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Unverpackt Lübeck

Zero Waste | Unverpackt Lübeck | Nachhaltig einkaufen

Unverpackt Lübeck Wenn ich zu einem Store Opening eingeladen bin, bringe ich mittlerweile traditionell einen Geldbaum mit. Dieses fleischige, grüne Ding, das man sich auf keinen Fall selbst kaufen darf. Nur schenken lassen oder irgendwo einen Ableger stibitzen. Wenn man diese Regel befolgt, soll das Geld nur so fließen. Gibt es ein passenderes Geschenk zu einer Ladeneröffnung? Eben.

Leider hat das aber anscheinend die gesamte Blumenhändlergilde von Lübeck noch nicht verstanden. 60 Minuten, 6 Blumenläden und einige gelaufene Kilometer später stand ich also latent gefrustet vor dem nigelnagelneuen Unverpackt Lübeck in der Fleischhauerstraße. Und direkt daneben? Ein Blumenladen! Um 17:59 Uhr betrat ich das Geschäft und verließ es um 18:01 Uhr. Mit einem Geldbaum. Spontan entschied ich mich für einen petrolfarbenen Übertopf. Etwas risky, ich weiß. Umso breiter mein Grinsen, als ich 5 m weiter durch die Tür trat und vor lauter petrolfarbenen Regalen stand. Strike! 

Unverpackt Lübeck

Unverpackt Lübeck ist das gemeinsame Projekt von Wiebke und Gerlinde, die nach nur gut einem Jahr Planung den „Zero Waste“-Gedanken in die Hansestadt bringen. Nach ihrer Diplomarbeit an der Werkkunstschule Lübeck über das Konzept des unverpackten Einkaufens war es für Wiebke von der Theorie zur Praxis gar kein so weiter Schritt mehr. Seit Ende letzten Jahres ist auch Gerlinde mit im Boot, die als gelernte Demeter-Gärtnerin das Gefühl für gut angebaute Lebensmittel und ihre schmackhafte Verarbeitung gleich mitbrachte.

Dank eines Crowdfundings haben die Lübecker*innen nun endlich auch die Gelegenheit Lebensmittel des täglichen Bedarfs ohne Verpackungsmüll, in kleinen Mengen und in regionaler Bio-Qualität einzukaufen. Was bisher nur in Hamburg, Rostock oder Kiel möglich war, passiert nun auch hier. Und das auch noch absolut zentral in der Innenstadt gelegen. Ein echter Glücksgriff! 

Unverpackt LübeckGestern war also inoffizielle Eröffnung und als Crowdfunder durfte ich zusammen mit Freunden und Familie der Beiden in den Laden hineinschnuppern und das ein oder andere vegane Gläschen Wein schlürfen. 

Unverpackt Lübeck hält alles bereit, was der Mensch an Grundnahrungsmitteln und Leckereien brauchen könnte. Neben den Klassikern (Pseudo-) Getreide, Mehle & Cerealien finden sich auch Öle in Bio-Rohkostqualität, Süßigkeiten (Bruchschokolade von Vivani!), Kaffee, Tees sowie Gewürze. Ebenso wird es frisches, saisonales Obst und Gemüse geben. Wie fast alle Produkte werden auch sie aus der Region stammen. Wiebke und Gerlinde haben sich ganz bewusst gegen Bananen, Ingwer und Co. entschieden. 

In großen Kanistern stehen Wasch- und Spülmittel bereit und auch die Körperpflege kommt nicht zu kurz. Für Körper und Haar bietet Unverpackt Lübeck die festen Produkte von Nelumbo aus Hohenseeden an. Besonders schöner Kniff: Die Deocremes, die normalerweise in einen Kunststofftiegel abgefüllt werden, finden sich im Unverpackt in einer Special Edition im Mini-Weckglas. 

