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Shorty Vegan Guide | Kostenloser Download des eBooks

Shorty Vegan Guide eBookJetzt ist es endlich soweit: Der komplette Shorty Vegan Guide des Vegan Blogger Collectives steht zum Download bereit. Am Ende wurde er so umfangreich, dass ein kleines eBook entstanden ist. Vollgepackt mit Infos, Tipps und Tricks und das ganze völlig kostenlos. Speichert ihn, lest ihn, teilt ihn und macht die Welt ein bisschen veganer 😉

Zum Download

Hier noch einmal alle teilnehmenden Blogs und die Themen im Überblick:

1. In der veganen Küche – A Very Vegan Life
2. Die Sache mit den Proteinen, dem Eisen und dem Vitamin B12 – ein bisschen vegan
3. In der veganen Backstube – Ab jetzt vegan
4. Lies dich schlau – Bissen für’s Gewissen
5. Pflegende Kosmetik – Kosmetik-Vegan
6. Dekorative Kosmetik – A Very Vegan Life
7. Den Kleiderschrank vegan fair-schönern – ein bisschen vegan
8. Vegan Unterwegs – Loving Vegan
9. Veganismus und Sport – Elias, Autor des Vegan Power Guides. 

 

 

Shorty Vegan Guide | Part 7 | Fair Fashion

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Nachdem wir uns im Shorty Vegan Guide nun schon mit Ernährung, Literatur und pflegender und schmückender Kosmetik beschäftigt haben, darf ich euch heute eines meiner absoluten Lieblingsthemen vorstellen: Fair Fashion und Accessoires.

Kurz gesagt ist jedes Kleidungsstück vegan, dass nicht aus komplett oder in Teilen aus Wolle, Pelz, Seide oder Leder besteht. Klingt eigentlich ganz einfach, oder? Ist es auch, wenn man auf einige feine Details achtet.

Die versteckten Übeltäter

Produkte, die auf den ersten Blick vegan erscheinen sind es nicht zwangsläufig. Es sei denn natürlich, sie sind klar als solche gekennzeichnet. Achtet man aber auf einige wenige „Fallstricke“, steht der veganen Einkaufsfreude nichts im Wege:

  • Schuhinnensohlen. Häufig bestehen sie auch bei Kunstlederschuhe aus Leder. Meist st das in der Produktbeschreibung aber deutlich gekennzeichnet.
  • Klebstoff von Taschen, Kunstlederjacken, Schuhen und Co.. Anders als in Deutschland ist in manchen Ländern die Verwendung von Klebstoffen auf Fischmehlbasis nicht verboten. „Glücklicherweise“ riechen Produkte bei denen diese verwendet wurde meist so penetrant, dass sie schnell zu identifizieren sind.
  • Applikationen an Jacken und Accesoires. Hier wird leider immer wieder Kaninchen- oder Katzenfell verwendet. Meist sind aber auch diese relativ leicht zu identifizieren, da Echtpelz meist weicher und feiner ist als faux fur und am „Boden“ deutliche Knüpfstellen zu erkennen sind.
  • Patches an Hosen. Selbst Kuyichi – für mich DIE Marke, wenn es um faire und ökologischen Jeans geht – hat bis vor kurzem Leder für diese Labels verwendet.
  • Knöpfe aus Perlmutt oder Horn
  • Die unterschiedlichen Arten von Wolle wie Alpaka, Mohair, Kaschmir, Merino und Angora, die häufig auch nur als solche (ohne den Zusatz „Wolle“) gekennzeichnet werden. Auch Stoffe wie Tweed und Loden beinhalten Wolle.

Let’s go shopping!

Bei der Wahl des richtigen Kleidungsstückes sollte man sich zuerst einmal über die persönlichen Prioritäten im Klaren werden. Schick, günstig und auch qualitativ hochwertig vegan einzukaufen ist überhaupt kein Problem, weder in der Großstadt noch auf dem platten Land. Kleidung aus Baumwolle, Mischgewebe und anderen Naturfasern, genauso wie Kunstlederprodukte sind überall leicht erhältlich.

