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Meditationswecker Yoga Timer Meditation

Meditation | Yoga Timer und Meditationswecker App

Meditationswecker Yoga Timer Meditation Nach meinem Artikel über Meditation für alle, die nicht meditieren können bin ich des Öfteren gefragt worden, wie ich das denn mit dem Timing mache. Schaue ich regelmäßig auf die Uhr? Stelle ich mir einen Meditationswecker? Wie soll ich mich bitte entspannen, wenn ich dauernd die Zeit im Blick behalten muss? Müssen es genau 11 Minuten sein, damit „es“ etwas bringt?

Daher gleich vorweg: Niemand muss zwischen halbgeöffneten Lidern immer wieder aufs Smartphone linsen. Eine Uhr ist oft gar nicht von Nöten. Viele Meditationen werden nicht in Minuten gezählt, sondern in Wiederholungen von Atemzügen und Bewegungen. Persönlich nutze ich einen Meditationswecker vor allem für Handlungen (Kriyas) und Atemübungen (Pranayama), bei denen ich entweder ordentlich in Bewegung oder sehr konzentriert auf die Ausführung bin.

Da ist es schon ein erster Schritt in Richtung Entspannung, wenn ich mich voll darauf einlassen kann und nicht immer noch an die Zeit denken muss. Gerade im Kundalini Yoga gibt es viele Übungen, die eine bestimmte Minutenanzahl geübt werden. Das können eine, drei oder auch einunddreißig sein. 

Im Laufe der Zeit haben sich für mich zwei Tools bewährt, die ich euch heute kurz vorstellen möchte. 

Meditationswecker Insight Timer App

Insight Timer App

Auf diese kostenlose App bin ich vor knapp zwei Jahren gestoßen. Sie funktioniert über akustische Signale. Ihr könnt die Meditationszeit auf die Sekunde genau einstellen und durch „Zwischentöne“ ergänzen.

Ein Beispiel: Ich möchte insgesamt 30 Minuten praktizieren und zwischendurch zwischen verschiedenen Übungen wechseln. Ich kann mit dem Meditationswecker also Start- und Endpunkt festlegen sowie verschiedene Punkte innerhalb dieser Zeitspanne, zu denen ebenfalls ein Signal ertönt und mir anzeigt, wann es Zeit wird zur nächsten Übung überzugehen.

Meditationswecker Insight Timer App iPhone

Darüber hinaus können Sekunden und Minuten für ein Warm Up – beispielsweise das Hineingehen in eine Haltung oder ein tiefes Ein- und Ausatmen – ausgewählt und Presets festgelegt werden. Für die Signale stehen verschieden gestimmte Klangschalen zur Verfügung. Nie seid ihr entspannter in eure Praxis gestartet!

Wer nicht in Stille üben möchte, findet auch eine kleine Auswahl an Ambient Sounds. Diese können während der Praxis abgespielt werden. Mittlerweile bietet die App zudem eine große Auswahl an geführten Meditationen, auch auf Deutsch.  

Meditationswecker Yoga Timer Meditation Zeit

Yoga Timer

Für alle regelmäßig Praktizierenden und diejenigen, die auch abseits des Yoga einen dezenten Zeitmesser gebrauchen können, lohnt sich die Anschaffung eines solchen Timers. Es können zwei getrennte Zeitmessungen und Dank der Memoryfunktion auch zwei häufig verwendete Zeiten eingestellt werden.

Der Praktizierende kann neben akustischen Signalen in drei Lautstärken (laut, leise, lautlos) auch ein optisches Signal auswählen. Innerhalb der eingestellten Zeit blinkt eine LED grün, nach Ablauf der Zeit rot. Für Alle, die bei Vorträgen, Meetings und Videos eine bestimmte Zeit nicht überschreiten –  aber auch nicht dauernd auf die Uhr schauen oder ein Signal ertönen lassen wollen – ist so ein Yoga Timer eine sinnvolle Anschaffungen. Ein schneller Blick auf das Lämpchen ist fast immer drin. 

Der Yoga Timer bietet eine Öse zum Aufhängen, einen ausklappbaren Ständer und eine Magnethalterung. Ihr könnt Zeitintervalle bis zu 99 Stunden, 59 Minuten und 59 Sekunden einstellen.