Unverpackt Lübeck

Alle Produkte – bis auf wenige Ausnahme komplett in Bio-Qualität – werden in so großen Gebinden wie möglich eingekauft, um den Verpackungsmüll zu minimieren. Um die Wege kurz zu halten, wird zudem überwiegend in der Region eingekauft. Abgefüllen können die KundInnen in selbst mitgebrachten Flaschen, Gläser, Dosen oder Säcke oder in vor Ort gekaufte Behältnisse. Zum Schluss wird gewogen und abgerechnet. Für die Finanzexperten unter uns: Die Preise liegen hierbei übrigens durchschnittlich im Bereich eines herkömmlichen Bioladens. 

Morgen, am Samstag, den 22. April 2017, ist offizielle Eröffnung. Wer also noch nichts vor hat oder wem gerade sowieso der Reis ausgegangen ist, sollte unbedingt in der Fleischhauerstraße 38 vorbei schauen. Mein absoluter Geheimtipp: Die gerösteten süßen Macadamia-Nüsse. Ein GEDICHT! 

Unverpackt Lübeck
Fleischhauerstraße 38
23552 Lübeck 

Öffnungszeiten

Mo. – Fr. 10.00 bis 19.00 Uhr
Sa. 10.00 bis 16.00 Uhr

Unverpackt Lübeck

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Unverpackt Lübeck

 

Fair Fashion Shopping Guide

Fair Fashion Shopping Guide | Shops & Labels

Fair Fashion Shopping Guide

In den letzten Jahren hat sich – zum Glück – einiges in Sachen Fair Fashion getan und die Auswahl hat sich deutlich vergrößert. Vorbei die Zeiten, in denen sich achtsame Menschen in Sack und Asche (und gedämpfte Naturtöne) hüllen mussten. Und da ich immer wieder nach Quellen für fair produzierte Kleidung und Accessoires gefragt werde, habe ich in diesem Fair Fashion Shopping Guide ein paar für euch zusammengetragen. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird laufend erweitert, soll euch aber einen kleinen Einblick in die bunte und abwechslungsreiche Welt der Fair Fashion geben. Sie wird regelmäßig ergänzt, gerne auch mit euren Empfehlungen.

Vorweg ist wichtig zu erwähnen, dass Fair Fashion nicht immer vegan und vegan Mode nicht immer fair ist. Alle hier in der Liste befindlichen Brands und Shop produzieren und verkaufen fair produzierte Produkte. Wenn ein Label oder ein Shop – nach meinem Kenntnisstand – ausschließlich vegane Produkte verkauft, kennzeichne ich dies mit einem V dahinter. In den übrigen Fällen bitte ich euch, selbst ein Augenmerk auf die Rohstoffe und Material zu richten. (Was aber eigentlich nie eine schlechte Idee ist. Irren ist menschlich, ne?)

Selbstverständlich sind auch Etsy, Dawanda und Second-Hand (Online)Shops gute Optionen, um nachhaltig, vegan und oft auch fair einzukaufen. Hier soll es aber primär um Neuware und klassische Onlineshops gehen. 

In einem weiteren Artikel werde ich dann noch mal auf vegane Mode im Speziellen eingehen. Diesen werde ich dann auch hier verlinken. 

Fair Fashion Onlineshops mit verschiedenen Labels

Avocado Store

Comazo (Lingerie und Dessous)

Cyroline

Dear Goods 

Fairbleiben

Fairtragen

Glore

Greenality

Grüne Wiese

Grundstoff 

Loveco V

Maas Natur

Miwai

Möon

Mr. & Mrs. Green V

muso kuroni V

Populi

Studio Jux

Roots of Compassion (Das Urgestein der Tierrechtsszene!) V

Vantastic Moments (Lingerie und Dessous) V

Waschbär

Zündstoff

Fair Fashion Labels mit eigenem Onlineshop

Aikyou (BHs für kleine Größen und Prothesen-BHs) V

Alma & Lovis

Armed Angels

Bleed V 

Blutsgeschwister

Börd Shört V

Braintree

Denkefair (Wallets & Bags) V

Deuter 

Filippa K

Frieda Sand

Funktionschnitt

Goodsociety (Jeans) V

Green Shirts V

Grüne Erde

Hati Haiti (Casual + Yoga Wear) V

HempAge V

Hessnatur 

Hey Honey (Yoga Wear) V

Hoodlamb (Winterjacken) V

Jack Wolfskin 

Jan ’n June 

Jaya organic + fair yoga wear V

Kings of Indigo (Ganz viel Denim) V

Komodo

Kuyichi (Jeans) V

LangerChen (Mäntel, Jacken, Parka) V

Lanius 

Lena Schokolade V

L’Herbe Rouge

Lillika Eden V

Living Crafts (Unterwäsche, Nachtwäsche, Basics)

