzfreie Deos

Aluminiumsalzfreie Deos | Der große Test

Aluminiumsalzfreie DeosSelten habe ich einen Artikel mit mehr Vorlaufzeit geschrieben als diesen hier. Jenny von I LOVE SPA und ich hatten die fixe (und ziemlich spontane) Idee, verschiedene aluminiumsalzfreie Deos auf Herz und Nieren prüfen. In den letzten Jahren ist die Awareness in Sachen Aluminiumsalze immer größer geworden und viele Menschen schauen sich nach Alternativen um. Daher habe ich hier 2016 schon einmal ein wenig über die Gründe dafür geschrieben und beleuchtet, was wir von aluminiumsalzfreien Deos erwarten dürfen und was nicht. 

Obwohl ich selbst zwar nichts gegen ein handfestes Antitranspirant habe, lässt mich allein schon mein Experimentiergeist gern Neues ausprobieren. Wieso also nicht eimal ein paar Alternativen auf den Zahn, beziehungsweise unter die Achsel fühlen?

Die Testkriterien

Die Idee dazu entstand irgendwann im letzten Sommer und schnell merkte ich, dass das richtig in Arbeit ausartet. Ich habe Samples angefordert, eingekauft, ausprobiert und Notizen gemacht. Jede medizinische Studie hätte ihre helle Freude an mir gehabt. 

Ich habe die Deos im langweiligsten Alltag und den aufregendsten Situationen getestet. In öden Sitzungen, bei 25 Grad Außentemperatur, beim Radfahren und in Gerichtsverhandlungen. Doch wie bringe ich ziemlich subjektive Erfahrungen so zusammen, dass auch der geneigte Leser etwas damit anfangen kann? Kriterien mussten also her, die ich knallhart als Maßstab für alle Produkte ansetzte. Und die da wären:

Anwendung: Wie zufrieden bin ich mit dem Anwenden/Auftragen des Produktes?

Trocknungszeit: Wie lange braucht das Produkt zum Einziehen? Bleibt ein Film zurück? 

Flecken: Hinterlässt es Flecken auf der Kleidung?

Duft: Wie riecht das Produkt? Angenehm oder unschön? Dezent oder intensiv?

Verfügbarkeit: Ist das Produkt einfach im stationären Handel zu bekommen oder nur in ausgewählten Läden? Muss ich es online bestellen?

Preis: Nimmt man es auch mal eben beim Bummel durch den Laden mit oder überlegt man sich die Anschaffung dreimal?

Wirkung Geruch: Schützt das Deo vor unangenehmen Gerüchen?

Wirkung Achselnässe: Hat es regulierende Wirkung auf das Schwitzen? 

(Hierzu ist ergänzend zu sagen, dass ein Deodorant nie die gleiche Wirkung wie ein Antitranspirant haben kann und ich generell wenig mit derartigen Flecken zu tun habe. Dennoch habe ich im Laufe des Tests leichte Unterschiede festgestellt.)

Die Bewertung habe ich an Hand von Herzen vorgenommen. 1 = sehr schlechte Bewertung, 5 = sehr gute Bewertung. Sprich: Je mehr Herzen, desto besser schneidet das Produkt in dieser Kategorie ab.

Jennys Testkandidaten und Ergebnisse findet ihr hier. Wir haben uns vorher nicht abgesprochen, wer welche Produkte testet, sondern haben einfach aus unserem Alltag und unseren Vorlieben geschöpft. Es gibt Doppelungen (Was den Vergleich umso spannender macht) und viele neue Deos zu entdecken.

Aluminiumsalzfreie Deos im Vergleich

Aluminiumsalzfreie Deos im Test

1.Speick Deo Stick Natural*

Anwendung: ♥♥♥♥
Trocknungszeit: ♥♥♥♥
Flecken: ♥♥♥♥♥
Duft: ♥♥(♥)
Verfügbarkeit: ♥♥♥♥♥
Preis:
 ♥♥♥♥
Wirkung Geruch: ♥♥♥(♥)
Wirkung Achselnässe: ♥♥♥

Enthält kein Natron.

Man muss den krautigen Geruch mögen. Dafür zieht der grün-transparente Stick schnell ein, hinterlässt keine Flecken und hält einen durchschnittlichen Tag – obwohl ohne Natron – gut durch. 
Online und in der Drogerie erhältlich.

