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Aluminiumsalzfreie Deos

Aluminiumsalzfreie Deos | Der große Test

Aluminiumsalzfreie DeosSelten habe ich einen Artikel mit mehr Vorlaufzeit geschrieben als diesen hier. Jenny von I LOVE SPA und ich hatten die fixe (und ziemlich spontane) Idee, verschiedene aluminiumsalzfreie Deos auf Herz und Nieren prüfen. In den letzten Jahren ist die Awareness in Sachen Aluminiumsalze immer größer geworden und viele Menschen schauen sich nach Alternativen um. Daher habe ich hier 2016 schon einmal ein wenig über die Gründe dafür geschrieben und beleuchtet, was wir von aluminiumsalzfreien Deos erwarten dürfen und was nicht. 

Obwohl ich selbst zwar nichts gegen ein handfestes Antitranspirant habe, lässt mich allein schon mein Experimentiergeist gern Neues ausprobieren. Wieso also nicht eimal ein paar Alternativen auf den Zahn, beziehungsweise unter die Achsel fühlen?

Die Testkriterien

Die Idee dazu entstand irgendwann im letzten Sommer und schnell merkte ich, dass das richtig in Arbeit ausartet. Ich habe Samples angefordert, eingekauft, ausprobiert und Notizen gemacht. Jede medizinische Studie hätte ihre helle Freude an mir gehabt. 

Ich habe die Deos im langweiligsten Alltag und den aufregendsten Situationen getestet. In öden Sitzungen, bei 25 Grad Außentemperatur, beim Radfahren und in Gerichtsverhandlungen. Doch wie bringe ich ziemlich subjektive Erfahrungen so zusammen, dass auch der geneigte Leser etwas damit anfangen kann? Kriterien mussten also her, die ich knallhart als Maßstab für alle Produkte ansetzte. Und die da wären:

Anwendung: Wie zufrieden bin ich mit dem Anwenden/Auftragen des Produktes?

Trocknungszeit: Wie lange braucht das Produkt zum Einziehen? Bleibt ein Film zurück? 

Flecken: Hinterlässt es Flecken auf der Kleidung?

Duft: Wie riecht das Produkt? Angenehm oder unschön? Dezent oder intensiv?

Verfügbarkeit: Ist das Produkt einfach im stationären Handel zu bekommen oder nur in ausgewählten Läden? Muss ich es online bestellen?

Preis: Nimmt man es auch mal eben beim Bummel durch den Laden mit oder überlegt man sich die Anschaffung dreimal?

Wirkung Geruch: Schützt das Deo vor unangenehmen Gerüchen?

Wirkung Achselnässe: Hat es regulierende Wirkung auf das Schwitzen? 

(Hierzu ist ergänzend zu sagen, dass ein Deodorant nie die gleiche Wirkung wie ein Antitranspirant haben kann und ich generell wenig mit derartigen Flecken zu tun habe. Dennoch habe ich im Laufe des Tests leichte Unterschiede festgestellt.)

Die Bewertung habe ich an Hand von Herzen vorgenommen. 1 = sehr schlechte Bewertung, 5 = sehr gute Bewertung. Sprich: Je mehr Herzen, desto besser schneidet das Produkt in dieser Kategorie ab.

Jennys Testkandidaten und Ergebnisse findet ihr hier. Wir haben uns vorher nicht abgesprochen, wer welche Produkte testet, sondern haben einfach aus unserem Alltag und unseren Vorlieben geschöpft. Es gibt Doppelungen (Was den Vergleich umso spannender macht) und viele neue Deos zu entdecken.

Aluminiumsalzfreie Deos im Vergleich

Aluminiumsalzfreie Deos im Test

1.Speick Deo Stick Natural*

Anwendung: ♥♥♥♥
Trocknungszeit: ♥♥♥♥
Flecken: ♥♥♥♥♥
Duft: ♥♥(♥)
Verfügbarkeit: ♥♥♥♥♥
Preis:
 ♥♥♥♥
Wirkung Geruch: ♥♥♥(♥)
Wirkung Achselnässe: ♥♥♥

Enthält kein Natron.

Man muss den krautigen Geruch mögen. Dafür zieht der grün-transparente Stick schnell ein, hinterlässt keine Flecken und hält einen durchschnittlichen Tag – obwohl ohne Natron – gut durch. 
Online und in der Drogerie erhältlich.

4,25 €.

2. Soapwalla Deodorant Cream Citrus*

Anwendung: ♥♥♥♥♥
Trocknungszeit: ♥♥♥♥♥
Flecken: ♥♥♥♥♥
Duft: ♥♥♥♥♥
Verfügbarkeit: ♥♥
Preis: ♥♥
Wirkung Geruch: ♥♥♥♥♥
Wirkung Achselnässe: ♥♥♥♥♥

Enthält Natron.