Lovjoi V

Mandala Fashion (Organic & Fair Yoga Wear) V

Motte Klamotte V

Mud Jeans (Jeans zum Kaufen und Leihen) V

MYMARINI – Ethical Swimwear V

Myrka Studios V

Nomads Clothing

Nudie Jeans Co.

OGNX Organic Apparel (Yoga Wear, designt und produziert in Europa) V

Onzie V

People Tree

Quagga (Outdoor- & Winterjacken) V

Rabbit Revolution V

Recolution V

Roka Fair Clothing 

ThokkThokk V

Tizz Undies & Loungewear V

Tranquillo

Snulicious 

Stanley & Stella V

Stella McCartney

Stoffbruch

Vaude

Wellicious (Yoga & Lounge Wear)

Wunderwerk

Faire und/oder vegane Taschen

Angela Roi V

Bootsmann Kiel

Bridge & Tunnel (Neben Taschen auch Sweater)

CosÌ CosÌ V

Denise Roobol V

Feuerwear V

Freitag (Neben Taschen auch Fashion Basics)

Gunas New York V

Henties (Taschen aus Kork und Piñatex) V

Matt & Nat V

Qwstion

von Holzhausen V

Faire und/oder vegane Accessoires 

2nd Liar (Uhren aus Holz) V

CosÌ CosÌ V

Folkdays

Fremdformat V

Kerbholz (Uhren und Sonnenbrille aus Holz)

SeeMe V

Viu Eyewear V

w.r.yuma (Sonnenbrillen aus Autoamaturen, Plastikflaschen und Bambus) V

Zimelien (Veganer Schmuck aus Hamburg ohne Konfliktmineralien) V

Faire und/oder vegane Schuhe

avesu (Onlineshop mit verschiedenen Marken) V

Bahatika V

Beyond Skin V

By Blanch V

DOGO Shoes V

Ethletic V

Nae Vegan Shoes V

Po-Zu V

Shoezuu V

Toms

Vegetarian Shoes V

Veja

Wills London V

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Ab sofort findet ihr den Fair Fashion Shopping Guide auch rechts in der Sidebar. Solltet ihr also demnächst wieder mal wieder auf der Suche nach fairer Mode sein, einfach auf das Bild in der Sidebar klicken und ihr landet hier. 

Fair Fashion Shopping Guide Brand Shops

Fast Fashion vs Slow Fashion

Kolumne | Die Fast Fashion Falle

Fast Fashion vs Slow Fashion
Gesucht: Der perfekte Trench. Blau, fair und vegan.

Ich bin auf der Suche nach einem Trenchcoat. Seit Jahren und immer mal wieder. Weil er meinen minimalisierten Kleiderschrank super ergänzen und für lange Zeit dort einziehen würde. Er sollte dunkelblau sein und die Größe L/40 haben. Soweit, so einfach. Kompliziert wird es in dem Moment, in dem er dazu auch noch fair produziert und vegan sei soll.

Auf die Schnelle ging ich also die einschlägigen Fair Fashion Quellen durch und wurde ernüchtert. Was ich online fand war entweder nicht in meiner Größe zu bekommen, zu kurz oder schlichtweg – subjektiv gesehen – zu teuer. Bei einem Stadtbummel gestern verschlug es mich dann tatsächlich in diverse Fast Fashion Shops. „Ich werde die Jacke ja mindestens 5 Jahren tragen und in Ehren halten. Da geht das schon mal klar.“ Dachte ich mir. Trenchcoats sind zum Glück gerade in. Was die Sache erstmal einfacher zu machen scheint. Aber auch der Grund allen Übels ist.

