Schlagwort-Archive: Tee

Simply Chai vegan

Simply Chai | Ein Stück Indien in der Dose

Simply Chai

Das hier war Liebe auf den ersten Blick. Oder vielmehr auf den ersten Schluck. 

Als ich im März auf der Veggie World in Hamburg am Stand von Simply Chai ankomme, ist mein Stresslevel schon relativ hoch. Kleine Halle, viele Leute. Dementsprechend kaum Platz, ein hoher Lautstärkepegel und leider auch nicht wirklich viel Neues. Was allerdings auch meinem Bloggerdasein geschuldet sein mag und der Tatsache, dass man als solcher doch meist relativ früh über Updates informiert wird. Jammern auf hohem Niveau. 

Ich stehe also da, bin mittlerweile latent entnervt und schon kurz vorm Gehen. Eine Runde noch. Vielleicht habe ich ja was übersehen. Ich passe mich also dem Flow an und lasse mich von der Menge treiben. Bis ich vor einem Stand stecken bleibe, der anscheinend irgendetwas Trinkbares in ziemlich feschen Dosen darbietet. Mit guten Packaging kriegt man mich immer. 

Ob der Inhalt genauso gut ist? Mal schauen. Chai geht ja irgendwie immer. Nicht unbedingt neu. Chai ist gerade in. Normalerweise wildere ich auf Messen kaum im Foodblogger-Milieu, sondern bin auf auf der Jagd nach Kosmetik, Fashion und Accessoires. Aber ich liebe Chai. Seit ich denken kann. Also ran da.

Simply Chai

Was für ein Glück! Meine Geschmacksknospen tanzen Samba. Das hier ist Chai, genau wie ich ihn mag. Nicht zu süß, nicht zu würzig, nicht zu fad. Dafür aber in feinster Fair Trade Qualität. Denn guten und fair gehandelten Kaffee bekommt man mittlerweile fast in jeder deutschen Kleinstadt. In Sachen Chai sieht es da oft schon anders aus und oft weiß niemand so richtig, was einem da in die (Pflanzen)Milch gerührt wird.

Simply Chai hält es daher wie folgt:

  • Ohne Gluten
  • Ohne Gentechnik
  • Ohne Stabilisatoren
  • Ohne gehärtete Fette
  • Ohne künsltiche Aromen
  • Ohne Emulgatoren
  • Ohne Verdickungsmittel
  • Ohne Farbstoffe
  • Ohne Laktose
  • Ohne Phosphate

Chai basiert auf dem indischen Massala Tee und wird mit Gewürzen wie Zimt, grünem Kardamon, Ingwer, weißem Pfeffer, Nelke und Muskat verfeinert. Hierbei gleicht keine Zusammensetzung der anderen – ähnlich wie beim Curry – und die Rezepturen köcheln oft lange vor sich hin.  Das ist im modernen Arbeitsleben meist nicht möglich und so bietet ein gutes Instantprodukt ohne viele Zusatzstoffe definitiv eine praktische Alternative.

Den Chai von Simply Chai gibt es in drei Geschmacksrichtungen: „Classic“, den etwas schärferen „Spicy“ und den süßlichen „Vanilla“. Besonders erfreulich finde ich, dass es für die drei schnieken Dosen auch Nachfüllpacks gibt, so dass diese immer wieder verwendet werden können.

Besonders gern mag ich meinen Chai übrigens mit aufgeschäumter Milch aus meiner Cafissimo. Ein kleines Stück Indien im Glas.

Übrigens: Für jedes Kilo verkauften Chais gehen 30 Cent an ein Bildungsprojekt in den ärmsten Regionen Indiens.

Simply Chai

Gewinne alle drei Sorten Simply Chai

Bald könnt auch ihr euch vielleicht ein Stück Indien nach Hause holen. Denn ich habe die Chance ergriffen und gleich mal eine kleine Kooperation mit Simply Chai für euch klargemacht.   Zusammen verlosen wir 1 Paket mit allen 3 Sorten (Classic, Spicy & Vanilla).