Etwas kniffeliger wird es bei Schuhen, denn meiner Erfahrung nach gibt es zwischen günstigen Kunstlederschuhen und speziell entwickelten veganen Schuhen meist zwei große Qualitätsunterschiede: Zum einen der Geruch, der bei höherpreisigen veganen Schuhen einfach um Längen besser ist als der bei Kunstledertretern, zum anderen die Belüftung: In Schuhen aus Materialien wie Vegetan Bucky schwitzen meine Füße DEUTLICH weniger als in normalem faux leather. Hier rate ich jeder und jedem nicht zu sparen und lieber ein paar Euro mehr in die Hand zu nehmen, auch auf die Gefahr hin online bestellen und gegebenenfalls umtauschen zu müssen. Es lohnt sich und die Schuhe halten meiner Erfahrung nach sehr, sehr lange ohne abgelaufen auszusehen. Wobei ich persönlich 60-120 Euro für ein paar Schuhe, das ich jahrelang trage nicht als zu teuer empfinde. Für „gute“ Lederschuhe zahlt man meist sogar noch mehr.

fairlabel

Und die Menschen?

Wer noch einen Schritt weiter gehen will achtet nicht nur auf die Einhaltung von Tier-, sondern auch auf die von Menschen-, Kinder- und Arbeitnehmerrechten. Denn was nützt das schönste und günstigste Shirt, wenn für die Produktion Kinder 14 Stunden am Tag schuften, Menschen ungeschützt mit Chemikalien hantieren und Menschen erschossen werden, weil sie sich gewerkschaftlich organisieren wollen? Von mangelnder Schulbildung und Hunger aufgrund von Minimalstlöhnen ganz zu schweigen.

Die alte Mär fair und ökologisch produzierte Mode sei teuer und unansehnlich ist mittlerweile gänzlich überholt. Längst ist es möglich sich von Kopf bis Fuß korrekt UND schick einzukleiden. Seien es nun Oberbekleidung, Unterwäsche, Schuhe oder Accessoires, im Netz ist alles nur einen Mausklick entfernt. Vor Ort einzukaufen ist freilich immer noch eine kniffelige Sache, zumindest wenn man nicht in Berlin, Hamburg oder München wohnt.

Welche Zertifizierungen gibt es?

Die wohl häufigsten Label in der Textilbranche sind GOTS (Global Organic Textile Standart), das Fair Trade Siegel und das IVN-Qualitätssiegel. Dabei ist zu beachten, dass einige Labels vornehmlich auf ökologische Rohstoffe hinweisen, andere nur auf soziale Produktion und wieder andere beides vereinen. Eine schöne Übersicht über die verschiedenen Siegel und Zertifikate findet ihr unter anderem hier.

Onlineshops, Brands und Boutiquen

Hier möchte ich euch einen kleinen Überblick über die gängisten Bezugsquellen für fair/bio/vegane Kleidung, Schuhe und Accessoires geben. Wer die entsprechenden Schlagworte in eine Suchmaschine eingibt und die Augen offen hält, wird noch viel, viel mehr finden. Nicht alle Shops sind rein vegan, aber alle führen zumindest eine große Auswahl veganer Produkte.

Deutschland

Armed Angels 

Avesu 

Bleed 

Dear Goods 

denkefair 

Ethletic

FairBleiben 

Fairtragen 

Fritzi aus Preußen 

Good Wear 

Greenality 

Hess Natur 

Kuyichi 

Motte Klamotte 

Lanius

Lena Schokolade

Lovjoi

Marlowe Nature 

miwai 

Roots Of Compassion 

Umasan 

Wearpositive

Green Shirts – Social Eco Wear  

 

Auswärts

Beyond Skin  (UK)

Denise Roobol  (NL) 

Matt & Nat (CAN)

Muso Koroni (AUT)

Vegan Cross (Secret Society of Vegans) (UK)

Vegetarian Shoes  (UK)

 