Denn was ich dort vorfand, rief meine innere Vernunftsministerin auf den Plan. Da sind zum einen die bescheiden Bedingungen für die Arbeiter*innen, die uns allen bewusst sind, die wir aber nur zu gerne schnell mal beiseite schieben. Aber da ist auch die immer schlechter werdende Qualität. Ich habe einige Menschen in meinem Bekanntenkreis, für die beispielsweise Esprit immer ein leuchtendes Beispiel für solide Qualität und „was Besseres“ war (und auch immer noch ist…) Was ich gestern sah war jedoch ein Graus: Super dünne Stoffe, schlecht verarbeitete Nähte, Materialen, die so anfällig für Fussel sind, dass die Jacke schon im Laden aussah, als würde daneben eine Katze wohnen. Und das alles zu Preisen, zu denen ich locker auch schon fair produzierte Teile bekommen hätte.

Fast Fashion at its best. Denn „Fast“ heißt in dem Falle nicht nur, dass die Kleidungsstücke schnell und ohne Rücksicht auf Langlebigkeit zusammengeschustert werden, sondern auch, dass sie in nullkommanichts wieder out of fashion sind. Was heute gekauft wird, ist in vier Wochen vielleicht schon wieder aus der Mode. Oder existiert nicht mehr, weil es die Waschmaschine nicht überlebt hat… Und was heute nicht gekauft wird, ist in zwei Wochen schon nicht mehr erhältlich. Also: Schnell, schnell! 

Slow Fashion vs Fast Fashion


Fast Fashion vs Slow Fashion

Im Gegensatz dazu steht der ursprüngliche Gedanke von Mode, den auch heute noch viele Fair Fashion Label verfolgen: Vom Design über die Produktion bis hin zum Verkauf an die Endkunden ist alles in einer Hand. Denn dies gilt als Zeichen von hoher Qualität. Bei fairen Bedingen für alle Beteiligten und unter Berücksichtigung ökologischer Ressourcen verlangsamt das den Herstellungsprozess natürlich deutlich. Das macht Fashion zu „Slow Fashion“.

Auch die üblichen Verdächtigen in Sachen Fast Fashion verfahren nach dem „Alles in einer Hand“-Prinzip. Allerdings nicht aus einem Qualitätsgedanken heraus, sondern um Abläufe kurz und den Gewinn hoch zu halten. H&M, Zara und Co. bringen im Jahr gut 12-24(!) Kollektionen auf den Markt. Damit das funktioniert und die Margen stattlich bleiben, gilt es die Abläufe zu „optimieren“.

Am Design wird gespart, viel lieber lässt man sich von Designern „inspirieren“. Kleidungsstücke werden en masse vorproduziert, damit die Herstellungskosten so niedrig wie irgend möglich gehalten werden können. Überschuss wird „verworfen“, bei sehr guten Verkäufen bleibt keine Zeit zur Nachproduktion, schließlich steht die neue Kollektion schon in den Startlöchern. Mit ein Grund, wieso It-Pieces schnell auf Nimmerwiedersehen ausverkauft sind. Was das „Haben wollen“-Gefühl und den Druck auf den Käufer zusätzlich erhöht. 

Ich mache mich davon nicht frei. Auch ich bin hin und wieder der festen Überzeugung, dass ich DAS Teil unbedingt brauche. Da hilft nur eines: Einatmen, ausatmen und nochmal drüber nachdenken. Ich habe ein paar Regeln aufgestellt, nach denen ich entscheide, ob ich ein Kleidungsstück kaufe oder nicht. Und zum Glück ist da noch meine innere Vernunftsministerin, die mich in solchen Momenten daran erinnert. 

Fazit: Kathrin ist auch weiterhin erstmal ohne Trench. Dafür mit einem Bad Buy weniger. 

P.S.: Es ist endlich mal an der Zeit, meinen Artikel mit Tipps und Links zu veganer und fairer Mode zu überarbeiten. Ich werde mich in den nächsten Wochen mal dransetzen. Seit 2013 ist – zum Glück – einiges passiert. 