4,25 €.

2. Soapwalla Deodorant Cream Citrus*

Anwendung: ♥♥♥♥♥
Trocknungszeit: ♥♥♥♥♥
Flecken: ♥♥♥♥♥
Duft: ♥♥♥♥♥
Verfügbarkeit: ♥♥
Preis: ♥♥
Wirkung Geruch: ♥♥♥♥♥
Wirkung Achselnässe: ♥♥♥♥♥

Enthält Natron.

Einer meiner haushohen Favoriten in Sachen aluminiumsalzfreie Deos! Der Duft erinnert an Zitroneneis. Die Konsistenz ist fast buttrig, ähnlich wie bei einem festen Öl. Der Auftrag eines Roll-Ons oder Sprays wäre zwar etwas angenehmer und würde schmierige Finger ersparen, aber das Deo lässt sich sehr gut mit dem Finger aus dem flachen, großen Tiegel entnehmen und schmilzt auch bei höheren Temperaturen nicht. Die Deocreme ist nicht ganz so fein gemahlen wie das Produkt von Ponyhütchen, weißelt dafür aber nicht und hinterlässt so gut wie keine Flecken.
Vor allem online erhältlich. 

16 €

Aluminiumsalzfreie Deos Soapwalla

3. Brooklyn Soap Company Deo Spray*

Anwendung: ♥♥♥(♥)
Trocknungszeit: ♥♥♥
Flecken: ♥♥♥♥♥
Duft: ♥♥♥♥
Verfügbarkeit: ♥♥♥
Preis: ♥♥♥
Wirkung Geruch: ♥♥♥♥
Wirkung Achselnässe: ♥♥♥

Enthält kein Natron. 

Ich liebe den frisch-holzigen Duft dieses Sprays und auch die Wirkung kann sich sehen lassen. Leider ist dieses Deo jedoch – zumindest meiner Erfahrung nach – nichts für Reisen. Sobald der Flakon nicht mehr aufrecht steht, „leckt“ er am Schraubverschluss.
Vor allem online und in einigen Fachgeschäften sowieso größeren Budnikowsky-Filialen erhältlich. 

14,90 €

4. eco cosmetics fresh Deo Roll-On

Anwendung: ♥♥♥♥
Trocknungszeit: ♥♥
Flecken: ♥♥♥
Duft: ♥♥♥♥
Verfügbarkeit: ♥♥♥
Preis: ♥♥♥♥
Wirkung Geruch: ♥♥♥
Wirkung Achselnässe: ♥♥

Enthält kein Natron.

Mittelmäßige für entspannte Tage. Leider braucht das Deo ziemlich lange zum Trocknen und hinterlässt ein leicht feuchtes Gefühl auf den Achseln. Unaufdringlicher Duft, der mich an Babyprodukte erinnert.
Online und in Bio-Fachgeschäften erhältlich.

4,99 €

5. Ponyhütchen Heimatliebe Deocreme

Anwendung: ♥♥♥♥
Trocknungszeit: ♥♥♥♥
Flecken: ♥♥♥♥
Duft: ♥♥♥♥♥
Verfügbarkeit: ♥♥
Preis: ♥♥♥
Wirkung Geruch: ♥♥♥♥♥
Wirkung Achselnässe: ♥♥♥♥♥

Enthält Natron

Mein zweiter Favorit. Hervorragende Wirkung, toller Duft. Durch den hohen Zinkanteil kann das Deo beim Anziehen weiße Flecken hinterlassen, die sich jedoch ziemlich zügig rausreiben lassen. Einen Punkt Abzug in der Anwendung, da die Öffnung des Tiegels relativ klein ist und sich das Entnehmen des Produkte daher manchmal etwas tricky gestaltet. Vor allem, wenn man wie ich keine Deocreme unter den Fingernägeln haben möchte. Ein Spatel kann Abhilfe schaffen. Wird bei höheren Temperaturen etwas flüssiger. 
„Heimatliebe“ im Speziellen ist nur vor Ort in Berlin erhältlich, alle anderen Duftrichtungen vor allem online.

9,99 €

6. Lavera Sensitive 24h Deo Roll-On

Anwendung: ♥♥♥♥
Trocknungszeit: 
Flecken: ♥♥
Duft: ♥♥♥♥♥
Verfügbarkeit: ♥♥♥♥♥
Preis: ♥♥♥♥♥
Wirkung Geruch: (♥)
Wirkung Achselnässe: (♥)

Enthält kein Natron.

