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30 Jahre Lavera Naturkosmetik in der Drogerie

30 Jahre lavera Naturkosmetik | Mein erstes Mal

30 Jahre Lavera Naturkosmetik in der Drogerie

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Irgendwer im Hause lavera Naturkosmetik muss dieser Tage sicher fegen, denn das bekannte deutsche Naturkosmetikunternehmen wird 30! 

Den Sturm- und Drang-Jahren entwachsen gehört es mittlerweile fest zu den Säulen der natürlichen Kosmetik und Pflege und auch seit vielen Jahren zu meinem Repertoire. Anlässlich des runden Geburtstages (und der Nostalgie) habe ich mich mit lavera Naturkosmetik zusammengetan und verrate euch heute, wie ich zur Naturkosmetik gekommen bin und welche Produkte des Unternehmens aus Wennigsen dabei eine wichtige Rolle spielten. 

lavera Naturkosmetik bescherte mir nämlich einige meiner ersten Erfahrungen mit Naturkosmetik und war auch maßgeblich an meinem Twist hin zu veganer Kosmetik beteiligt. Obwohl ich mit Fug und Recht behaupten kann „Early Adopter“ gewesen zu sein – Meine Mutter arbeitete in meiner Kindheit im ortsansässigen Bio-Laden – war Naturkosmetik früher weit entfernt von dem, was wir heute kennen.

Keine fancy Brands, kein hippes Packaging und YouTube gab es nicht. (Sorry Kids, wir haben noch im Wald gespielt. Ohne Mutti hinterm Baum. Keine Ahnung, wie wir das überlebt haben.) Anscheinend haben sich eco-affine Menschen damals weniger geschminkt oder zumindest ging man nicht davon aus. Denn dekorative Kosmetik gab es in der Naturkosmetik meiner Erinnerung nach kaum. Der Fokus lag vielmehr auf Körper- und Gesichtspflege. Und auf „Vegan“ achtete damals noch keiner.  

Als ich dann als Teenie zum ersten Mal selbst verantwortlich für meinen Beauty-Einkauf zeichnet, war dieser also erstmal geprägt von Werbeversprechen, bunten Bildern und den aktuellen Angeboten in der Drogerie. 30 Jahre Lavera Naturkosmetik vegan30 Jahre Lavera Geburtstag Jubiläum

You put the „eco“ in ecologic

Das änderte sich, als ich mit 16/17 zum ersten Mal mit der Tierrechtsszene in Berührung kam. Plötzlich waren da Menschen, die beim Einkaufen genauer auf Etiketten guckten, E-Mails an Hersteller schickten und mich dazu anhielten, mein Einkaufsverhalten zu überdenken. Und ich ließ mich auf das Abenteuer ein. Schließlich war Kosmetik schon immer eine meiner großen Leidenschaft.

Der Zugang war also da. Nur die Umsetzung gestaltete sich schwierig…
Viele meiner damaligen Produkte waren von heute auf morgen indiskutabel, da sie von Konzernen produziert wurde, die Tierversuche durchführten. Oder aber die Inhaltsstofflisten waren so verklausuliert, dass auf den ersten (und auch zweiten) Blick nicht zu erkennen war, ob ein Produkt frei von tierischen Inhaltsstoffen war. 

Hier kam die Naturkosmetik ins Spiel. Tierversuche waren hier von vorne herein ausgeschlossen und dank eindeutiger Kennzeichnung war auch für pro-vegane Menschen schnell ersichtlich, welche Produkte für sie in Frage kämen. Ich erinnere mich daran, innerhalb kürzester Zeit meinen – damals zugegebenermaßen noch sehr überschaubaren – Vorrat an Reinigungs- und Pflegeprodukten ausgetauscht zu haben. Fündig wurde ich unter anderem bei lavera Naturkosmetik. Die Produkte wurden mir damals von einer Freundin ans Herz gelegt, die vor allem die Rosen-Linie für sich entdeckt hatte.
Lavera Naturkosmetik FavoritenUnd so wurden die Basis Sensitiv 2:1 Reinigungsmilch und die Rosen-Feuchtigkeitscreme meine ersten beiden explizit und bewusst gekauften veganen Naturkosmetikprodukte. Das Design wurde zwar im Laufe der Jahre etwas verändert, aber beide Produkte sind auch heute noch im Sortiment von lavera Naturkosmetik zu finden. 