Yoga Wear

Bee Athletica

Mandala Fashion

OGNX Yoga

Very Yoga 

Meine persönlichen Shopping Tipps

  • eBay. Hier habe ich schon oft richtige Schnäppchen entdeckt. Eine niegelnagelneue Matt & Nat für 18 statt 150 €, schicke Second Hand Teile und neue Kuyichi Jeans für die Hälfte oder 2/3 des Ladenpreises. Überhaupt habe ich noch nie eine neue Kuyichi für den vollen Preis gekauft, mittlerweile besitze ich vier Stück
  • etsy. Hier findet ihr wirklich alles. Im Prinzip wie dawanda, nur günstiger und cooler. Zwar dauert die Lieferung aus den vornehmlich aus den USA stammenden Shops etwas länger, aber die Wartezeit lohnt sich eigentlich immer! Die Sachen dort sind meist nicht zertifiziert, aber meist in Heim- und Handarbeit entstanden. DIY to the fullest!

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Hose: Kuyichi, Bluse: Hess Natur, Gürtel: Roots of Compassion

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T.-Shirt: Hess Natur, Jeans: Kuiychi, Tasche: Matt & Nat

Fazit

Vegan ist nicht gleich fair und ökologisch, aber besser als nichts. Fair, ökologisch UND vegan noch besser. Und vor allem nicht zwingend teuer. Re-duce, re-use, re-cycle!

Jedes Stück zählt! Niemand erwartet, dass der Kleiderschrank in einer Woche komplett ausgemistet wird. Ich frage mich einfach jedes Mal vor einem Kauf, ob es dieses Kleidungsstück auch in ansprechend fair gibt. Klappt nicht immer, aber wenn, dann freue ich mich besonders.

Nutzt Tauschbörsen wie Kleiderkreisel, stöbert bei eBay und Freunden im Kleiderschrank. Achtet auf Stoffqualität und Verarbeitung. Kauft lieber einmal qualitativ hochwertig und dafür etwas teurer als zweimal billig. Das rächt sich fast immer.

Kauft planvoll: Werdet ihr das Teil wirklich tragen? Lässt es sich mit mindestens drei anderen Kleidungsstücken aus eurem Schrank kombinieren? Oder werdet ihr es eh nie mehr als einmal anziehen?

Zum Schluss noch einen Appell an alle Firmen und Designer: Immer wieder werde ich nach fairer Mode ab Größe 42 gefragt. In diesem Punkt besteht noch massiv Nachholbedarf. Ich würde mich freuen, wenn ich beim nächsten Fashion Guide auch Kleidung in größeren Größen als 38/40 präsentieren könnte;)

Shorty Vegan Guide | Part 2 | Die Sache mit den Proteinen, Eisen und dem B12. Wichtige Nährstoffe für Veganer_innen

1040754_587938464560598_1324467871_oWer hat sie nicht schon gehört, die Fragen nach den Nährstoffen und dem Vegetarismus/Veganismus. „Wo nimmst du denn dann dein Eiweiß her?“ „Und dein Kalzium?“ „Was ist mit Omega-3-Fettsäuren?“

Gleich vorweg: So schnell bekommt niemand einen Eiweißmangel. Denn den gibt es in Industrieländern quasi nicht. Zudem enthalten Spinat, Brokkoli und Petersilie mehr verwertbares Protein als jedes Steak oder Hühnerei.

Dennoch gibt es ein paar Dinge, die man wissen sollte. Zum einen, um garantiert optimal versorgt zu sein, zum anderen, um sich auf die Schulter klopfen zu können, weil das Blutbild womöglich sogar besser ist als das so mancher „Omnivoren“.

An dieser Stelle möchte ich vor allem auf die für Veganer_innen relevanten Nährstoffe eingehen. Um den Rest müsst ihr euch einfach mal keine Gedanken machen, denn ihr nehmt sie garantiert in ausreichender Menge auf. Vorausgesetzt ihr ernährt euch vollwertig und abwechslungsreich. Denn vegan essen bedeutet nicht nur weglassen, sonder auch ersetzen! Nur von Sojapudding allein wird niemand groß und stark. Aber mit der ausgewogenen Ernährung haben selbst Fleischesser oft Probleme, also kein Grund zur Panik. Als (angehende/r) Veggie wirst du dich höchstwahrscheinlich sowieso schon sehr genau mit deiner Ernährungsweise auseinandersetzen. Da kann (fast) nichts schief gehen.