Meditationswecker Yoga Timer Meditation

P.S.: Ich habe den Yoga Timer selbst gekauft. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. 

Meditation Audra

Meditation für alle, die nicht meditieren können

Meditation Audra  Werbung*

Ich bereite alles vor. Vorbereitung ist schließlich alles. Ich lüfte das Zimmer, rolle die Matte aus und falte mich in den Schneidersitz. Augen zu und einmal tief ein- und ausgeatmet. Es kann losgehen. 

Nach gut 10 Sekunden zieht der erste Gedanke vor meinem inneren Auge vorbei. Nach 1 Minute linse ich zum ersten Mal verstohlen durch die halbgeschlossenen Lider. Und nach 5 Minuten schlafen mir die Beine ein. Ich soll den Schmerz wahrnehmen sagen sie. Und dann soll ich ihn vorüberziehen lassen sagen sie. Ich beginne unruhig hin und her zu rutschen. Wie ein kleines Kind, dem man gesagt hat, es soll doch bitte mal wenigstens 5 Minuten still sitzen. Der Schmerz wird immer fieser und ich muss aus dem bilderbuchreif gezirkelten Yogasitz entfliehen. Ich schaue auf die Uhr. Es sind gerade mal 3 Minuten vergangen. 3 Minuten, in denen ich mich keine Sekunde entspannt oder auch nur fokussiert gefühlt habe und die höchstwahrscheinlich herzlich wenig mit Meditation zu tun hatten. Dabei soll es doch so einfach sein. Sagen sie. 

Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass sich die Außentemperatur gerade knapp unter Null bewegt und ich statt unter einer Palme unter meiner Monstera sitze. Vielleicht klappt das mit dem Meditieren auf Bali einfach besser? Oder aber ich habe die falsche Hose an. Ob mich die fancy Yoga Pants, die mir gerade auf Instagram auf jedem 3. Bild entgegenstrahlen in andere Sphären katapultiert? Wahrscheinlich hätte ich mir einfach die Pizza gestern Abend kneifen und stattdessen eine Buddha Bowl essen sollen. Dabei liegt mir Rohkost manchmal schwerer im Magen als fettiges, italienisches Essen. Das sieht aber natürlich weniger yogisch aus. 

Oder kann ich es einfach nicht? Vielleicht bin ich einer der Menschen, die nicht zum Meditieren gemacht sind. Sowas gibt es bestimmt. Wie diese Menschen, die nicht hypnotisiert werden können. Wobei es ja immer heißt, jeder kann meditieren… Hm. 

Meditation Yoga

Ich muss die Entspannung entspannter angehen

Es gibt nämlich tatsächlich ein paar Kniffe, die eine Meditation auch im trubeligsten Alltag möglich machen. Für die man nicht als digitaler Nomade auf ’ner Palme sitzen oder drei Mal die Woche ins hippe Yoga Studio laufen muss. Zum Schluss stelle ich euch drei einfache Meditationstechniken vor, die wirklich jeder umsetzen kann. Garantiert.

Doch beginnen wir mal mit den Vorbereitungen. Eine meiner besten Anschaffungen der letzten Zeit ist definitiv mein neuer Meditationshocker. Schon lange war mir eigentlich klar, dass ich so etwas brauche. Vor allem jetzt, nach dem Unfall. Aber sich mit 33 Jahren selbst einzugestehen, dass das mit dem Schneidersitz mittlerweile leider doch recht tagesformabhängig ist, ist gar nicht so leicht. Ein erster Schritt in Richtung Achtsamkeit. Früher waren wie auch immer überschlagene Beine kein Problem für mich. Mittlerweile schlafen sie mir tatsächlich gerne mal ein. Selbst im aufrechten Sitz auf einem zu niedrigen Stuhl. Der Hocker hilft dabei, zum einen aufrecht zu sitzen und zum anderen, die Blutgefäße und Nervenbahnen in Hüfte und Beinen nicht zu sehr zu quetschen. Vor allem im Fersensitz ruht nahezu das ganze Körpergewicht auf Beinen und Füßen, was für Ungeübte schnell schmerzhaft werden und zu Frustrationen führen kann. 