Einer meiner haushohen Favoriten in Sachen aluminiumsalzfreie Deos! Der Duft erinnert an Zitroneneis. Die Konsistenz ist fast buttrig, ähnlich wie bei einem festen Öl. Der Auftrag eines Roll-Ons oder Sprays wäre zwar etwas angenehmer und würde schmierige Finger ersparen, aber das Deo lässt sich sehr gut mit dem Finger aus dem flachen, großen Tiegel entnehmen und schmilzt auch bei höheren Temperaturen nicht. Die Deocreme ist nicht ganz so fein gemahlen wie das Produkt von Ponyhütchen, weißelt dafür aber nicht und hinterlässt so gut wie keine Flecken.
Vor allem online erhältlich. 

16 €

Aluminiumsalzfreie Deos Soapwalla

3. Brooklyn Soap Company Deo Spray*

Anwendung: ♥♥♥(♥)
Trocknungszeit: ♥♥♥
Flecken: ♥♥♥♥♥
Duft: ♥♥♥♥
Verfügbarkeit: ♥♥♥
Preis: ♥♥♥
Wirkung Geruch: ♥♥♥♥
Wirkung Achselnässe: ♥♥♥

Enthält kein Natron. 

Ich liebe den frisch-holzigen Duft dieses Sprays und auch die Wirkung kann sich sehen lassen. Leider ist dieses Deo jedoch – zumindest meiner Erfahrung nach – nichts für Reisen. Sobald der Flakon nicht mehr aufrecht steht, „leckt“ er am Schraubverschluss.
Vor allem online und in einigen Fachgeschäften sowieso größeren Budnikowsky-Filialen erhältlich. 

14,90 €

4. eco cosmetics fresh Deo Roll-On

Anwendung: ♥♥♥♥
Trocknungszeit: ♥♥
Flecken: ♥♥♥
Duft: ♥♥♥♥
Verfügbarkeit: ♥♥♥
Preis: ♥♥♥♥
Wirkung Geruch: ♥♥♥
Wirkung Achselnässe: ♥♥

Enthält kein Natron.

Mittelmäßige für entspannte Tage. Leider braucht das Deo ziemlich lange zum Trocknen und hinterlässt ein leicht feuchtes Gefühl auf den Achseln. Unaufdringlicher Duft, der mich an Babyprodukte erinnert.
Online und in Bio-Fachgeschäften erhältlich.

4,99 €

5. Ponyhütchen Heimatliebe Deocreme

Anwendung: ♥♥♥♥
Trocknungszeit: ♥♥♥♥
Flecken: ♥♥♥♥
Duft: ♥♥♥♥♥
Verfügbarkeit: ♥♥
Preis: ♥♥♥
Wirkung Geruch: ♥♥♥♥♥
Wirkung Achselnässe: ♥♥♥♥♥

Enthält Natron

Mein zweiter Favorit. Hervorragende Wirkung, toller Duft. Durch den hohen Zinkanteil kann das Deo beim Anziehen weiße Flecken hinterlassen, die sich jedoch ziemlich zügig rausreiben lassen. Einen Punkt Abzug in der Anwendung, da die Öffnung des Tiegels relativ klein ist und sich das Entnehmen des Produkte daher manchmal etwas tricky gestaltet. Vor allem, wenn man wie ich keine Deocreme unter den Fingernägeln haben möchte. Ein Spatel kann Abhilfe schaffen. Wird bei höheren Temperaturen etwas flüssiger. 
„Heimatliebe“ im Speziellen ist nur vor Ort in Berlin erhältlich, alle anderen Duftrichtungen vor allem online.

9,99 €

6. Lavera Sensitive 24h Deo Roll-On

Anwendung: ♥♥♥♥
Trocknungszeit: 
Flecken: ♥♥
Duft: ♥♥♥♥♥
Verfügbarkeit: ♥♥♥♥♥
Preis: ♥♥♥♥♥
Wirkung Geruch: (♥)
Wirkung Achselnässe: (♥)

Enthält kein Natron.

Eine meiner beiden großen Enttäuschungen. Zwar war ich sofort vom pudrigen Duft des Roll-On begeistert, dafür trocknet es überhaupt nicht und hinterlässt dunkle – jedoch nicht klebende – Flecken auf der Kleidung. Die Wirkung war bei mir ausgesprochen schlecht. Das Produkt ist in jeder Drogerie erhältlich. Das günstigste Deo im Test. 

3,95 €

Aluminiumsalzfreie Deos vegan Test
7. Eco by Sonya Coconut Deodorant* 

Anwendung: ♥♥♥♥
Trocknungszeit: ♥♥♥
Flecken: ♥♥♥♥
Duft: ♥♥♥(♥)
Verfügbarkeit: ♥♥
Preis: ♥(♥)
Wirkung Geruch: ♥♥♥♥
Wirkung Achselnässe: ♥♥♥(♥)

Enthält Natron.

Dieses Deo hat sogar meine Gerichtsverhandlung überstanden. Zwar würde ich die Deocreme von Soapwalla und Ponyhütchen als einen Hauch besser in der Wirkung bezeichnen, aber auch das Roll-On von Eco by Sonya braucht sich nicht zu verstecken. Es riecht ziemlich unspektakulär leicht säuerlich nach Kokosmilch und hinterlässt keine Flecken. Allerdings braucht es etwas länger zum Trocknen, was man vor dem Anziehen beachten sollte.
Meines Wissens nur online und auch nur in einigen wenigen Shops erhältlich. 