Eine meiner beiden großen Enttäuschungen. Zwar war ich sofort vom pudrigen Duft des Roll-On begeistert, dafür trocknet es überhaupt nicht und hinterlässt dunkle – jedoch nicht klebende – Flecken auf der Kleidung. Die Wirkung war bei mir ausgesprochen schlecht. Das Produkt ist in jeder Drogerie erhältlich. Das günstigste Deo im Test. 

3,95 €

Aluminiumsalzfreie Deos vegan Test
7. Eco by Sonya Coconut Deodorant* 

Anwendung: ♥♥♥♥
Trocknungszeit: ♥♥♥
Flecken: ♥♥♥♥
Duft: ♥♥♥(♥)
Verfügbarkeit: ♥♥
Preis: ♥(♥)
Wirkung Geruch: ♥♥♥♥
Wirkung Achselnässe: ♥♥♥(♥)

Enthält Natron.

Dieses Deo hat sogar meine Gerichtsverhandlung überstanden. Zwar würde ich die Deocreme von Soapwalla und Ponyhütchen als einen Hauch besser in der Wirkung bezeichnen, aber auch das Roll-On von Eco by Sonya braucht sich nicht zu verstecken. Es riecht ziemlich unspektakulär leicht säuerlich nach Kokosmilch und hinterlässt keine Flecken. Allerdings braucht es etwas länger zum Trocknen, was man vor dem Anziehen beachten sollte.
Meines Wissens nur online und auch nur in einigen wenigen Shops erhältlich. 

17,95 € 

8. Sante 24h Deo Roll-On Bio-Salbei

Anwendung: ♥♥♥♥
Trocknungszeit: 
Flecken: ♥♥♥♥
Duft: 
Verfügbarkeit: ♥♥♥♥♥
Preis: ♥♥♥♥♥
Wirkung Geruch:

Wirkung Achselnässe: – 

Enthält kein Natron.

Der zweite Abknicker im Test. Wirkung gleich Null und viel schlimmer noch: Der Salbeiduft scheint überhaupt nicht mit meiner Hautchemie zu harmonieren. Ich habe sogar das Gefühl, dass er den Schweißgeruch verstärkt. Das einzige Deo mit dem ich wirklich unangenehm gerochen habe. Zudem trocknet es sehr langsam weg, dafür hinterlässt es keinen Flecken.
In fast jeder Drogerie erhältlich. 

Ca. 6 €

9. Lush Aromaco Festes Deo

Anwendung: ♥♥♥♥♥
Trocknungszeit: ♥♥♥♥♥
Flecken: ♥♥♥(♥)
Duft: ♥♥♥
Verfügbarkeit: ♥♥
Preis: ♥♥♥
Wirkung Geruch: ♥♥♥♥♥
Wirkung Achselnässe: ♥♥♥♥♥

Enthält Natron.

Ein weiterer Favorit. Man muss den holzigen Duft von Patchouli mögen, aber dieses Deo lässt mich so gut wie nie im Stich! Es wird wie ein Deostick unter die Achseln gerieben und zieht gut ein. Pluspunkt: Es fällt keinerlei Verpackungsmüll an. Es sollte allerdings luftdicht verpackt aufbewahrt werden, da es sonst an den Ecken etwas austrocknet und harte Kanten bekommt. Diese Stellen lassen sich aber mit einem Messer leicht abkratzen. Ich bewahre mein Stück in einer kleinen „Tupperdose“ auf und muss eigentlich nur direkt nach dem Kauf und dem längeren Liegen im Laden etwas nachbessern.
Nur bei Lush, online oder im Store erhältlich. 

7,25 €

Aluminiumsalzfreie Deos vegan

10. Fine Vetiver Geranium Deocreme*

Anwendung: ♥♥♥(♥)
Trocknungszeit: ♥♥♥
Flecken: ♥♥♥♥♥
Duft: ♥♥
Verfügbarkeit: ♥♥
Preis: 
Wirkung Geruch: ♥♥♥♥♥
Wirkung Achselnässe: ♥♥♥♥

Enthält Natron.