Die Produkte waren jedoch weit weniger verbreitet als heute und ich erinnere mich, dass ich beispielsweise für meine heißbeliebte Bodylotion „Bio-Kokos und Bio-Vanille“  ins Reformhaus gehen und sie dort bestellen lassen musste. Was sich damals noch etwas merkwürdig anfühlte und mir auch einen verwunderten Blick des Besitzers einbrachte. (Ich musste übrigens 1 1/2 Wochen auf das Produkt warten…) 

In Vorbereitung auf diesen Artikel habe ich mir meine beide ersten Produkte noch einmal gekauft und sofort wurden Erinnerungen wach an damals, als wir vor Zoos demonstrierten, Flyer in Pelzjacken steckten und vegane Vo-Kü kochten. Ja, auch auf die Gefahr hin, dass ich wie ein altes Großmütterchen klinge: lavera Naturkosmetik hat ein ganzes Stück zu meinem Weg beigetragen, der mich hierher geführt hat.

Mein Budget (und auch mein Anspruch an Pflege und Kosmetik) mag in den letzten Jahren gestiegen sein. Dennoch gibt es auch heute immer noch Produkte, zu denen ich gerne greife. Dazu gehören vor allem der SOS Hilfe Handbalsam, der Repair Lippenbalsam und die Mono Lidschatten in Latte Macchiato und Shiny Taupe

30 Jahre Lavera Naturkosmetik

Anlässlich des 30. Geburtstages hat lavera Naturkosmetik zwei Produkte im exklusiven Partyoutfit herausgebracht. Zum einen das Pink Energy Körperfluid mit Pinker Grapefruit (!) und die Basis Sensitiv Creme, ein echter Allrounder, der hier eigentlich immer rumsteht und auf ALLES geschmiert wird. 

It comes naturally

Wer mich kennt weiß, dass ich keine ausschließliche Verwenderin von Naturkosmetik bin. Ich nehme mir das Beste aus beiden Welten. Umso schöner finde ich es, in den letzten Jahren immer häufiger zu zertifizierter Naturkosmetik greifen zu können, da die immer häufiger dieses „Beste“ darstellt. Die Produkte haben sich weiterentwickelt seit den erdigen, entstättigten Farben, den immer gleichen Duftnoten und schmierigen Konsistenzen.

Mittlerweile steht Naturkosmetik in fast allen Bereichen konventioneller Kosmetik in nichts nach. Es gibt sie für alle Hauttypen, Geldbeutel und Vorlieben. In exklusiven Onlineshops und beim Drogisten und die Ecke. Ich mag es, transparent über Inhaltsstoffe informiert zu werden, zu sehen, wie viele Produkte mittlerweile vegan sind und das ich mir hier über Tierversuche und Mikroplastik keine Gedanken machen muss. 

lavera Naturkosmetik hat da nun schon seit 30 Jahren die Nase vorn. Auf die nächsten 30. Mindestens. 30 Jahre Lavera Geburtstag

*P.S.: Dies ist eine bezahlte Kooperation mit Lavera Naturkosmetik. Das ist gut für mich und gut für euch. Weil es mir ermöglicht das Blog in diesem Umfang zu führen und euch weiterhin kostenlos zur Verfügung zu stellen. Und meine Arbeit von coolen Leuten in dieser Form wertgeschätzt wird. Natürlich gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. 

Vegane Beauty Favorites September 2017 Blogger

Vegan Beauty Favorites September 2017

Vegane Beauty Favorites September 2017 BloggerEnthält PR-Samples*

Herbst ist, wenn die Hand immer öfter weg von der Kaffeemaschine, hin zum Teevorrat wandert. Wenn der Kerzenverbrauch merklich steigt und die Düfte schwerer werden. Herbst ist auch, wenn die Lust auf satte, erdige Farben zunimmt und die lauen Abende auf dem Balkon den kuscheligen Abenden auf der Couch weichen. 

Herbst ist aber auch die Zeit, in der meine Haut trockener wird und nach etwas mehr Pflege verlangt. Und so macht sich der Herbst auch in den Vegan Beauty Favorites für den September bemerkbar. Tendenz: Wohliger.

Vegan Beauty Favorites September 2017

aromatica – Orange Cleansing Sherbet*

Normalerweise stehe ich Reinigungsprodukten immer etwas emotionslos gegenüber. Reinigen und Abschminken sind für mich mehr notwendige Pflicht als leidenschaftliche Kür. Das Prinzip der Cleansing Balms hat mich allerdings doch etwas gereizt und so war ich mittelschwer gefrustet, dass ich keinen fand, der meinen Ansprüchen entsprach. Alle waren entweder vegan, aber nicht cruelty free oder cruelty free, aber nicht vegan…

Überraschend wurde ich dann doch auf meinem München-Trip fündig und so entferne ich mein Make Up seit einigen Wochen ausschließlich mit dem Orange Cleansing Balm, den ich bei Miin Korean Cosmetics entdeckte. Mit einem kleinen Spatel wird eine etwa haselnussgroße Menge des festen Balms entnommen, der bei Hautkontakt sofort weich wird. Nachdem man ihn ins trockene Gesicht massiert und dabei alles an Make Up gelöst hat – Ja, auch Mascara – wird er mit etwas Wasser zu einer Art Milch aufgeschäumt und abgespült. Zurück bleibt eine saubere und gepflegt Haut. 