17,95 € 

8. Sante 24h Deo Roll-On Bio-Salbei

Anwendung: ♥♥♥♥
Trocknungszeit: 
Flecken: ♥♥♥♥
Duft: 
Verfügbarkeit: ♥♥♥♥♥
Preis: ♥♥♥♥♥
Wirkung Geruch:

Wirkung Achselnässe: – 

Enthält kein Natron.

Der zweite Abknicker im Test. Wirkung gleich Null und viel schlimmer noch: Der Salbeiduft scheint überhaupt nicht mit meiner Hautchemie zu harmonieren. Ich habe sogar das Gefühl, dass er den Schweißgeruch verstärkt. Das einzige Deo mit dem ich wirklich unangenehm gerochen habe. Zudem trocknet es sehr langsam weg, dafür hinterlässt es keinen Flecken.
In fast jeder Drogerie erhältlich. 

Ca. 6 €

9. Lush Aromaco Festes Deo

Anwendung: ♥♥♥♥♥
Trocknungszeit: ♥♥♥♥♥
Flecken: ♥♥♥(♥)
Duft: ♥♥♥
Verfügbarkeit: ♥♥
Preis: ♥♥♥
Wirkung Geruch: ♥♥♥♥♥
Wirkung Achselnässe: ♥♥♥♥♥

Enthält Natron.

Ein weiterer Favorit. Man muss den holzigen Duft von Patchouli mögen, aber dieses Deo lässt mich so gut wie nie im Stich! Es wird wie ein Deostick unter die Achseln gerieben und zieht gut ein. Pluspunkt: Es fällt keinerlei Verpackungsmüll an. Es sollte allerdings luftdicht verpackt aufbewahrt werden, da es sonst an den Ecken etwas austrocknet und harte Kanten bekommt. Diese Stellen lassen sich aber mit einem Messer leicht abkratzen. Ich bewahre mein Stück in einer kleinen „Tupperdose“ auf und muss eigentlich nur direkt nach dem Kauf und dem längeren Liegen im Laden etwas nachbessern.
Nur bei Lush, online oder im Store erhältlich. 

7,25 €

Aluminiumsalzfreie Deos vegan

10. Fine Vetiver Geranium Deocreme*

Anwendung: ♥♥♥(♥)
Trocknungszeit: ♥♥♥
Flecken: ♥♥♥♥♥
Duft: ♥♥
Verfügbarkeit: ♥♥
Preis: 
Wirkung Geruch: ♥♥♥♥♥
Wirkung Achselnässe: ♥♥♥♥

Enthält Natron.

Die Überraschung im Test. Beim ersten schnellen Ausprobieren hatte ich das Gefühl, dass die hohen Versprechungen der Marke bezüglich des Deos  („…asbolutely effective Deodorant“) nicht wirklich gehalten werden können. Im Langzzeittest hat es sich jedoch in meine Top 4 in Sachen Wirkung geschlichen.
Diese Deocreme riecht etwas nach ökologischem Insektenschutzmittel. Das muss man mögen. Den Preis für den besten Duft wird sie also nicht bekommen. Auch nicht den für die praktischste Verpackung, denn der Glastiegel ist extrem klein und tief. Dafür sieht er ausgesprochen gut aus im Bad. Zum Glück liegt ein kleiner Holzspatel für einen leichtere Entnahme gleich bei. Die Deocreme braucht etwas Zeit zum Einziehen, vor allem, wenn man zu viel erwischt.  Dafür ist die Creme sehr weich und schmilzt butterzart auf der Haut.
Vornehmlich online erhältlich. Mit Abstand das teuerste Deo im Test. 

28 €

11. Schmidt’s Natural Deodorant Stick Lavender Sage*

Anwendung: ♥♥(♥)
Trocknungszeit: ♥♥♥
Flecken: ♥♥♥
Duft: ♥♥♥♥
Verfügbarkeit: ♥♥
Preis: ♥♥♥
Wirkung Geruch: ♥♥♥♥
Wirkung Achselnässe: ♥♥♥♥

Enthält Natron.

Ich wollte wirklich, dass dieses Deo für mich funktioniert. Denn der Duft nach Lavendel ist himmlisch, es zieht schnell ein und die Wirkung ist richtig gut. Allerdings ist die Darreichungsform eine Katastrophe! Es scheint, als habe man einfach eine auf Natron basierende Deocreme in Stickform gepresst. Der Gedanke ist smart, die Umsetzung leider weniger. Der Stick ist furchtbar bröselig und hinterlässt feine Krümelchen auf der Haut. Das Deo braucht eine ganze Weile lang Körperwärme, damit die Oberfläche einigermaßen schier wird und nicht auf der zarten Achselhaut kratzt. In den ersten Tagen der Anwendung hatte ich leicht gereizte Achseln, was ich auf die mechanische Reibung zurückführe. Nach einiger Zeit gab sich dieses Phänomen aber.
Das Deo ist vor allem online erhältlich.

