Schlagwort-Archive: Rezept

Rucola Mango Smoothie

Gesund durch den Winter | Rucola Mango Smoothie

Rucola Mango Smoothie

Jedes Jahr im Winter kommt irgendwann der Punkt, an dem ich wieder Lust auf Smoothies bekommen. Nach all den deftigen und süßen Leckereien der Adventszeit, freut mein Körper sich über ein paar zusätzliche Vitamine und meine Geschmacksknospen über frisches Obst und Gemüse in ihrer pursten Form.

Meine aktuelle Vitaminbombe enthält eine Zutat, die normalerweise nicht zu meinen liebsten gehört. Auch wenn ich bei Drinks gerne auf der bitteren Seite wandele, hat mich Rucola bisher immer eher kalt gelassen. Einzig in fruchtigen Salatkompositionen mochte ich ihn und genau so eine habe ich heute für euch. Allerdings zum Trinken.

Rucola ist vollgepackt mit Vitaminen und Mineralien und enthält neben Vitamin C, Kalium, Eisen, Magnesium und Zink viel Beta-Carotin. Die Mango ist ebenfalls reich an Vitamin C und dennoch gut verdaulich und säurearm. 

Die ideale Kombi gegen aufziehende Erkältungen! Zusammen mit dem Apfelsaft ergeben sie einen leckeren Smoothie mit der perfekten Mischung aus Süße und Bitternis. 

Übrigens: Damit der Körper das Beta-Carotin, eine Vorstufe des Vitamin A, besser aufnehmen kann, sollte dem Smoothie immer auch ein Spritzer gutes Öl hinzugefügt werden.

Rucola Mango Smoothie Rezept

Zutaten für einen Rucola Mango Smoothie

  • 1 reife Mango
  • 1 Doppelhand Rucola
  • 200 ml naturtrüber Apfelsaft oder 2 kleine Bio-Äpfel
  • 1 Spritzer gutes Öl
  • optional: Ingwer

Zubereitung

Die Mangos schälen, vom Kern schneiden und den Rucola waschen. Zusammen mit dem Apfelsaft und dem Öl in den Mixer geben (Ich verwende den Hochleistungsmixer Vitamix) und fein pürieren. Wer ganze Äpfel nimmt, wäscht sie einfach gründlich ab und gibt sie entkernt dazu. 

Den fertigen Rucola Mango Smoothie in kleinen Zügen genießen und ordentlich „kauen“. So können die Nährstoffe besonders gut aufgenommen werden.

P.S.: Die schnieken Ball Mason Jars bekommt ihr bei Lieblingsglas. Die sind einfach ein MUSS für das richtige „Ich trinke jetzt was ultra fancy und gesundes“-Gefühl 😉 Sie wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Den Smoothie hätte es aber so oder so gegeben und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog.

Horchata de Arroz vegan Rezept

Horchata de Arroz | Eine Erfrischung aus Mexiko

Horchata de Arroz vegan Rezept Der Winter naht und somit steigt auch der Zimtverbrauch in deutschen Haushalten. Bei mir zu den Grundnahrungsmitteln gehörend, kommt er bei den meisten doch immer noch hauptsächlich zum Backen in der Weihnachtszeit zum Einsatz. Doch auch wen ich bisher dachte, schon alle Level in Sachen Zimt durchgespielt zu haben (nämlich hier, hier, hier und hier), gibt es tatsächlich noch „un-weihnachtliche“ Rezepte, die ich noch nicht ausprobiert habe. Heute stelle ich euch also die Horchata de Arroz vor. Lecker! Ein bisschen wie Milchreis zum Trinken. Und dazu auch noch von Haus aus vegan.

Horcharas sind Erfrischungsgetränke aus Nüssen, Früchten oder Samen. Die Zahl der Rezepturen ist schier unendlich. Wer schon einmal in Spanien war, wird vielleicht die Horchata de Chufa kennen, welche aus Erdmandeln hergestellt wird. Im lateinamerikanischen Raum, vor allem in Mexiko trinkt man aber besagte Horchata de Arroz aus Reis. Diese wird vor allem kalt getrunken, kann aber auch heiß serviert werden. 

Und da ich Zimt richtig gut finde, Milchreis über alles liebe und unheimlich gern mal nach Mexico möchte, kommt hier nun mein Rezept für eine leckere und erfrischende Horchata de Arroz für euch.

