Schlagwort-Archive: nachhaltig

Edelsteinschmuck Zimelien

Zimelien | Veganer Edelsteinschmuck aus Hamburg

Edelsteinschmuck Zimelien Die allererste Begegnung von Gesine und mir startet filmreif. Gerade erzählt sie mir von weißem Labradorit, der oftmals als der deutlich teurere Mondstein verkauft wird, da schnipse ich an meinem Armband. „Schau, habe ich von meiner Mutter bekommen. Das ist das bestimmt echter Mondstein, oder?“ Da reisst das mürbe Band und Dutzende kleiner Perlen verteilen sich explosionsartig im Raum. In allen Ecken. Typisch.

Den restlichen Nachmittag sind wir damit beschäftigt lachend die Perlen einzusammeln, uns die Münder trocken und den Kopf heiß zu plaudern und immer wieder ein „NEIN. Du auch? Das ist ja ein Ding!“ auszurufen. Und ganz nebenbei lässt mich Gesine meine ersten eigenen Ohrringe fertigen.

Okay, das ist geflunkert. Die Verteilung ist in etwa 80:20. Für Gesine. Im Grunde fertigt sie und ich rede. Denn das Drehen der Ösen, Wickeln und Hämmern des Drahtes sowie das Auffädeln der Perlen ist wirklich Arbeit. Gesine ist die Frau hinter dem Hamburger Schmucklabel Zimelien und fiel mir zuerst vor allem dadurch auf, dass sie für ihre Kreationen keine tierischen Rohstoffe und keine Konfliktsteine wie Lapislazuli oder Diamanten verwendet. Darüber hinaus fertig wirklich in Handarbeit. Was nicht selbstverständlich ist.

Zimelien Edelsteinschmuck vegan

Handmade in Hamburg

Viele der schönen Stücke, die uns im Netz entgegenfunkeln bestehen aus gekauften Elementen, die vom Verkäufer am Ende nur noch zusammengesetzt werden müssen. Das mag für den Kunden günstiger und oft auch ausreichend sein. Echte Handarbeit sieht für mich jedoch etwas anders aus. Wer danach sucht, sollte sich dessen bewusst sein.

Abgesehen von den gestempelten Elementen, den Kettensträngen sowie einigen gefassten Steinen (Für die man besondere Goldschmiede-Zertifikate braucht, wenn man es selber machen möchte.), wird bei Zimelien alles selbst gefertigt. Grundlage der Schmuckstücke ist das sogenannte Wire Wrapping, bei dem ein Silberdraht gebogen, gehämmert und gewickelt wird.

Auch „Gold filled“ und „Rosegold filled“ ist möglich, wobei auf einen metallenen Draht eine Schicht Gold oder Rosegold aufgetragen und dauerhaft mit ihm verschmolzen wird. Diese Schicht ist gut 100 Mal dicker als die beim klassischen „Gold plated“ und sehr sehr langlebig. Dafür aber deutlich bezahlbarer als gleichwertiger Schmuck in Gold.

Alle Metalldrähte bezieht Gesine aus den USA, dem Mutterland des Wire Wrappings. Die Steine stammen aus aller Welt und werden in Jaipur und Neu Dehli in Indien – wo das Kunsthandwerk des Steineschleifens eine Jahrhunderte alte Tradition ist – direkt von den Schleifern gekauft. Das ist gut, da so Zwischenhändler umgangen werden können, die den Preis oftmals nochmal ordentlich drücken. 

Veganer Edelsteinschmuck Zimelien

Zimelien Edelsteinschmuck Minimalismus

Als ich Gesine bitte doch mal ein wenig zu arbeiten, damit ich sie dabei im Bild festhalten kann, fordert sie kurzerhand mich auf es selbst zu tun.

Huch. Ich? Und wenn ich was kaputt mache? Aber sie spricht mir Mut zu und führt mich geduldig durch die einzelnen Arbeitsschritte. Am Anfang steht die Auswahl des Metalls und vor allem der Steine. Gesines Werkstatt ist ein wahres Paradies für jemanden wie mich, die sich seit ihrer Jugend mit Edelsteinen und Steinheilkunde beschäftigt. Sorgfältig in Schubladen sortiert finden sich hier Rubine, Smaragde, Topase und Dutzende anderer wunderschöner Steine in allen Farben des Regenbogens. 