9,99 €

Fazit

Die erste Erkenntnis, die ich nach diesem Test gewonnen habe: Deo ist nicht gleich Deo. Und es muss nicht immer Aluminiumsalz sein. Ich habe festgestellt, dass gerade Natron eine hervorragende Wirkung bei mir hat. Die Trefferquote bei natronhaltigen Deos ist deutlich höher als die bei denen ohne.

Die Angst, dass Deodorants aus dem Bereich der Naturkosmetik per se wenig taugen, hat sich bei mir über die Jahre NICHT bestätigt. Grob überschlagen trage ich in 90% aller Fälle ein Deo ohne Aluminiumsalz und möchte behaupten, dass ich trotz Stress, sportlicher Betätigung und Hitze weder nasse Flecken unter den Armen habe, noch unschöne Gerüche ausdünste. Allerdings braucht es ein wenig Experimentierfreude. Während ich bei aluminiumsalzhaltigen Deos meist ziemlich sicher sein kann, dass sie mich nicht im Stich lassen, musste ich bei aluminiumsalzfreien Deos etwas herumprobieren.  

Zählt man alle Herzen zusammen, ergibt sich folgendes Ranking:

1. Soapwalla
2. Lush

3. Ponyhütchen
4. Speick
5. Fine / Brooklyn Soap Company
6. Schmidt’s 
7. Eco by Sonya
8. eco cosmetics 
9. Lavera
10. Sante

Zu beachten ist hierbei, dass ein Deo natürlich auch Punkte durch den Preis oder die Verfügbarkeit sammeln konnte und in Sachen Wirkung gar nicht so gut abgeschnitten haben muss. Berücksichtigt man nur die Wirkung, ergeben sich für mich folgende Favoriten:

  1. Soapwalla
  2. Lush / Ponyhütchen
  3. Fine
  4. Schmidt’s 

Die eierlegende Wollmilchsau wäre für mich ein aluminiumfreies Deo in der Form des Aromaco von Lush, dem Duft von Soapwalla Citrus oder Schmidt’s Lavender Sage und der Wirkung von Ponyhütchens Creme. Träumen kann man ja mal. 

Natürlich, jeder Mensch ist anders und sicherlich werden die Deos nicht bei jedem so wirken wie bei mir. Aber ich  hoffe, ihr könnt ein wenig von meine Erfahrungen profitieren. Ich bin neugierig, welche Erfahrungen ihr mit aluminiumsalzfreien Deos gemacht habt. Habt ihr einen Favoriten, den ich vielleicht noch garnicht kenne?

P.S.: Bei den mit einem Sternchen* markierten Produkten handelt es sich um PR Samples, die ich extra für diesen Test angefordert habe. Die anderen Produkte wurden von mir selbst gekauft. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und was mich nicht überzeugt, landet nicht auf dem Blog. (Wobei das diesmal ausnahmsweise und aufgrund des Vergleichs nicht ganz stimmt.

Deos ohne Aluminium

Aluminiumsalzfreie Deos | Speick, Ponyhütchen & Lush

Aluminiumsalzfreie Deos vegan Lush Speick PonyhütchenBeinahe wäre ich mal Expertin für Deos geworden. Queen of Deo sozusagen. Man fragte mich für eine TV-Produktion an, bei der es sich um aluminiumsalzfreie Deos drehen sollte.
Ich sagte ab. Aus mehreren Gründen. Zum einen hatte ich weder Lust MIR an den Achseln schnuppern zu lassen, noch – und das ist viel schlimmer (!) – an den Achseln anderer Menschen zu riechen. Zum anderen, weil es schlichtweg unauthentisch und nicht aufrichtig gewesen wäre.

Ich bin nicht die sonderbare Öko-Tante, die immer und überall den Feind wittert und rebellisch nur noch selber rührt. Die hätten sie vermutlich gern gehabt. Ich habe nichts gegen Alu in Deos. Ich finde es sogar manchmal ganz hilfreich. Es wurde also nichts aus meiner TV-Karriere. 

Was genau haben wir denn gegen Aluminium(salze)?

Dennoch verwende auch ich – wenn möglich – gerne Deos ohne Aluminiumsalze. Einfach, weil ich es kann.
Seit einiger Zeit schon spielen Aluminiumsalze, bzw. der Verzicht darauf eine immer größer werdende Rolle im Beautykosmos. Was zuerst in einschlägigen Foren begann und sich dann auf immer reichweitenstärkere Blogs ausweitete, ist nun auch in der Drogerie angekommen. Klassische Deodorant-und Antitranspiranthersteller bringen mittlerweile ganze Linien heraus, die auf Aluminiumsalze verzichten. Aluminiumsalzfreie Deos sind DAS Ding der Stunde. Auch in der konventionellen Hautpflege. Eine kleine Revolution. 

Doch war das nötig? Oder bedient man einfach eine gestiegene Nachfrage, um die eigenen Umsätze anzukurbeln? Die Sachlage ist schwierig. Es gibt Studien, die die Gefahren von Aluminiumsalzen im Deo für begründet halten und mindestens genauso viele, die diese relativieren.