Horchata de Arroz Mexiko

Rezept für 1 Liter Horchata de Arroz

  • ca. 150 Gramm Langkornreis
  • 500 ml heißes Wasser
  • 1/2 – 1 Zimtstange
  • 500 ml kaltes Wasser
  • 40-50 g Vanillezucker 
  • eine Prise Salz
  • gemahlenen Ceylon Zimt zum Garnieren

Den Reis zusammen mit dem heißen Wasser und der Zimtstange in einen Topf geben, abdecken und über Nacht ziehen lassen. Vorsicht bei Glaskannen! Ich habe mir mein schönes Exemplar von Tchibo damit zerschossen – obwohl ich sie vorher heiß ausgespült hatte.

Am nächsten Tag den Reis mitsamt dem Einweichwasser (Ohne Zimtstange!), dem kalten Wasser und den Gewürzen in den Hochleistungsmixer geben und gut 1 Minute rotieren lassen, bis alles zerkleinert und die Flüssigkeit schneeweiß ist. Bei anderen Küchengeräten dauert dies zwischen 3 und 5 Minuten. Danach die Flüssigkeit durch ein mit einem Mulltuch ausgelegten Sieb filtern.

Wer mag kann der Horchata de Arroz auch weitere Zutaten wie Kardamom hinzugeben und den Vanillezucker mit gemahlener Vanille und einer Dattel ersetzen. Allerdings trübt diese natürlich die blütenreine Farbe der Horchata de Arroz etwas. 

Kalt stellen und mit Eiswürfeln oder heißt gemacht servieren. Frische Horchata hält sich gut 2-3 Tage im Kühlschrank, sollte aber lieber früher als später verbraucht werden. 

P.S.: Das Ball Mason Jar nebst feschem Metallhalm wurde mir kostenlos von Lieblingsglas zur Verfügung gestellt. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. 

Horchata de Arroz Mexico

veganes Zimt Zupfbrot

Rezept | Veganes Zimt-Zupfbrot

veganes Zimt-ZupfbrotMit Hefeteig ist das so eine Sache. Entweder man kann ihn oder man kann ihn nicht. Ich kenne Menschen, die sich akribisch ans Rezept halten und mit Thermometer und Waage bewaffnet doch nur ein klägliches Ergebnis fabrizieren. Und dann gibt es diese Magier, die einfach so, ohne jedwede Hilfsmittel, einen phänomenalen Hefeteig aus dem Ärmel schütteln. Eine meiner Kolleginnen gehört dazu. Ihre Zimtschnecken sind der Knaller! Ich selber habe mich nie an Hefeteig herangetraut.

Seit Monaten himmelte ich die wundervollen Pull Apart Breads oder Zupfbrote an, die vor einiger Zeit durch die Blogs geisterten. Die meisten jedoch nicht vegan. Das muss doch auch anders gehen. Aber der Hefeteig… Der große Unbekannte. 

Ich war nie die große Bäckerin. Das hat viele Gründe: Eine winzige Küche ohne Arbeitsfläche, eine zickige Waage, die gerne mal die Arbeit verweigert… Wenn die Lust auf Hefe und Zimt aber irgendwann groß genug ist, dann kommt der impulsive Charakter in mir durch. Manchmal bekomme ich „Grappen im Kopp“ und muss etwas sofort umsetzen. 

Schnell also den Küchenschrank inspiziert und ran an das Experiment. Die Küche sah danach aus wie ein Schlachtfeld. Meine Kastenform hatte ich auf der Arbeit vergessen, ich musste mir mittendrin also noch die meiner Mutter leihen. Zum Teig ausrollen musste ich meine Holzarbeitsplatte – die ich normalweise auf die Herdplatten lege –  auf den Fußboden verfrachten, da die Platten vom Schmelzen der Margarine noch heiß waren. Zwischendurch stelle ich fest, dass ich zu wenig Rohrohzucker im Haus hatte. Also füllte ich mit Hagelzucker auf. Chaos Kitchen deluxe.

Ihr seht: Geht nicht, gibt’s nicht. Keine Ausrede der Welt reicht aus, wenn es um dieses unfassbar leckere Zimt-Zupfbrot geht. 