Die koreanische Marke aromatica ist übrigens zu 100% cruelty free und bietet eine Vielzahl an veganen Produkten an. Etwas, was im asiatischen Raum – noch nicht – selbstverständlich ist. 

Why to buy: Endlich ein veganer UND tierversuchsfreier Cleansing Balm, der Foundation und Mascara in einem Schritt entfernt und die Haut nicht austrocknet.

Vegan Beauty Favorites aromatica cleansing sherbet

Annemarie Börlind – Puderlidschatten

Diese Lidschatten hätten im Grunde auch schon in den letzten Favoritenposts auftauchen können, denn seitdem ich mich nach einem Beautypress-Event erstmals ausführlicher mit Annemarie Börlind beschäftigt habe, gehören diese Lidschatten fest in meine Sammlung.

Ich muss gestehen, dass ich die Marke immer als etwas angestaubte Naturkosmetik wahrnahm und davon ausging, dass – ähnlich wie bei Dr. Hauschka –  wenig vegan sei. Doch ich wurde eines besseren belehrt: Ein Großteil der Produkte ist es und die Lidschatten von Annemarie Börlind sind so wunderbar farbintensiv, seidig und überhaupt hervorragend, dass ich sie endlich auch mal auf dem Blog empfehlen muss. 

Why to buy: Wunderschöne Farben mit einem zarten Schimmer, die sowohl alleine getragen, als auch easy verblendet werden können.

Vegan Beauty Favorites Annemarie Börlind Lidschatten

MuLondon Organic – Hemp Moistuiser*

Die Moisturiser von Boris aus London gehören für mich schon lange fest in mein Repertoire. Den Hemp Moisturiser für Mischhaut habe ich allerdings nun erstmalig in Gebrauch und bin genauso angetan wie von den anderen wasserfreien Pflegecremes. Wobei „Creme“ hier eigentlich der falsche Ausdruck ist. Die Moisturiser von MuLondon bestehen komplett aus Ölen und Buttern und werden auf die feuchte Haut aufgetragen. Sie ziehen überraschend schnell ein und eignet sich für die Pflege von Kopf bis Fuß. 

Ich liebe die Konsistenz, die ein wenig fester als aufgeschlagene Sheamousse ist und bei Hautwärme sofort flüssig wird. Der Duft ist dank Zedernholz und Vetiver wohlig holzig und passt perfekt in den Herbst.

Why to buy: Wasserfreie Creme, die somit ideal geeignet ist für die Pflege nach einem chemischen Peeling und auch sonst ein absoluter All-Rounder ist. Organic, vegan, cruelty free.

Kat von D – Liquid Lipstick „Ludwig“

Liquid Lipsticks sind so eine Sache. Swatches im Internet sind trügerisch und die Farbe in der Tube entspricht oft nicht dem Endergebnis auf den Lippen. Denn Liquid Lipsticks haben einen signifikanten Nachteil: Sie werden dunkler, sobald sie trocknen. Etwas, was ich bei meinen schmalen Lippen als nicht vorteilhaft empfinde.

Helle Nuancen hingegen sind oft wenig hauttonschmeichelnd und kommen oft unnatürlich hell oder sehr pink daher. Ich habe wirklich lange nach dem perfekten Nude-Ton gesucht. In „Ludwig“ von Kat von D wurde ich fündig. Nicht zu dunkel, nicht zu braun, nicht zu rosa. 

Noch dazu gehören die Liquid Lipstick von Kat von D zu den haltbarsten, die ich kenne. Was sie auch mit zu den trockensten macht. Mit einer guten Pflege vorweg ist das aber kein Problem. „Ludwig“ hat sich zu meinem absoluten „Go-To-Liquid-Lipstick“ entwickelt. Der geht Immer. 

Why to buy: Das perfekte Nude. Punkt.

Vegane Beauty Favoriten Kat von D Ludwig

Belixos Protect – Regenerative Tagespflege mit 5% Niacinamiden und LSF 15*

Zum Schluss der absolute Überraschungsgast im September. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn Anfang des Monats erreichte nich unangekündigt ein Paket mit PR-Samples einer Marke, die ich bis dato gar nicht kannte: Belixos. Auf Instagram war die Marke nicht zu finden und über Google fand ich nur heraus, dass es sie anscheinend vor allem online sowie in Apotheken gibt und sie cruelty free und vegan sei. 

