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Beauty & Care | Meine Helfer für splissfreies, glänzendes und langes Haar.

Nachdem ich gestern nach dem ersten Friseurbesuch seit April 2013 ein Bild meiner Haare auf Facebook postete bin ich immer wieder gefragt worden, wie ich es geschafft habe so lange komplett splissfrei zu bleiben und solch lange und glücklicherweise auch gesunde Haare zu züchten. Heute verrate ich euch also mein Regime, welches ich seit einigen Zeit so, bzw. in etwas abgewandelter Form, praktiziere. Im Grunde ist es ganz simpel, kein Hexenwerk.

Zur Verdeutlichung aber erst einmal ein paar Bilder. Das Bild links entstand kurz nach dem Friseurbesucht im April 2013, das rechte im Januar 2014.

Foto

Hier nun das besagte Bild, welches ich vor zwei Tagen auf Facebook und Instagram zeigte:

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Die Basics

1. Kein Silikon

Silikon ist böse. Punkt. Auf den ersten Blick lässt es die Haar glatt und glänzend erscheinen, allerdings dichtet es auch ab, so dass keine Feuchtigkeit eindringen kann und das Haare (wie im übrigen auch die Haut) auf lange Sicht austrocknet. Zudem lassen sich Silikone kaum bis gar nicht komplett ausspülen. Die Mehrheit der Schuppen auf unserem Kopf stammen nicht von abgestorbenen Hautzellen, sondern von Produktrückständen. Mit ein Grund, wieso ich Silikone in Schuppenshampoos für völlig kontraproduktiv halte.

2. Immer zwei Shampoos im Wechsel

Die Praktik immer zwei Shampoo auf dem Wannenrand stehe zu haben, vollziehe ich nun schon seit vielen Jahren. Ich bilde mir einfach ein, dass meine Haare und vor allem meine Kopfhaut sich sonst zu sehr gewöhnen und die Wirkung geschmälert wird. Auch hilft bei der Dauernutzung eines Volumenshampoos (die tendenziell eher austrocknen) ab und an ein Repair Shampoo zur Regeration, so wie ein Shampoo für trockenes Haare gerne ab und an ein stärkerer reinigendes gegen die Rückstände brauchen kann. Wie gesagt: Bilde ich mir ein 😉

3. Fönen – So viel wie nötig, so wenig wie möglich

Fönhitze ist nicht gut für die Haare. Egal wie viel Hitzeschutz man verwendet. Wirklich hilfreich wäre da nur eine Silikonbombe und dann wären wir wieder bei Punkt 1. Natürliches Öl kann in einem gewissen Rahmen helfen, müsste für Glätten, Locken und Co. allerdings so aufgetragen werden, dass es nicht mehr schön aussähe. ich bin also dazu übergegangen nur den Oberkopf zu fönen, damit zumindest der sitzt und ich sofort „vorzeigbar“ bin. Die Längen pfriemele ich in einen Dutt oder lasse sie  an der Luft trocken. Die Spitzen danken!

4. Nur Haargummis ohne Metall

Metall drückt und reibt, da es starr ist und nicht nachgibt. Spitzen brechen so leichter.

5. Conditioner nur sehr selten

Tatsächlich habe ich das mit dem Conditioner ursprünglich nur aus Faulheit und Zeitmangel gelassen. Als ich noch ausschließlich KK Shampoo (oder das falsche NK Shampoo…) verwendete war nicht daran zu denken. Ich wäre beim Kämmen nicht durchgekommen. Seitdem ich regelmäßig Ölkuren mache, ist das kein Problem mehr. Das Auftragen von einem Tropfen Öl in das handtuchtrockene Haar hilft genauso gut.

6. 1-2x die Woche eine Ölkur über Nacht

Ich teste mich da gerade quer durch die Sortimente. Meine beiden Favoriten findet ihr auf dem Bild. Das Amla Öl hat einen so besonderen und intensiven Geruch, dass ich es nur über Nacht im Haare lasse und morgens ausspüle. Das Arganöl kommt auch nach der Wäsche oder in kleinster Menge auch noch dem Trocknen ins Haare (und auf die Haut und den Körper). Am besten wirkt Öl in leichten angefeuchtetem Haar (ein Blumensprüher leistet hier gute Dienste), da dann gleich Feuchtigkeit eingeschlossen wird. Öl auf trockenem Haar KANN auf Dauer auch austrocknen, weil Feuchtigkeit ausgeschlossen wird.

7. Öl in die Spitzen – Vor und/oder nach dem Fönen

 Siehe oben. Entwirrt, macht kämmbar und schützt die Spitzen.

8. MSM

Hier fasse ich mich ebenfalls kurz und verweise auf meine beiden Blogposts zum Thema: Hauptartikel, Update. Dort findet ihr auch alle Infos zur Dosierung, eventuellen Nebenwirkungen und meine Bezugsquelle.

9. Nasse Haare kämmen

Ja, ich weiß. Man soll nasse Haare nicht kämmen. Ich muss es tun. Und mache es auch schon immer so. Anders würde ich im trockenen Zustand nicht mehr durchkommen. Ich wasche die Haare über Kopf und muss sie zum Fönen „gerade biegen“. Dafür muss ich dann während und nach dem Fönen weniger Kämmen. Ich verwende eine grobzinkigen Kamm und beginne immer an den Spitzen. Auch ein Tangle Teezer hat sich als hilfreich erwiesen, wobei ich keinen signifikanten Unterschied zum Kamm feststellen konnte. Ausser vielleicht der, dass der Teezer bei meinem dicken Haar eh nur die Deckhaare erreicht, das Haar also nicht vollständig durchgekämmt wird.

Was es sonst noch zu sagen gibt

Ich färbe meine Haare sehr, sehr selten. Entweder gar nicht oder einmal im Jahr, wenn die Haare über den Sommer wieder besonders ausgeblichen und somit „scheckig“ sind, um sie wieder anzugleichen. Hierfür verwende ich eine chemische, dauerhafte Coloration. Warum ich dafür kein Henna verwende, könnt ihr hier nachlesen.

Meine aktuelle Favoriten

Aktuell verwende ich am aller-, allerliebsten das Volumenshampoo von eco cosmetics. Noch ein Tipp von Frau Dittrich von Pure Schönheit und das, nachdem ich so lange gesucht habe: Ein Naturkosmetik-Shampoo, dass reinigt wie ein herkömmliches, nicht beschwert, gut riecht, absolut verträglich und dazu auch noch erschwinglich ist. Die Nachbestellung ist bereits unterwegs. Im Wechsel verwende ich dazu aktuell das Repairshampoo von Lavera.

Wenn ich dann doch mal eine Spülung verwende, dann den Cupuaçu Conditioner von Amazonia Preciosa. Ein perfekter American Cream (Lush) Dupe!

Für die nächtliche Ölkuren verwende ich entweder das Amla Haaröl von Khadi oder das Arganöl von Jislaine. Letzteres kommt auch vor oder nach dem Fönen in die Spitzen und/oder auf das Deckhaar. Bitte SEHR sparsam dosieren!

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