Zimt-Zupfbrot 

Zutaten:

Für den Hefeteig

  • 400 g Weizenmehl 550
  • 50 g Rohrohrzucker
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL gemahlene Vanille
  • 50 g vegane Margarine
  • 100 ml Pflanzendrink
  • 60 ml Wasser
  • No-Egg oder anderen Ei-Ersatz für 2 Eier

Für die Füllung

  • 150 g Zucker (In meinem Fall 100 g Hagelzucker, 50 g Rohrohrzucker)
  • 2 TL Ceylon-Zimt
  • 1/2 TL frisch geriebenen Muskat
  • 50 g vegane Margarine

How To – Der Teig

300 g Mehl, den Zucker, die Hefe und das Salz in einer großen Schüssel vermischen. Das No-Egg in einer kleinen Schüssel schaumig anrühren. Beide beiseite stellen.

Nun die Margarine im Pflanzendrink in einem kleinen Topf schmelzen lassen, das kalte Wasser und die Vanille dazugeben und alles auf etwa 50 Grad abkühlen lassen. Dies ist wichtig, da zu heiße Temperaturen die Hefe killen können und der Teig nichts wird. Aus Ermangelung eines Thermometers habe ich das Ganze Pi mal Daumen gemacht. Hat geklappt.

Nun die flüssigen in die trocknen Zutaten geben und verkneten. Nach und nach den Ei-Ersatz dazugeben und unterrühren. Im Anschluss 2/3 des restlichen Mehls zum Teig geben und noch einige Minuten weiterkneten. Ich habe hierfür die Knethaken des Handrührgerätes verwendet. Eine fancy Küchenmaschine tut es natürlich auch. Der Teig soll noch leicht klebrig sein, sich aber beim Kneten schon zu einer Kugel formen.

Den Teig mit einem Handtuch abgedeckt für 60 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen. Meiner schlummerte mit einer Wärmflasche im Bett.

How To – Die Füllung

In der Zwischenzeit den Zucker für die Füllung mit dem Zimt und dem Muskat vermischen und beiseite stellen. Die Margarine im Topf schmelzen. Eine Kastenform fetten und mehlen. Ich verwendete eine 25er-Form. Wie man auf dem Bild sieht, ist der Teig im Ofen noch mal ordentlich aufgegangen. Nächstes Mal werde ich eine größere Form nehmen. Der Optik halber.

How To – Das Zimt-Zupfbrot

Nun das verbliebene Mehl in den aufgegangenen Teig kneten und diesen auf einer bemehlten Arbeitsfläche so rechteckig wie möglich ausrollen. Mit der geschmolzenen Margarine bestreichen und mit der Zucker-Gewürzmischung bestreuen. 

Den Teig längs in 6 Streifen schneiden und diese aufeinanderlegen. Den Stapel nun in 6 „Päckchen“ schneiden und diese in die Kastenform stapeln. Im Anschluss noch den Teig noch ein paar Minuten gehen lassen, damit er sich gut in die Kastenform schmiegt. 

Den Backofen (Ober- und Unterhitze) auf ca. 180 Grad vorheizen und das Zimt-Zupfbrot für 35-40 Minuten backen. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren. 
veganes Zimt Zupfbrot Rezept

Am besten schmeckt das Zimt-Zupfbrot natürlich warm. Um nicht zu sagen PHÄNOMENAL. Durch die Falttechnik in der Form besteht das Brot aus Schichten, die sich relativ leicht und ohne Messer voneinander trennen lassen. Daher der Name. Es ist also perfekt für ein Buffet oder die Sonntagsnachmittagskuchentafel. In einer Frischhaltedose aufbewahrt, schmeckt es auch noch ein oder sogar zwei Tage später sehr lecker. Wer mag, kann es dann noch kurz warm machen. 

Geröstete Kichererbsen

Veganer Snack | Geröstete Kichererbsen

Geröstete KichererbsenVegetarisch oder vegan lebende Menschen kennen das: Irgendwann kommt der Punkt, an dem man Sehnsucht nach etwas mit ordentlich Fett und Röstaromen hat. Wälzt man dann vegane Kochbücher, findet man schnell unzählige thailändisch angehauchte Gerichte, ein paar saftige indische Currys und ganz viel Grün. Zwar verwende ich mittlerweile mehr Gewürze als ich sie zuvor überhaupt beim Namen nennen konnte, aber so was richtig Leckeres zur kulinarischen Befriedigung ist gar nicht so leicht zu finden. 

