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Erdbeeren ein bisschen vegan

Chia Pudding mit Erdbeeren

Erdbeeren ein bisschen vegan

Moin,

da ich gerade nicht lange  – und wenn dann nur auf einem Bein –  stehen kann, bin ich immer sehr dankbar, wenn ich irgendwo schnelle Rezepte entdecke. Oder solche, die sich fast von alleine zubereiten. Bei der wundervollen Madhavi von Kaerlighed wurde ich fündig.

In Anbetracht der Tatsache, dass ich gerade das Haus selbst nicht verlassen  und somit nicht „mal eben“ einkaufen kann, habe ich das Rezept für diesen lecker-fruchtigen Chia Pudding mit Erdbeeren etwas abgewandelt. Seit dem Krankenhausaufenthalt  gelüstet es mich sehr nach frischem Obst, denn dieses war dort eher Mangelware. Mehr als Äpfel, Bananen und ab und an ein kleines Schüsselchen Obstsalat war quasi nicht drin. Umso mehr freue ich mich über dieses einfache und sehr leckere Rezept.

Für eine Portion habe ich folgende Zutaten verwendet:

Erdbeeren, Maca, Vanille und Kirschen in einen Mixer geben. Ich verwende hierfür meinen Vitamix, ein leistungsschwächerer sollte das aber auch schaffen. Kurz pürieren und gegebenenfalls abkühlen lassen. Dann zügig die Chiasamen dazugeben und umrühren. Nach gut 10 Minuten nochmal umrühren und alles für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren habe ich noch ein wenig rohes Kakaopulver darüber gegeben.

Fertig ist das leckere und dazu noch sehr gesunde Dessert.  Täuscht euch nicht in der Menge. Das mag auf den ersten Blick nach wenig aussehen, macht aber mächtig satt. Guten Appetit und vielen Dank an Madhavi für diese Rettung in der Not 😉

 

*Unverbindliches PR-Sample

smoothie ein bisschen vegan basics

Smoothie Basics | Keine Zeit, kein Platz – aber Smoothie.

smoothie ein bisschen vegan basicsMoin,

kennt ihr das? All diese wunderschön arrangierten Rohkostberge in übersichtlichen, hellen Küchen? Obst frisch vom Markt und Gemüse vom Bauern um die Ecke für den morgentlichen Smoothie? So manches Bild im Netz lässt mich vor Neid erblassen.

Ich sitze hier in einer 4qm Küche mit winzigem Kippfenster auf 1,80m Höhe. Da ist nichts mit „hell und lichtdurchflutet“. Ich lebe in einer Kleinstadt, ohne Auto. Schon Babyspinat zu bekommen ist hier oft ein Ding der Unmöglichkeit, auch mit dem Rad. Und wenn ich mal meinen Einkauf beisammen habe, gerate ich schon bei der Lagerung von 4 Bananen, 5 Orangen und 3 Grapefruits an die Grenze meiner Lagerkapazitäten. Zeit habe ich sowieso nicht. Herrje, gesunde Ernährung kann echt anstrengend sein!

Auf meinen Smoothie möchte ich dennoch nicht verzichten. Also gibt es heute meine „Kein Zeit, kein Platz“-Basics für einen grünen Smoothie. Frisch und regional sollte natürlich immer die erste Wahl sein, manchmal geht es aber einfach nicht. Für diese Fälle habe ich immer einen Grundstock an Zutaten zuhause, die ich nach Belieben variiere. Wie ein Smoothie aufgebaut sein sollte, was zu beachten ist und viele leckere Rezepte findet ihr im Buch „7 Tage grün“ von Franziska Schmid, welches ich hier rezensiert habe. Einige Tipps findet ihr bereits in meinem Artikel.

Mein Smoothie besteht immer aus folgendem Grundgerüst:

  • Flüssigkeit
  • süßes Obst, möglichst faserarm
  • grünes Blattgemüse
  • Superfoods
  • Kräuter & Gewürze

Die Basis bildet frischgepresster Orangen- und/oder Grapefruitsaft. Dazu kommt faserarmes Obst. Ideal sind hierfür Bananen (für die Cremigkeit), Mangos, Beeren, Kiwis, Papaya, etc. Faserreiches Obst (wie Äpfel und Orangen) sorgen dafür, dass der Smoothie sich nicht homogen verhält, sollten also nur sparsam angewendet werden. Dann kommt das wichtigste: Das grüne Blattgemüse. Sein Anteil sollte mindestens 50% betragen. Da ich – wie erwähnt – wenig Stauraum habe und an viele Gemüsesorten schlichtweg nicht rankomme, arbeite ich gerne mit den Gemüsepulvern von Lebepur. Diese enthalten alle wichtigen Nährstoffe und Mineralien, die auch in frischem enthalten sind. Zudem halten sie sehr lange und lassen sich gut dosieren. „Grünkohl“, „Spinat“ und „Minze“ habe ich immer im Haus. Die Palette ist aber noch weithaus größer. 1-2 TL pro Smoothie reichen aus.

Die Basis steht und wird nun „gepimpt“. Hierzu nehmen ich gerne verschiedene Superfoods und Kräuter wie die oben erwähnte Minze oder auch Zimt. Meine Range an Superfoods reicht von Maca (hier verwende ich das von Hanoju, weil es im Smoothie nicht bitter schmeckt), Moringa, Weizengras und Protein aus Hanf. Letzteres verwende ich vor allem dann, wenn der Smoothie lange satt machen soll und ich weiß, dass mir ein stressiger Tag bevor steht. Ansonsten wäre das zusätzliche Eiweiß bei mir wohl nicht nötig.

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Zum Schluss schaue ich mir die Konsistenz des Ganzen noch einmal an und fülle gegebenenfalls mit 200-300 ml Wasser auf. Je nachdem, wie viel Fruchtsaft ich zu Beginn rausbekommen habe. Nach 30-60 Sekunden im Vitamix ist der Smoothie cremig und lecker. Noch ein Vorteil der Gemüsepülverchen, es bleiben keine Strunkenreste über 😉

Wie sieht denn euer liebstes Smoothie-Rezept aus? Welche Superfoods verwendet ihr gern? Ich freue mich auf eure Meinungen 🙂

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