Good to know

  • Es gibt fettlösliche und wasserlösliche Vitamine. Erstere kann man sich leicht mit der EDEKA-Eselsbrücke merken. Es sind die Vitamie A, D, E und K. Fügt eurem Smoothie oder Salat also bitte immer einen kleinen Schuss Öl hinzu, so werden Karotten und Co. besser verstoffwechselt.
  • Verwendet ihr hierfür Leinöl schlagt ihr gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Veganer_innen haben es etwas schwerer an die essentielle (also lebensnotwendige) Fettsäure Omega-3 zu gelangen. Leinöl und die darin enthaltene Alpha-Linolsäure ist da der ideale Lieferant. 1 EL pro  Tag reicht aus. Omega-3 ist zudem in Walnüssen enthalten.
  • Eisen. Vergesst das mit dem Eisen. Sie haben sich schon beim Spinat vertan. Und auch ein Steak ist nicht lebensnotwendig für einen guten Eisenspiegel. Nüsse, Hülsenfrüchte, Trockenobst und grünes Gemüse tun es auch. Alter Blutspendertipp: Ordentlich Kiwis essen. Das darin enthaltene Vitamin C sorgt dafür, dass das Eisen besser aufgenommen werden kann. Pflanzliches Eisen ist für den Körper etwas schwerer aufzunehmen, so dass die Zufuhr bei Vegetarier_innen und Veganer_innen etwas höher sein sollte.
  • Kalzium kann vor allem über angereicherte Pflanzenmilch, grünes Gemüse, kalziumhaltiges Mineralwasser und Sesam aufgenommen werden. Der Vorteil hierbei ist, dass deutlich weniger schwefelhaltige Aminosäuren als bei Fleischkonsum aufgenommen werden. Diese begünstigen den Kalziumabbau in den Knochen. Vitamin D hingehen verbessert die Aufnahme. (Also immer ausreichend Sonnenlicht tanken!)

Wer es ganz genau wissen möchte und sich auch für die anderen Nährstoffe interessiert, dem sei diese großartige Nährstofftabelle des Vebu ans Herz gelegt. Mehr Wissen geht nicht. Wer gerne Lebensmittel und ihren Nährstoffgehalt miteinander vergleicht, wird an dieser sehr ausführlichen Auflistung viel Freude haben.

b12

War da nicht noch was?

Wer beginnt sich mit veganer Ernährung zu beschäftigen stößt schnell auf eine große Unbekannte: Vitamin B12. Wir möchten ein bisschen Licht ins Dunkel bringen und haben die wichtigsten Fakten für euch zusammengetragen.

B 12 – Was ist das überhaupt?

B12 ist ein essentielles Vitamin, d.h. es wird für die Aufrechterhaltung der Organfunktionen benötigt, wird vom Körper aber nicht selbst hergestellt. Es ist mitverantwortlich für die Bildung roter Blutkörperchen und ein funktionierendes Nervensystem. Laut Gesellschaft für Ernährung braucht ein Erwachsener rund 3 Mikrogramm Vitamin B12 pro Tag.

Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass es verschiedene Arten des Vitamin B12s gibt, von denen einige im Körper gar nicht verstoffwechselt werden können. Solche sogenannten Analoga einzunehmen macht also keinen Sinn. Daher sollte beim Kauf eines Vitamin B12-Produktes unbedingt auch das Kleingedruckte gelesen werden! Die vom Körper verwertbaren biologisch aktiven Vitamine sind Methylcobalamin, Adenosylcobalamin  und Cyanocobalamin, wobei letzteres oral eingenommen als nicht sehr stabil zur Diskussion steht. Die Biochemiker_innen unter euch sind eingeladen zum Beispiel hier tiefer in die Materie einzutauchen.