Wir entscheiden uns für Iolithe. Steine, mit denen ich bisher nichts zu tun hatte, die mich aber mit ihrem rauchigen Mitternachtsblau faszinieren und großartig zum goldenen Schimmer passen. Schnell ist klar, dass es ein paar Ohrringe werden sollen. Ins Auge fällt mir gleich ein Paar, was sich als aktueller Liebling von Gesine herausstellt. Sie existieren in dieser Form erst ein einziges Mal und sind auch im Shop zu finden.

Mein Paar soll also nun das zweite werden. Und ist gar nicht so einfach zu fertigen. Mit ganz viel Hilfe – auch von Loki, der Katze – sind die Ohrringe am Ende des Tages fertig. Ohne anhänglichen Stubentiger und meinem Gequatsche braucht die Designerin für ein Paar im Schnitt 1,5 Stunden. Ich bräuchte wahrscheinlich 12. Inklusive blutigen Fingerkuppen und einem Nervenzusammenbruch. Manche Dinge sollte man einfach den Profis überlassen…

Während meines Besuches sprechen wir auch intensiv über recyceltes Silber und Gold sowie faire Steine und ich muss feststellen, dass nicht alles Gold ist was glänzt. Ist es in der Kosmetik schon schwer Rohstoffe bis zu ihrem Ursprung wasserdicht zurückzuverfolgen, ist es bei Metallen und Steinen oft noch schwieriger. Aber wie bei allem gilt für mich: Ein bisschen besser als der Durchschnitt geht immer und so möchte ich euch Gesine und ihr eigenes Label Zimelien ans Herz legen. Hier bekommt ihr individuellen Schmuck, tollen Service (auch Reparaturen) und unterstützt ein 1-Frau-Business mit Herzblut, guten Ideen und ethischen Beweggründen. 

Veganer Brautschmuck

Ein Tipp an alle veganen Bräute in Spe, die sich einen klassischen Perlenschmuck ohne Tierleid wünschen: Gesine fertig phänomenale Stücke aus Glaswachsperlen an. Diese stammen aus Mitteleuropa und haben ihren Ursprung vor vielen hundert Jahren. Sie sind eine tolle Alternative für alle, die auch nach dem Umstieg auf vegane Produkte weiterhin Perlen tragen möchten und kein Vergleich zu den üblichen Kunsstoffperlen.

Mitten im Entstehungsprozess meiner Ohrringe bekomme ich eine Nachricht einer Blogger-Kollegin, die Zimelien in meiner Instastory entdeckt und berichtet, dass sie die Ohrringe für ihre Hochzeit bei Gesine gekauft hat. Ich bin fast so gerührt wie sie und freue mich mit ihr.

Schließlich erfährt man als Designerin nicht alle Tage, was am Ende mit den Stücken passiert, wie wertgeschätzt sie werden und welche Erinnerungen Menschen mit ihnen verbinden. Hach. 

Zimelien Minimalistischer Schmuck

P.S.: Ich wurde von Gesine eingeladen. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog.

Tipps für mehr Nachhaltigkeit einfach

5 Tipps | Wie du ganz einfach ein bisschen nachhaltiger wirst

Wie du ganz einfach ein bisschen nachhaltiger wirst

*Werbung

Auch wenn ich mir auf die virtuelle Fahne geschrieben habe diese Welt ein wenig grüner, veganer und nachhaltiger zu machen, bin auch ich nicht Mutter Theresa. Fragt man mich nach Tipps, habe ich in der Theorie sofort zig wunderbare Ratschläge zur Hand, wie wir unseren ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich halten können. In der Praxis muss ich mir jedoch immer noch des Öfteren an die eigene Nase fassen. 