Hintergrund der ganzen Debatte waren alte Studien, die das Brustgewebe an Brustkrebs erkrankter Frauen unter die Lupe nahmen und dort eine erhöhte Menge an Aluminiumssalzen feststellten. Mittlerweile weiß man, dass auch die nicht an Krebs erkrankten Frauen der Studie im Brustgewebe unterhalb der Achseln erhöhte Werte aufwiesen. Und das eine Erhöhung des Wertes genau an dieser Stelle auch durchaus mit der dichteren Dicke des dortigen Gewebes zu tun hat. Darüber hinaus ist die Menge an Aluminiumsalzen, die wir täglich über die Nahrung zu uns nehmen um ein VIELFACHES höher ist, als die, die eventuell über Deodorants in unseren Körper gelangen. Dennoch ist nicht außer Acht zu lassen, dass dies vor allem für gesunde Haut gilt. Studien haben gezeigt, dass die Aufnahme der Salze bei geschädigter Haut (beispielsweise durch Rasur) deutlich höher ausfällt. Ob und wiefern diese allerdings Brustkrebs beeinflussen ist bis heute nicht abschließend geklärt. Einzig, dass Aluminium bei bereits vorhandenem Brustkrebs die Metastasenbildung beschleunigen kann, ist wissenschaftlich nachgewiesen. Ein Grund, wieso bei erkrankten Frauen die Verwendung eines Deos ohne Aluminiumsalze angeraten wird, denn gerade die Metastasen eines Mamma-Karzinoms führen häufig zum Tode. 

Aluminiumsalzfreie Deo – Können die was?

Ihr seht, an Aluminiumsalzen scheiden sich die Geister. Mein Fazit: Ein Deo allein macht noch keinen Krebs. Aber wenn ich die Möglichkeit habe einen Stoff, der in dieser Form nichts in meinem Körper zu suchen hat, zu meiden und dennoch eine gute Wirkung zu erzielen, dann tue ich das gern.

Und genau das sind wir beim eigentlichen Problem. Ein Deo ohne Aluminiumsalze ist zwar ein Deodorant, aber kein Antitranspirant. Sprich: Es schützt eventuell gegen unangenehme Gerüche, aber nicht gegen die eigentliche Schweißbildung. Denn es ist das Aluminiumsalz welches die Poren verengt und die Körperflüssigkeit so am Fließen hindert. Dessen muss man sich im Klaren sein. Wer auf Aluminiumsalze verzichten möchte, muss damit rechnen, dass es auch mal feucht unter den Armen wird. 

Im Laufe der Jahre haben sich bei mir aber ein paar Favoriten herauskristallisiert bei denen selbst das für mich kein Problem darstellt. Auch und vor allem, weil ich meist Kleidungsstücke mir einem hohen Baumwoll- oder Viskoseanteil trage und den Polyestermonstern aus der Teeniezeit (zum Glück!) abgeschworen haben. 

Speick Deo Stick

1. Deo Stick von Speick

Vor mehr als 15 Jahren meine erste Erfahrung in Sachen Naturkosmetik. Total Old School. Und überraschender Weise ziemlich wirkungsvoll. Der transparent-grüne Stift verströmt einen leicht krautigen Duft mit dem man können muss. Damals habe ich vornehmlich gourmandige Düfte mit hohem Vanilleanteil getragen. Was auf den ersten Blick massiv kollidiert, ergänzte sich im Alltag aber super. Wer sich mal an aluminiumsalzfreie Deos herantasten und unkompliziert in der Drogerie kaufen möchte, sollte hier einen Riecher riskieren. 

Inci

Feuchtpflegekomponente, Flüssigwachs (pflanzliche Basis), Weingeist, Verseifte Stearinsäure (pflanzliche Basis), Komposition mit ätherischen Ölen,  Speick-Pflanzenextrakt (Pflanze aus kontrolliert biologischer Wildsammlung), Salbei-Extxrakt, Lavendel-Öl, Chlorophyll, Komponenten ätherischer Öle

ca. 4 €

Bio Cremedeodrant Ponyhütchen

2. Bio Cremedeodorant von Ponyhütchen

In Sachen „Aluminiumsalzfreie Deos“ lande ich seit Jahren lande ich immer wieder bei den Deocremes von Hendrike. Auf der Basis von Natron und Zinkoxid, eingebettet in gute Öle, pflegt es und sorgt für frische unter den Achseln – ohne auszutrocknen oder weiße Flecken auf der Kleidung zu hinterlassen.  Im Laufe der Jahre habe ich allerdings herausgefunden, dass nicht jede Duftrichtung bei mir zum Erfolg führt. Das ist dann wohl diese individuelle Hautchemie. 

Nachdem ich lange Zeit „A Perfect Match(a)“ verwendet habe, bin ich seit einigen Wochen super happy mit „Kokoskuss“. Der Duft ist himmlisch! Keine künstliche, extrem süße Kokosnuss, sondern der pure Hauch von Urlaub. Das Deo hält bei mir den ganzen Tag frisch, auch nach sportlicher Betätigung. Wirklich feucht werde ich mit den Deos von Ponyhütchen auch nicht. Natron und Zinkoxid sei Dank.

Inci

Bio-Kokosnussöl (kba), Natron, Bio-Sheabutter (kbA), Sonnenblumenöl, Bio-Macadamianussöl (kba), Zinkoxid, Kaolin, Stärke, Parfüm.