Die Überraschung im Test. Beim ersten schnellen Ausprobieren hatte ich das Gefühl, dass die hohen Versprechungen der Marke bezüglich des Deos  („…asbolutely effective Deodorant“) nicht wirklich gehalten werden können. Im Langzzeittest hat es sich jedoch in meine Top 4 in Sachen Wirkung geschlichen.
Diese Deocreme riecht etwas nach ökologischem Insektenschutzmittel. Das muss man mögen. Den Preis für den besten Duft wird sie also nicht bekommen. Auch nicht den für die praktischste Verpackung, denn der Glastiegel ist extrem klein und tief. Dafür sieht er ausgesprochen gut aus im Bad. Zum Glück liegt ein kleiner Holzspatel für einen leichtere Entnahme gleich bei. Die Deocreme braucht etwas Zeit zum Einziehen, vor allem, wenn man zu viel erwischt.  Dafür ist die Creme sehr weich und schmilzt butterzart auf der Haut.
Vornehmlich online erhältlich. Mit Abstand das teuerste Deo im Test. 

28 €

11. Schmidt’s Natural Deodorant Stick Lavender Sage*

Anwendung: ♥♥(♥)
Trocknungszeit: ♥♥♥
Flecken: ♥♥♥
Duft: ♥♥♥♥
Verfügbarkeit: ♥♥
Preis: ♥♥♥
Wirkung Geruch: ♥♥♥♥
Wirkung Achselnässe: ♥♥♥♥

Enthält Natron.

Ich wollte wirklich, dass dieses Deo für mich funktioniert. Denn der Duft nach Lavendel ist himmlisch, es zieht schnell ein und die Wirkung ist richtig gut. Allerdings ist die Darreichungsform eine Katastrophe! Es scheint, als habe man einfach eine auf Natron basierende Deocreme in Stickform gepresst. Der Gedanke ist smart, die Umsetzung leider weniger. Der Stick ist furchtbar bröselig und hinterlässt feine Krümelchen auf der Haut. Das Deo braucht eine ganze Weile lang Körperwärme, damit die Oberfläche einigermaßen schier wird und nicht auf der zarten Achselhaut kratzt. In den ersten Tagen der Anwendung hatte ich leicht gereizte Achseln, was ich auf die mechanische Reibung zurückführe. Nach einiger Zeit gab sich dieses Phänomen aber.
Das Deo ist vor allem online erhältlich.

9,99 €

Fazit

Die erste Erkenntnis, die ich nach diesem Test gewonnen habe: Deo ist nicht gleich Deo. Und es muss nicht immer Aluminiumsalz sein. Ich habe festgestellt, dass gerade Natron eine hervorragende Wirkung bei mir hat. Die Trefferquote bei natronhaltigen Deos ist deutlich höher als die bei denen ohne.

Die Angst, dass Deodorants aus dem Bereich der Naturkosmetik per se wenig taugen, hat sich bei mir über die Jahre NICHT bestätigt. Grob überschlagen trage ich in 90% aller Fälle ein Deo ohne Aluminiumsalz und möchte behaupten, dass ich trotz Stress, sportlicher Betätigung und Hitze weder nasse Flecken unter den Armen habe, noch unschöne Gerüche ausdünste. Allerdings braucht es ein wenig Experimentierfreude. Während ich bei aluminiumsalzhaltigen Deos meist ziemlich sicher sein kann, dass sie mich nicht im Stich lassen, musste ich bei aluminiumsalzfreien Deos etwas herumprobieren.  

Zählt man alle Herzen zusammen, ergibt sich folgendes Ranking:

1. Soapwalla
2. Lush

3. Ponyhütchen
4. Speick
5. Fine / Brooklyn Soap Company
6. Schmidt’s 
7. Eco by Sonya
8. eco cosmetics 
9. Lavera
10. Sante

Zu beachten ist hierbei, dass ein Deo natürlich auch Punkte durch den Preis oder die Verfügbarkeit sammeln konnte und in Sachen Wirkung gar nicht so gut abgeschnitten haben muss. Berücksichtigt man nur die Wirkung, ergeben sich für mich folgende Favoriten:

  1. Soapwalla
  2. Lush / Ponyhütchen
  3. Fine
  4. Schmidt’s 

Die eierlegende Wollmilchsau wäre für mich ein aluminiumfreies Deo in der Form des Aromaco von Lush, dem Duft von Soapwalla Citrus oder Schmidt’s Lavender Sage und der Wirkung von Ponyhütchens Creme. Träumen kann man ja mal. 

