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30 Jahre Lavera Naturkosmetik in der Drogerie

30 Jahre lavera Naturkosmetik | Mein erstes Mal

30 Jahre Lavera Naturkosmetik in der Drogerie

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Irgendwer im Hause lavera Naturkosmetik muss dieser Tage sicher fegen, denn das bekannte deutsche Naturkosmetikunternehmen wird 30! 

Den Sturm- und Drang-Jahren entwachsen gehört es mittlerweile fest zu den Säulen der natürlichen Kosmetik und Pflege und auch seit vielen Jahren zu meinem Repertoire. Anlässlich des runden Geburtstages (und der Nostalgie) habe ich mich mit lavera Naturkosmetik zusammengetan und verrate euch heute, wie ich zur Naturkosmetik gekommen bin und welche Produkte des Unternehmens aus Wennigsen dabei eine wichtige Rolle spielten. 

lavera Naturkosmetik bescherte mir nämlich einige meiner ersten Erfahrungen mit Naturkosmetik und war auch maßgeblich an meinem Twist hin zu veganer Kosmetik beteiligt. Obwohl ich mit Fug und Recht behaupten kann „Early Adopter“ gewesen zu sein – Meine Mutter arbeitete in meiner Kindheit im ortsansässigen Bio-Laden – war Naturkosmetik früher weit entfernt von dem, was wir heute kennen.

Keine fancy Brands, kein hippes Packaging und YouTube gab es nicht. (Sorry Kids, wir haben noch im Wald gespielt. Ohne Mutti hinterm Baum. Keine Ahnung, wie wir das überlebt haben.) Anscheinend haben sich eco-affine Menschen damals weniger geschminkt oder zumindest ging man nicht davon aus. Denn dekorative Kosmetik gab es in der Naturkosmetik meiner Erinnerung nach kaum. Der Fokus lag vielmehr auf Körper- und Gesichtspflege. Und auf „Vegan“ achtete damals noch keiner.  

Als ich dann als Teenie zum ersten Mal selbst verantwortlich für meinen Beauty-Einkauf zeichnet, war dieser also erstmal geprägt von Werbeversprechen, bunten Bildern und den aktuellen Angeboten in der Drogerie. 30 Jahre Lavera Naturkosmetik vegan30 Jahre Lavera Geburtstag Jubiläum

You put the „eco“ in ecologic

Das änderte sich, als ich mit 16/17 zum ersten Mal mit der Tierrechtsszene in Berührung kam. Plötzlich waren da Menschen, die beim Einkaufen genauer auf Etiketten guckten, E-Mails an Hersteller schickten und mich dazu anhielten, mein Einkaufsverhalten zu überdenken. Und ich ließ mich auf das Abenteuer ein. Schließlich war Kosmetik schon immer eine meiner großen Leidenschaft.

Der Zugang war also da. Nur die Umsetzung gestaltete sich schwierig…
Viele meiner damaligen Produkte waren von heute auf morgen indiskutabel, da sie von Konzernen produziert wurde, die Tierversuche durchführten. Oder aber die Inhaltsstofflisten waren so verklausuliert, dass auf den ersten (und auch zweiten) Blick nicht zu erkennen war, ob ein Produkt frei von tierischen Inhaltsstoffen war. 

Hier kam die Naturkosmetik ins Spiel. Tierversuche waren hier von vorne herein ausgeschlossen und dank eindeutiger Kennzeichnung war auch für pro-vegane Menschen schnell ersichtlich, welche Produkte für sie in Frage kämen. Ich erinnere mich daran, innerhalb kürzester Zeit meinen – damals zugegebenermaßen noch sehr überschaubaren – Vorrat an Reinigungs- und Pflegeprodukten ausgetauscht zu haben. Fündig wurde ich unter anderem bei lavera Naturkosmetik. Die Produkte wurden mir damals von einer Freundin ans Herz gelegt, die vor allem die Rosen-Linie für sich entdeckt hatte.
Lavera Naturkosmetik FavoritenUnd so wurden die Basis Sensitiv 2:1 Reinigungsmilch und die Rosen-Feuchtigkeitscreme meine ersten beiden explizit und bewusst gekauften veganen Naturkosmetikprodukte. Das Design wurde zwar im Laufe der Jahre etwas verändert, aber beide Produkte sind auch heute noch im Sortiment von lavera Naturkosmetik zu finden. 

Die Produkte waren jedoch weit weniger verbreitet als heute und ich erinnere mich, dass ich beispielsweise für meine heißbeliebte Bodylotion „Bio-Kokos und Bio-Vanille“  ins Reformhaus gehen und sie dort bestellen lassen musste. Was sich damals noch etwas merkwürdig anfühlte und mir auch einen verwunderten Blick des Besitzers einbrachte. (Ich musste übrigens 1 1/2 Wochen auf das Produkt warten…) 

In Vorbereitung auf diesen Artikel habe ich mir meine beide ersten Produkte noch einmal gekauft und sofort wurden Erinnerungen wach an damals, als wir vor Zoos demonstrierten, Flyer in Pelzjacken steckten und vegane Vo-Kü kochten. Ja, auch auf die Gefahr hin, dass ich wie ein altes Großmütterchen klinge: lavera Naturkosmetik hat ein ganzes Stück zu meinem Weg beigetragen, der mich hierher geführt hat.