Als ich zum nächste Woche stattfindenden Re:Mind Kongress eingeladen wurde, war das ein guter Moment, um mal wieder mein eigenes Verhalten zu reflektieren. Initiiert wird das Ganze von re:BLOG, dem Nachhaltigkeitsblog von OTTO. Mit OTTO verbindet mich eine Geschichte, die ihre Wurzeln schon in meiner frühen Kindheit hat. Wir waren immer ein „OTTO-Haushalt“ und so bestellte ich meine Kleidung zu Teenagerzeiten dort schon lange bevor es Zalando und Co. gab. Erst aus dem Katalog, später online. Nachhaltig war damals aber noch so gar nichts. Weder bei OTTO, noch bei mir. Das hat sich aber offensichtlich geändert. Bei beiden. 

Nun hat OTTO mit dem Re:Mind Kongress ein Event ins Leben gerufen, bei dem Mitarbeiter*innen, Blogger und inspirierende Speaker zusammenkommen und gemeinsam in Sachen Nachhaltig brainstormen und neue Ideen entwickeln. Ich werde euch an diesem Tag in den Instagram Stories ein wenig mitnehmen. Das wird sicher großartig!

Vorab aber habe ich mir ein paar ganz eigene Gedanken zum Thema Nachhaltigkeit gemacht und darüber, wie wir sie ganz einfach in unser Leben integrieren können. 

⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅

Denn im Grunde ist sie überall. In der feschen Jacke von diesem hippen Fair Fashion Label, im neuen Unverpackt-Laden um die Ecke und in der Technologie des neuen Elektroautos. Aber wo ist sie in deinem Leben? In MEINEM?

Man könnte den Eindruck bekommen, Nachhaltigkeit sei entweder besonders anstrengend oder besonders teuer. Manchmal sogar beides. Das mag auf den ersten Blick tatsächlich so erscheinen. Nachhaltigkeit wirkt im Netz meist cool, fesch und angesagt. Aber seien wir mal ehrlich: Sind wir das auch? Manchmal vielleicht. Aber meistens ist unser Alltag routiniert, durchschnittlich und eben – alltäglich. Und genau da können wir auch eine ganze Menge tun. Müssen wir sogar. 

In Vorbereitung auf diesen Artikel habe ich diverse Test durchgeführt, die meinen ökologischen Fußabdruck bestimmen. Und egal wie ausgefeilt oder oberflächlich diese Tests waren, das Ergebnis war immer verheerend. Selbst ich, die sich eigentlich immer ziemlich nachhaltig fand, brauche, wenn ich so weiter mache wie bisher, am Ende 2 Erden auf. Zwei! Obwohl ich kein Auto besitze, jede Woche an die 25-30 km mit dem Rad zurücklege (Wow, so addiert klinge ich plötzlich regelrecht sportlich…) und mich seit fast 15 Jahren konsequent fleisch-und fischfrei ernähre. Diese letzte Tatsache hat mir übrigens die meisten Pluspunkte verschafft. Mehr sogar noch als der Verzicht aufs Auto. 

Da ich weiß, dass ich mit meinem Radfahrerinnendasein aber ziemlich alleine da stehe und ich nur eine Handvoll Menschen in meinem direkten Umfeld kenne, die sich ähnlich konsequent fleisch- und fischlos ernähren, möchte ich ehrlich gesagt nicht wissen, wie der ökologische Fußabdruck meiner restlichen Mitmenschen aussieht.  

5 Tipps, wie du ganz einfach ein bisschen nachhaltiger wirst

Ich kann und will niemandem sein Auto verbieten. Es geht genug Tage, an denen ich meine Führerscheinlosigkeit verfluche. Aber die meist Zeit komme ich wunderbar damit klar. Auch will ich auf niemanden mit dem Finger zeigen, weil er Fleisch isst. Ich freue mich zwar, wenn ich Menschen zum Verzicht inspirieren kann, aber Missionierung liegt mir fern.

Es gibt aber ein paar Dinge, die jeder von uns – unabhängig von seiner Ernährungsform oder seiner Mobilität – tun kann. 

Tipps für mehr Nachhaltigkeit Blogger

1. Vermeide Umverpackungen

Müll meiden. Klingt abgedroschen, ist aber so. Zugegeben, nicht jeder lebt in einer Großstadt und hat die Möglichkeit Lebensmittel unverpackt einzukaufen. Dennoch können wir darauf achten Dinge zu kaufen, die mit möglichst wenig Umverpackungen auskommen.