Fair Fashion Vegane Mode

Tchibo | Lieblingskleid mit ECO-LOGIC Bio-Baumwolle

Fair Fashion Vegane Mode Bio-Baumwolle

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Es kommt vor, dass ich gefragt werde, wo ich etwas, das ich gerade trage, her habe.

Ich bin niemand, die sich dann in geheimnisvolles Schweigen hüllt, sondern muss reflexartig Antwort geben. Lautet diese Zalando, Asos oder das örtliche Modehaus ist die Sache schnell gegessen. Da ich allerdings häufig faire, biologische und/oder explizit vegane Dinge an mir trage, fällt die Antwort manchmal etwas komplexer aus. Ich kann dann ich nicht umhin und verweise darauf, dass das jeweilige Produkt fair oder nachhaltig produziert wurde. Schließlich ist das ein Fakt, den man durchaus in die Welt posaunen kann. Die ersten Reaktionen sind dann meist sehr ähnlich. 

„Uuuh, das ist doch bestimmt total teuer!“ oder „Oh man, diese Ökotante wieder…“

 

Das Schlimmste aber – und das was mich tatsächlich auch persönlich am meisten tangiert – ist, wenn mir jemand mit „Puh, wenn ich DA auch noch drauf achten soll…“ kommt. Oder aber gleich abwinkt á la „Mir ist das egal.“ Schluck.

Zugegeben. Ich stehe auf Mode. Und ich möchte, dass ich sie mit einem guten Gefühl tragen kann. Dafür bin ich auch bereit ein wenig mehr auszugeben. Das passiert immer dann, wenn ich bei einem fancy Label bestelle. Oder Schuhe kaufe. Da gehen schnell mal 150 € und mehr über den digitalen Ladentisch. Und skeptische Blicke meines Umfeldes in meine Richtung. Nachhaltige Mode muss teuer sein. Oder?

Fair Fashion Vegan Tchibo Bio-Baumwolle

Umso mehr liebe ich es, wenn meine Antwort meinem Gegenüber erst ein ungläubiges Staunen und dann ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.  „Wie? Das ist von TCHIBO???“  Denn ein Argument lasse ich heute nicht mehr gelten: Das es ordentlich Geld kostet, einen Unterschied zu machen.

Wer mich kennt weiß, wie sehr ich Tchibo liebe. Ohne Mist. Ich behaupte, dass ich das perfekte Testimonial für diese Marke bin. Seit zig Jahren kaufe ich regelmäßig – und ich meine regelmäßig! – dort ein. Die Schnitte und Farben schmeicheln dem Körper und aktuelle Trends werden aufgegriffen und tragbar umgesetzt. I just love it! Umso schöner finde ich, dass sich da gerade einiges in Sachen Nachhaltigkeit tut. 

Tchibo will klotzen, nicht kleckern. 100% nachhaltiges Handeln ist das erklärte Ziel. Das ist mal eine Ansage! Klein denken kann ja jeder. Bis zum Ziel ist es noch ein Stück Weg, aber genau das ist es, was mir das Vorhaben von Tchibo so sympathisch macht. Sie machen sich eben auf den Weg. Und das auch dem Mainstream heraus.

Sicherlich bringt ein Kleidungsstück von einem 100% fairen, nachhaltigen und veganen Hersteller nochmal eine Extraportion Nachhaltigkeit mit. Aber die Otto-Normal-Verbraucherin kauft eben anderswo ein. Und ist oft einfach nicht so sehr in der Materie, wie ich es vielleicht bin. Wenn sie dann „mal eben“ ein Kleidungsstück mitnimmt, welches irgendwo auf der Welt irgendwas ein wenig besser macht, freue ich mich umso mehr.  Denn 2015 hat jeder 3. Deutsche bei Tchibo ein Textil aus Bio-Baumwolle gekauft. Das ist eine ganze Menge, oder? Schon mal ein Anfang, aber da geht noch was. 

Fair Fashion Vegan Fashion Tchibo

Vor zwei Wochen war ich auf dem Green Carpet Event von Tchibo in Hamburg und durfte in der Front Row – direkt gegenüber von Nena – sitzen. Hossa. Das kann man mal gemacht haben. 