Natürlich, jeder Mensch ist anders und sicherlich werden die Deos nicht bei jedem so wirken wie bei mir. Aber ich  hoffe, ihr könnt ein wenig von meine Erfahrungen profitieren. Ich bin neugierig, welche Erfahrungen ihr mit aluminiumsalzfreien Deos gemacht habt. Habt ihr einen Favoriten, den ich vielleicht noch garnicht kenne?

P.S.: Bei den mit einem Sternchen* markierten Produkten handelt es sich um PR Samples, die ich extra für diesen Test angefordert habe. Die anderen Produkte wurden von mir selbst gekauft. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. (Wobei das diesmal ausnahmsweise und aufgrund des Vergleichs nicht ganz stimmt.

Lush Lippenpeeling The Kiss vegan

#VWT | The Kiss Lippenpeeling von Lush

Lippenpeeling von Lush The Kiss

Egal ob Valentinstag oder nicht: Knutschen – egal ob mit Mann, Freundin, Kind oder Hund – macht mit smoothen Lippen gleich viel mehr Spaß. Und auch ohne Küsse sind weiche Lippen durchaus erstrebenswert. Gerade im Winter pellen sie sich gerne mal wie eine Orange und so kommt das Lippenpeeling „The Kiss“ von Lush gerade recht. 

Sein Aussehen erinnert mich stark an Slush Eis, diese wunderbar künstliche und doch so erfrischend schmeckende eiskalte Masse vom Jahrmarkt. Und mindestens genauso pink ist es auch. Es besteht aus feinem Meersalz, Kristallzucker und fair gehandelter Kakaobutter. Mandel- und Mandarinenöl pflegen die zarte Haut. On Top gibt es niedliche rote (essbare) Herzchen. Geschmacklich fühle ich mich etwas an die Brause mit dem Matrosen erinnert, auch wenn The Kiss die Säure fehlt. 

Weiterer Plus-Punkt: Das Peeling ist in einem stabilen Glastiegel verpackt. Schont also die Umwelt und die Verpackung kann später noch zweckentfremdet werden, beispielsweise für Kokosöl auf Reisen oder eigenen Beauty DIYs.

Auf der deutschen Seite ist das Lippenpeeling The Kiss bisher noch nicht gelistet und auch die anderen Produkte der Valentinstag Edition fehlen anscheinend noch. Ihr müsst euch also noch etwas in Geduld üben. Oder aber den Gang in einen Lush Store antreten. Aber das macht ja eh am meisten Spaß, oder?

*Das Lippenpeeling wurde mir kostenlos von Lush zur Verfügung gestellt. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. 

Lush Lippenpeeling The Kiss Lush Lippenpeeling

The Magic of Christmas Bubble Bath

#VWT | The Magic of Christmas von Lush

The Magic of Christmas Bubble Bath

Es glitzert und riecht nach Zimt!

Für alle, die noch auf der Suche nach einem Stocking Filler sind oder sich selbst ein wenig in Weihnachtsstimmung versetzen möchten, habe ich heute etwas. The Magic of Christmas sieht nicht nur herzallerliebst aus, sondern duftet wunderbar nach Zimt, Bittermandel (Marzipan!) Orange und Nelke.

Was aussieht wie ein großer Lollipop ist in Wahrheit ein mehrfach verwendbares Schaumbad von Lush. Einfach in das einlaufende Badewasser halten und danach sorgfältig trocken legen. 

Das gülden glitzernde Sternchen ist genau das richtige für einen kuscheligen Abend mit einer Tasse Tee und einem guten Buch. Und wenn man ganz leise ist, kann man die Schlittenglocken schon hören.

Inci

Sodium Carbonate, Sodium Laureth Sulfate, Potassium Bitartrate (Weinstein), Glycerin, Lauryl Betaine, Parfüm, Prunus Amygdalus Amara Kernel Oil (Bittermandelöl), Citrus Sinensis Peel Oil Expressed (Orangenöl), Cinnamomum Zeylanicum Leaf Oil (Zimtblattöl), *Cinnamal, *Eugenol, *Limonene, Goldschimmer und oranger Schimmer (Synthetic Fluorphlogite, Silica, Cl 77492, Cl 15985, Cl 19140), Cl 15510, Cl 47005, Eugenia Caryophyllus (Fair Trade Bio Gewürznelken)

 

*Das Produkt wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. 