Ich war zugegebenermaßen etwas skeptisch, weil sich die Linie vornehmlich an Menschen mit sehr trockener und empfindlicher Haut richtet, wozu ich mich eigentlich nicht zähle. So wanderten zwei Produkte gleich weiter an jemanden, für den sie wie gemacht zu sein schienen. Die Tagescreme jedoch machte mich neugierig: 5% Niacinamide und das sehr weit oben in den Inci. Dazu LSF 15 und reizarm formuliert. Die fluffig Creme ist frei von Paraffinen, Parabenen, Ethylalkohol, tierischen Produkten, Farbstoffen und allergenen Duftstoffen. Die Verträglichkeit wurde unter Verzicht auf Tierversuche getestet.

Und was soll ich sagen: Die Belixos Protect Creme hat sich zu einem absoluten Favoriten gemausert, wenn ich mal nicht zu meinen getönten Lichtschutzfaktoren greife oder meine Haut ein wenig mehr Pflege braucht. Belixos Protect ist sehr (!) ergiebig, ein kleiner Hub reicht für das ganze Gesicht. Die Creme duftet nur ganz zart, lässt sich gut verteilen und hinterlässt keinen unangenehmen Fettfilm. Zudem verträgt sie sich gut mit danach aufgetragenem Make Up. Einzig der LSF dürfte für mich gerne ein wenig höher sein. In der dunkleren Jahreszeit gehen die 15 für mich aber gerade noch so klar, zumal ich mich meist eh in geschlossenen Räumen aufhalte.

Why to buy: Niacinamide, Lichtschutzfaktor und das kleine Bisschen mehr an Pflege. Die ideale Pflege, wenn es draussen kälter wird. 

Vegan Beauty Favorites Belixos Niacinamide

Nun interessieren mich wie immer natürlich auch eure Favoriten aus dem letzten Monat. Habt ihr ein paar Neuentdeckungen gemacht oder gibt es alte Bekannte, auf die ihr im Herbst immer wieder gern zurückgreift? 

P.S.: Bei den mit einem * gekennzeichneten Produkten handelt es sich um PR-Samples. Diese wurden mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog.

NUI Berlin vegane Kosmetik

French Style Make Up mit NUI Berlin

NUI Berlin French Make Up Do it the french way 

Hach ja, die Franzosen. Sie brachten uns nicht nur den Champagner, die Macarons und Coco Chanel, sondern auch das „Je ne sais quoi“. Dieses gewisse Etwas, das dem Ruf nach vor allem den Französinnen anhaftet und sich irgendwo zwischen Bretonshirt, Messy Hair und roten Lippen bewegt. Einmal „French Style“ in die Pinterest-Suche eingegeben und ich bin über Stunden beschäftigt…

Die Klischee-Französin weiß genau was ihr steht (und was nicht), kommt mit einer Capulse Wardrobe von 30 Teilen aus (und sieht damit immer blendend aus) und braucht morgens im Bad nicht länger als die paar Minuten, die zwischen den ersten Kaffee und das Sprinten zur Métro passen. Zumindest in meiner Vorstellung.

Dieses vermeintliche Laissez-faire ist genau mein Ding. Und so haben sich im Laufe der Jahre ein paar französische Beauty-Rituale fest in meiner Routine etabliert. 

 1. Prep

Die Haut ist unsere Leinwand. Je besser sie in Schuss ist, desto weniger muss verändert, beschönigt und überdeckt werden. Übrigens ein Gedanke, den die Französinnen mit den Japanerinnen gemein haben. 

Ich habe gemerkt, dass sich durch das häufige Tragen von Foundation meine Haut auf lange Sicht verschlechtert. Das hat dazu geführt, dass ich was Grundierung angeht a) sehr picky geworden bin und b) selten welche trage. Und wenn das doch einmal der Fall ist, trage ich – ganz französisch – die Foundation nicht auf dem ganzen Gesicht, sondern nur punktuell auf. 

Dafür beinhaltet meine Pflege je nach Tageszeit zwischen 3 und 5 Schritte, die akribisch durchgeführt werden. Egal wie müde oder angetüddelt ich bin. Meist reicht daher ein getönter Sonnenschutz und/oder ein Puder aus. 

Finde die für dich passende Gesichtspflege. Das ist die halbe Miete. 

2. Focus on one feature

Das Make Up der Französinnen ist minimalistisch. Entweder Lippen ODER Augen. Und das bitte auch nicht zu akkurat. Die Smokey Eyes werden zwischen Tür und Angel mit dem Finger aufgetragen und der Lippenstift nur aufgetupft. 

