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Kuchen Kokos Weiße Schokolade

Gugelhupf Of The Caribbean |Veganer Kuchen mit weißer Schokolade und Kokos

Veganer Kuchen Kokos Weiße Schokolade

Okay, die Glasur ist mehr Jamie Oliver als feine Pâtisserie. Dafür schmeckt dieser Minikuchen bombastisch. Ehrlich. Erprobt von Kindern zwischen 6 und 10 Jahren. Und das sind die schärfsten Kritiker. Ich nenne ihn „Gugelhupf Of The Caribbean“. Jack Sparrow würde ich ihn lieben. Ich bin mir sicher.

Einmal in der Woche wird hier mit den Kids gekocht oder gebacken. Ein absoluter Dauerbrenner ist dabei ein Rezept aus einem Backbuch der gestreiften Ente. Muffins mit Kokos und weißer Schokolade. Locker-flockig und wunderbar saftig. Unfassbar lecker. Und leider alles andere als vegan… „Das muss doch auch anders gehen!“, dachte ich mir und so habe ich das Ganze kurzerhand veganisiert. Mit dem Ergebnis bin ich hochzufrieden. Es macht absolut keinen Unterschied, ob das Rezept vegan zubereitet wird oder nicht. Vegan For Fat: 1:0.

Da es bei Tchibo gerade herzallerliebste Mini-Gugelhupfformen gibt, habe ich aus den Muffins genau solche gezaubert. Die Backzeit bleibt die gleiche. Die Menge des Teiges hat für 10 gut gefüllte Förmchen gereicht, Sparsame schaffen sicher auch die 12 voll. 

Man nehme:

  • 100 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 50 g Puderzucker
  • No-Egg (oder anderen Ei-Ersatz) für 2 Eier (2 TL No-Egg + 4 EL Wasser)
  • 120 ml Kokosmilch
  • 2 Tafeln weiße Schokolade, z.B. von iChoc
  • 30 g Kokosrapeln

Mehl, Backpulver, Puderzucker und Kokosraspeln in eine Schüssel geben. Die Kokosmilch erhitzen und 1 Tafel Schokolade darin schmelzen, danach etwas abkühlen lassen. In einer weiteren Schüssel No-Egg aufschlagen und die Kokosmilch nach und nach dazugeben. Im Anschluss die feuchten und trockenen Zutaten vermengen und gut vermischen. In die Förmchen füllen und bei 180 Grad (Ober- und Unterhitze) ca. 20 Minuten backen. Danach gut auskühlen lassen. 

Die zweite Tafel Schokolade im Wasserbad schmelzen und über die Gugelhupfe verteilen. Zum Schluss mit Kokosraspeln bestreuen. Die weiße Schokolade von iChoc eignet sich im Übrigen wirklich hervorragend dafür. Das Originalrezept sieht „Schokolade“ für den Teig und „Kuvertüre“ für das Topping vor. Vegane „Schokolade“ darf sich nicht als solche bezeichnen und wird entweder direkt als Kuvertüre deklariert oder heißt – wie im Falle iChoc – einfach „Tafel“. Egal wie man sie nennt: Das Ergebnis ist in diesem Fall geschmacklich und handwerklich wirklich identisch. Egal, ob im Teig oder oben drauf.

Diese veganen Kuchen sind wunderbar saftig und schmecken auch am nächsten Tag noch hervorragend. So alt werden sie bei uns aber nie. Dafür sind sie einfach zu lecker! 

P.S.: Klappt auch hervorragend als Blechkuchen. Dann einfach die Mengen verdoppeln.

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