Ebenfalls sehr hilfreich ist es, sich bei Meditation und Savasana warm einzupacken. Denn nichts ist blöder, als langsam zur Ruhe zu kommen und dann macht sich Gänsehaut breit. Der Fleece-Ponch von Tchibo ist perfekt, um sich warm zu halten. Er ist federleicht und lässt sich klein zusammenfalten, passt also in jede noch so kleine Tasche. Darüber hinaus hat er keine Schnallen, Knöpfe oder dicke Nähte und drückt somit nirgends bei der Entspannung im Liegen. 

(Sehr interessant finde ich auch das aufblasbare Bolster (Platzsparend!) und das Yoga-Rad, welches eine gute Einsteiger-Alternative für das deutlich teurere Original zu sein scheint.)

Meditation Tutorial Tchibo

Don’t hesitate: Meditate

Und dann musste ich mir im Klaren darüber werden, dass Meditation so viel mehr ist, als ewig langes Sitzen und Leere im Kopf. Nichts Abstraktes, nach dem man strebt und das man irgendwann, mit viel Mühe, erreichen kann. Man muss es einfach machen. Es ist wie Fahrrad fahren. Erst ist man froh, überhaupt auf dem Sattel sitzen und die Füße vom Boden heben zu können. Dann kann man ein paar Meter weit eiern und irgendwann fährt man mit Karacho freihändig jauchzend den Berg runter. (Was ich nie getan habe. Ich Schisser. Aber mit der Meditation ist das wohl ähnlich. Ich habe mich lange nicht getraut einfach „zu machen.“ Nicht vertraut.) 

Bevor wir uns also an die spirituell anspruchsvolleren Kaliber wagen, zeige ich euch heute ein paar ganz einfache Praktiken, die ihr selbst im größten Trubel unterbringen könnt. Denn meditieren kann wirklich jeder. Sofort. Selbst ihr könnt genau jetzt damit anfangen. Einfach das Handy oder den Laptop zur Seite legen und los geht es. Glaubt ihr nicht? Dann mal los. Ich zeige euch heute drei ganz einfache Tools, die ihr sofort, in diesem Moment und (fast) überall anwenden könnt. Sogar während ’nem langatmigen Meeting oder beim Warten auf die Bahn. 

Für die unsteten Geister haben sich die alten Lehrer ein paar Kniffe ausgedacht. Denn so einfach es auch klingen mag: „Lasst die Gedanken vorbeiziehen, beobachtet sie und konzentriert euch dann wieder auf den Moment.“ ist in der Realität oft gar nicht so einfach.

Da hilft es, den Geist mit etwas zu beschäftigen. Mit einem Mantra beispielsweise. Seine Schwingungen allein – laut ausgesprochen, geflüstert oder nur gedacht – helfen, unseren geistigen Zustand zum Positiven zu ändern. Eines der wichtigsten und vielseitigsten Mantren aus dem Kundalini Yoga ist das Mantra SAT NAM. Frei übersetzt bedeutet es soviel wie „Ich bin die Wahrheit“. Und es eignet sich hervorragend, um darüber zu meditieren. 

Meditation Mala

Meditation „on the go“ 

Kirtan Kriya

Für diese einfache Meditation wird das Mantra SAT NAM zu SA TA NA MA verlängert: Geburt, Leben, Tod, Wiedergeburt. Wem das zu spirituell klingt: Egal, einfach machen. Die Meditation hilft Gewohnheiten zu durchbrechen, klärt den Geist und hilft, die eigene Bestimmung zu finden.

Nehme eine aufrechte Position ein und schließe wenn möglich die Augen. Während du das Mantra im Geiste vor dich hersagst, führst du die Finger einer oder beider Hände abwechselnd zum Daumen.

Sa – Zeigefinger mit leichtem Druck zum Daumen
Ta – Mittelfinger mit leichtem Druck zum Daumen
Na – Ringfinger mit leichtem Druck zum Daumen
Ma – kleiner Finger mit leichtem Druck zum Daumen

Danach wieder von vorn, also am Zeigefinger, beginnen. Für zwischendurch reicht eine gute Minute, die auch mal eben unterm Tisch durchgeführt werden kann. Im Anschluss tief einatmen, den Atem kurz anhalten und tief ausatmen.