Überhaupt verwendet die Klischee-Französin ungern Pinsel. Sie möchte Texturen fühlen, mit den Fingerspitzen verblenden und alles bloß nicht zu gewollt aussehen lassen. Hierfür eignen sich wunderbar cremige Produkte, die Dank der Wärme der Finger leicht erwärmt werden und mit der Haut verschmelzen. Das macht sie ideal für den Minimal Make Up Look, da man ohne perfekte Base und viel Setting Powder auskommt. 

Entscheide dich und arbeite mit Produkten, die deinen Ansprüchen genügen. Keine Kompromisse! Kenne dein Handwerkszeug und spiele damit. 

3. Enhance your beauty 

Französinnen kaschieren nicht, sie heben hervor. Und zwar ihre Schokoladenseite. Niemals würden sie auf die Idee kommen deutlich zu konturieren, um die eigene Gesichtsform zu verändern. Oder irgendwelche Farben tragen, nur weil sie gerade im Trend sind. 

Ein wenig Bronzer hier, ein wenig Highlighter da. Aber alles mit leichter Hand und bitte ohne harte Kanten. Und um Himmels willen keine Sommersprossen überschminken!
„Instagram Make Up“ dürfte unserer Parade-Französin ein Graus sein.

Arbeite mit dem was du hast und setze deine Vorzüge in Szene. 

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Und zum Glück gibt es einige Make Up Brands, die nicht nur nach diesen Maßstäben arbeiten, sondern auch noch vegan und tierversuchsfrei produzieren. Ein neuer Stern der Szene ist NUI Berlin der beiden Savue Beauty-Gründerinnen Swantje und Annika. Die Marke bietet cleane und moderne vegane Kosmetik, die beides vereint: Natürlichkeit und High Performance.

Stein des Anstosses war die Suche nach einem simplen roten Lippenstift. Sobald nämlich nicht mehr nur die Farbe und Auftrag wichtig sind, sondern auch die Inhaltsstoffe und die Herstellung, wird diese wirklich kniffelig. Aber die beiden Frauen haben es geschafft und neben dem roten Klassiker „Aroha“ nun wunderbare dekorative Kosmetik für Lippen, Augen, Wangen und Co. auf den Markt gebracht.  

Nui Cosmetics Cream Blush Tint

Eines meiner Highlights ist das Cream Blush for Cheek, Eyes & Lips. 

Dieser Stick ist –  wie der Name schon sagt – ein ausgewiesenes Allround-Talent für Wangen, Augen und Lippen. Cremig im Auftrag kann er als Blush, als Lidschatten oder auch als Lippenstift verwendet werden. Allerdings würde ich zumindest meine Nuancen – Pititi & Karamere – nicht als letzteres nutzen. Hierfür empfand ich sie als zu fleckig im Auftrag und die Konsistenz etwas unangenehm auf den Lippen. 

Dafür machen sie auf den Wangen eine RICHTIG gute Figur. Die Tints sind perfekt, wenn man mal auf Puder und Co. verzichten möchte oder nur einen getönten Sonnenschutz trägt. Denn sowohl Puder auf Creme, als auch Creme auf Puder ist bei Make Up meist keine gute Idee. Creme auf Creme hingegen schon.

„Pititi“ ist ein mattes Rosé, welches fast allen Hauttönen passen dürfte. Es zaubert einen Hauch Farbe ins Gesicht und lässt einen – auch wenn ich diese abgedroschene Phrase nur widerwillig verwende - aussehen wie frisch geküsst. Oder wie nach einer Joggingrunde. Die Menge macht’s.

„Karamere“ hingegen ist ein warmer Pfirsichton mit winzigen Schimmerpartikeln. Fast schon ein Cremebronzer und sehr schön, um ein wenig Sommerbräune auf die Wangen zu schummeln.

Beide Farben lassen sich super mit den Fingern (oder einem Pinsel) verblenden.

Tipp: Ein wenig vom Cream Blush auch in, bzw. über die Lidfalte geben. Das verleiht Tiefe und Dimension, rundet das Make Up ab und fügt auch minimalistisches Make Up stimmig zusammen.

Nui Cosmetics vegane Mascara Pango

Ein weiteres Highlight ist für mich die die Mascara Pango. Ich muss gestehen, dass mich bisher in der Naturkosmetik keine Mascara auf lange Sicht begeistert hat. Einzig die All-In-One Mascara von PHB Ethical Beauty beeindruckte mich ein wenig, da sie wirklich nachweislich Länge schenkte. Viel Volumen war aber auch hier nicht zu vermelden.