9,99 €

Aromaco Lush Deo

3. Aromaco von Lush

Was aussieht wie ein eher unansehnliches Stück Kernseife ist meine Entdeckung des letzten Jahres. Empfohlen hat es mir Jenny von I Love Spa, nachdem ich mich jahrelang um die Deos von Lush gedrückt habe. Zu oft las ich im Netz von gelben Flecken in der Kleidung.

Anlässlich der Reha ließ ich mich dann im letzten Winter doch darauf ein und wurde nicht enttäuscht. Zwar braucht der Körper – zumindest meiner – immer ein paar Tage der Umgewöhnung, wenn ich nach einem anderen Deo wieder auf dieses wechsle, aber dann macht es einen hervorragenden Job. Aromaco duftet leicht nach Patchouli und wirkt mit Zaubernuss und Kamillen-Essig sogar leicht adstringierend. Noch dazu ist das Deo wahnsinnig ergiebig. Mit einem Stück komme ich mehrere Monate aus. 

Beim Kauf des Deos wird im Lush Shop ein kleines Stück von einem größeren abgeschnitten, so dass es auch mal sein kann, dass man etwas mehr oder etwas weniger als die 100 g bekommt. Ich teile mir mein Stück zuhause immer noch mal in kleinere Portionen, die ich dann in kleine Aufbewahrungsboxen von Rossmann verpacke. Diese sind groß genug für ein handliches Stück, verhindern, dass dieses austrocknet und sind auch toll für die Reise.

Inci

Water (and) Hamamelis Virginiana Leaf Extract (Hamamelisaufguss), Propylene Glycol, Sodium Stearate, Matricaria Chamomilla Vinegar (Kamille-Essig), Sodium Bicarbonate, Pogostemon Cablin Oil (Patchouliöl), *Citral, *Limonene, Parfüm

100 g/7,25 €

punkteklein

Sicher, jeder Mensch ist anders. Und was bei mir funktioniert, muss bei anderen noch lange nicht klappen. Wer es aber mal aluminiumsalzfreien Deos möchte, ist hier sicherlich für den Anfang gut bedient. Noch dazu sind alle drei Deos handgepäckstauglich, da fest.

Eine weitere Möglichkeit ist auch das Selbermischen eines Deos auf Natronbasis. (Da haben wir sie doch nochmal, die Öko-Tante.) Mein Rezept für ein „bullet-proof Deo“ ohne Aluminiumsalze findet ihr hier. Es hat mich nie im Stich gelassen. In letzter Zeit hatte ich einfach zuviel Spaß daran neue Produkte zu testen und bin vom Selberrühren abgekommen 😉

Aluminiumsalzfreie Deos vegan

P.S. Die Produkte von Speick und Ponyhütchen wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und nur was mich überzeugt, landet auch auf dem Blog.

BioBox im April | Ein bisschen wie Ostern

Moin,

mit ein wenig Verspätung erreichte mich gestern die BioBox Beauty&Care Ausgabe für April. Ich muss gestehen, dass mir dies Mal kaum auffiel, dass sie etwas länger brauchte. Ich hatte sie schlichtweg vergessen, spielte sogar schon mit dem Gedanken sie abzubestellen. Für mich war in den letzten Monaten ein bisschen der Reiz weg und der Gedanke, das Geld lieber gezielt in ausgesuchte Produkte zu investieren nahm wurde immer lauter. Mal schauen, ob BioBox mich diesen Monat eines besseren belehren konnte,

biobox

Meine April-Box enthielt folgende Produkte:

  • Luvos Soft Peeling Maske (Originalprodukt, 1,29 €) vegan
  • benecos Mono Lidschatten in der Farbe amazing (Originalprodukt, 4,49 €) vegan
  • organicum Shampoo bei normalem und trockenem Haar (Muster-Sachet, BioBox gibt 1,50 € an, auf der offiziellen Seite kostet es 1,00 €) vegan
  • Cattier Paris Verwöhnende Körperlotion (Originalprodukt, 14,95 €) vegan
  • Speick Natural Aktiv Deo Roll-On (Originalprodukt, 6,29 €) vegan

Erster Pluspunkt: Wieder sind alle Produkte vegan. Zweiter Pluspunkt: Ich kann fast alle gut gebrauchen. Einzig bei Luvos bin ich aus bekannten Gründen vorsichtig. Das Speick Deo wirkt bei mir sehr gut, so dass ich es mir für den Notfall in den Schrank stellen werde. Der Lidschatten hat eine Farbe, die ich so noch nicht im Schminkschränkchen habe. Ich werde ihn sicherlich nicht auf den gesamten Lid verwenden, dazu ist er mir einfach zu blau. Aber als Liner wird er sich sicherlich gut machen. Besonders freue ich mich über die Lotion von Cattier. Mich spricht diese Marke sehr an und auf den ersten Riecher kam mir ein wohlig-weicher Babycremeduft entgegen. Auch das Shampoo von organicum spricht mich sehr an. Enthält es doch neben tierlichen Inhaltsstoffen und Silikonen (Die in der Naturkosmetik eh nichts zu suchen haben.)  kein Glycerin, kein Alkohol, kein Palmöl, kein ALS, SLS, EDTA, kein Paraffin oder andere Petroleum-Derivate, keine Farbstoffe und keine Parabene.