Vorgestellt wurde die neue Kollektion mit ECO-LOGIC Baumwolle. Marie Nasemann und Kolleginnen führten Kleider über den Catwalk, die ich tatsächlich allesamt sofort eingepackt hätte. Besonders angetan hat es mir ein marineblaues Kleid in A-Linien-Form mit einem roségoldenen Reissverschluss. Schöner fester Stoff, der kaum knittert und dessen Baumwollanteil aus dem Appachi ECO-LOGIC Cotton Project von Mani Chinnaswamy stammt. (Der übrigens neben Nena sitzen durfte. Es sei ihm gegönnt.) Dazu ein schön voluminöses Tuch in Grau-Rosé und der Frühling kann kommen.

Das Appachi Projekt schult Farmer vor Ort im nachhaltigen Anbau von Bio-Baumwolle, ohne Pestizide und künstlichen Dünger. Darüber hinaus wird ihnen eine Abnahme ihrer Rohstoffe zu garantierten Preisen gesichert. Zudem kümmert sich das Projekt auch um den Schutz des Ökosystems, in dem die Bio-Baumwolle angebaut wird, denn es gehört zu den artenreichsten der Welt. Alles ziemlich sozialverträglich und umweltschonend also.

Was mich tatsächlich überrascht hat: Tchibo ist der drittgrößte Anbieter von Bio-Baumwolle WELTWELT. 76% der vom Unternehmen eingekauften Baumwolle stammte 2015 bereits aus nachhaltigen Quellen. Ist ist viel. Vor allem für ein Unternehmen, welches sich bio/fair/vegan bisher nicht mal groß auf die Fahne geschrieben hat. Obwohl es das Thema Nachhaltigkeit schon seit 15 Jahren auf dem Schirm hat. 

Wer also gerade auf der Suche nach ein paar nachhaltigeren Stücken für seinen Kleiderschrank ist und wie ich fair und konventionell miteinander verbindet, sollte sich die neue Kollektion mit ECO-LOGIC Bio-Baumwolle unbedingt mal anschauen.

Geheimtipp: Ich werde mich auf alle Fälle für den rosanen Mantel auf die Lauer legen. Vorab konnte ich ihn schon online bewundern und hatte ihn auf dem Event dann endlich in der Hand. Der wird anprobiert! <3

P.S.: *Dies ist eine bezahlte Kooperation mit Tchibo. Das ist gut für mich und gut für euch. Weil es mir ermöglicht das Blog in diesem Umfang zu führen und euch weiterhin zur Verfügung zu stellen. Und meine Arbeit von coolen Leuten in dieser Form wertgeschätzt wird. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. 

P.S.S.: 1000 Dank an Katrin von Shades of Nature für die Bilder, die an einem verregneten und stürmischen Tag in Köln entstanden sind. Merkt man gar nicht, oder?  

Fair Fashion Biobaumwolle Tchibo Fair Fashion Vegane Mode Biobaumwolle

Fair Fashion Biobaumwolle Tchibo

West and East Parfums

West & East | 100% recycelbare und vegane Parfums

West and East Parfums

Wenn sich eine Produktdesignerin und Taosis zusammentun, den ersten vollständig recycelbaren Parfumflakon der Welt kreieren und diesen dann noch mit einem Duft füllen, der vegan ist und Bio Qualität besitzt, dann ist das wirklich bemerkenswert. Ich liebe es, wenn sich Menschen wirklich Gedanken machen und sich alles zusammenfügt. West & East Another Beauty ist so ein Fall.

Limon Lu hat Produktdesign studiert und damit schon einige Preise gewonnen. Ihr neustes Projekt revolutioniert die Duftbranche gewaltig. Aussehen und Verpackung eines Parfums tragen schon seit jeher zum Verkaufserfolg eines Duftes bei (und machen nicht selten auch einen gehörigen Teil des Preises aus). Selten machen sich die Designer jedoch Gedanken darüber, was danach mit den Flakons und Kartons passiert. 