Nun also die Pango von NUI Berlin. Diese Mascara ist eher auf der flüssig-cremigen Seite angelegt und besitzt das klassische Bürstchen, welches für so viele Naturkosmetik-Mascaras verwendet wird. Was ich ein wenig schade finde, da ich meine Mascarabürsten gerne größer und dichter habe. Volumen und Länge in einem Auftrag, wie ich es von vielen konventionellen Wimperntuschen gewohnt bin, finde ich auch hier nicht. Habe ich aber ehrlich gesagt auch nicht erwartet. Für den Schwung habe ich mit der Wimpernzange nachgeholfen. 

Allerdings hat mich die Mascara von NUI Berlin dann doch sehr positiv überrascht. Die Konsistenz ist recht flüssig und somit trocknet die Tusche etwas langsamer. Allerdings kann sie  daurch auch wunderbar gelayert werden und so lässt sich mit mehreren Schichten ein wirklich gutes Ergebnis erzielen. 

Weitere Pluspunkte: Die Mascara ist tatsächlich richtig schwarz und die Wimpern bleiben weich. Schon nach wenigen Minuten schmiert nichts mehr auf die Fingern ab und die Haltbarkeit ist gut. Sie hat sogar eine ziemlich schweißtreibende Yoga-Stunde ohne Patzer überstanden. 

Wer auf der Suche nach ein wenig Länge ist und eine solide Alltags-Mascara im Naturkosmetikbereich sucht, sollte sich Pango unbedingt einmal genauer ansehen.

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P.S:: Bei den Produkten von NUI Berlin handelt es sich um PR-Samples. Diese wurden mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog.

Axiology vegan

#VWT | Vegane Lippenstifte der Extraklasse von Axiology

Axiology veganMit schicker Verpackung kriegt man mich ja. Ich liebe schöne Farben, eine tolle Haptik und wenn sich ein Produkt „wertig“ anfühlt. In der Kosmetik versucht man dies häufig mit metallenen Verpackungen zu erreichen. Je schwerer, desto besser. Die Lippenstifte von Chanel sind da ein gern genommenes Beispiel. Kühles Metall, ein leises „Klick“ beim Öffnen und Schließen… Da Chanel aber nun mal leider nicht tierversuchsfrei produziert, blieb mir dieser „Aha“-Moment in letzter Zeit nicht vergönnt. Bis ich meine neuen Lippenstifte von Axiology auspackte. Ihnen sei das heutige Vegan Weekend Treat gewidmet.

Halleluja! Das ist ganz, ganz großes Kino! Nicht nur, dass der Inhalt auf ganzer Linie überzeugt: Nein, es hat auch „Klick“ gemacht. So richtig. Ich bin geneigt zu behaupten, dass die Qualität der Lippenstifte von Axiology unerreicht ist. Der Auftrag ist eine Offenbarung! Weich, cremig, mit der Haut verschmelzend. Und das Ganze auch noch vegan!

Die Farben sind wunderbar alltagstauglich, ohne langweilig zu sein. Ich habe mich für Attitude und Noble entschieden. Ersteres ist ein kühles Hibiskus-Pink. Perfekt für eine „Night Out“ oder all diejenigen, die auch im Alltag gerne ein heiße Lippe riskieren, sich aber dennoch etwas tragbares wünschen. Noble dagegen ist für mich DIE Farbentdeckung. Die perfekte Mischung aus Pfirsich und Pink. Ein Lippenstift für jeden Tag, fürs erste Date, das Meeting oder einfach nur zum „Gut fühlen“. 

Die Lippenstifte von Axiology tragen sich wie ein Lippenpflegestift, trocknen kein bisschen aus, bringen aber eine tolle Farbintensität und auch Haltbarkeit mit sich. Verpackt sind sie in matt-goldenen Aluminiumhülsen, die sich mit einem „Klick“ (Jauchz!) öffnen lassen. Aber schon der Umkarton ist eine Augenweide: Dreieckig, aus struktuiertem Karton, mit einer matt-goldenen Ecke. Sie werden in einer von Frauen geführten Recycling-Papier-Boutique in Bali hergestellt. Das Papier hierfür wird auf der gesamten Insel gesammelt und wiederverwertet.

Wenn sie nicht gerade einen der – wie ich finde –  besten Lippenstifte der Welt herstellt, hilft Axiology Gründerin Ericka im örtlichen Tierheim, unterstützt Frauen dabei sich wohl zu fühlen und die Welt ein wenig besser zu machen und spendet Anteile des Gewinns an Peta und die Orangutan Foundation. Chapeau!