Wenn ich etwas kritisieren sollte, dann ist es vielleicht die mangelnde Markenauswahl. Vor allem Luvos und Speick waren schon mehrmals in den Boxen vertreten, auch benecos und Cattier Paris waren schon dabei. Sicherlich müssen die Versender solcher Boxen auch langfristite Kooperationen eingehen. Und wahrscheinlich lohnt sich die Beteiligung an einem solchen Konzept für die teilnehmenden Firmen erst ab mehreren Auftritten. Aber als Verbrauche freue ich mich natürlich auf eine Produktvielfalt und darauf Neues kennenzulernen.

Am Preis gibt es nicht zu meckeren. Die 15 €, die das Abo alle zwei Monaten kostet, holt die Box mit ihrem Gesamtwert von 28, 52 € locker wieder rein.

Fazit: Diesen Monat bin ich wirklich froh, die BioBox nicht gekündigt zu haben. Jetzt noch ein, zwei neue Firmen mehr und ich bin für die nächsten Monate besänftigt 😉

Tschüss und bis zum nächsten Mal!

Unter der Lupe | Die Vegan Box im August

Nach einer gespannten Zeit des Wartens wurde an diesem Wochenende nun endlich die erste Vegan Box zugestellt. Bereits vorher war klar, dass der Schwerpunkt primär auf Lebensmitteln liegt und Kosmetik und Co. zwar auch vertreten sein, aber eine eher untergeordnete Rolle spielen sollten.

Eigentlich also nicht unbedingt etwas für ich, aber ich bin ja immer offen für Neues und so freue ich mich, euch heute die Vegan Box etwas näher vorzustellen. Oder vielmehr das, was von ihr übrig ist. Die Box erreichte mich quasi in dem Moment, als ich ins Auto nach Berlin stieg, so dass schon drei Produkte dem Hunger unterwegs zum Opfer fielen. Diese fehlen also auf dem Bild. 

veganboxaugust2013

Der Inhalt

In meiner 1. Ausgabe der Vegan Box waren enthalten:

Bei meiner Box handelt es sich um die kleine Ausgabe, die monatlich erscheint und 14,90 € kostet (Zum Vergleich: Die Große kostet 24,90 € und erscheint ebenfalls monatlich.). Mit einem tatsächlichen Wert von 21,54 € übertrifft die aktuelle Box ihren Kaufpreis also um einiges. 

Meine Meinung

Die Snacks

Buddha Bears. Schokolade und Clif Bar wurden zeitnah am Wochenende verspeist. Die Gummibären, die ich als einziges der drei Produkte noch nicht kannte, haben mich absolut überzeugt. Leider auch meinen Freund, so dass ich am Ende nicht viel abbekam. Frisch, fruchtig und von toller Konsistenz. Allerdings halte ich 2,59 € für 150 Gramm für etwas kostspielig, um sie mir regelmäßig zu kaufen. Vego geht immer. (Ich hoffe nur, dass sie irgendwann das Format auf mundgerechtere „Rippen“ umstellen.). Die Clif Bars mag ich sogar noch lieber, allerdings habe ich ausgerechnet die Sorte erwischt, die ich am wenigsten mag. Aber mag kann nicht immer Glück haben und geschmeckt hat sie auch. 

Die Lebensmittel

Über Streich’s drauf von Zwergenwiese freue ich mich sehr. Der Aufstrich wird in den nächsten Tagen auf meinen Broten für die Arbeit landen. Die Suppe von Sonnentor werde ich versuchen als Grundlage für eine Eigenkreation zu verwenden. Zwar habe ich bisher nur die süßen Varianten gekostet, aber ich weiß von anderen Testern, dass auch die deftigen Süppchen eher „schwach auf der Brust“ sind und einiges an Pepp benötigen. Mit dem Sojaöl bin ich etwas überfordert, weil mir spontan nichts einfällt, für was ich es verwenden kann. 

Die Kosmetik

Die Seife von Speick riecht himmlich. Grapefruit, Limette, Orange und Krause Minze. Genauso wie ich es mag. Erinnert mich an frische Limonade. Ich denke, dass ich das Stück eine Weile unangetastet lasse, allein, um daran zu schnuppern. Mit der Shampooprobe von Weleda kann ich leider wenig anfangen, da die Tube bei meiner Haarmasse kaum für eine Wäsche reicht. Sie wird mich sicherlich auf irgendeinen Wochenendausflug begleiten, aber ein wirkliches Urteil werde ich mir leider damit nicht bilden können. Ähnlich sieht es mit den Sachets von Alva aus. Ich habe meine Gesichtspflege gefunden und experimentiere nicht mehr allzu viel herum. Schon gar nicht, wenn das Tütchen für maximal drei bis Anwendungen reicht. Für einen Kurztrip mit leichtem Gepäck  wären sie aber sicherlich geeignet.