Wer tiefer gehen möchte, versucht sich hieran: 5 Minuten normal sprechend, 5 Minuten flüsternd, 10 Minuten im Geiste sagen, 5 Minuten flüstern, 5 Minuten normal sprechend. Die Zeiten können variiert werden, die Proportionen zueinander sollten aber beibehalten werden, z.B. 2 – 2 – 4 – 2 – 2 oder 1 – 1 – 2 – 1 – 1.

Herzschlag Meditation

Lege vier Finger einer Hand auf den Puls der anderen. Nicht den Daumen verwenden, denn der hat einen eigenen Puls. Nun im Geiste und im Takt des Herzschlags/Pulschlags SAT NAM rezitieren. SAT auf den ersten, NAM auf den zweiten Schlag und so weiter. Ideal sind mindestens 3 Minuten, aber selbst eine Minute ist immerhin etwas. Das geht immer und überall, wetten?

Die „Don’t Meditate“ Meditation

Für die ganz harten Fälle – und Kinder – habe ich eine Meditation aus Three Min Start für euch. Hier wirkt nämlich schon die Handhaltung kleine Wunder und euer Geist kann machen, was er will. Setzt euch in eine aufrechte Position und bringt eure Hände in der Form einer Lotusblüte ca. 10 cm vor der Stirn zusammen. Heißt: Die Handwurzeln berühren sich, ebenso Daumen und kleine Finger. Die restlichen Finger werden abgespreizt. 

Schließt die Augen, atmet durch die Nase und tut alles, um nicht zu meditieren. Jawohl, richtig gelesen. Denkt an alles, was euch heute zu passiert ist, an die schönen Dinge, an die blöden Gefühle, von mir aus auch an den Einkaufszettel. Aber meditiert um Himmels willen nicht! Im Anschluss tief einatmen, den Atem anhalten und dabei alle Muskeln im Körper anspannen. Ausatmen und Entspannen. Na, entspannter? 

(Bei der Entstehung dieses Textes, habe ich übrigens nach der Hälfte das MacBook zur Seite gelegt und eine halbe Stunde zu Songs von Ignite, Slipknot und Sia die Glieder geschüttelt. Danach war das Herz am pumpen und der Kopf frei für neue Gedanken. Irgendwie auch eine Art der Meditation. )

Wer Lust bekommen sagt, ein wenig was für sich , seinen Geist und seinen Körper zu tun, sollte mal bei der Tchibo Community Aktion #befitbeyou reinschauen. Dort findet ihr aktuell viele Videos mit Übungen, Rezepten und Tipps von den drei Expertinnen Hannah Frey (Yoga & Ernährung), Friederike Franze (Laufen) und Louisa Tellert (Fitness) , die euch mit Rat und Tat zur Seite stehen und Fragen beantworten. 

© Fotos: Franzi Schädel

P.S.: *Dies ist eine bezahlte Kooperation mit Tchibo. Das ist gut für mich und gut für euch. Weil es mir ermöglicht das Blog in diesem Umfang zu führen und euch weiterhin zur Verfügung zu stellen. Und meine Arbeit von coolen Leuten in dieser Form wertgeschätzt wird. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. 

Meditation Räucherstäbchen Meditation Zubehör

Mind Jar DIY deutsch

DIY | Glitzer und Entspannung mit dem Mind Jar

Mind Jar DIY deutsch Wer sich mehr als 2 Minuten auf der Suche nach „Yoga“, „Mediation“ und „DIY“ durch Pinterest klickt, stößt früher oder später auf sie: Gläser voller Glitzer. Sinnlich wabernd, lustig funkelnd und irgendwie schon auf unbewegten Bilder wahnsinnig erfreulich anzuschauen. Schnell war klar. Ich BRAUCHE so ein Mind Jar!