Plastik zu vermeiden ist immer eine gute Sache. Darüber hinaus werden aber gerade in der Kosmetik viele Tuben und Flaschen zusätzlich nochmal in unnötigen Umkartons verpackt. Und diese oft auch noch mal in Plastik eingeschweißt… Das muss nicht sein. Mittlerweile gibt es viele Firmen, die bewusst auf Umkartons verzichten oder ihre Produkte sogar ganz ohne Verpackung verkaufen.

2.  Keine Plastiktüten mehr

Plastiktüten sollten wir aus hoffentlich bekannten Gründen meiden. Mittlerweile bieten viele Supermärkte Papiertüten an. Am besten ist es jedoch, seine eigene Tasche mitzubringen. Ich gestehe, dass auch ich da nicht immer dran denke, obwohl hier gefühlt 30 Baumwolltaschen herumfliegen. Nur in meiner Handtasche befindet sich nie eine, wenn ich sie spontan brauche… Da gelobe ich Besserung. Wenn ich doch mal eine Plastiktüte kaufe muss,  wird sie von mir immer mehrmals benutzt oder im Nachhinein als Müllbeutel verwendet. 

Tipps für mehr Nachhaltigkeit Zero Waste

Besonders fies sind diese kleine Plastiktüten an den Obst- und Gemüseständen. Da kaufen wir schon extra lose Produkte und stehen dann doch vor dem Problem, sie für den Transport möglichst ökologisch zu verpacken. Zum Glück gibt es mittlerweile nachhaltige Alternativen, die so leicht sind, dass sie auch mal problemlos an der Kasse mitgewogen werden können ohne uns in den Ruin zu stürzen. In den Baumwollbeuteln können Lebensmittel sogar im Kühlschrank aufgewahrt werden. Etwas, was man mit Plastikbeuteln tunlichst vermeiden sollte. 

3. Bitte vergiss den Kaffeebecher nicht

Am nachhaltigsten (und auch am entspanntesten) ist es sicher seinen Kaffee ab sofort nur noch vor Ort in kleinen inhabergeführten Cafés zu trinken. Manchmal ist das jedoch nicht möglich.

Für solche Fälle sollten wir uns angewöhnen einen Mehrwegbecher in der Tasche zu haben. Klar, der nimmt Platz weg und wir müssen an ihn denken. Ich kenne das Problem nur zu gut. Aber für mindestens fünf Lippenstifte, die kleine Hausapotheke und den steinschweren Ersatzakku fürs Smartphone haben wir auch Platz, oder? 

Mittlerweile bekommt man in verschiedenen Läden sogar einen kleinen Rabatt, wenn man seinen eigenen Becher mitbringt. Hilfreich ist es natürlich dessen Volumen zu kennen, denn „Venti“ passt nicht in „Grande“. Logisch.

Tipps für mehr Nachhaltigkeit Coffee To Go Mehrwegbecher

4. Kaufe so oft wie möglich Fair Trade ein

Es gibt ein Missverständnis, mit dem ich immer wieder konfrontiert werde und dem man nur allzu leicht auf den Leim gehen kann: Man setzt „biologisch“ und „fair gehandelt“ gleich.

Dem ist jedoch nicht so. Bei Biosiegeln handelt es sich um Zertifikate, die unter anderem etwas über Umweltschutzaspekte, Bodenqualität und Schadstofffreiheit aussagen. Je nach Siegel sind die Richtlinien unterschiedlich hart.

Fair Trade ist in erster Linie ein Sozialsiegel, welches die Bedingungen der Menschen, die in Anbau und Handel involviert sind, verbessern soll. Biologischer Anbau ist hierbei erwünscht, aber nicht zwingend notwenig. Denn zu hohe Standards könnten viele Produzenten in ärmsten Produzentengruppen von vorne herein ausschließen. Allerdings führen faire Bedingungen auf lange Sicht meist nachhaltig zu einem biologischen Anbau, so dass beide Siegel mittlerweile zum Großteil einhergehen. Genau genommen müsste mein Aufruf also lauten: Kaufe so oft wie möglich biologisch und Fair Trade ein.

