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Hotel Birke in Kiel | „Meeres-Express“ mit Oceanwell

Am Wochenende habe ich dem Hotel Birke in Kiel einen Besuch abgestattet und kam am Sonntag in den Genuss eines Treatments mit Produkten der Marke Oceanwell. In 50 viel zu kurzen, aber wunderbaren Minuten wurde meine Haut gereinigt, gepeelt, gepflegt und massiert. Auch meine Füße und Beine bekamen einen entspannende Massage ab. Herrje, so etwas könnte ich jede Woche haben…. *hach*

OCflyer

Hinter dem Anwendungsnamen „Meeres-Express“ verbergen sich im einzelnen folgende Schritte, allesamt mit veganen Produkten ausgeführt:

  • Gesichtsreinigung auf Meerwasserbasis
  • Meersand-Peeling
  • Auf den Hauttyp abgestimmte Meeresmaske
  • Gesichts- und Nackenmassage mit Algen-Lemongras-Öl
  • Heiße Fußkompressen mit wohltuender Fußmassage
  • Abschlusspflege
  • Augenbrauenpflege (auf Wunsch)

Zu Beginn sollte ich die Augen schließen und mir aus drei Primavera Ölen mein Öl für die Behandlung „erschnuppern“. Intuitiv entschied ich mich für das zweite, hinter dem sich das Rosenöl verbarg. Interessant in sofern, als dass ich mich sehenden Auges wahrscheinlich für ein anderes entschieden hätte. Meiner Nase war aber offensichtlich nach herzöffnender und sinnlicher Rose. Das Öl wird mit schleswig-holsteinischem Demeter Rapsöl vermengt und für die Massagen angewandt. Alle anderen Produkte stammen aus der Basislinie der Marke Oceanwell, mit der das Hotel Birke bereits von Anfang an zusammenarbeitet.

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Kosmetik aus der Ostsee

Inspiriert durch ihre tägliche Forschung entwickelte eine Hand voll Meeresbiolog_innen 2008 die Naturkosmetikpflegelinie Oceanwell. Jahre zuvor ursprünglich damit beauftragt herauszufinden, ob sich Algen nicht nur in der Nord-, sondern auch der deutlich salzärmeren Ostsee nachhaltig kultivieren lassen, sah man schon bald den kosmetischen und gesundheitlichen Aspekt der marinen Wirkstoffe und ging einen Schritt weiter. Vor allem die Laminaria-Alge wird in den Produkten der Marke verwendet und direkt vor den Toren Kiels in großen Algengärten in der Ostsee angebaut. Diese werden einmal im Jahr abgeerntet und die Algen dann mit Hefe fermentiert. Nach Entnahme der Algen, die für die Kosmetikherstellung und den schmackhaften Algentee – den ich ebenfalls probieren durfte – verwendet werden, bleibt eine Art Algen“wein“ übrig, der mit Cherry, Prosecco oder auch Apfelsaft ein sehr leckeres und zudem gesundes Getränkt abgibt.

Das Meer in mir

Neben den Algen finden sich in den Natrue-zertifizierten Produkten von Oceanwell auch reines Ostseewasser aus Damp und feingemahlener Ostseesand sowie regionale Salze. Diese besondere Zusammensetzung hat sich vor allem bei Hauterkrankungen wie Schuppenflechte und Neurodermitis bewährt. Als ehemalige Neurodermitis-Erkrankte kann ich bestätigen, dass diverse Kuren mit Salzbädern, Seeluft und Schwimmen im Meer wahre Wunder bewirkt haben.

„Die Zusammensetzung von Meerwasser ähnelt der von menschlicher Zellflüssigkeit. Meerwasser enthält alle lebenswichtigen Mineralien und Spurenelemente, die der Mensch für die Vitalität der Haut braucht. Diese Mineralien (z.B. Jod, Magnesium, Selen, Strontium) liegen im Meerwasser in einer Form vor, die es ihnen erlaubt, durch die Oberhaut zu dringen und ihre lebenswichtigen Funktionen in den Zellen voll zu entfalten.

Die im Meerwasser gelösten Natrium-, Kalium- und Chlorid-Ionen verbessern zusätzlich die Funktion der Hautbarriere. Selen und Sulfatverbindungen steigern die Widerstandsfähigkeit gegenüber oxidativen Stress durch freie Radikale und hemmen körpereigene Entzündungsauslöser.“

(Quelle: http://www.oceanwell.de/inhalt-wirkstoff/meerwasser/)

oceanwellprodukte

Besser hätte ich es als Chemie-Null nicht beschreiben können, daher habe ich diesen Absatz schonungslos geklaut. Was ich aber gut kann ist Testen und so tue ich ebendies und werden euch in nächster Zeit noch das ein oder andere Produkt von Oceanwell hier auf dem Blog vorstellen 😉

Die Produkte von Oceanwell sind in ausgewählten Budni-Filialen (zum Beispiel bei Aliqua in der Hamburger Europapassage), bei Drogerie Müller und in ausgesuchten Naturkosmetikshops sowie natürlich im Onlineshop erhältlich. Die Basislinie ist komplett vegan, die OceanCollagen-Linie enthält Kollagen aus nachhaltig gezüchteten Quallen, ist also nicht vegan.

Die Sache mit dem „pflanzlichen Kollagen“

Spannender Fact am Rande: Von Frau Dr. Linke erfuhr, dass zwischen den häufig deklarierten Inhaltstoffen „pflanzliches Kollagen“ und „Phyto-Kollagen“ ein kleiner, aber feiner Unterschied besteht. Pflanzliches Kollagen gibt es schlichtweg nicht. Kollagen ist IMMER tierischen Ursprungs. Wenn von „Phyto-Kollagen“ die Rede ist (Was dem Wortursprung nach ja eigentlich das selbe sein dürfte), sind Inhaltsstoffe gemeint, die kollagen-ÄHNLICHE Eigenschaften haben. Diese sind tatsächlich vegan. Es ist aber kein Kollagen. Also Augen auf beim Cremekauf und Finger weg von „pflanzlichem Kollagen“.

An dieser Stelle gilt mein Dank zum einen Frau Dr. Inez Linke von OceanBasis und Carolin Stritzel aus dem SPA Hotel Birke, die mich während meines Treatments verwöhnt hat.

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