Meiner Erfahrung nach missverstehen gerade viele „Neu-Veggies“ die Lust auf Röstaromen oft als Sehnsucht nach Fleisch und kehren zur omnivoren Lebensweise zurück, da ihnen die Befriedigung fehlt. Pommes, Burger und anderes Fast Food scheinen da eine leckere Alternative, sicherlich aber auf Dauer keine gesunde. Für alle, die also gerade so richtig Lust auf einen deftigen und veganen Snack verspüren, habe ich etwas.

Den perfekten Snack für den Fernsehabend: Geröstete Kichererbsen. Easy (chick)peasy in einer halben Stunde gemacht, super gesund und dazu wirklich (wirklich!) unglaublich lecker. Kichererbsen enthalten rund 20% Protein und werden daher auch „das Hühnchen unter den Gemüsen“ genannt. Dazu kommt eine geballte Ladung Nährstoffe in Form von Eisen, Magnesium und Zink. Sie machen lange satt und treiben den Blutzuckerspiegel nicht nennenswert in die Höhe. Hier darf also gern zweimal zugelangt werden. 

Geröstete Kichererbsen (reicht für eine Spielfilmlänge)

  • 250 Gramm Kichererbsen in der Dose
  • 2 TL Öl
  • 2 TL Gewürze eurer Wahl (z.B. Curry, Garam Masala, Kreuzkümmel, Paprika…
  • Salz & Pfeffer zum Abschmecken

Die Kichererbsen in ein Sieb geben, abspülen und gut abtropfen lassen. Anschließend in einer Schüssel mit den restlichen Zutaten vermengen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Den Ofen (Ober- und Unterhitze) auf 180 Grad vorheizen und die Kichererbsen gut 30 Minuten backen. 

Ich öffne zwischendurch immer mal wieder die Ofentür, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Dennoch bitte nicht wundern: Die Kichererbsen bleiben innen weich. Aber genau so schmecken sie am besten! Eigentlich soll man die gerösteten Kichererbsen gut auskühlen lassen. Ich mag sie allerdings am liebsten, wenn sie noch warm sind.

Geröstete Kichererbsen

 

Pimm's Cup Rezept

Pimm’s Cup | Der Wimbledon Cocktail

Pimm's Cup Rezept

Tennis war nie mein Sport. Ich hatte in meinem Leben ein einziges Mal einen Tennisschläger in der Hand und habe den Ball zielgenau in die Lampe an der Hallendecke befördert. Meine Karriere war schnell beendet. Nach Wimbledon hätte ich es vermutlich nicht geschafft.

Dabei würde es mir dort bestimmt gut gefallen. Zumindest rein kulinarisch betrachtet. Denn weiße Röckchen sind nicht so mein Fall. Ich sehe mich eher auf einer karierten Picnic-Decke mit dem dazu passenden stilvollen Hamper unter dem Schatten meines Sonnenhutes Strawberries and Cream essen und Pimm’s Cup trinken. 

Auf Letzteren brachte mich mein Freund, der einen ausgeprägten Faible für urbritische Traditionen hat. Denn Pimm’s Cup ist neben Champagner DAS Getränke in Wimbledon. Und wie ich erfreut feststellte nicht nur äußerst deliziös, sondern sogar vegan. Grundlage bildet der leicht krautige Likör Pimm’s No.1 auf Gin-Basis. Böse Zungen würden ihn als den feineren Jägermeister bezeichnen. Aufgefüllt wird mit kohlensäurehaltiger Zitronenlimonade, wobei hier besonders Seven-Up empfohlen wird. Dadurch wird der sonst 25%ige Alkohol soweit verdünnt, dass der fertige Pimm’s Cup nicht mehr Umdrehungen als ein leichtes Bier hat. Ideal also für heiße Tage unter freiem Himmel. 

Rezept für einen Pimm’s Cup

  • 5 cl Pimm’s No.1
  • 10-15 cl Zitronenlimonade
  • 1 Scheibe Gurke
  • 1 halbe Scheibe Orange
  • 1 halbe Scheibe Zitrone
  • einige Erdbeerstücke 
  • etwas frische Minze
  • Eiswürfel

Das Eis in ein Cocktailglas füllen und mit den restlichen Zutaten aufgießen. Die Zugabe des Obstes ist optional und kann variiert werden, wobei das obige Rezept dem Original am nächsten kommt. Aber auch Apfel oder Beeren sind möglich.