Cradle to Cradle

Bei West & East Another Beauty ist das anders. Der Sprühkopf verschmilzt mit dem Deckel und dieser ist – genauso wie Umkarton und Flakon – für sich genommen zu 100% recycelbar. Wer mag, kann die kleinen Fläschchen nach dem Aufbrauchen auch als Vase weiterverwenden.

Inspirieren lassen hat sich Limon von den chinesischen Cong. Jadegefäße, deren Geschichte mehr als 3000 Jahre vor unserer Zeitrechnung begann und deren Verwendung bis heute nicht eindeutig geklärt ist. Auffällig ist nur, dass ihre äußere Oberfläche eckig und die innere Oberfläche rund ist. Eine Verschmelzung von Himmel (rund) und Erde (eckig)?

West & East vegane Parfums

Doch auch der Inhalt der Flakons braucht sich nicht zu verstecken. Hier finden sich drei Unisex-Düfte, die zu 100% bio und vegan sind und rein aus natürlichen Inhaltsstoffen bestehen. Die Kompositionen sind wohl ausbalanciert und bieten den passenden Begleiter für jeden Anlass. Normalerweise denke ich bei Düften nicht in Jahres- oder Tageszeiten, aber bei West & East entdecke ich tatsächlich einen Zyklus. Vielleicht geht es euch ja ähnlich.

Die Düfte

White Sage

Für mich der flüchtigste der drei Düfte, aber auch der gradlinigste. Zitrusnoten gepaart mit Salbei verleihen dem Duft eine kühle Spritzigkeit, die sich hervorragend im Job macht. Klar, kühl und minimalistisch. 

Golden Grapefruit

Der Duft beginnt frisch-herb mit Grapefruit und Bitterorange, um dann leicht holzig – aber dennoch weich und frisch – in Seekiefer, Orangenblüte und Lemon Tree zu münden. Perfekt für den nachmittäglichen Stadtbummel mit der Freundin.

Red Mandarine

Obwohl Ylang-Ylang meist nicht gut mit meiner Hautchemie harmoniert und sich bei mir leider schnell in Richtung „Katzen-Pipi“ entwickelt, hat es mir dieser Duft überraschenderweise angetan. Orange und rote Mandarinen stimmen fröhlich, während besagtes Ylang-Ylang die Umgebung fast aphrodisierend in seinen Bann zieht. West & East selbst schreibt über Red Mandarine: „Selbstbewusst getragen verströmt dieser Duft eine faszinierende Aura von magischer Anziehung.“ Vavavoom! Ein Duft für den Freitagabend oder sinnliche Stunden zu zweit.

punkteklein

West & East verbindet Klassik und Moderne mit einer Portion asiatischer Ästhetik und hebt Nachhaltigkeit, Veganismus und Natürlichkeit auf eine neue Stufe. Das bringt Extra Karma-Punkte! Bis Anfang November habt ihr noch Zeit, Limon Lu und ihr Team auf Startnext bei ihrer Mission zu unterstützen und euch einen oder alle drei Düfte zu sichern. 

P.S. Die Düfte von West & East wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und nur was mich überzeugt, landet auch auf dem Blog.

West & East Duft vegan

Ethletic Sneaker fair vegan

Ethletic | Vegane und faire Sneaker aus dem Norden

Ethletic Sneaker fair vegan

Mein Herz schlägt schneller für faire Kleidung und Schuhe. Erst recht, wenn diese quasi aus der Nachbarstadt kommen. 

Im letzten Frühjahr habe ich bei einem Gewinnspiel teilgenommen, bei dem es ein paar faire Sneaker von Ethletic in den neuen Frühlingsfarben zu gewinnen gab. Und ich habe tatsächlich gewonnen. Leider war das Wetter auch damals eher bescheiden, so dass es eine Weile dauerte bis ich meine neuen lila Treter gebührend ausführen konnte. Das war am 15.05.2015.  Ihr kennt die Story… Immerhin kann ich nun mit Fug und Recht behaupten, dass die Schuhe die einzigen waren, die diesen Tag unbeschadet überstanden haben. Qualitätskontrolle: Check.Ethletic Chucks vegan fairEthletic Sneaker vegan Ethletic Sneaker vegan