Selten habe ich Lippenstifte von solch Qualität im veganen Naturkosmetikbereich gesehen. Mit knapp 27 Euro sind sie sicherlich ein kleiner Luxus, aber wie ein solcher fühlen sie sich auch an. Ich rate wirklich jede*m lieber in ein, zwei wirklich gute Lippenstifte zu investieren, die man mit Wonnen regelmäßig trägt, als für wenig Geld zig mittelmäßig Produkte zu kaufen, die am Ende doch nur im Bad verstauben. Große Kaufempfehlung!

P.S. Die Lippenstifte von Axiology wurden mir kostenlos von Savue Beauty zur Verfügung gestellt. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und nur was mich überzeugt, landet auch auf dem Blog.

AxiologyAxiology Axiology Axiology Lippenstifte Noble Attitude

Catrice HD Liquid Coverage Foundation

Vegan Weekend Treat |HD Liquid Coverage von Catrice

 HD Liquid Coverage von Catrice

Achtung, Achtung. Ich empfehle eine flüssige Foundation. Bitte rot im Kalender anstreichen, denn das passiert höchst selten. Meine Entdeckung im August: Die HD Liquid Coverage von Catrice.

Ich bin SUPER picky wenn es um flüssiges Make Up geht. Sobald sich auch nur ein Hautschüppchen abzeichnet, sich etwas in irgendwelchen Falten absetzt oder ich einen Pickel bekomme landet das Produkt im Müll. Da bin ich rigoros. 

Nun stand aber eine Hochzeit an, bei der ich sicher gehen wollte, dass mein Gesicht vom frühen Nachmittag bis in den Morgen hinein frisch, mattiert und vor allem „photo-proof“ aussah. Da musste ein härteres Geschütz her als mein Tinted SPF von Paula’s Choice auf den ich sonst schwöre. 

Die HD Liquid Coverage von Catrice war ein absoluter Spontankauf und ich völlig hin und weg, nachdem ich sie zum ersten Mal ausprobierte. Mit „Second Skin Effect“ hat Catrice nicht zu viel versprochen. Die Foundation ist wirklich hauchdünn, zaubert dennoch ein ausgeglichenes Hautbild und mattiert überraschend gut. Der Farbton Sand-Beige 030 passt perfekt, obwohl ich im Laden erst skeptisch war, ob ich wirklich die dritt(!)dunkelste Farbe brauche. (Ja, tue ich bei aktueller leichter Sommerbräune.)

Ich ging auf Nummer sicher und habe die Foundation statt mit Puder mit der neuen Anti-Shine Mineral Foundation in „cool“ abgepudert, die ich vor kurzen von Angel Minerals zum Testen zugeschickt bekam. Das Make Up hat gehalten! Von 14:00 bis 3:00 Uhr und dass, obwohl ich währenddessen mindestens dreimal RICHTIG ins Schwitzen gekommen bin. Für mich als Indiz für eine gute Foundation auch immer wichtig: Keine Unreinheiten am nächsten Tag. Check!

Catrice HD Liquid Coverage Make Up

Inhaltsstoffe HD Liquid Coverage Foundation von Catrice

AQUA (WATER), DIMETHICONE, TALC, PEG-10 DIMETHICONE, TRIMETHYLSILOXYSILICATE, POLYPROPYLENE, ISODODECANE, CETYL PEG/PPG-10/1 DIMETHICONE, NYLON-12, HDI/TRIMETHYLOL HEXYLLACTONE CROSSPOLYMER, SODIUM CHLORIDE, HYDROGEN DIMETHICONE, GLYCERIN, MAGNESIUM SULFATE, DISTEARDIMONIUM HECTORITE, METHICONE, ETHYLHEXYLGLYCERIN, SILICA, ALUMINUM HYDROXIDE, PROPYLENE CARBONATE, DEHYDROACETIC ACID, SODIUM DEHYDROACETATE, PHENOXYETHANOL, BENZOIC ACID, PARFUM (FRAGRANCE), CI 77491 (IRON OXIDES), CI 77492 (IRON OXIDES), CI 77499 (IRON OXIDES), CI 77891 (TITANIUM DIOXIDE).

Catrice und vegan?

Zum Schluss noch ein paar Worte zu den „potentiell veganen“ Produkten von Catrice. Die Firma tut sich immer noch schwer vegane Listen ihrer Produkte herauszugeben. Für meine Summer Essentials fragte ich konkret nach dem Liquid Glow und bekam tatsächlich eine Antwort, nachdem man direkt beim Lieferanten nachfragte. Mehr Infos waren leider nicht zu bekommen. Hier das aktuellste, mir vorliegende Statement von Catrice zu tierlichen Inhaltsstoffen. Ich gehe also wohlwollend davon aus, dass auch diese Foundation vegan ist. Tierversuchsfrei ist Catrice auf alle Fälle. 