Das Magazin

Immer wieder interessant. Leider aber wohl nur für Menschen, die nicht Mitglied im Vegetarierbund sind oder das Magazin nicht abonniert haben. Alle anderen werden diese Ausgabe nämlich schon kennen. Ich werde das Magazin wohl weiterverschenken. So erfüllt es dennoch einen guten Zweck.

Das Füllmaterial

Einziger wirklicher Kritikpunkt ist für mich das Polstermaterial. Da sind wir die Holzspäne bei der Biobox endlich los, da krümelt mir nun die Vegan Box die Bude voll. Ich würde mich freuen, wenn da mittelfristig eine bessere Lösung gefunden wird.

Fazit

Eine Box, die sich lohnt. Menschen, die sich regelmäßig mit „der Materie“ befassen, werden viele Produkte sicherlich schon kennen. Das aber ist nicht weiter schlimm, da für mich viele Nachkaufkandidaten dabei waren, die ich mir bei Gelegenheit wieder gegönnt hätte (Vego, Clif, Streich’s drauf), Die Seife wäre wohl unter normalen Umständen im Regal geblieben, einfach weil ich meistens die handgesiedeten Seifen meiner Mutter verwende und keine kaufe. Wer das Magazin bereits hat, kann es an Interessierte weitergeben und so vielleicht noch den einen oder anderen neugierig machen. Und auch die Proben werden ihre Bestimmung finden. Alles in allem eine schöne, ausgewogene Box, aus der ich wirklich alles irgendwie gebrauchen kann. Sicherlich auch irgendwann das Öl 😉

Die Vegan Box ist für 14,90 € (kleine Box) und 24,90 € (große Box) hier online zu bestellen. 

Unter der Lupe | BioBox Beauty & Care im Juni

Am Wochenende war ich mal wieder unterwegs und somit leider nicht zuhause als die neue BioBox Beauty & Care geliefert wurde. Franzi vom Gemüseregal kündigte sie mir allerdings schon mit den Worten „Die neue BioBox ist toll!“ an und machte sie mir schmackhaft.  Sie sollte Recht behalten!

Nachdem ich von der letzten Box leider nicht ganz so angetan war, haut mich diese wirklich von den Socken. Meine enthielt:

 

bioboxjuni

 

Wie ihr seht sind auch dieses Mal erstaunlich viele Fullsizes und großzügige Probiergrößen dabei. Soweit ich es feststellen konnte, sind auch alle Produkte vegan. Einzig zur neuen Gesichtscreme von Sóley konnte ich keine Angaben finden.

Meine Meinung

Die Bodylotion von Luke + Lilly stach mir sofort ins Auge (Lila!!), wird ihrer Ankündigung irgendetwas mit Blütenduft zu sein aber nicht gerecht. Für mich riecht die Creme eher fruchtig-frisch. Dies dafür aber sehr dezent und angenehm.

Vom Konjac Schwamm hatte ich bisher nur den großen Bruder für den Körper, so dass ich gespannt auf die Wirkung im Gesicht bin. Er soll reinigen, peelen und gleichzeitig sanft zur Haut sein. Nach 3-4 Monaten kommt er einfach in den Kompost.

Das Chin Min Sportspray soll die Muskulatur anregen und die Leistung steigern. Es enthält Minze und Teebaumöl und erinnert mich dem Geruch nach an Tigerbalm. Ich glaube, dass es wunderbare Dienste nach einem langem Stadtbummel tun wird.

Von Speick Deos war ich immer sehr begeistert. Die Wirkung war für aluminiumfreie Naturkosmetik-Deos immer sehr gut. Das neue Aktiv Roll On mit Langzeitwirkung war mir bisher aber unbekannt.

Das Wilm Pinus Vital Pflegewasser soll bei gestresster Haut, Juckreiz,  Trockenheit, Spannung und Rissen helfen. Es ist durch die flüssige Konsistenz auch auf der Kopfhaut anwendbar.

Von AlmaWin verwende ich bereits das Waschmittel und bin gespannt auf die Wirkung des Badreinigers. Anders als die 500ml Flasche kommt die kleine Packungsgröße leider ohne Sprühkopf. Mal sehen, wie ich das Mitteln einsetzen werden.

Sóley. Ich liebe Island. Und alles mit Wildkräutern. Auf diese Gesichtscreme bin ich wirklich gespannt. Ich hoffe nur, dass ich noch herausfinde, ob sie vegan ist. Hat zufällig jemand von euch Infos dazu?

Fazit

Eine rundum gelungene Box, wie ich finde. Tatsächlich werde ich für alle Produkte eine sinnvolle Verwendung finden. Meine Highlights sind der Konjac Schwamm, das Speick Deo und die Sóley Gesichtscreme, aber auch die beiden Sprays kommen sicherlich häufiger zum Einsatz. Badreiniger sollte man immer im Haus haben (und auch verwenden*hust*) und die Reisegröße der Bodylotion landet in meiner Kulturtasche. In meinen Augen sind die 15€ diesen Monat gut angelegt. Ich bin gespannt, ob BioBox den Standard nächstes Mal halten kann.

Wie findet ihr die Juni-Ausgabe der BioBox? Ich freue mich auf eure Meinungen:)