Vitamin B12 kann nicht von Mensch oder Tier produziert werden (oder genauer gesagt nur in Regionen des Darms in denen die Verstoffwechselung der Vitamine bereits abgeschlossen wurde), sondern muss dem Körper also von außen zugeführt werden. Dies geschieht über Algen oder Bakterien. Meist werden Lebensmittel wie vergorene Sojaprodukte, Müsli und auch Fruchtsäfte mit Vitamin B12 angereichert, in Deutschland enthalten diese aber meist zu wenig des Vitamins oder eben inaktive Formen. Eine Wirkung auf dem Vitamin B12-Haushalt des Körpers durch Vitamin B12-haltige Meeresalgen ist wissenschaftlich nicht belegt. Auch Bioprodukte fallen für die Zufuhr aus, da diese in Deutschland gar nicht mit Vitamin B12 versetzt werden dürfen.

B12 Check, aber richtig.

Ist der Körpereigene Speicher aber erst einmal durch synthetisches, verwertbares Vitamin B12 aufgefüllt, hält er 3-5 Jahre. Aus diesem Grund kann es manchmal Jahre dauern bis ein Mangel bemerkt wird, vor allem weil die normale Vitamin B12-Blutuntersuchung beim Arzt nicht ausreicht. Auf was geachtet werden muss beschreibt der Vebu sehr gut:

„Aufgrund der großen Körperspeicher kann es Jahre dauern, bis sich klinische Symptome eines Vitamin-B12-Mangels zeigen. Der Versorgungszustand mit Vitamin B12 lässt sich jedoch frühzeitig anhand von Blutanalysen bestimmen. Dabei sollten verschiedene Messwerte des Cobalaminstoffwechsels, insbesondere das Holo-Transcobalamin II (Holo-TC), untersucht werden (Tabelle 2). Die alleinige Bestimmung des Vitamin-B12-Gehalts im Blut ist nicht geeignet, um den Versorgungszustand sicher zu beurteilen. Auch bei Personen mit Vitamin-B12-Spiegeln im unteren Referenzbereich (≥ 156-400 pmol/l) können klinische Zeichen eines Vitamin-B12-Mangels auftreten. Zudem kann auch bei normalen Vitamin-B12-Werten im Blut bereits in den Körperzellen ein funktioneller Vitamin-B12-Mangel vorliegen. Der früheste Indikator für einen Mangel sind erniedrigte Holo-TC-Werte. Dieses Transportprotein bindet Vitamin B12 und macht es den Körperzellen verfügbar.“ (Quelle: http://vebu.de/gesundheit/naehrstoffe/vitamin-b12)

Dieser erweiterte Test muss –  im Gegensatz zur einfachen Vitamin B12 Bestimmung, die bei Veganer_innen oft die Kasse übernimmt, weil ein begründeter Verdacht auf Mangel besteht – meist selbst bezahlt werden und kostet um die 40 Euro.

Geeignete Quellen

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an gut verwertbaren Vitamin B12-Präparaten in unterschiedlichen Darreichungsformen. In den einschlägigen Onlineshops werden mittlerweile Tropfen, Tabletten und seit letztem Jahr auch eine Zahnpasta angeboten*.  Ideal für alle Vergesslichen, denn Zähneputzen vergisst man hoffentlich nie. Auch Budni/dm führt eine vegane 10 Tage-Vitamin B12-Kur auf der Basis von Cyanocobalamin in praktischen, trinkfertigen Ampullen.

Fazit

Angereichtere Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel auf Algenbasis reichen NICHT aus um den Vitamin B12 Gehalt eines vegan lebenden Menschen zu decken. Zudem sollte der Vitaminspiegel regelmäßig durch die entsprechenden Blutuntersuchungen beim Hausarzt überprüft werden. Dann steht dem veganen Glücklichsein nichts mehr im Wege.