Schreibt mir bis Montag, 02. Mai um 20.00 Uhr eine Mail an kathrin (at) einbisschenvegan (dot) de und vergesst eure Postadresse nicht! Bitte habt Verständnis dafür, dass diesmal nur Leser*innen aus Deutschland (beziehungsweise mit einer deutschen Postanschrift) mitmachen können, da ich den Gewinn selbst und auf eigenen Kosten verschicke.

punkteklein

Das Gewinnspiel ist kostenlos. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen mit Wohnsitz in Deutschland, die das 18. Lebensjahr vollendet oder das Einverständnis ihrer Erziehungsberechtigten haben. Jede*r Teilnehmer*in kann nur einmal und im eigenen Namen teilnehmen. Eine Barauszahlung oder ein Umtausch des Gewinns ist nicht möglich. Unter allen korrekten Einsendungen ein*e Gewinner*in ausgelost, die per Mail benachrichtigt wird. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

P.S.: Der Chai wurde mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Trotzdem gilt wie immer: Dieser Artikel spiegelt meine eigene und vor allem ehrliche Meinung wider und nur was mich überzeugt, landet auch auf dem Blog.

Coolinarisches | Tschai – Ein blutroter Trank mit Biss

9k5rv7

Heute erwartet euch nicht nur mein erster Beitrag zum Halloween-Projekt des Vegan Blogger Collectives, sondern auch gleich etwas aus der Kategorie „Was ihr von mir noch nicht wusstet“.

Ich war in der Waldjugend. In der WAS? Sowas wie Pfadfinder, nur ohne Kirche. Im Alter von 9 bis 14 Jahren habe ich regelmäßig in Zelten mitten im Wald gehaust, über Lagerfeuer gekocht und konnte 50 Baumarten anhand der Rinde unterscheiden. Mindestens;) Es war eine sehr schöne Zeit, die für mich an dem Punkt endete, an dem das beginnt was man Pubertät nennt. Irgendwann wurde anderes wichtiger. Aber noch heute zehre ich  davon und habe einige wunderbare Dinge mitgenommen. So auch das Getränk, das ich euch heute vorstellen möchte. 

Wobei das eigentlich gelogen ist. Denn ob der Tschai, den wir damals immer im Winter zubereitet haben tatsächlich genau so gekocht wird habe ich nie erfahren. Unser Rezept war ein wohl gehütetes Geheimnis und wurde nur mündlich weitergegeben. Wobei ich heute wetten würde, dass unser Hortenleiter einen Spickzettel in der Hosentasche hatte… Hängen geblieben sind bei mir vor allen die Trockenfrüchte und Nüsse, die hinein gegeben wurden und dem Ganzen einen gewissen Pfiff und vor allem Biss verliehen. 

tschaizutaten

Es könnte also so gewesen sein: 

  • Naturtrüber Apfelsaft, Holunder- oder Johannisbeerensaft und roter Traubensaft in eurem liebsten Mischverhältnis.
  • optional 1 Tasse roter Tee, z.B. auf der Basis von Hagebutte
  • Gewürze (z.B. Zimt, Kardamom, Muskat, Nelken und Vanille…)
  • Agavendicksaft
  • etwas Orangen- und Zitronensaft
  • getrocknete Apfelringe, klein geschnitten
  • Haselnüsse 

Die Gewürze in einen Teefilter füllen und zusammen mit den Flüssigkeiten sowie dem Trockenobst und den Nüsse kurz aufkochen und dann auf kleiner Flamme so lange köcheln lassen bis die Haselnüsse etwas weicher geworden sind. Mit Agavendicksaft abschmecken und heiß servieren.

Trockenobst und Nüsse können je nach Geschmack auch variiert werden. Wer mag kann das Ganze mit etwas Rotwein auch noch „alkoholisieren“.

Tschai wird seit Jahrzehnten abends am Lagerfeuer getrunken. Eine Kerze und ein paar leckere Kekse tun es aber sicherlich auch 😉

tschai2

Prost!

Bisher erschienene Artikel des Projektes:

Erbses Einführung mit Erläuterung zum gruseligen Gewinnspiel

Kürbis-Marmeladen bei Vegan Witch

Blutrote Maske für ein schaurig-schönes Anlitz bei Pseudoerbse

Gruselige Würstchen im Schlafrock bei Ab jetzt vegan

True Blood – Veganes Kunstblut bei Pseudoerbse

Schaurige Windlichte bei Leckerlutionär

Skeleton Nageldesign bei Pseudoerbse