Ja, das kostet ein paar Cents oder manchmal auch Euros mehr und ist für den wöchentlichen Großeinkauf sicher nicht wirklich realistisch. Aber gerade für Dauerbrenner wie Kaffee, Reis oder Tee, die fast jeder von uns regelmäßig konsumiert, wäre das ein Anfang. Wenn ihr also das nächste Mal eine Packung Kaffee für zu Hause oder die Mitarbeiterküche auf der Arbeit mitbringt, greift doch mal zu fair gehandeltem Kaffee. 

Tipps für mehr Nachhaltigkeit Kaffee Fair Trade

Tipps für mehr Nachhaltigkeit Zero Waste

5. Lass den Motor mal aus

Ja, nun kommt sie doch, die kleine Spitze in Richtung Autofahrer. Ich sehe ein, dass es mit Kind und Kegel nicht so leicht ist heutzutage ohne Auto durchs Leben zu kommen. Aber wenn wir ehrlich sind, lassen sich viele Wege durchaus mit Bahn, Bus, Rad oder zu Fuß erledigen. Meist hält uns nur die eigenen Bequemlichkeit davon ab. 

Klar, es dauert länger. Und manchmal ist es kalt und nass. Aber wusstest du, dass Menschen, die jeden Tag ein wenig zu Fuß gehen – und damit meine ich nicht Walken oder Joggen, nur simples Gehen – fitter sind als die, die regelmäßig Rad fahren? Wir schlagen also zwei Fliegen mit einer Klappe und tun was für uns und unsere Umwelt. 

⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅

Ihr seht: Ein bisschen was geht immer. Und macht schon einen Unterschied. Die Sahne auf dem Kuchen wäre dann, sich auch darüber hinaus zu informieren und vielleicht doch irgendwann einen Fuß in einen Fair Fashion Laden zu setzen, den Stromanbieter zu wechseln oder doch noch mal den Fleischkonsum zu überdenken. Aber mit ein paar kleinen Änderungen könnt ihr schon viel bewegen. 

Wie nachhaltig bist du? Du hast es in der Hand. 

Tipps für mehr Nachhaltigkeit Blog

*P.S.: Dies ist eine bezahlte Kooperation mit re:Blog by OTTO. Das ist gut für mich und gut für euch. Weil es mir ermöglicht das Blog in diesem Umfang zu führen und euch weiterhin kostenlos zur Verfügung zu stellen. Und meine Arbeit von coolen Leuten in dieser Form wertgeschätzt wird. Natürlich gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. 

Fair Fashion Shopping Guide

Fair Fashion Shopping Guide | Shops & Labels

Fair Fashion Shopping Guide

In den letzten Jahren hat sich – zum Glück – einiges in Sachen Fair Fashion getan und die Auswahl hat sich deutlich vergrößert. Vorbei die Zeiten, in denen sich achtsame Menschen in Sack und Asche (und gedämpfte Naturtöne) hüllen mussten. Und da ich immer wieder nach Quellen für fair produzierte Kleidung und Accessoires gefragt werde, habe ich in diesem Fair Fashion Shopping Guide ein paar für euch zusammengetragen. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird laufend erweitert, soll euch aber einen kleinen Einblick in die bunte und abwechslungsreiche Welt der Fair Fashion geben. Sie wird regelmäßig ergänzt, gerne auch mit euren Empfehlungen.

Vorweg ist wichtig zu erwähnen, dass Fair Fashion nicht immer vegan und vegan Mode nicht immer fair ist. Alle hier in der Liste befindlichen Brands und Shop produzieren und verkaufen fair produzierte Produkte. Wenn ein Label oder ein Shop – nach meinem Kenntnisstand – ausschließlich vegane Produkte verkauft, kennzeichne ich dies mit einem V dahinter. In den übrigen Fällen bitte ich euch, selbst ein Augenmerk auf die Rohstoffe und Material zu richten. (Was aber eigentlich nie eine schlechte Idee ist. Irren ist menschlich, ne?)

Selbstverständlich sind auch Etsy, Dawanda und Second-Hand (Online)Shops gute Optionen, um nachhaltig, vegan und oft auch fair einzukaufen. Hier soll es aber primär um Neuware und klassische Onlineshops gehen. 