Mein Budget (und auch mein Anspruch an Pflege und Kosmetik) mag in den letzten Jahren gestiegen sein. Dennoch gibt es auch heute immer noch Produkte, zu denen ich gerne greife. Dazu gehören vor allem der SOS Hilfe Handbalsam, der Repair Lippenbalsam und die Mono Lidschatten in Latte Macchiato und Shiny Taupe

30 Jahre Lavera Naturkosmetik

Anlässlich des 30. Geburtstages hat lavera Naturkosmetik zwei Produkte im exklusiven Partyoutfit herausgebracht. Zum einen das Pink Energy Körperfluid mit Pinker Grapefruit (!) und die Basis Sensitiv Creme, ein echter Allrounder, der hier eigentlich immer rumsteht und auf ALLES geschmiert wird. 

It comes naturally

Wer mich kennt weiß, dass ich keine ausschließliche Verwenderin von Naturkosmetik bin. Ich nehme mir das Beste aus beiden Welten. Umso schöner finde ich es, in den letzten Jahren immer häufiger zu zertifizierter Naturkosmetik greifen zu können, da die immer häufiger dieses „Beste“ darstellt. Die Produkte haben sich weiterentwickelt seit den erdigen, entstättigten Farben, den immer gleichen Duftnoten und schmierigen Konsistenzen.

Mittlerweile steht Naturkosmetik in fast allen Bereichen konventioneller Kosmetik in nichts nach. Es gibt sie für alle Hauttypen, Geldbeutel und Vorlieben. In exklusiven Onlineshops und beim Drogisten und die Ecke. Ich mag es, transparent über Inhaltsstoffe informiert zu werden, zu sehen, wie viele Produkte mittlerweile vegan sind und das ich mir hier über Tierversuche und Mikroplastik keine Gedanken machen muss. 

lavera Naturkosmetik hat da nun schon seit 30 Jahren die Nase vorn. Auf die nächsten 30. Mindestens. 30 Jahre Lavera Geburtstag

*P.S.: Dies ist eine bezahlte Kooperation mit Lavera Naturkosmetik. Das ist gut für mich und gut für euch. Weil es mir ermöglicht das Blog in diesem Umfang zu führen und euch weiterhin kostenlos zur Verfügung zu stellen. Und meine Arbeit von coolen Leuten in dieser Form wertgeschätzt wird. Natürlich gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. 

Make Up Entferner Hydrolat

Beauty DIY | Reinigungsöl und Toner – vegan und easy

Make Up Entferner Hydrolat

Moin,

was meine Pflege angeht bin ich sehr undogmatisch. Da steht ein High End Produkt neben dem Toner aus der Drogerie und einem schnöden Pott Kokosöl. Meine aktuelle Routine besteht aus feinsten Laborschöpfungen von Paulas Choice und wiederum simpelsten Monoprodukten aus der Natur.

Besonders gern habe ich gerade Dinge, die ich schnell selbst anrühren kann und die dennoch super effektiv sind. Zwei meiner täglichen Basics in Sachen Beauty DIY möchte ich euch heute vorstellen. Die Rohstoffe hierfür gibt es kostengünstig in der Apotheke, dem Bioladen oder online.

Die Natur hat da nämlich einiges für uns parat. Beispielsweise ein  wunderbares Reinigungsöl, der selbst wasserfeste Produkte runter bekommt und zugleich die Haut wunderbar pflegt. Die Herstellung ist denkbar einfach, denn man benötogt nur zwei Zutaten: Rizinusöl und ein Basisöl eurer Wahl. Hier gilt die einfache Regel „Rizinus reingt, Basisöl pflegt.“ Denn Rizinusöl ist lipophil, zieht als Fett an. Würdet ihr auf lange Sicht Rizinusöl pur auftragen, würde es eure Haut höchstwahrscheinlich austrocknen. Daher braucht es auch eine pflegende Komponente. Ich habe ganz pragmatisch heimisches Sonnenblumenöl verwenden. Eurer Phantasie und euren Bedürfnissen sind da aber keine Grenzen gesetzt. Einzig eine kleine Sache solltet ihr beachten, um das perfekte Reinigungsöl für eure Haut zu kreiieren: Das Mischverhältnis der Öle. Die Faustregel besagt, dass für normale und Mischhaut ein Verhältnis 50:50 ideal ist. Menschen mit fettiger Haut verwenden mehr Rizinusöl, diejenigen mit trockener Haut mehr Basisöl. 

Rizinus Öl ein bisschen vegan

Einfach beide Öle in einen Spender füllen und gut schütteln. Reinigungsöl wird mit den Fingern aufgetragen und in kreisenden Bewegungen einmassiert. Wer gern stärkeres oder haltbareres Make Up aufträgt, lässt es einfach ein paar Sekündchen zusätzlich wirken. Es braucht nur wenige Tropfen, so dass das Öl SEHR ergiebig ist. Danach wird es mit warmem Wasser abgenommen. Hierfür verwende ich gerne Mikrofasertücher, die ich in richtig heißes Wasser tauche und wie ein Mini-Dampfbad auf der Haut wirken lassen. Lauwarm tut es aber auch.

