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Es gibt Punsch, Baby | Leckere Seelenwärmer für die kalte Jahreszeit von Voelkel

Winterzeit ist Punschzeit. Wobei ich Punsch eigentlich immer trinken kann. Sogar im Hochsommer. Es geht doch nichts über einen heißen Becher Frucht mit einer Prise Gewürze. Deswegen war ich sehr erfreut festzustellen, dass Voelkel uns in diesem Winter mit vielen neuen Köstlichkeiten aus der Flasche verwöhnt und ich diese testen durfte. Bei Voelkel bin ich mir eigentlich immer ziemlich sicher, dass mir die Produkte schmecken. Es gibt kaum ein Getränk dieser Marke, dass mir absolut nicht zugesagt. Noch dazu werden nur reine und biologische Zutaten verwendet. Besser geht es also kaum und so freute ich mich sehr auf die kalten Tage.

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Vorweg: Fünf von sechs Testkandidaten sind alkoholfrei, so wie ich meinen Punsch am liebsten mag. Aber auch ein heißblütiger Spanier mit Umdrehung hat sich in die Runde gemischt. Es dürfte also für wirklich jede_n etwas dabei sein. Zudem sind – bis auf den Holunder Glühpunsch – alle Sorten vegan. Für alle gilt: Nur erhitzen, nicht kochen! Ich ziehe den Herd vor, Mikrowelle geht aber meist schneller und einfacher. 

Die Kandidaten im Überblick: 

  • Winterpunsch 
  • Heißer Winterapfel
  • Holunder Glühpunsch (nicht vegan, aufgrund von Honig)
  • Spanischer Glühwein (mit Alkohol, 11%)
  • Familienpunsch
  • Granatapfelpunsch

Alle Punsche sind sehr schön ausgewogen komponiert und „rund“ im Geschmack.  Ich fand weder eine extreme Süße, noch eine unangenehme Säure. Die einzelnen Zutaten kommen gut zur Geltung. 

Die Sorten Winterpunsch, Familienpunsch und Holunder Glühpunsch sind die wohl typischsten Vertreter: rot, fruchtig mit leichter Säure und viel Apfel, Holunder und Kirsche, Dazu kommen typische Wintergewürze wie Anis, Nelken und Zimt. 

Heißer Winterapfel besteht hingegen nur aus Apfel- und Schlehensaft sowie etwas Heidelbeere. Das Ganze wird abgerundet mit Nelke und Bourbon Vanille. Sehr lecker!

Mein absoluter Favorit ist allerdings der Granatapfelpunsch! Hier vereint sich Apfel mit Granatapfel, Sauerkirsche, Orange, Zitrone und Aronia und wird mit Nelken, Bourbon Vanille und Hibiscusblüte verfeinert. Dieser Punsch trifft in diesem Winter genau meinen Geschmack: Lecker fruchtig, nicht zu sauer, sehr leicht und frisch. 

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Den Spanischen Glühwein habe ich mir aufgrund des Alkoholgehaltes noch aufgehoben. Bei diesen Temperaturen sollte ich mir aber vielleicht ein Gläschen gönnen;) 

Habt ihr die Punsch- und Glühweinsorten von Voelkel bereits gekostet? Welches ist eure Lieblingssorte?

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Coolinarisches | Tschai – Ein blutroter Trank mit Biss

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Heute erwartet euch nicht nur mein erster Beitrag zum Halloween-Projekt des Vegan Blogger Collectives, sondern auch gleich etwas aus der Kategorie „Was ihr von mir noch nicht wusstet“.

Ich war in der Waldjugend. In der WAS? Sowas wie Pfadfinder, nur ohne Kirche. Im Alter von 9 bis 14 Jahren habe ich regelmäßig in Zelten mitten im Wald gehaust, über Lagerfeuer gekocht und konnte 50 Baumarten anhand der Rinde unterscheiden. Mindestens;) Es war eine sehr schöne Zeit, die für mich an dem Punkt endete, an dem das beginnt was man Pubertät nennt. Irgendwann wurde anderes wichtiger. Aber noch heute zehre ich  davon und habe einige wunderbare Dinge mitgenommen. So auch das Getränk, das ich euch heute vorstellen möchte. 

Wobei das eigentlich gelogen ist. Denn ob der Tschai, den wir damals immer im Winter zubereitet haben tatsächlich genau so gekocht wird habe ich nie erfahren. Unser Rezept war ein wohl gehütetes Geheimnis und wurde nur mündlich weitergegeben. Wobei ich heute wetten würde, dass unser Hortenleiter einen Spickzettel in der Hosentasche hatte… Hängen geblieben sind bei mir vor allen die Trockenfrüchte und Nüsse, die hinein gegeben wurden und dem Ganzen einen gewissen Pfiff und vor allem Biss verliehen. 

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Es könnte also so gewesen sein: 

  • Naturtrüber Apfelsaft, Holunder- oder Johannisbeerensaft und roter Traubensaft in eurem liebsten Mischverhältnis.
  • optional 1 Tasse roter Tee, z.B. auf der Basis von Hagebutte
  • Gewürze (z.B. Zimt, Kardamom, Muskat, Nelken und Vanille…)
  • Agavendicksaft
  • etwas Orangen- und Zitronensaft
  • getrocknete Apfelringe, klein geschnitten
  • Haselnüsse 

Die Gewürze in einen Teefilter füllen und zusammen mit den Flüssigkeiten sowie dem Trockenobst und den Nüsse kurz aufkochen und dann auf kleiner Flamme so lange köcheln lassen bis die Haselnüsse etwas weicher geworden sind. Mit Agavendicksaft abschmecken und heiß servieren.

Trockenobst und Nüsse können je nach Geschmack auch variiert werden. Wer mag kann das Ganze mit etwas Rotwein auch noch „alkoholisieren“.

Tschai wird seit Jahrzehnten abends am Lagerfeuer getrunken. Eine Kerze und ein paar leckere Kekse tun es aber sicherlich auch 😉

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Prost!

Bisher erschienene Artikel des Projektes:

Erbses Einführung mit Erläuterung zum gruseligen Gewinnspiel

Kürbis-Marmeladen bei Vegan Witch

Blutrote Maske für ein schaurig-schönes Anlitz bei Pseudoerbse

Gruselige Würstchen im Schlafrock bei Ab jetzt vegan

True Blood – Veganes Kunstblut bei Pseudoerbse

Schaurige Windlichte bei Leckerlutionär

Skeleton Nageldesign bei Pseudoerbse