In einem weiteren Artikel werde ich dann noch mal auf vegane Mode im Speziellen eingehen. Diesen werde ich dann auch hier verlinken. 

Fair Fashion Onlineshops mit verschiedenen Labels

Avocado Store

Comazo (Lingerie und Dessous)

Cyroline

Dear Goods 

Fairbleiben

Fairtragen

Glore

Greenality

Grüne Wiese

Grundstoff 

Loveco V

Maas Natur

Miwai

Möon

Mr. & Mrs. Green V

muso kuroni V

Populi

Studio Jux

Roots of Compassion (Das Urgestein der Tierrechtsszene!) V

Vantastic Moments (Lingerie und Dessous) V

Waschbär

Zündstoff

Fair Fashion Labels mit eigenem Onlineshop

Aikyou (BHs für kleine Größen und Prothesen-BHs) V

Alma & Lovis

Armed Angels

Bleed V 

Blutsgeschwister

Börd Shört V

Braintree

Denkefair (Wallets & Bags) V

Deuter 

Filippa K

Frieda Sand

Funktionschnitt

Goodsociety (Jeans) V

Green Shirts V

Grüne Erde

Hafendieb (Street Wear aus Hamburg)

Hati Haiti (Casual + Yoga Wear) V

HempAge V

Hessnatur 

Hey Honey (Yoga Wear) V

Hoodlamb (Winterjacken) V

Jack Wolfskin 

Jan ’n June 

Jaya organic + fair yoga wear V

Kings of Indigo (Ganz viel Denim) V

Komodo

Kuyichi (Jeans) V

LangerChen (Mäntel, Jacken, Parka) V

Lanius 

Lena Schokolade V

L’Herbe Rouge

Lillika Eden V

Living Crafts (Unterwäsche, Nachtwäsche, Basics)

Lovjoi V

Mandala Fashion (Organic & Fair Yoga Wear) V

Motte Klamotte V

Mud Jeans (Jeans zum Kaufen und Leihen) V

MYMARINI – Ethical Swimwear V

Myrka Studios V

Nomads Clothing

Nudie Jeans Co.

OGNX Organic Apparel (Yoga Wear, designt und produziert in Europa) V

Onzie V

People Tree

Quagga (Outdoor- & Winterjacken) V

Rabbit Revolution V

Recolution V

Roka Fair Clothing 

ThokkThokk V

Tizz Undies & Loungewear V

Tranquillo

TROVE (Made To Order, Pre-Order)

Snulicious 

Stanley & Stella V

Stella McCartney

Stoffbruch

Thought Clothing

Vaude

Wellicious (Yoga & Lounge Wear)

Wunderwerk

Faire und/oder vegane Taschen

Angela Roi V

Bootsmann Kiel

Bridge & Tunnel (Neben Taschen auch Sweater)

CosÌ CosÌ V

Denise Roobol V

Feuerwear V

Freitag (Neben Taschen auch Fashion Basics)

Gunas New York V

Henties (Taschen aus Kork und Piñatex) V

Matt & Nat V

Qwstion

von Holzhausen V

Faire und/oder vegane Accessoires 

2nd Liar (Uhren aus Holz) V

CosÌ CosÌ V

Folkdays

Fremdformat V

Kerbholz (Uhren und Sonnenbrille aus Holz)

SeeMe V

Viu Eyewear V

w.r.yuma (Sonnenbrillen aus Autoamaturen, Plastikflaschen und Bambus) V

Zimelien (Veganer Schmuck aus Hamburg ohne Konfliktmineralien) V

Faire und/oder vegane Schuhe

avesu (Onlineshop mit verschiedenen Marken) V

Bahatika V

Beyond Skin V

By Blanch V

DOGO Shoes V

Ethletic V

Nae Vegan Shoes V

Po-Zu V

Shoezuu V

Toms

Vegetarian Shoes V

Veja

Wills London V

⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅⋅

Ab sofort findet ihr den Fair Fashion Shopping Guide auch rechts in der Sidebar. Solltet ihr also demnächst wieder mal wieder auf der Suche nach fairer Mode sein, einfach auf das Bild in der Sidebar klicken und ihr landet hier. 