The Magic of Christmas

Lush Halloween 2016

Lush Halloween 2016 | Es darf sich wieder gegruselt werden

Lush Halloween 2016 Ich muss gestehen: Ich bin kein großer Herbst-Fan. Klar, die Farben sind toll. Kühler als 28 Grad darf es nun gerne tatsächlich bleiben. Aber Wind, Regen und fehlendes Tageslicht sind meine natürlichen Feinde. Dabei bin ich ein Herbstkind, bin ich doch im November geboren. Schande über mich.

Eine Sache aber mag ich tatsächlich ausgesprochen gern: Halloween. Die traditionellen Wurzeln von Samhain liegen mir zwar näher als blickende Plastikkürbisse und „Trick or Treat“, aber so ganz lässt es mich doch nicht los. Und so freue ich mich jedes Jahr aufs Neue auf die Lush Halloween Produkte. 

In diesem Jahr macht mir Lush eine ganz besondere Freude. Denn auch die mexikanischen Feierlichkeiten rund um den Dia de los Muertos, den „Tag der Toten“, haben es mir angetan. Ich liebe die spielerische, alltagsnahe Herangehensweise an das Ableben und die Ahnen und so freue ich mich über die Verpackung meiner Lush Samples fast noch mehr, als über die Produkte selbst. Es gibt ein Furoshiki mit SUGARSKULLS!

Lush Halloween 2016 Furushiki

Aber auch das, was sich dort drin befindet, lässt mein Herz Hüpfen. Mit der Goth Fairy seid ihr der schillernde Star auf jeder Party. Von Halloween bis mindestens Weihnachten. Der süße Massagebar duftet nach Mandel, Grapefruit und Bergamotte und verwöhnt mit Illipé- und Cupuaçuöl.

Die Bathbomb Monster’s Ball mit ihrem Duft nach Neroli und Limette habe ich besonders ins Herz geschlossen, denn sie erinnert mich frappierend an Mike aus der Monster AG. (Oder? Oder? Oder?! <3) Noch dazu ist sie pink, lila und türkis. Hach.

Diese beiden und viele anderen Lush Halloween Produkte findet ihr aktuell und nur für kurze Zeit in den Stores und natürlich online.

P.S. Die Produkte mir kostenlos von Lush zur Verfügung gestellt. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und nur was mich überzeugt, landet auch auf dem Blog.

Lush Halloween vegan

Deos ohne Aluminium

Aluminiumsalzfreie Deos | Speick, Ponyhütchen & Lush

Aluminiumsalzfreie Deos vegan Lush Speick PonyhütchenBeinahe wäre ich mal Expertin für Deos geworden. Queen of Deo sozusagen. Man fragte mich für eine TV-Produktion an, bei der es sich um aluminiumsalzfreie Deos drehen sollte.
Ich sagte ab. Aus mehreren Gründen. Zum einen hatte ich weder Lust MIR an den Achseln schnuppern zu lassen, noch – und das ist viel schlimmer (!) – an den Achseln anderer Menschen zu riechen. Zum anderen, weil es schlichtweg unauthentisch und nicht aufrichtig gewesen wäre.

Ich bin nicht die sonderbare Öko-Tante, die immer und überall den Feind wittert und rebellisch nur noch selber rührt. Die hätten sie vermutlich gern gehabt. Ich habe nichts gegen Alu in Deos. Ich finde es sogar manchmal ganz hilfreich. Es wurde also nichts aus meiner TV-Karriere. 

Was genau haben wir denn gegen Aluminium(salze)?

Dennoch verwende auch ich – wenn möglich – gerne Deos ohne Aluminiumsalze. Einfach, weil ich es kann.
Seit einiger Zeit schon spielen Aluminiumsalze, bzw. der Verzicht darauf eine immer größer werdende Rolle im Beautykosmos. Was zuerst in einschlägigen Foren begann und sich dann auf immer reichweitenstärkere Blogs ausweitete, ist nun auch in der Drogerie angekommen. Klassische Deodorant-und Antitranspiranthersteller bringen mittlerweile ganze Linien heraus, die auf Aluminiumsalze verzichten. Aluminiumsalzfreie Deos sind DAS Ding der Stunde. Auch in der konventionellen Hautpflege. Eine kleine Revolution. 