Für die Entfernung von Mascara und Co. nehme ich einen feuchten Wattepad und trage einige Tropfen Öl auf. Durch die Feuchtigkeit zieht es nicht zu sehr in den Pad ein und lässt sich besser auf der empfindlichen Lidhaut verteilen. Wer sich dies sparen möchte, kann den Cleanser selbstverständlich auch hier mit den Fingern auftragen, sollte hier aber besonders vorsichtig vorgehen.

Im Anschluss ist meine Haut gereingt und oft schon so gut gepflegt, dass ich gar keine weiteren Produkte benötige. Bevor die Frage aufkommt: Nein, Öl bekomme ich dabei so gut wie nie in die Augen.

DIY ein bisschen vegan

Für die morgendliche Reinigung, für Feuchtigkeit unter Sheabutter oder Kokosöl sowie einfach als Erfrischung zwischendurch verwende ich gerade am liebsten mein DIY Rosen Hamamelis Hydrolat. Hierfür mische ich ganz simpel beide Hydrolate 50:50 in einer Sprühflasche. Ersteres pflegt sensible, trockene Haut, wirkt beruhigend und gegen Rötungen, während die Hamamelis, auch Zaubernuss genannt, astringierend und entzündungshemmend bei großporinger und unreiner Haut wirkt. Die perfekte Mischung für meine feuchtigkeitsarme Mischhaut also!

Beide Hydrolate sind ebenfalls in der Apotheke, im Bioladen oder online zu bekommen. Auch hier solltet ihr – wie bei allem, was eure Haut berührt – auf Qualität achten. Rosenwasser ist nicht gleich Rosenwasser. Dieser Name wird häufig auch für billigste Mischungen aus destilliertem Wasser verwendet, die häufig mit synthetischen Rosendüften aromatisiert werden. Für ein richtiges Rosenhydrolat wird die Rose im Wasserdampf destilliert. Das so entstandene Produkt riecht deutlich runder, samtiger und „rosiger“ als das eigentliche ätherische Öl der Blüte.

Simple as simple can be

Ihr seht: Für ein Beauty DIY braucht es nicht gleich ein komplettes Chemielabor. Oft sind es die kleinen Dinge, die einen riesigen Unterschied machen. Auf der Haut, für die Natur und im Geldbeutel. 
Und sich seinen Make Up Entferner selbst zu rühren verpflichtet auch nicht sofort zum immerwährenden „Öko-tum“. Nö. Dafür ist es umso schöner, die Vorteile aus allen Ecken der Kosmetik zu nutzen, oder?

Ringel Ringel Rose | Naturparfum von Jukona

Wer mein Blog und auch die dazugehörige Facebookseite regelmäßig liest wird festgestellt haben, dass es ein immer wiederkehrendes Thema gibt: Vegane, tierversuchsfreie Parfums.

Parfums waren schon immer eine große Leidenschaft von mir, die ich auch mit der Umstellung auf vegane Kosmetik und Pflege nicht aufgeben möchte. Leider wird aber ein Großteil der bekannten Mainstream-Düfte immer noch an Tieren getestet, so dass einem meist nichts anderes übrig bleibt, als sich im Naturkosmetiksektor umzuschauen. Glücklicherweise hat die Auswahl hier in den letzten Jahres stetig zugenommen und auch die Haltbarkeit der meisten Düfte hat sich drastisch verbessert, auch wenn sie an die herkömmlicher Parfums leider oft immer noch nicht herankommt. Und leider scheint die Duftauswahl im NK-Bereich immer noch sehr eingeschränkt.

So war ich sehr gespannt, als ich vor kurzem das Naturparfum Rose Natural Composition No. 3 von Jukona zugesandt bekam. Auf der Homepage ist über den Duft folgendes zu lesen:

„Ein natürlich-weicher Duft, der den Anmut der Rose beschreibt. Im Vordergrund stehen die Akzente der Rose, Jasmin und Lavendel umrahmt von Bergamotte, Limette und Lemongras. Würzig-holzige Noten von Geranium, Amyris und Rosenholz“.

 

jukona3

 

Tatsächlich nehme ich Rose wahr. Allerdings riecht sie nicht üppig-blumig wie erwartet, sondern eher wie ein frisch angeschnittener Rosenzweig. Darunter mischt sich auf meiner Haut vor allem Lavendel,Amyris und Rosenholz. Eine sehr edele, aber durchaus auch tagsüber tragbare Komposition. Ingesamt ein rosig-holziger Duft, der zwar nah an der Haut bleibt, dafür aber erstaunlich haltbar ist.

Jukonas Natural Composition No. 3 besteht nur aus Weingeist und natürlichen Duftstoffen und ist frei von Farb- und Konservierungsstoffen. Der Duft ist zur Zeit reduziert und im Jukona Onlineshop für 30 statt 38 erhältlich. 

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