Wird der Pimm’s mit Champagner statt Limonade aufgegossen wird ein Pimm’s Royal Cup draus, wer den krautigen Geschmack des Likörs unterstützen möchte nimmt Ginger Ale. 

1 Pimm’s Cup kostet in Wimbledon übrigens 7,80 £ (umgerechnet ungefähr 10 €) und eine Portion Strawberries and Cream (mindestens 10 Stück) 2,50 £ (ungefähr 3,20 €). Gut, dass er auf dem heimischen Balkon mindestens genauso gut und erfrischend schmeckt 😉

Granita Erdbeere Limette Minze Eis vegan

Erdbeer-Granita mit Limette und Minze

Granita Erdbeere Limette Minze Eis veganIn den letzten Tagen ist es hier so heiß, dass ich am liebsten jeden Tag Eis essen gehen möchte. Oder Cocktails trinken. Am besten beides. Eiskalt. In Anbetracht der unglaublich warmen Außentemperaturen komme sogar ich in Versuchung und stelle mich spontan an den Herd, um mir ein veganes Eis zu zaubern.

Moment. Ein Eis? Am Herd? Richtig. Ich habe heute ein einfaches und sehr leckeres Rezept für eine fabulöse Erdbeer-Granita für euch. Zugegeben: Man braucht ein wenig Zeit und Geduld. Aber wer diese aufbringt, wird mit einer herrlichen Erfrischung belohnt für die es nicht viele Zutaten braucht. Ursprünglich in Süditalien beheimatet und auf Zitronenbasis, lässt sich so ungefähr alles zu einer Granita verarbeiten. Voraussetzung ist ein Mixer oder Pürierstab, Zucker und ein Gefrierfach. 

Darüber hinaus benötigt es bei der Herstellung einer Granita vor allem zwei Dinge: Geduld und Disziplin. Denn diese italienische Diva braucht ein wenig Aufmerksamkeit.

Rezept für eine Erdbeer-Granita (4 Portionen)

200 g Erdbeeren

100 g Zucker

100 ml Wasser

6-8 Blatt Minze

Saft einer halben Limette

Die Basis einer jeden Granita bildet ein Zuckersirup. Hierfür den Zucker und das Wasser erst aufgekochen und dann bei mittlerer Hitze so lange köcheln lassen bis sich ein dickflüssiger Sirup gebildet hat.

In der Zwischenzeit die Erdbeeren klein schneiden und mit dem Limettensaft sowie der Minze geschmeidig pürieren. Danach den Zuckersirup und das Fruchtpüree vermengen und in eine gefriergeeignete Schüssel füllen. Idealerweise aus Metall. Ich habe keine. Funktioniert auch in Tupperware oder ähnlichem, dauert dann aber länger. 

Im Anschluss muss die Masse so lange ins Eisfach bis sie anfängt am Rand der Schüssel zu gefrieren. Dies kann – je nach Gerät – unterschiedlich dauern. In meinem Falle habe ich gut 2 Stunden warten müssen.

Erdbeer-Granita Limette MinzeDanach heißt es dran bleiben. Die Granita muss ab diesem Zeitpunkt alle 30 Minuten mit einer Gabel umgerührt und die Eiskristalle vom Rand abgekratzt werden. Denn das Eis soll nicht wie sonst eine cremige, homogene Masse ergeben, sondern kristallin und körnig werden. 

Doch keine Panik: Sollte das halbstündige Rühren mal vergessen werden oder die Granita über Nacht im Gefrierfach verbleiben (müssen), kann sie nach kurzer Antauzeit erneut „umgewälzt“ werden. Aussehen und Geschmack nehmen dabei keine Schaden. Für euch getestet…

In Cocktailgläser gefüllt macht so eine Erdbeer-Granita richtig was her. Da vermisst man den Drink in der Hand gar nicht. Und kann sich nebenbei noch wunderbar abkühlen.

P.S.: Wer seine Granita gerne mit Schuss genießen möchte, sollte einen Blick auf meine Granita mit Wermut, Feigen und Rosenwasser aus dem letzten Jahr werfen. Prost!

Granita Erdbeere Limette Minze