Doch war das nötig? Oder bedient man einfach eine gestiegene Nachfrage, um die eigenen Umsätze anzukurbeln? Die Sachlage ist schwierig. Es gibt Studien, die die Gefahren von Aluminiumsalzen im Deo für begründet halten und mindestens genauso viele, die diese relativieren.

Hintergrund der ganzen Debatte waren alte Studien, die das Brustgewebe an Brustkrebs erkrankter Frauen unter die Lupe nahmen und dort eine erhöhte Menge an Aluminiumssalzen feststellten. Mittlerweile weiß man, dass auch die nicht an Krebs erkrankten Frauen der Studie im Brustgewebe unterhalb der Achseln erhöhte Werte aufwiesen. Und das eine Erhöhung des Wertes genau an dieser Stelle auch durchaus mit der dichteren Dicke des dortigen Gewebes zu tun hat. Darüber hinaus ist die Menge an Aluminiumsalzen, die wir täglich über die Nahrung zu uns nehmen um ein VIELFACHES höher ist, als die, die eventuell über Deodorants in unseren Körper gelangen. Dennoch ist nicht außer Acht zu lassen, dass dies vor allem für gesunde Haut gilt. Studien haben gezeigt, dass die Aufnahme der Salze bei geschädigter Haut (beispielsweise durch Rasur) deutlich höher ausfällt. Ob und wiefern diese allerdings Brustkrebs beeinflussen ist bis heute nicht abschließend geklärt. Einzig, dass Aluminium bei bereits vorhandenem Brustkrebs die Metastasenbildung beschleunigen kann, ist wissenschaftlich nachgewiesen. Ein Grund, wieso bei erkrankten Frauen die Verwendung eines Deos ohne Aluminiumsalze angeraten wird, denn gerade die Metastasen eines Mamma-Karzinoms führen häufig zum Tode. 

Aluminiumsalzfreie Deo – Können die was?

Ihr seht, an Aluminiumsalzen scheiden sich die Geister. Mein Fazit: Ein Deo allein macht noch keinen Krebs. Aber wenn ich die Möglichkeit habe einen Stoff, der in dieser Form nichts in meinem Körper zu suchen hat, zu meiden und dennoch eine gute Wirkung zu erzielen, dann tue ich das gern.

Und genau das sind wir beim eigentlichen Problem. Ein Deo ohne Aluminiumsalze ist zwar ein Deodorant, aber kein Antitranspirant. Sprich: Es schützt eventuell gegen unangenehme Gerüche, aber nicht gegen die eigentliche Schweißbildung. Denn es ist das Aluminiumsalz welches die Poren verengt und die Körperflüssigkeit so am Fließen hindert. Dessen muss man sich im Klaren sein. Wer auf Aluminiumsalze verzichten möchte, muss damit rechnen, dass es auch mal feucht unter den Armen wird. 

Im Laufe der Jahre haben sich bei mir aber ein paar Favoriten herauskristallisiert bei denen selbst das für mich kein Problem darstellt. Auch und vor allem, weil ich meist Kleidungsstücke mir einem hohen Baumwoll- oder Viskoseanteil trage und den Polyestermonstern aus der Teeniezeit (zum Glück!) abgeschworen haben. 

Speick Deo Stick

1. Deo Stick von Speick

Vor mehr als 15 Jahren meine erste Erfahrung in Sachen Naturkosmetik. Total Old School. Und überraschender Weise ziemlich wirkungsvoll. Der transparent-grüne Stift verströmt einen leicht krautigen Duft mit dem man können muss. Damals habe ich vornehmlich gourmandige Düfte mit hohem Vanilleanteil getragen. Was auf den ersten Blick massiv kollidiert, ergänzte sich im Alltag aber super. Wer sich mal an aluminiumsalzfreie Deos herantasten und unkompliziert in der Drogerie kaufen möchte, sollte hier einen Riecher riskieren. 