Verlosung

Da sich Gesundheit leider nicht mit der Post versenden lässt, ist es etwas schwierig etwas passend zum Thema zu verlosen. Da man zumindest Zahnpasta immer gebrauchen kann, habe ich hier vier Tuben der Sante Zahncreme Vitamin B12 liegen, die sich nach einer Zahnbürste sehnen 😉 Wer eine davon gewinnen möchte, schreibt mir bitte bis zum 01. August um 0.00 Uhr eine Mail an kathrin (at) einbisschenvegan (dot) de mit Name und Adresse. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, teilnehmen können alle Leser_innen aus Deutschland und Österreich. Minderjährige brauchen das Einverständnis ihrer Erziehungsberechtigten. 

*Noch ein kurzes Statement zur Zahnpasta von Sante. Da Sante zum Konzern Logocos gehört und dessen Produkte in China leider aufgrund der dort herrschenden Rechtslage seine Produkte noch in Tierversuchen getestet werden müssen, ist mir bewusst, dass es Menschen gibt die Sante-Produkte meiden. Da diese Zahnpasta auf dem deutschen Markt bisher aber leider immer noch absolut konkurrenzlos ist und Logocos sich dafür einsetzt, dass auch in China Alternativen zu Tierversuchen etabliert werden, habe ich mich dazu entschieden das Produkt in den Artikel aufzunehmen.

Den ersten Teil des Shorty Vegan Guide zum Thema „Küche und Kochen“ findet ihr bei Lena auf A Very Vegan Life. Nächsten Dienstag geht es dann auf Ab jetzt vegan mit dem Thema „Backen“ weiter.

 

Preview | Shorty Vegan Guide

1040754_587938464560598_1324467871_oWer, wie was? Der, die, das. Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm!

Das wusste schon die Sesamstraße und so besteht die erste Amtshandlung einer oder eines Neuveganer_in meist darin, sich im Internet durch dutzende und aberdutzende Seiten zu klicken. „Wo bekomme ich den besten Fleischersatz her? Wie ersetze ich die Eier im Lieblingskuchen? Und wo zur Hölle bekomme ich gute vegane Schuhe?“ Da können schon mal schnell ein paar Stunden bei draufgehen. 

Um euch die Reise in die vegane Welt etwas leichter und beschwingter zu gestalten, haben sich einige Blogger_innen im Vegan Blogger Collective zusammengeschlossen und zusammen einen Leitfaden für den Einstieg in die tierleidfreie Lebensweise geschaffen. Kurz, knapp und bündig. Ohne SchiSchi und zuviel Fachchinesisch.

Der Shorty Vegan Guide wird ab dem 02. Juli immer Dienstags und Donnerstag auf verschiedenen Blogs thematisch aufbereitet und veröffentlicht und am Ende zu einer umfassenden PDF-Datei zusammengefasst. Diese wird dann kostenlos zum Download zur Verfügung stehen. Und als besonderes Goodie obendrauf wird jeder Blogger passend zum jeweiligen Thema etwas verlosen. Alle Verlosungen enden am 01. August, so dass ihr genug Zeit habt an den einzelnen Aktionen teilzunehmen, auch wenn ihr erst zu einem späteren Zeitpunkt dazu stoßt. Also haltet in den nächsten Wochen die Augen offen!

Parallel zu den Veröffentlichungen auf den einzelnen Blogs gibt es eine Facebook-Gruppe, mit der ihr keine Veröffentlichung des Vegan Guides verpasst. Zudem bekommt ihr alle neu veröffentlichten Beiträge der teilnehmenden Blogs auf einen Block und könnt euch mit uns und Interessierten austauschen. Auch Ergänzungen und Kritiken sind immer herzlichen willkommen. Denn irgendwas haben wir garantiert vergessen, so komplex und vielschichtig dieses Thema doch ist;)

998266_590656797622098_1018286302_nDie Beiträge des Vegan Blogger Collective zum Shorty Vegan Guide findet ihr ab dem 02. Juli jeweils Dienstags und Donnerstags auf folgenden Blogs:

Ein bisschen vegan

 

A very vegan life

 

Kosmetik vegan

 

Loving vegan

 

Ab jetzt vegan

 

Bissen für’s Gewissen

Wir sind alle ein bisschen aufgeregt und freuen uns sehr, euch „unser Baby“, an dem wir so viele Wochen saßen, zu präsentieren. Viel Freude damit 🙂