Fair Fashion Shopping Guide Brand Shops

Heymountain Forest Master Duschgel Waldmeister

Heymountain | Forest Master Shower Gel

Heymountain Forest Master Duschgel Waldmeister

Nachdem ich euch neulich schon das großartigen More Coffee Please Shampoo von Heymountain vorgestellt habe, kann ich euch das Forest Master Shower Gel nicht vorenthalten. Wer auf der Suche nach dem echten, dem authentischen und dennoch sehr präsenten Waldmeisterduft ist, der ist hier genau richtig. 

Waldmeister war mir als Kind immer ein Mysterium. Damals, als es den grünen Gesellen noch nicht in jedem halbwegs gutsortierten Supermarkt und auf jedem zweiten Food Blog gab, war er ein ziemlicher Geheimtipp. Und schwer zu bekommen. Natürlich hat damals niemand so wirklich verraten, wo er sich „seinen Stoff“ besorgt. Die Stellen waren rar gesät.

Ich erinnere mich an unzählige Biologiestunden, in denen wir mit unserem Lehrer durch schattige Buchenwälder schlurften. Er freudig erregt, wir eher gelangweilt, aber froh, nicht im Klassenraum sitzen zu müssen. Irgendwann, nach gefühlt mindestens 5 Kilometern abseits der Schule, stießen wir dann auf die Pflanze und wurden sogleich gebrieft: „Nur nicht zuviel davon konsumieren! Das gibt Kopfweh. Und immer antrocknen lassen.“ Hängen blieb aber erstmal nur: „Dann Sekt drauf und Prost.“ In der Theorie war ich also Waldmeisterexpertin. Als junge Erwachsene dann aber zu faul zum Suchen.

Zum Glück nimmt uns das die Lebensmittelindustrie mittlerweile ab und so ist die Pflanze gar nicht mal mehr so exotisch. Und das ist gut so. Denn der Duft echten Waldmeisters ist himmlisch! Heymountain hat den im „Forest Master“ sehr gut eingefangen. Weit entfernt von giftgrüner Ahoi-Brause, Maiblätter-Bonbons und Getränkesirup, dafür aber dicht dran am Waldspaziergang im Mai nach einem Regenschauer. Und ganz dicht dran an dem kleinen grünen Sträußchen, welches man vorsichtig nach Hause trägt, trocknet und dessen Duft man so lange wie möglich genießen möchte.

Mein Tipp: Zuschlagen, so lange es das Duschgel gibt! Wer weiß, wie lange der Vorrat reicht. Und ein bisschen Waldmeister schadet nie.

Inci

Aqua, Coco Glucoside, Disodium Cocoyl Glutamate, Sodium Cocoyl Glutamate, Parfum, Olea europaea fruit oil (Olivenöl), Canola oil (Rüböl), Helianthus annuus seed oil (Sonnenblumenöl), Citrus aurantifolia peel extract expressed (Limetteöl), Dipteryx odorata bean extract (Tonkabohne Absolue), Acacia decurrens flower extract (Mimosen Absolue), Benzyl benzoate*, Citral*, Citronellol*, Coumarin*, Geraniol*, Limonene*, Linalool*, Xanthan Gum, Citric Acid, Potassium Sorbate, CI 13015, CI 42051. *Aus natürlichen ätherischen Ölen. VEGAN.

punkteklein

P.S.: Das Duschgel wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog.

Simply Chai vegan

Simply Chai | Ein Stück Indien in der Dose

Simply Chai

Das hier war Liebe auf den ersten Blick. Oder vielmehr auf den ersten Schluck. 

Als ich im März auf der Veggie World in Hamburg am Stand von Simply Chai ankomme, ist mein Stresslevel schon relativ hoch. Kleine Halle, viele Leute. Dementsprechend kaum Platz, ein hoher Lautstärkepegel und leider auch nicht wirklich viel Neues. Was allerdings auch meinem Bloggerdasein geschuldet sein mag und der Tatsache, dass man als solcher doch meist relativ früh über Updates informiert wird. Jammern auf hohem Niveau. 