In den USA sind sie schon länger der neuste Schrei. Vor allem bei gestressten Kindern, beziehungsweise deren Müttern. Das Glitzer im Glas steht stellvertretend für wirbelnde Gedanken, aufbrausende Gefühle und all das, was kleine Kinder erleben, aber nicht in Worte fassen können. Der Gedanke dahinter: Einmal das Mind Jar schütteln und beobachten, wie sich das Wirrwarr langsam sortiert. Und dabei total entspannend. Das muss doch auch bei Kidults klappen!

Anleitungen für Mind Jars gibt es im Netz zuhauf. Vor allem englischsprachige. Es gibt DIYs mit Farbe und losen Flitter, mit Glycerin und mit Glitzerklebe. Ich entschied mich bei meinem Prototypen in Sachen Mind Jar für letztere Variante, da sie mir am einfachsten umzusetzen erschien. Ich beabsichtige nämlich mit meinen Kids auf der Arbeit solch ein Mind Jar zu basteln. Das hier ist also alles total wissenschaftlich und rein beruflich. Klar. Das es glitzert hilft aber.

Ich bin hocherfreut, dass mein erster Versuch sofort geglückt ist und bei den Kindern schon für einige „Ah!“s und „Oh!“s sorgte. Von „Sowas will ich auch!“ über „Wow, das glitzert aber toll!“ bis hin zu hypnotischem Blick ins Glas war alles dabei. Mission accomplished.

Natürlich wollt ihr jetzt auch ein Mind Jar. Logisch. Mit nur wenigen Zutaten und ein paar Minuten ist das schnell gezaubert.

Mind Jar DIY Anleitung Kinder

DIY für ein entspannendes Mind Jar

  • 1 Schraubglas 
  • heißes Wasser
  • Glitzerkleber 
  • Kraft- oder Alleskleber
  • gegebenenfalls Acrylfarbe
  • Schneebesen
  • Topf oder Schüssel

Die wichtigste Info vorweg: Das Verhältnis von Wasser zu Klebstoff im Mind Jar sollte 80% zu 20% betragen.

Zuerst das Wasser im Wasserkocher erhitzen und leicht abkühlen lassen. Dann den Kleber hinzugeben und alles mit dem Schneebesen gut verrühren, bis sich der Klebstoff vollständig gelöst hat. 

Ich habe leider verpasst, das Fassungsvermögen des Glases vorher abzumessen. Aber es handelt sich um die bei Rossmann einzeln erhältlichen Schraubgläser für 0,99€.  Auf die dort hineinpassende Menge Wasser verwendete ich 2 1/2 Tuben Glitzerkleber (Lila, Pink und Türkis). Ist euer Glas größer oder kleiner, müsst ihr die Menge dementsprechend anpassen. 

Wenn die Masse nur noch handwarm ist, füllt ihr sie in das Glas und verschraubt es fest. Nun könnt ihr gucken, ob euch die Viskosität und somit der Flitterflug zusagt. Wenn nicht: Einfach aufschrauben und entweder mehr Wasser oder mehr Kleber hinzugeben. Wenn alles passt, wird der Rand innen mit einem nicht wasserlöslichen Kleber bestrichen und endgültig auf das Glas geschraubt. 

Mind Jar DIY Anleitung

Da mir das rot-weiß karierte Outfit des Deckels nicht zusagte, habe ich ihn mit Acrylfarbe gepimpt. Hierfür benötigte es zwei Schichten. Die erste wurde streifig und nicht deckend, da die metallene Oberfläche zu glatt war. Nachdem diese jedoch erst einmal getrocknet war, haftete die zweite Schicht deckend und smooth auf der nun raueren Oberfläche. Ich habe meinen Deckel danach noch mit Washi-Tape abgeklebt und einen silbernen Akzent gesetzt. Der gesamte Trocknungsvorgang dauerte keine Stunde, so dass man so ein Mind Jar sicherlich auch an einem  Bastelnachmittag oder auf einem Kindergeburtstag herstellen könnte. 

Aber natürlich braucht es keine Kinder für solch ein Mind Jar. Es macht sich auch gut auf jedem Schreibtisch und verschafft „im Handumdrehen“ einen gedanklichen Kurzurlaub.

Happy sparkly shaking!

Mind Jar Glue Glitter