Inci

Feuchtpflegekomponente, Flüssigwachs (pflanzliche Basis), Weingeist, Verseifte Stearinsäure (pflanzliche Basis), Komposition mit ätherischen Ölen,  Speick-Pflanzenextrakt (Pflanze aus kontrolliert biologischer Wildsammlung), Salbei-Extxrakt, Lavendel-Öl, Chlorophyll, Komponenten ätherischer Öle

ca. 4 €

Bio Cremedeodrant Ponyhütchen

2. Bio Cremedeodorant von Ponyhütchen

In Sachen „Aluminiumsalzfreie Deos“ lande ich seit Jahren lande ich immer wieder bei den Deocremes von Hendrike. Auf der Basis von Natron und Zinkoxid, eingebettet in gute Öle, pflegt es und sorgt für frische unter den Achseln – ohne auszutrocknen oder weiße Flecken auf der Kleidung zu hinterlassen.  Im Laufe der Jahre habe ich allerdings herausgefunden, dass nicht jede Duftrichtung bei mir zum Erfolg führt. Das ist dann wohl diese individuelle Hautchemie. 

Nachdem ich lange Zeit „A Perfect Match(a)“ verwendet habe, bin ich seit einigen Wochen super happy mit „Kokoskuss“. Der Duft ist himmlisch! Keine künstliche, extrem süße Kokosnuss, sondern der pure Hauch von Urlaub. Das Deo hält bei mir den ganzen Tag frisch, auch nach sportlicher Betätigung. Wirklich feucht werde ich mit den Deos von Ponyhütchen auch nicht. Natron und Zinkoxid sei Dank.

Inci

Bio-Kokosnussöl (kba), Natron, Bio-Sheabutter (kbA), Sonnenblumenöl, Bio-Macadamianussöl (kba), Zinkoxid, Kaolin, Stärke, Parfüm.

9,99 €

Aromaco Lush Deo

3. Aromaco von Lush

Was aussieht wie ein eher unansehnliches Stück Kernseife ist meine Entdeckung des letzten Jahres. Empfohlen hat es mir Jenny von I Love Spa, nachdem ich mich jahrelang um die Deos von Lush gedrückt habe. Zu oft las ich im Netz von gelben Flecken in der Kleidung.

Anlässlich der Reha ließ ich mich dann im letzten Winter doch darauf ein und wurde nicht enttäuscht. Zwar braucht der Körper – zumindest meiner – immer ein paar Tage der Umgewöhnung, wenn ich nach einem anderen Deo wieder auf dieses wechsle, aber dann macht es einen hervorragenden Job. Aromaco duftet leicht nach Patchouli und wirkt mit Zaubernuss und Kamillen-Essig sogar leicht adstringierend. Noch dazu ist das Deo wahnsinnig ergiebig. Mit einem Stück komme ich mehrere Monate aus. 

Beim Kauf des Deos wird im Lush Shop ein kleines Stück von einem größeren abgeschnitten, so dass es auch mal sein kann, dass man etwas mehr oder etwas weniger als die 100 g bekommt. Ich teile mir mein Stück zuhause immer noch mal in kleinere Portionen, die ich dann in kleine Aufbewahrungsboxen von Rossmann verpacke. Diese sind groß genug für ein handliches Stück, verhindern, dass dieses austrocknet und sind auch toll für die Reise.

Inci

Water (and) Hamamelis Virginiana Leaf Extract (Hamamelisaufguss), Propylene Glycol, Sodium Stearate, Matricaria Chamomilla Vinegar (Kamille-Essig), Sodium Bicarbonate, Pogostemon Cablin Oil (Patchouliöl), *Citral, *Limonene, Parfüm

100 g/7,25 €

punkteklein

Sicher, jeder Mensch ist anders. Und was bei mir funktioniert, muss bei anderen noch lange nicht klappen. Wer es aber mal aluminiumsalzfreien Deos möchte, ist hier sicherlich für den Anfang gut bedient. Noch dazu sind alle drei Deos handgepäckstauglich, da fest.

Eine weitere Möglichkeit ist auch das Selbermischen eines Deos auf Natronbasis. (Da haben wir sie doch nochmal, die Öko-Tante.) Mein Rezept für ein „bullet-proof Deo“ ohne Aluminiumsalze findet ihr hier. Es hat mich nie im Stich gelassen. In letzter Zeit hatte ich einfach zuviel Spaß daran neue Produkte zu testen und bin vom Selberrühren abgekommen 😉

Aluminiumsalzfreie Deos vegan

P.S. Die Produkte von Speick und Ponyhütchen wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und nur was mich überzeugt, landet auch auf dem Blog.