Ich stehe also da, bin mittlerweile latent entnervt und schon kurz vorm Gehen. Eine Runde noch. Vielleicht habe ich ja was übersehen. Ich passe mich also dem Flow an und lasse mich von der Menge treiben. Bis ich vor einem Stand stecken bleibe, der anscheinend irgendetwas Trinkbares in ziemlich feschen Dosen darbietet. Mit guten Packaging kriegt man mich immer. 

Ob der Inhalt genauso gut ist? Mal schauen. Chai geht ja irgendwie immer. Nicht unbedingt neu. Chai ist gerade in. Normalerweise wildere ich auf Messen kaum im Foodblogger-Milieu, sondern bin auf auf der Jagd nach Kosmetik, Fashion und Accessoires. Aber ich liebe Chai. Seit ich denken kann. Also ran da.

Simply Chai

Was für ein Glück! Meine Geschmacksknospen tanzen Samba. Das hier ist Chai, genau wie ich ihn mag. Nicht zu süß, nicht zu würzig, nicht zu fad. Dafür aber in feinster Fair Trade Qualität. Denn guten und fair gehandelten Kaffee bekommt man mittlerweile fast in jeder deutschen Kleinstadt. In Sachen Chai sieht es da oft schon anders aus und oft weiß niemand so richtig, was einem da in die (Pflanzen)Milch gerührt wird.

Simply Chai hält es daher wie folgt:

  • Ohne Gluten
  • Ohne Gentechnik
  • Ohne Stabilisatoren
  • Ohne gehärtete Fette
  • Ohne künsltiche Aromen
  • Ohne Emulgatoren
  • Ohne Verdickungsmittel
  • Ohne Farbstoffe
  • Ohne Laktose
  • Ohne Phosphate

Chai basiert auf dem indischen Massala Tee und wird mit Gewürzen wie Zimt, grünem Kardamon, Ingwer, weißem Pfeffer, Nelke und Muskat verfeinert. Hierbei gleicht keine Zusammensetzung der anderen – ähnlich wie beim Curry – und die Rezepturen köcheln oft lange vor sich hin.  Das ist im modernen Arbeitsleben meist nicht möglich und so bietet ein gutes Instantprodukt ohne viele Zusatzstoffe definitiv eine praktische Alternative.

Den Chai von Simply Chai gibt es in drei Geschmacksrichtungen: „Classic“, den etwas schärferen „Spicy“ und den süßlichen „Vanilla“. Besonders erfreulich finde ich, dass es für die drei schnieken Dosen auch Nachfüllpacks gibt, so dass diese immer wieder verwendet werden können.

Besonders gern mag ich meinen Chai übrigens mit aufgeschäumter Milch aus meiner Cafissimo. Ein kleines Stück Indien im Glas.

Übrigens: Für jedes Kilo verkauften Chais gehen 30 Cent an ein Bildungsprojekt in den ärmsten Regionen Indiens.

Simply Chai

Gewinne alle drei Sorten Simply Chai

Bald könnt auch ihr euch vielleicht ein Stück Indien nach Hause holen. Denn ich habe die Chance ergriffen und gleich mal eine kleine Kooperation mit Simply Chai für euch klargemacht.   Zusammen verlosen wir 1 Paket mit allen 3 Sorten (Classic, Spicy & Vanilla).

Schreibt mir bis Montag, 02. Mai um 20.00 Uhr eine Mail an kathrin (at) einbisschenvegan (dot) de und vergesst eure Postadresse nicht! Bitte habt Verständnis dafür, dass diesmal nur Leser*innen aus Deutschland (beziehungsweise mit einer deutschen Postanschrift) mitmachen können, da ich den Gewinn selbst und auf eigenen Kosten verschicke.

punkteklein

Das Gewinnspiel ist kostenlos. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland, die das 18. Lebensjahr vollendet oder das Einverständnis ihrer Erziehungsberechtigten haben. Jede*r Teilnehmer*in kann nur einmal und im eigenen Namen teilnehmen. Eine Barauszahlung oder ein Umtausch des Gewinns ist nicht möglich. Unter allen korrekten Einsendungen ein*e Gewinner*in ausgelost, die per Mail benachrichtigt wird. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

P.S.: Der Chai wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und nur was mich überzeugt, landet auch auf dem Blog.