Ethletic ist eine „Drei-Mann-Firma“ mit Sitz im schönen Lübeck. An der Herstellung der bio-fair-veganen Sneaker sind Menschen aus Sri Lanka, Indien, Pakistan und Deutschland beteiligt. Die Löhne sind fair, die Schuhe ökologisch nachhaltig und pestizidfrei und bei der Herstellung der Sneaker, die 100 % vegan sind,  wird sogar darauf geachtet, dass die Rohstoffe nicht aus Gebieten kommen, in denen Monokultur und Raubbau den Lebensraum der Tiere zerstört. Das klingt nach einer guten Sache. Zudem sind die Schuhe nicht teurer als ihr „unfairen“ Kollegen. Da kann niemand mehr behaupten, dass Fair Fashion zu teuer für den breiten Markt wäre.

Im letzten Jahr hat das Unternehmen dann sein Angebot erweitert und bietet neben den klassischen White Caps nun auch Black Caps sowie  die Modelle Skater, Deck, Loafer, Beach und Relax an. Dafür gab es dann gleich mal den Fairtrade-Award, den Oscar in Sachen Nachhaltigkeit. Top!

Nach meinem Unfall musste ich leider feststellen, dass ich – zumindest zu diesem Zeitpunkt – auf Schuhe mit dickeren Sohlen und guter Dämpfung zurückgreifen muss. Sonst zwickt die Hüfte nach einer Weile. Daher kommen meine heißgeliebten lila Lo Cuts aktuell nur im Wechsel mit Nikes und Co. zum Einsatz. Besonders gefreut habe ich mich daher über die Ballerinas „Fair Dancer“, die ebenfalls seit diesem Jahr neu im Ethletic Sortiment sind. Die Sohlen sind etwas dicker und die Schuhe urbequem. Zudem passen sie wirklich zu ALLEM. Egal ob zu Jeans und T-Shirt oder zum Kleid. Ethletic Sneaker vegan

Meinen Freund habe ich bereits erfolgreich mit dem Ethletic-Fieber infiziert (siehe ganz oben) und so ist es an der Zeit, auch euch teilhaben zu lassen. Ganz offensichtlich haben wir beide einen Faible für ausgefallene Farben und so liegt es auf der Hand, dass auch ihr in den Genuss ein paar Statement Schuhe kommen sollt.  Zusammen mit Ethletic verlose ich also für euch die Fair Trainer White Cap Hi Cut.

Wie cool sind bitte diese Schuhe?! Futter, Schnürsenkel und Obermaterial sind wie immer aus Bio-Baumwolle und die Sohlen aus FSC-zertifiziertem Naturkautschuk. Natürlich 100% vegan, fair und total öko. Ohne so auszusehen. Die Schuhe sind „genderless“ und fallen meiner Erfahrung nach wie alle meine bisherigen Paare von Ethletic größengerecht aus.

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Wer seine Gewinnchancen nutzen möchte, schreibt mir bis Sonntag, 29.05. um 20.00 Uhr eine Mail an kathrin (at) einbisschenvegan (dot) de mit gültiger Postadresse (!) und der Wunschschuhgröße (!). Ausgelost wird via random.org. 

Ich drücke euch die Daumen und bin gespannt, wer in diesem Sommer die Straßen mit feschen Tretern von Ethletic unsicher machen kann. Nur passt mir bitte an den Ampeln auf 😉 

punkteklein

Das Gewinnspiel ist kostenlos. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland, die das 18. Lebensjahr vollendet oder das Einverständnis ihrer Erziehungsberechtigten haben. Jede*r Teilnehmer*in kann nur einmal und im eigenen Namen teilnehmen. Eine Barauszahlung oder ein Umtausch des Gewinns ist nicht möglich. Unter allen korrekten Einsendungen ein*e Gewinner*in ausgelost, die per Mail benachrichtigt wird. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Adresse der/des Gewinner*in wird zwecks Gewinnversendung an Ethletic  weitergeleitet. Es besteht kein Anspruch auf Geltendmachung gegenüber der Ausrichterin der Verlosung.

P.S: Die Schuhe wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und nur was mich überzeugt, landet auch auf dem Blog.