Statement Catrice, Stand 08/16

„Eine Vegan-Liste haben wir leider nicht. Da wir uns als Marke von Farb-, Produkt- und Fashiontrends inspirieren lassen, liegt bei der Produktentwicklung kein expliziter Fokus auf veganen Produkten und wird somit auch nicht bei den Lieferanten abgefragt.

Bei der Produktion unserer dekorativen Produkte verwenden wir allerdings keine Substanzen, die direkt vom Tier gewonnen werden – beispielsweise Extrakte von Plazentas oder tierische Fette. Sogenannte tierische Nebenprodukte, wie Bienenwachs, Seide, Lanolin (Wollfett vom Schaf) und der natürliche Farbstoff Cochenille (CI 75470) finden in unseren Produkten Verwendung.

Bestandteile von tierischen Rohstoffen von Schweinen, Kälbern, Schafen oder Ziegen verwenden wir mit Ausnahme der bereits erwähnten Nebenbestandteile nicht. Alle Inhaltsstoffe durchlaufen strenge Qualitätskontrollen, denen die Internationalen Regularien der World Health Organization (WHO) zugrunde liegen. Und selbstverständlich entsprechen unsere Produkte auch sonst allen gesetzlichen Vorgaben ?

vegan Make Up Eyeshadow

Stars Makeup Haven|Lidschatten vegan & tierversuchsfrei

Stars Makeup Haven Lidschatten

Moin,

obwohl das hier alles mal als reiner Beauty Blog angefangen hat, komme ich im Alltag selten über Mascara und einen Lidschatten hinaus. Dabei liebe ich Make Up Produkte und könnte ich stundenlang mit ihnen beschäftigen. Nur auf’s Gesicht schaffen es die wenigsten, zumindest was dekorative Kosmetik angeht.

Doch das soll sich jetzt mal wieder ändern und so habe ich mich in den letzten Tagen mal auf die Suche nach veganer Kosmetik im Netz gemacht. Leider muss man sich ziemlich schnell entscheiden: Will ich Naturkosmetik? Dann ist die Auswahl schnell eingegrenzt, da immer noch viele Produkte Karmin und/oder Bienenwachs enthalten und somit nicht mehr vegan sind. Und auch die Farbauswahl ist immer noch deutlich geringer als im herkömmlichen Bereich. Oder will ich konventionelle Kosmetik und somit auch die ein oder andere trendigere Farbe? Dafür aber auch mehr Labor als Natur?

Ich entschied mich dazu, dieses Mal strikt nach Farben und „vegan oder nicht?“ zu entscheiden und landete so bei Prettify. Bereits in der Vergangenheit habe ich einige Produkte aus dem Shop aus Hamburg testen können und konnte so sicher sein, dass alle Produkte tierversuchsfrei und viele auch vegan sind. Da ich meine Z-Palette gerne etwas füllen wollte, blieb ich bei den Eyeshadows von Stars Makeup Haven aus den USA hängen. Diese stehen in dem Ruf, qualitativ ähnlich auszufallen wie ihre Kollegen von MAC, dafür aber um einiges günstiger sind.

Ich entschied mich für vier Farben, von denen ich weiß, dass ich sie alle tragen werde. Einzeln oder auch im Team. Keine Experimente.  

 

vegan Make Up

 Die Farben in Kürze

Metro – Ein silbriges Taupe mit einem Hauch Khaki. Deutlicher Schimmer, der aber so fein ausfällt, dass man keine groben Glitzerpartikel hat, die sich auf dem ganzen Gesicht verteilen.

Sin Sational – Ein cremiges Beige mit leicht goldigem Einschlag. Gleiche Schimmer-Qualität wie bei Metro.

Breathless – Ein bräunliches Taupe mit einem Hauch von Mauve. Sehr feines Finish, welches ich als „Velvet“ bezeichnen würde.

Creme D’Nude – Neutrales, helles Beige. Absolut „nude“ und 100% matt. Toll als Basis und zum „einfach frisch aussehen“.

Die Farbabgabe ist bei allen vier Eyeshadows von Stars MakeUp Haven sehr solide.  Sie lassen sich gut verblenden und sitzen mit einem guten Primer auch noch Stunden später dort, wo sie hingehören. Einziges Manko: Die Pfännchen passen zwar perfekt in meine alte 4er-Palette von MAC, doch sie halten dort – trotz magnetischem Bodens – nicht. In der Z-Palette hingehen schon.  Mein einziger MAC Lidschatten hingen hält in beiden Paletten. Wer hat des Rätsels Lösung? Was übersehe ich?

Die Lidschatten haben einen Durchmesser von 26 mm und kosten je 6,90 €.  Sie sind europaweit exklusiv bei Prettify erhältlich.